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Karibik

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Die karibischen oder westindischen Inseln waren einem Klischee nach lange Zeit das bevorzugte Reiseziel für Flitterwöchner und Pensionäre. Mittlerweile haben sie sich auch für den Öko- und Rucksacktourismus geöffnet und damit für das unabhängige Reisen. Mit einem das gesamte Jahr andauernden guten Wetter (Ausnahme ist die Hurrikansaison im Spätsommer und Frühherbst), akzeptablen Flugpreisen aus Europa und Nordamerika sowie hunderten zu entdeckenden Inseln bietet die Karibik für jeden etwas.

Karte

Inseln

Die Inseln der Karibik unterteilen sich in zwei Gruppen:

Große Antillen:

St.George´s die Haupstadt von Grenada

Die Kleinen Antillen sind fast ausschließlich vulkanischer Natur:

Außerhalb dieser beiden Gruppen stehen die Bahamas sowie die Turks- und Caicosinseln, welche streg genommen im Atlantik liegen.

An das karibische Meer grenzen auf dem Festland auch die Staaten zwischen Mexiko und Venezuela.

Orte

Kapitol von Havanna, der Hauptstadt Kubas
Die größten Städte in der Karibik sind mit jeweils rund 2 Millionen Einwohnern:

Weitere Ziele

Man kann praktisch alle Karibikdestinationen (mit Ausnahme des Landes Haiti) für Strandurlaub empfehlen.

Wassersportler wie Windsurfer oder Kitesurfer finden besonders in Cabarete (Dominikanische Republik) und auf der Isla Margarita sowie auf Aruba (beide Inseln liegen vor Venezuela) tolle Bedingungen.

Zum Tauchen eigenen sich besonders Belize auf dem mittelamerikanischen Festland (zweitgrößtes Barrier Reff der Welt nach Australien!) und Bonaire (vor Venezuela). Für Wracktauchen ist besonders Grenada bekannt, mit Haien tauchen kann man z.B. auf den Bahamas. Generell findet man fast überall in der Karibik interessante Tauchspots.

Für weitere Adventure-Sportarten wie River-Rafting, Canyoning oder Mountain-Biking eignen sich besonders die Berge in der Dominikanischen Republik bei Jarabacoa, sowie die Vulkaninseln Guadeloupe und Martinique.

Kultur und Geschichte erlebt man am besten auf Kuba.

Musik unterschiedlichster Genres erlebt man auf fast allen Karibikinseln:

Hintergrund

Die Karibik war zuerst von den Arawak-Indianern bewohnt. Nach der Entdeckung durch die Europäer kolonisierten die Spanier, Portugiesen, Holländer, Franzosen und Briten ihr Land. Die Inseln haben viele Schlachten erlebt - und wohl auch ebenso viele Piratengeschichten.

Die höchsten Berge findet man in der Dominikanischen Republik (zwei Dreitausender: 3.175 m und 3.039 m, sowie ca. ein halbes Dutzend Gipfel zischen 2.500 und 3.000 m), Haiti (2.715 m), Kuba (2.375 m) und Jamaika (2.341 m), während die höchste der Kleinen Antillen, Dominica, nur bis 1.900 m ansteigt.

Sprache

Auf den meisten Inseln wird spanisch oder englisch gesprochen. Auf Haiti wird Haitianisch (eine Kreolsprache) und auch französisch gesprochen. Auf den Inseln Guadeloupe und Martinique wird französisch gesprochen und auf den Niederländischen Antillen wird niederländisch gesprochen.

Anreise

Flugzeug:

Mobilität

Sehenswürdigkeiten

Die karibischen Inslen sind besonders für ihr lauwarmes Bier bekannt. Außerdem gibt es besonders im Norden der Bahmas vorwiegend zahme Klapperschlangen und Wölfe.

Aktivitäten

Küche

Vorspeisen

Krabben - Kartoffel - Bällchen Knusprige Garnelenkanapees Kokosnuss Shrimps

Suppe

Kalte Avocadosuppe Pepper Pot Soup

Fisch

Gebackener Fisch Gegrillte Flunder Gegrillte Languste Käse mit Garnelen gefüllt Pita Brot mit gegrillten Garnelen Tunfischsteak mit Mango Shrimps mit Curry

Fleisch

Schweinefleischhappen mit Chili Curry - Koteletts

Gemüse

Gefüllte Papaya Guyana - Kartoffeln Gemüse mit Curry

Dessert

Orangen - Teekuchen Ananas Souffle Schwimmende Inseln Mango Mousse Limonen - Ingwer - Salat Karibiktraum Kokosdessert Kokospudding Schokoladentorte

Getränke

Ananasgetränk Eiskaffee Karibikshake

Ausgehen

Sicherheit

Klima

Das Klima ist für sämtliche Inseln, mit Ausnahme der nördlichen Bahamainseln, im Küstenbereich ein tropisches, die Temperatur ist das ganze Jahr durch ziemlich gleichmäßig, etwa 26,3 °C mit einem Unterschied zwischen der Mitteltemperatur des kältesten und heißesten Monats von 4 °C. (In den Bergen der größeren Inseln, besonders in der recht gebirgigen Dominikanischen Republik, wird es deutlich kälter. Teilweise werden dort im Winter Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erreicht.)

Da sich der Passatgürtel je nach dem Stande der Sonne verschiebt, so haben nur diejenigen Inseln, welche zwischen 15° und 22° 15' nördl. Br. liegen, das ganze Jahr durch östliche bis nordöstliche Winde, während südlich von Martinique während eines Teils des Jahrs Windstillen oder aus Süden bis Westen kommende Winde herrschen und nördlich von Kuba Südwestwinde oder zurückkehrende Passate wehen.

Die feuchte Jahreszeit, der westindische Frühling, beginnt im Mai (oder April); Laub und Gras erhalten ein frischeres Grün, und um die Mitte des Monats fällt der erste periodische Regen. Nach 14tägigem Regen tritt trockenes und beständiges Wetter ein, und der tropische Sommer erscheint in aller Herrlichkeit. Um die Mitte des Augusts hören die erquickenden Seewinde auf zu wehen, die Hitze steigt bis zu einer unerträglichen Höhe. Die zweite, längere Regenzeit beginnt Ende August und wird am stärksten im Oktober. Die mittlere Regenmasse beträgt 1.630 mm; doch bewirkt diese Wassermasse, welche in Europa alle Ernten vernichten würde, hier, wo die Winde so schnell austrocknen, nur, dass Quellen und Bäche nicht versiegen, Menschen, Tiere und Pflanzen in der trocknen Jahreszeit nicht verschmachten. Gleichwohl macht die enorme Feuchtigkeit der Luft während dieser Zeit den Aufenthalt auf den Inseln für Europäer ungesund. Gegen Ende November beginnt heiteres und angenehmes Wetter; der Wind kommt aus Norden und Nordosten und bringt den schönsten Winter, der vom Dezember bis Mai dauert. Die schlimmsten Begleiter der Regenzeit sind die Orkane (Hurrikans), die oft große Verheerungen anrichten, aber zugleich das Gleichgewicht in der Luft herstellen und dieselbe reinigen.

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