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Kambodscha: Unterschied zwischen den Versionen

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Es gab zwei Bahnstrecken: [[Phnom Penh]] - [[Sisophon]] und [[Phnom Penh]] - [[Sihanoukville]]. Die Personenbeförderung ist im Jahr 2008 vollständig eingestellt worden. Es ist jedoch unter Umständen möglich für ein paar Dollar mit einem Güterzug mitzufahren. Allerdings gibt es für den Güterverkehr keinen festen Fahrplan. Auf der Strecke [[Phnom Penh]] - [[Sihanoukville]] fährt ca ein Zug pro Woche während auf der Strecke [[Phnom Penh]] - [[Sisophon]] weniger als ein Zug pro Monat verkehrt.
  
 
In der Nähe von [[Battambang]] gibt es einen "bamboo train" der ziemlich witzig ist, und wahrscheinlich schneller unterwegs ist als der richtige Zug. Wenn man die Zeit findet, sollte man ruhig einen kurzen Trip damit machen. Einfach im Hotel oder draußen einen Moped- bzw. Tuk-Tuk-Fahrer danach fragen. Für ein paar Dollar kann man eine Tour über das Land machen.
 
In der Nähe von [[Battambang]] gibt es einen "bamboo train" der ziemlich witzig ist, und wahrscheinlich schneller unterwegs ist als der richtige Zug. Wenn man die Zeit findet, sollte man ruhig einen kurzen Trip damit machen. Einfach im Hotel oder draußen einen Moped- bzw. Tuk-Tuk-Fahrer danach fragen. Für ein paar Dollar kann man eine Tour über das Land machen.

Version vom 17. April 2011, 16:09 Uhr


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Lage
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Flagge
Flagge-kh.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Phnom Penh
Staatsform: Demokratie mit Mehrparteiensystem unter einer konstitutionellen Monarchie
Währung: Riel (KHR)
Fläche: 181.035 km²
Bevölkerung: 13,4 Mio (2004)
Sprachen: Khmer
Religionen: Theravada-Buddismus 97%, Islam, Christentum, Animismus
Stromsystem: 220 V
Telefonvorwahl: +855
Internet TLD: .kh
Zeitzone: UTC+7 (MEZ+6)


Karte von Kambodscha

Kambodscha liegt in Südostasien und grenzt an Thailand, Laos und Vietnam. Die Küste im Süden des Landes liegt am Golf von Thailand.

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Kambodscha ist in folgende Provinzen eingeteilt:

und folgende Städte unterteilt:

Städte

Die touristisch wichtigsten und am besten erschlossenen Städte sind:

Weitere touristische Städte sind:

Eine vollständigere Liste findest du unter Orte in Kambodscha.

Weitere Ziele

Angkor Wat: Dies ist sicherlich die wichtigste Station bei jeder Kambodschareise. Es ist der größte Tempel des Angkorkomplexes von Siem Reap - ein großes Areal mit vielen Tempeln aus der Zeit von 850 bis 1200. Ausgangspunkt für den Besuch der Tempel ist die Stadt Siem Reap.

Viele sehenswerte Ziele finden Sie auf den Seiten zu den Städten Phnom Penh, Battambang und Sihanoukville. Daher folgen hier einige abseits liegende Orte.

Banteay Chhmar: Von Touristen kaum besuchte Tempelanlage an der Grenze zu Thailand. Sie ist weit abgelegen und im Dschungel versteckt. Ein ortskundiger Führer, der die interessanten Stellen kennt, ist sicher von Vorteil. Ausgangspunkt für die Reise dorthin ist die Stadt Sisophon. Diese Stadt ist ein Knotenpunkt der National-Routes von Siem Reap, Battambang und Poipet. Von diesen Städen aus verkehren auch regelmäßig Linienbusse. Die Anlage erreicht man mit einem ca. 60km langen Moped-Ritt Richtung Norden. Ihr Guesthouse oder Hotel kann mit Sicherheit einen ortskundigen Fahrer organisieren.

Sambor Prei Kuk: abgelegene Tempelgruppe des 8.-10. Jahrhunderts östlich des Sees Tonle Sap - eine halbe Stunde von Kampong Thom entfernt, von Phnom Penh etwa 3 Stunden.

Nationalparks:

Hintergrund

Wat Ek nahe Battambang

Von den 13 Millionen Kambodschanern gehören 90 % zum Volk der Khmer. Hinzu kommen 4 % Chinesen und 4 % Vietnamesen. 2 % machen die Cham aus, eine Bevölkerungsgruppe mit teilweise malaysischem Ursprung. Im Nordosten des Landes leben etwa 75.000 Khmer Leou. Dies sind Ureinwohner, die sich in 21 Stämme aufteilen. Die Khmer praktizieren den Theravada-Buddhismus, während die Chinesen und Vietnamesen dem Mahayana-Buddhismus anhängen. Die Cham sind Anhänger eines gemäßigtem Islams, während bei den Ureinwohnern Naturreligionen vorherrschen. In jedem Dorf findet man daher ein Wat - ein Kloster mit einer Pagode (siehe Bild rechts).

Kambodschas jüngste Geschichte ist recht bewegt. Die Schreckensherrschaft der Khmer Rouge ist vielen Leuten (auch außerhalb des Landes) noch in Erinnerung. Danach kam die Zeit unter vietnamesischem Einfluss. Erst seit den letzten zehn Jahren hat das Land die Chance, sich unabhängig zu entwickeln. Man hat wieder einen König und eine demokratisch gewählte Regierung. Allerdings ist es für Kambodscha sehr schwierig, wirtschaftlich in Bewegung zu kommen. Ein Großteil der Entwicklungshilfe verpufft infolge des Schwarzhandels und der massiven Korruption, die die größte Entwicklungsbremse im Land darstellt. Der Tourismus stellt einen der wichtigsten Wirtschaftszweige dar.

Anreise

Man benötigt ein Visum sowie einen noch 6 Monate gültigen Reisepass für die Einreise. Man bekommt das Visum an einer der kambodschanischen Botschaften im Ausland oder direkt bei der Einreise am Flughafen bzw. am Grenzübergang. Die Kosten betragen bei der Einreise $US 20 (Businessvisum $US 25) und an der kambodschanischen Botschaft in Berlin 30 Euro (Botschaft des Königreiches Kambodscha, Benjamin-Vogelsdorff-Str. 2, 13187 Berlin, Tel.: +49-30-48637901, Website). In Österreich, der Schweiz und den Niederlanden gibt es keine diplomatische Vertretungen Kambodschas. Das Visum gilt drei Monate (bis zum selben Kalendertag des darauffolgenden Monats). Bei Überschreitung der Aufenthaltszeit wird eine Strafgebühr von $US 5 pro Tag fällig. Ein deutscher Kinderausweis wird anerkannt. Auch im Reisepaß eingetragene Kinder (auch ohne Photo) können so mit den Eltern bzw. einem Elternteil einreisen. Wer länger als einen Monat nach Kambodscha einreisen möchte, sollte ein Geschäftsvisum (business visa) beantragen. Dieses kann mehrfach verlängert werden ohne daß eine erneute Ausreise erforderlich ist.

Neuerdings kann auch ein e-Visa über das Internet beantragt werden; der Preis beträgt $US 25 und muss mit Kreditkarte bezahlt werden. Man erhält daraufhin binnen weniger Tage ein PDF per eMail, wovon zwei Ausdrucke benötigt werden (ein Ausdruck wird bei der Einreise einbehalten). Die Einreise mit dem e-Visa ist aber nur per Flugzeug oder an ausgesuchten Grenzposten möglich (z.B. Poipet / Aranyaprathet wenn man aus Thailand kommt). Vorteil des eVisas ist, vor allem bei der Einreise über Land, dass die Warteschlange (und evlt. leidliche Preisverhandlungen) an der Visa-Ausgabestelle an der Grenze wegfallen.

Unbedingt bei Einreise über Land die Öffnungszeiten der Grenzstationen beachten (Poipet 7 bis 20 Uhr, Stand Dez. 2010) und frühzeitig Erscheinen (mindestens eine Stunde vor Schließung um Stress und Touristenfallen zu vermeiden; siehe Artikel der Grenzübergänge).

Ein- und Ausfuhr von Devisen über $US 10.000 müssen deklariert werden. Offiziell gibt es keine Beschränkungen bezüglich der Ausfuhr von Alkohol und Zigaretten. In der Praxis sollte man aber schon von 1,5l Alkohol und 10 Päckchen Zigaretten ausgehen.

Flugzeug

Eine Einreise nach Kambodscha per Flugzeug ist über die internationalen Flughäfen in Phnom Penh und Siem Reap möglich. Von Europa aus kann man Kambodscha nicht mit einem Direktflug erreichen. Die am meisten benutzten Umsteigeflughäfen sind Bangkok, Saigon, Singapur und Kuala Lumpur. Die Flughafengebühr bei der Ausreise beträgt bei beiden internationalen Flughäfen $US 25.

Folgende Fluggesellschaften fliegen Kambodscha an:

Thai Airways Int. Bangkok Airways Vietnam Airlines
Dragon Air Eva Air Malaysia Airlines
Silk Air China Southern Airlines Lao Airlines
Air Asia PMT Air Jetstar Asia

Bus / Auto

Hier noch ein bisschen Statistik:
  • Städtische Bevölkerung: 16%
  • Bevölkerungswachstum: 1,54% (Jahr 2008)
  • Lebenserwartung: 58,41 Jahre
    • Männer: 55,71 Jahre / Frauen: 61,23 Jahre
  • Alterstruktur: (Jahr 2004)
    • 0-14 Jahre: 38,3% / 15-64 Jahre: 58,6% / über 65 Jahre: 3,1%
  • Mittleres Alter: 19,5 Jahre (Jahr 2004)
    • Männer: 18,8 Jahre / Frauen: 20,4 Jahre
  • durchschnittliche Kinderzahl pro Frau: 3,51 (Jahr 2004)
  • Analphabetenrate: 32%
  • Menschen unter der Armutsgrenze: 35% (2008)
  • Verwaltungsgliederung: 20 Provinzen und 4 provinzfreie Städte
  • Höchster Berg: Phnom Aural - 1813m
  • Größter See: Tonle Sap
  • Längster Fluß: Mekong - 450km im Land
  • Größte Insel: Koh Kong
  • Länge der Landesgrenzen: 2.572 km
  • Küstenlänge: 443 Kilometer

Über folgende Grenzübergänge ist eine Einreise nach Kambodscha möglich:

Mobilität

Flugzeug

Es gibt in Kambodscha zwei internationale Flughäfen: Phnom Penh und Siem Reap. Innerhalb des Landes fliegt die einheimische Fluggesellschaft PMT AIR. Derzeit gibt es nur zwischen Phnom Penh und Siem Reap, sowie nach Banlung regelmäßige Inlandsflüge. Fast alle Provinzen haben mindestens einen Flughafen, zumeist aus der Zeit der französischen Herrschaft. Nur wenige davon, wie Battambang, Sen Monorom (Mondulkiri), Banlong (Rattanakiri), Steung Treng und Kratie sind in den vergangenen Jahren für den regulären Verkehr genutzt worden. Derzeit ist auf all diesen Flughäfen der Flugverkehr zum Erliegen gekommen.

Bahn

Es gab zwei Bahnstrecken: Phnom Penh - Sisophon und Phnom Penh - Sihanoukville. Die Personenbeförderung ist im Jahr 2008 vollständig eingestellt worden. Es ist jedoch unter Umständen möglich für ein paar Dollar mit einem Güterzug mitzufahren. Allerdings gibt es für den Güterverkehr keinen festen Fahrplan. Auf der Strecke Phnom Penh - Sihanoukville fährt ca ein Zug pro Woche während auf der Strecke Phnom Penh - Sisophon weniger als ein Zug pro Monat verkehrt.

In der Nähe von Battambang gibt es einen "bamboo train" der ziemlich witzig ist, und wahrscheinlich schneller unterwegs ist als der richtige Zug. Wenn man die Zeit findet, sollte man ruhig einen kurzen Trip damit machen. Einfach im Hotel oder draußen einen Moped- bzw. Tuk-Tuk-Fahrer danach fragen. Für ein paar Dollar kann man eine Tour über das Land machen.

Bus

Zwischen den größeren Orten - die meist durch die National-Routes verbunden sind - bestehen regelmäßige gute Busverbindungen. Es existieren in der Zwischenzeit mehrere Gesellschaften, die die einzelnen Strecken bedienen. Das Fahren mit diesen Bussen ist billig (z.B. Phnom Penh - Sihanoukville kostet 5-8 Dollar (vor Feiertagen teurer), Phnom Penh - Battambang kostet 7-10 Dollar) und bequem. Man hat eine Sitzplatzreservierung und muss mit keinen überfüllten Bussen rechnen. In größeren Abständen gibt es Pausen um zu essen oder zur Toilette zu gehen. Es gibt auch spezielle VIP-Busse die meist in den touristischen Gebieten der Städte zu finden sind. Hier zahlt man etwas mehr, hat aber ein bisschen mehr Beinfreiheit und bekommt ein kleinen Snack. Hier ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Klimaanlage ausfällt geringer.

Busgesellschaften in Kambodscha:

  • Neak Krorhorm Travel: (Phnom Penh: 023-219496 - Siem Reap: No. 003, Old Market, Siem Reap, Tel.: 063-964924, Tel. (mobil): 012-890156, Fax: 063-963839, E-Mail)
  • GST Bus Co.: (Sihanoukville: Ekareach Street, Tel.: 034-933826)
  • Phnom Penh Public Transport: Die Gesellschaft fährt von Phnom Penh nach Poipet, Kratie, Siem Reap, Battambang, Sihanoukville und Kampong Cham. Seit neustem um 7.30 Uhr auch nach Laos (Pakse 12-14 Stunden, 27$: Buswechsel an der Grenze). Früher hieß die Gesellschaft Ho Wah Genting Transport. (Phnom Penh: Ecke Str. 217 ("Charles de Gaulle") und 67 (direct hinterm "Central Market"), Sangkat Phsar Thmey II Khan Daun Penh, Tel.: 023-210359, 210859: Sihanoukville: Ekareach Street, Tel.: 034-933888 Tel. (mobil): 016-777350, 011-228889 E-Mail)
  • Mekong Express Limousine Bus: Die Gesellschaft fährt von Phnom Penh nach Siem Reap, Battambang und Sisophon. Es ist die teuerste Busgesellschaft des Landes. Stand Jan. 2008: Mekong Express fährt jetzt auch Sihanoukville und Hoh-Chi-Minh-City an, (in Phnom Penh: No. 87Eo, Sisowath Quay, Tel.: 023-427518, Tel. (mobil): 012-787839, Fax: 023-427168 E-Mail)
Streckenabschnitt bei Battambang - Der Grund für die langen Fahrzeiten der Bahn

Auto

Es gibt noch keine Möglichkeit, selbst mit dem Auto zu fahren. Man kann sich allerdings problemlos ein Auto mit Fahrer mieten. Die Fahrt z.B. von Battambang nach Phnom Penh kostet $US 40. Man kann auch die Sammeltaxis benutzen. Hier sind zwischen allen Orten Kambodschas Pick-Ups unterwegs. Sie fahren an festen Sammelpunkten los. Abfahrt ist, wenn das Auto voll ist. Es ist also sicherlich kein bequemes Reisen. Man kann sich auch etwas Luft verschaffen, indem man sich ein paar zusätzliche Plätze kauft.

Moped

Das Verkehrsmittel schlechthin für Fahrten innerhalb des Ortes bzw. für kürzere Strecken über das Land, da es ja in Kambodscha auch keine innerstädtischen öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Nahezu an jeder Straßenecke warten Fahrer. Da man natürlich auch an jeder Straßenecke gefragt wird, läuft man manchmal mit einem permanenten "NO" auf den Lippen durch die Stadt. Die Aussage, dass man einfach mal ein Stück zu Fuß gehen will, erzeugt eher nur Kopfschütteln. Aber man kommt zu jeder Zeit sofort an jeden Ort. Außerdem ist es billig. Die Tour von Phnom Penh Downtown bis zum internationalen Flughafen kostet $US 2.

Weit verbreitet ist auch die Kombination eines Mopeds mit überdachtem Anhänger. Die Tuc Tuc`s eignen sich besonders für mehrere Personen (bis zu 4) oder Gepäckmitnahme und bieten eine bequeme Art der Fortbewegung. Für zwei Personen kann man sich an den Preisen für Mopeds orientieren.

Bis auf einige Einschränkungen kann man auch selbst als Tourist mit dem Motorrad unterwegs sein. Dafür sollte man sicherheitshalber einen internationalen Führerschein dabei haben. Einschränkungen gibt es in Siem Reap - hier ist das Ausleihen von Mopeds für Ausländer verboten.

Motorrad

Kabodscha ist das Dirt Bike Paradies. Eine Honda 250 XR Baja ist für ca. 15$ (20-30$ für sehr gut gewartete Maschinen) pro Tag in Phnom Penh zu bekommen. Das Straßennetz wurde in den letzten Jahren massiv verbessert und es ist nun möglich auf asphaltierten Straßen bis an die Thailändisch, Vietnamesische und Laotische Grenze zu fahren. Banlung, Senmonorom, Prasat Preah Vehiar sind auf (guten) Dirt-Roads erreichbar.

Für das richtige Offroad Abenteuer muss man mittlerweile schon nach schlechten Straßen suchen.

Fahren mit Abblendlicht am Tag ist nur für Einsatzfahrzeuge erlaubt. Speziell auf asphaltierten Landstraßen empfiehlt es aber trotzdem das Licht einzuschalten. Weiters ist es sehr ratsam nicht zu weit rechts zu fahren.

Schiff

Innerhalb des Landes gibt es Bootsverbindungen Phnom Penh nach Kampong Cham, Siem Reap (Abfahrt gegen 7.00 Uhr / $US 25) und Chau Doc (Vietnam) (Abfahrt gegen 14.00 Uhr / $US 15). Ebenso verkehrt ein Boot zwischen Siem Reap und Battambang. Die letzte Tour ist aber vom Klima abhängig. Während der Trockenzeit kann es bis zu 12 Stunden dauern.

zu Fuß

Als Fußgänger im Stadtverkehr sollte man eine Besonderheit beachten. Es gibt eine Eigenart beim Linksabbiegen an Kreuzungen. Sehr oft fahren Mopedfahrer an Kreuzungen nicht auf die Kreuzung und biegen so links ab, wie wir es erwarten würden. So biegen viele Fahrer scharf links ab und fahren als Geisterfahrer links vom Gegenverkehr und erst dann durch den Gegenverkehr hindurch auf die rechte Seite. Ebenso wird es von Fahrern gehandhabt, die aus Grundstücken kommen. So sollte man als Fußgänger immer nochmal nach links gucken, auch wenn man glaubt die Straße eigentlich schon überquert zu haben.

Sprache

Kambodscha in Khmer geschrieben

Die in Kambodscha vorherrschende Sprache ist Khmer. 95% der Bevölkerung verständigen sich über diese Sprache. Die dazugehörige Schrift dürfte den meisten Europäern ein ewiges Geheimnis bleiben. Allerdings beherrscht fast jeder Kambodschaner einen Grundwortschatz an Englisch. Besonders die Leute, die mit Touristen in Kontakt kommen, sprechen Englisch. So kommt man auch als Allein-Reisender problemlos durch das Land. Die ältere Generation spricht teilweise auch Französisch. Es ist aber kein Problem sich ein paar Worte auf Khmer anzueignen. Die Zahlen beruhen auch auf unserem Dezimalsystem. Nur bei den Zahlworten selbst gibt es eine Besonderheit. Die Zahlen 6 bis 9 werden aus den Zahlen 1 bis 5 zusammengesetzt (basierend auf der 5). Die Zahl 'Sechs' wird als 'Fünf Eins' gesprochen, die 7000 als 'Fünf Zwei Tausend'. Nur die Zahlen 10, 20, 30, ... 90. haben eigene Wörter. Ansonsten folgt die Sprache einer im Gegensatz zu unserer Sprache sehr einfachen Grammatik. Solche Gemeinheiten wie Deklination und Konjugation gibt es nicht. Die Worte bleiben unverändert. Man hängt die Worte einfach aneinander. Steigerungen und Zeitformen werden durch zusätzliche beschreibende Worte ausgedrückt. Lediglich die Betonung wird uns etwas zu schaffen machen. Aber ein einfaches "Akhun" für 'Danke' oder "Soum ket loy" für 'Die Rechnung Bitte!' hat man nach ein paar Tagen drauf - und wird jedem Einheimischen ein kleines Lächeln auf das Gesicht zaubern. Der Sprachführer aus der 'Kauderwelsch'-Reihe des Reise-Know-How-Verlages ist als Einstieg recht hilfreich. Aber wie auch bei den anderen Sprachen aus dem südostasiatischen Raum ist es am besten, wenn man sich die Worte von einem Einheimischen vorsprechen läßt.

typische Tankstelle in Kambodscha

Kaufen

In Kambodscha sind drei Währungen in Gebrauch. Die einheimische Währung ist der Riel. Im ganzen Land ist auch der US-Dollar üblich. Dabei ist ein Dollar 4000 Riel wert. Im weitläufigen Grenzgebiet zu Thailand wird ebenso der Thai-Baht benutzt. So kann es vorkommen, dass in einem Restaurant die Speisekarte in Dollar ausgewiesen ist, die Rechnung in Baht ausgestellt ist und dass man als Wechselgeld Riel herausbekommt. Aber immerhin sind alle Währungen problemlos verwendbar. Mit dem Euro kann man noch kaum bezahlen. Es ist aber möglich, ihn umzutauschen. Dabei ist 1 Euro ca. 5000 Riel wert. Kreditkarten kann man in allen besseren Hotels inzwischen nutzen. Allerdings wird die VISA-Card eindeutig öfter angenommen. Geldautomaten (ATM), die Dollarnoten abgeben, gibt es bereits in Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville bei der ANZ und der Canadia Bank; die Netze werden weiter ausgebaut. Entsprechende Adressen findest du in den Städteartikeln. In Phnom Penh, Siem Reap, Sihanoukville, Battambang und Kampot kann man aber auf einigen Banken mit der Kreditkarte Geld per cash in advance bekommen. Einige Banken verlangen dafür aber eine Gebühr. Fast alle Banken des Landes bieten auch den internationalen Geldtransfer über Western Union an.

Küche

Die Kambodschanische Küche ist - wenn auch etwas weniger als in den Nachbarländern - recht vielseitig. Es gibt auch hier - wie in Thailand - recht exotisch schmeckende Curries, aber diese sind nicht so scharf wie in Thailand. Zum Frühstück isst man in den Straßenrestaurants meistens eine Nudelsuppe mit Rind (oder Schwein). Möchte man Glasnudeln haben, bestellt man einfach eine "Chinesische Suppe". Es gibt auch Würstchen (Khmer sausages). Sie werden in kleine Stücke geschnitten und gebraten. Siem Reap ist bekannt für die besten Würste im Land. Wenn man sucht kann man auch in Kambodscha auch kuriose Sachen essen - wie die großen Spinnen in der Stadt Skun auf dem Markt. Auf jedem größeren Markt finden sich auch gebratene Heuschrecken, die in Kambodschda wie Erdnüsse in Europa als Knabbersnack verspeist werden. Nördlich von Phnom Penh findet man auch Verkäufer, die Schildkröten anbieten. Solche Sachen sind aber nicht Standard auf kambodschanischen Tischen. Man findet in einheimischen Restaurants auch eine Art "Tischgrill" - ein Ton-Behälter mit glühender Holzkohle. Hier kann man sich sein Fleisch und Gemüse selbst am Tisch garen. Gegessen wird in Kambodscha hauptsächlich mit Löffel oder Stäbchen. Die oben erwähnte Frühstückssuppe wird mit Stäbchen und Löffel gegessen.

  • Amok - Mit Kokosmilch zubereitetes Currygericht. Das Gericht wird in einer Kokosnuss oder in einem Körbchen aus Banaenblättern serviert.

Ausgehen

In Kambodscha geht man eher früh zu Bett. In den touristisch erschlosseneren Orten Siem Reap, Phnom Penh und Sihanoukville findet man aber inzwischen Bars und Restaurants, die bis zu 24 Stunden geöffnet haben und auch westliche Drinks und westliches Essen servieren.

Unterkunft

Eine Unterkunft bekommt man in Kambodscha ab US$5. Bei Gästehäusern liegen die Preise zwischen $US5 und $US15. Hotels gehen dann bis zu $US50. In Phnom Penh und Siem Reap gibt es auch Luxushotels mit nach oben offenen Preisen. In Sihanoukville gibt es bereits ein 4 Sterne Hotel für US$100-200 die Nacht, der Bau eines 5 Sterne Hotels erfolgt in kürze. Die sanitären Anlagen in den Hotelunterkünften und meisten Gästehäusern besitzen westlichen Standard. Zimmer sind fast immer verfügbar. Während kambodschanischer Feiertage kann es in einigen für Kambodschaner beliebten Ausflugsorten wie Sihanoukville, Kep und Siem Reap zu Engpässen kommen.

Lernen

  • Bildungssituation im Land: Für kulturelle und religiöse Studien ist das Buddhistische Institut in Phnom Penh von Bedeutung. Die Royal Phnom Penh University of Fine Arts bildet in vielen künstlerischen Bereichen aus, u.a. in traditionellen Tänzen. Öffentliche Schulen (Schulobligatorium) sind meist spärlich eingerichtet und mancher Lehrer unterrichtet mehr aus Idealismus, denn das Einkommen eines Lehrers ist sehr dürftig. Dabei ist das System der Grundschulen weitgehend flächendeckend, auch in den entlegendsten Gebieten.

In Kambodscha gibt es staatliche Universitäten, Fach- und Berufsschulen, darüberhinaus zahlreiche private Universitäten, Fachschulen und andere Lehreinrichtungen, deren Niveaus jedoch sehr unterschiedlich sind. In den letzten Jahren eröffneten auch viele ausländische Schulen ihre Pforten. Unter den Jugendliche ist das Erlernen einer ausländischen Sprache, vor allem Englisch, in einen der zahlreichen Privatschulen und -klassen sehr populär. Wie schon fast die gesamte Entwicklung des Landes scheint der Staat auch das Schulwesen ausländischen Organisationen (Hilfswerke, Missionen, Universitäten usw.) zu überlassen. Tradtionell war die Ausbildung der Jungen eine wichtige Aufgabe der Klöstern. Die Entsendung von heranwachsenden Männern für ein paar Monate in ein Kloster ist jedoch zunehmend nicht mehr die Regel. Die neuen buddhistischen Bewegungen beginnen aufgrund einer tiefergehenden Neuorientierung wieder vermehrt Ausbildungen zu übernehmen. So bieten Mönche Einheimischen in Dörfern zu Hygiene, Medizin, Menschenrechte, Technik, usw. Blockseminare an.

  • Die Küche Kambodschas: Einige Restaurants und Gästehäuser (z.B. in Phnom Penh und Battambang) bieten Koch- und Lebensmittelkurse an.

Arbeiten

Das Touristenvisum erlaubt kein Arbeitsverhältnis in Kambodscha. Wenn man arbeiten will, benötigt man das Geschäftsvisum (Business-Visum). In der Praxis ist die Erteilung eines Geschäftsvisums bis zu einem Jahr unproblematisch. Besondere Dokumente, außer einem Reisepaß, sind zumindest derzeit nicht erforderlich.

Feiertage

  • Feste in Kambodscha
    • Ende Januar, Anfang Februar: Tet - Neujahrsfest der Mahayana-Buddhisten. Dieses wird von den chinesischen und vietnamesischen Minderheiten gefeiert.
    • Mitte April: Choul Chhnam - Khmer-Neujahrsfest. Dieses Fest dauert 3 Tage
    • Mai: Viskha Puja - wichtigstes religiöse Fest
    • September/Oktober: Pchum Ben - Fest der Verstorbenen
    • Oktober/November Bon Oumtouk - Fest der wechselnden Strömungen (Wasserfest)
  • weitere Feiertage
    • 7. Januar: Gedenktag zur Befreiung Kambodschas
    • 1. Mai: Tag der Arbeit
    • 9. Mai: Gedenktag des Völkermordes
    • 9. November: Nationalfeiertag

Sicherheit

Landminen in Kambodscha.

Kambodscha ist ein sicheres Reiseland. Selbst als Frau kann man allein durch das Land reisen. Vorsicht ist allerdings in größeren Städten vor allem am späteren Abend geboten. Wenn man abends aus der Kneipe kommt, sollte man den Mopedfahrer anweisen, keine dunklen Nebenstraßen zu benutzen. Für die nächtliche Tour reichen auch $US 20. Es empfiehlt sich, im Gästehaus zu fragen, wann die Türen geschlossen werden. Die Wartezeit vor der Tür bietet sich gut zum Ausrauben an. Beim Reisen mit dem Zug wurde manchmal noch von Diebstahl-Delikten berichtet. Einige Telefonnummern der Polizei findet man auch auf den Städteseiten.

Landminen: Kambodscha ist nach wie vor eines der am stärksten verminten Länder der Welt. Laut UN-Angaben von 1997 liegen in Kambodscha noch 6 Millionen Minen. Die Gefahr, von einer Mine verletzt zu werden, besteht immer. Die touristisch frequentierten Areale wie Siem Reap oder Angkor Wat sind zum großteil minenfrei. In allen anderen Regionen, wie z.B. in der Grenzregion Preah Vihear, sollte man nie den Weg verlassen. Warnschilder wie im rechten Bild weisen auf die Gefahr hin. (Die Frage nach Minen auf Khmer lautet: mian minh te?)

Gesund bleiben

Wer durch das Land reist wird feststellen, dass es im Land kein System für eine Abfallentsorgung gibt. Oftmals wird der Müll einfach hinter der Haustür entsorgt. In den Straßenrestaurants wird man im Sanitärbereich nicht unbedingt hygienische Verhältnisse mit europäischem Standard vorfinden. Die Gästehäuser und Hotels sind aber sauber und gepflegt. Die medizinische Versorgung in Kambodscha ist in technischer, apparativer und hygienischer Sicht mit Europa nicht zu vergleichen. Sicherlich ist es kein Problem, die meisten Verletzungen und Krankheiten in Phnom Penh oder Siem Reap behandeln zu lassen. Bei komplizierten Beschwerden sollte man eventuell einen kurzen Trip nach Bangkok in Erwägung ziehen. Dort findet man jede Menge Ärzte auch mit Fremdsprachkenntnissen.

Impfungen - Hepatitisimpfung ist notwendig. Ebenso empfohlen ist die Impfung gegen Thyphus. In einigen Foren findet man auch Hinweise und Empfehlungen, sich gegen Tollwut und japanische Enzephalitis zu impfen. In jedem Fall sollte man vor der Abreise einen Arzt konsultieren, um die notwendigen Vorkehrungen abzusprechen.

Malaria - Weite Gegenden Kambodschas sind bereits resistent gegen die gängige Prophylaxe mit Mefloquin. Deshalb ist von einer Prophylaxe abzuraten. Wichtig sind also hierbei die üblichen Vorbeugemaßnahmen gegen Mückenstiche (lange, helle Kleidung; Mückenspray, Moskitonetz). Jeder Tourist sollte möglichst ein Notfallmedikament dabeihaben. Es gibt einige Krankenhäuser in Kambodscha, die immer mit Malariamedikamenten mit der richtigen Wirkstoffkombination ausgestattet sind:

  • Calmette Phnom Penh
  • Bangkok Hospital in Phnom Penh
  • Naga-Clinic-Kette

AIDS - Aufgrund der im Land recht verbreiteten Prostitution (nicht nur durch Touristen - auch für kambodschanische Männer gehört ein Gang ins Bordell schon mal zu einem gelungenem Abend) herrscht auch eine alarmierende Situation bezüglich der durch Geschlechtsverkehr übertragenen Krankheiten. Erst in letzter Zeit wird im Land versucht entsprechende Aufklärung zu betreiben.

Weiterführende Webseiten:

Klima

Klimadiagramm

Die beste Reisezeit ist von Dezember bis Februar. Es scheint immer die Sonne und es sind 'nur' um die 30°C. Im Frühjahr kann es außerordentlich heiß werden.

Respekt

  • Die Khmer sind ein tolerantes und harmoniebedürftiges Volk, das darauf bedacht ist, sich nicht zu blamiern oder das Gesicht zu verlieren. Ein Heben der Stimme oder Wutausbrüche lassen den Respekt bei ihren Zuhörern schwinden. Dies sollte der Tourist bei der Kommunikation beachten. Schimpfen kann also auch das Gegenteil von dem bewirken, was man eigentlich will. Wenn man eine Person zu sich heranwinkt sollte man darauf achten, dass dabei der Handrücken nach oben zeigt.
  • Die Khmer achten stets peinlich darauf, sauber und ordentlich gekleidet zu sein. Deshalb sollte auch der Tourist dies beachten. Weiterhin ist darauf hinzuweisen, dass sämtliche Kleidung, die die weibliche Figur betont, als unanständig gilt. Hosen und Röcke sollten über das Knie gehen.
  • Obwohl es in Siem Reap den ersten offiziellen Gay-Pub gibt, wird Homosexualität in Kambodscha noch kaum akzeptiert. Die Offenheit eines Europäers über das Thema kann bei einem Einheimischen etwas Verwunderung auslösen.

Klarkommen

Film und Foto: In Phnom Penh und Siem Reap findet man eine Auswahl an Fotomaterial, die durchaus internationalem Standard entsprechen kann. In anderen Orten ist die Auswahl nicht groß, aber verfügbar. Bei kleinen Händlern und den Kindern in Angkor Wat sollte man eventuell auf das Verfallsdatum achten. Ebenso kann die sachgemäße Lagerung nicht immer garantiert werden. In den Fachgeschäften in Phnom Penh oder Siem Reap bekommt man seinen Film auch professionell entwickelt und gute Abzüge. Einige Hersteller haben auch schon eigene Zweigstellen (z.B. Fujifilm) und laut Angabe der Betreiber kann man dort auch profesionelle Dia-Filme entwickeln lassen. Der Preis für die Profi-Ware und die Entwicklungskosten lagen aber nur leicht unter dem deutschen Schnitt. - Der Anstand gebietet es natürlich, Personen vor dem Fotografieren zu fragen. Ein generelles Fotoverbot herrscht im Nationalmuseum von Phnom Penh.

Kommunizieren

Botschaften: (Viele Touristen verbinden einen Besuch Kambodschas mit dem Besuch der Nachbarländer. Da die Preise für die Visa in Kambodscha unter denen von Deutschland liegen (Vietnam: ca. $US 30 statt 64 Euro!), bietet es sich an, sich die Visa vor Ort zu besorgen. Viele Gästehäuser und Tourismus-Büros bieten die Beschaffung inzwischen auch als Dienstleistung an.)

  • Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Hausanschrift: No. 76-78, Street 214 (= Rue Yougoslavie), Phnom Penh; Postanschrift: P.O. Box 60, Phnom Penh; Tel.: +855-23-216193, 216381; Fax: +855-23-427746; E-Mail (Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30)
  • Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam: 426 Monivong Blvd Tel.: +855-023-723142
  • Botschaft der Volksrepublik Laos: No.14-17 Mao Tse Toung; Tel: +855-23-983632

Internet: In Kambodscha gibt es in den touristisch erschlossenen Städten Internet-Cafés. Die Verbindungen sind recht zügig. Die Computer haben im Regelfall auch die neueste Software. Lediglich die oft vorhandenen kleinen Monitore mit ihren recht geringen Auflösungen können einen bei großen Seiten manchmal noch zu schaffen machen. Viele Internetshops bieten auch weitere Dienstleistungen an:

  • CD Brennen
  • Bilder ausdrucken
  • Speicherkarten von Digital-Kameras auslesen
  • Internettelefon

Telefon: Telefonieren geht in Kambodscha unproblematisch. Auf dem Lande gibt es zwar kaum ein Festnetz, aber in der Zwischenzeit ist das Mobilfunknetz gut ausgebaut. Es gibt mehrere Mobilfunkanbieter (Vorwahlen: 011, 012, 015, 016, 092). Roaming funktioniert in Kambodscha, ist aber recht teuer. Wer öfter telefonieren muss, sollte sich überlegen, sich eine Pre-Paid-Karte eines einheimischen Anbieters zu besorgen. Allerdings werden die oben genannten nicht an Ausländer abgegeben. Es gibt aber eine extra Pre-Paid-Karte für Touristen: MFone (099). Diese kostet etwa 10US$. Für den Erwerb einer normalen Karte ist die ID-Karte eines Einheimischen notwendig für MFone der Reisepass. Aber oftmals sind die Leute gerne bereit, eine Karte zu besorgen. Hier kann man einfach mal im Gästehaus nachfragen. Sollte man öfter nach Kambodscha reisen, muss man die SIM-Karte aber im Land lassen. Nach 3 Monaten Nichtbenutzung verfällt die Nummer. Hier kann man aber auch eine Person des Vertrauens fragen, ob sie nicht mal die Karte von Zeit zu Zeit in das eigene Telefon steckt, um sie aktiv zu halten. In Kambodscha gibt es 37.500 Telefonanschlüsse und bereits 2,583 Millionen Mobiltelefone (Angaben: 2010, Wikipedia).

Post: Die Post innerhalb Kambodschas ist noch recht unzuverlässig. Die Urlaubspostkarte in die Heimat kommt aber an. Am einfachsten ist es, im Hotel oder Guesthouse nachzufragen, und die Karten dort abzugeben. Der Preis für eine Postkarte nach Europa liegt bei 2200 Riel. Das Hotel verlangt für den Service schon mal 1 Dollar. Schwieriger wird es sein, einen Brief nach Kambodscha zu senden. Briefe in die ländliche Gegend werden wohl noch nicht zugestellt. Briefe in die Hauptstadt kommen aber an. Für Pakete sollte man die internationalen Paketdienste nutzen. Allerdings sind für ein Paket schon mal 60 Euro fällig. Am günstigsten versendet man einzelne kleine Sendungen per "Päckchen" bis zwei Kg für 12,-€ unversichert oder 25,-€ versichert per DHL. Die Zustellung - selbst nach Phnom Penh - kann aber schon 3 Wochen dauern. Man kann Post auch postlagernd an die Hauptpost in Phnom Penh zustellen lassen. Für die Aushändigung muss der Ausweis vorgelegt werden. Die Gestaltung der entsprechenden Anschrift sieht dann folgendermaßen aus:

  • "Name des Empfängers", G.P.O, Poste Restante, Phnom Penh, Cambodia/Cambodge

Paketdienste: Die internationalen Paketdienste Airborne Express, DHL, FedEx, TNT und UPS besitzen Filialen in Kambodscha. Die entsprechenden Adressen findest du in den Stadtartikeln.

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