Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Kakadu Nationalpark

Aus Wikitravel
Ozeanien und Australien : Australien : Northern Territory : Kakadu Nationalpark
Version vom 13. Juni 2012, 15:56 Uhr von Knut (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Kakadu-Nationalpark ist ein Nationalpark im Top End des Northern Territory (Australien).

Jim Jim Falls, Kakadu National Park

Hintergrund[Bearbeiten]

Er liegt ca. 160 Kilometer südöstlich von Darwin und ist einer der berühmtesten Nationalparks in Australien. Aufgrund seiner einmaligen Landschaft, Fauna und Flora, sowie der vielen (über 5.000) kulturhistorischen Stätten der Aboriginals wurde der Park 1981 und in vollem Umfang 1992 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Das Gebiet des Parks wird wahrscheinlich schon seit über 40.000 Jahren von den Aboriginals bewohnt, wie die vielen Felsmalereien belegen. Wann die ersten Fremden in das Gebiet kamen ist unklar, jedoch nehmen Historiker an, dass bereits vor über 600 Jahren Asiaten und Polynesier regelmäßig hierher kamen. Die ersten Europäer haben zwischen 1623 (der Niederländer Jan Carstenz) und 1803 (der bekannte englische Navigator Matthew Flinders), die Küste des Golfs von Carpentaria erkundet und dabei auch Expeditionen ins Inland unternommen. Die erste genauere Beschreibung des Gebietes stammt von dem Deutschen Pionier Ludwig Leichhardt, der 1845 eine Inland-Expedition von der Ost- zur Nordküste Australiens leitete. In den folgenden Jahrzehnten wurden im Gefolge von Jägern, Missionaren und dem Bau der Süd-Nord-Telegraphenleitung (1870) die ersten Rinderfarmen, Minen und Ortschaften im Kakadu-Gebiet gegründet. Der Name Kakadu stammt vom Aboriginal-Wort Gagudju, was wohl entweder der Name für eine Aboriginalsprache in diesem Gebiet ist, oder wirklich die Bezeichnung für den weißen Kakadu. 1976 wurde das Gebiet von der australischen Regierung per Gesetz wieder den lokalen Aboriginals als Eigentum zurück gegeben. Diese haben den Bereich des heutigen Parks wieder zur Nutzung als Nationalpark an die Regierung übergeben, was ab 1979 umgesetzt wurde. Der Park umfasst heute ca. 20.000 qkm und ist damit fast so groß wie Hessen bzw. halb so groß wie die Schweiz.

Reiseplanung und –dauer[Bearbeiten]

  • Der Nationalpark ist normalerweise ganzjährig geöffnet, allerdings sind zur Regenzeit (November – April) etliche Straßenabschnitte unpassierbar und deshalb viele Sehenswürdigkeiten nicht erreichbar (aktuell vor Ort erkundigen).
  • Tages- oder mehrtägige Touren in den Park kann man von Darwin und einigen anderen Orten aus buchen.
  • Auch innerhalb des Parks kann man Touren zu diversen Sehenswürdigkeiten (die z.B. nur mit 4WD oder Booten erreichbar sind) buchen.
  • Als Individualtourist sollte man für den Park mindestens 3, besser 5 Tage einplanen, wenn man einem 4WD unterwegs ist, kann man bequem 10 Tage hier verbringen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Felsmalereien: Im Kakadu-Nationalpark sind etliche, jahrtausendalte Felsmalereien der Aborigines.
  • Pflanzen:
  • Tiere:
  • Landschaft:

Am Yellow Water im Zentrum des Parks gibt es organisierte Boot-Touren, auf denen man Krokodile und seltene Vogelarten beobachten kann.

Sicherheit[Bearbeiten]

Vor Wildtieren ist besondere Vorsicht geboten.

  • Salzwasser Krokodile gibt es in jedem Fluss oder Billabong, man sollte auf gar keinen Fall Schwimmen gehen und auch nicht zu nahe ans Ufer treten.
  • Schlangen und Spinnen sind wie in ganz Australien eine permanente Gefahr.
  • Desweiteren ist vor den seltenen Büffel Vorsicht geboten
  • Im Juni 2012 wurde eine Familie am Campingplatz von Dingos angegriffen, ein Dingo ist meist nur im Rudel eine Gefahr, aber man weiß nie wo der Rest ist.
  • Füttere oder streichel niemals Wildtiere
  • Moskitos und Fliegen können zu einer Plage anwachsen, dass es unmöglich ist sich draußen aufzuhalten.

Wetter

  • In der WetSaison können Straßen und Wanderwege in Sekunden schnelle zu einem Wildwasserfluss anwachsen
  • Dehydration ist ein großes Problem, eine Faustregel sagt, pro eine Stunde Wandern braucht man ein Liter Wasser zum trinken
  • Sonnenschutz, wie Hut, lange luftige Kleidung und Sonnencreme ist ein muss.

Orientierung

  • Im Busch kann man sich schnell verlaufen, immer Karten dabei haben und die Markierungen beachten.

Desweiteren ist in der DrySaison die Feuergefahr sehr hoch, niemals eine Zigarette oder etwas anderes glühendes liegen lassen und Lagerfeuer nur an den Gekennzeichneten Stellen machen.

Gebühren, Permits[Bearbeiten]

  • Die Eintrittsgebühr beträgt 25$ pro Person und ist zwei Wochen gültig. Kaufen kann man diese im Park, die Verkaufsstellen sind ausgeschildert.
  • Für den Besuch einiger Gebiete innerhalb des Parks, sowie das im Osten angrenzende Arnhem-Land muss man eine Zugangsberechtigung (Permit) bei den lokalen Behörden (z.B. im Bovali Visitor Centre) beantragen. Das kommt für den Normal-Touristen allerdings nicht in Betracht.

Anreise[Bearbeiten]

  • Von Darwin über den Stuart Highway und den Arnhem Highway nach Osten in den nördlichen Teil des Parks (ca. 230 km).
  • Von Süden (z.B. Alice Springs) auf dem Stuart Highway den Kakadu Highway durech den östlichen Teil des Parks (ca. 250 km).

Unterwegs[Bearbeiten]

Route: von Norden nach Süden einmal durch den ganzen Park

  • von Darwin auf dem Stuart Highway nach Süden.
  • nach ca. 35 km nach Osten auf den Arnhem Highway einbiegen
  • Humpty Doo: Kleiner Ort mit Pub, Campground, Supermarket, letzter Tankstelle vor dem Park (nächste in Jabiru, ca. 200 km) und letztem Bottle-Shop vor dem Park (Bier und Wein bekommt man im ganzen Park nur in den wenigen Hotel- oder Poolbars und auch nur, wenn man im jeweiligen Hotel oder Campground übernachtet). Außerdem sollte man einen Blick (Foto) auf das Big Boxing Crocodile werfen (mehrere Meter hohe Skulptur).
  • Window of the Wetlands Visitor Centre: Aussichtsterasse über die eindrucksvollen Feuchtgebiete und ein kleines Museum zur Geschichte und Kultur der lokalen Aborigines - ca. 1 Stunde einplanen.
  • South Alligator River: Hier kann man eine kurze Bootstour machen, bei der Krokodile mehrere Meter aus dem Wasser springen, um sich ein Hühnchen von einer Angel zu holen, sehr touristisch, aber eindrucksvoll - je nach Tour mehrere Stunden einplanen.
  • Mamukala: Aussichtsplattform in die Feuchtgebiete - ca. 30 Minuten einplanen.
  • Aurora Kakadu Resort: Touristen-Anlage mit Hotel, Cabins, Campground, Mini-Market. Mehrere unterschiedlich lange Wanderwege entlang des Flusses mit Krokodilen hautnah - u.U. Übernachtung.
  • Ubirr und Manbiyarra Borderstore: Ein ca. 40 km lange Sackgasse führt zum Bergplateau des Ubirr mit jsahrtausende alten Felszeichnungen und etlichen Wanderwegen in eindrucksvoller Natur. Der Border Store (Mini-Market) liegt unterwegs und läd zu einem Erfrischungsgetränk oder Eis ein und ist Ausgangspunkt für mehrere Wanderwege am East Alligator River (wieder Krokodile hautnah) - hier kann man 1 - 2 Tage verbringen.
  • Jabiru: Kleiner Ort mit Tankstelle Supermarket, Geldautomat, Apotheke, Arzt, Campground, etc.(allerdings kein Bottle-Shop!). Berühmt ist das Gagudju Hotel in der Form eines Krokodils.
  • Weiter über den Kakadu Highway nach Südwesten.
  • Bowali Visitor Centre & Park Headquarters:
  • Anbangbang & Nourlangie Rock:
  • Muriella Park: ?
  • Jim Jim Falls und Twin-Falls: Eindrucksvolle Wasserfälle, nur mit dem 4WD erreichbar (ca. 60 km).
  • Cooinda & Yellow Water:
  • Warradjan Aboriginal Centre:
  • Wirnwirnmilla (= Mary River Roadhouse): Einsames Roadhouse am Ende des Kakadu Nationalparks mit Tankstelle und Mini-Market.
  • Pine Creek: Kleines Städtchen am Stuart Highway

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kaufen[Bearbeiten]

Essen[Bearbeiten]

Trinken[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Camps im Park[Bearbeiten]

Außerhalb des Parks[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]






Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten