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Hongkong: Unterschied zwischen den Versionen

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China : Hongkong
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Version vom 23. März 2008, 11:56 Uhr

Hongkong Panorama: Blick von der Lugard Road

Die Metropole Hongkong (chin. 香港, Xiānggǎng „Duftender Hafen“ oder wie andere Quellen behaupten auch "Weihrauch-Hafen"; kantonesisch: Heunggong) ist der Name einer Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China. .

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Die Sonderverwaltungszone Hongkong läßt sich in vier Regionen Kowloon, Hong Kong Island, New Territories und Outlying Islands aufteilen. Die eigentliche Kernstadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Victoria Habours sowohl in Kowloon als auch auf Hong Kong Island. Viele Fährverbindungen, sowie Autotunnels und U-Bahnlinien verbinden die beiden Seiten der Stadt.

  • Kowloon war einmal der am dichtesten bevölkerte Ort der Erde und ist auch heute noch der am dichtesten besiedelte Teil Hongkongs. Dass Kowloon (noch) keine so beeindruckende Skyline hat wie die im Hafengegenüberliegende Seite liegt daran, dass der Flughafen noch bis vor einigen Jahren mitten in Kowloon am Hafen lag und das Errichten von Hochhäusern unmöglich machte. Kowloon ist vorallem für seine Straßenmärkte und kleinen Läden bekannt, die alles vom günstigen Maßanzug bis zur teuren Rolex verkaufen.
  • Hong Kong Island war die Keimzelle der einstigen britischen Kolonie, die rund um die Stadt Victoria wuchs. Die Skyline der dem Victoria Habour zugewandten Stadtteile gilt als eine der schönsten der Welt und sie wächst kontinuierlich weiter. Höchstes Gebäude ist derzeit der IFC2 Tower mit 88 Stockwerken im Stadtteil Hongkong/Central. An der Südseite Hong Kong Island befinden sich ein paar Strände und verstreute Satellitenstädte wie Stanley und Aberdeen. Überragt wird Hong Kong Island durch einige Berge, von denen der Victoria Peak - meist nur The Peak genannt - die Skyline überragt und einen fantastischen Blick über den Victoria Harbour bietet.
  • New Territories heißen die Gebiete auf dem Festland die zusammen mit Kowloon und den umliegenden Inseln gegen Ende des 19. Jh. zur britischen Kolonie hinzugefügt wurden. Diese Gebiete bilden einen erstaunlichen Kontrast zu hektischen Stadt Hongkong und wirken in manchen Teilen sehr ländlich. Wichtige Orte sind Sha Tin und Tai Wo.
  • Outlying Islands heißen all die großen und kleinen Inseln die rund um die Kowloon Halbinsel und Hong Kong Island verstreut liegen. Mit Abstand die größte Insel ist Lantau, auf der sich der Flughafen befindet und die an das U-Bahn Netz angeschlossen ist. Die Insel ist reich an Zielen, bspw. dem neueröffneten Disneyland Freizeitpark und der größten freisitzenden Buddhastatue der Welt. Lamma liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hong Kong Island und ist vorallem mit guten Seafood-Essen und Naherholung verbunden.

Hintergrund

Geographie und Klima

HK Map of Hong Kong Island.png
Klimadiagramm Hongkong

Hongkong liegt am Delta des Perlflusses. Hongkongs 1.090 qkm Fläche verteilen sich auf vier Gebiete: Hong Kong Island (79 qkm), Kowloon (12 qkm), New Territories (740 qkm) und die Outer Islands (248 qkm). Bestimmt wird die Stadt durch die Berge an deren Fuße sie sich erstreckt. Die höchste Erhebung ist der TaiMoShan (957m) in den New Territories, höchste Erhebung Hong Kong Islands ist der Peak (552 m).

Fast acht Millionen Menschen leben in Hongkong, hauptsächlich in KowLoon und im Norden von Hong Kong Island. Die New Territories sowie die übrigen Inseln sind oft wenig und teilweise sogar gar nicht besiedelt. 98 Prozent der Bevölkerung Hongkongs sind Chinesen und nur ungefähr ein Prozent der Bewohner sind Weiße. Die wichtigsten Religionen sind der Konfuzianismus, der Taoismus und der Buddhismus. Christen machen in Hongkong fast 10 Prozent der Bevölkerung aus, dabei handelt sich vor allem um Anglikaner und Katholiken. Der Islam spielt nur eine untergeordnete Rolle, Kopftücher sind auf den Straßen eher eine Seltenheit.

In Hongkong herrscht subtropisches Klima mit feuchten und heißen Sommern und mit trockenen und milden Wintern. Die Temperaturen im Januar betragen 5 bis 15 Grad und steigen in den Sommermonaten auf durchschnittlich fast 30 Grad. Besonders ungewohnt mag die hohe Luftfeuchtigkeit sein, vor allem in den Monaten April bis August. Werte von 97 % sind keine Seltenheit. Im April bis September sorgt der Monsum für große Niederschlagsmengen, vor allem in Form von plötzlichen Wolkenbrüchen. Im Sommer (Juli-September) ist Taifun-Saison, und während dieser orkanartigen Stürme herrscht teilweise Ausgangsverbot, an das man sich auch halten sollte. Hong Kong kann man das ganze Jahr über bereisen, jedoch sind die Monate Juni bis August doch klimatisch sehr anstrengend.

Geschichte

Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet des heutigen Honkongs bereits seit 6.000 Jahren besiedelt ist. Lange Zeit befanden sich an der Stelle der heutigen Millionenmetropole aber nur kleine Siedlungen von Fischern, die wichtigste Stadt der Region war Kanton (GuangZhou). Erst mit der Ankunft der Europäer erfuhr Hongkong zunehmend Bedeutung. Mitte des 16. Jahrhunderts durften die Portugiesen in Macau einen Stützpunkt errichten, nachdem sie mehrfach chinesische Handelsschiffe im Kampf gegen Piraten unterstützt hatten. Weiterhin bestand jedoch von wenigen Ausnahmen abgesehen Einreiseverbot für Ausländer in das Reich der Mitte.

Nachdem der Handel mit den Portugiesen sich für China ebenfalls als vorteilhaft erwies wurde ab 1685 die Stadt Kanton für den Freihandel mit europäischen Händlern geöffnet. Als erste Handelsgesellschaft richtete sich die British East India Company in Kanon ein. Die Chinesen handelten mit Seide und Tee, während die Engländer Wolle, Zinn und Blei anboten. Da die Menge englischer Waren nicht ausreichte um die gewünschten Mengen Tee zu kaufen begannen die Engländer Mitte des 19. Jahrhunderts Opium aus Indien in China einzuführen. Die Auswirkungen dieser Politik waren für China dramatisch: Plötzlich begann immer mehr Geld im Handel mit England aus China abzufließen, die Anzahl Opiumabhängiger Chinesen stieg immens an und Korruption stand in den Handelsstätten auf der Tagesordnung. Als Gegenmaßnahme wurde 1839 wurden alle europäischen Handelshäuser geschlossen und das Opium beschlagnahmt. England entsandte daraufhin ein Expeditionsheer und es kam zum Ersten Opiumkrieg (1840-42). Am 26. Januar 1841 nahm Captain ‚’’Charles Elliott’’’ offiziell die Inseln Hongkong für die Krone in Besitz. Nachdem der Erste Opiumkrieg 1842 mit dem Frieden von NanJing beendet wurde blieb HongKong im Besitz der Engländer und fünf chinesische Häfen wurden für den Freihandel geöffnet. Dispute über den ausgehandelten Friedensvertrag führten zum Ausbruch des Zweiten Opiumkriegs (1856-58) in dem die Engländer ebenfalls siegreich hervorgingen. Die Halbinsel KowLoon wurde zur Kolonie Hong Kong hinzugefügt.

Ende des 19. Jahrhunderts nutzen die Engländer politische Instabilitäten in China und schlossen einen Pachtvertrag im Juni 1898 für die New Territories und die Hongkong umliegenden Inseln für 99 Jahre. Als Pacht wurde die Summe von 5000 HKD ausgehandelt. In der darauf folgenden Zeit entspannte sich das Verhältnis zwischen chinesischen und englischen Händlern, die sich in einer gegenseitigen Abhängigkeit befanden. Die Bevölkerung in der Kolonie wuchs stetig an und auch wirtschaftlich entwickelte sich Hongkong prächtig.

Im Zweiten Weltkrieg besetzte Japan ab 1938 Südchina und Hongkong wurde zum Ziel von ungefähr einer halben Millionen Kriegsflüchtlingen. Einen Tag nach dem Angriff auf Pearl Habor begann am 8.12.1941 die japanische Erstürmung Hongkongs. Nach 18 Tagen kapitulierte der Governor of Hong Kong, Sir Mark Young, und die fast vierjährige Besetzung Hongkongs begann. Heute erinnert eine Ausstellung im Museum of History an die Besetzung, in deren Folge die Anzahl der Bevölkerung durch Deportation und die harten Lebensbedingungen in der Stadt erheblich dezimiert wurde.

Nach der Kapitulation Japans im August 1945 fiel die Kolonie zurück an Großbritannien. Die Bevölkerung wuchs schnell wieder an, nicht zuletzt aufgrund des Bürgerkriegs in China (1945-1949). Ein amerikanisches Handelsembargo gegen China und Korea (1950-53) bremste die Entwicklung Hongkongs als Handelsmetropole und führte zur Industrialisierung der Kolonie. In den 1970ern wurden die starken Industriezweige Textil und Uhren durch einen Ausbau der Dienstleistungssektoren Banken und Versicherungen ergänzt und Hongkongs Entwicklung zur internationalen Finanzmetropole in Fernostasien begründet. Die Industrie wanderte zunehmend in angrenzende chinesische Gebiete (z.B. ShenZen) ab und der Tourismus wurde neben dem Finanzdienstleistungssektor zum zweiten großen wirtschaftlichen Standbein.

1984 handelte die britische Regierung unter Magaret Thatcher die Sino-British Joint Declaration in der Britannien und China die Rückgabe von Hongkong verhandelten. Obwohl Hong Kong Island und Kowloon nicht Bestandteil des Pachtvertrages waren, waren längst die verschiedenen Gebiete Hongkong so zusammengewachsen, dass an eine getrennte Übergabe der New Territories nicht zu denken war. In der Joint Declaration wurden wichtige Punkte wie der 50jährige Status Hongkongs als Sonderverwaltungsgebiet (Special Administrative Region, SAR), die einhergehende Beibehaltung des Wirtschafts- und Rechtssystems und die Gewährleistung von Grundrechten wie Presse-, Reise- und Berufsfreiheit. Am 01.07.1997 wurde Hongkong dann in einer großen Zeremonie an China zurückgegeben, jedoch hat sich in vielen Bereichen des Alltags kaum etwas seitdem geändert. Allerdings lässt sich eine Beschränkung der Pressefreiheit feststellen und die freien Wahlen die für 2007 vorgesehen waren wurden verboten.

Anreise

Einreisebestimmungen

EU-Bürger der Schengenstaaten sowie Schweizer können bis zu drei Monate (90 Tage) visumfrei Hongkong besuchen. Bei längerem Aufenthalt muss entweder ein Arbeitsvisum beantragt werden oder man muss vorübergehend (Tagesausflug reicht) Hongkong verlassen, beispielsweise nach Macau oder Shenzhen. Bei der Anreise wird im Flugzeug oder Boot ein Einreiseformular (Arrival Card) ausgeteilt, dass man auf jedenfall gut verwahren sollte, da man das Formular bei der Ausreise ebenfalls wieder vorlegen muss.

Grundsätzlich Zollkontrollen finden nicht statt, sind aber immer möglich. Zollfrei sind: 60 Zigaretten oder 15 Zigarren oder 75g Tabak, zusätzlich 1 Liter alkoholische Getränke [1]. Andere Güter in vernünftigen Mengen. Schusswaffen müssen deklariert werden und bei der Einreise in Verwahrung gegeben werden. Devisen und HKD sind unbegrenzt ein und ausführbar.

Flugzeug

Hongkong wird praktisch von allen großen Fluglinien (z.B. Cathay Pacific, China Airlines, British Airways, Air France, Lufthansa, Swiss, Emirates, Gulf Air, Singapore Airlines, ) von Europa aus angeflogen. Direktflüge bestehen von Frankfurt, Amsterdam, Paris, London, München, Wien und Zürich und dauern ca. 12 Stunden. Die Preise für ein Rückflugticket bewegen sich zwischen 500 und 1300 Euro. Am teuersten sind die Tickets in den Sommerferien und um Weihnachten/Sylvester und natürlich Chinesisch Neujahr.

Der Flughafen Hongkong International (Cheplapkok) befindet sich in Hongkong außerhalb der Stadt auf der Insel Lan Tau. Diese ist durch eine große Brücke an die Stadt angebunden. Sollte man noch über keine Unterkunft verfügen ist der Reservierungsschalter für Hotels in der Eingangshalle zu empfehlen, der oft Zimmer zu sehr guten Konditionen anbietet. Mehrere Möglichkeiten bieten sich an um vom Flughafen in die Stadt zu gelangen. Wahrscheinlich empfiehlt es sich schon direkt am Flughafen eine Octopus-Karte (siehe Mobilität zu kaufen. Der Airport-Express (AE, 06:00 Uhr bis 01:00 Uhr) ist sicher die schnellste Möglichkeit. Für 80 HKD (100 HKD) ist man in 20 Minuten (24 Minuten) in Kowloon (Hong Kong-Station). Für Octopuskarteninhaber ist eine an die Airport-Express-Fahrt anschließende MTR-Fahrt kostenlos. Eine Taxifahrt kostet ungefähr 300 HKD nach Kowloon, bzw. 350 HKD nach Hong Kong Island. Die verschiedenen Farben Taxis stehen für die Gebiete die sie anfahren. Rote Taxis fahren in die Stadt (grüne in die New Territories und blaue auf Lan Tau). Daneben fahren verschiedene Busse vom und zum Flughafen. Diese sind durch ein voranstehendes "A" gekennzeichnet. Guenstig fuer die Fahrt vom Flughafen nach Kowloon zur Nathan Road ist der Bus A21 fuer 33 HKD.

Bahn

Mit der Bahn fahren heute die meisten Chinesen nach Hongkong, da es relativ billig ist.

Bus

Auto

Schiff

Mobilität

Octopus-Karte

Egal ob man nun Bus, MTR oder Schiff fährt, überall kann man mit der Octopus-Karte bezahlen. Diese Karte wird unter anderem am Flughafen für 150 HKD verkauft. 100 Dollar können davon zum Fahren verwendet werden. Aufgeladen werden kann die Karte u. a. an jeder MTR-Station. Vorteil der Karte ist, dass immer ein bestimmter Betrag beim Betreten oder Verlassen eines Fahrzeugs automatisch an einer Station abgebucht werden kann und man sich nicht um Tickets oder Kleingeld zu kümmern braucht. Die Ocotopus Card hat sich in den letzten Jahren rasant in das tägliche Leben eingebunden. Man kann mit ihr bequem sowohl die MTR und KCR nutzen, als auch die Trams auf Hong Kong Island. Besucher des Victoria Peak können damit sogar die Peak Tram bezahlen. Die Star Ferry steht ebenfalls zum bezahlen mit der Octopus bereit, wie diverse Fähren zu den Outlying Islands.In vielen Läden und Shops kann man mit der Octopus Card mittlerweile auch bezahlen. Wenn man Hong Kong dann leider wieder verlassen muß, bekommt man die 50 HK$ Differenz beim Abgeben wieder zurück. Sie ist somit ein "Muß" für den Hong Kong Besucher. Sie bietet nur Vorteile und ein Vorrat an genügend Kleingeld, bei sonst schwerem Münzgeld

Bahn

Die Regionalzüge der KCR sind eine Ergänzung der MTR und können ebenfalls mit der Octopus-Karte bezahlt werden. Sie fahren auf mehreren Linien bis an die Grenze bei Shenzhen. Mit ihren regelmässigen Abfahrten, günstigen Preisen und grossen Teils unterirdischer Linienführung erinnern sie eher an eine U-Bahn.
Ab dem Haupbahnhof HungHom fahren Züge in chinesische Metropolen wie Guanzhou, Beijing, Shanghai.

Karte der MTR und des AirportExpress in Hongkong

MTR

Hongkong verfügt über eines der modernsten Massentransitsysteme der Welt. Durch Hong Kongs Untergrund führen fünf verschiedene Routen, auf denen die MTR von 6 Uhr morgens bis ein Uhr nachts verkehrt. Zu den Stoßzeiten fahren die Bahnen im 2-Minuten-Takt, ansonsten alle 4 Minuten. Fahrpreise beginnen bei 4 HKD. Eine Durchquerung des Hafenbeckens kostet grundsätzlich 10 HKD. Hong Kongs U-Bahn ist auch eine der saubersten und sichersten Systeme seiner Art in der Welt. Die Züge werden von der Leitzentrale computergesteuert. Der Fahrer im Zug dient lediglich zur Aufsicht in den Bahnhöfen und zum Eingreifen im Notfall.

AirportExpress

Als der Flughafen aus der Innenstadt rund 46 Kilometer aus der Stadt herausverlagert wurde, wurde auch eine neue Anbindung benötigt. Der AirportExpress ist wesentlich schneller als die MTR und benötigt für die Strecke zwischen Flughafen und Central Station 23 Minuten. Die Strecke führt über Tsing Yi und Kowloon Station. Eine einmalige Fahrt kostet 100 HKD für die Strecke Centralstation - Flughafen (90 HKD ab Kowloon Station, 60 HKD ab Tsing Yi Station). Die jeweils vorausgehende oder anschliessende MTR-Fahrt ist kostenlos. Es besteht auch die Möglichkeit ein Hin- und Rückfahrtticket zu kaufen (Central Station: 180 HKD, Kowloon Station 160 HKD). Der AirportExpress verkehrt zwischen 5:50 Uhr und 0:48 Uhr.

Wer im Besitz eines Tickets für den AirportExpress ist, kann den kostenlosen In-town Check-in benutzen. Es empfiehlt sich aber vorher zu prüfen, ob die entsprechende Airline einen Check-In-Schalter hat. Check-in-Schalter gibt es sowohl in der Central als auch der Kowloon Station, bei denen Gepäck schon Stunden vor Abflug eingecheckt werden kann. Das ist besonders praktisch, wenn man das Hotel früh verlassen muss, der Flieger aber erst später abfliegt. Öffnungszeiten der Check-in-Schalter sind 5:30 Uhr bis 0:30 Uhr.

Der AirportExpress bietet auch eine Anbindung an das Gelände der Asian World-Expo.

LTR

Tram

Die Straßenbahn kostet 2 HK$ und ist so mit der Star Ferry das billigste Transportmittel. Dabei bleibt der Preis gleich, ob man nun nur eine Station oder bis zur Endhaltestelle fährt. Man bezahlt beim Aussteigen. Die Tram fährt von Kennedy Town im Westen bis nach Happy Valley (zur Pferderennbahn) oder Shau Kei Wan im Osten. Es ist eine der wenigen noch benutzten Doppeldeckerstraßenbahnen der Welt. Eine Fahrt in der Tram, besonders im oberen Deck, sollte bei keinem Hongkong-Besuch fehlen.

Bus

Auto

Auto fahren ist in Hongkong fuer Ortsunkundige nicht leicht und sehr teuer. Vorallem Parkplaetze sind auf Hong Kong Island und der gegenüberliegenden Hafenseite eine Raritaet. Kein Wunder, dass der Verkehr fast ausschliesslich aus Bussen, Taxis, Lieferwagen und teuren Luxusfahrzeugen besteht. Drei Tunnel fuehren unter dem Hafen durch und sind kostenpflichtig: Eastern Habour Crossing, Cross Habour Tunnel und Western Habour Crossing.

Taxi

Sehr günstig im Vergleich zu europäischen Metropolen sind Hongkongs Taxi. Die ersten zwei Kilometer kosten 15 HKD, anschliessend HKD 1.40 pro 200 Meter. Preise in Taxis werden ueblicherweise auf den nächsten HKD aufgerundet. Eine Besonderheit ist, dass Taxis nur in bestimmten Stadtgebieten Fahrgaeste aufnehmen duerfen, dann aber auch überall hinfahren duerfen. Rote Taxis fahren auf Hong Kong Island und in Kowloon, blaue Taxis auf Lan Tau und gruene in den New Territories. Fuer eine Fahrt durch einen der Hafentunnel berechnen die Fahrer die doppelte Tunnelgebuehr, da sie leer zurueckfahren muessen und keine Gaeste auf der anderen Seite mitnehmen duerfen. Nicht jeder Fahrer versteht Zielangaben in englischer Sprache. Entweder wird man dann per Funk mit der Zentrale verbunden und kann dort das Fahrziel angeben, oder man muss das naechste Taxi ausprobieren.

Schiff

Nicht so schnell dafuer aber auf jedenfall schoener ist eine Überquerung des Hafens in einem Boot. Die Faehren der Star Ferry sind laengst eine Ikone des Hafens in Hongkong geworden. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung Tsim Sha Tsui und Central. Der Preis fuer diese Strecke betraegt fuer das Unterdeck 1.70 HKD und 2,20 HKD auf dem Oberdeck. Von halb sieben morgens bis halb zwölf abends verkehren die Fähren im 10 Minuten Takt. Fährverbindungen über den Hafen bestehen von Tsim Sha Tsui nach Central und Wan Chai, von Hung Hom nach Central, Wan Chai und North Point, sowie von Kwun Tong nach North Point.

Neben den Hafenüberquerungen verbinden Fähren vorallem Hongkong mit den vorgelagerten Inseln. Der wichtigste Ableger ist der Outlying Islands Ferry Pier, etwas westlich des Star ferry Piers.

Sehenswürdigkeiten

  • The Peak - Hongkongs Hausberg eröffnet ein einzigartigartigen Blick über die Metropole. Die historische Peak Tram befördert schon seit 1885 Fahrgäste auf den Berg und ist heute bei Touristen meist erste Wahl. Auf dem Peak finden sich unzählige Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, wer jedoch einige Schritte auf Lugard Road kann das Panorama mitten aus der natur heraus genießen. Mehr...
  • Promenade (Skyline) - Der Walk of Stars entlang des der Südspitze Kowloons bietet einen fantastischen Blick auf die Skyline der Stadt. Er bildet sozusagen das Gegenstück zum Blick vom Peak. Mehr...
  • Museen - Die Museen Hongkongs haben keinen Weltrang, können aber dem Shoppingmüden über einen verregneten Tag hinwegverhelfen. Insbesondere die historische Ausstellung über die Geschichte der Stadt im Hong Kong Musem of History ist ein Besuch wert. Für Kinder ist das Science Museum mit vielen Exponaten zum Ausprobieren auch bei mangelden Sprachkenntnissen ein Erlebnis. Mehr...
  • Victoria Harbour ist die Wasserstraße zwischen der Kowloon Halbinsel und der Hong Kong Insel in Hongkong. Mit einer Fläche von ungefähr 41.88 km² im Jahre 2004, verleitete seine natürliche Tiefe und die geschützte Position die Briten die Hong Kong Insel während des ersten Opium-Krieges zu besetzen um eine Kolonie mit Handelsposten zu errichten. Der Hafen ist für seine grossartige Panoramasicht berühmt und ist in sich eine Attraktion.

Aktivitäten

Wandern So kurios das klingen mag, HongKong ist ein Wanderparadies. Ob MacLehose auf HongKong Island oder eine Wanderung zum wunderschönen tai long wan Strand bei SaiKung, wo man nur zu Fuss hinkommt. Das Wegnetz ist gut ausgebaut und führt teils durch unberührte Natur.

Einkaufen

Gewöhnungsbedürftig: Getrocknete Meeresfrüchte

1 HKD (Hongkong Dollar) = ca. 0,09 Euro; 1 Euro = ca. 11 HKD

  • Shopping Center
  • Times Square - Große und edle Mall mit vielen Geschäften und Boutiquen der mittleren Preislage. Im obersten Stockwerk befindet sich einer der größten Buchläden Hongkongs (Page One). MTR Causeway Bay, Ausgang Times Square.
  • Sogo - Japanisches Kaufhaus in Causeway Bay. Auf neun Stockwerken finden sich alle möglichen Gegenstände des täglichen Gebrauchs und Textilien. MTR Causeway Bay, Ausgang Sogo.
  • Wan Chai Computer Center - Obwohl technisches Zubehör oft nicht günstiger als in Europa ist, kann sich der Kauf in Hongkong trotzdem lohnen, da manche Produkte in Asien früher auf dem Markt sind. Im Wan Chai Computer Center finden sich unzählige kleine Computer- und Elektronikgeschäfte, die günstiger als die touristisch überteuerten Pendants auf der Nathan Road. MTR Wan Chai.
  • Harbour City - Riesiges Shopping Center in Tsim Sha Tsui Canton Road , MTR Tsim Sha Tsui, oder mit der Star Ferry.
  • Pacific Place
  • Festival Walk
  • Landmark - Die Shopping Mall ist in Central und ist auf das obere Preissegment spezialisiert. So gut wie alle wichtigen Designer haben hier ihre Dependancen: Gucci, Dior, Fendi, Vuitton, etc. Pedder Street, MTR Central
  • Fortress - Electronik Kette, die in fast allen groesseren Einkaufszentren und -strassen zu finden ist. Apple Produkte kosten hier mind. 20 Prozent weniger als in Europa.
  • Wing Shing Photo Supplies Co. Ltd. - Ist ein seriöses gutes Fotogeschäft mit festen Preisen, hat was alles was das Herz begeht zu günstigen Preisen (Mongkok Kowloon, - MTR Mongkok)
  • Supermärkte
    Wellcome - Günstige Supermarktkette, gibts fast überall
    Park'nShop - Günstige Supermarktkette, gibts fast überall
    City Super - teurer Supermarkt mit vielen japanischen und europäischen Produkten" IFC Mall
    Great - teurer Supermarkt mit vielen japanischen und europäischen Produkten, frischem Sushi, Säften: MTR Station Admiralty, Ausgang Pacific Place
  • Straßenmärkte
    Ladies Market - einer der größten Straßenmärkte, auf dem hauptsächlich Kleidung angeboten wird, aber auch Souvenirs, Haushaltsgegenstände und CDs. Der Markt beginnt gegen Mittag bis in den Abend hinein. Tung Choi Street, MTR Mongkok
    Flower Market - Blumenmarkt
    Goldfish Market - eine ganze Straße mit unglaublich vielen Fischen und Zubehör Tung Choi Street, MTR Prince Edward
    Birds Market - Neben Zierfischen sind Vögel die beliebtesten Haustiere im engen Hongkong. Ein großes Angebot verschiedenster Ziervögel findet sich auf dem Birds Market. MTR Station Prince Edward, Ausgang "Mong Kok Police Station". Die Prince Edward Road West Richtung Osten laufen bis zum Yuen Po Street Bird Garden
    Jade Market - Täglich 10 bis 15 Uhr in der Kanu Street. MTR Jordan oder Yau Ma Tei.
    Lanes in Central - Hier kann man Taschen, Gürtel, chinesische Kleider, Stoffe, Uhren, usw. kaufen Li Yuen Street East und Li Yuen Street West, zwischen Des Veux Road Central und Queens Road Central, in der Nähe vom Escalator
    Cat Street - Hier gibt es chinesisches Pozellan, Holzketten, Mao-Souvenirs und viel Krims Krams, der sich bestens als Mitbringsel eignet in der Nähe der Hollywood Road gegenüber vom Ma On Temple
    Argyle Center - Shopping Center für junge, günstige Mode. Viele kleine Geschäfte und fast immer unglaublich voll, macht aber erst gegen 12 Uhr mittags auf. MTR Station Mong Kok Ausgang "Argyle Centre" nehmen
    Temple Street Night Market - Sicherlich der touristischte Markt in Hongkong. Die Stände werden bereits ab Mittag aufgebaut, richtig voll ist es aber erst ab Einsetzen der Dämmerung. Ideal um Souvenirs und Mitbringsel zu erstehen. MTR Jordan, der Jordan Street Richtung Westen folgen und links in die Woo Sung Street abbiegen.
    Apliu Street Market - Straßenmarkt vorallem mit Elektroartikeln von Batterien, Stromadaptern bis zu DVD-Playern. MTR Sham Shui Po.

Küche

In Hongkong gibt es sehr viele Restaurants. Man kann sehr günstig essen, aber in den oberen Preisklassen gibt es fast keine Grenzen, besonders was europäisches Essen angeht.


  • Café de Coral
Die lokale Fastfoodkette hat Filialen praktisch an jeder Straßenecke und ist bei den Hongkonger sehr beliebt. Menüs kosten zwischen 25-45 Hongkong Dollar und im Angebot sind asiatische aber auch einige westliche Gerichte.


  • Maxim MX
Diese Fastfoodkette ist die direkte Konkurrenz zum Café de Coral. Das Angebot und die Preise entsprechen etwa denjenigen.

Nachtleben

  • Lan Kwai Fong
Bei Europäern sehr beliebte Ausgehmeile in der Nähe der MTR-Station Central. Eine Straße gesäumt von vielen kleinen Kneipen und Clubs, das wahre Leben spielt sich aber auf den autofreien Straßen ab, vor allem am oberen Ende der D’Aguilar Street. Hunderte Nachtschwärmer treffen sich dort jedes Wochenende. Ein Klassiker ist ein Foto vor dem Straßenschild Lan Kwai Fong.
  • Wan Chai
Der "Rotlicht-Bezirk" auf Hongkong Island. [2]Die Frauen sind nicht wilkommen von die südostasiatische Kellnerin & Prostituierten (thailandischen, filipina) - Mes Amis, Pussy Cat, Joe Banana. Hier gibt es aber auch viele normale Kneipen - vom klassischen Irish-Pub bis zu Kneipen mit festen Livebands. Schwerpunkt des Bezirks sind die Lockhart Road und die Jaffe Road zwischen den beiden MTR-Stationen Wan Chai und Admiralty.

Unterkunft

Lernen

Arbeiten

Feiertage

Vorallem traditionelle chinesische Feiertage werden nicht nach dem Gregorianischen Kalender sondern nach einem Lunissolarkalender berechnet - d. h. ein Kalender der sowohl von Sonnen- als auch Mondzyklen abhängig ist. Das chinesische Jahr bestehtaus 12 Monaten mit 29 oder 30 Tagen. Alle 3 Jahre wird ein Schaltmonat eingefügt. Die Folge ist, dass Feiertage dieses Systems jedes Jahr auf andere Tage fallen, da sie an einen bestimmten Tag eines Mondzyklusses gebunden sind, z. B. fällt das Chinesische Neujahrsfest auf den ersten Neumond zwischen 21. Januar und 21. Februar. Abgesehen vom Chinesischen Neujahrsfest sind an den Feiertagen viele Geschäfte und Restaurants geöffnet, Büros sind meist geschlossen. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauffolgende Montag arbeitsfrei.

Drachenbootrennen in Stanley
  • Neujahr - Neben dem chinesischen Neujahr ist auch der erste Tag des Gregorianischen Kalenderjahres ein Feiertag (01.01.).
  • Chinesisches Neujahr - Das chinesische Neujahrsfest dauert 3 Tage und findet am ersten Neumond zwischen dem 21. Januar und 21. Februar statt. Das Chinesische Neujahrsfest sind die wichtigsten Festtage des Jahres und sind im Stellenwert mit Weihnachten in Deutschland vergleichbar. Sehr viele Restaurants und Geschäfte sind geschlossen. Am zweiten Tag findet die Neujahrsparade und abends ein Feuerwerk statt. Während des festes ist Hochsaison in Hongkong und man sollte früher als sonst Hotels buchen. Termine: 09.02.2005, 29.01.2006.
  • Ching-Ming-Fest - Es wird der Ahnen gedacht und Opfer an den Gräbern erbracht. 4. oder 5. April
  • Tin Haus Geburtstag - Gefeiert wird der Geburtstag der Prinzessin Tin Hau die die Schutzpatronin aller Fischer und Seeleute ist und einen entsprechend hohen Stellenwert besitzt. Die größten Feierlichkeiten finden im Tin Hau Tempel an der Clearwater Bay statt. Neben Opfern werden auch den ganzen Tag über Löwentänze aufgeführt. Sonderfähren fahren von North Point den ganzen Tag. 23. Tag des dritten Mondes. Termine: 01.05.2005, 20.04.2006.
  • Buddhas Geburtstag - Am 8. Tag des vierten Mondes wird Buddhas Geburtstag gefeiert und in allen Buddhatempeln werden die Buddhafiguren rituell gewaschen, in dem die Gläubigen sie mit Wasser besprenkeln. Termine: 15.05.2005, 05.05.2006.
  • Buns-Festival (Cheung Chau) - Auf der Insel Cheung Chau findet im fünften Mondmonat das Bunsfestival zu Ehren des Nordkaisers statt. Drei ca 20 Meter hohe Türme werden mit Buns (eine Arte Brötchen) behangen. In der letzten Nacht werden die Türme von einhimschen erklettert, da die Buns Glück versprechen. Priester verteilen ebenfalls Buns. Seit einem Unfall mit 100 Verletzten 1978 wurden 2005 zum ersten mal wieder unter hohen Sicherheitsauflagen die Türme erklettert. Am nächsten morgen findet eine Prozession, bei der Kinder besonders verkleidet und getragen werden. Insgesamt herrscht Volksfestcharakter. Es fahren die ganze Nacht Sonderfähren nach Hong Kong Island zurück. Ein Modell der Buns-Türme ist im History Museum ausgestellt.
  • Drachenbootfest - Bereits in den Monaten vor dem eigentlichen Fest am 5. Tag des fünften Mondmonats kann man an vielen Stränden Hongkongs die Paddelteams beim Trainieren beobachten. Gedacht wird dabei dem Dichter Qu Yuan, der sich in einem Fluss ertränkt hat. Um die Fische davon abzuhalten seinen Körper zu fressen sind die Menschen auf den Fluss hinaus gefahren und haben die Trommeln geschlagen. Zusätzlich haben sie in Bambus gewickelten Reis in Wasser geworfen, den Fische stattdessen essen sollten. Dies ist heute das traditionelle Essen zum Fest. Die Rennen finden an verschiedenen Stellen in Hongkong statt: auf Hong Kong Island in Aberdeen und Stanley, auf Lan Tau in Mui Wo und Pui O Beach in den New Territories in Sai Kung, Sha Tin, Tai Po und Tuen Muen. In Sha Tin finden die Rennen auf einem Fluss statt. Standley ist dass bei Expats beliebteste Rennen, bei dem sehr viele Firmenboote starten. Die Durchsagen sind hier in Englisch. Eine Woche nach den lokalen Rennen findet das Internationale Drachenbootrennen statt. In der Vergangenheit war der Austragungsort Sha Tin. 2005 fand das Rennen erstmals in Tsim Sha Tsui East (Kowloon) statt. Termine: 11.06.2005, 31.05.2005.
  • Gründungstag der SVR Hongkong - Der erste 01.07. erinnert jedes Jahr an die Übergabe Hongkongs an China 1997.
  • Befreiungstag - Dritter Montag im August
  • Mittherbstfest - Am 15. Tag des achten Mondmonats findet das Mittherbstfest, auch Mondfest genannt, statt. Im Mittelpunkt steht der Mond, man zündet unzählige Laternen an und isst Mondkuchen. In der Wun Sha Street prozessieren abends aus glühenden Räucherstäbchen bestehende Feuerdrachen. Termine: 18.09.2005, 06.10.2006.
  • Doppelter Neunter (Chung Yeung Fest) - Findet am neunten Tag des neunten Mondmonats statt. Ähnlich wie Ching Ming Fest gedenkt man der Ahnen und bring Opfergaben an ihren Gräbern dar. Termine: 11.10.2005, 30.10.2006.

Sicherheit

Hongkong ist eine relativ sichere Großstadt. Krimininalität existiert, jedoch sind mehr Gepäck und Geldbörse denn Leib und Leben in Gefahr. Am Flughafen und in engen Menschenmassen, sollte man Gepäck und Wertsachen nicht aus dem Auge lassen. Ein Geldgürtel oder Brustbeutel können einem Taschendiebstahl vorbeugen. Vorsicht ist auch in Schlafsälen in Jugendherbergen geboten. Auch für alleinreisende Frauen gilt Hongkong als unproblematisch und ungefährlich. Der Notruf hat die Nummer 999.

Gesund bleiben

Abgesehen von den Chungking Mansions und anderen sehr billigen Unterkuenften findet man in Hongkong durchgehend westlichen Standard mit hohem Hygiene- und Gesundheitsstandard. Impfungen sind fuer Hongkong nicht vorgeschrieben. Die Adressen deutschsprachiger Aerzte koennen bei den Konsulaten erfragt werden. Leitungswasser kann getrunken werden,es schmeckt aber durch den hohen Chloranteil nicht wirklich gut. Stilles Wasser gibt es sehr guenstig im Supermarkt zu kaufen.

Klarkommen

Strom

Die elektrische Spannung beträgt in Hongkong 220V bei 50Hz, was in etwa dem deutschen System entspricht. Die Steckdosen haben jedoch in der Regel drei Löcher und ein entsprechender Adapter wird benötigt. Diese gibt es bereits für unter 10 HKD bei vielen Marktständen oder in der Elektrikshopkette pricerite.

Waschsalons

Waschsalons gibt es in Hongkong nicht. Wäschereien gibt es aber in den meisten Wohngegenden und sind relativ günstig, zum Beispiel in der Staunton Street in Soho.

Vertretungen

  • Das Generalkonsulat der Republik Österreich, ([[Hongkong/Central|Central]]), +852 2522 80 86 (+852 2522 80 87, , fax: +852 2521 87 73), [3].
  • Schweizerisches Generalkonsulat, Suite 6206-07, Central Plaza, 18 Harbour Road (Wan Chai), +852 2522 7174 (, fax: +852 2845 2619), [4].
  • Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland, United Centre, 21st floor, 95 Queensway-Central, +852 21 05 87 77 (, fax: +852 28 65 20 33), [5].

Kommunizieren

Amtliche Sprachen sind in Hongkong Kantonesisch, Mandarin und Englisch. Kantonesisch ist ein Südchinesischer Dialekt und sehr unterschiedlich von Mandarin-Chinesisch. Nimmt man in anbetracht, dass Hongkong bis 1997 noch eine britische Kronkolonie war, ist die Anzahl der Englisch sprechenden Einwohner überraschend gering. Außerhalb der Touristenzentren in Tsim Sha Tsui oder Central Hong Kong Island kann die Kommunikation mit den Einheimischen schwierig werden. Eventuell muss man ein Taxi wieder verlassen, nachdem man feststellt, dass der Fahrer nicht die englischen Bezeichnungen der Stadtteile von Hongkong kennt. Seit der Rückgabe Hongkongs ist die englische Sprache weiter auf dem Rückzug. Grund dafür ist die Abschaffung verpflichtenden Englischunterrichts in der Schule, sowie die Abwanderung der Industrie ins Chinesische Festland. Zusätzlich wird von der chinesischen Verwaltung Mandarin stark gefördert, obwohl nur ein geringer Anteil der Hongkong Chinesen Mandarin spricht. Beispielsweise werden MTR-Durchsagen mittlerweile zuerst auf Mandarin durchgeführt. Langfristig wird sich Mandarin wohl neben Englisch auf dessen Kosten als zweite Fremdsprache etablieren.

Straßenschilder, öffentliche Durchsagen, einige Fernsehprogramme usw. sind nahezu komplett zweisprachig. Allerdings finden sich in vielen kleinen Restaurants außerhalb der Touristenzentren nur chinesische Speisekarten.

Weiter geht's

  • Macau - 50 Minuten mit der Schnellfähre von Hongkong entfernt auf der anderen Seite des Perlflussdeltas liegt Macau, ehemalige portugiesische Kolonie.
  • Shenzhen - Die wirschaftliche Sonderzone nördlich von Hongkong ist der Inbegriff des unbegrenzten Wirtschaftwachstums der Region.
  • Guangzhou - Nicht weit den Perlfluss hinauf liegt Guangzhou (Kanton), Hauptstadt der Provinz Guangdong.





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