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Hannover: Unterschied zwischen den Versionen

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* [http://www.hannover.de/deutsch/index.htm Stadt Hannover und Tourist Information]
 
* [http://www.hannover.de/deutsch/index.htm Stadt Hannover und Tourist Information]
 
* [http://www.dzt.de/DEU/reiseland_deutschland/master_tlstadt-id1099.htm Hannover bei der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.]
 
* [http://www.dzt.de/DEU/reiseland_deutschland/master_tlstadt-id1099.htm Hannover bei der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.]
* [http://hannovernet.ath.cx Hannover Informationsportal]
 
  
 
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Version vom 23. Januar 2007, 15:50 Uhr

Hannover, die Hauptstadt des Landes Niedersachsen, an der Leine und am Mittellandkanal gelegen, hat etwa 520.000 Einwohner ("Region Hannover": 1,2 Millionen).

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile

Hannover ist in 13 Stadtbezirke unterteilt:

Hintergrund

Kurzübersicht

Universität, mehrere Hochschulen, Fachhochschulen, Max-Planck-Institut; Staatstheater; Kestnermuseum, Sprengel Museum, Landesmuseum u. a. Museen; gotische Markt-, Kreuz- und Aegidienkirche, spätgotisches Altes Rathaus, Neues Rathaus (1901-1913), Leibnizhaus (Renaissance), Herrenhausen (barocke Gartenanlagen), größter Zoologischer Garten Norddeutschlands; Leineschloss (17. Jahrhundert; Sitz des Landtags), Wangenheim-Palais (1832; Ministerium); bedeutender Dienstleistungsstandort in den Bereichen Handel, Finanzwirtschaft (AWD) und Touristik (TUI AG) ; vielseitige Industrie (Gummiwaren, Nahrungsmittel, Schreibwaren, Batterien, Maschinen, Kunststoffe u. a.); Expo- und Messestadt: Seit 1947 Deutsche Industriemesse (Hannover Messe), Computer-Messe "CeBit", Weltausstellung "Expo 2000"; Ausrichtungsort der Fußball-WM 2006 in der 50.000 Zuschauer fassenden AWD-Arena; wichtiger Verkehrsknotenpunkt (Nord-Süd/Ost-West), Hafen am Mittellandkanal, Interkontinentaler Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ).

Erholungsziele im Stadtgebiet von Hannover sind u.a. der Maschsee, die Herrenhäuser Gärten und der Stadtwald Eilenriede mit dem Zoologischen Garten. Ausflugsziele in der näheren Umgebung sind das Steinhuder Meer im Westen, die Lüneburger Heide im Norden sowie das Weserbergland und der Harz im Süden.

Anreise

Flugzeug

Der Flughafen liegt nördlich von Hannover in Langenhagen. Von dort aus kann man mit dem Taxi (ca. 20,00 €) oder der S-Bahn Linie S5 in nur 17 Minuten(ca. 3,00 €) in die Innenstadt/Hauptbahnhof fahren.

Bahn

Der Hauptbahnhof liegt im Zentrum Hannovers und ist als Knotenpunkt auch Umsteigebahnhof: Richtung Norden Hamburg, Richtung Osten Berlin, Richtung Süden Göttingen, Kassel, München und Richtung Westen Frankfurt, Ruhrgebiet. Seit der Expo 2000 verfügt die Stadt auch über ein sehr gut ausgebautes S-Bahn-Netz, an das auch der Flughafen Hannover-Langenhagen sowie das Messegelände angeschlossen sind.

Bus

Der Busbahnhof (sog. ZOB, Zentraler Omnibusbahnhof) mit internationaler Anbindung und Lininenverkehr liegt direkt hinter dem Hauptbahnhof in der Innenstadt am Raschplatz.

Auto

  • Die A7 Hamburg-Kassel führt östlich an Hannover vorbei.
  • Die A2 Dortmund-Berlin verläuft nördlich von Hannover.
  • Der Messeschnellweg verbindet im Osten die A2 (von Norden kommend) und die A7 (von Süden kommend) mit dem Messegelände.
  • Der Westschnellweg führt durch den westlichen Teil Hannovers und trifft am Ende auf die B3 (südliche Richtung Göttingen, östliche Richtung Messeschnellweg).

Schiff

Da Hannover am Mittellandkanal liegt, besteht theoretisch die Möglichkeit mit dem Schiff anzureisen. Tatsächlich gibt es jedoch nur vier Frachthäfen. Wer allerdings mit seiner eigenen Yacht anreisen möchte, kann im Yachthafen Hannover, der ebenfalls am Mittellandkanal liegt, den Anker werfen.

Mobilität

Busse

Fahrradwege

Die Fahrradwege Hannovers sind außerordentlich gut ausgebaut und für eine Stadterkundung mit dem Fahrrad absolut empfehlenswert. In der direkt neben dem Bahnhof liegenden Fahrradstation kann man Fahrräder unterstellen, reparieren lassen oder ausleihen (7,50 € pro Tag, Woche auf Anfrage - geöffnet von Mo - Fr 6 bis 23 Uhr, Sa/So 8 bis 23 Uhr, Tel. 0511 /353 96 40).

Schifffahrt

Stadtbahn

Das gut ausgebaute Stadtbahnnetz verläuft meist oberirdisch (Straßenbahnlinien), teilweise auch unterirdisch (U-Bahnen) und ist an das Messegelände sowie an das S-Bahn-Netz der Deutschen Bundesbahn Regio AG (und damit an den Flughafen Hannover-Langenhagen) angeschlossen. Zur Fußball-WM 2006 wird das Liniennetz weiter ausgebaut.

Das Stadtbahn-Netz (download Karte) hat vier wichtige Knotenpunkte: Kröpcke (nur unterirdisch), Hauptbahnhof, Aegidientorplatz und Steintor.

Die Fahrkarten gelten für die Busse und die Stadtbahn - bei Einstieg in die Stadtbahn müssen Karten jedoch vorher gekauft werden, während die Tickets beim Einstieg in Busse direkt beim Fahrer erworben werden können:

  • für alle Zonen gibt es das Kurzstreckenticket für 1,20 €, das für die Stadtbahn vom Einstieg bis zur 3. Haltestelle und für Busse vom Einstieg bis zu 5. Haltestelle gültig ist.
  • innerhalb Hannovers (Zone 1) das Tagesticket für 3,60 € (gültig vom Einstieg bis Betriebsschluss), das Einzelticket (1,90 € incl. 1x Umsteigen) oder das Einzelticket vom Block (6 Stück á 1,75 € für 10,50 €, erhältlich am Bahnhof, an Kiosken oder in Zeitungsläden).

Sehenswürdigkeiten

Für Besucher mit wenig Zeit, ist Der Rote Faden die schnellste und bequemste Möglichkeit, Hannovers Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. Auf einer Länge von 4.200 Metern wurden 36 Sehenswürdigkeiten mit einer roten, auf den Fußwegen gemalten Linie verbunden. Eine begleitende Broschüre erhält man für 2,00 Euro beim Hannover Tourismus Service, Ernst-August-Platz 2 (am Hauptbahnhof), 30159 Hannover, Tel. +49 (511) 12345 - 111.

Kirchen

  • Marktkirche
  • Kreuzkirche
  • Aegidienkirche Eine gotische Hallenkirche. Wurde im zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört. Sie wurde als Ruine belassen und dient als Mahnmal gegen Krieg und Gewaltherrschaft.

Burgen, Schlösser und Paläste

  • Welfenschloss Das 1857-1866 erbaute Schloss ist das letzte Schloss, das die hannoversche Königsfamilie bauen ließ. Wegen der Annektion des Königreichs Hannover durch Preußen 1866 wurde es nie als königlicher Wohnsitz genutzt. Es ist seit 1879 Sitz der Universität Hannover. Die Hauptresidenz der Welfen war das Leineschoss in der Altstadt, das im zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde. Beim Wiederaufbau in den fünfziger Jahren wurde das Leineschloss mit modernen Anbauten ergänzt und ist seither Sitz des Niedersächsischen Landtages. Die Sommerresidenz war das Schloss Herrenhausen, das bis 1945 an der Nordseite des Großen Gartens stand. Von diesem Schloss ist jedoch nur noch die Freitreppe, die ungefähr in der Mitte des Großen Gartens steht, übrig geblieben.

Bauwerke

bis 1950

  • Neues Rathaus (Nähe Maschsee) - Miniatur-Stadtmodelle, Rathausführung, Turmfahrt
  • Altes Rathaus (Altstadt) - Gerichtslaube
  • Leibnizhaus (Altstadt)
  • Leineschloss (Altstadt) - Niedersächsischer Landtag
  • Opernhaus (Innenstadt, Nähe Bahnhof)
  • Anzeiger-Hochhaus (Steintor)- ehemaliges Zeitungshaus, erbaut Ende der zwanziger Jahre des lezten Jahrhunderts

Denkmäler

Hannover verfügt über eine Reihe von Kunstobjekten, die im öffentlichem Raum stehen. Selbst Bushaltestellen wurden im Rahmen einer Kunstaktion zu Kunstobjekten, wie zum Beispiel eine Walfischflosse (am Maschsee), ein Segelboot (Nähe Maschsee) oder zwei Tore aus gelbschwarzen Bauklötzen (am Steintor).

Am bekanntesten dürften die Nanas von Niki de Saint Phalle sein, die seit 1974 am Ufer der Leine stehen. Diese überlebensgroßen abstrakten Frauenskulpturen wurden zu Ehren dreier hannoverschen Frauen aufgestellt. Stießen die Nanas anfangs durchaus auf Ablehnung, so sind sie heute aus dem Stadtbild nicht mehr weg zu denken, was sich auch darin zeigt, dass ihre Sanierung im Jahr 2004 mit einer privaten Spendenaktion von den Bürgern Hannovers unterstüzt wurde.

Museen

Hannover gehört zu den Städten, die einmal jährlich die Nacht der Museen veranstalten. Wer das Glück hat, in dieser Nacht in Hannover zu sein, kann von 18 bis 1 Uhr morgens sämtliche Museen, Galerien und Bibliotheken für den Eintrittspreis von ca. 8 € besuchen.

Historisches

  • Historisches Museum am Hohen Ufer - Stadt- und Landesgeschichte
Pferdestraße 6, 30159 Hannover - Mi bis So 10 - 17 Uhr, Di u. Do bis 19 Uhr
  • Kestner-Museum - Bibliothek, Münzen, Kunst und Kunsthandwerk Antike, Ägypten, Gegenwart
Trammplatz 3, 30159 Hannover - Di bis So 11 - 18 Uhr, Mi bis 20 Uhr
Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover - Di bis So 10 - 17 Uhr, Do bis 19 Uhr

Modernes

Goseriede 11, 30159 Hannover - Di bis So 10 - 19 Uhr, Do bis 21 Uhr
Sophienstraße 2, 30159 Hannover
Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover - Mi bis So 10 - 18 Uhr, Di bis 20 Uhr
  • Wilhelm-Busch-Museum - Museum für Karikatur und kritische Grafik
Georgengarten 1, 30167 Hannover - Di bis Sa 11 - 17 Uhr (Winter bis 16 Uhr), So 11 - 18 Uhr, 25. 12. und 1.1. 12-18 Uhr, 24. und 31.12 geschlossen,

Sonstiges

  • Blindenmuseum Hannover - Landesbildungszentrum für Blinde
Bleekstraße 22, 30559 Hannover, Tel. 0511 / 52 47 0, nur nach Vereinbarung
Georgstraße 54, 30159 Hannover - Mo bis Fr 10 - 18 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr
Prinzenstr. 9, 30159 Hannover - Di bis Fr, So 10 - 13 Uhr und 15.30 - 19.30 Uhr, Sa/So 18.00 - 19.30 Uhr, während der Theaterferien geschlossen

Parks

  • Eilenriede Die Eilenriede ist mit 650 ha der größte Stadtwald Europas. Die Grüne Lunge von Hannover bietet auf den Wald-, Trimm- und Waldlehrpfaden für Spaziergänger, Jogger, Reiter oder Fahrradfahrer Erholung vom Stadtleben. Für Kinder gibt es an verschiedenen Standorten Spielplätze und zum Faulenzen findet man auch ein paar Liegewiesen. Besonders erwähnenswert ist die Waldstation im Osten der Eilenriede. Das Naturerlebnismuseum mit einer Bastel- und Malwerkstatt für Kinder ist kostenlos begehbar, für Führungen zahlt man 3 € (Kinder 2 €) - Eingang: Kleestr. 81, 30625 Hannover - Tel. (0511) 533 11 81.
  • Tiergarten Der Tiergarten ist ein Stadtwald mit Dammwild, Rotwild und einem Wildschweingehege. Der eintrittsfreie Park ist mit der Strassenbahnlinie 5 erreichbar und im Sommer ab 6.00 Uhr und im Winter ab 7.00 Uhr morgens, jeweils bis zur Dunkelheit, geöffnet.
  • Herrenhäuser Gärten Der vielleicht wertvollste Schatz, den Hannover besitzt, sind die Herrenhäuser Gärten. Ein Besuch dieser Garten- und Parklagen ist ein absolutes Muss für diejenigen, die Hannover wirklich kennen lernen wollen. Die Anlagen erreicht man vom Kröpcke aus mit der U-Bahnlinie 4 oder 5. Man könnte dann schon an der Station Universität aussteigen und sich erst das Welfenschloss mit dem dahinter liegenden Welfengarten ansehen. Eher zu empfehlen ist der Ausstieg an der Station Schneiderberg, da man hier ungefähr die Mitte der Parkanlagen erreicht hat und einen Spaziergang zum Großen Garten machen kann. Möchte man sich diesen Spaziergang ersparen (Dauer ca. 30 bis 45 min) fährt man einfach noch zwei Stationen weiter und kommt direkt zum Großen Garten und Berggarten. Für alle Gärten zieht man am Besten bequemes (festes) Schuhwerk an, da man sonst die Tour durch die weitläufigen Anlagen vielleicht nicht durchhält.
  • Welfengarten Der Welfengarten liegt hinter dem Welfenschloss, in dem heute die Universität Hannover ihren Sitz hat. Die Parkanlage ist wie der Georgengarten im englischen Stil angelegt. Ein Besuch lohnt sich, um das Schloss zu fotografieren.
  • Georgengarten Der Georgengarten ist im englischen Stil angelegt und der Schatten weitausladender Bäume lädt im Sommer zu einem Picknick ein. An vielen Stellen darf auch gegrillt werden.
Von der Station Schneiderberg aus gesehen, liegt rechter Hand (nordwestlich) der Große Garten und linker Hand (südöstlich) der Königsworther Platz. Geht man von dieser Station geradeaus (südwestlich) weiter, gelangt man zum Wilhelm Busch Museum. Vom Museum aus, kann man einem der Wege in nordwestlicher Richtung folgen und gelangt zum Leibniztempel. Dieser steht auf einer kleinen Insel und ist ein schönes Motiv für ein Erinnerungsfoto. Vom Leibniztempel geht es weiter in nordwestlicher Richtung und so dass man nach ca. 10 bis 15 min. den Großen Garten erreicht.
  • Großer Garten Diese barocke Gartenanlage ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ein paar Tips:
Die Fontäne und die Wasserspiele werden von Ende März bis Anfang Oktober
Montag - Freitag 11 - 12 Uhr und 15 - 17 Uhr
Sonnabend/Sonntag/Feiertage 11 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr
gezeigt. Ein weiterer Tip: Den Besuch des Gartens so legen, dass man den Start der Fontäne erlebt.
Der Internationale Feuerwerkswettbewerb: Der Einlass ist um ca. 18:00 Uhr, so dass Gäste noch rund eine Stunde Zeit haben, durch den Garten zu schlendern. Der Garten ist zu dieser Gelegenheit illuminiert während im Hintergrund barocke Musik spielt.
Das Kleine Fest eignet sich nicht, um den Garten das erste Mal zu besichtigen, da es eine Attraktion für sich ist.
Berggarten mit Regenwaldhaus Der Berggarten liegt dem Großen Garten gegenüber und hat verschiedene Gewächshäuser und Themengärten. Hier findet man zum Beispiel einen sehenswerten Prärie-, einen Wüsten- und Felssteppengarten. Am Eingang dieser Anlage steht das Regenwaldhaus.

Verschiedenes

Stadtführungen

  • Der Hannover Tourismus Service bietet neben den üblichen Stadtrundfahrten auch alternative Stadtrundgänge, wie beispielsweise zu den Kunstwerken im Stadtbild, an.
  • Die Führungen von Stattreisen-Hannover haben Theaterspaziergänge oder sonstige, themenbezogene Spaziergänge im Programm.

Aktivitäten

Als Starthilfe für Auswärtige empfiehlt sich das monatlich erscheinende Stadtmagazin Schädelspalter, das fast alle Veranstaltungstermine enthält, oder das Stadtkind, das ebenfalls monatlich erscheint und einen Veranstaltungskalender enthält. Ein weiteres, kleineres Stadtmagazin, Magascene, liegt kostenlos in verschiedenen Kneipen, Kinos und sonstigen Orten aus. Außerdem informiert das Online Magazin HannoverNet.org über viele Events.

Eissport

Von September bis Februar Eishokey und Schlittschuhlaufen im Eisstadion.

Flohmarkt

Der Flohmarkt Am Hohen Ufer (Innenstadt) findet jeden Samstag von 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt.

Kino

Kulturzentren

Hannover verfügt über einer Reihe von Kulturzentren mit unterschiedlichen, wechselnden Programmen. Die bekanntesten davon sind der Pavillonund die Faust.

Sport

Zig Vereine haben die unterschiedlichsten Sportarten im Programm. Gegen ein geringes Entgelt kann man bei der Stadt Hannover eine umfangreiche Broschüre anfordern. Die zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 vollkommen neu gestaltete AWD-Arena (ehemals Niedersachenstadion) mit 50.000 überdachten Plätzen, ist Heimat von Hannover 96 (1. Fußball-Bundesliga). In der TUI-Arena auf dem Expo-Gelände mit Platz für ca. 16.000 Zuschauern finden u.a. die DEL-Eishockeyspiele der Hannover Scorpions statt.

Sternwarte

Die Sternwarte Hannover (Am Lindener Berge 27, Linden-Nord) ermöglicht Interessierten jeden Donnerstag ab 20:00 Uhr Sternbeobachtungen. Zusätzlich bietet der Verein, der die Sternwarte betreibt, verschiedene, wechselnde Vorträge an.

Theater

Wassersport

  • Auf dem Maschsee kann man Segeln, Kanu-, Kajak-, Ruder- oder Tretboot fahren.
  • An der Ihme haben verschiedene Ruder-, Kanu- und Paddelvereine ihre Vereinshäuser. Einer dieser Vereine bietet auch Wasserski an.
  • Im Maschseestrandbad (mit Eintritt) und den dahinterliegenden Ricklinger Teichen (kostenlos), kann man im Sommer baden.
  • Außerdem gibt noch 6 Freibäder in der Stadtteilen List, Hainholz, Kleefeld, Ricklingen, Leinhausen und Limmer, 4 Hallenbäder mit Sauna in Buchholz,Vahrenwald,Stadion/Maschsee, Stöcken, eins ohne Sauna in Anderten und die 2 Frei- und Hallenbäder mit Sauna in Misburg und Linden-Nord (im letzteren ist im ehemaligen Fahrradkeller das bekannte Bei Chez Heinz).

Veranstaltungen

  • April:
    • Frühlingsfest - Jahrmarkt (Rummel) auf dem Schützenplatz.
    • Jazzwoche Hannover
  • Himmelfahrt:
    • Swinging Hannover - Jazzfestival vor dem Neuen Rathaus.
  • Juni:
  • Mai bis September:
  • Juli:
  • Juli bis August:
    • Maschseefest - verschiedene Veranstaltungen rund um den Maschsee.
    • Festwochen Herrenhausen - Klassik im Großen Garten.
    • Floristik-Ausstellung - Highlight für Blumenfans am letzten Wochenende der Sommerferien Niedersachsens, in der Justus-von-Liebig-Schule, Heisterbergallee 8 (Ahlem, Strassenbahnlinie 10), Tel. (0511) 400498-30, Eintritt € 5.
  • August:
  • September bis Oktober:
    • Oktoberfest - Jahrmarkt (Rummel) auf dem Schützenplatz.
  • November bis Februar:
  • Dezember:
    • Weihnachtsmarkt - in der Altstadt

Zoo

Neben dem eintrittsfreien Tiergarten gibt es in Hannover noch den Zoologischen Garten. Das Gelände ist so weiläufig, dass man einen ganzen Tag für den Besuch der Anlage einplanen sollte. Die Eintrittspreise liegen zur Zeit bei 17 € für Erwachsene und 12 € für Kinder.

Einkaufen

Hannovers Innenstadt lädt zum ausgiebigen Einkaufsbummel ein. Die Georgstraße gehört zur umsatzstärksten Einkaufsstraße Hannnovers. Sehr zu empfehlen für Besucher ist auch die Altstadt mit ihren vielen Boutiquen, Lokalen und urigen Kneipen. Jeden Samstag findet am Ufer der Leine der bis über die Landesgrenzen bekannte Flohmarkt statt.

Für Bahnreisende, die in Hannover umsteigen und Wartezeiten überbrücken müssen, bietet sich neben der Fußgängerzone, die direkt vor dem Bahnhof beginnt, die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade (früher: Passerelle) an. Diese unterirdische Einkaufspassage ist komplett neu gestaltet worden und verläuft vom Raschplatz bis zum Kröpcke.

Küche

Die meisten Stadtteile haben diverse Restaurants mit in- oder ausländischer Küche. Die höchste Ansammlung spanischer oder portugiesischer Restaurants findet man jedoch in Linden-Süd. Aktuelle Tips erhält man durch den Restaurantführer Hannover geht aus!, der halbjährlich erscheint und an jedem Kiosk oder Zeitungsstand verkauft wird.

Noch ein Hinweis: Während der Messen sind die Restaurants meist so überfüllt, dass Reservierungen durchaus sinnvoll sind. Manche Gastronomen nutzen dann auch die Gunst der Stunde und legen spezielle Messe-Speisekarten mit speziellen (höheren) Preise aus. Für den schmalen Geldbeutel empfiehlt sich dann ein Ausweichen auf Kneipen, Bistros, Cafés oder Pubs, die fast alle auch Speisen oder Snacks anbieten.

In Hannover gibt es viele Möglichkeiten gut and billig zu essen, z.B.:

Asia Garten - Chinesiches Büfett neben dem Hauptbahnhof (auf Ernst-August Platz). Großer Teller - €6, kleiner Teller - €4.

Kabul Haus - Afghanisches Büfett im Stadtzentrum (Goethestraße 10). Hier können Sie für €5 soviel essen wie Sie wollen.


Ausgehen

Cocktailbars

  • Oscar's - Opernstr.
  • Loft - Georgstr. 50b (Hinterhof)
  • Heaven Cocktailbar - Weissekreuzplatz 25 (hinterm Raschplatz, schräg gegenüber vom Pavillon/Mezzo)

Biergärten

  • Dornröschen - seit 1875 an der Leine (In den Kämpen 54, Nordstadt)
  • Gretchen - nostalgischer Industriecharme (Zur Bettenfedernfabrik 3, Linden-Nord)
  • Lindener Turm - der höchstgelegene Biergarten (Am Lindener Berge 29a, Linden-Nord)
  • Lister Turm - am Rand der Eilenriede (Waldseestr. 100, List)
  • Bischofshol - in der Eilenriede (Bemeroder Str.2, Bult)
  • Piergarten - am Maschsee (Rudolf-v.Bennigsen-Ufer 51, Südstadt)
  • See Biergarten - am Maschsee (Arthur-Menge-Ufer 3, Südstadt)
  • Wülfeler Biergarten - der Rippchenbiergarten schlechthin (Hildesheimerstr. 380, Laatzen)
  • Waterloo-Biergarten - der größte Biergarten (Waterloostr. 1, Calenberger Neustadt)
  • Uni Biergarten - nicht nur für Studenten (Königswörther Platz, Nordstadt)

Diskotheken

Raschplatz (hinter dem Bahnhof):

Steintorviertel - Teil des Rotlichtbezirks, aber auch für Frauen absolut unbedenklich. Seit ein paar Jahren findet man hier einige der angesagtesten Diskotheken:

Innenstadt (allgemein):

Sonstige mit Dancefloor:

Jazz & Blues

Indie, Punk, Rock, Reggae, Ska, HipHop, Livekonzerte

Kneipen, Pubs & Bistros

  • Altstadt: Das Hannenfass, Weinloch....
  • Innenstadt:
  • Nordstadt: Wegen der Uni-Nähe sind hier natürlich die meisten Studentenkneipen. Mit zu den ältesten Kneipen gehören das Kuriosum (die Kuri-Gäste nehmen als Team am Drachenbootrennen teil), direkt gegenüber ist die Gaststätte Kaisers (in der sich nicht nur Professoren und Doktoranden treffen), die Mottenburg, die Cille, das Klein Kröpcke (großer Biergarten),(...). Zu den neueren, aber etablierten Kneipen gehören das Extrakt, Was nun?, Cheers,...
  • Linden: Lindens Kneipen-Szene ist genauso gemischt, wie seine Bewohner.
In Linden-Nord findet man außer dem Kulturzentrum Faust unzählige Kebab-Läden, Kneipen, Bars und Cafés wie das "Fischers", "Notre-Dame", "Havanna" (mit Billard), "Das Ei", "Izarro",(....).
In Linden-Mitte ...und der Böse Wolf, (...).
  • List:
  • Südstadt:

Salsa, Tango & Co

Regenbogen und Kettenrasseln

Unterkunft

Unterkünfte in und um Hannover

Günstig

  • Messezimmer: Während der Messen schnellen die Übernachtspreise in astronomische Höhen. Viele Messebesucher weichen deshalb auf private Zimmer aus, die in großer Zahl angeboten werden. Die Vermittlung findet durch den Hannover Tourismus Service, Tel. (0511) 12345 - 111, ausschließlich zu den Messen statt.
  • Jugendherberge
  • Etap Hotel
  • Gaestezimmer und Ferienwohnung

Mittel

Gehoben

Lernen

Mit knapp 40.000 Studenten ist Hannover die größte Universitätsstadt Niedersachsens:


Sprachkurse zu günstigen Konditionen bietet die Volkshochschule Hannover an.

Arbeiten

Sicherheit

Wahrscheinlich muss man in jeder größeren Stadt auf Wertgegenstände Acht geben, und natürlich ist man auch in Hannover nicht völlig sicher vor Diebstählen. Diese machen lt. Kriminalstatistik 2004 mit rund 43 % der 113.171 gemeldeten Delikte den größten Teil der Straftaten aus. In dieser Zahl sind jedoch auch Delikte wie Einbruch, Ladendiebstahl, Unterschlagung, Kfz-Diebstahl (2004: 1 % aller Delikte) und Diebstahl aus Kfz (2004: 6 % aller Delikte) enthalten. Allerdings sollte man auch in Hannover aggressiven Personen aus dem Weg gehen (keep cool!), um Körperverletzungen (2004: 6 % aller Delikte) zu vermeiden. Die Aufklärungsquote von knapp 82 % der 142 in 2004 gemeldeten Verwaltigungen/sexuelle Nötigung lässt vermuten, dass frau (und mann) sich eher vor einem Bekannten als einem Unbekannten fürchten muss. Insgesamt betrachtet ist man als Reisender in Hannover wahrscheinlich in einer der sichersten Städte, so dass einem unbeschwerten Urlaub in Hannover eigentlich nichts im Weg steht. Sollte doch einmal etwas passieren, bei dem man anschließend seelischen Beistand benötigt, kann man sich an den Weißen Ring wenden.

Gesund bleiben

  • Notruf Telefon-Nr. 112
  • Apotheken-Notdienst - Tel. 0 11 89
  • Ärztliche Notfalldienste - Tel. (0511) 31 40 44
  • Ärztehaus Notfallsprechstunde - Tel. (0511) 3 80 380
Schiffgraben 22-28, 30175 Hannover
Montag, Dienstag, Donnerstag 19-24 Uhr
Mittwoch 13-24 Uhr
Freitag 16-24 Uhr
Samstag/Sonntag 8-24 Uhr
  • Zahnärztlicher Notfalldienst - Tel. (0511) 31 10 31
Montag bis Freitag 20-24 Uhr
Mittwoch 17-19 Uhr
Samstag/Sonntag: 9-12 und 15-18 Uhr

Klarkommen

Treffpunkte

Wenn sich Hannoveraner miteinander verabreden, sagen sie "wir treffen uns..."

  • am Kröpcke - und meinen in der Nähe der Kröpcke Uhr, an der Kreuzung von Georgstraße und Bahnhofstraße, wo sich früher das Kaffehaus eines Herren Kröpke befand (und heute ein Café gleichen Namens).

oder

  • unterm Schwanz - dann meinen sie den Pferdeschweif vom Reiterstandbild von König Ernst-August, direkt vor dem Haupteingang zum des Hauptbahnhofs.

Waschsalons

  • Die Bar mit dem Waschsalon: Waschweiber in der Limmerstr. 1 (Linden-Nord, Stadtbahn Linie 10 bis Küchengarten). Ausser Waschen/Trocknen/ Wäsche-Zusammenlegen, kann man bei den auch lecker Kaffee schlürfen, echte französische Pâtisseries bekommen. Darüber hinaus kann man noch Zeitung/Zeitschriften lesen, TV gucken oder im Internet surfen.Und sehr wichtig eine nette Toilette gibt es auch!
  • In der Umgebung des Waschsalons auf dem Engelbosteler Damm 37 (Nordstadt, Stadtbahn Linie 6 bis Lutherkirche) sind etlichen Kneipen und Kebab-Läden, in denen man die Wasch-Wartezeiten überbrücken kann.
  • Gegenüber vom Waschsalon am Vahrenwalder Platz (Ecke Kleiststr., List, Stadtbahn Linie 1 u. 2 bis Vahrenwalder Platz) ist ein recht günstiger, chinesischer Schnellimbiss mit Sitzplätzen.
  • Sonstige: Engelhardstr. 12 (Südstadt) und Deisterstr. 72 (Ricklingen)

Kommunizieren

Das Hauptpostamt stand direkt neben dem Hauptbahnhof in der Innenstadt. Gelbe Telefonzellen gibt es auch in Hannover nicht mehr und die neuen Telefonsäulen sind dank einer rosanen Tarnfarbe kaum bis gar nicht zu finden. Sichtbar dagegen sind die Telekommunikations-Läden, die wie bunte Pilze aus dem Boden schießen. Allerdings verschwinden diese Läden oft genauso schnell, so dass verlässliche Adress-Angaben kaum möglich sind. Die einzige Ausnahme bildet das Steintor-Viertel (Innenstadt): Die Chance hier ein Internet-Café oder einen Shop für Telefonierdienste zu finden, ist aufgrund der Lage und der dort ansässigen Geschäfte relativ hoch.

Weiter geht's

Weblinks

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