Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Hannover: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wikitravel
Niedersachsen : Hannover
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Volksfeste: Hannover hat das Schützenfest, aber steht nicht auf Karneval. Deshalb sind auch keine Infos über Karneval verfügbar.)
(Mobilität: Preise nicht mehr gültig)
Zeile 62: Zeile 62:
  
 
Die '''Fahrkarten''' gelten für die Busse, Stadtbahn, S-Bahn und Regionalbahn. Vor dem Einstieg in die Bahn müssen Karten am Automaten gekauft werden, während die Tickets beim Einstieg in Busse direkt beim Fahrer erworben werden können:
 
Die '''Fahrkarten''' gelten für die Busse, Stadtbahn, S-Bahn und Regionalbahn. Vor dem Einstieg in die Bahn müssen Karten am Automaten gekauft werden, während die Tickets beim Einstieg in Busse direkt beim Fahrer erworben werden können:
 +
<!--
 
* für alle Zonen gibt es das '''Kurzstreckenticket''' für 1,50 €, das für die Stadtbahn vom Einstieg bis zur 3. Haltestelle und für Busse vom Einstieg bis zu 5. Haltestelle gültig ist.
 
* für alle Zonen gibt es das '''Kurzstreckenticket''' für 1,50 €, das für die Stadtbahn vom Einstieg bis zur 3. Haltestelle und für Busse vom Einstieg bis zu 5. Haltestelle gültig ist.
 
* innerhalb Hannovers (Zone 1) das '''Tagesticket''' für 4,50 € (gültig vom Einstieg bis Betriebsschluss), das '''Einzelticket''' (2,30 € incl. 1x Umsteigen) oder das '''Einzelticket vom Block''' (6 Stück á 2,22 € für 13,30 €, erhältlich am Bahnhof, an Kiosken oder in Zeitungsläden).
 
* innerhalb Hannovers (Zone 1) das '''Tagesticket''' für 4,50 € (gültig vom Einstieg bis Betriebsschluss), das '''Einzelticket''' (2,30 € incl. 1x Umsteigen) oder das '''Einzelticket vom Block''' (6 Stück á 2,22 € für 13,30 €, erhältlich am Bahnhof, an Kiosken oder in Zeitungsläden).
 +
-->
  
 
==== Stadtbahn und Busse ====
 
==== Stadtbahn und Busse ====

Version vom 9. Dezember 2012, 19:07 Uhr


Hannover
noframe
Lage
Lage von Hannover
Hannover
Hannover
Kurzdaten
Bevölkerung: 521.000
Fläche: 204,01 km²
Höhe über NN: 59 m
Koordinaten: 52° 22' 26" N, 9° 44' 13" O 
Vorwahlnummer: +49-511
Postleitzahl: 30001-30669
Stadtplan: Hannover
Website: offizielle Website von Hannover
Website: Fremdenverkehrsamt




Hannover, die Hauptstadt des Landes Niedersachsen, an der Leine und am Mittellandkanal gelegen, hat etwa 520.000 Einwohner ("Region Hannover": 1,2 Millionen).

Inhaltsverzeichnis

  • Sehenswürdigkeiten
  • Aktivitäten
  • Einkaufen
  • Küche
  • Ausgehen
  • Unterkunft
  • Lernen
  • Arbeiten
  • Sicherheit
  • Gesund bleiben
  • Klarkommen
  • Kommunizieren
  • Weiter geht's
  • Stadtteile

    Hannover besteht aus 13 Stadtbezirken:

    Mitte, Vahrenwald-List, Bothfeld-Vahrenheide, Buchholz-Kleefeld, Misburg-Anderten, Kirchrode-Bemerode-Wülferode, Südstadt-Bult, Döhren-Wülfel, Ricklingen, Linden-Limmer, Ahlem-Badenstedt-Davenstedt, Herrenhausen-Stöcken und Nord.

    Hintergrund

    Hannover wurde vermutlich im 11. Jahrhundert gegründet, die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1150. 1241 erhielt der Ort das Stadtrecht. Der Aufstieg Hannovers begann im 17. Jahrhundert, als es Hauptstadt des Kurfüstentums Hannover wurde, welches 1816 zum Königreich wurde. Nach der Annexion durch Preußen war die Stadt vor allem als Standort des Militärs und der Industrie von Bedeutung. Im Zweiten Weltkrieg wurden weite Teile Hannovers durch Bombenangriffe zerstört. Der Wiederaufbau war geprägt vom Konzept Rudolf Hillebrechts, der besonderen Wert auf eine moderne Verkehrsinfrastruktur legte, dafür aber große Teile der noch erhaltene alten Struktur geopfert hat.

    Hannover entwickelte sich seitdem zu einem wichtigen Dienstleistungsstandort in den Bereichen Handel, Finanzwirtschaft, Versicherungen und Touristik. Von besonderer Bedeutung ist Hannovers Position als Messestadt, die sich unter anderem in der Hannover Messe, der CeBit und vielen kleinen internationalen Messen wie die Domotex ausdrückt. Seit der Deutschen Wiedervereinigung ist Hannover zudem der zentrale Verkehrsknotenpunkt der deutschen und europäischen Nord-Süd- und Ost-West-Achsen im Straßen- und Bahnverkehr.

    Aufgrund seines hohen Anteils an Grünflächen gilt Hannover als einer der grünsten Städte Europas.

    Anreise

    Flughafen Hannover

    Flugzeug

    Über den Flughafen Hannover-Langenhagen bestehen Flugverbindungen zu rund 100 nationalen und internationalen Zielen im Linien- und Tourismusverkehr. Von dort aus kann man mit dem der S-Bahn Linie S5 in nur 17 Minuten (3,- €) in die Innenstadt/Hauptbahnhof fahren.

    Bahn

    Der Hauptbahnhof Hannover ist als Fernverkehrsknoten von der Deutschen Bahn in die erste von sechs Bahnhofskategorien aufgenommen worden. Er zählt mit 250.000 Reisenden und Besuchern pro Tag zu den fünf meist frequentierten Bahnhöfen in Deutschland. Der Hauptbahnhof verknüpft unter anderem die Bahnstrecken Hamburg-Kassel und Hamm-Berlin. Daneben gibt es noch zehn weitere Vorort- und S-Bahnhöfe.

    Bus

    Der Busbahnhof (sog. ZOB, Zentraler Omnibusbahnhof) mit internationaler Anbindung und Linienverkehr liegt direkt hinter dem Hauptbahnhof in der Innenstadt am Raschplatz.

    Auto

    • Die A7 Hamburg-Kassel führt östlich an Hannover vorbei.
    • Die A2 Dortmund-Berlin verläuft nördlich von Hannover.
    • Der Messeschnellweg verbindet im Osten Hannovers die A2 (von Norden kommend) und die A7 (von Süden kommend) mit dem Messegelände.
    • Der Westschnellweg und der anschließende Südschnellweg verbinden ebenfalls die A2 und die A7, führen jedoch durch die westlichen Vororte Hannovers. Es besteht ferner Anschluss an mehrere Bundesstraßen.

    Schiff

    Die Bundeswasserstraße Mittellandkanal verbindet Hannover für die Binnenschifffahrt über weitere Kanäle mit dem Ruhrgebiet, Hamburg und Berlin. Nordhafen und Brinker Hafen liegen direkt am Mittellandkanal. Der Misburger Hafen liegt am Stichkanal Misburg und der Lindener Hafen am Stichkanal Linden. Zusammen haben die städtischen Häfen über drei Millionen Tonnen Frachtumschlag im Jahr. Ferner gibt es drei Jachthäfen in Hannover, den Yachthafen Hannover am Mittellandkanal, den Jachthafen Misburg am Stichkanal Misburg und den Jachthafen Ahlem am Stichkanal Linden. Weitere Bundeswasserstraßen sind die Leine und die Ihme. Durch den Leine-Verbindungskanal ist die Leine mit dem Stichkanal Linden verbunden. Hannover ist seit 2010 regelmäßiger Anlaufpunkt von Flusskreuzfahrtschiffen. Der Anleger liegt im Stadtteil Anderten.

    Mobilität

    Das gut ausgebaute Stadtbahnnetz verläuft meist oberirdisch, im Innenstadtbereich jedoch fast komplett unterirdisch (U-Bahnen). Es bestehen mehrere Verknüpfungspunkte mit dem S-Bahn-Netz.

    Die Fahrkarten gelten für die Busse, Stadtbahn, S-Bahn und Regionalbahn. Vor dem Einstieg in die Bahn müssen Karten am Automaten gekauft werden, während die Tickets beim Einstieg in Busse direkt beim Fahrer erworben werden können:

    Stadtbahn und Busse

    Das Stadtbahn-Netz hat drei wichtige Knotenpunkte: Kröpcke (nur unterirdisch), Hauptbahnhof und Aegidientorplatz. Die Stadtbahn ist so konzipiert, dass man mit nur einmaligem Umsteigen an einem der drei Knotenpunkte jeden Ort im Stadtbahnnetz erreichen kann.

    S-Bahn und Regionalzüge

    Hannover verfügt über ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz. Acht Regionalbahnlinien der DB Regio AG und der Metronom Eisenbahngesellschaft und acht S-Bahnlinien erschließen die Region. Auf allen Linien gelten innerhalb der Region Hannover die Tarife des GVH.

    Die Linien im Einzelnen:

    • S1: Haste - Hannover Hbf - Minden
    • S2: Nienburg - H-Hbf - Haste
    • S3: Hannover Hbf - Lehrte - Hildesheim Hbf
    • S4: Bennemühlen - H-Hbf - Sarstedt - Hildesheim Hbf
    • S5: Hannover Flughafen - H-Hbf - Paderborn
    • S6: Hannover Hbf - Celle
    • S7: Hannover Hbf - Lehrte - Celle
    • S8: Bedarfslinie: Hannover Flughafen - H-Hbf - Hannover Messe/Laatzen
    • R1: Hannover Hbf - Minden (DB)
    • R2: Hannover Hbf - Nienburg (DB)
    • R4: Hannover Hbf - Soltau (DB)
    • R8: Hannover Hbf - Uelzen (Metronom)
    • R9: Hannover Hbf - Wolfsburg (DB)
    • R10: Hannover Hbf - Braunschweig (DB)
    • R11: Hannover Hbf - Bad Harzburg (DB)
    • R12: Hannover Hbf - Göttingen (Metronom)

    Fahrradwege

    Die Fahrradwege Hannovers sind außerordentlich gut ausgebaut und für eine Stadterkundung mit dem Fahrrad absolut empfehlenswert. In der direkt neben dem Bahnhof liegenden Fahrradstation kann man Fahrräder unterstellen, reparieren lassen oder ausleihen (7,50 € pro Tag, Woche auf Anfrage - geöffnet von Mo - Fr 6 bis 23 Uhr, Sa/So 8 bis 23 Uhr, Tel. 0511 /353 96 40).

    Schifffahrt

    • Eine Besonderheit ist der Linienverkehr auf dem Maschsee, der von Mitte Mai bis Ende Oktober angeboten wird und mit dem man für 6,- € eine Rundfahrt auf dem See machen kann. Anlegestellen Maschsee
    • Ihme und Mittellandkanal (Hannoversche Personenschifffahrt)

    Sehenswürdigkeiten

    Für Besucher mit wenig Zeit ist der Rote Faden die schnellste und bequemste Möglichkeit, Hannovers Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. Auf einer Länge von 4.200 Metern wurden 36 Sehenswürdigkeiten mit einer roten, auf den Fußwegen gemalten Linie verbunden. Diese Route deckt alle Sehenswürdigkeiten im Bereich der Innenstadt ab. Eine begleitende Broschüre erhält man für 2,50 Euro bei der Tourist Information, Ernst-August-Platz 8 (am Hauptbahnhof), 30159 Hannover, Tel. +49 (511) 12345 - 111. Hier gibt es auch die HannoverCard, mit der Sie zahlreiche Vergünstigungen in Museen, Theater, Zoo, Sea Life und bei vielen weiteren Partnern erhalten.

    Altstadt

    Von der Altstadt mit eng aneinandergebauten Fachwerkhäusern und engen Gassen zwischen Steintor und Aegidientorplatz blieben bei Kriegende nur 40 Häuser übrig. Im Bereich Knochenhauer-, Kramer- und Burgstraße, dem heutigen Altstadtkern verblieben 12 Häuser. Der Rest ist rekonstruiert, mit Fassaden aus benachbarten Bereichen. Auch die historischen Häuser waren erheblich zerstört und wurden wieder aufgebaut. Ein Modell der zerstörten Altstadt ist im neuen Rathaus zu sehen.

    Im Zentrum der Altstadt befindet sich die im 14. Jahrhundert erbaute Marktkirche mit dem Marktplatz nebst Marktbrunnen. Sie ist im Stil der norddeutschen Backsteingotik erbaut worden, ebenso das benachbarte Alte Rathaus. An ihm wurde fast das ganze 15. Jahrh. gebaut. Zuletzt wurde das Gebäude 1999 umgebaut und mit Geschäften und Restaurants versehen. Im Kreuzkirchenviertel liegt der Goldene Winkel und die Kreuzkirche aus dem Jahre 1333, wo sich ein Altargemälde von Lucas Cranach d. Ä. befindet. In direkter Nachbarschaft liegt der Ballhofplatz mit dem Ballhof, erbaut 1649-64. In der Burgstraße 1 steht das älteste erhaltene Fachwerkhaus Hannovers (1564/1566). In der Nähe liegt auch der Holzmarkt mit dem Oskar-Winter-Brunnen. Hier stehen das im Jahre 1499 an anderer Stelle im Stil der Renaissance erbaute, im Krieg zerstörte und 1983 rekonstruierte Leibnizhaus, das Nolte-Haus und der Beginenturm. In sichtbarer Nähe und am Ufer der Leine liegt das Leineschloss von Georg Ludwig Friedrich Laves, in dem sich heute der Niedersächsische Landtag befindet. Direkt am Leineschloss befindet sich auch ein kleiner Wasserfall. Nicht weit vom Holzmarkt entfernt steht das Marstalltor von Louis Remy de la Fosse. Die Ruine der Aegidienkirche liegt ein wenig abseits der Altstadt, und dient als Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewalt. In ihr befindet sich auch die Hiroshima-Glocke.

    Calenberger Neustadt

    Basilika St. Clemens

    Von der Altstadt gelangt man durch das Neue Tor und am Duve-Brunnen vorbei zur Calenberger Neustadt. Hier befinden sich die evangelisch-lutherische Neustädter Kirche (hier befindet sich die letzte Ruhestätte von Gottfried Wilhelm Leibniz), die katholische Basilika St. Clemens und die Evangelisch-Reformierten Kirche, deren Glocken von Königin Victoria von England gestiftet wurden. In der Nähe liegen das Niedersächsische Hauptstaatsarchiv am Waterlooplatz, das Niedersächsische Umweltministerium, die Oberfinanzdirektion und viele Ministerien. Das Palais von Dachenhausen gehört heute zum Friederikenstift, und die Militärkommision dient heute als Gewerkschaftsakademie der DAA. Die Waterloosäule wurde von Georg Ludwig Friedrich Laves erbaut.

    Innenstadt

    Neues Rathaus

    Das im Stil des Eklektizismus erbaute und 1913 eröffnete Neue Rathaus liegt zwischen Altstadt und Maschpark. Der einzige Schrägaufzug Deutschlands bringt die Besucher zur Aussichtsplattform, die sich auf der großen Kuppel befindet. In der Empfangshalle des Rathauses befinden sich vier Stadtmodelle, die die Stadt in den Jahren 1689, 1939, 1945 und der Gegenwart zeigen. Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Hannoversche Rundbogenstil geschaffen, u.a. durch den Gründer und wichtigsten Vertreter der Hannoverschen Architekturschule Conrad Wilhelm Hase. Beispiel für diese Richtung ist das 1855 fertiggestellte Künstlerhaus in der Sophienstraße. Der schon erwähnte Georg Ludwig Friedrich Laves erbaute in der Innenstadt das Opernhaus, das Wangenhaimpalais und seinen Wohnsitz, das Laveshaus. Der Backsteinexpressionismus der 1920er und 1930er Jahre wird u.a. repräsentiert durch das Anzeiger-Hochhaus am Steintor von Fritz Höger. Beispiele für die Architektur der Gegenwart sind der gläserne Verwaltungsbau der NORD/LB und das gläserne Torhaus am Aegi sowie der Gehry-Tower des Architekten Frank O. Gehry am Steintor. Unmittelbar hinter dem Hauptbahnhof steht der VW-Tower.

    Messegelände

    Das Messegelände Hannover ist das größte Messegelände der Welt. Besondere Bauten sind das größte freitragende Holzdach der Welt, das EXPO-Dach, der Mannesmannturm und der 88,8 Meter hohe Hermesturm, der auf einer Höhe von 65 Metern eine Aussichtsplattform hat. Wichtiger Hinweis: Außerhalb der Messen ist das Gelände nicht zu besichtigen.

    EXPO-Park Hannover

    Am Rande des Kronsbergs liegt der EXPO-Park Hannover, der Während der Expo 2000 als Erweiterung des Messegeländes diente. Aus Zeiten der Expo 2000 sind hier unter anderem der Planet M, der Deutsche Pavillon, der Expowal und die weitläufige EXPO-Plaza erhalten. Die Exponale ist eine der größte Fußgängerbrücken Europas, und verbindet die EXPO-Plaza mit dem Messegelände.

    Weitere Bauwerke

    Die Architektur der Nachkriegszeit bestimmte u.a. Dieter Oesterlen mit Bauten wie dem Funkhaus des NDR am Maschsee. Er entwarf auch den Neubau der Kirche St. Martin in Linden-Mitte, von der nur der Kirchturm den Zweiten Weltkrieg überstanden hatte. An ihrer Außenwand befindet sich ein modernes Relief des Heiligen Martin von dem Bildhauer Kurt Lehmann. Neogotische Kirchen sind die Gartenkirche St. Marien (mit der Ruhestätte von Ludwig Windthorst), die Christuskirche am Klagesmarkt und die Lutherkirche in der Nordstadt. Von 1911-1914 wurde die Stadthalle mit dem Kuppelsaal errichtet. Mit 3.600 Sitzplätzen ist der Kuppelsaal der größte Konzertsaal Deutschlands. Deren Architekten waren Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer. Der Kuppelsaal ist Teil des HCC (Hannover Congress Centrum). Die Hindenburg-Schleuse war seinerzeit eine der größten Binnenschleusen Europas. Im Stadtteil Groß-Buchholz steht mit dem Telemax der höchste Funkturm Norddeutschlands.

    Denkmäler

    • Das bekannteste Denkmal in Hannover ist das Ernst-August-Denkmal direkt vor dem Hauptbahnhof, das an König Ernst August von Hannover erinnert.
    • Vor dem Hauptstaatsarchiv steht das Denkmal General Carl von Altens, der die hannoverschen Truppen in der Schlacht von Waterloo anführte.
    • Unweit des Landtages befindet sich auf dem Platz der Göttinger Sieben ein Bronzedenkmal, das an den Protest der sieben Göttinger Professoren im Jahre 1837 gegen den hannoverschen König erinnert.
    • Der Leibniz-Tempel im Georgengarten erinnert an den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz, der 40 Jahre am hannoverschen Hof tätig war und in Hannover beigesetzt ist.
    • Das Sachsenross vor dem Welfenschloss wurde 1876 als Erinnerung an die sächsische Tradition Hannovers errichtet und diente als Vorlage für das heutige niedersächsische Landeswappen.
    • Das Waldersee-Denkmal an der Hohenzollernstraße wurde zu Ehren des hannoverschen Generalfeldmarschalls Alfred von Waldersee errichtet, der 1900 die vereinigten europäischen Truppen bei der Niederschlagung des Boxeraufstandes in China anführte.
    • Entlang des südlichen Abschnitts der Georgstraße befinden sich die Statuen Louis Stromeyers, Karl Karmaschs und Heinrich Marschners, die damit für ihre Verdienste um die Stadt Hannover geehrt werden sollen.
    • Auf der Südseite des Opernhauses befindet sich das 1994 eingeweihte Holocaust Mahnmal.
    • Das Jüdische Mahnmal in der Calenberger Neustadt erinnert an die 350 Juden, die in den Jahren 1941/42 nach Riga und Theresienburg deportiert wurden. In der Roten Reihe befindet sich die Gedenkstätte zur Erinnerung an die in der Reichsprogromnacht zerstörten Synagoge.

    Kunstwerke

    In den 1970er Jahren startete man in Hannover ein ambitioniertes Straßenkunstprogramm. Bekanntestes und damals äußerst umstrittenes Objekt sind die 1974 aufgestellten Nanas von Niki de Saint Phalle. Im Lauf der Zeit wurde zwischen dem Leineufer und dem Königsworther Platz mit sieben weiteren Objekten die Skulpturenmeile geschaffen. In den 1990er Jahren entstanden mit dem Projekt Busstops zehn von internationalen Designern entworfene Bus- und Stadtbahnhaltestellen. Diese befinden sich u.a. am Steintor (Designer Alessandro Mendini), am Königsworther Platz (Ettore Sottsass), am Maschsee / Sprengel-Museum (Heike Mühlhaus) und am Braunschweiger Platz (Frank O. Gehry).

    Museen

    • Das Blindenmuseum Hannover erläutert mit über 6.000 Exponaten die Blindenbildung von 1843 bis heute. Ausgestellt sind zum Beispiel spezifische Unterrichtsmittel, Hilfsmittel des Alltages, über 600 historische Fachbücher, Dokumente und Exponate über berühmte Blinde, wie König Georg V. und historische Filme über Blinde sowie eine Reihe Kuriositäten. Ein weiteres Blindenmuseum gibt es nur noch in Berlin.
    • Das Buchdruck-Museum ist eingerichtet im Stil einer typischen Lindener Hinterhofdruckerei. Es ist als lebendes Museum konzipiert.
    • In der Eisfabrik finden zahlreiche Kunst-Ausstellungs- und Theaterprojekten statt. Auf dem Gelände befindet sich auch das Foro Artistico, ein internationales Medien Kunst Forum. Dort werden seit 1991 innovative Ausstellungsprojekte mit Videoskulpturen, interaktiven Video- und Computerinstallationen, Klang- und Lichträumen sowie künstlerischen CD-ROM-Produktionen und Internet-Projekten präsentiert.
    • Das EXPOSEEUM an der EXPO-Plaza beschäftigt sich mit der EXPO 2000, die im Jahre 2000 in Hannover zu Gast war. Auf 500 qm zeigt das Museum Bilder, Modelle, Filme und Gastgeschenke der verschiedenen Nationen.
    • Im Feuerwehr-Museum werden technische Objekte, eine Uniformsammlung, sowie Dokumente und Fotos zur Geschichte der hannoverschen Feuerwehr und zum Brandschutzwesen gezeigt.
    • Das Friedhofsmuseum möchte dem Besucher die Angst vor dem Sterben nehmen. Gezeigt werden Zinksärge, Grabkreuze, Inschriften, Gerätschaften und Exponate aus anderen religiösen Bestattungsformen, wie zum Beispiel das buddhistische Totengeld oder die bunten und fröhlichen Beigaben bei einer Totenfeier in Mexiko.
    • Die Gedenkstätte Ahlem dokumentiert im Wesentlichen die Geschichte dieses Ortes sowie die der Einwohner jüdischen Glaubens der Stadt Hannover und des ehemaligen Landkreises. Sie besteht seit 1987.
    • Das Herrenhausen-Museum im Fürstenhaus zeigt Gemälde, Bilder und Möbel aus dem Besitz des hannoverschen Königshauses. Besondere Ausstellungsstücke sind die „Herzoger Jagdplatte“ aus dem 17. Jahrhundert, oder der Münzschrank aus dem Besitz des englischen Welfenkönigs Georg II.
    • Im Heimatmuseum Ahlem wird die Ortsgeschichte des Stadtteils erzählt. Ausgestellt sind unter anderem ein Wohnzimmer des 19. Jahrhunderts, eine Arbeiterwohnküche Anfang des 20. Jahrhunderts, ein Bauernfleet, ein alter Webstuhl und eine Dokumentation zur Ortsgeschichte.
    • Das Historische Museum Hannover erzählt die Geschichte Hannovers, von der mittelalterlichen Siedlung "honovere" zur Residenzstadt, bis zum weltweit bekannten Messestandort. Schwerpunkt bildet die Zeit von 1714 und 1837, als das Kurfürstentum Hannover in Personalunion mit dem englischen Königshaus verbunden war.
    • Die Kestnergesellschaft gehört mit ihren über 4.000 Mitgliedern zu den größten Kunstvereinen in Deutschland. Sie zeigt Ausstellungen der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Ein besonderer Schwerpunkt bilden Film, Videofilm, zeitgenössische Musik und Architektur, aber auch raumgreifende Installationen und umfassende Präsentationen zeitgenössischer Malerei, Skulptur und Videokunst werden ausgestellt.
    • In der Kunsthalle Faust präsentieren sich junge internationale und regionale Künstlerinnen und Künstler in Form wechselnder Ausstellungen. Das Spektrum umfasst alle Medien von Fotografie, Video, Malerei oder Objektkunst.
    • Der Kunstverein Hannover wurde 1832 als einer der ersten Kunstvereine in Deutschland gegründet und hat sein Domizil im Künstlerhaus Hannover. Pro Jahr werden 6 - 8 international orientierte monografische und thematische Ausstellungen gezeigt. Die Ausstellungen richten sich nach jährlich wechselnden Schwerpunkten.
    • Das Leibniz-Haus zeigt Bestände des Leibniz-Nachlasses und bietet einen Überblick über Werk, Leben und Leistung von Gottfried Wilhelm Leibniz. Er entwickelte die erste funktionstüchtige Rechenmaschine.
    • Die Militärgeschichtliche Lehrsammlung beschreibt die Geschichte der Militärpolizei in den letzten 3 Jahrhunderten. Ausgestellt werden Uniformen, Orden, Fahrzeuge und Dokumente.
    • Das Münzkabinett der TUI AG zeigt Bergbaugepräge, Löser, Schaumünzen, Gleiwitzer, Kunstgüsse, Bergbaumarken und Notgeld.
    • Das Museum August Kestner befindet sich im Haus der 5.000 Fenster und ist seit 1889 eines der städtischen Museen. Das Haus zeigt 6.000 Jahre angewandte Kunst in vier Sammlungsbereichen: Antike Kulturen, Ägyptische Kulturen, eine wertvolle Münzsammlung und Angewandte Kunst.
    • Im Museum für Energiegeschichte(n) dokumentieren ca. 1.000 Exponate die Geschichte der Energieanwendung in den letzten 150 Jahren. Die Ausstellung besteht aus den Bereichen Haushalt- und Elektromedizin, Beleuchtung, Nachrichtentechnik, Rundfunk, Phono, Spielzeug und Messtechnik.
    • Das Museum für textile Kunst zeigt Stoffträume aus 1001 Nacht, sowie Saris und Seide, Spitzen und Tüll. Darüber hinaus werden Haute Couture Stoffe präsentiert, sowie die faszinierende Welt vom Grönland-Outfit bis hin zum Weltraumanzug.
    • Das Niedersächsische Landesmuseum ist das größte Museum der Stadt. Die Landesgalerie präsentiert die Europäische Kunst vom 11. bis zum 20. Jahrhundert und besitzt eine der größten Sammlungen des Deutschen und Französischen Impressionismus. Die Naturkunde-Abteilung zeigt Zoologie, Botanik, Geologie und ein Vivarium, in dem 2.000 Fische, Insekten, Amphibien und Reptilien zu sehen sind. Die Archäologie-Abteilung besitzt eine der größten und bedeutendsten archäologischen Sammlungen in ganz Europa. Die Völkerkunde-Abteilung zeigt die Kulturen aus aller Welt und ist eine der ältesten in Deutschland.
    • Das Niedersächsische Münzkabinett der Deutschen Bank ist das ehemalige Münzkabinett der Könige von Großbritannien und Kurfürsten von Hannover. Die ersten Exponate stammen von vor 1700. Die Sammlung umfasst über 40.000 Münzen und Medaillen aus dem Britischen Weltreich und aus Nordwestdeutschland. Ferner gibt es eine Dauerausstellung über die Münzgeschichte der Stadt Hannover.
    • Die Nord/LB art gallery zeigt Werke der zeitgenössischen Moderne, wobei Künstler aus dem Geschäftsgebiet der Bank ebenso wie Künstler mit internationalem Renommee gezeigt werden.
    • Das größte Polizeimuseum Deutschlands ist die Polizeigeschichtliche Sammlung Niedersachsen. Exponate, Schautafeln und Abbildungen erklären den Wandel der Polizei, vom Henkerhandwerk bis zum Dienstleistungsunternehmen, auf über 1.400 qm.
    • Das Sprengel Museum ist eines der renommiertesten Kunstmuseen in Europa und präsentiert die Kunst des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkt sind die klassische Moderne mit der Sammlung von Kurt Schwitters, Werken des Deutschen Expressionismus und des Französischen Kubismus, dem Kabinett der Abstrakten, der Grafik und der Abteilung Fotografie und Medien. Das Museum zeigt ferner besonderer Beispiele der Abstrakten, der Konzept-Kunst und der Minimal Art, des Informel und des Neauveau Réalisme mit der Schenkung von Niki de Saint-Phalle.
    • Die Städtische Galerie Kubus ist ein Forum für zeitgenössische Kunst und fühlt sich hauptsächlich der hannoverschen Kunstszene verpflichtet. Junge Künstler und Künstlergruppen, sowie große Künstler aus Hannover präsentieren hier ihre Projekte.
    • Die Stiftung Ahlers Pro Arte / Kestner Pro Arte widmet sich mit wechselnden Ausstellungen der modernen Kunst.
    • Das Hannoversche Straßenbahn-Museum in Sehnde-Wehmingen südöstlich von Hannover besitzt ca. 150 Straßenbahnen aus verschiedenen deutschen und europäischen Städten. Mit einigen kann man auf dem Gelände eine Runde mitfahren. • Geöffnet: Vom 3. April bis 30. Oktober an allen Sonntagen und Feiertagen von 11 Uhr bis 17 Uhr. • Eintritt: 7,- €, Kinder: 3,50 €, Familien: 19,- €
    • Das Theatermuseum Hannover zeigt eine ständige Ausstellung zur Geschichte des hannoverschen Theaters vom 17. Jahrhundert bis heute. Mehrere Wechselausstellungen im Jahr runden das Angebot ab. Der Besucher bekommt einen Einblick in die Arbeit der Theaterwerkstätten, sowie in Oper, Schauspiel, Ballett und Konzert.
    • Das Veterinärmedizinhistorische Museum zeigt die Entwicklung der Veterinärmedizin in Deutschland während der letzten 250 Jahre und die Geschichte der weltberühmten Tierärztlichen Hochschule Hannover. Präsentiert werden zahlreiche Exponate aus allen Bereichen der Tiermedizin.
    • Die Welt der Luftfahrt befindet sich im Flughafen Hannover. Zu den Exponaten zählen ein begehbares Originaltriebwerk, ein Flugsimulator und ein Nachbau des ersten deutschen Motorfliegers von Karl Jatho. Dazu kommen Schautafeln zur Geschichte der Luftfahrt und eine experimentelle Darstellung des physikalischen Prinzips des Fliegens.
    • Das Wilhelm-Busch-Museum im Georgenpalais ist das Deutsche Museum für Karikatur und kritische Grafik. Mit seiner Sammlung zu Wilhelm Busch und der Umfangreichen Sammlung zur Karikatur und kritischen Grafik ist dieses Museum einzigartig in Deutschland. Darüber hinaus gibt es ständig wechselnde Ausstellungen (Cartoons, Comics und Karikaturen) zeitgenössischer Künstler aus dem In- und Ausland.
    • Die WOK – World of Kitchen ist das größte Küchenmuseum Europas. Ausgestellt sind 60 verschiedene Originalküchen aus der Urzeit bis in die Moderne, aller Nationen und Kontinente, sowie die Küchen aus Mythen und Märchen. Ebenfalls gibt es einen Einblick in die Kristall-, Tafelsilber- und Porzellan-Herstellung. Aber auch die Ernährung, insbesondere der Kinder, ist ein großes Thema.
    • Darüber hinaus gibt es noch rund 30 Kunstgalerien im gesamten Stadtgebiet.
    • Jedes Jahr finden im Juni die Lange Nacht der Museen und im September der Zinnober Kunstvolkslauf statt.

    Parks und Gärten

    • Die Herrenhäuser Gärten bestehen aus mehreren ineinander übergehenden Gärten im englischen und barocken Stil:
      • Der Große Garten ist ein bedeutender europäischer Barockgarten. Neben zahlreichen Sondergärten sind das Große Parterre, das Orangenparterre, der Irrgarten und der Nouveau Jardin die bekanntesten Teile des Großen Gartens. Die dortige große Fontäne erreicht eine Scheitelhöhe von bis zu 80 Metern und ist damit die höchste Gartenfontaine Europas. Im Großen Garten befinden sich ferner die Grotte, deren Innenräume von Niki de Saint-Phalle gestaltet wurden, die zwei Eckpavillons von Louis Remy de la Fosse, das historische Gartentheater, sowie das Galeriegebäude und die Orangerie.

    Das Schloss Herrenhausen, während des zweiten Weltkrieges zerstört, wird bis 2013 wieder aufgebaut. Im Großen Garten wird der geführte Rundgang Gartenpracht & Blütenreich von der Hannover Marketing & Tourismus GmbH angeboten. Veranstaltungshighlights im Großen Garten sind die die Wasserspiele (von Ende März bis Anfang Oktober; Montag - Freitag 11 - 12 Uhr und 15 - 17 Uhr; Sonnabend/Sonntag/Feiertage 11 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr), der Internationale Feuerwerkswettbewerb (Einlass ist um ca. 18:00 Uhr. Der Garten ist zu dieser Gelegenheit illuminiert während im Hintergrund barocke Musik spielt) und das Kleine Fest im Großen Garten (Deutschlands erfolgreichstes Kleinkunstfestival). Unweit des Großen Gartens liegen die Wasserkunst, das Hardenbergsche Haus und das Fürstenhaus.
    Der Zugang zum Großen Garten ist aufgrund von Bauarbeiten bis voraussichtlich 2012 nur über das sog. Milchtor beim Besucherparkplatz im Osten der Anlage möglich. • Eintritt Großer Garten/Berggarten im Sommer (27. März bis 29. Oktober 2011): 5,- €, ermäßigt: 3,- €

      • Der Berggarten ist einer der ältesten Botanischen Gärten in Deutschland. Insgesamt befinden sich ca. 11.000 Pflanzenarten im Berggarten. Es gibt das Tropenhaus, das Kakteenschauhaus, das Orchideenschauhaus mit frei fliegenden Vögeln und einer der größten Orchideensammlungen der Welt, das Kanarenhaus und kleine Schauhäuser mit afrikanischen und amerikanischen Wüstenpflanzen. Neben zahlreichen Themengärten gibt es noch Deutschlands einzigen Präriegarten, den Schmuckhof und den Staudengrund, eine der ältesten Anlagen ihrer Art in Europa. Im Sommer findet das Rendezvous im Berggarten mit viel Musik statt.
      • Der Georgengarten ist in der Art eines englischen Landschaftspark angelegt. In ihm liegen der Leibniztempel, das Georgenpalais und die knapp zwei Kilometer lange Herrenhäuser Allee auf der im Sommer Kutschfahrten angeboten werden. Der Georgengarten ist auch Veranstaltungsort des Gartenfestivals und des Herbstfestivals. – Frei zugänglich.
      • Im Welfengarten befindet sich das Welfenschloss, welches heute als Hauptgebäude der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover dient.
    • Die Eilenriede ist der 650 Hektar große Stadtwald Hannovers und wird auch als die "Grüne Lunge" der Stadt bezeichnet. Das Waldgebiet ist einer der größten zusammenhängenden Stadtwälder Europas. In der Eilenriede befinden sich die Umweltbildungseinrichtung Waldstation Eilenriede (für Führungen zahlt man 3 € (Kinder 2 €); Eingang: Kleestr. 81, 30625 Hannover - Tel. (0511) 533 11 81), 2 Trimmpfade, 1 Baumlehrpfad, 8 Liegewiesen, 14 Denkmäler, 10 Spielplätze und 28 Brücken.
    • Mit der Seelhorst gibt es im Süden der Eilenriede einen weiteren Stadtwald. Weitere große Wälder sind der Misburger Wald, Gaim und das Bockmer Holz.
    • Tiergarten Der Tiergarten ist ein Wildpark mit Dammwild, Rotwild und einem Wildschweingehege. Der eintrittsfreie Park ist mit der Stadtbahnlinie 5 erreichbar und im Sommer ab 6.00 Uhr und im Winter ab 7.00 Uhr morgens, jeweils bis zur Dunkelheit, geöffnet.
    • Zu den städtischen Parks zählen der neben der Stadthalle gelegene Stadtpark mit dem Rosarium und dem Japanischen Teegarten, der zwischen Eilenriede und Tiergarten gelegene Hermann-Löns-Park in Kirchrode, der Maschpark am Neuen Rathaus, der Botanische Schulgarten im Stadtteil Burg, der Hinübersche Garten in Marienwerder und der Willy-Spahn-Park in Ahlem. Im Von-Alten-Garten in Linden sind Relikte (Torhäuser, Gartenterrasse) des zerstörten Schlosses der Adelsfamilie von Alten zu finden. Der Vahrenwalder Park entstand 1986 auf einem früheren Gewerbegrundstück als ein mit Mauern und Pergolen begrenzter Park mit Staudenanlagen, Wiesenfläche und Brunnen. Die EXPO-Gärten wurden im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2000 als Gärten im Wandel von dem Landschaftsarchitekten Camel Louafi entworfen. Mit dem EXPO-Park Süd und dem Parc Agricole verbinden sie sich mit dem Landschaftsraum des umliegenden Stadtteils. Darüber hinaus gibt es im Stadtgebiet noch zahlreiche weitere Parks, Wälder, Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiete.

    Stadtführungen

    • Die Hannover Marketing & Tourismus GmbH bietet eine vielfältige Auswahl an Stadtrundfahrten, Stadtrundgängen und Führungen an: Eine Geführte Stadtrundfahrt ist die große Stadtrundfahrt Hannover ganz groß. Zu den geführten Rundgängen gehören Hannover – gut zu Fuß, Mit den Bruchmeistern auf Tour und Hannover erleuchtend. Der Rundgang durch den Großen Garten heißt Gartenpracht und Blütenreich. Während der Schulferien gibt es speziell für Kinder den geführten Rundgang Hannover ist cool.
    • Die Führungen von Stattreisen-Hannover haben Theaterspaziergänge oder sonstige, themenbezogene Spaziergänge im Programm.
    • Die Buslinien 100 und 200 fahren alle 10 Minuten in einem Rundkurs an zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei, allerdings ohne Fremdenführer.

    Aktivitäten

    Als Starthilfe für Auswärtige empfiehlt sich das monatlich erscheinende Stadtmagazin Schädelspalter, das fast alle Veranstaltungstermine enthält, oder das Stadtkind, das ebenfalls monatlich erscheint und einen Veranstaltungskalender enthält. Ein weiteres, kleineres Stadtmagazin, Magascene, liegt kostenlos in verschiedenen Kneipen, Kinos und sonstigen Orten aus. Außerdem informiert das Online Magazin HannoverNet.org über viele Events. Aktuelle Veranstaltungshinweise erhält man auch auf den Internetseiten der Hannover Marketing & Tourismus GmbH.

    Veranstaltungen

    Messen und Kongresse

    • Hannover ist eine der führenden Messestädte weltweit. Die Messe AG veranstaltet zurzeit auf dem weltgrößten Messegelände im Süden der Stadt über 40 nationale und internationale Messen in Hannover, die insgesamt von rund 1,8 Mio. Menschen besucht werden. Dazu kommen zahlreiche Kongresse. Mit der CeBIT findet in Hannover die weltgrößte Messe für Büro- und Informationstechnik statt. Weitere berühmte Messen sind die weltgrößte Industriemesse Hannover Messe (mit den RoboCup German Open), die weltgrößte Messe für Teppiche und Bodenbelege Domotex , die weltgrößte Landtechnikausstellung Agritechnica, die weltgrößte Nutzfahrzeugmesse IAA Nutzfahrzeuge, Europas größte Messe für Pferdesport, Jagd und Angeln Pferd und Jagd (mit der Gala Nacht der Pferde), Europas wichtigste Bildungsmesse Didacta und Norddeutschlands größte Freizeit- und Verkaufsmesse ABF. Deutschlands größte Oldtimer-Rallye 2.000 km durch Deutschland endet jedes Jahr auf dem Messegelände.
    • Im HCC (Hannover Congress Centrum) finden rund 500 Kongresse und auch einige Messen statt. Dazu gehören Norddeutschlands größte Edelsteinmesse NORD-GEM, die internationale Wein- und Genussmesse Vinalia, die Hannoverschen Pflanzentage, die Heimkinomesse Homecinema & High Fidelity, die Internationale Münzen-Börse und die führende IT-Messe für den öffentlichen Dienst Komcom-Nord. Ein bekannter Kongress ist der Kongress der Hairstylisten Open Hair Festival.
    • Weitere Messen sind unter anderem Kunst in Herrenhausen in der Orangerie und im Galeriegebäude in den Herrenhäuser Gärten, die Motorradmesse im Blumengroßmarkt, im Pavillon die Fahrradmesse Fahrradpavillon und die Messe für Genuss, Ökologie und gesundes Leben Bio Nova und die Literaturmesse Buchlust im Künstlerhaus.

    Musikveranstaltungen

    • Klassische Musik:

    Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen der Internationale Violinwettbewerb, in den Herrenhäuser Gärten Herrenhausen Vokal und der Musiksommer Herrenhausen mit Herrenhausen Barock, Klassik in der Altstadt, Klassik open air im Georgengarten und die Niedersächsischen Musiktage. Beim NDR Musiktag spielen zahlreiche Musikformationen in der ganzen Stadt verteilt. Der Opernball Hannover im Opernhaus ist der größte Opernball in Norddeutschland.

    • Jazz:

    Beim Jazzfestival enercity Swinging Hannover treten an Himmelfahrt Jazzkünstler aus aller Welt auf. Das Festival findet im Kuppelsaal des HCC und auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus statt. Mit knapp 30.000 Besuchern zählt es zu den größten Jazzfestivals Deutschlands. Ihm geht die knapp zweiwöchige Veranstaltungsreihe enercity Jazz-Zeit voraus, in der junge Künstler jede Richtung des Jazz beleuchten. Die Audi Sound Experience findet jedes Jahr im Georgengarten statt. Weitere Jazz-Veranstaltungen wie zum Beispiel Jazz in June in der Marktkirche oder Veranstaltungsreihen wie Jazz am Ballhof auf dem Ballhofplatz gibt es über das ganze Jahr verteilt. Mit Winning Jazz findet im Dezember ein Nachwuchsfestival statt.

    • Rock, Pop, und mehr:

    Das Pfingst-Rock-Festival und das Nachwuchsfestival Emergenza Niedersachsen sind feste Größen in der Rockszene. Die Nokia Night of the Proms vereinigt Rock mit klassischer Musik. Das größte Pop-Festival in Hannover ist das NDR 2 Plazafestival, welches zusammen mit der N-Joy Starshow stattfindet. Das Fährmannsfest ist ein jährlich Anfang August stattfindendes Open-Air-Festival in Linden. Beim 1.-Mai-Fest treffen verschiedenen Musikstile aufeinander. Europas größtes Sixties-, Psychedelic-, Garage-, Paisleypunk- und Underground-Festival ist das jährlich stattfindende Swamp Room Happening mit über 30 Bands. Das More Fire Festival ist Hannovers Reggae, Drum’n’Bass und Hip-Hop-Festival. Mit dem National Battle of the Year findet in Hannover die Deutsche Breakdance-Meisterschaft statt. Aus einer Wochenendveranstaltung im Pavillon im Jahr 1995 ist das Masala Welt-Beat-Festival entstanden, welches mittlerweile zu einem der größten Weltmusikfestivals in Europa geworden ist. Weitere bedeutsame Veranstaltungen sind die internationale A-Cappella-Woche und das Orgelfestival. Die älteste Musikveranstaltung in Hannover ist mehrmals im Jahr der Schorsenbummel auf der Georgstraße. Seit 2008 ist Hannover auch Austragungsort der weltweit stattfindenden Fete de la Musique, bei der 100 Bands in ganz Hannover aufspielen. Die Schlager-Parade findet seit 2007 statt.

    Sportveranstaltungen

    • Beim Hannover-Marathon gehen jedes Jahr im Mai ca. 11.000 Teilnehmer über 10, 21,1 oder 42,195 Kilometer an den Start. Jedes Jahr im Spätsommer findet der Lindener Volkslauf unter anderem entlang der Leine und Ihme statt. Weitere Laufveranstaltungen sind unter anderem der Silvesterlauf, die Herrenhäuser Team-Challenge, der Sport-Check-Nachtlauf und die Gilde Stadtstaffel. Darüber hinaus gibt es mehrmals im Jahr auf verschiedenen Rundkursen Skate by Night.
    • Mit der Nacht von Hannover findet immer im Juli rund um das Opernhaus ein Radrennen mit prominenter Besetzung statt.
    • Auf dem Maschsee finden jährlich mehrere Sportereignisse statt. Teams aus aller Welt treten bei der Internationalen Drachenboot-Regatta in den Wettstreit. Das im Frühjahr stattfindende Kanu-Polo-Turnier ist ebenfalls international besetzt.
    • Weitere Sportveranstaltungen sind das Niedersächsische Beach-Volleyball-Turnier auf dem Steintorplatz, der Triathlon Hannover und das internationale Hallenreitturnier German Classics. Das Feuerwerk der Turnkunst ist Europas erfolgreichste Turnshow, und beginnt traditionell am 31. Dezember, und das Wrestling Festival hat schon längst Kultstatus.
    • Seit 2008 ist Hannover Austragungsort der 7er-Rugby-Europameisterschaft, der größten Rugby-Veranstaltung in Deutschland.

    Theater-, Kleinkunst-, Kabarett- und Tanzveranstaltungen

    Die Theater organisieren die Lange Nacht der Theater und das Festival Theaterformen. Der Große Garten ist Schauplatz der Kunstfestspiele Herrenhausen mit viel Kleinkunst, Musik und Theater. Das Kleine Fest im Großen Garten ist das erfolgreichste Kleinkunstfestival in Deutschland und findet jedes Jahr im Juli statt. Mit dem Tanzfestival Tanztheater International und dem internationalen Wettbewerb für Choreografen gibt es jährlich zwei mehrwöchige Veranstaltungen im Bereich Tanz. Weitere Veranstaltungen in diesem Bereich sind die Oster-Tanz-Tage und das internationale Tangofestival. Seit 1985 finden die Calenberger Kabarett-Wochen in der Werkstatt-Galerie Calenberg statt und seit 2006 gibt es das Kabarettfestival in der Orangerie Herrenhausen. Dort findet auch das jährliche Wintervarieté statt.

    Volksfeste

    • Auf dem Schützenplatz findet das Frühlingsfest Hannover (April/Mai) mit rund 160 Schaustellern, 2 Festzelten und rund 1,5 Mio. Besuchern statt. Es ist damit das größte Frühlingsfest in Niedersachsen. Freitags gibt es ein Höhenfeuerwerk.
    • Das Schützenfest Hannover im Juli auf dem zehn Hektar großen Schützenplatz am Rande der Innenstadt ist mit über 5000 Schützen, über 260 Schaustellern, fünf großen Festzelten einem großen Rahmenprogramm und mit knapp zwei Millionen Besuchern das größte Schützenfest der Welt. Seine Ursprünge gehen bis auf das Jahr 1529 zurück. Höhepunkt des Schützenfestes ist der Schützenausmarsch. Mit einer Länge von rund 12 Kilometern, und mit insgesamt über 12.000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland (darunter 128 Musikkapellen und über 5.000 Schützen) und knapp 70 Festwagen, Kutschen und anderen Fahrzeugen ist der Schützenausmarsch Hannover der längste und größte Festumzug Europas. Tonnen von Bollchen, Brötchen und Würstchen werden von den Festwagen in die Besuchermengen geworfen. Das Wahrzeichen auf dem Festplatz ist das 60 Meter hohe größte transportable Riesenrad der Welt. Eröffnet wird das Schützenfest mit der Bruchmeisterverpflichtung im Neuen Rathaus. Danach ziehen die Bruchmeister mit Musik und einigen Schützen in die Festhalle Marris auf den Schützenplatz, wo der Oberbürgermeister den Fassanstich durchführt. Freitags gibt es ein großes Höhenfeuerwerk. Beendet wird das Schützenfest mit dem Fackelzug der Bruchmeister vom Schützenplatz zum Neuen Rathaus, wo dann der Zapfenstreich abgehalten wird. Weitere Highlights während des Schützenfestes sind der Promitag, das Pokalschießen, das Volksschießen im Hannoverschen Schützenzelt, der Dirigentenwettbewerb, der Familientag, das Festessen der Schützen und der Handwerkertag. Schon im Vorfeld des Schützenfestes gibt es das Volksschießen in der Grupenstraße und den Tag der Musikzüge, bei dem mehrere Spielmannzüge sternförmig zum Kröpcke marschieren.
    • Rund um den Maschsee findet das Maschseefest Hannover statt. Mehrere Bühnen mit Live-Musik, Kleinkunst und Comedy, Fackelschwimmen, Feuerwerke, Fun-Boot-Rennen und ein vielfältiges gastronomisches Angebot zieht jedes Jahr ca. 2 Mio. Besucher an.
    • Das seit 1957 auf dem Schützenplatz stattfindende Oktoberfest Hannover (September/Oktober) ist mit rund 160 Schaustellern, 2 Festzelten und rund 1 Mio. Besuchern das größte Oktoberfest in Norddeutschland. Freitags gibt es ein Höhenfeuerwerk.
    • In der Altstadt findet von November bis Dezember der Weihnachtsmarkt Hannover mit rund 150 Ständen und jährlich rund 1,2 Millionen Besuchern statt. Besondere Attraktionen sind das Finnische Weihnachtsdorf und das mittelalterliche Weihnachtsdorf. Der Weihnachtsmarkt Ernst-August-Platz, der Weihnachtsmarkt Lister Meile, die Weihnachtsschau im Handwerksforum und die höchste begehbare Weihnachtspyramide der Welt am Kröpcke runden das Angebot in der Innenstadt ab. Insgesamt befinden sich rund 10 Weihnachtsmärkte in Hannover.

    Weitere Veranstaltungen

    Der Große Garten in den Herrenhäuser Gärten ist alljährlich Schauplatz des Internationalen Feuerwerkswettbewerbes. Zwischen Mai und September treten an fünf verschiedenen Terminen Pyrotechniker aus aller Welt gegeneinander an. Jede teilnehmende Nation absolviert zunächst ein Pflichtprogramm zu einer festgelegten musikalischen Begleitung, anschließend können sich die Nationen in einer individuellen Kür präsentieren. Dazu gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit einer Mischung aus Kleinkunst und Musik. Die Street Mag Show auf dem Schützenplatz ist Deutschlands größte American Car, VW Bug und Harley Show. Die Altstadt ist jährlich Veranstaltungsort des Quartiersfestes Feuer und Flamme für die Altstadt. Im Georgengarten steigen das Gartenfestival und das Herbstfestival, und im Berggarten das Rendezvous im Berggarten. Auf dem Opernplatz steigt das Weinfest. Der Kiez feiert auf dem Steintorfest und auf der Harley-Davidson-Party. Unter anderem ist die Innenstadt Veranstaltungsort vom Entdeckertag der Region. Die List feiert auf dem Lister-Meile-Fest. Im Stadtpark steigt der Sommerbiwak und das Rendezvous im Stadtpark. Dazu kommen die zahlreichen Schützenfeste in den einzelnen Stadtteilen. Der Marktschreierwettbewerb wird zweimal jährlich auf dem Steintorplatz ausgetragen. Die Kirchen der Stadt organisieren die Nacht der Kirchen mit Musik, Lesungen und vielem mehr.

    Erlebnis-Zoo Hannover

    Erlebnis-Zoo Hannover
    Bootsfahrt Serengeti
    • Erlebnis-Zoo Hannover, Adenauerallee 3 (liegt in der Umweltzone), 0511 28074163 (, fax: 0511 28074156), [1]. 1.3. - 24.10. 9-18 Uhr, Ab 25.10. 10-16 Uhr. 23,-- € für Erwachsene / 0,-- € für Kinder bis 3 Jahre / 13,-- € für Kinder (3-5 Jahre) / 16,-- € für Kinder (6-17 Jahre).

    Der Erlebnis-Zoo Hannover darf sich nach zahlreichen Auszeichnungen als der schönste Zoo Deutschlands bezeichnen. Der Zoo besteht aus mehreren landschaftlich unterschiedlich gestalteten Themenbereichen: Sambesi (hier fährt man in Booten nah an den Tieren vorbei), Dschungelpalast, Gorillaberg und Meyers Hof. Sie sollen den Besuchern die Fauna der Welt in möglichst authentischer und zugleich artgerechter Umgebung näher bringen. Kleinere Themenbereiche sind der Wald der Wölfe, Australien und das Strandbad. Darüber hinaus gibt es im Zoo ein Tropenhaus mit frei fliegenden Papageien, ein Urwaldhaus, eine große Greifvogelvoliere, eine Show-Arena mit bis zu 8 Shows pro Tag, das Kinderland Mullewapp mit drei Sommerrodelbahnen und den Abenteuerspielplatz Brodelburg. Über 1.800 Tiere leben auf einer Fläche von circa 22 Hektar und werden von jährlich 1,2 Millionen Besuchern betrachtet. Seit dem 22. Mai 2010 ist die Alaska-Landschaft Yukon Bay fertiggestellt und für das Publikum zugänglich. Mit Beginn der Adventszeit öffnet 2009 zum fünften Mal der WinterZoo mit Budenzauber, Eis-Show, Rodelbahn, u.v.m.

    Flohmarkt

    Der Altstadt-Flohmarkt am Hohen Ufer (Innenstadt) ist der älteste Flohmarkt Deutschlands und findet jeden Samstag von 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt.

    Wer es lieber klein und alternativ mag, der ist auf dem Flohmarkt im Kulturzentrum Faust richtig. Dieser findet jeden Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr statt. Hier kann man Ramsch, Trödel, Kitsch und Schnäppchen kaufen oder tauschen.

    Kino

    Kulturzentren

    Hannover verfügt über einer Reihe von Kulturzentren mit unterschiedlichen, wechselnden Programmen. Die bekanntesten davon sind der Pavillon und die Faust.

    Sea Life Hannover

    Seit Februar 2007 existiert im ehemaligen Regenwaldhaus in den Herrenhäuser Gärten das erste tropische Sea Life Aquarium Deutschlands. In verschiedenen Erlebniswelten gibt es über 5.000 Fische zu entdecken, von den heimischen Gewässern der Leine bis zum Amazonas im tropischen Regenwald. Highlights sind das 300.000 Liter fassende Tiefseebecken, durch das ein Glastunnel führt, und der Glasdom, in dem es eine Nachbildung des tropischen Regenwaldes gibt.

    Sport

    Eine Vielzahl von Vereinen bietet die unterschiedlichsten Sportarten an. Gegen ein geringes Entgelt kann man bei der Stadt Hannover eine umfangreiche Broschüre anfordern.

    Im Fußball gibt es den Bundesligaverein Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V., kurz Hannover 96 oder die Roten, welcher sein Domizil in der AWD-Arena hat. Die in der Regionalliga-Nord spielenden Amateure Hannover 96 II sind im Eilenriedestadion zu Hause. Des Weiteren gibt es den SV Arminia Hannover, genannt die Blauen, welcher in der Niedersachsenliga spielt und im Rudolf-Kalweit-Stadion beheimatet ist. Ein weiteres Stadion ist das Lindener Stadion.

    Von September bis Februar kann man Eishockey spielen und Schlittschuhlaufen im Eisstadion. In der 1. Deutschen Eishockey Liga spielen die Hannover Scorpions. Spielort des Eishockey-Vereins ist die TUI Arena. Der Zweitligist Hannover Indians hat im Eisstadion am Pferdeturm in Kleefeld sein Domizil.

    Der erste deutsche Rasensportverein (Deutscher Fußballverein 78) wurde 1878 in Hannover gegründet. Unter Fußball verstand man damals das heutige Rugby.

    Im Stadtteil Wülfel befindet sich die Radrennbahn und im Stadtteil Vahrenheide befindet sich das Reiterstadion. Die älteste Boulderhalle Norddeutschlands ist der Escalodrome im Stadtteil Mittelfeld.

    Wassersport

    • Auf dem Maschsee kann man Segeln, Kanu-, Kajak-, Ruder- oder Tretboot fahren.
    • An der Ihme haben verschiedene Ruder-, Kanu- und Paddelvereine ihre Vereinshäuser. Einer dieser Vereine bietet auch Wasserski an.

    Badeseen:

    • Altwarmbüchener See, Ricklinger Kiesteiche und das Strandbad Maschsee im Aspria Spa & Sport Club Hannover
    • Freibäder:

    Hainhölzer Naturbad, Kleefelder Bad (Annabad), Lister Bad, Ricklinger Bad - Aegir Bad und das RSV-Bad Leinhausen

    • Hallenbäder:

    Anderter Bad, Nord-Ost-Bad, Stadionbad, Stöckener Bad sowie das Vahrenwalder Bad

    • Kombibäder:

    Aqua Balance Hannover und das Fössebad

    • WASPO 98 Hannover spielt in der ersten Wasserballbundesliga.

    Sternwarte

    Die Geschwister Herrschel Volkssternwarte Hannover (Am Lindener Berge 27, Linden-Mitte) ermöglicht Interessierten jeden Donnerstag ab 20:00 Uhr Sternbeobachtungen. Zusätzlich bietet der Verein, der die Sternwarte betreibt, verschiedene, wechselnde Vorträge an.

    Theater, Tanz, Kleinkunst und Musical

    Theater, Oper und Musical

    Das Niedersächsische Staatstheater (schauspielhannover und staatsoperhannover) bespielt das Opernhaus Hannover, das Schauspielhaus Hannover, die Cumberlandsche Bühne, Cumberlandsche Galerie und mit der Jungen Oper Hannover und dem Jungen Schauspiel die Bühnen des Ballhof Eins und Ballhof Zwei. Das Gartentheater im Großen Garten ist unter anderem Spielstätte für die Sommermusicals von Heinz-Rudolf Kunze. Das Neue Theater gegenüber des Opernhauses ist Hannovers Boulevardtheater. Das Theater am Aegi hat kein eigenes Ensemble und ist daher ausschließlich Spielstätte von Gastensembles und Gastkünstlern aus dem Theater-, Show-, Operetten-, Comedy-, Kabarett- und Musicalbereich. Neben den klassischen Theatern gibt es eine vielfältige freie Theaterszene. Hierzu gehören das Alte Magazin (Hannoversche Kammerspiele), das Mittwoch-Theater auf dem Lindener Berge, das Studiotheater EXPO-Plaza der Hochschule für Musik und Theater, die Hinterbühne, das Theater am Lindenhofe, das Theater an der Glocksee, das Theater Nordstadt, das Theater in der List (Theatererlebnis), die Warenannahme Faust und die Theaterwerkstatt Hannoverim Pavillon. Angebote für Kinder und Jugendliche bieten unter anderem das Figurentheaterhaus, das MeRz Theater, das Klecks-Theater und das Rambaff-Theater.

    Tanz

    Tanz- und Ballettaufführungen werden durch die Ballettsparte des niedersächsischen Staatstheaters im Opernhaus gezeigt. Im freien Bereich gibt es die Compagnie Fredewess im Ahrberg-Viertel und die Commedia Futura in der Eisfabrik.

    Kleinkunst und Kabarett

    Kleinkunst wird unter anderem im GOP Varieté im Georgspalast, im Uhu-Theater, im Rampenlicht Varieté im Kulturzelt, in der Werkstatt-Galerie Calenberg und in der Marlene geboten. Comedy gibt es in Desimo’s Spezial Club zusehen. Politisches Kabarett wird auf Hannovers Kabarettbühne im Theater am Küchengarten (TAK) gezeigt. Seit 2010 gibt es mit dem Crazy People Cabaret auch wieder ein renomiertes Caberet-Theater in Hannover.

    Einkaufen

    • Noble Geschäfte und elegante Boutiquen befinden sich im Operndreieck, bestehend aus der südlichen Georgstraße (vom Georgsplatz bis zum Kröpcke), der Rathenaustraße und der Ständehaustraße. Dazu gehören ferner die Theaterstraße, die Luisenstraße und die Passagen Galerie Luise, Joachimszentrum, Ernst-August-Carree und Kröpcke-Passage.
    • Hannover besitzt eine der größten zusammenhängenden Fußgängerzonen Deutschlands. Sie besteht aus der nördlichen Georgsstraße zwischen Kröpcke und Steintor, der Bahnhofsstraße sowie gut einem Dutzend umliegender Straßen. Hier befinden sich alle namhaften Ladenketten und Kaufhäuser. Außerdem gibt es die unterirdische Einkaufsmeile Niki-de-Saint-Phalle-Promenade und ihre Verlängerung, die Promenade im Hauptbahnhof, die Ernst-August-Galerie und den Raschplatz, in dessen Nähe sich auch das Kaufland-Center befindet. Weitere Einkaufstraßen, wenn auch keine Fußgängerzonen, sind unter anderem die Kurt-Schumacher-Straße, die Königstraße, die Goseriede und die Osterstraße.
    • In der Altstadt befinden sich kleine Geschäfte zum Stöbern und kleine Cafes zum Ausruhen. Auch hier gibt es eine kleine zusammenhängende Fußgängerzone bestehend aus der Kramerstraße, der Knochenhauerstraße, dem Hanns-Lilje-Platz, dem Bohlendamm und der Köbelstraße. „Am Markte“ befindet sich auch das Atrium im Alten Rathaus. Dazu kommen der Ballhofplatz und die Burgsraße.
    • Außerhalb der Innenstadt, in der Calenberger Neustadt, befindet sich die Calenberger Esplanade, im Stadtteil List befindet sich der Podbi-Park und direkt im Flughafen befindet sich die Airport Plaza. Daneben gibt es noch den Einkaufspark Klein-Buchholz. Die Lister Meile im Stadtteil List ist eine bedeutende Einkaufsstraße, die auch zum großen Teil als Fußgängerzone gestaltet ist. Davon zweigt die Lister-Meilen-Passage ab.
    • Die Limmerstraße in Linden-Nord ist mit ihren zahlreichen kleinen Geschäften und Cafés besonders bei Studenten sehr beliebt, ebenso der Engelbosteler Damm in der Nordstadt. Die Deisterstraße im Stadtteil Linden-Süd (Nähe Schwarzer Bär) weist viele individuelle und kleine Mode- und Design-Geschäfte auf. Ebenfalls in Linden entsteht zurzeit das Einkaufszentrum Linden-Park.

    Küche

    • Hannover hat eine lange Brauereitradition. 1526 erfand hier Cord Broyhan ein helles obergäriges Bier, das zu einem Exportschlager der Stadt wurde. Zusammen mit anderen Brauern gründete er 1546 die Brauergilde, aus der sich die heutige Gilde Brauerei in der Südstadt entwickelte. Dort werden heute die Biere Gilde Ratskeller Premium Pilsener, Gilde Pilsener und Lindener Spezial gebraut. In der Herrenhäuser Brauerei in Herrenhausen werden die Biere Herrenhäuser Premium Pilsener, Herrenhäuser Alsterwasser, Herrenhäuser Icebeer, Herrenhäuser Weizenbier (das erste Weizenbier Norddeutschlands) und das Exportbier Hannovers Stolz hergestellt. Die Herrenhäuser Brauerei existiert seit 1868. Am Rande der Altstadt werden im Brauhaus Ernst-August seit 1986 die Biere Hanöversch naturbelassen und Hanöversch Pilsener gebraut. Seit 2007 werden in der HBX-Stadtbrauerei am Aegi die Biere Hannover Pils, Hannover Dunkel und Hannover Weizen gebraut.
    • Das hannoversche Nationalgetränk ist die Lüttje Lage, eine Bier-Korn-Spezialität, die aus zwei Gläsern getrunken wird. Sie wird in der Gilde Brauerei und in der Herrenhäuser Brauerei hergestellt. Weitere alkoholische Spezialitäten sind der Rübenbrand Hannöversches Leinewasser und der Bordeaux Hannoverscher Rotspon.
    • Süße Spezialitäten sind die Welfenspeise (hannöversche weiß-gelbe Crème brûlée), die Hitjepuppen, der Hannoversche Apfelkuchen, die Hannoversche Nussschnitte, der Hannoversche Butterkuchen, die zahlreichen Feinbackwaren von Bahlsen, wie der weltberühmte Leibniz-Keks, und die Trüffel- und Schokoladenspezialitäten der Trüffelmanufaktur "Trüffel Güse".
    • Deftige Gerichte sind der Calenberger Pfannenschlag, Grünkohl mit Bregenwurst, Eisbein mit Sauerkraut und das Hannoversche Zungenragout. Deftige Suppen sind die Hannöversche Erbsensuppe, die Hannöversche Kartoffelsuppe (traditionell mit Pfifferlingen), die Hannöversche Hochzeitssuppe und die Mockturtlesuppe. Eine Spezialität zu den Weihnachtsfesttagen ist der Maschsee-Karpfen. Die Cumberlandsauce ist eine pikante Tafelsoße. Auf einer traditionellen Hannoverschen Schlachteplatte findet man das Hannöversche Sauerfleisch, die Calenberger Rotwurst, die Hannoversche Leberwurst, die Hannoversche Weißgekochte und die Hannoversche Sülzwurst. Dazu gibt es meist das Gersterbrot.
    • Im Fast-Food-Bereich gibt es die Hannoversche Rossbratwurst, die Kanzlerplatte (Currywurst mit Pommes) und die Feuerwehrmarmelade (Mettbrötchen).
    • Der "Bauch von Hannover" ist die Markthalle Hannover. Sie wurde 1954 wiedereröffnet, und ist 4.000 Quadratmeter groß. An 73 Marktständen werden alle Arten von Lebensmitteln angeboten, wie zum Beispiel Wein, Brot, Fisch, Gemüse, Wurst oder Obst.
    • Käsespezialitäten aus ganz Europa gibt es im European Cheese Center im Stadtteil Anderten. Es ist das einzige Käseerlebniszentrum in Europa.
    • In über 1.000 Restaurants, Biergärten, Bistros, Cafés, Steakhäuser, Gaststätten sowie Snack- und Tapas-Bars gibt es Spezialitäten aus über 40 Ländern und Regionen. Darüber hinaus gibt es auch noch zahlreiche Wein- und Ausflugslokale, sowie eine vielfältige Erlebnis-Gastronomie. So kann man in Hannover zum Beispiel sowohl in einem Flugzeug (Restaurant Silbervogel in Ricklingen), auf einem Schiff (Bistro/Cafe Prinz Adalbert im Yachthafen Hannover), in einer "Piraterie" (Restaurant Black Pearl in Kirchrode), in einem römischen Gewölbe (Restaurant Quo Vadis in Misburg) und in einem historischen Rittersaal (Restaurant Excalibur in Bemerode) sein Essen einnehmen.
    • Das Restaurant Hiller ist das älteste vegetarische Restaurant Deutschlands. Eine hannoversche Institution ist das Bratwurst Glöckle in der Georgstraße. Die angeblich beste Currywurst Deutschlands bekommt man im Plümmecke.
    • Berühmte Hannoversche Cafés sind zum Beispiel die Holländischen Kakaostuben und das Mövenpick Café Kröpcke.
    • Mit über 3.000 Sitzplätzen ist die Münchner Halle auf dem Messegelände das größte Messerestaurant der Welt (nur während der großen Messen geöffnet).
    • Berühmte Gourmetrestaurants sind unter anderem Clichy, Funky Kitchen im EXPO-Park, Die Insel am Maschsee, Landhaus Münchhausen und die Landhaus Terrassen.

    Ausgehen

    Hannover bietet ein sehr vielfältiges und mitreißendes Nachtleben bestehend aus über 200 Einrichtungen - entgegen mancher Kommentare, besonders von Promimenten wie z.B. Harald Schmidt. Die niedersächsische Landeshauptstadt wartet mit einem großen Angebot für die Nacht auf:

    Beachclubs

    Der Trend der Beach-Clubs zog auch in Hannover ein. So gibt es zum Beispiel den Beach-Club am Weddinguferstrand und zweimal hoch über den Dächern der Stadt einen Skybeach. Desweiteren gibt es im Best Western Premier Parkhotel Kronsberg ebenfalls eine Beach Bar mit Cocktails, Barbecue, Chill-out Musik.

    Biergärten

    • Dornröschen - seit 1875 an der Leine (In den Kämpen 54, Nordstadt)
    • Gretchen - nostalgischer Industriecharme (Zur Bettenfedernfabrik 3, Linden-Nord)
    • Lindener Turm - der höchstgelegene Biergarten (Am Lindener Berge 29a, Linden-Mitte)
    • Lister Turm - am Rand der Eilenriede (Waldseestr. 100, List)
    • Piergarten - am Maschsee (Rudolf-v.Bennigsen-Ufer 51, Südstadt)
    • See Biergarten - am Maschsee (Arthur-Menge-Ufer 3, Südstadt)
    • Waterloo-Biergarten - der größte Biergarten (Waterloostr. 1, Calenberger Neustadt)
    • Uni Biergarten - nicht nur für Studenten (Wilhelm-Busch-Str. 2, Nordstadt

    Cocktailbars

    Bekannte Bars und Lounges sind unter anderem Harry's New York Bar, Cafe El Solin, Fire Bar, Oscar's, Sol y Mar, heimW, Miles, Henrys Griddle, Leinegold, Sausalitos, Heaven, Pancho, Bronco’s Bar, Spandau Projekt, Mini Bar, Bolero, Pier 51, Centrum, Escenario und Zino.

    Diskotheken

    Steintorviertel - Teil des Rotlichtbezirks, aber auch für Frauen absolut unbedenklich.

    • Die Party-Meile Nr. 1 ist das Steintorviertel, genannt Kiez. Besonders in der Scholvinstraße und der Reuterstraße reihen sich Nachtclubs und Diskos aneinander. Von House bis Live-Musik wird alles geboten. Zu den herausragenden Einrichtungen gehören Bayern Stadl, Eve Klub, Nachtfieber, Heartbreak Hotel, Intensivstation, Kiez Klub, Papi Chulo Bar de Copas ,Rocker, Sansibar, Steintor Event Hall. Weitere Einrichtungen mit eher erotischer Ausrichtung sind Drehscheibe, No Limit, Royal Bar

    Raschplatz (hinter dem Bahnhof):

    • Ein weiteres Zentrum ist der Raschplatz, genannt Bermuda-Dreieck. Hier gibt es nicht nur die Hannoversche Kult-Disko Osho Diskothek, genannt "Baggi", sondern auch das Studio 6 und das Palo Palo, welches mit zu den etabliertesten und überregional bekanntesten Clubs in Deutschland gehört. Ebenfalls am Raschplatz liegen das Zaza und die Bierbörse.

    Weitere Diskos:

    • Weitere bekannte Einrichtungen in der Innenstadt sind Infinity Club, Mambo Club, Naoum's, Agostea, Apollo Konzept und Phoenix. Die kleinste Disko Deutschlands ist das Casa Blanca. Außerhalb der Innenstadt ist der Funpark an der EXPO-Plaza überregional bekannt. Zahlreiche weitere Diskos gibt es im gesamten Stadtgebiet.

    Partyreihen:

    • Aus der Langen Nacht der Gastronomie hat sich das Festival der Sinne entwickelt. Das Festival findet jedes Jahr im Januar im Kuppelsaal des HCC mit viel Prominenz statt. Zu den Party- und Veranstaltungsreihen gehören Der Rote Salon, Grand House im Capitol, Afterwork im Acanto, Dance Couture in der Roneburg und Gardenlounge im Gartensaal.

    Indie, Punk, Rock, Reggae, Ska, HipHop, Livekonzerte

    Eine engagierte Indie-Szene findet man im Kulturzentrum Faust, in der Glocksee ( Café Glocksee, Indiego Glocksee), im Bei Chez Heinz, dem UJZ Kornstr., dem Musikzentrum und der Sturmglocke in der Nordstadt.

    Bekannte Musikkneipen sind unter anderem die Philharmonie, der Alte Bahnhof Anderten und Tante Mienchens Gute Stube. Ausschließlich auf Rock hat sich das Rockhouse spezialisiert, wo das Publikum sehr jung ist.

    Konzerte finden auf Hannovers großen und kleinen Bühnen statt: EXPO-Plazabühne, Parkbühne, AWD-Hall, Capitol, Pavillon, Faust, *Musikbühne Bad und Musik-Zentrum Hannover. Die TUI Arena und die AWD-Arena werden für Groß-Konzerte genutzt.

    Jazz & Blues

    • Der Jazz-Club Hannover auf dem Lindener Berg ist einer der wichtigsten Jazzclubs in Deutschland. Es gibt kaum eine Jazzgröße, die hier noch nicht gespielt hat. Alle Mitglieder der dazu gehörenden "Gesellschaft zur Freunde des Jazz e.V." sind Ehrenbürger von New Orleans.
    • Jazz wird aber auch unter anderem im Enercity EXPO-Café, im 3Raum, im Georgxx, in der Gondel, in der Zwischenzeit und im Sommer auf der Waldbühne Bischofshol gespielt. .

    Klassische Musik

    Hannover besitzt mehrere Konzertsäle. Der Kuppelsaal ist mit 3.600 Sitzplätzen der größte Konzertsaal Deutschlands. Der Große Sendesaal im NDR-Funkhaus bietet 1.200 Sitzplätze. Darüber hinaus gibt es den Beethovensaal mit 767 Sitzplätzen und den Richard-Jakoby-Saal mit 466 Sitzplätzen. Der Kleine Sendesaal im NDR-Funkhaus hat 300 Sitzplätze.

    Kneipen, Pubs & Bistros

    Die Altstadt ist das Zentrum der Kneipen und Pubs. Mit dem Brauhaus Ernst-August besitzt die Altstadt Hannover Deutschlands erfolgreichste Gasthausbrauerei der neuen Generation. Ein ganz besonderes Flair bieten die Kultkneipen Alt Hanovera und Broyhan Haus. Aber auch die Altdeutsche Bierstube, das Dublin Inn oder Lehnert’s Wirtshaus versprechen urige Altstadtatmosphäre. Musik von NuJazz bis Soul wird im 3Raum geboten.

    • Nordstadt: Wegen der Uni-Nähe sind hier die meisten Studentenkneipen. Mit zu den ältesten Kneipen gehören das Kuriosum, direkt gegenüber ist die Gaststätte Kaisers, die Mottenburg, die Cille, das Klein Kröpcke mit Biergarten. Zu den neueren, aber etablierten Kneipen gehören das Extrakt, Was nun?, und Cheers.
    • Linden: Lindens Kneipen-Szene ist genauso gemischt, wie seine Bewohner.
    In Linden-Nord findet man außer dem Kulturzentrum Faust unzählige Kebab-Läden, Kneipen, Bars und Cafés wie die "Schlagerkneipe (Barkarole)", das "Fischers", "Das Museum", "Notre-Dame", "Havanna" (mit Billard), "Das Ei" oder das "Izarro".
    • Weitere Kneipen: Weitere bekannte Kneipen im Stadtgebiet sind Bavarium, Gilde-Brauhaus, HBX-Stadtbrauerei, Jack the Ripper’s, Pindopp, Spiegel und Ständige Vertretung Hannover. Unzählige weitere Kneipen befinden sich im gesamten Stadtgebiet.
    • Zahlreiche Billardsalons, Bowlingbahnen, Kegelbahnen und Spielsalons befinden sich im gesamten Stadtgebiet. Herausragend sind hier das Stars & Fun-Center und der Queens Club.

    Regenbogen und Kettenrasseln

    • Das Cafe Caldo ist das älteste Schwulencafe Hannovers. Außerdem gibt es den Famous Club im Tiedthof und den Club Schwule Sau.

    Salsa, Tango & Co

    Unterkunft

    Während der Messen erhöhen sich in einigen Hotels die Zimmerpreise. Die Hannover Marketing & Tourismus GmbH hat aber auch während der Messen noch Hotelzimmer mit zivilen Preisen im Angebot. Viele Messebesucher weichen aber auch auf private Messezimmer aus, die in großer Zahl angeboten werden.

    Günstig

    Mittel

    • Smart City Hotel am Thielenplatz (100m vom Bahnhof), [2]. ab 60€ DZ.
    • Ibis Hotel Hannover Medical Park, [3].
    • Ibis Hotel Hannover City, [4].
    • City Hotel Hannover, [5].
    • City Hotel F.Lamm.E, [6].

    Gehoben

    • Hotel Amadeus (4*), [7].
    • Central-Hotel Kaiserhof (4*), [8].
    • Designhotel Wienecke XI. (4*), [9].
    • InterCity Hotel Hannover (4*).
    • Fora Hotel Hannover (4*), [10].
    • Hotel Loccumer Hof (4*), [11].
    • Maritim Grandhotel (4*), Friedrichswall 11, 0511 3677-0 (), [12].
    • Queens Hotel Hannover (4*), [13].
    • Ramada Hotel Europa (4*), [14].
    • Hotel Savoy (4*), [15].
    • Hotel Viva Creativo (4*), [16].

    First Class

    • Kastens Hotel Luisenhof (5*S), Luisenstraße 1-3, 0511 30440 (, fax: (0511 3044807), [17]. 99-1390 €. (52 22.468,9 44.491)
    • Maritim Airport-Hotel, Flughafenstraße 5, 0511 9737-0 (), [18].
    • Crowne Plaza Hotel Schweizerhof, [19].

    Lernen

    Mit knapp 40.000 Studenten ist Hannover die größte Universitätsstadt Niedersachsens:

    • Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in der Nordstadt geht zurück auf die 1831 eröffnete Höhere Gewerbeschule, aus der sich die Königlich-Technische Hochschule entwickelte, die 1899 zur Technischen Hochschule erhoben wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Hochschule für Gartenbau und Landeskultur und 1968 die Pädagogische Hochschule Hannover eingegliedert.
    • Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) wurde 1965 gegründet. Die Organisationsstruktur der MHH weicht von der einer klassischen Universität ab und orientiert sich an der Department-Struktur amerikanischer Universitäten. Die einzelnen Abteilungen der MHH wurden Zentren zugeordnet, die wiederum in vier Sektionen (Vorklinische Fächer, Große Klinische Fächer, Kleine Klinische Fächer, Klinisch-Theoretische Fächer) zusammengefasst sind. Die MHH arbeitet mit dem von Professor Madjid Samii gegründeten neurowissenschaftlichen Forschungsinstitut International Neuroscience Institute zusammen. Ebenfalls in der Nachbarschaft befindet sich das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin.
    • Die Tierärztliche Hochschule Hannover wurde 1778 als Königliche Roß-Arzney-Schule eröffnet und 1887 zur Hochschule erhoben. Sie ist die älteste Hochschule in Hannover.
    • Die Hochschule für Musik und Theater Hannover geht zurück auf die Landesmusikschule und die private Hannoversche Schauspielschule, welche beide 1978 zusammen den Status einer Künstlerisch-Wissenschaftlichen Hochschule erhielten. Zur Hochschule gehört auch das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung.
    • Die Fachhochschule Hannover (FHH) entstand aus verschiedenen Institutionen, unter anderem der Werkkunstschule, der Ingenieurakademie und der Staatlichen Baugewerkschule Nienburg. 1978 kam der Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen hinzu. Die Fachhochschule gliedert sich in fünf Fakultäten: Fakultät I (Elektro- und Informationstechnik), Fakultät II (Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik), Fakultät III (Medien, Information und Design), Fakultät IV (Wirtschaft und Informatik) und Fakultät V (Diakonie, Gesundheit und Soziales).
    • Wirtschaftsnahe Bildungseinrichtungen sind die Fachhochschule für die Wirtschaft, die GISMA Business School sowie die Leibniz-Akademie an der Expo Plaza.

    Bibliotheken

    • Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek ist eine Niedersächsische Landesbibliothek. Hier befinden sich die historischen Leibniz-Briefe, die seit 2007 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO (Unesco-Programm Memory of the World) gehören.
    • Die Stadtbibliothek Hannover wurde erstmals 1440 urkundlich erwähnt. Neben der Zentralbibliothek an der Hildesheimer Straße gehören zu ihr 19 Stadtteilbüchereien sowie die Fahrbücherei.
    • Die Technische Informationsbibliothek/Universitätsbibliothek Hannover gehört zu den größten technisch-naturwissenschaftlichen Bibliotheken der Welt, deckt jedoch auch andere Fachbereiche ab.
    • Fachbibliotheken befinden sich an der Medizinischen Hochschule und an der Tierärztlichen Hochschule. Im Fürstenhof befindet sich die Bibliothek des Landeskirchenamtes.

    Archive

    Hannover ist Sitz mehrere Archive, unter anderem des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs, des Stadtarchivs Hannover, des Regionsarchivs Hannover (ehemaliges Kreisarchiv), des Landeskirchlichen Archivs der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, des Universitätsarchivs der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover, das Leibniz-Archiv in der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek, des Archivs der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und des Pressearchivs der Verlagsgruppe Madsack.

    Weitere Forschungseinrichtungen

    Das Kriminologische Forschungszentrum Niedersachsen wird geleitet vom früheren niedersächsischen Justizminister Professor Christian Pfeiffer. Darüber hinaus gibt es das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Teilinstitut Hannover. Das Landesbildungszentrum für Blinde Hannover ist eine soziale Einrichtung des Landes für Sehbehinderte und Blinde.

    Arbeiten

    Hannover ist vor allem bekannt für seine internationalen Messen. Hier gibt es auch viele Möglichkeiten zu arbeiten. Viele Studenten nutzen diese Gelegenheit um interessante Messejobs zu suchen. Die Einsatzbereiche sind sehr unterschiedlich, ob als Messehostess, Promoter, im Service oder als Chauffeur.

    Sicherheit

    Für Hannover gelten die selben Sicherheitshinweise wie für alle Großstädte. Man sollte insbesondere Acht auf Taschendiebe geben und aggressiven Personen aus dem Weg gehen, um Körperverletzungen zu vermeiden. Die Anzahl sexueller Übergriffe im öffentlichen Raum ist sehr gering. Mit über 600 Überwachungskameras im öffentlichen Raum ist Hannover die am stärksten videoüberwachte Stadt Deutschlands.

    Gesund bleiben

    • Notruf Telefon-Nr. 112
    • Apotheken-Notdienst - Tel. 0 11 89
    • Ärztliche Notfalldienste - Tel. (0511) 31 40 44
    • Ärztehaus Notfallsprechstunde - Tel. (0511) 3 80 380
    Schiffgraben 22-28, 30175 Hannover
    Montag, Dienstag, Donnerstag 19-24 Uhr
    Mittwoch 13-24 Uhr
    Freitag 16-24 Uhr
    Samstag/Sonntag 8-24 Uhr
    • Zahnärztlicher Notfalldienst - Tel. (0511) 31 10 31
    Montag bis Freitag 20-24 Uhr
    Mittwoch 17-19 Uhr
    Samstag/Sonntag: 9-12 und 15-18 Uhr

    Klarkommen

    Treffpunkte

    Wenn sich Hannoveraner miteinander verabreden, sagen sie "wir treffen uns..."

    • am Kröpcke - und meinen in der Nähe der Kröpcke Uhr, an der Kreuzung von Georgstraße und Bahnhofstraße, wo sich früher das Kaffehaus eines Herren Kröpcke befand (und heute ein Café gleichen Namens).
    • unterm Schwanz - dann meinen sie den Pferdeschweif des Reiterstandbildes von König Ernst-August, direkt vor dem Haupteingang des Hauptbahnhofs.

    Waschsalons

    • Die Bar mit dem Waschsalon: Waschweiber in der Limmerstr. 1 (Linden-Nord, Stadtbahn Linie 10, BUS 120/200/700 Haltestelle Küchengarten/Ihme Zentrum).
    • Waschsalon auf dem Engelbosteler Damm 37 (Nordstadt, Stadtbahn Linien 6 u. 11 bis Kopernikusstraße).
    • Waschsalon am Vahrenwalder Platz (Ecke Kleiststr., List, Stadtbahn Linie 1 u. 2 bis Vahrenwalder Platz).
    • Sonstige: Engelhardstr. 12 (Südstadt) und Deisterstr. 72 (Linden-Süd)

    Kommunizieren

    Das Hauptpostamt befindet sich in der Ernst-August-Galerie direkt neben dem Hauptbahnhof. Zum öffentlichen Telefonieren gibt es in Hannover die neuen grau-rosa Telefonsäulen. Zusätzlich gibt es die blauen Telefonsäulen von Teleruf, die für Telefonate in der Region Hannover günstigere Tarife bieten. Sichtbar dagegen sind die Telekommunikations-Läden. Besonders im Steintor-Viertel (Innenstadt) befinden sich zahlreiche Internetcafes und Geschäfte für Telefonierdienste auf engstem Raum.

    Weiter geht's




    Varianten

    Aktionen

    Insider für dieses Reiseziel:

    In anderen Sprachen

    andere seiten