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Hamburg: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Stadtführungen, Spaziergänge ===
 
=== Stadtführungen, Spaziergänge ===
* '''[http://www.segway-citytour.de/index.php?M=1 Geführte Segway Touren durch Hamburg] - 2,5 Stunden lang umweltschonend durch die Stadt gleiten.
 
 
* '''[http://www.hamburg-tourism.de/themen-touren/rundfahrten-und-gaenge/ Professionelle Stadtführungen und Rundgänge]''' Mit Hamburg-Profis die Stadt kennenlernen.
 
* '''[http://www.hamburg-tourism.de/themen-touren/rundfahrten-und-gaenge/ Professionelle Stadtführungen und Rundgänge]''' Mit Hamburg-Profis die Stadt kennenlernen.
 
* '''[http://www.hamburg-greeter.de Stadtspaziergang mit den Hamburg-Greetern]'''. Greeter zeigen Hamburg-Gästen kostenlos und voller Leidenschaft die Lieblingsecken in ihrer Stadt.
 
* '''[http://www.hamburg-greeter.de Stadtspaziergang mit den Hamburg-Greetern]'''. Greeter zeigen Hamburg-Gästen kostenlos und voller Leidenschaft die Lieblingsecken in ihrer Stadt.
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* '''[http://www.hafengeburtstag.de/ Hafengeburtstag]''', zwischen Baumwall und Landungsbrücken, jährl. im Mai. Ein maritimes Wochenende mit Shows (z.B. Schlepper-Ballet), vielen Schiffen zum Besichtigen und natürlich Karussells und Imbissbuden. Der Hamburger Hafengeburtstag ist das größte Hafenfest der Welt.
 
* '''[http://www.hafengeburtstag.de/ Hafengeburtstag]''', zwischen Baumwall und Landungsbrücken, jährl. im Mai. Ein maritimes Wochenende mit Shows (z.B. Schlepper-Ballet), vielen Schiffen zum Besichtigen und natürlich Karussells und Imbissbuden. Der Hamburger Hafengeburtstag ist das größte Hafenfest der Welt.
 
* '''Alstervergnügen''', Rund um die Binnenalster, jährl. im August. Große Schlemmermeile mit Bühnen, die ein buntes u.a. musikalisches Programm bieten.
 
* '''Alstervergnügen''', Rund um die Binnenalster, jährl. im August. Große Schlemmermeile mit Bühnen, die ein buntes u.a. musikalisches Programm bieten.
* '''[http://www.hamburg-pride.de/ Hamburg-Pride]'''(CSD), Schwulen- und Lesbenparade, Start: Lange Reihe, jährl. im August. Schrill, bunt und queer. Da können schonmal die politischen Mottos und der "Hilferuf" nach mehr Toleranz gegenüber den Homo- und Bisexuellen in den Hintergund rücken. Trotzdem ein Highlight!
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* '''[http://www.hamburg-pride.de/ Hamburg-Pride]'''(CSD), Schwulen- und Lesbenparade, Start: Lange Reihe, jährl. im August. Schrill, bunt und quer. Da können schon mal die politischen Mottos und der "Hilferuf" nach mehr Toleranz gegenüber den Homo- und Bisexuellen in den Hintergrund rücken. Trotzdem ein Highlight!
 
* '''[http://www.marathon-hamburg.de/ Hamburg-Marathon]''', jährl. im April (offen für jedermann)
 
* '''[http://www.marathon-hamburg.de/ Hamburg-Marathon]''', jährl. im April (offen für jedermann)
 
* '''[http://www.vattenfall-cyclassics.de/ Cyclassics]''', Radrennveranstaltung in der City, jährl. im August (offen für jedermann)
 
* '''[http://www.vattenfall-cyclassics.de/ Cyclassics]''', Radrennveranstaltung in der City, jährl. im August (offen für jedermann)

Version vom 25. März 2013, 11:05 Uhr

Hamburg ist mit 1,8 Millionen Einwohnern (ca. 4,266 Millionen in der Metropolregion) die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg ist ein eigenständiges Bundesland. Im Norden grenzt es an Schleswig-Holstein, im Süden an Niedersachsen. Hamburg liegt trotz seines großen Hafens nicht am Meer, sondern rund 80 Kilometer flussaufwärts an der Elbe. Hamburg besitzt seit dem Mittelalter das Privileg der "Freien und Hansestadt".

Hamburg
Rathaus
Lage
Lage von Hamburg
Hamburg
Hamburg
Kurzdaten
Bevölkerung: 1.800.600 (29. Feb. 2012)
Fläche: 755,264 km²
Höhe über NN: 6 m
Koordinaten: 53° 33' 0" N, 10° 0' 0" O 
Vorwahlnummer: 040
Postleitzahl: 20xxx bis 22xxx
Website: offizielle Website von Hamburg




Innenstadtkarte

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile

Hamburg ist in 7 Bezirke gegliedert, die alle mehrere Stadtteile haben:

Hintergrund

Gegensätze ziehen sich an

Hamburg ist eine Stadt voller Gegensätze. Auf der einen Seite der bunte Szene-Stadtteil St.Pauli mit der - nach eigenen Angaben - sündigsten Meile der Welt, der Reeperbahn. Auf der anderen Seite das biedere und reiche Blankenese mit seinen unzähligen Villen und romantisch schönen Ausblicken vom Elbhang und den darunter liegenden Elbstränden. An jeder Ecke sieht Hamburg anders aus und dennoch fügt sich alles harmonisch zusammen. Am Wochenende vormittags zum Ballspielen in den Stadtpark in Winterhude, Nachmittags zum Einkaufen rund um das Rathaus, wo man die Wahl zwischen der prächtigen Einkaufsmeile Mönckebergstraße und dem Viertel zwischen Rathaus und dem Gänsemarkt mit seinen engen Straßen, alten Häusern und dem Alster- und Nikolaifleet (Fleet = Kanal), die einem das Gefühl geben in eine "Mischstadt" aus Venedig und Amsterdam zu sein, hat. Am frühen Abend dann noch einen Cocktail in einer der Nachtbars an der Elbe zu sich nehmen und nachts zum Party machen in einen der unzähligen Clubs auf der Reeperbahn oder anderswo. Abgerundet wird das Ganze mit einem Besuch des Fischmarktes am frühen Sonntagmorgen. Ob man sich nun zu einem Kaffee im noblen Eppendorf oder Harvestehude trifft, oder zu einem Bier im alternativen Schanzenviertel, wo es am 1. Mai schon einmal heiß her gehen kann.

Hamburg, eine Stadt im Handel und Wandel

Hamburg ist eine Stadt, die seit je her vom Handel und Wandel lebt. Im 14. Jahrhundert trat Hamburg als eine der ersten Städte der Hanse bei. Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und seiner politischen Unabhängigkeit ausgerichtet. Deshalb verlieh man ihr schon früh den Titel "Freie und Hansestadt Hamburg". Diese "unabhängige" Haltung überträgt sich auch auf den Charakter der Hamburger. Von vielen Deutschen werden die Hamburger gerne als zurückhaltend und zuweilen auch als arrogant bezeichnet. Doch wer mal einen Hamburger näher kennenlernt, wird schnell die andere Seite entdecken: Gastfreundlich, Tolerant und immer mit einem "Schalk im Nacken". Allgemein kann man sagen, dass die Hamburger tagsüber ein geschäftiges Volk sind, das Handelsverträge schließt, Güter an- und verkauft und täglich mit viel Geld jongliert. Aber in ihrer Freizeit und besonders nachts, wenn auf St.Pauli die Lichter angehen, sind sie ein aufgeschlossenes und lustiges Völkchen, stets mit einer, wenn auch nicht immer wahren, Anekdote auf den Lippen.

Dass Hamburg auch eine Stadt des Wandels ist, sieht man an fast jeder Ecke der Stadt. Die Hamburger hängen nicht unbedingt alten Zeiten und Tümern nach. Oft wurde die Stadt zerstört und musste wieder aufgebaut werden. Sei es durch die Zerstörung der ersten Festung Hamburgs, der "Hammaburg", dem "großen Brand" von Hamburg im 19.Jahrhundert, oder schließlich der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg durch die Briten. Die Hamburger haben gelernt, stets nach vorn zu schauen. Als bestes Beispiel des Wandels sei hier der Bau der Hafen City erwähnt, die sich langsam aber sicher auf alten, brachliegenden Hafenflächen ausbreitet. Moderne Architektur entsteht hier in direkter Nachbarschaft zur altehrwürdigen, im 19. Jahrhundert entstandenen Speicherstadt. Und auch dieser musste seiner Zeit ein ganzes Wohnviertel mit 20.000 Bewohnern weichen. Das ist Hamburg.

Geschichte

Erste Besiedelungen: Hamburg, und insbesondere der Hafen, hat nicht, wie man es denken könnte, seinen Ursprung an der Elbe, sondern an dem kleineren von Norden her in die Elbe fließenden Nebenfluss Alster. An ihrem Ufer (altsächsisch: "ham") entstanden unweit der Mündung in die Elbe ab dem 4. Jahrhundert die ersten festen Behausungen. Im 8. Jahrhundert wurde die Gegend dann durch einen Zustrom der Sachsen besiedelt.

Die Hammaburg: Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um die Siedler des heidnischen Norden zu missionieren. Um 830 wurde dort zu ihrer Sicherung das Kastell Hammaburg gebaut. Diese, in ihrer Form fast quadratische Festung, bestand aus einer hölzernen und mit Lehm befestigten Mauer, welche wiederum auf einem Erdwall stand. Im Inneren befanden sich einfache und hölzerne Wohn- und Bauernhäuser. Später erließ Ludwig der Fromme hier ein Bistum, der später zum Erzbistum wurde. Hierfür erbaute man außerhalb der Festung einen Bischofsturm. Immer wieder wurde in dieser Zeit die Hammaburg von Wikingern gestürmt und niedergebrannt. So wohl auch der Bischofsturm. Dadurch schaffte es die Hammaburg lange Zeit nicht an Bedeutung zu finden. Der kleine Hafen am Alsterufer war lediglich für den Wassertransport von Getreidegütern u.ä. in der Region von Bedeutung.

Frühes Mittelalter: Im 12. Jahrhundert fand Hamburg mehr und mehr an Bedeutung als Hamburg sich nun der Elbe zu gewandt hat. Dort entstand ein neuer Hafen. Durch Kaiser Barbarossa erhielt Hamburg im Jahr 1189 das Privileg, Zoll auf der Elbe zu erheben und wurde gleichzeitig "Freie Reichsstadt". Dieses Datum gilt bis heute offiziell als Geburtstag des Hamburger Hafens, welches noch heute jährlich spektakulär gefeiert wird. Im Folgenden entstand nun auch in Nordeuropa der Städtebund "Hanse". Da sich dieser Bund zunächst auf den Ostseeraum konzentrierte, wo sich auch die meisten und wichtigsten "Hansestädte" befanden, spielte vorerst die Nachbarstadt Lübeck eine größere Rolle als Hamburg. Erst, als die Nordsee als Handelsraum entdeckt worden war, spielte auch Hamburg als damals größter und wichtigster Nordseehafen eine übergeordnete Rolle und diente als Umschlagplatz für Getreide, Tuche, Pelze, Heringe, Gewürze, Holz und Metalle. Hamburg selbst wurde berühmt wegen seines wichtigsten Exportartikels: Bier.

Klaus Störtebeker sagt man nach, dass er gerne mal einen Becher Bier in einem "Sturz" getrunken hat. Somit soll er wohl den Spitznamen "Sturzbecher", also zu niederdeutsch: "Störtebeker" bekommen haben. Aber das sind nur Vermutungen. Doch diese Tatsache hat Klaus Störtebeker selber nicht berühmt gemacht, sondern vielmehr seine Piraterie, die er mit seinem Brüdern auf Ost- und Nordsee gegen die Hamburger Kaufleute, den sog. "Pfeffersäcken", betrieben hat. Klaus Störtebeker, war der Älteste der Vitalienbrüder und war der Anführer der "Likedeeler", einer Piratengemeinschaft. Nach einer Seeschlacht vor Helgoland gegen die Hamburger wurden die Piraten festgenommen und im Oktober 1401 auf dem Grasbrook hingerichtet.

16.-19. Jahrhundert: Nach der Entdeckung der Seewege nach Amerika und Asien wurde Hamburg ab 1550 zu einem der bedeutensten Einfuhrhäfen für Europa. Der Handel blühte und mit der Zunahme der Seeschifffahrt und des Welthandels in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, musste die Stadt ihren Hafen weiter ausbauen. In diesem Zuge wich zum Beispiel ein ganzer Stadtteil mit nahezu 20.000 Bewohnern der Speicherstadt. Ebenso wurden neue Hafenbecken errichtet.

Besetzung und Katastrophen: Hamburg erlebte im 19. Jahrhundert auch eine schwierige und leidige Zeit. So wurde die Stadt zwischen 1806 bis 1814 durch die Truppen des französischen Kaisers Napoleon besetzt. In dieser Besetzungszeit wurde es den Hanseaten verboten, Handel mit Frankreichs Erzfeind England zu betreiben. Die Hamburger verstanden es jedoch immer wieder, die Kontrollen der Franzosen auf trickreiche Weise zu hintergehen. Von den Französischen Besatzungstruppen befreit, wurde die Stadt 1842 von einem Feuer heimgesucht. Der "Große Brand". Von einer Bäckerei, so vermutet man, breitet sich das Feuer rasch aus, und zerstörte gut 2/3 der Stadt. U.a. auch das alte Rathaus und die Börse. Nicht genug, wurde Hamburg 1892 von einer Choleraepedimie heimgesucht. Die Pest raffte Tausende von Menschen dahin. Aus den Lehren dieser Erfahrungen, erließ der Senat etliche neue Gesetze zum Schutze Hamburgs und deren Bürger. So z.B. gegen den Bau von Gebäuden mit unhygienischen Verhältnissen.

Neuzeit: Hamburg hat sich zu einer wichtigen und einer der weltweit größten Hafenstädte entwickelt. Von Anfang des 20. Jahrhundert bis zum 2. Weltkrieg lebten hier knapp über 2 Millionen Menschen. Durch den 2. Weltkrieg und besonders durch die Bombardierung durch die britische Royal Air Force in der "Operation Gomorrha", die abermals die Stadt zu einem Großteil in Schutt und Asche legte und etwa 34.000 Menschen das Leben kostete, verlor die Hansestadt viele Einwohner. Kurz nach dem Krieg zählte sie "nur" noch etwa 1,6 Millionen Menschen.

1962 wurde Hamburg in der eisigen Winternacht zum 2.Februar des Jahres von einer Sturmflut heimgesucht, die knapp 300 Menschen das Leben gekostet hat. Überwiegend betroffen war das Hafengebiet und die Elbinsel, wo sich das dichtbesiedelte Wilhelmsburg und die Veddel befindet.

In den 1980er Jahren machte Hamburg Schlagzeilen mit einer kleinen Straße, der Hafenstraße. Dort, in den alten, sanierungsbedürftigen Häusern, lieferten sich Alternative Bewohner mit dem Senat und den Hauseigentümern eine gut 2-jährige Auseinandersetzung, die oft in Straßenschlachten ausartete. Die Häuser sollten rundum saniert oder abgerissen werden. Die dort lebenden Bewohner besetzten die Häuser. Der damalige Erste Bürgermeister, Klaus v. Dohnanyi, konnte jedoch nach harten Verhandlungen schlichten.

Anfang der 1990er präsentiere der damalige Erste Bürgermeister Hennig Vorscherau der Stadt seine Pläne einer Hafencity. Auf einem alten, zum Teil brachliegenden Hafenareal, sollen Wohnungen, Büros und das Überseequartier mit Kreuzfahrtterminal und Entertainmenteinrichtungen, sowie Geschäften entstehen. Der Bau der Hafencity begann Ende der 1990er Jahre und wird sich noch die kommenden 15-20 Jahre hinziehen.

Heinrich-Hertz-Turm (Fernsehturm), Außenalster und Radisson Blu-Hotel

Hamburg heute: Hamburg trägt noch heute den offiziellen Titel "Freie und Hansestadt". Mit ihren rund, 1,8 Millionen Einwohnern ist sie nach der Bundeshauptstadt Berlin die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Zugleich besitzt sie mit 7.236 ha den größten Überseehafen Deutschlands. In Europa liegt er nach Rotterdam (Niederlande) an zweiter Stelle, weltweit auf Platz neun.

Hamburg liegt an den Flüssen Elbe, Bille und Alster. Die Alster wurde im 18. Jahrhundert zur Trinkwasserversorgung aufgestaut und bildet heute im Zentrum der Stadt einen "See", welcher durch zwei Landzungen, verbunden mit 2 Brücken, in Außen- und Binnenalster getrennt ist. Dass Hamburg auch als das "Venedig des Nordens" bezeichnet wird, hat die Stadt aber nicht nur diesen drei genannten Flüssen zu verdanken, sondern den unzähligen Kanälen (Fleete), die das innere Stadtgebiet durchfließen. An deren Ufern reihen sich viele Cafés.

Bezirke/Stadtteile

Hamburg ist in 7 Bezirken eingeteilt:

Bezirk Einwohner Fläche
Mitte 238.257 (2006) 107,1 km²
Altona 246.936 (2006) 78,3 km²
Eimsbüttel 248.233 (2006) 50,1 km²
Nord 283.246 (2006) 57,8 km²
Wandsbek 408.032 (2006) 147,5 km²
Bergedorf 118.789 (2006) 154,8 km²
Harburg 200.134 (2006) 161 km²

Diese Bezirke teilen sich wiederum in Stadtteile auf. Alle zuerwähnen würde hier den Rahmen sprengen. Aber die bekanntesten sind:

  • St. Pauli (zu Mitte)
  • Sternschanze (umgangssprachlich "Schanzenviertel", zu Altona)
  • Eppendorf und Harvestehude (zu Eimsbüttel)
  • Winterhude (zu Hamburg-Nord)
  • Uhlenhorst (zu Mitte)
  • St. Georg (zu Mitte)
  • Barmbek (zu Hamburg-Nord)
  • Blankenese und die anderen Elbvororte (zu Altona)

Klima

Durch die "Nähe" zum Meer herrscht in Hamburg maritimes Klima, das besonders mild aber auch zuweilen feucht ist. Die Temperaturunterschiede von Sommer und Winter sind weniger groß, als das des im Süden und Osten Deutschlands vorherrschenden Kontinentalklimas. Von den Sommermonaten ist der Juli der wärmste mit durchschnittlich 17,4°C und der kälteste im Winter der Januar mit ca. 1,3°C. Im Sommer werden Temperaturen bis zu 35°C erreicht. Die Winter sind allgemein mild und der Schneefall hält sich in Grenzen. Der Niederschlag entspricht dem norddeutschen Durchschnitt. Trotzdem sollte im Winter grundsätzlich an warme Kleidung gedacht werden.

Anreise

Flugzeug

Flughafen Hamburg

Der Hamburg Airport (HAM) (auch Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel) ist mit jährlich rund 12,5 Mio. Passagieren der fünftgrößte internationale Flughafen Deutschlands und befindet sich etwa 10 km nördlich des Stadtzentrums. Folgende Fluggesellschaften fliegen Hamburg aus dem deutschsprachigen Raum direkt an:

  • Air Berlin aus Düsseldorf, Frankfurt am Main, Innsbruck (saisonal), Klagenfurt, München, Nürnberg, Salzburg, Stuttgart und Wien
  • Air Hamburg aus Helgoland, Juist, Norderney und Westerland/Sylt (alle saisonal)
  • Austrian Airlines aus Wien
  • Easyjet aus Basel
  • InterSky aus Friedrichshafen
  • Lufthansa aus Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln/Bonn, München, Nürnberg (saisonal), Stuttgart, Wien und Zürich
  • Luxair aus Saarbrücken
  • Sky Work Airlines aus Bern
  • Swiss aus Basel und Zürich

Der Flughafen verfügt über einen eigenen S-Bahnhof (Linie S1) der S-Bahn Hamburg (Station Hamburg Airport (Flughafen)) und ist damit im 10-Minuten-Takt mit dem Hamburger Hauptbahnhof verbunden (Fahrzeit etwa 25 Minuten).

Eine Alternative ist unter Umständen der in erster Linie von Billig- und Charterfluggesellschaften genutzte Flughafen Lübeck (LBC). Er liegt etwa 70 km von Hamburg entfernt bei Lübeck. Er wird jedoch aus dem deutschsprachigen Raum derzeit nicht angeflogen. Es gibt einen Shuttlebus zum Hamburger Hauptbahnhof, der etwa eine Stunde unterwegs ist und 10 Euro kostet. Neben dem Shuttlebus verfügt der Flughafen Lübeck auch über eine Bahnanbindung.

Bahn

Hamburger Hauptbahnhof

Hamburg ist ein zentraler Knotenpunkt sowohl für den Fern- als auch den Nahverkehr. Von hier verkehren die Züge in alle Himmelsrichtungen. Durch Hamburgs geografische Lage dient die Stadt insbesondere als "Sprungbrett" nach Nordeuropa. Alle Fernzüge aus Süd, Ost und West durchqueren die Hansestadt auf ihrem Weg nach Dänemark.

Hamburg verfügt insgesamt über fünf Fernverkehrsbahnhöfe: Hauptbahnhof, Altona (im Westen der Stadt), Harburg (im Süden), den zentral gelegenen Messe- und Kongressbahnhof Dammtor sowie Bergedorf im Osten.

Hamburg Hbf: Er ist mit täglich über 400.000 Fahrgästen Deutschlands meistfrequentiertester Bahnhof. Unter seinem ehrfürchtigem, riesigem, geschwungenem Glasdach (die Halle stellt ein gelungenes Zitat des Palais des Machines dar) befinden sich 12 Gleise. Zwei weitere S-Bahngleise wurden nachträglich in einem nebenliegenden Tunnelbau hinzugefügt. Sämtliche S- und U-Bahnlinien halten am Hauptbahnhof. Am nördlichen Ende des Gebäudes befindet sich die "Wandelhalle". Hier befinden sich neben zahlreichen Geschäften, Kiosken und einer DB-Lounge auch ein Foodcourt. Ebenso findet man hier ein Informationszentrum des HVV und der Tourismuszentrale. Die Geschäfte in der Wandelhalle haben an 7 Tagen in der Woche bis 22:00 Uhr geöffnet.

Dammtor: Der Messe- und Kongressbahnhof liegt vis-à-vis zum Hamburger Kongresszentrum und der Parkanlage Planten un Bloomen. Ebenso befindet sich in unmittelbarer Nähe die Universität Hamburg. Er wurde im Jugendstil erbaut. Im Erdgeschoss befindet sich die Eingangshalle, die vor wenigen Jahren erst aufwendig restauriert worden ist. Hier findet man alle wichtigen Einrichtungen, sowie Geschäfte/Kioske. Der Dammtor-Bahnhof wurde mehrmals zum "besten Bahnhof" Deutschlands gewählt. Wohl schon deshalb, weil er eine auffällig saubere Erscheinung hat.

Hamburg-Altona: Er ist der zweitgrößte Bahnhof in Hamburg, aber auch zugleich der gegenwärtig umstrittenste. Die Deutsche Bahn AG würde ihn lieber weiter nach Norden verlegen, der Bezirk Altona beharrt jedoch auf dem jetzigen zentralen Standort. Der Altonaer Bahnhof ist Hamburgs einziger "Sackbahnhof" und verfügt gleichzeitig über eine Autoverladerampe. Der Bahnhof wurde jüngst aufwendig modernisiert und umgebaut. Er verfügt über alle wichtigen Einrichtungen und einen neuen Foodcourt. Fast alle Fernzüge mit Ziel Hamburg enden hier in Altona.

Hamburg-Harburg: Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Fernbahnhöfen befindet sich dieser Bahnhof dezentral im Süden Hamburgs. Viele Fernzüge, die aus dem Süden kommen, legen hier einen Stopp ein. Er ist gleichzeitig Ausgangspunkt für den Vorortverkehr nach Nordniedersachsen. Er verfügt über ein DB-Reisezentrum, über ein paar wenige Geschäfte und einen Kiosk. Wer dennoch etwas länger auf seinen Zug zu warten hat, dem sei ein Besuch im gegenüberliegenden, modernen Einkaufszentrum "Phoenix-Center" empfohlen.

Bus

Bus-Port Hamburg: Busunternehmen aus ganz Deutschland und Europa fahren Hamburg an. Neben dem Hauptbahnhof befindet sich der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), der im Mai 2003 nach einer umfangreichen Modernisierung wieder eröffnet wurde und sich fortan Bus-Port Hamburg nennt. Er ist neben dem Berliner Busbahnhof der zweitgrößte in Deutschland. Es bestehen direkte Busverbindungen in 27 Länder, sowie mehrmals täglich nach Berlin. Ebenso verkehrt von hier aus ein Airport-Shuttle zu den Flughäfen Hamburg-Airport (durch HVV) und Lübeck-Blankensee (durch RyanAir).

Im Terminal befinden sich Kioske, ein Fast-Food-Restaurant, sowie Reisebüros, ein Internetcafé, Autovermietung und ein großzügiger, behindertengerechter WC-Bereich. Gleich neben dem Terminal befindet sich ein Eingang zur U-Bahn-Station "Hauptbahnhof-Süd". Mehrere Buslinien des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) halten direkt am ZOB.

Folgende Busunternehmen sind am Bus-Port Hamburg vertreten:

  • Autokraft
  • BerlinLinien (durch Autokraft und Haru)
  • Gullivers Reisen
  • Touring
  • Reisering Hamburg
  • Polen Reisen
  • EuroLines
  • Becker Reisen
  • AtlasSib

HafenCity-Bus-Port: Ein weiterer Busbahnhof ist im Überseequartier in der Hafencity geplant. Dieser wird sich direkt neben dem künftigen Kreuzfahrtterminal (Cruise Center) befinden, und mit der Fertigstellung des Überseequartiers voraussichtlich 2011 in Betrieb gehen.

Hamurg Airport:

  • Kielius fährt nach Kiel, Rendsburg und Neumünster.
  • Traveliner fährt nach Bad Oldesloe und Lübeck.
  • Touring fährt über Nacht bis nach Mannheim.

Fernbusbahnhöfe

  • Bergedorf: Berlin
  • Bus-Port: Bremen, Lübeck
  • Flughafen: Bad Oldesloe, Bargteheide, Bünningstedt, Elmenhorst, Hoisbüttel, Lübeck
  • Flughafen Terminals: Kiel, Neumünster

Auto

Hamburg ist mit dem PKW aus jeder Richtung sehr gut erreichbar. Wie ein Stern führen folgende Autobahnen nach Hamburg:

  • Von Norden die A23 aus Heide sowie die A7 aus Dänemark und die A21 aus Bad Segeberg
  • Von Süden die A7 aus Kassel, Hannover und per A250 aus Lüneburg
  • Von Osten die A24 aus Berlin über Schwerin und sie A25 Geesthacht
  • Von Westen die A1 aus Köln, dem Ruhrgebiet, Osnabrück und Bremen

Ferner existieren folgende wichtige Verbindungen über Bundesstraßen: Die B4 aus Bad Bramstedt und B5 vom (Grenzübergang Böglum/Sæd (DK) über Heide die B4 aus Nürnberg, Erfurt über Braunschweig, sowie die B5 aus Franfurt/Oder über Berlin die B73 aus Cuxhaven.

Leider verfügt Hamburg über keinen Autobahnring, wie z.B. in Berlin oder München. Doch wurden mehrere (Haupt-)Straßenzüge in drei Ringe umfunktioniert, die allesamt sehr gut ausgeschildert sind. Der äußerste Ring wird "Ring 3", der mittlere "Ring 2" und der innere "Ring 1" genannt. Allerdings handelt es sich nicht um geschlossene Ringe, sondern nur um im nördlichen Bereich Hamburgs (nördlich der Elbe) befindliche Halbringe. Harburg im Süden verfügt hingegen über eine eigene Umgehungs-Autobahn, die A253, die sich Richtung Norden bis nach Wilhelmsburg zieht. Geplant ist eine "Umgehungs-Autobahn", die A20. Sie wird weiträumig auf schleswig-holsteinischem Gebiet von Lübeck (Ost), über Bad Segeberg (Nord), und im Westen durch einen neuen Elbtunnel, wo sie im Süd-Westen an die ebenfalls geplante A26 (Hamburg-Cuxhaven) bei Stade anschließen soll, führen. Erste Teilabschnitte wurden bereits realisiert, weitere werden in den nächsten Jahren gebaut (Stand: 07/2011).

Die A7 führt im Hamburger Stadtgebiet durch den 3,3 km langen Elbtunnel. Trotz des Ausbaus des Tunnels von ehm. sechs auf acht Spuren kommt es oftmals und gerade zur Rush Hour und zu Ferienzeiten zu erheblichen Staus. Alternativ bieten sich hier für den Nord-Südverkehr die Elbbrücken (Über die A1 auf die Stadtautobahn A 255) im Osten der Stadt an. Aber auch diese Verbindung ist regelmäßig stark überlastet und führt durch das stark ausgelastete Hamburger Stadtgebiet.

In der Innenstadt sind "offene" Parkplätze rar und mindestens genauso teuer, wie eine Abstellmöglichkeit in einem der zahlreichen Parkhäuser. Mit dem Auto kommt man tagsüber oft sehr langsam voran. Es empfiehlt sich also, das Auto außerhalb auf P+R Parkplätzen (Park and ride), welche sich direkt an U- und S-Bahnhöfen befinden, abzustellen und den hervorragend ausgebauten öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zu benutzen.

Bei Dunkelheit bietet sich ein spektakulärer Blick über den mit tausenden Lichtern illuminierten Hafen, wenn man von Süden her über die A7 hinter der Ausfahrt "HH-Heimfeld" den Forst "Schwarze Berge" verlässt, durch welches die Autobahn führt.

Schiff

Internationale Passagierschifflinien nach Hamburg gibt es seit Einstellung der Fähre nach Harwich in England nicht mehr, auch die Ersatzverbindung über Cuxhaven wurde Ende 2005 aus dem Programm genommen.

Saisonal gibt es eine regelmäßige Schnellfährverbindung nach Helgoland.

Die Bedeutung des Hamburger Hafens für Kreuzfahrten, insbesondere im Ostseeraum, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Ein neues Kreuzfahrtterminal soll bald das derzeitige Provisorium auf dem Grasbrook ersetzen und der ehemalige Fährterminal in Altona wird ebenfalls zu einem zweiten Kreuzfahrtterminal ausgebaut werden. Die Statistik besagt, dass künftig jährlich bis zu 100 bis 140 Kreuzfahrtschiffe Hamburg anlaufen werden. So wird bereits schon die Queen MaryII Hamburg regelmäßig anlaufen. Der traditionelle Liegeplatz für Passagierschiffe, die Landungsbrücken, dient heute nur noch Hafenbarkassen und anderen Sightseeing- und Ausflugsschiffen, wie den beiden Rad-Dampfern "Luisiana Star" und "Mississippi Queen" als Anlegeplatz. Des weiteren liegen hier die Museumsschiffe Rickmer Rickmers (Frachtgroßsegler) und Cap Sandiego (Stückgutfrachter). Weiter elbabwärts befindet sich zudem das russische U-Boot U-434.

Mobilität

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Netzspinne Bahnlinien im HVV
U-Bahnhof Rödingsmarkt

Öffentlicher Nahverkehr des Hamburger Verkehrsverbund: Das Netz ist gut ausgebaut, wird aber nur bei 19% aller Fahrten genutzt. Es gibt in Hamburg vier S-Bahn- und drei U-Bahn-Linien, plus 2 S-Bahnlinien in der Hauptverkehrszeit. Fünf S-Bahn-Linien fahren zwischen Hauptbahnhof und Altona entweder über die nördliche Verbindungsbahn (zweistellige Liniennummern) oder über die südliche City-S-Bahn (einstellige Linien-Nummern) um sich in Altona wieder zu treffen.

Im Vorortbereich verkehrt zudem die AKN auf drei Strecken. Außerdem gehört der Regionalverkehr der Eisenbahnen (Deutsche Bahn, Metronom, Nord-Ostsee-Bahn) in Hamburg und den angrenzenden Landkreisen zum HVV. Weiterhin gibt es ein dichtes Busnetz sowie eine Reihe von Hafenfähren (alternative zur Hafenrundfahrt ist die Line 62 der HADAG vom Sandtorhöft nach Finkenwerder).

Eine vierte U-Bahnlinie (U4) von Billstedt über Hauptbahnhof, Jungfernstieg bis zur gegenwärtig entstehenden HafenCity wird im Dezember 2012 fertiggestellt. Außer in den Randbereichen fahren S- und U-Bahnen freitags und samstags die ganze Nacht durch. Unter der Woche verkehren Nachtbusse ab Rathausmarkt/Jungfernstieg in alle Richtungen. Der Straßenbahnverkehr wurde bereits 1978 eingestellt und vollständig durch Busse ersetzt. Es gab konkrete Planungen, eine moderne Stadtbahn wieder einzuführen, nach der Bürgerschaftswahl 2011 wurde diese jedoch aus finanziellen Gründen gestoppt.

Im Hamburger Verkehrsverbund HVV (der erste Verkehrsverbund in der Welt - 1965 gegründet) sind alle Verkehrsmittel in Hamburg, inklusive aller Regionalzüge im Hamburger Gebiet, zusammengefasst. Die Verkehrsverbindungen des HVV reichen weit in angrenzende Landkreise nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen, die Fahrpreise sind nach Ringen gestaffelt. Für Fahrten von und nach außerhalb des HVV Gebietes gilt zudem das Schleswig-Holstein Ticket, Niedersachsen-Ticket und das Mecklenburg-Vorpommern-Ticket.


Tarife/Fahrkarten für den HVV (Stand Feb. 2012):

  • Einzelkarte: Dieses Ticket ist für unterschiedlich lange Strecken in einer Richtung gültig. Es werden drei Preisstufen angeboten (Kurzstrecke: 1,40 €, Nahbereich: 1,95 € und Großbereich: 2,95 €).
  • Tageskarte: Es gibt zwei Tageskarten, die Ganztageskarte (7,10, gültig von Betriebsbeginn bis 6 Uhr des Folgetages) und die 9-Uhr-Tageskarte (ab 5,80 €, gültig ab 9 Uhr eines Tages bis 6 Uhr des Folgetages).
  • Gruppenkarte: ab 10,40 €, Gültig für bis zu fünf Erwachsene ab 9 Uhr eines Tages bis 6 Uhr des Folgetages.

Weitere Tickets:

  • Hamburg Card (8,90 € für 1 Tag, 20,90 € für 3 Tage, beinhaltet diverse Vergünstigungen für Museen und andere Sehenswürdigkeiten)
  • metropol-card

Für die Schnellbusse wird ein Zuschlag von 1,80 € erhoben.

An den meisten Fahrtkartenautomaten kann mit Geld- oder EC-Karte gezahlt werden.

Beim Kauf einer Tages- oder Gruppenkarte sollte man beachten, dass das HVV-Gebiet in zwei wichtige Bereiche eingeteilt ist, die häufig verwechselt werden: Großbereich und Gesamtbereich. Der Großbereich deckt ganz Hamburg und sogar noch einige umliegende Gemeinden ab. Er ist für Touristen in der Regel ausreichend. Der Gesamtbereich reicht weit nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein hinein und die Fahrkarten sind dementsprechend teuer. Man sollte ihn nur wählen, wenn konkrete Ausflüge (z.B. nach Stade, Lüneburg) geplant sind. Auf den HVV-Übersichtsplänen, die in allen S- und U-Bahnstationen hängen, sind Groß- und Gesamtbereich durch eine graue Linie getrennt. Ein Tarifplan findet sich ebenso an allen Automaten wie eine Liste mit möglichen Stationen und den dazugehörigen Preisstufen. Bei Schwierigkeiten helfen andere Fahrgäste ebenso wie das Personal der Hamburger S-Bahn und der Hochbahn (HHA) in aller Regel gerne weiter. Im Tourist Center am Hauptbahnhof sowie in den Stationen Dammtor, Jungfernstieg und Altona befinden sich HVV-Informationen.

Im Gegensatz zu anderen Städten ist die Fahrkarte nach Kauf am Automaten bzw. einem Schalter sofort gültig und muss bzw. kann nicht erst bei Fahrtantritt an Entwertungsautomaten abgestempelt werden.
Zugangskontrollen an Bahnsteigen finden im HVV-Bereich nicht statt. Einzig in den Bussen muss die Fahrkarte beim Einstieg vorgezeigt werden.

Nach Betriebsbeginn, aber nicht zwischen 6-9 Uhr und zwischen 16-18 Uhr, am Wochenende ganztägig, können Fahrräder kostenlos in der U- und S-Bahn mitgenommen werden, zusätzlich auch in den meisten Buslinien (Es kommt im Allgemeinen aber darauf an, wie voll der Bus schon ist).

Weitere Infos unter hvv.de, hier findet man u.a. Fahrpläne, aktuelle Tarife und einen Tarif-/Zonenplan.

Taxi In Hamburg sind alle Taxis elfenbeinfarben. Es ist fast überall kein Problem, schnell ein Taxi zu bekommen. Auch an weniger markanten Orten fährt immer mal wieder ein Taxi an einem vorbei. Wenn nicht, so ruft man eines der vielen Taxiunternehmen an und muss meist nicht länger als etwa 10 Minuten auf das bestellte Taxi warten. Die Tarife der Hamburger Taxiunternehmen unterscheiden sich nicht von denen anderer Städte und Bundesländer. In vielen Taxen kann mit EC-Karte und/oder Kreditkarte bezahlt werden.

Fahrradfahren Im Innenstadtbereich existieren gut ausgebaute Radwege, die es ermöglichen, Hamburg auch per Fahrrad zu erkunden. Neben den häufig in rot gehaltenen Radwegen finden sich auch optisch abgegrenzte Streifen am Rande der Straßenfahrbahn. Achtung, in vielen öffentlichen Parks darf kein Fahrrad gefahren werden. Beschilderungen sollten beachtet werden.

Leihräder Fahrräder können 30 Minuten lang kostenlos an 123 Leihstationen ausgeliehen werden. Jede weitere Minute kostet 8 Cent und der Tageshöchstpreis ist mit 12,- € gedeckelt. Die Abrechnung erfolgt minutengenau per monatlicher Rechnung. Voraussetzung für die Nutzung ist eine einmalige Registrierung (Kosten: 5,- €, gilt als Fahrtguthaben), am besten vorab im Internet. Es entstehen keine weiteren monatlichen Kosten, die Registrierung gilt unbegrenzt. Wer mit Kreditkarte zahlt, darf sofort losradeln, bei EC-Karte dauert es 2-3 Tage. Jeder registrierte Kunde kann 2 Räder auf einmal ausleihen. Eine Handy-App ist für iPhone und Android verfügbar. Hierüber können freie Räder und Stationen per Karte gesucht- und ausgeliehen werden. - Weitere Informationen: StadtRAD Hamburg

Alternativ kann man für 1 € pro Stunde bis zu 4 Stunden an ca. 30 Standorten ein Nextbike-Fahrrad ausleihen. Ab der 5. Stunde muss die Tagesgebühr von 8,- € bezahlt werden.

Sehenswürdigkeiten

Hamburger Michel

Die St.-Michaelis-Kirche, kurz: Michel, eines der Wahrzeichen Hamburgs

Die St.-Michaelis-Kirche (von den Hamburgern "Michel" genannt) ist eine der Hauptkirchen Hamburgs und Wahrzeichen der Stadt. Die evangelische Kirche ist der bedeutendste Barockbau Norddeutschlands. Sein Innenraum fasst 2500 Plätze und der markante Kirchturm hat eine Höhe von 132m. Den Turm mit Ausblick über den Hamburger Hafen kann man für 4 Euro zu Fuß oder mit dem Fahrstuhl erklimmen, der Kircheneintritt ist selbstverständlich frei. Ebenso sehenswert ist die Krypta der Kirche.

Regelmäßig finden im Michel klassische Konzerte statt, die günstigste Preiskategorie liegt bei 8 Euro. Der Chor St. Michaelis und der Kinderchor singen zudem einmal im Monat zu den sonntäglichen Gottesdiensten um 10 Uhr.

>U-Bahnhof St. Pauli, Baumwall oder S-Bahn Stadthausbrücke. Weitere Informationen unter st-michaelis.de.

Mahnmal St.-Nikolai-Kirche

Die alte St.-Nikolai-Kirche wurde von 1846 bis 1877 im neugotischen Stil erbaut und war mit ihrem 147 m hohen Turm bis zur Vollendung der Kathedrale von Rouen das höchste Bauwerk der Welt. Im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört, wurde die Kirche nicht wieder aufgebaut. Die Überreste dienen heute als Mahnmal für die Zerstörungen der 2. Weltkrieges. In der Krypta der Kirche befindet sich ein Dokumentationszentrum, in dem Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden. Das Gelände der Kirche ist frei begehbar, mit einem gläsernen Fahrstuhl in der Turmruine kann man auf die Aussichtsplattform fahren.

>U-Bahnhof Rödingsmarkt. Weitere Informationen unter: mahnmal-st-nikolai.de.

Panoptikum

Das Panoptikum ist ein privat geführtes Wachsfigurenkabinett. Es befindet sich auf St. Pauli, direkt neben dem Musical-Theater Operettenhaus. Das Panoptikum wurde vor rund 125 Jahren gegründet und ist somit das älteste Wachsfigurenkabinett Deutschlands. Es ist nicht so groß wie das weltbekannte Madame Taussaud's in London, aber mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Viele der älteren Figuren sind zwar nicht so überzeugend detailtreu erstellt, dies liegt jedoch daran, dass man seiner Zeit noch nicht über das entsprechende Wissen und Werkzeug verfügte. Doch allein das in den 1950er Jahren erbaute Gebäude ist ein Hingucker und steht unter Denkmalschutz. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 11-21Uhr, Sa. 11-24Uhr und So. 10-21Uhr. Spielbudenplatz 3, Tel.: 040-310317

>U-Bahnhof St.Pauli. Weitere Informationen unter panoptikum.de

BallinStadt - Auswanderermuseum Hamburg

Rund fünf Millionen Auswanderer verließen Deutschland über den Hamburger Hafen. Auf rund 2.000 qm Fläche gibt es in der Ausstellung interaktive Elemente, multimediale Erlebnisstationen und über 1.000 Exponate sowie den kostenlosen Familienforschungsbereich. Jeder Besucher hat dort die Möglichkeit, Informationen über seine Vorfahren zu suchen.

>S-Bahn-Station "Veddel". Weitere Informationen unter BallinStadt.de, Tel. 040/3197916-0]

Planetarium im Stadtpark

Das Planetarium ist eines der ältesten und nach diversen Umbauten in den vergangenen Jahren auch modernsten Planetarien Deutschlands. Es befindet sich im Westteil des Stadtparks im Stadtteil Winterhude. Der monumentale Backsteinbau wurde 1908 vom Dresdner Architekten Oskar Mentzel als Wasserturm geplant und von 1912 bis 1915 von Fritz Schumacher erbaut. Der 60m hohe Turm dient seit 1930 als Planetarium. Es finden mehrmals im Monat unterschiedliche Sonderveranstaltungen und Ausstellungen statt, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Das Planetarium liegt unübersehbar auf einer Anhöhe im Stadtpark und hat als solches keine Adresse. Parkmöglichkeiten für PKW am Linnerring und an der Hindenburgstraße.

>U-Bahnhof Borgweg. Weitere Informationen unter planetarium-hamburg.de, Tel.: 040-428865210.

Hamburger Rathaus

Wer glaubt, im gediegenen Hamburg gibt es keine prunkvollen Schlösser, der irrt. Das Hamburger Rathaus ist, wenn man es so möchte, zumindest eines davon. Der Sandsteinbau in Neo-Renaissance wurde unter der Federführung des Architekten Martin Haller nach dem großen Brand von Hamburg (1842) in den Jahren 1886 bis 1897 erbaut. Gleichsam wurde seinerzeit der gesamte Rathausplatz neu erbaut. Dazu zählen auch die im Venezianischen Stil erbauten Alsterarkaden. Man munkelt, das Rathaus hat mit seinen über 600 Räumen mehr als der Buckingham Palace in London. Der imposante Rathausturm ist mit seinen 112m der höchste in Deutschland. Die Innenausstattung ist nicht weniger prächtig, insbesondere der Kaisersaal, der Saal der Bürgerschaft und der Bürgermeistersaal mit seinem riesigen Kamin. Außer bei offiziellen Anlässen finden täglich Führungen statt in deutscher (alle halbe Stunde), englischer und französischer (alle Stunde) Sprache.

>U-Rathaus/S-Jungfernstieg. Rathausplatz 1, Anmeldung von Gruppenführungen: Tel.: 040-428312010, Infos (vom Band) Tel.: 040-428312470

Bunker

Direkt neben den Heiligengeistfeld auf St. Pauli befindet sich ein im 2. Weltkrieg erbauter Hochbunker. Schon vom weitem ist er auf Grund seiner Größe, Höhe und Bauart sichtbar. Auf seinen vier Eckbalkonen waren Flugabwehrgeschütze montiert, die über eine Vielzahl kleinerer, weitaus unscheinbarer und teils noch bestehender Bunker im Stadtgebiet geleitet wurden. Wegen der naturgemäß massiven Bauweise wurde auf einen Abriss nach dem Krieg verzichtet, stattdessen zog unter anderem das Fernsehen des Norddeutsche Rundfunks ein, bevor es an seinen heutigen Standort nach Lokstedt ging. Heute befinden sich dort diverse Medienunternehmen und Agenturen, sowie ein Danceclub im Obergeschoss. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde auf dem Dach eine "Medienstadt" errichtet. In den frühen 90er Jahren sollte der Bunker optisch aufgewertet werden. Hierfür legte der Wiener Künstler Hundertwasser Pläne vor, die jedoch auf Grund zu hoher Kosten nie umgesetzt worden sind.

>U-Bahnhof Feldstraße


Weitere Infos zu den Clubs auf der Reeperbahn, siehe: >Ausgehen >Kiez/Reeperbahn.

Der ehemals unansehnliche Spielbudenplatz, der sich ab etwa Höhe Millerntor gut 100m parallel zur Reeperbahn zieht, wurde nun endlich auf Vordermann gebracht. Die alten Buden und Pavillons wurden abgerissen und stattdessen an jedem Ende jeweils eine mit LED-Leuchten bunt illuminierten Bühne errichtet, auf denen unterschiedliche Veranstaltungen und Konzerte stattfinden. Auf dem Areal zwischen den Bühnen finden neuerdings regelmäßige Märkte statt, die zum Teil bis 22:00 Uhr geöffnet haben. Floh-, Antik- und Wochenmärkte.

Wer mehr über die Reeperbahn und den den Stadtteil erfahren möchte, kann das bei den vielfältigen Anbietern für Führungen tun. Unter anderem führt die Travestie-Ikone Olivia Jones Interessierte durch das Viertel, es gibt aber auch unzählige kleinere Anbieter, wie zum Beispiel das alternative St. Pauli Tourist Office. Hier werden Touristen von Anwohnern geführt und auch das Thema Gentrifizierung aufgegriffen.

> U-Bahnhof: St. Pauli > S-Bahnhof: Reeperbahn

Hafen

Der Hamburger Hafen erstreckt sich auf beiden Seiten der Elbe durch die gesamte Stadt. Auf der nördlichen Seite ist er geprägt von vielen kleinen und großen Fähranlegern, Kreuzfahrschiffsanlegern, Hafenmolen und Kaimauern sowie der Kombination aus Alt und Neu in Speicherstadt und Hafen-City. Südlich der Elbe befindet sich am westlichen Ende Airbus, an der A7 der Containerhafen und die östlich gelegenen Werften. Ein jährlich wiederkehrendes Ereignis ist der Hafengeburtstag.

Hafenrundfahrten

  • Die Hafenrundfahrten starten an den Landungsbrücken.
    • Große Hafenrundfahrt. Die große Hafenrundfahrt (verschiedene Anbieter!) konzentriert sich auf den Hafen. U.a. gibt es auch Schaufelraddampfer und Themenfahrten.
    • Kleine Hafenrundfahrt. Die kleine Hafenrundfahrt (auch verschiedene Anbieter) konzentriert sich auf die Speicherstadt, mit einem Abstecher in den Hafen.
    • HVV-Fähren. Eine kostengünstige Alternative sind die HADAG-Fähren, insbesondere die Linie 62 elbabwärts nach Blankenese. Sie gehören zur Tarifgemeinschaft des Hamburger Verkehrsverbundes HVV.
  • Alsterschippern. Auch auf der Alster und vor allen Dingen den angrenzenden Kanälen, die durch Wohnviertel führen, werden Schiffsrundfahrten angeboten. Diese starten vom Anleger Jungfernstieg. Zum Angebot gehört zudem die Fleetfahrt ab Jungfernstieg durch die Rathaus- und Schaartorschleuse in den historischen Binnenhafen und die Speicherstadt.

Kreuzfahrten ab Hamburg. Vom Hamburg Cruise Center in der neuen Hafencity legen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe ab. In den vergangenen Jahren gehörten hierzu beispielsweise die Queen Mary 2, die MS Deutschland und die MS Europa.

HafenCity

Die HafenCity liegt in direkter südlichen Linie zur Alster an der Elbe und ist damit sehr dicht an der Kerninnenstadt. Sie ist aktuell (Feb. 2012) das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt Europas. Die Grundzüge des Projektes sind in dem 2000 entwickelten Masterplan (PDF) festgehalten.

Die Elbphilharmonie, Hamburgs neues Wahrzeichen ist das Leuchtturmprojekt. Der Bau soll laut Aussage vom Baukonzern Hochtief bis Ende 2014 fertig gestellt werden. Bisher sind die Kosten um ein vielfaches gestiegen und auch das Fertigstellungsdatum hat sich um mehrere Jahre nach hinten verschoben. Die Elbphilharmonie ist eines der futuristischsten Konzerthäuser der Welt, jedoch bei den Einwohnern der Stadt nicht zuletzt wegen der Kostenexplosion höchst umstritten. Besichtigungen des Rohbaus sind über Monate hinweg ausgebucht, so dass vielen Besuchern nur der Anblick von außen- und der Besuch des Elbphilharmonie Pavillion bleibt. Neben der Kostenexplosion gibt es auch jahrelange Zeitverzögerungen. Die Fertigstellung war für 2010 geplant, wird aber frühestens 2014 erfolgen.

Speicherstadt

Speicherstadt

Als Speicherstadt wird der von Kanälen durchzogene schmale Streifen zwischen Innenstadt und HafenCity bezeichnet. Er wird durch hohe rote Klinkerbauten geprägt und diente mehr als ein Jahrhundert lang als Lager für Waren, die im Hafen umgeschlagen wurden. Da diese Kapazitäten heute kaum noch benötigt werden, begann man, die Speicherstadt zu einem Wohn- und Geschäftsviertel auszubauen. Attraktionen sind dort unter anderem das Miniatur-Wunderland, eine der größten Modelleisenbahnanlagen der Welt und der Hamburg Dungeon, eine Mischung aus Gruselkabinett, Show und Fahrgeschäft. >U-Bahnhof Baumwall

> U-Bahnhof: Baumwall (U3) / Rödingsmarkt (U3) / Meßberg (U1)


das Museumsschiff Rickmer Rickmers

Alter Elbtunnel

Der alte Elbtunnel, der die Stadtseite mit dem Hafen verbindet, wurde 1911 erbaut. Die beiden mit teils seltsamen Motiven gekachelten Tunnelröhren sind 426,5 m lang, 6 m im Durchmesser und jeweils einspurig. Seit dem Bau des Neuen Elbtunnels im Jahr 1975 und dem Niedergang der Beschäftigungszahlen im Hafengebiet dient er nun mehr als Touristen-Attraktion. Allein der Kuppelbau des Eingangsbereich an den Landungsbrücken ist eine kleine Sehenswürdigkeit. Oftmals wird zur Hochsaison die Tunnelröhre bunt beleuchtet. Man kann den Tunnel zu Fuß, mit dem Rad und dem PKW passieren. Letzteres wird mit einem Fahrstuhl 24 m hinab befördert und auf der anderen Seite auch wieder hinauf. Ein kleines Erlebnis. Fußgänger nutzen in der Regel die alte, gusseiserne Wendeltreppe, von der aus der Eingangsschacht in seiner Gänze einschließlich der PKW-Fahrstuhltechnik zu sehen ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen eigenen Fahrstuhl zu benützen.

Zur Stadtseite hin befindet sich das Eingangsgebäude direkt an den Landungsbrücken, zur Hafenseite hin auf Steinwerder. Von dort genießt man (insbesondere am Abend) einen unvergleichlichen Panorama-Blick über die Landungsbrücken zum Hamburger Zentrum. Für Fußgänger und Radfahrer ist der Tunnel Tag und Nacht geöffnet, die Passage ist kostenlos. PKWs werden von Montag bis Freitag von 5:30 Uhr bis 20:00 Uhr befördert, der Preis beträgt 2 Euro für die einmalige Durchquerung.

Von den beiden Tunnelröhren ist wegen Sanierung eine gesperrt. Es kann nur eine Richtung befahren werden!

> U/S-Bahnhof: Landungsbrücken

Fischmarkt

Der Fischmarkt besteht aus über einer breiten Uferpromenade und liegt etwas westlich der Landungsbrücken. Jeden Sonntag früh bieten auf dem Fischmarkt Marktschreier nicht nur Fisch, sondern auch Pflanzen, Gemüse, Süßigkeiten, usw. an. Vor allem von jungen Leuten wird der Fischmarkt traditionell nach einer langen Nacht auf dem Kiez besucht. Aber auch in der Woche sind die Fischauktionshalle und das U-Boot U 434 einen Besuch wert.

> S-Bahnhof: Reeperbahn‎

Museumshafen

Der Museumshafen liegt etwa 30 Gehminuten (entlang der Elbe) westlich vom Fischmarkt über dem Elbtunnel (A7). Auch die Fähre 62, die bequem mit dem HVV-Tarif zu nutzen ist, legt hier an. In dem kostenfreien Freilichtmuseum können ca. 30 originalgetreu restaurierte und fahrbereite Segelschiffe der norddeutschen Klein- und Küstenschifffahrt, Dampf- und Motorschiffe besichtigt werden. Hier kann man ein etwa zwei minütiges Video anschauen.
An der Mole des Museumshafens liegt auch der Dampf-Eisbrecher "Stettin".

> Bushaltestelle: (112) Neumühlen/Övelgönne

Vom Övelgönner Strand Schiffe beobachten

Der Övelgönner Strand ist vom Museumshafen gut zu Fuß (ca. 3 Minuten) zu erreichen. Am Strand liegt ein riesiger Felsbrocken, welcher Alter Schwede genannt wird (Gewicht: 217 t). Geologen habe nachgewiesen, dass dieser Stein mit einem Gletscher aus der Gegend von Öland gekommen sein muss. Ein Großteil des Frachtschiffsverkehrs wird über die Hafenbecken an der Süderelbe abgewickelt. Diese zweigt in Höhe des Fischereihafens Altona, von den Landungsbrücken aus etwa 2 km elbabwärts, in den sogenannten Köhlbrand ab. Um Container- und andere große Frachtschiffe zu beobachten, eignet sich daher der Strand elbabwärts zwischen Övelgönne und Blankenese besser als die an der Norderelbe gelegenen Landungsbrücken.

Weiter elbabwärts in Blankenese lassen sich zudem neben den Villen, die Flugzeuge beim Starten und Landen vom Airbus-Werksgelände am südlichen Elbeufer bewundern (entsprechende Windverhältnisse vorausgesetzt).

Containerhafen

Wer das geschäftige Treiben im Hafen wirklich hautnah erleben möchte, kann auch direkt an den Containerhafen gehen. Hierfür nimmt man die Fähre 61 z.B. ab St. Pauli-Landungsbrücken zum Anleger Waltershof (Samstag/Sonntag: kein Betrieb). Wenige Schritte vom Fähr-Anleger entfernt gibt es einen Durchlass in der Zollabsperrung aus Stacheldraht. Hierbei unterquert man übrigens die längste Autobahnbrücke Deutschlands. Dann muss man über die Fußgängerbrücke zum Waltershofer Damm gehen. Von hier aus hat man einen guten Blick auf das Containerbrückenballett.

Bergedorfer Schloss

Das Bergedorfer Schloss befindet sich in einer Parkanlage an dem Fluß Bille. Es ist die einzige erhaltene, im Mittelalter erbaute Anlage in Hamburg.

> S-Bahnhof: (S21/S2) Bergedorf

Flughafen

  • Besucherterrasse. Im Gegensatz zu vielen anderen Flughäfen ist der Zugang zur Besucherterrasse des Hamburger Flughafens kostenlos.

> S-Bahnhof: (S1) Hamburg Airport

Museen

Die 12. Lange Nacht der Museen findet am 28. April 2012 von 18 bis 2 Uhr nachts statt. Das Ticket zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser kostet 12 €, ermäßigt 8 € einschließlich der Nutzung der Museumsnacht-Busse und aller HVV-Linien.

Parks

Hamburg besitzt viele Grünanlagen und Orte an denen man einen schönen Spaziergang machen kann und auch sonst seine Freizeit auf unterschiedliche Weise gestalten kann.

  • Stadtpark, U3-Borgweg und S1-Alte Wöhr, [1]. Der Stadtpark von Hamburg befindet sich im Stadtteil Winterhude und grenzt im Osten an Barmbek. Im Stadtpark befindet sich die Jahn-Sportanlage, das Planetarium und eine Open Air Bühne. Zentraler Punkt des Parks ist eine überdimensionale Wiese, wo an einigen Stellen gegrillt werden kann. Am östlichen Ende der Wiese schließt sich ein See an. Zu einem kühlen Bier geht man zum Biergarten "Landhaus Walter" oder das "Schumacher's" mit Blick auf See und Wiese.
  • Altonaer Volkspark, S-Stellingen (Von dort 10-15min. Fußweg). Er diente einst als Stadtpark für die früher zu Dänemark gehörende Stadt Altona. Im Gegensatz zum heutigen Hamburger Stadtpark ist diese Parkanlage "natürlich" belassen. Am östlichen Rande des Volksparks stehen das Volksparkstadion, ein reines Fußballstadion für den HSV (derzeit Imtech-Arena, vormals HSH-Nordbank- und AOL-Arena), und eine Mehrzweckhalle (derzeit O2 World Hamburg, vormals Color-Line-Arena), die als Handball- und Eishockey-Spielstätte sowie Konzerthalle dient.
  • Planten un Blomen, U1-Stephansplatz und S-Dammtor, [2]. Dieser Park ist ein Teil des alten Hamburger Wallringes, an der sich die einstige Stadtmauer befand. Planten un Blommen wurde in den 1950er Jahren für die damalige Internationale Gartenausstellung errichtet. Im Sommer finden hier die beliebten (musikalischen) illuminierten Wasserspiele statt.
    • Tropengewächshäuser des ehemaligen Botanischen Garten.
  • Wallanlagen, U-Landungsbrücken und Stephansplatz und S-Dammtor. Wie schon beschrieben, handelt es sich hier um die "grünen Überreste" der alten Wallanlage. Sie zieht sich westlich der Stadt im Halbkreis um die City, beginnend ab Landungsbrücken (Helgoländer Allee) bis hoch zur Alster. In den Wallanlagen befindet sich auch ein großer Spielplatz und eine Eisbahn. Vorbei kommt man auch an die prachtvollen Gebäude des Hanseatischen Landgerichts.
  • Alsterufer, Wanderwege um Binnen- und Außenalster sind komplett und gut ausgebaut.
  • Botanischer Garten Hamburg, S1-Klein Flottbek. Sehr schöne Gartenanlage, verschiedene Landschaften - Eintritt kostenfrei (um eine Spende wird gebeten).
  • Hagenbecks Tierpark. Er ist der älteste Tierpark Deutschlands und in privater Hand der Familie Hagenbeck. 2007 eröffnete hier ein neues Aquarium. • Geöffnet bis 2. März 2011: 9 - 16.30 Uhr, bis 30. Juni: 9 - 18 Uhr, bis 31. Aug.: 9 bis 19 Uhr, 1. Sept. bis 30. Okt.: 9 bis 18 Uhr • Eintritt: 20,- €, mit Tropen-Aquarium: 30,- €, Kinder 4-16 Jahre: 15,- € / 21,- €, Familienkarte: 60,- € / 98,- €. • Tel.: 040 - 53 00 33-0, Lokstedter Grenzstraße 2, U-Bahn U2 „Hagenbecks Tierpark“.
  • Jenisch-Park und Elbstrand. Der 42 Hektar große Jenisch-Park in Klein Flottbeck war bis 1927 privates Landgut im Besitz der Familie des Hamburger Senators Jenisch. Wenn man ein paar Stunden Zeit hat, lohnt besonders ein Spaziergang durch den Park zum Elbufer und dann entlang der Elbe bis zum Hafen. Es sind etwa 4 km am Elbstrand entlang bis Övelgönne, von dort besteht für müde Wanderer die Möglichkeit mit Bus 112 zum Bahnhof Altona oder, besser, mit der Fähre 62 auf der Elbe bis Landungsbrücken zu fahren (Fähre gehört zum HVV-Tarif, keine Extrakosten). Alternativ zu Fuß die 3 km am ehemaligen Fischereihafen entlang bis Landungsbrücken. Auf der gesamten Strecke von Flottbeck bis Landungsbrücken finden sich Cafés, Bars und Restaurants. Anfahrt zum Jenisch-Park: S1 bis Klein Flottbeck (5 bis 10 Minuten Fußweg) oder Fähre 62 bis Teufelsbrück (Anleger direkt am Park).
  • Elbhang, Anfahrt am besten mit dem Auto, Ansonsten S-Blankenese. Von dort mit dem Bus "Bergziege" (HVV-Tarif) zum Ufer, oder etwa 20 Minuten Fußweg durch die Gassen der alten Witwenhäuser. Der Elbhang zwischen Blankenese und Wittenbergen ist immer einen Spaziergang wert, auch wenn teilweise 15% Steigung zu bewältigen sind. Wen es zu steil und mühsam erscheint, kann man auch unten am Elbstrand entlang gehen. Die Aussicht auf die Elbe ist nicht weniger beeindruckend.
  • Ohlsdorfer Friedhof, es ist die 2. größte Friedhofsanlage der Welt. Hier führt sogar eine Buslinie durch. Doch durch die Weiträumigkeit der Parkanlage dürfte dadurch die "Ruhe" nicht gestört werden. Die Hamburger gehen hier gern spazieren, was weniger mit Zynismus zu tun hat, sondern mehr damit, dass diese Parkanlage sehr schön ist und man immer wieder, versteckt im Dickicht, alte Kunstwerke entdecken kann.
  • Niendorfer Gehege, U2-Niendorfer Markt (Von dort etwa 15-20 min. Fußweg). Wie der Name es schon sagt, handelt es sich hierbei um ein Gehege, wo man Hirsche und Rehkitzchen hautnah erleben kann. Alte, villenähnliche Landhäuser schmücken den Park. Er liegt etwas außerhalb westlich der Stadt im Stadtteil Niendorf.
  • Forst Klövensteen, S1-Rissen. Klövensteen ist ein von der Geestlandschaft geprägter Forst mit überwiegend Kiefern und Birken im Westen von Hamburg. Hier findet man zum Teil noch alte Hochmoore. Neben einem Abenteuer Spielplatz gibt es hier ein Reiterhof.

Verschiedenes

Aktivitäten

Hamburg bietet verschiedenste kulturelle Angebote, Theater, Konzerte, Musicals, etc. Die Karten gibt es entweder im Internet, in den Häusern selbst oder an den Konzertkassen, die über die Stadt (z.B. Hauptbahnhof) verteilt sind.

Stadtführungen, Spaziergänge

Veranstaltungen

  • MARKTZEIT Markt für Genießer, ausgewählte Köstlichkeiten, stilvolles Design und Live-Musik! Jeden Samstag von 9:30-15:00 in der Fabrik in Altona - Die schönste Brunch-Location der Stadt.
  • Hamburger Dom, Heiligengeistfeld, Er findet dreimal im Jahr (Sommer, Frühling und Winter) statt und ist eines der größten Volksfeste des Nordens. Hier gibt es Achter- bzw. Loopingbahnen, Karussells und unzählige Würstchen- und Süßigkeitenbuden. Der Hamburger Dom befindet sich auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli. Freitags findet ab 22 Uhr ein Feuerwerk statt und Mittwochs ist Familientag mit reduzierten Preisen. Allerdings ist es dann auch sehr voll. > U-Feldstraße und St. Pauli
  • Hafengeburtstag, zwischen Baumwall und Landungsbrücken, jährl. im Mai. Ein maritimes Wochenende mit Shows (z.B. Schlepper-Ballet), vielen Schiffen zum Besichtigen und natürlich Karussells und Imbissbuden. Der Hamburger Hafengeburtstag ist das größte Hafenfest der Welt.
  • Alstervergnügen, Rund um die Binnenalster, jährl. im August. Große Schlemmermeile mit Bühnen, die ein buntes u.a. musikalisches Programm bieten.
  • Hamburg-Pride(CSD), Schwulen- und Lesbenparade, Start: Lange Reihe, jährl. im August. Schrill, bunt und quer. Da können schon mal die politischen Mottos und der "Hilferuf" nach mehr Toleranz gegenüber den Homo- und Bisexuellen in den Hintergrund rücken. Trotzdem ein Highlight!
  • Hamburg-Marathon, jährl. im April (offen für jedermann)
  • Cyclassics, Radrennveranstaltung in der City, jährl. im August (offen für jedermann)
  • Harley Davidson Days, Heiligengeistfeld, jährl. im Juli
  • Stuttgarter Weindorf, Rathausplatz, jährl. im Juni
  • Kirschblütenfest mit kunstvollem Feuerwerk, Aussenalster, jährl. im Mai
  • Schlagermove(Parade), Millerntor und Reeperbahn, jährl. im Juli
  • Historischer Weihnachtsmarkt, Rathausplatz, jährl. im Dezember
  • Weihnachtsparade, Mönckebergstraße, jährl. im Dezember
  • Diverse Veranstaltungen, wie z.B. Tango-Tage in der Hafencity auf den Marco-Polo-Terrassen

Theater/Oper/Musical

In Hamburg gibt es viele Theater. Angefangen von den drei staatlichen Theatern bis hin zur Off-Bühne, bietet die Stadt dem Besucher eine große Theaterlandschaft. Zu dem kommen noch diverse Musicalproduktionen, Varieté und Cabaret.

Die Karten für einige Theater sind für Schüler und Studenten mit 7.50€ sehr günstig. Hier eine Auswahl:

Staatstheater

Privat geführte Theater

Musical, Kabarett und Varieté

Hamburg ist Deutschlandsitz der Stage Entertainment, des größten deutschen Musicalproduzenten. Die Firma bespielt in der Stadt drei eigene Theater und führt darüber hinaus eine Schauspielschule:

  • Operettenhaus – Auf der Reeperbahn: bis August 2012 Musical Sicter Act, ab November 2012 Musical Rocky
  • Theater im Hafen – Theaterzelt in bester Lage gegenüber den Landungsbrücken: Musical Der König der Löwen
  • Neue Flora – Eng verwandt, aber nicht zu verwechseln mit dem autonomen Kulturzentrum Rote Flora: Musical Tarzan

Desweiteren:

Einkaufen

Der Haupteinkaufsbereich befindet sich zwischen Mönckebergstraße und Binnenalster. Hier sind nicht nur teure Boutiquen, sondern auch "ganz normale" Läden zu finden. Der Bereich zieht sich vom Hauptbahnhof zum Rathausmarkt, sowie nach Westen bis zur Alster. Zudem gibt es abseits der City die Ottenser Hauptstraße, die vom Altonaer Bahnhof abgeht. Dort befindet sich u.a. das Mercado-Einkaufszentrum sowie eine Vielzahl kleiner Cafes und Bistros. Der Bereich Eppendorfer Baum/Eppendorfer Landstraße ist vor allem für individuelle Wünsche und gehobene Ansprüche optimal. Im Schanzenviertel sind vorwiegend kleine, moderne Designer anzutreffen.

  • Modellbau

Rettkowski, Paulinenplatz 2, 20359 Hamburg. Ein alteingessener Modellbauladen, der viele Wünsche des Plastikmodellbauers erfüllt. Eng, bei umfangreichem Sortiment. U3-Feldstraße.

Günstig

Mittel

  • Vivi Lenz

Das Geschäft führt gute Couture-Discount Ware ohne Label. Mittelweg 43.

  • Secondella

Im Second Hand Geschäft Secondella, Hohe Bleichen 5, findet man Designermode zu günstigen Preisen.

Gehoben

  • Wer das nötige Geld besitzt kann in der Straße Neuer Wall in zahlreichen Designerboutiquen Kleidung von Armani bis Zegna erstehen. Neben Geschäften für Designerkleidung gibt es dort auch verschiedene andere Geschäfte für Luxusartikel. Eine Übersicht der Geschäfte am Neuen Wall gibt es hier [3]

Küche

Bekannt für den Fisch liegen entsprechende Gerichte meist doch in der gehobenen Kategorie, in nicht-spezialisierten Restaurants ist gute Qualität jedoch auch günstiger zu haben. Die Entwicklung der Stadt führte zu einer großen Auswahl an Restaurants aller Preis- und Qualitätsklassen, sowie unterschiedlichster Ausrichtung.

Besonders stark frequentierte Bereiche sind der Fischmarkt (Fischrestaurants, zumeist gehobene Preisklasse), die Schanze (sehr junges Publikum) und der Kiez (Reeperbahn). Sehr gemütliche Restaurants (gehobene Preisklasse) auch in der "Langen Reihe" hinter dem Hauptbahnhof.

Für Zwischendurch gibt es das Franzbrötchen, ein Blätterteigbrötchen mit Zimt, in vielen Hamburger Bäckereien.

Günstig

  • Köz Urfa, Paul-Nevermann-Platz 2-4, 22767 Hamburg (Direkt neben dem Bahnhof Altona auf der linken Seite, wo der Parkplatz ist.), +49-40-30035826. 08h-03h. kozurfa.de Türkische Küche günstig.
  • Gaststätte - Die neue Romantik, Steintorweg 15, +49 40 2880 3786, [4]. Traditionelles Künstlerlokal mit neuer Bewirtung im Hotel Alt-Nürnberg. Gute Küche mit kurzer Auswahl aus drei Gängen (günstig)
  • Schweinske, 27x in Hamburg (siehe Website), +49 40 33396770, [5]. Hamburger Frainchise-Kette, Hausmannskost, Qualität variiert
  • Kabul, Steindamm 53, +49 40 28006780, [6]. Afghanische Küche, abseits der Touristenrouten, gutes & leckeres Buffet für kleines Geld

Mittel

  • Schachcafe Rübenkamp, Rübenkamp 227, 040 631 0431. schachcafe-hamburg.de In einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, vor der Tür im Sommer ein Biergarten. Sehr gutes, preiswertes Essen, Fr-Mo durchgängig geöffnet.
  • BRICKS - tea lounge bar, Große Bleichen, 20354 Hamburg, 040 349 180 (fax: 040 349 18 969). bricks-bar.de
  • Restaurant CONCORDE, Flughafenstrasse 47, 22415 Hamburg, 040 53120 (fax: 040 5310222). restaurant-concorde.de
  • Dips 'n Sticks, Spielbudenplatz 24-25, +49 (40) 317788-84, [7]. Deutschlands erstes Fingerfood-Restaurant im 1. Stock vom Schmidttheater bietet leckeres Fingerfood kombiniert mit einem tollen Blick auf die Reeperbahn.
  • Alex Brasserie, Osterstrasse 45, 040 4014422 (fax: +49 (40) 4014424). Durchschnittliche Preislage.
  • Cafe Paris, Rathaustrasse 4, +49 40 32 52 77 77, [8]. Täglich ab 9.00 Uhr (Samstag und Sonntag ab 10.00 Uhr) bis 23:30 Uhr geöffnet.. Brasserie mit Wandmalereien von 1882. Gute Küche, hausgemachter Kuchen.
  • Alex Alsterpavillon, Jungfernstieg 54, +49 (40) 350187-0, [9]. Blick auf die Binnenalster.
  • Old Commercial Room, Englische Planke 10, +49 (40) 366319, [10]. Traditionells, rustikales Restaurant der gehobenen Klasse. Hier gibt es noch den "originalen" Hamburger Labskaus.
  • Cafe Gnosa, Lange Reihe 93, +49 (40) 243034, [11]. Nicht nur die hausgemachten Torten sind ein absolutes Highlight, sondern auch die warmen Gerichte. Liebevoll und ansprechend angerichtet. Das Cafe ist schwul geführt, aber für jeden offen!
  • Mongo's Restaurant, Strassenbahnring 15, +49 (40) 89721560 (), [12]. Ansprechende asiatische Küche (absolut nicht zu vergleichen mit dem sog. "Chinamann" um die Ecke). Sehr freundliches Personal und gehobenes, modernes Interieur. Jd. 1. Sonntag im Monat: Asia-Brunch von 12:00 bis 16:00 Uhr.

Gehoben

  • Le Ciel Restaurant et Bar, Hotel Le Royal Meridien Hamburg, An der Alster 52-56, +49 4021001090 (, fax: +49 402100111), [13].
  • Broscheks Restaurant, Große Bleichen, 040 349180 (fax: 040 34918969), [14].
  • Restaurant Au Quai, Grosse Elbstrasse 145 B-D (U-Bahn: Königstrasse), +49 (40) 38 03 77 30 (, fax: +49 (40) 38 03 77 32), [15]. Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: Mittag - lezte Gäst. Sa.: 18.00 bis letze Gäst. Warme Küche erhält man bis 22:30 Uhr. Sonntag ist Ruhetag.. Das Restaurant Au Quai liegt direkt am Hafen an der Elbe und bietet internationale Küche, viele Fischgerichte und eine gute Weinkarte. Kreditkarten, wie Visa, AE, EC und DC werden angenommen..
  • Fusion, Drehbahn 49 (Nähe Gänsemarkt), +40 309 990. Sehr gut geführtes Restaurant im Design Hotel Side.
  • Landhaus Scherrer, Elbchaussee 130, +49 40 8 80 13 25, [16]. Mo - Sa 12.00 h - 15.30 h / 18.30 h - open End (14.30 h und 23.00 h letzte Küchenannahme)Sonntags geschlossen. Seit über 30 Jahren die zeitgemäße Küche in Hamburg.
  • Restaurant Haerlin, Neuer Jungfernstieg 9-14, +49 (40) 34943310, [17]. Blick auf die Binnenalster.
  • Restaurant Jacobs im Hotel Louis C. Jacobs, Elbchaussee 401 - 403, +49 (40) 822 55 - 0, [18]. Gehört zu den ersten kulinarischen Adressen der Hansestadt! Toller Elbblick!

Ausgehen

Hamburg verfügt über eine gut entwickelte Clubszene. Die größeren Clubs befinden sich im Hamburger Kiez. Als "Kiez" wird in Hamburg der Bereich um die weltbekannte Reeperbahn bezeichnet, die sich wiederum im Stadtteil St. Pauli befindet. Jedoch gibt es selbstverständlich auch außerhalb des Kiezes eine große Anzahl von Clubs und Bars. So zum Beispiel die Beachbars an der "Waterkant" der Elbe, die ausschließlich in den Sommermonaten bis spät in den Abend geöffnet haben.

Kiez: Reeperbahn

Bitte beachten: Seit Januar 2008 herrscht auf St. Pauli rund um die Reeperbahn absolutes Waffenverbot. Die Einhaltung wird versucht durch polizeiliche Kontrollen an den U-/S-Bahnhofen St. Pauli und Reeperbahn, sowie durch polizeiliche Präsenz auf den Strassen zu gewährleisten. Dennoch ist zu beachten, dass man sich bei einer Partynacht auf dem Kiez insgesamt ruhig verhalten und nicht provozieren lassen sollte, schon gar nicht selbst Streitereien anfängt. Auch massive Polizeipräsenz kann Schlägereien und Schlimmeres unter Angetrunkenen nie gänzlich verhindern.

  • St. Pauli Kieztour Tour zum Thema Kiez, von Anwohnern geführt. Sehr authentisch. Greift Themen wie Gentrifizierung auf. Viele Geheimtipps der Tourguides.
  • Hörsaal
  • Sommersalon Spielbudenplatz 22, Kleine und um Retrostil gehaltene Partylocation. Kann sehr voll werden.
  • Herzblut Reeperbahn 50, Extravagante und stilvolle Einrichtung.
  • Mandarin Reeperbahn 1. Das Mandarin (auch The Chinese genannt) wird vom Inhaber des ehm. erfolgreichen Mojo Club betrieben. Nicht weniger erfolgreich ist das Mandarin.
  • Angie's Night Club Spielbudenplatz 27, Nachtclub des Schmidt's Tivoli-Theater. Gehobenes und gemütliches Ambiente. Mit Live-Musik und Cocktails-Satt-Show ab 23:30 Uhr [19]
  • After Shave Spielbudenplatz 7. Dieser Club ist im 80er-Jahre Stil gehalten und die gedämpfte Musik erlaubt es auch, sich zu unterhalten. [20]
  • Docks Spielbudenplatz 19. Wer das Wochenende auf der Reeperbahn verbringt, kommt um das legendäre Docks nicht herum. Neben Partys finden hier auch Konzerte statt.
  • Villa Wahnsinn Reeperbahn 148. Ist eine Karaokebar mit Ambiente guten Songs und Cocktails.
  • Hurentour Eine interessante Führung über den Kiez zum Thema Prostitution früher und heute. Geführt werden die Gruppen von Frauen in den "Kostümen" der Huren aus dem Mittelalter.

Kiez: Rund um den Hans-Albers-Platz

  • Frieda B, Friedrichstrasse 13. frieda-b.de
  • Hans-Albers-Eck, Hans-Albers-Platz 20. Absoltuter In-Treff auf zwei Ebenen. Kann voll werden!
  • La Paloma, Friedrichstrasse 11. Die Partykneipe schlecht hin.
  • Soundgarden, Friedrichstrasse 9. Chill-Kneipe. Klein und gemütlich.
  • The Academy, Hans-Albers-Platz 16. Live Musik. Im Sommer kann man auch draussen sitzen. [21].
  • Molly Melone, Hans-Albers-Platz 15. Party-Pub mit 7 verschiedenen Biersorten. [22]
  • EDK, Gerhardstraße 3. Das Motto: Klein is beautifull! Hier gehts erst ab 3:00 Uhr so richtig los...mit heißen House und Electrobeats.
  • Live Music Park, Hans-Albers-Platz 20. Wie der Name schon sagt, Live Music in 3 Clubs, dem Molly Malone, dem Drafthouse und der Academy. Alle Clubs sind im Eintritt frei und man tingelt über einen Innenhof durch die drei Clubs, immer auf der Suche nach der besten Musik.
  • Norden trifft Süden, Friedrichstraße, direkt am Hans-Albers Platz. Eine Mischung aus bayerischem Wirtshaus mit angeschlossener Hamburger Kneipe. In dem Komplex befinden sich der Löwenbräukeller mit bayrischen Köstlichkeiten, welche man bei einer Maß und Musik genießen kann. Desweiteren befindet sich im vorderen Teil die Fritz Bar mit einem Kultgertänk aus der Hansestadt, mischbar natürlich mit allen gängigen alkoholischen Köstlichkeiten bei tanzbarer Musik.
  • Lucky star 2 Friedrichstraße 16 Spasskneipe mit günstigen Preisen

Kiez: Hamburger Berg

  • Lucky Star
  • Blauer Peter
  • Nachtlager
  • Roschinski
  • 99-Cent Bar
  • Ex-Spar

Kiez: Große Freiheit

  • Pat'o'Brian, Große Freiheit 9,
  • Große Freiheit 36, Große Freiheit 36, [23].
  • Cult, Große Freiheit 2 [24]
  • Funky Pussy Club, Große Freiheit 34, House, Hip Hop, R'n B. [25]
  • Halo, Große Freiheit 6 [26]
  • Biehaus Bayerisch Zell, Große Freiheit 4

Kiez: Talstraße

Kieznähe

  • Cristiansen's, Pinnasberg 60
  • Golden Pudel Club, Am St. Pauli Fischmarkt 27 immer noch ein Muss für alle ehrlichen Elektro-Kunst-Trash-Qualität-Liebhabereien

Clubs außerhalb vom Kiez

  • Astra-Stube, Max-Brauer-Allee 200, Altona [27]. Es gibt keine Festlegung auf einen bestimmten Musikstil.
  • Fundbureau, Stresemannstraße 114, Altona [28]. Hier finden Konzerte und Parties (Indie, Pop, Electro) statt.
  • Hafenklang, Carsten-Rehder-Straße 51-53, [29]. Hier finden Veranstaltungen unter anderem mit Reggae und Drum and Base statt.
  • Waagenbau, Max-Brauer-Allee 204, Altona. Es bietet Veranstaltungen unter anderen mit Electro, Reggae, Hip-Hop und Drum and Bass.
  • Daniel's, (Gay) Kreuzweg 6, St.Georg. Freitag und Samstag schrille Partys für Queers&Friends. Mixed Music. Eintritt frei.
  • KIR, Barnerstrasse 16, Altona. Montag, Mittwoch bis Samstag bietet das KIR unterschiedliche Partys von Pop über Indie, Rock, und Gothic. Sehr günstiger Eintritt.

Schanzenviertel

  • Rote Flora Ein autonomes, aus einem besetzten ehemaligen Theater und Kaufhaus hervorgegangenes Kulturzentrum und liegt am Schulterblatt. Einen festgelegten Musikstil gibt es nicht.
  • meine kleinraumdisko, Kleine Souterrain-Bar im Retrostil mit Mini-Tanzfläche und abwechslungsreichen Musikprogramm (Schwerpunkt Indiepop).
  • Uebel&Gefährlich, Feldstr. 66, Konzerte und Clubabende von Indiepop/-rock bis Elektro/Minimal; außerdem von der Sommerterasse Blick über die Stadt

Cafés und Bars

Unterkunft

In Hamburg bieten etwa 3.400 Menschen das sogenannte Couchsurfing (CS) an, hier sollte sich also immer eine Bleibe bei Einheimischen finden lassen. Das offizielle Stadtportal gibt einen guten Überblick über Hotels in Hamburg und andere Unterkunftsmöglichkeiten.

Camping

Wikitravel hilft mit der Liste der Campingplätze bei der Suche eines Campingplatzes.

Günstig

Günstige Pensionen und Hotels ab 32 € (EZ) sind in der Bremer Reihe zu finden, die direkt östlich vom Hauptbahnhof abgeht, in Richtung Hansaplatz.

  • Generator hostel, Steintorplatz 3, 040 - 22635 8460, [30]. Großes, neu erbautes, stylisches Hostel gegenüber vom Hauptbahnhof. (8-Bettzimmer ab 12 €, DZ mit Bad ab 27 €, EZ ab 54 € pro Person).
  • A&O City-Hotel, Hammer Landstraße 170, 040 - 64421 0400, [31]. ab 14 € im 4/6-Bett-Z..
  • A&O Hostel/Hotel, Amsinckstraße 6-10, 040/644210400, [32]. 18 - 29 € im 4/6-Bett.-Z., EZ 42 - 120 €..
  • instant Sleep, Max-Brauer-Allee 277 im Schanzenviertel, 040 - 4318 2310, [33]. 8-/9-Bett-Zimmer: 18 €, 4-/6-Bett: 23 €, DZ: 29 €, EZ: 40 € p.Pers..
  • Schanzenstern-Altona, Kleine Rainstrasse 24-26, 040/39919191, [34].
  • Schanzenstern-St.Pauli, Bartelsstrasse 12, 040/4398441, [35].
  • Jugendherberge auf dem Stintfang, Alfred Wegener Weg 5, 040/315407, [36].
  • Pension am Rathaus, Rathausstrasse 14, 040/337489, [37].
  • Pension Schmidt, Elsternweg 14, 21224 Rosengarten, 04105/7389, [38]. Südlich von Hamburg gelegen, ruhig und gepflegt, aber mit Nahverkehr (HVV) in 20 Minuten am Hamburger Hauptbahnhof. Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. EZ 32 €, DZ 48 €.
  • Basement-Rotherbaum, Rappstrasse 8, 20146 Hamburg, 040 - 36 111 239 (), [39]. checkin: 14:00-20:00; checkout: 12:00. ab 25 €.

Mittel

  • Hotel Wagner Hamburg, Moorweidenstraße 34, (+49)40/450 13 10 (, fax: (+49)40/450 131 69), [40]. 3 Sterne Hotel in zentraler Lage, nur wenige Minuten bis zur Alster, zum Messegelände oder in die Innenstadt.
  • Hotel Am Dammtor, Schlüterstraße 2, (+49)40/450 05 70 (, fax: (+49)40/410 63 00), [41]. Privathotel im Zentrum Hamburgs, Alster, Messegelände und Innenstadt sind bequem zu Fuß erreichbar.
  • Hotel Am Rothenbaum, Rothenbaumchaussee 107, (+49)40/4153780 (, fax: (+49)40/449374), [42]. 3-Sterne-Hotel zentral gelegen im Hamburger Stadtteil Rotherbaum. Die Alster ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar und über die nur 100 m entfernt gelegene U-Bahn-Station erreicht man die Innenstadt in wenigen Minuten.
  • Hotel Alt-Nürnberg, Steintorweg 15, 040 246024, [43].
  • Hotel York, Hofweg 19, (+49)40/227 14 20 (, fax: (+49)40/227 31 19), [44]. zentral gelegen, nahe der Alster
  • relexa hotel Bellevue, An der Alster 14, +49 (0)40 28444-0 (, fax: +49(0)40 28444-222), [45]. checkin: 15.00; checkout: 12.00. Das relexa hotel Bellevue liegt direkt an der Außenalster und nur 10 Minuten zu Fuß von der City entfernt € 79,00 - € 159,00.
  • Entrée Hotel groß Borstel, Borsteler Chaussee 168, +49 (0)40 5577880 (fax: +49(0)40 55778810), [46]. checkin: 15.00; checkout: 12.00. Das Entrée Hotel liegt in Stadtteil Groß Borstel. € 59,00 - € 99,00.

Gehoben

  • Le Royal Meridien Hamburg, An der Alster 52-56, +49 (040) 2100 0 (, fax: +49 (040) 2100 1111), [47]. Das Designhotel mit seinen 284 "Art & Tech" Zimmern liegt direkt an der Außenalster und in nur ca. 10 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.
  • Park Hyatt, Bugenhagenstraße 8, +49 (040) 3332 1234 (, fax: +49 (040) 3332 1235), [48]. Park Hyatt Hotel liegt zentral direkt in der Fußgängerzone und nur ca. 10 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.
  • Side Design Hotel, Drehbahn 49, +49 (40) 30 99 90 (, fax: +49 (040) 30 99 93 99), [49]. Das SIDE Design Hotel liegt in der Nähe des Gänsemarktes. Gutes Frühstück, Wellnessbereich, der mit der Zimmerkarte betreten werden kann.
  • Hotel Hafen Hamburg, Seewartenstraße 9, +49 (40) 31113-0, [50].
  • east Hotel und Restaurant Hamburg, +49 (40) 309930 (, fax: +49 (40) 30993200), [51]. Das east Hotel ist ein 4-Stern-Superior-Hotel. Neben dem Herzstück, dem Restaurant mit asiatischem Lounge- und Relaxgarten, dem Dedon Island im Innenhof, stehen die Yakshis Bar, die No. Ten Lounge und die Smirnoff Lounge für verschiedenste Anlässe zur Verfügung.
  • Dorint Sofitel, Am Alten Wall 40, (+49)40/369500, [52].
  • Raflles Hotel Vier Jahreszeiten, Neuer Jungfernstieg 10-14, (+49)40/34940, [53]. Eines der besten und nobelsten Häuser in Hamburg.
  • Kempinsiki Atlantic Hotel, An der Alster 72-79, (+49)40/28880, [54].
  • Renaissance Hamburg Hotel, Grosse Bleichen, (+49)40/349 18 0 (fax: (+49) 40/ 349 18 969), [55].

Lernen

Hamburg verfügt über viele Hochschulen, wobei die Hochschullandschaft in Hamburg sich im Umbruch befindet. Neben der Universität Hamburg gibt es an Universitäten noch die Technische Universität Hamburg-Harburg und die HWP. Letztere soll allerdings in die Universität eingegliedert werden. Geplant ist die Einrichtung einer Bau/Architektur-Universität. Hamburg gehört zu den Vorreitern bei den Studiengebühren: Ab Herbst 2006 sind 500€ je Semester zu entrichten, ab dem Wintersemester 2008 werden diese jedoch wieder abgeschafft. Nur bei einem späteren Jahreseinkommen über 30.000 Euro müssen pro Semester 375 Euro nachgezahlt werden.

Weitere Hochschulen:

Hamburg ist ebenfalls für Modeschulen bekannt, hier gibt es die Akademie Mode Design, sowie die Akademie JAK.

Arbeiten

Hamburg erlebt gegenwärtig (Stand 2007) im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Deutschlands ein erhebliches Wirtschaftswachstum. Dies hat zur Folge, dass es wieder vermehrt offene Stellen gibt. Insbesondere Studenten dürften derzeit kaum Probleme haben ihr Bafög mit einem Aushilfsjob z. B. im Gastronomiebereich aufzustocken. Ansonsten bietet Hamburg besonders in den Medien-Berufen ausreichend freie Voll- und Teilzeitstellen. In der Donnerstags-Ausgabe des "Hamburger Abendblatts" werden viele offene Stellen jeglicher Berufssparten ausgeschrieben. Ansonsten heißt es: Firmen persönlich aufsuchen und nachfragen. Ist zwar mit viel Mühe verbunden, kommt aber immer gut an!

Sicherheit

Sozial benachteiligte Wohngegenden wie Mümmelmannsberg, Billstedt, Osdorf, Steilshoop und Wilhelmsburg sollten nachts lieber gemieden werden.

Für Hamburg gelten grundsätzlich die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie für alle anderen deutschen Gegenden. Für Touristen besonders zu erwähnen ist die Gegend um die Reeperbahn und St.Georg. Wie in allen Vergnügungsvierteln kann es hier - gerade zu vorgerückter Stunde an den Wochenenden - gelegentlich zu Streitereien und Handgreiflichkeiten kommen. Auch aus diesem Grund hat dieser Bereich eine der höchsten Polizeidichten in Deutschland. Auf der Reeperbahn gilt ein striktes Waffenverbot (auch Messer und Sprays), das gelegentlich von der Polizei kontrolliert wird.

Hamburg hat eine stark organisierte autonome Szene, deren markantester Kern die Rote Flora im Schanzenviertel ist. Generell hat man ihnen gegenüber nichts zubefürchten. Sie leben halt "ihr" Leben auf ihre Art und Weise. Jedoch kommt es ein bis zwei mal im Jahr (u.a. 1. Mai) zu demonströsen Ausschreitungen. Die Gewalt richtet sich dann aber eher gegen die Polizei. Dennoch sei dann dringend abzuraten, sich zu dieser Zeit im Schanzenviertel auf zuhalten, erstrecht nicht mit dem PKW. In der Regel werden die Demos vorher von der Presse bekannt gegeben.

Klarkommen

Fremdenverkehrsamt

Gottesdienste

Verzeichnis aller kath. Kirchen des Erzbistums Hamburg

  • St. Marien, Domkirche, Danziger Str. 60 (St. Georg, nahe HBf), [57]. So: 8:30, 10:00, 12:00 (portug.), 15:00 (kroat.), 18:15; Mo-Sa: 18:15; Do: 9:30
  • St. Elisabeth, Oberstr. 65 (Harvestehude), [58]. Sa: 18:00; So: 10:00, 12:00 (engl.), 17:30 (span.), 19:30 (nur 3. So); Di, Do, Fr: 19:00; Mi: 15:00
  • St. Ansgar, „kleiner Michel“, Michaelisstr. 5 (Neustadt), [59]. So: 9:30, 11:30, 19:30; Mo, Fr: 18:30; Mi: 9:30; Di: 18.00 (Haus Betlehem).

Kommunizieren

Sprachgebrauch: Vom sprichwörtlichen Hamburger Pfeffersack ist die Rede, wenn es um eine äußerst reservierte, um nicht zu sagen offen abweisende, griesgrämige Person geht. Ursprünglich gemeint ist mit der Bezeichnung der Hamburger Kaufmann, insbesondere jener, der durch den Gewürzhandel (siehe: Speicherstadt) zu Geld und Einfluss gekommen ist und Geschäft und Privates zu trennen weiß. Dem gegenüber steht die nicht minder sprichwörtliche Weltoffenheit Hamburgs, vom "Tor zur Welt" ist genauso oft die Rede wie davon, "mit der Heimat im Herzen die Welt zu umfassen".
Beides sind natürlich Klischees, die so oder ähnlich wie in allen Großstädten Deutschlands auf alle und jede zutreffen können. Gegen ein kurzes Hilfeersuchen am Fahrkartenschalter oder auf der Straße spricht nichts, und die dabei vielleicht anzutreffende norddeutsche Wortkargheit ist (in aller Regel) nicht böse gemeint. In Hamburg wird reines Hochdeutsch gesprochen, bisweilen trifft man auf Missingsch, eine Art Hochdeutsch auf plattdeutschem Fundament, zu erkennen am eigenartigen Satzbau und bekannt aus den Fernsehaufführungen des Ohnsorg-Theaters ("Lang mich mal die Kanne Milch.", "Tut das nu not?"). Plattdeutsch selbst spielt im Alltag so gut wie keine Rolle. Die althergebrachte Hamburger Aussprache ist gekennzeichnet durch den "spitzen Stein", d.h. wo ein st steht, wird auch s und t gesprochen, nicht scht. Hinzu kommen das "spehte Mehdchen" (ee statt ä) und der "hahte Baht" (r hinter Vokal dehnt den Vokal, das r selbst fällt weg), insgesamt ist die Aussprache sehr weichgezogen ("wechgehn" statt "weggehen").

Regionales Vokabular: Alsterwasser (Bier mit Zitronenlimonade, "Radler"), dösig (dumm), Flunsch (beleidigter Gesichtsausdruck), Höker (Händler), kiebich (frech), Moors (Hintern), Rundstück (Brötchen, Semmel), Schiet (Scheiße, Dreck), schnacken (reden), sutsche (gelassen), sinnich (gemütlich), Spöknkram (Spukgeschichte, dummes Hirngespinst), stantepede (sofort, eigentlich Latein: stehenden Fußes), Stint (kleiner Elbfisch), tatterig (alt und zittrig), Töle (Köter), verknusen (ertragen). Der Samstag nennt sich in Hamburg Sonnabend und das Zentrum wird auf allen Verkehrsschildern traditionell Centrum geschrieben. "Dafür nich!", "Nich dafür!" oder "da nich für" sind nichts weiter als die Antwort auf "Danke!".

Telekommunikation: Viele Handy-/Internetbetreiber (allen voran Hansenet/Alice) haben ihren Sitz in Hamburg. So macht es Sinn, dass in Hamburg alle gängigen Handynetze vertreten sind. Selbst in den Tunnelanlagen (U-/S-Bahn, Straßentunnel) funktionieren die Netze weitestgehend einwandfrei.

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