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Graz

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Graz
Blick vom Schlossberg
Lage
Lage von Graz
Graz
Graz
Kurzdaten
Bevölkerung: 263.413
Fläche: 127,58 km²
Höhe über NN: 353 m ü. A.
Koordinaten: 47° 4' 12" N, 15° 26' 19" O 
Vorwahlnummer: +43 316
Zeitzone: UTC+1 (MEZ)
Sommerzeit: UTC+2 (MEZ+1)
Website: offizielle Website von Graz
Website: Fremdenverkehrsamt




Graz ist die Landeshauptstadt der Steiermark und mit 263.413 Einwohnern (1. Juli 2011) nach der österreichischen Bundeshauptstadt Wien die zweitgrößte Stadt Österreichs.

Hintergrund

Die Grazer Altstadt wurde 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Im Jahr 2003 war Graz Kulturhauptstadt Europas [1]. Darüber hinaus ist Graz innerhalb Österreichs als Universitätsstadt bekannt. Von den ca. 300.000 Einwohnern, davon 253.000 mit Hauptwohnsitz, sind fast 40.000 Studenten. 2008 wurde Graz in einer Liste des National Geographic Traveler unter die Top 5 historischen Reiseziele weltweit gewählt.

Anreise

Flugzeug

Graz hat einen internationalen Flughafen einige Kilometer im Süden der Stadt. Dieser Flughafen ist von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Friedrichshafen, Innsbruck,London (Standsted), München, Stuttgart, Wien und Zürich direkt erreichbar. In der Nähe des Flughafens (ca. 400 m) befindet sich eine Bahnstation. Von dort aus gelangt man direkt zum Grazer Hauptbahnhof. Alternativ kann man mit dem Bus (Linien 630, 631) ins Stadtzentrum (Jakominiplatz) fahren (Ticket kostet € 1,90 und gilt auch für alle städtischen Verkehrsmittel). Eine Fahrt mit dem Taxi in das Stadtzentrum kostet etwa € 20.

Bahn

Der Hauptbahnhof befindet sich am Ende der Annenstraße. Regelmäßige Zugverbindungen gibt es mit allen größeren Städten in Österreich sowie mit grenznahen Städten Sloweniens (Maribor) und Ungarns (Szombathely). Anschluss sowohl an das Straßenbahn- als auch an das Busnetz. Zu Fuß ca. 15 min vom Altstadtkern entfernt.

Bus

Auto

Über die A2 Südautobahn erreicht man Graz aus Wien und Kärnten. Aus Norden (Salzburg, Oberösterreich) wie auch aus dem Westen (Tirol, Vorarlberg) bzw. Süden (Slowenien) erreicht man Graz über die A9. Die Autobahnen in Österreich sind generell mautpflichtig (Vignette).

Mobilität

Zu Fuß

Die Grazer Innenstadt ist großteils als Fußgängerzone ausgewiesen und sollte darum am Besten zu Fuß erkundet werden.

Straßenbahn

Graz hat ein ausgedehntes Straßenbahnnetz (in Graz auch Bim genannt), aber keine U-Bahn. Alle Straßenbahnlinien verlaufen sternförmig vom Jakominiplatz aus in viele Teile der Stadt (Ausnahmen gibt es im Abendverkehr). Sowohl am Jakominiplatz als auch am Hauptplatz kann man zwischen allen Linien wechseln. Tickets kann man entweder in Trafiken (Kiosk) oder bei den Automaten in den Strassenbahnen kaufen. Bei den Buschauffeuren sind Stunden- und 24-Stundenkarten erhältlich.

Es gibt folgende Tarife (1.7.2009):

  • Stundenkarten (€ 1,90 / € 1,00), alle Straßenbahnen und Busse in Graz für die Dauer von 1h
  • 24-Stunden-Karte (€ 4,20 / € 2,10)
  • Wochenkarten (€ 11,20)
  • Monatskarten (€ 36,40)
  • Jahreskarte(€ 334,00)
  • 10-Zonen-Karte (€ 17,60), Eine Streifenkarte die wahlweise als 10 einzelne Stundenkarten in Graz oder auch für regionale Fahrten über mehrere Zonen im gesamten steirischen Verkehrsverbund verwendet werden kann.

Wer ohne gültigen Fahrschein kontrolliert wird, zahlt € 60,00 Strafe.

Im Mobilitätszentrum in der Grazer Jakoministraße 1 sind erstmals in Österreich alle Serviceleistungen für den öffentlichen Verkehr unter einem Dach vereint.

Öffnungszeiten: Jakoministraße 1, 8010 Graz, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr

Telefonauskunft:

  • Mobil Zentral, Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr: +43/316/820606
  • GVB: +43/316/887-8804

Bus

Zudem gibt es ein ausgedehntes Busnetz mit dem alle Teile von Graz erreicht werden können. Alle Verbundtickets gelten auch für den Bus. Busse fahren wie die Straßenbahnen von den frühen Morgenstunden unter der Woche bis 23:30 Uhr und am Wochenende um Mitternacht (letzte Abfahrt ab Jakominiplatz in alle Richtungen). Danach gibt es nur am Wochenende für die Nachtschwärmer ein Nachtbusangebot, welches die Außenbezirke mit der Innenstadt verbindet.

Fahrrad

Graz ist Österreichs "Fahrradhauptstadt", mit dem höchsten Radverkehrs-Anteil in ganz Österreich. Die Infrastruktur für Radfahrer ist generell sehr gut, und die Politik bemüht sich intensiv um eine Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer. Viele Radwege und Radfahrstreifen sowie zahlreiche Radabstellanlagen machen das Fahrrad zum idealen Verkehrsmittel der Wahl für kürzere Strecken im Stadtgebiet. Auf allen Nebenstraßen im Stadtgebiet herrschen dank flächendeckendem Tempo-30 entspanntwe Bedingungen für Radfahrer, und praktisch alle Einbahnen im Stadtgebiet dürfen von Radfahrern in beide Richtungen befahren werden (Einbahn mit Zusatzschild "ausgenommen Radfahrer"). Am Hauptbahnhof steht neben den Radabstellanlagen im Freien auch eine überdachte und bewachte Einstellmöglichkeit zu geringem Entgelt sowie ein Rad-Verleih zur Verfügung (siehe Radstation - den Bahnhof durch den Haupteingang verlassen, rechts abbiegen und ca. 200 Meter gehen). Fahrräder werden auch in den Geschäften von Bicycle verliehen (Korösistraße 5 und Rechbauerstraße 57). Wer ein gebrauchtes Fahrrad für einen längeren Aufenthalt kaufen will, sollte sich die liebevoll restaurierten "Schrotträder" von Rebikel (Keplerstraße 55) ansehen.

Auto

Wer mit dem Auto nach Graz reist, kann dieses in den Kurzparkzonen (blaue Zonen) bis zu 3 Stunden oder in den außerhalb des unmittelbaren Zentrums gelegenen Parkzonen (grüne Zonene) für einen ganzen Tag parken. Im Zentrumsbereich bieten sich neben den Kurzparkzonen viele Tiefgaragen an, bei welchen aber unbedingt darauf geachtet werden soll, nicht die teuersten Garagen zu erwischen.

Informationen über die Kurzparkzone] (€ 0,60 pro halbe Stunde) gekennzeichnet durch blaue Linien.[http://www.gpg.co.at/ Tiefgaragen. Preislich liegen viele Tiefgaragen eher im höheren Bereich (0-1h € 4, jede weitere 1h € 4), weshalb sich als günstigere Alternativen die Garage im Pfauengarten und die Garage des Kaufhauses Kastner & Öhler (z.B. 1 Stunde Gratis-Parken ab einem Einkauf von € 1,--) anbieten.

Taxi

In Graz gibt es zahlreiche Taxiunternehmen, der verbindliche Grundtarif (ab Einsteigen) beträgt € 3,90 und jeder gefahrene Kilometer ca. € 1. Auf den meisten Taxis finden sie eine dreistellige oder vierstellige Zahl, das ist die Rufnummer des Taxis. Die Vorwahl für Österreich (+43), dann die Vorwahl für Graz (0316) und die Taxinummer.

  • Taxi 878: +43 316 878
  • Taxi 2801: +43 316 2801
  • Taxi 889: +43 316 889

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

  • Domkirche St. Ägydius - Der Grazer Dom wurde als Hofkirche Kaiser Friedrichs III. in den Jahren 1438-1462 erbaut und war mit der Burg über einen 1853/54 abgerissenen zweigeschossigen Verbindungsgang verbunden. Seit 1786 ist er Bischofskirche.
    • Besonders bemerkenswert ist das Landplagenbild oder Gottesplagenbild, ein Fresko an der südlichen Außenwand, 1485 vermutlich von Thomas von Villach gemalt. Es stellt die drei "Gottesplagen" Heuschrecken, Türken und Pest dar, die 1480 alle in Graz wüteten. Im Mittelteil (Türken) findet sich die älteste bekannte Ansicht von Graz.
    • Von der Innenausstattung sind besonders die beiden Brauttruhen der Paola Gonzaga mit Elfenbeinschnitzereien zu erwähnen, die neben den Seitenaltären stehen und seit 1617 als Reliquienschreine dienen. Sie wurden um 1475 in Mantua gefertigt und kamen über Umwege nach Graz. Das Christophorus-Fresko über dem südlichen Seiteneingang trägt die Gesichtszüge des Bauherrn, Kaiser Friedrichs III.
  • Mausoleum und Katharinenkirche - Gleich neben dem Dom steht das Mausoleum Kaiser Ferdinands II., ein wichtiges Beispiel des Manierismus in Österreich, entworfen vom Grazer Hofarchitekten Giovanni Pietro de Pomis, erbaut unter wechselnden Bauleitern von 1614-1714. Die Innenausstattung entwarf Johann Bernhard Fischer von Erlach.
  • Leechkirche - Die älteste Kirche von Graz (aus dem 13. Jh.) mit einer schönen Tympanon-Madonna liegt am Außenrand des Stadtparks.
  • Herz-Jesu-Kirche - Den Osten der Stadt überragt der 109m hohe Turm der neugotischen Herz-Jesu-Kirche (erbaut 1881-1891), der somit der dritthöchste Kirchturm in Österreich ist. Der Architekt Georg Hauberrisser d. J. entwarf nicht nur den Kirchenbau, sondern auch die gesamte Inneneinrichtung, die - mit Ausnahme der Altarzone, die den neuen liturgischen Erfordernissen nach dem 2. Vatikanischen Konzil angepasst wurde - noch vollständig erhalten und in ihrer Einheitlichkeit einmalig ist. (Straßenbahnlinie 3, Haltestelle Herz-Jesu-Kirche)
  • Basilika Maria Trost - Am Ostrand von Graz thront auf einem Hügel die doppeltürmige Wallfahrtskirche. Ab 1714 wurde sie vermutlich von den Architekten Andreas und Johann Georg Stengg im Auftrag des Pauliner-Ordens errichtet. Ihr Herzstück bildet eine Marienstatue, deren weithin erzählte Wundertaten schon im 17. Jahrhundert zahlreiche Pilger anlockten.

Burgen, Schlösser und Paläste

  • Festungsanlage Schlossberg - Heute sind nur noch Reste der ehemaligen Festung vorhanden. Im Schönbrunner Frieden zwischen Österreich und Napoleons Frankreich im Jahr 1809 wurde die Zerstörung der bis dahin nie eingenommenen Festungsanlage beschlossen. Einige Gebäude konnten jedoch vor der Zerstörung gerettet werden:
    • Uhrturm - Wahrzeichen der Stadt, im 13.Jhdt. ursprünglich als Wehrturm gebaut. Erreichbar mit der Schloßbergbahn, zu Fuß vom Hauptplatz aus oder mit dem Schloßberglift (Schloßbergplatz).
    • Stallbastei - Dieser Schutzwall ist 6 Meter dick und 20 Meter hoch. Er beherbergt ein kleines Waffenmuseum und bietet einen tollen Ausblick über die Altstadt.
  • Burg - Von der ehemaligen Kaiserresidenz gegenüber des Domes wurde 1853/54 ein großer Teil, darunter eine Renaissance-Prunktreppe, abgerissen und später durch Neubauten ersetzt. Erhalten ist aber die spätgotische Doppelwendeltreppe, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
  • Schloss Eggenberg - Barockschloss aus dem 17.Jh. im Westen von Graz inmitten einer großzügigen Parkanlage. Im Schloss sind heute mehrere Museen untergebracht. Besonders sehenswert sind die Prunkräume und die Alte Galerie, darüber hinaus gibt es eine Münzsammlung, ein Lapidarium und den Planetengarten aus dem 19. Jh. Halbjährlich finden wechselnde Ausstellungen (Rembrandt, Piranesi, ...) statt. (Straßenbahnlinie 1, Haltestelle Schloss Eggenberg)
  • Ruine Gösting - Ruine im Norden von Graz mit schöner Aussicht auf die Stadt. (Buslinie 85 ab Hauptbahnhof, Haltestelle Gösting)
  • Palais Kottulinsky - Das spätgründerzeitliche Palais Kottulinsky wurde 1853 von Georg Hauberrisser errichtet und gilt als imposanter Zeitzeuge gründerzeitlicher Architektur. Das Palais wurde 2010 aufwendig restauriert und wird heute von der Universität Graz verwndet Der Gewölbekeller des denkmalgeschützten Palais wurde 2009 zur „Bar Kottulinsky“ umgebaut.

Bauwerke

  • Landhaus - Das Landhaus, 1557-1565 nach Plänen von Domenico dell'Allio im Stile eines lombardischen Palastes erbaut, besticht vor allem mit seinem Innenhof, einem Meisterwerk der italienischen Renaissance. Eingang von der Herrengasse oder Schmiedgasse. Im Innenhof finden den ganzen Sommer über Video- oder Liveaufführungen diverser klassischer Werke statt.
  • Ehemaliges Deutschritter-Ordenshaus, Sporgasse 22 - In den mit Murnockerln (von der Mur glattgeschliffenen Steinen) gepflasterten Frührenaissance-Innenhof lohnt es sich, kurz hineinzuschauen.
  • "Luegg" - Das Eckhaus Hauptplatz-Sporgasse ist mit Rankenwerk aus Stuck dekoriert; die mittelalterlichen Arkaden sind hier noch erhalten.
  • "Rathaus" - Das repräsentative Rathaus mit Kuppel, Uhr und Ecktürmchen dominiert seit Ende des 19. Jahrhunderts den Grazer Hauptplatz. Es dient nicht nur als Amtssitz des Bürgermeisters und der Stadtregierung. Auch Geschäfte und ein Café mit Gastgarten im Hof beleben das Gebäude.

Denkmäler

Museen

  • Landeszeughaus - In Zeughäusern wurden früher Waffen aufbewahrt, die der Verteidigung der Stadt dienten. In vielen Städten Europas wurden diese Zeughäuser aufgelöst, während es in Graz erhalten blieb. Mit etwa 32.000 Exponaten, hauptsächlich aus dem 16. und 17. Jh., beherbergt das Landeszeughaus in Graz die größte historisch gewachsene Waffensammlung der Welt.
  • Kunsthaus[2] - Im Rahmen der Funktion als Kulturhauptstadt Europas wurde 2003 das Kunsthaus am rechten Murufer fertig gestellt. Seitdem ist es Ort für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Das Kunsthaus ist mit der Straßenbahnlinie 1,3,6 und 7 (Haltestelle Südtirolerplatz) oder zu Fuß vom Hauptplatz aus durch die Murgasse erreichbar.

Straßen und Plätze

  • Hauptplatz - Der Hauptolatz wurde schon i Mittelalter als trapezförmiger Marktplatz angelegt. Er war und ist das Zentrum des öffentlichen Lebens. Hier steht das Rathaus, als Sitz des Bürgermeisters und der Stadtregierung. Alle Straßenbahnen von Graz halten hier. Die wichtigsten Geschäftsstraßen münden in den Platz. In der Mitte des Platzes befindet sich das Erzherzog-Johann-Denkmal.
  • Sporgasse - Die Sporgasse gehört zu den ältesten Gassen in Graz und ist vor allem für die schönen gotischen, barocken und modernen Fassaden bekannt.
  • Herrengasse - Die Herrengasse ist die Prunkstrasse von Graz. Neben vielen internationalen Boutiquen sollte man auch die einzigartigen Gebäude beiderseits nicht außer Acht lassen.
  • Kaiser-Josef-Platz und Lendplatz - Diese beiden Plätze im Zentrum sind vor allem für ihre Bauernmärkte bekannt. Die Bauern aus Graz und aus der restlichen Steiermark bieten dort während des gesamten Jahres ihre Produkte an. Achtung: um 13.00 werden die Märkte geschlossen. Sonntag ist kein Markttag.

Parks

Der größte und schönste Park von Graz ist der Stadtpark. Er ist vom Jakominiplatz aus Richtung Oper in wenigen Gehminuten erreichbar. Im Stadtzentrum gibt es noch 3 weitere weitläufige Parkanlagen: Schlossberg (schwer zu verfehlen), Augarten (südlich der Altstadt, neben der Mur), Volksgarten (rechtes Murufer, nähe Lendplatz). Unbedingt lohnt sich auch ein Aufenthalt im romantischen und erst kürzlich neu eröffnete Burggarten oberhalb der Grazer Burg.

Natur

  • Hilmteich - Kleiner See im Stadtgebiet. Erreichbar mit Straßenbahnlinie 1 Richtung Mariatrost.
  • Rettenbachklamm - Kleine Klamm im Stadtbezirk Mariatrost. (Straßenbahnlinie 1, Haltestelle Waldhof)
  • Rainerkogel - Berg im Norden von Graz, über einen Seitenweg kommt man zu einer schönen Aussichtsstelle.
  • Schöckel - Der Hausberg der Grazer.

Verschiedenes

  • Murinsel - Die Murinsel ist eine muschelförmige Stahlkonstruktion die ebenfalls für das Jahr 2003 (Graz Kulturhauptstadt) entstanden ist. Sie beherbergt ein Cafe.

Aktivitäten

Einkaufen

Boutiquen und Niederlassungen von internationalen Modeketten findet man am besten in der Innenstadt. Die Herrengasse zwischen Hauptplatz und Jakominiplatz sowie die anschließenden Gassen und Straßen bieten sowohl eine große Auswahl an Mode und Gebrauchsgegenständen als auch immer wieder ein gemütliches Cafe, das zum Verweilen einlädt. In der Sackstraße (vom Hauptplatz ausgehende Verlängerung der Herrengasse) steht das größte Kaufhaus der Innenstadt, Kastner&Öhler. Von der Dachterrasse des Kaufhauses bietet sich ein großartiger Rundblick auf die Dächer der Altstadt und auf den Schlossberg.

Ebenfalls im Bereich de Altstadt findet man auch viele kleine Läden mit Designartikeln, Süßigkeiten sowie Antiquariate, Buchhändler usw. Neuerdings gibt es viele Geschäfte mit Kleidung, Taschen und Accessoires junger Designer auf der westlichen Murseite um den Mariahilfer Platz und in der Mariahilfer Straße.

Graz hat mehrere große Einkaufszentren:

  • Shopping in Graz, Citymanagement Graz informiert über das größte Einkaufszentrum: die Stadt Graz an sich, Marken, Produkte und Dienstleistungen des Handels in 5 Sprachen zu finden !
  • Kastner & Öhler, Sackstraße 7 - 13, 8021 Graz, schönes eher nobles Einkaufszentrum in der Innenstadt
  • Annenpassage, gegenüber Hauptbahnhof, erreichbar mit den Straßenbahnlinien 1,3,6 und 7.
  • City Park, im Bezirk Gries gelegenes Einkaufszentrum
  • Center West, im Süden von Graz mit der Straßenbahnlinie 5 bis zur Endtstation Puntigam, Umsteigen in den Bus Nr. 64, bis zur Station Center West.
  • Murpark, im Grazer Osten, Straßenbahnanbindung (Linie 4)
  • Shopping Nord (Wiener Straße)

Unbedingt einen Besuch wert sind die Grazer Bauernmärkte. Hier werden lokale Produkte verkauft, darunter viele Spezialitäten, wie etwa Kürbiskernöl, Schilcher-Wein, Käfernbohnen und viele andere. Der größte Grazer Bauernmarkt befindet sich am Kaiser-Josef-Platz am südlichen Ende der Altstadt, und hat Montag bis Samtag von 6 bis 13 Uhr geöffnet. Weitere beliebte Bauernmärkte gibt es am Lendplatz (Mo-Sa, 6-13 Uhr), Geidorfplatz (Mi u. Sa, 6-13 Uhr) und am St. Peter Pfarrweg (Sa, 6-13 Uhr).

Küche

Graz hat eine sehr lange und traditionelle Küchentradtion. Die klassische steirische Küche erlebt eine Renaissance, der südliche und mediterrane Einfluss führte immer schon zu spannenden Kreationen. In den letzten Jahren hat sich der Trend zur Verwendung von regionalen Produkten verstärkt. Dies führte zur Auszeichnung als Genuss Hauptstadt Österreichs

Günstig

  • Ungerhof, sehr günstige und umfangreiche Speisekarte, Ungergasse 18, 8020 Graz
  • Zu den 3 goldenen Kugeln, mit fünf über das gesamte Stadtgebiet verteilten Standorten in Heinrichstraße 17 (nahe Universität), Bahnhofgürtel 89 (nahe Hauptbahnhof), Citypark, Griesplatz 34 und Riesplatz 1 (nahe Landeskrankenhaus). Paniertes allen Variationen, sehr große Portionen und sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Mittel

  • Braun de Praun, Morellenfeldgasse 32, 8010 Graz, gutbürgerliches Gasthaus in der Nähe der Technischen Universität, große Portionen, riesige Auswahl.
  • Glöcklbräu, Glockenspielplatz 2-3, 8010 Graz, rustikales Lokal mit Gastgarten am Glockenspielplatz in der Altstadt und eigener Hausbrauerei.
  • Propeller, Studentenlokal in der Nähe der Universität, Zinzendorfgasse 17, 8010 Graz.

Gehoben

  • aiola city, [3]
  • Restaurant Eckstein [4]
  • Hofkeller, [5]
  • Landhauskeller [6]
  • Kirchenwirt, am östlichen Stadtrand bei der Basilika Mariatrost, schöner Gastgarten. [7]
  • Magnolia, Schönaugasse 53. [8]
  • Mayers, Sackstraße 29/III. [9]
  • Maria Magdalena, [10]
  • Stainzerbauer, uriges Lokal in der Altstadt. [11]
  • Schmied'n, am südlichen Stadtrand. [12]
  • Römerstube, Liebenauer Hauptstraße 103, Tel. +43 (0) 316 472066, [13]/

Festivals

Ausgehen

Ein großer Teil des Nachtlebens bis 23 Uhr spielt sich in der Innenstadt (Bermudadreieck, Franziskanerplatz, Oberstadt, Mariahilferplatz) und im Universitätsviertel ab, danach verlagert es sich in das "Univiertel" bzw. in die größeren Diskotheken am Stadtrand von Graz.

Das Bermudadreieck findet man vom Hauptplatz aus gesehen links der Herrengasse. Entweder durch die Sporgasse direkt vom Hauptplatz aus oder durch eine der schmalen Gassen von der Herrengasse aus stößt man in das Zentrum des altstädtischen Nachtlebens vor. Vor allem im Sommer locken auf den schönen Plätzen inmitten des historischen Stadtkerns zahlreiche Gastgärten (Schanigärten) von Bars und Restaurants mit lokalem und internationalem Angebot. Etwas ruhiger geht es in am Franziskanerplatz (vom Hauptplatz Richtung Mur) und in der Gegend um den Mariahilferplatz (rechtes Murufer, Nähe Kunsthaus) zu. Die Oberstadt befindet sich am Ende der Sporgasse Richtung Karmeliterplatz. Die Gastgärten sperren bereits zwischen 23:00 und 23:30 zu (Gastgartenverordnung) und auch in den Innenräumlichkeiten ist bis auf vereinzelte Ausnahmen gegen 2:00 früh Sperrstunde. Für Nachtschwärmer gibt es dann folgende Möglichkeiten: Entweder kennt man die Lokale, die in der Innenstadt länger geöffnet haben (zB Club Q oder O'Riginal) oder man wird im Univiertel, wo die meisten Lokalitäten bis in die Morgenstunden geöffnet haben, oder in einer der Diskotheken am Stadtrand von Graz fündig.

Im Univiertel im Gebiet um die Karl-Franzens-Universität (zwischen Elisabethstraße und Heinrichstraße) findet man zahlreiche Bars und Clubs, die hauptsächlich mit Studenten und sonstigem partywilligem Volk gefüllt sind. Die Bandbreite an Lokalen liegt hier zwischen gemütlichen Chill-Out Bars und zum Bersten gefüllten Partykellern.

Im Norden und im Süden (Bollwerk, Fledermaus) von Graz haben sich große Diskotheken eingerichtet, die man in der Grazer Innenstadt vergeblich sucht. Sie erhalten Zulauf von der Jugend sowohl aus der Stadt Graz selbst als auch aus dem weiteren Umland.

Auf und abseits des Mainstreams haben sich in Graz auch einige Veranstaltungsorte mit Tanz- und Barbereich etabliert, in denen nationale und internationale DJs und Bands auftreten. Dazu zählen der Dom im Berg (im Schlossberg), das Kottulinsky (direkt bei der Universität), das p.p.c. (in der Nähe des Lendplatzes), die Postgarage (ein wenig versteckt in der Dreihackengasse, westlich des Griesplatzes), die Generalmusikdirektion (Grieskai) und das Veilchen (im Forum im Stadtpark). Da diese Lokalitäten nur bei Veranstaltungen geöffnet haben und abhängig vom Künstler Eintritt verlangen, lohnt es sich, vor einem Besuch die jeweiligen Internetseiten zu besuchen (s.u.). Zu einem alternativen, jungen Ausgehviertel hat sich die Gegend zwischen Lendplatz und Kunsthaus (Mariahilferstraße) entwickelt.

Günstig bis mittel

Cafés

  • Café Libertad, Gartengasse 2 (bei TU), Weltcafe mit Fairtrade-Produkten
  • Harrach, Harrachgasse 26, Studentencafé
  • Parkhouse, Stadtpark 2, im Stadtpark mit großem Gastgarten
  • TriBeKa, Griesgasse 2 (Kunsthaus) / Technikerstraße 13 (TU) / Leonhardstraße 82 (Kunstuni), Szenecafé

Pubs und gemütliche Lokale

  • Scherbe, Café, Restaurant, Bar, Stockergasse 2
  • Flann O'Brien, Irish Pub, Paradeisgasse 1, vom Hauptplatz Richtung Südtirolerplatz
  • Continuum, Café-Bar, Sporgasse 29
  • Brot und Spiele, großes Billardlokal mit zwei Bars und sehr guter Küche, Mariahilferstraße 17
  • Immervoll, Billardlokal über zwei Stockwerke, Lendplatz 40
  • Molly Malone, Irish Pub, Färbergasse 15
  • Cafe Centraal, Café, Mariahilferstraße 10
  • Eckhaus, Cocktailbar, Rechbauerstraße 15
  • 1001 Nacht, Orient-Café, Reitschulgasse 19,

Rockclubs

  • Exil, Josefigasse 1, kleines Indie-Lokal
  • Nachtexpress, Färberplatz 1, exzellente Rockmusik und immer sehr gut besucht bis in die frühen Morgenstunden
  • Musichouse, Mondscheingasse 9, Publikum: bis 0 Uhr teilweise etwas jünger
  • "Q", Luthergasse 4, Publikum: alternativ, aber sehenswert
  • Tick-Tack, Maygasse 12, Rock und Metallokal in Graz - Mo-Fr ab 11:00, Sa, So, Fei ab 18h, Sperrstunden: Mo-Do gegen 2:00, Fr, Sa gegen 4:00, So um Mitternacht, Küche bis 2:00 (So bis Mitternacht). Fr und Sa 23-24 Uhr: jedes Bier 2€

Jazzclubs

Gehoben

Cafés

  • Operncafé, Opernring 22, traditionelles Kaffeehaus
  • Sacher, Hauptplatz/Herrengasse, Ableger des berühmten Wiener Café Sacher (Sachertorte!)

Cocktailbars

  • Cohibar, Leonhardstrasse 3, - Publikum: "gemischt", Polo kann aber nicht schaden
  • Stern, Sporgasse 38, - Publikum: "gemischt", großteils eher jünger (18-35)
  • Buddha Bar, Hartiggasse 4, - Publikum: "High Society", ein Hemd oder Polo sollte man zumindest anhaben
  • Rangoon, Mariahilferstraße 15
  • pharmacy-barLeonhardstrasse 35, "gemischt" polo sollte man zumindest anhaben

Clubs und Bars

  • Kottulinsky, Beethovenstrasse 9, - Publikum: hauptsächlich international, Studenten (Eintritt ab 21)
  • Three Monkeys, Elisabethstraße 31, - Publikum: "gemischt", primär Studenten (Eintritt ab 21)
  • Orange, Elisabethstraße 30, - Publikum: "gemischt" bis nobel
  • Kulturhauskeller, Elisabethstraße 30, - Publikum: sehr jung (18-25) (Eintritt "offiziell" ab 18)
  • ScheinBar, Elisabethstraße 28, - Publikum: "gemischt"
  • Gecco, Elisabethstraße 32a, - Publikum: sehr jung
  • Campus, Heinrichstraße 47 - Publikum: SEHR jung (16-25)
  • Revolution, Beethovenstraße 9a, - Publikum: sehr jung mit Polo und Hemd
  • Six in the City , Glacisstrasse 43a, - Publikum: "gemischt" (18-40)

mit verschiedensten Veranstaltungen (House, Techno, Rock, etc.):

Discos

  • Bollwerk, Nachfolger des "World of Nightlife" im Shopping Center West, Weblingergürtel 5. Entertainmentcenter mit Bowlingbahnen, Karaokebar, Disco,...
  • Fledermaus, Triesterstr. 391.

Zustellung

  • No(ch)tbier, Wochenend-Nacht-Lieferservice. Bier, Wein, Softdrinks, Snacks, Tel: 0664-913-6966, (http://www.nochtbier.com), Zustellung: Do 21-1 Uhr, Fr & Sa 21-3 Uhr.

Unterkunft

Günstig

  • Jugendgästehaus Graz, Idlhofgasse 74. Tel. +43 (0)316 7083-50, http://www.jfgh.at/graz.php
  • ETAP, Neubaugasse 11. Tel. +43 316 764400, Fax: +43 316 76440025, E-Mail: e5905@accor.com und H5107@accor.com
  • Hotel Süd, Stemmerweg 10 Tel. +43 316 281860-0, Fax: +43 316 281860-50, http://www.hotel-sued.com/
  • Hotel 5 Elements Graz, Herrgottwiesgasse 134 Tel.: +43 (0)316 / 26 23 46, Fax: +43 (0)316 / 26 23 46-50, EMail: office@hotel5elements.at Web: Hotel Graz 5 Elements

Mittel

Gehoben

  • Parkhotel, Leonhardstraße 8 (Meranpark), 8010 Graz

Tel: 0043/316/3630-0, Fax: 0043/316/3630-50, [15]

  • Schlossberghotel, Kaiser-Franz-Josef-Kai 30, 8010 Graz

Tel: 0043/316/8070-0, Fax: 0043/316/8070-70 [16]

Camping

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Graz ist grundsätzlich eine sehr sichere Stadt. Man kann sich praktisch zu jeder Tag- und Nachtzeit bedenkenlos in Graz zu Fuß fortbewegen. Lediglich in den späten Nachtstunden sollte man die Parks und die schlecht beleuchteten Wege am Schloßberg nicht ohne Begleitung begehen, dies gilt besonders für Frauen.

Auf Hauptplatz und Jakominiplatz prägen manchmal Gruppen von Punks oder Jugendlichen das Stadtbild. In der Regel sind dies jedoch friedliche Menschen die sich auch mit einer höflichen, aber bestimmten Antwort vom Schnorren abhalten lassen. Nachts kann es aber immer wieder zu Übergriffen, vor allem durch Betrunkene, auf dem Jakominiplatz und in der Gegend des Griesplatzes kommen, sodass hier etwas Vorsicht geboten ist.

Bei Fußballspielen sollte um die Gegend des Stadions in Liebenau ein großer Bogen gemacht werden. Abgesehen von Verkehrstaus kommt es hier immer wieder zu Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Fanclubs, in die man schnell auch als Unbeteiligter hineingezogen werden kann.

Gesund bleiben

Graz bietet ein flächendeckendes Gesundheitssystem, Apotheken, Ärzte und Notdienste sind im Falle des Falles in kurzer Zeit erreichbar. Neben zahlreichen Privatkliniken und mehreren Ordensspitälern befinden sich auch zwei allgemeine Krankenhäuser und ein spezielles Unfallkrankenhaus in der Stadt, so dass auch in komplizierten Fällen kein Versorgungsproblem auftreten kann.

Die Stadt selbst ist relativ sauber, dasselbe gilt auch für die öffentlichen Sanitäranlagen. Das Leitungswasser ist von höchster Wassergüte und wird ohne chemische Behandlung ins Wassernetz eingespeist, Ausnahmefälle sind extra gekennzeichnet. Die Pest ist seit Jahrhunderten nicht mehr aufgetreten, die schlimmste ansteckende Krankheit seither ist eine Verkühlung in den kalten Herbst- und Wintermonaten.


Notfall

Rufen sie in medizinischen Notfällen immer zuerst die Rufnummer 144 an.


  • Rettung 144
  • Polizei 133
  • Feuerwehr 122
  • Euronotruf 112


  • Ärztenotdienst 0316/141
  • Vergiftungsnotruf 01/4064343
  • Kinderärztlicher mobiler Notdienst 0316/691512
  • Zahnärztlicher Notdienst 0316/385-2248
  • Apothekennotdienst

Klarkommen

Kommunizieren

Die meisten Bewohner von Graz sind spätestens seit dem Touristenansturm im Jahr 2003, als Graz den Titel Kulturhauptstadt Europas führen durfte, gewohnt, auf anderssprachige Mitmenschen zu treffen. Umfangreiche Deutschkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, um in Graz ein gutes Auskommen zu finden. Englisch ist Pflichtsprache im österr. Bildungssystem und sollte von - fast - jedem Bewohner beherrscht werden, daneben wird man sich auch auf Italienisch oder Französisch verständigen können.

Museen und Baudenkmäler sind großteils mehrsprachig beschriftet, diverse Führungen werden in allen üblichen Sprachen angeboten und in der gehobenen Gastronomie gehören mehrsprachige Speisekarten schon zum Standard.

Prinzipiell ist der typische Grazer jederzeit bereit, einem "Auswärtigen" mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, allerdings kann man auch einmal einem "grantigen" Exemplar über den Weg laufen. Es verhält sich also ähnlich wie in jeder mittelgroßen Stadt, auch wenn die Grazer sich gerne als besonderen Menschenschlag sehen: von herzlicher Gastfreundschaft bis zum schroffen Businessgehabe reicht das Spektrum von Reaktionen auf vorsichtige Kontaktaufnahmen.

Internet

Kostenlose Hotspots/WLAN:

  • Cafe Ritter, Rittergasse 2, 8010 Graz, Tel.: +43 316 325777, E-Mail: cafe-ritter@inode.at, freier WLAN Hotspot, WiSA Registrierung (kostenlos) wird benötigt - sehr empfehlenswert!
  • Bar/Café Eckhaus, Rechbauerstrasse 15, 8010 Graz, Tel. +43 664-46 02 934 und +43-664-46 10 607, Internet: http://www.eckhaus.at, E-Mail: eckhaus@eckhaus.at, Oeffnungszeiten: wochentags 9-2 Uhr und Sa, So, Feiertag ab 18.00 -2 Uhr
  • Verein Forum Stadtpark, Stadtpark 1, 8010 Graz, Tel: +43 316 827734, Fax: +43 316 827734-21, E-Mail: forum@mur.at, Öffnungszeiten: Di. bis Fr., 10 bis 18 Uhr, Sa., So., Ftg., 14 bis 18 Uhr
  • Café Tribeka, Grieskai 2, 8020 Graz, Tel. +43 316 72 34 69, Fax: +43 316 723669, Internet: http://www.tribeka.at, E-Mail: office@tribeka.at

Stand: 18.09.2007

  • Karmeliterplatz - WLAN-Hotspot der Stadt Graz

Eine aktuelle und umfassende Liste von WLAN-Hotspots für Graz findest du auch unter http://www.wlangraz.at.

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Graz ist auch ein guter Ausgangspunkt für weitere Ausflüge in der Umgebung. Die Südsteiermark ist mit dem Auto via Autobahn in 20 Minuten erreichbar und bietet Erholung in einer der Toskana nicht unähnlichen Landschaft. Für Weinliebhaber ein absolutes "Muss" ist die Südsteirische Weinstraße, wo man in Buschenschenken oder direkt ab Hof die lokalen Weinspezialitäten verkosten kann oder einfach eine kräftige Jause zu sich nimmt.

Im Süden trifft man nach ca. 50 km auf die slowenische Grenze, die es vor 100 Jahren noch nicht gegeben hat. Von der Mitte des 13 Jahrhunderts bis zum Ende des ersten Weltkriegs war ein großer Teil Sloweniens als Untersteiermark Teil des Habsburgerreichs. In der grenznahen Stadt Maribor (deutsch: Marburg) erinnern noch Baudenkmäler und die Deutschkenntnisse der älteren Generation an die österreichische Vergangenheit. Auch die erste Strophe der steirischen Landeshymne erinnert noch an die alten Grenzen im Süden, den Flüssen Save und Drau. Seit dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens am 21.12.2007 wächst so für einige wieder zusammen, was zusammen gehört. Hier setzt sich die Region der Südsteiermark nahtlos weiter fort, wären keine Grenzanlagen zu sehen, würde man keine Änderung des Hoheitsgebiets ahnen. Der Weinbau hat sich hier ebenso entwickelt wie der Einkaufstourismus. Gerade Maribor lädt zu ausgedehnten Shoppingtouren mit anschließendem Essen ein.

In der kühlen Jahreszeit laden die Thermalbäder der Oststeiermark zum Energietanken auf. Die Anreise erfolgt am besten mit dem PKW, öffentliche Busverbindungen stehen alternativ zur Verfügung. Mit einer Fahrtzeit von 1-1,5 Stunden ist zu rechnen. Speziell am Wochenende und an Feiertagen sollte vorher jedoch abgeklärt werden, ob die angepeilte Therme nicht schon ausgelastet ist. Eine Anreise am Vormittag verhindert, dass man dann vor verschlossenen Türen steht.

Nördlich der Stadt lädt das Grazer Bergland zu kürzeren oder ausgedehnten Wanderungen ein. Erwähnenswert sind hier die Bärenschützklamm am Fuße des Hochlantsch (1720m) sowie das daran anschließende Almgebiet auf Teich- und Sommeralm (das größte zusammenhängende Almgebiet Mitteleuropas). Dort finden sich auch einige begehbare Tropfsteinhöhlen. Etwas näher im Norden von Graz liegt der Kesselfall sowie die Lurgrotte und das Katerloch.

Für historisch interessierte Besucher empfiehlt sich ein Ausflug ins Österreichische Freilichtmuseum in Stübing, etwa 10km nördlich von Graz, wo kann man originale Bauernhöfe aus ganz Österreich besichtigen kann. Auch ein Besuch der Riegersburg, im oststeirischen Hügelland gelegen, dürfte für diese Zielgruppe von Interesse sein. Diese beherbergt auch eine Greifvogelwarte.






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