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Graz
Graz ist die Landeshauptstadt der Steiermark und mit 252.852 Einwohnern (2008) nach der österreichischen Bundeshauptstadt Wien die zweitgrößte Stadt Österreichs. HintergrundDie Grazer Altstadt wurde 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Im Jahr 2003 war Graz Kulturhauptstadt Europas [1]. Darüber hinaus ist Graz innerhalb Österreichs als Universitätsstadt bekannt. Von den ca. 300.000 Einwohnern, davon 253.000 mit Hauptwohnsitz, sind fast 40.000 Studenten. 2008 wurde Graz in einer Liste des National Geographic Traveler unter die Top 5 historischen Reiseziele weltweit gewählt. AnreiseFlugzeugGraz hat einen internationalen Flughafen einige Kilometer im Süden der Stadt. Dieser Flughafen ist von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Friedrichshafen,Göteborg, Hannover, Innsbruck,London (Standsted), München, Stuttgart, Wien und Zürich direkt erreichbar. In der Nähe des Flughafens (ca. 300 m) befindet sich eine Bahnstation. Von dort aus gelangt man direkt zum Grazer Hauptbahnhof. Alternativ kann man mit dem Bus (Linien 630, 631) ins Stadtzentrum (Jakominiplatz) fahren (Ticket kostet € 1,90 und gilt auch für alle städtischen Verkehrsmittel). Eine Fahrt mit dem Taxi in das Stadtzentrum kostet etwa € 20. BahnDer Hauptbahnhof befindet sich am Ende der Annenstraße. Regelmäßige Zugverbindungen gibt es mit allen größeren Städten in Österreich sowie mit grenznahen Städten Sloweniens (Maribor) und Ungarns (Szombathely). Anschluss sowohl an das Straßenbahn- als auch an das Busnetz. Zu Fuß ca. 15 min vom Altstadtkern entfernt. Bus
AutoÜber die A2 Südautobahn erreicht man Graz aus Wien und Kärnten. Aus Norden (Salzburg, Oberösterreich) wie auch aus dem Westen (Tirol, Vorarlberg) bzw. Süden (Slowenien) erreicht man Graz über die A9. Die Autobahnen in Österreich sind generell mautpflichtig (Vignette). MobilitätZu FußDie Grazer Innenstadt ist großteils als Fußgängerzone ausgewiesen und sollte darum am Besten zu Fuß erkundet werden. StraßenbahnGraz hat ein ausgedehntes Straßenbahnnetz (in Graz auch Bim genannt), aber keine U-Bahn. Alle Straßenbahnlinien verlaufen sternförmig vom Jakominiplatz aus in viele Teile der Stadt (Ausnahmen gibt es im Abendverkehr). Sowohl am Jakominiplatz als auch am Hauptplatz kann man zwischen allen Linien wechseln. Tickets kann man entweder in Trafiken (Kiosk) oder bei den Automaten in den Strassenbahnen kaufen. Bei den Buschauffeuren sind Stunden- und 24-Stundenkarten erhältlich. Es gibt folgende Tarife (1.7.2009):
Wer ohne gültigen Fahrschein kontrolliert wird, zahlt € 60,00 Strafe. Im Mobilitätszentrum in der Grazer Jakoministraße 1 sind erstmals in Österreich alle Serviceleistungen für den öffentlichen Verkehr unter einem Dach vereint. Öffnungszeiten: Jakoministraße 1, 8010 Graz, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr Telefonauskunft:
BusZudem gibt es ein ausgedehntes Busnetz mit dem alle Teile von Graz erreicht werden können. Alle Verbundtickets gelten auch für den Bus. Busse fahren wie die Straßenbahnen von den frühen Morgenstunden unter der Woche bis 23:30 Uhr und am Wochenende um Mitternacht (letzte Abfahrt ab Jakominiplatz in alle Richtungen). Danach gibt es nur am Wochenende für die Nachtschwärmer ein Nachtbusangebot, welches die Außenbezirke mit der Innenstadt verbindet. FahrradGraz ist Österreichs "Fahrradhauptstadt", mit dem höchsten Radverkehrs-Anteil in ganz Österreich. Die Infrastruktur für Radfahrer ist generell sehr gut, und die Politik bemüht sich intensiv um eine Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer. Viele Radwege und Radfahrstreifen sowie zahlreiche Radabstellanlagen machen das Fahrrad zum idealen Verkehrsmittel der Wahl für kürzere Strecken im Stadtgebiet. Auf allen Nebenstraßen im Stadtgebiet herrschen dank flächendeckendem Tempo-30 entspanntwe Bedingungen für Radfahrer, und praktisch alle Einbahnen im Stadtgebiet dürfen von Radfahrern in beide Richtungen befahren werden (Einbahn mit Zusatzschild "ausgenommen Radfahrer"). Am Hauptbahnhof steht neben den Radabstellanlagen im Freien auch eine überdachte und bewachte Einstellmöglichkeit zu geringem Entgelt sowie ein Rad-Verleih zur Verfügung (siehe Radstation - den Bahnhof durch den Haupteingang verlassen, rechts abbiegen und ca. 200 Meter gehen). Fahrräder werden auch in den Geschäften von Bicycle verliehen (Korösistraße 5 und Rechbauerstraße 57). Wer ein gebrauchtes Fahrrad für einen längeren Aufenthalt kaufen will, sollte sich die liebevoll restaurierten "Schrotträder" von Rebikel (Keplerstraße 55) ansehen. AutoWer mit dem Auto nach Graz reist, kann dieses in den Kurzparkzonen (blaue Zonen) bis zu 3 Stunden oder in den außerhalb des unmittelbaren Zentrums gelegenen Parkzonen (grüne Zonene) für einen ganzen Tag parken. Im Zentrumsbereich bieten sich neben den Kurzparkzonen viele Tiefgaragen an, bei welchen aber unbedingt darauf geachtet werden soll, nicht die teuersten Garagen zu erwischen. Informationen über die Kurzparkzone] (€ 0,60 pro halbe Stunde) gekennzeichnet durch blaue Linien.[http://www.gpg.co.at/ Tiefgaragen. Preislich liegen viele Tiefgaragen eher im höheren Bereich (0-1h € 4, jede weitere 1h € 4), weshalb sich als günstigere Alternativen die Garage im Pfauengarten und die Garage des Kaufhauses Kastner & Öhler (z.B. 1 Stunde Gratis-Parken ab einem Einkauf von € 1,--) anbieten. TaxiIn Graz gibt es zahlreiche Taxiunternehmen, der verbindliche Grundtarif (ab Einsteigen) beträgt € 3,90 und jeder gefahrene Kilometer ca. € 1. Auf den meisten Taxis finden sie eine dreistellige oder vierstellige Zahl, das ist die Rufnummer des Taxis. Die Vorwahl für Österreich (+43), dann die Vorwahl für Graz (0316) und die Taxinummer.
SehenswürdigkeitenKirchen
Burgen, Schlösser und Paläste
Bauwerke
DenkmälerMuseen
Straßen und Plätze
ParksDer größte und schönste Park von Graz ist der Stadtpark. Er ist vom Jakominiplatz aus Richtung Oper in wenigen Gehminuten erreichbar. Im Stadtzentrum gibt es noch 3 weitere weitläufige Parkanlagen: Schlossberg (schwer zu verfehlen), Augarten (südlich der Altstadt, neben der Mur), Volksgarten (rechtes Murufer, nähe Lendplatz). Unbedingt lohnt sich auch ein Aufenthalt im romantischen und erst kürzlich neu eröffnete Burggarten oberhalb der Grazer Burg. Natur
Verschiedenes
AktivitätenEinkaufenBoutiquen und Niederlassungen von internationalen Modeketten findet man am besten in der Innenstadt. Die Herrengasse zwischen Hauptplatz und Jakominiplatz sowie die anschließenden Gassen und Straßen bieten sowohl eine große Auswahl an Mode und Gebrauchsgegenständen als auch immer wieder ein gemütliches Cafe, das zum Verweilen einlädt. In der Sackstraße (vom Hauptplatz ausgehende Verlängerung der Herrengasse) steht das größte Kaufhaus der Innenstadt, Kastner&Öhler. Von der Dachterrasse des Kaufhauses bietet sich ein großartiger Rundblick auf die Dächer der Altstadt und auf den Schlossberg. Ebenfalls im Bereich de Altstadt findet man auch viele kleine Läden mit Designartikeln, Süßigkeiten sowie Antiquariate, Buchhändler usw. Neuerdings gibt es viele Geschäfte mit Kleidung, Taschen und Accessoires junger Designer auf der westlichen Murseite um den Mariahilfer Platz und in der Mariahilfer Straße. Graz hat mehrere große Einkaufszentren:
Unbedingt einen Besuch wert sind die Grazer Bauernmärkte. Hier werden lokale Produkte verkauft, darunter viele Spezialitäten, wie etwa Kürbiskernöl, Schilcher-Wein, Käfernbohnen und viele andere. Der größte Grazer Bauernmarkt befindet sich am Kaiser-Josef-Platz am südlichen Ende der Altstadt, und hat Montag bis Samtag von 6 bis 13 Uhr geöffnet. Weitere beliebte Bauernmärkte gibt es am Lendplatz (Mo-Sa, 6-13 Uhr), Geidorfplatz (Mi u. Sa, 6-13 Uhr) und am St. Peter Pfarrweg (Sa, 6-13 Uhr). KücheGraz hat eine sehr lange und traditionelle Küchentradtion. Die klassische steirische Küche erlebt eine Renaissance, der südliche und mediterrane Einfluss führte immer schon zu spannenden Kreationen. In den letzten Jahren hat sich der Trend zur Verwendung von regionalen Produkten verstärkt. Dies führte zur Auszeichnung als Genuss Hauptstadt Österreichs Günstig
Mittel
Gehoben
Festivals
AusgehenEin großer Teil des Nachtlebens bis 23 Uhr spielt sich in der Innenstadt (Bermudadreieck, Franziskanerplatz, Oberstadt, Mariahilferplatz) und im Universitätsviertel ab, danach verlagert es sich in das "Univiertel" bzw. in die größeren Diskotheken am Stadtrand von Graz. Das Bermudadreieck findet man vom Hauptplatz aus gesehen links der Herrengasse. Entweder durch die Sporgasse direkt vom Hauptplatz aus oder durch eine der schmalen Gassen von der Herrengasse aus stößt man in das Zentrum des altstädtischen Nachtlebens vor. Vor allem im Sommer locken auf den schönen Plätzen inmitten des historischen Stadtkerns zahlreiche Gastgärten (Schanigärten) von Bars und Restaurants mit lokalem und internationalem Angebot. Etwas ruhiger geht es in am Franziskanerplatz (vom Hauptplatz Richtung Mur) und in der Gegend um den Mariahilferplatz (rechtes Murufer, Nähe Kunsthaus) zu. Die Oberstadt befindet sich am Ende der Sporgasse Richtung Karmeliterplatz. Die Gastgärten sperren bereits zwischen 23:00 und 23:30 zu (Gastgartenverordnung) und auch in den Innenräumlichkeiten ist bis auf vereinzelte Ausnahmen gegen 2:00 früh Sperrstunde. Für Nachtschwärmer gibt es dann folgende Möglichkeiten: Entweder kennt man die Lokale, die in der Innenstadt länger geöffnet haben (zB Club Q oder O'Riginal) oder man wird im Univiertel, wo die meisten Lokalitäten bis in die Morgenstunden geöffnet haben, oder in einer der Diskotheken am Stadtrand von Graz fündig. Im Univiertel im Gebiet um die Karl-Franzens-Universität (zwischen Elisabethstraße und Heinrichstraße) findet man zahlreiche Bars und Clubs, die hauptsächlich mit Studenten und sonstigem partywilligem Volk gefüllt sind. Die Bandbreite an Lokalen liegt hier zwischen gemütlichen Chill-Out Bars und zum Bersten gefüllten Partykellern. Im Norden und im Süden (Bollwerk, Fledermaus) von Graz haben sich große Diskotheken eingerichtet, die man in der Grazer Innenstadt vergeblich sucht. Sie erhalten Zulauf von der Jugend sowohl aus der Stadt Graz selbst als auch aus dem weiteren Umland. Auf und abseits des Mainstreams haben sich in Graz auch einige Veranstaltungsorte mit Tanz- und Barbereich etabliert, in denen nationale und internationale DJs und Bands auftreten. Dazu zählen der Dom im Berg (im Schlossberg), das Kottulinsky (direkt bei der Universität), das p.p.c. (in der Nähe des Lendplatzes), die Postgarage (ein wenig versteckt in der Dreihackengasse, westlich des Griesplatzes), die Generalmusikdirektion (Grieskai) und das Veilchen (im Forum im Stadtpark). Da diese Lokalitäten nur bei Veranstaltungen geöffnet haben und abhängig vom Künstler Eintritt verlangen, lohnt es sich, vor einem Besuch die jeweiligen Internetseiten zu besuchen (s.u.). Zu einem alternativen, jungen Ausgehviertel hat sich die Gegend zwischen Lendplatz und Kunsthaus (Mariahilferstraße) entwickelt. Günstig bis mittelCafés
Pubs und gemütliche Lokale
Rockclubs
Jazzclubs
GehobenCafés
Cocktailbars
Clubs und Bars
mit verschiedensten Veranstaltungen (House, Techno, Rock, etc.):
Discos
Zustellung
UnterkunftGünstig
Mittel
Gehoben
Tel: 0043/316/3630-0, Fax: 0043/316/3630-50, [15]
Tel: 0043/316/8070-0, Fax: 0043/316/8070-70 [16]
Camping
Lernen
ArbeitenSicherheitGraz ist grundsätzlich eine sehr sichere Stadt. Man kann sich praktisch zu jeder Tag- und Nachtzeit bedenkenlos in Graz zu Fuß fortbewegen. Lediglich in den späten Nachtstunden sollte man die Parks und die schlecht beleuchteten Wege am Schloßberg nicht ohne Begleitung begehen, dies gilt besonders für Frauen. Auf Hauptplatz und Jakominiplatz prägen manchmal Gruppen von Punks oder Jugendlichen das Stadtbild. In der Regel sind dies jedoch friedliche Menschen die sich auch mit einer höflichen, aber bestimmten Antwort vom Schnorren abhalten lassen. Nachts kann es aber immer wieder zu Übergriffen Betrunkener auf dem Jakominiplatz und in der Gegend des Griesplatzes kommen, sodass hier etwas Vorsicht geboten ist. Bei Fußballspielen sollte um die Gegend des Stadions in Liebenau ein großer Bogen gemacht werden. Abgesehen von Verkehrstaus kommt es hier immer wieder zu Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Fanclubs, in die man schnell auch als Unbeteiligter hineingezogen werden kann. Gesund bleibenGraz bietet ein flächendeckendes Gesundheitssystem, Apotheken, Ärzte und Notdienste sind im Falle des Falles in kurzer Zeit erreichbar. Neben zahlreichen Privatkliniken und mehreren Ordensspitälern befinden sich auch zwei allgemeine Krankenhäuser und ein spezielles Unfallkrankenhaus in der Stadt, so dass auch in komplizierten Fällen kein Versorgungsproblem auftreten kann. Die Stadt selbst ist relativ sauber, dasselbe gilt auch für die öffentlichen Sanitäranlagen. Das Leitungswasser ist von höchster Wassergüte und wird ohne chemische Behandlung ins Wassernetz eingespeist, Ausnahmefälle sind extra gekennzeichnet. Die Pest ist seit Jahrhunderten nicht mehr aufgetreten, die schlimmste ansteckende Krankheit seither ist eine Verkühlung in den kalten Herbst- und Wintermonaten.
NotfallRufen sie in medizinischen Notfällen immer zuerst die Rufnummer 144 an.
Klarkommen
KommunizierenDie meisten Bewohner von Graz sind spätestens seit dem Touristenansturm im Jahr 2003, als Graz den Titel Kulturhauptstadt Europas führen durfte, gewohnt, auf anderssprachige Mitmenschen zu treffen. Umfangreiche Deutschkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, um in Graz ein gutes Auskommen zu finden. Englisch ist Pflichtsprache im österr. Bildungssystem und sollte von - fast - jedem Bewohner beherrscht werden, daneben wird man sich auch auf Italienisch oder Französisch verständigen können. Museen und Baudenkmäler sind großteils mehrsprachig beschriftet, diverse Führungen werden in allen üblichen Sprachen angeboten und in der gehobenen Gastronomie gehören mehrsprachige Speisekarten schon zum Standard. Prinzipiell ist der typische Grazer jederzeit bereit, einem "Auswärtigen" mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, allerdings kann man auch einmal einem "grantigen" Exemplar über den Weg laufen. Es verhält sich also ähnlich wie in jeder mittelgroßen Stadt, auch wenn die Grazer sich gerne als besonderen Menschenschlag sehen: von herzlicher Gastfreundschaft bis zum schroffen Businessgehabe reicht das Spektrum von Reaktionen auf vorsichtige Kontaktaufnahmen. InternetKostenlose Hotspots/WLAN:
Stand: 18.09.2007
Eine aktuelle und umfassende Liste von WLAN-Hotspots für Graz findest du auch unter http://www.wlangraz.at. Weiter geht'sGraz ist auch ein guter Ausgangspunkt für weitere Ausflüge in der Umgebung. Die Südsteiermark ist mit dem Auto via Autobahn in 20 Minuten erreichbar und bietet Erholung in einer der Toskana nicht unähnlichen Landschaft. Für Weinliebhaber ein absolutes "Muss" ist die Südsteirische Weinstraße, wo man in Buschenschenken oder direkt ab Hof die lokalen Weinspezialitäten verkosten kann oder einfach eine kräftige Jause zu sich nimmt. Im Süden trifft man nach ca. 50 km auf die slowenische Grenze, die es vor 100 Jahren noch nicht gegeben hat. Von der Mitte des 13 Jahrhunderts bis zum Ende des ersten Weltkriegs war ein großer Teil Sloweniens als Untersteiermark Teil des Habsburgerreichs. In der grenznahen Stadt Maribor (deutsch: Marburg) erinnern noch Baudenkmäler und die Deutschkenntnisse der älteren Generation an die österreichische Vergangenheit. Auch die erste Strophe der steirischen Landeshymne erinnert noch an die alten Grenzen im Süden, den Flüssen Save und Drau. Seit dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens am 21.12.2007 wächst so für einige wieder zusammen, was zusammen gehört. Hier setzt sich die Region der Südsteiermark nahtlos weiter fort, wären keine Grenzanlagen zu sehen, würde man keine Änderung des Hoheitsgebiets ahnen. Der Weinbau hat sich hier ebenso entwickelt wie der Einkaufstourismus. Gerade Maribor lädt zu ausgedehnten Shoppingtouren mit anschließendem Essen ein. In der kühlen Jahreszeit laden die Thermalbäder der Oststeiermark zum Energietanken auf. Die Anreise erfolgt am besten mit dem PKW, öffentliche Busverbindungen stehen alternativ zur Verfügung. Mit einer Fahrtzeit von 1-1,5 Stunden ist zu rechnen. Speziell am Wochenende und an Feiertagen sollte vorher jedoch abgeklärt werden, ob die angepeilte Therme nicht schon ausgelastet ist. Eine Anreise am Vormittag verhindert, dass man dann vor verschlossenen Türen steht. Nördlich der Stadt lädt das Grazer Bergland zu kürzeren oder ausgedehnten Wanderungen ein. Erwähnenswert sind hier die Bärenschützklamm am Fuße des Hochlantsch (1720m) sowie das daran anschließende Almgebiet auf Teich- und Sommeralm (das größte zusammenhängende Almgebiet Mitteleuropas). Dort finden sich auch einige begehbare Tropfsteinhöhlen. Etwas näher im Norden von Graz liegt der Kesselfall sowie die Lurgrotte und das Katerloch. Für historisch interessierte Besucher empfiehlt sich ein Ausflug ins Österreichische Freilichtmuseum in Stübing, etwa 10km nördlich von Graz, wo kann man originale Bauernhöfe aus ganz Österreich besichtigen kann. Auch ein Besuch der Riegersburg, im oststeirischen Hügelland gelegen, dürfte für diese Zielgruppe von Interesse sein. Diese beherbergt auch eine Greifvogelwarte.
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