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Gebel eṭ-Ṭeir (el-Chārga)

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Chārga : Gebel eṭ-Ṭeir
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Gebel et-Teir (auch Gebel el-Teir, arab. جبل الطير, Ǧabal aṭ-Ṭair, „Vogelberg“) ist ein Gebirgszug im Norden und Nordwesten der Stadt el-Chārga in der Senke Chārga (Ägypten), nördlich der christlichen Nekropole Gabbānat el-Bagawāt. Er wird als Steinbruch genutzt. In einem ca. 1,5 km langen Wadi gibt es prähistorische und altägyptische Felszeichnungen und die Maria-Höhle.

Anreise[Bearbeiten]

Felsen mit Felszeichnungen, Gebel eṭ-Ṭeir
Prähistorische Felszeichnungen, Gebel eṭ-Ṭeir
Maria-Höhle, Gebel eṭ-Ṭeir
Maria und ihr Kind, Maria-Höhle, Gebel eṭ-Ṭeir

Man verlässt el-Chārga in Richtung Asyūṭ vorbei am Tempel von Hībis bis zu einem nach Norden führenden Abzweig (25° 29' 00" N 30° 33' 43" O). Man folgt nun aber nicht der Asphaltstraße nach Gabbānat el-Bagawāt, sondern fährt auf Piste erst nach Norden und dann nach Nordwesten weiter. Das Wadi ist nicht einfach zu finden, die vielen Bergbaupisten verwirren. Es ist sinnvoll, einen Ortskundigen mitzunehmen oder, wenn man findet, bei den dortigen Bergbauarbeitern zu fragen. Bei angemessener Fahrweise braucht man kein geländegängiges Fahrzeug, man kann bis zum Wadi-Eingang mit dem Auto fahren.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Wadi und insbesondere der Aufstieg zur Maria-Höhle können nur zu Fuß ergründet werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Am Eingang des Wadis, das hier noch nordwärts führt, erblickt man an der Wadi-Ostseite (d.i. die Fels-Westseite) die Felsinschriften. Dies sind zumeist prähistorische Menschen- und Tierdarstellungen, aus pharaonischer Zeit stammen eine Hathor-Kuh und der Gott Amun (letztere in roter Farbe). Am südlichen Ende gibt es eine griechische Inschrift; leider gibt es hier auch einige neuzeitliche arabische Inschriften...
  • 50 m weiter setzt sich das Wadi nach Westen fort. Man folgt dem Weg, ca. 200 m weiter erkennt man im oberen Teil der Felsen auf der Südseite des Wadis Reste pharaonischer Inschriften.
  • Nach weiteren ca. 500 m hört der Weg im Wadi auf, man steigt nun auf den Felsen in nordwestwestlicher Richtung, wo man bereits von Weitem den dreieckigen Eingang zur Maria-Höhle an der Bergspitze sieht; der Aufstieg ist etwas beschwerlich. Die Höhle enthält auf beiden Seiten aufgemalte Inschriften in roter und gelblich-brauner Farbe, zumeist Gebete, aus dem 4. bis zum 10. Jahrhundert, so auf der rechten Seite die Darstellung der Maria mit ihrem Kind, Kreuze, eine Öllampe mit koptischen Inschriften, auf der linken Seite Kreuze und Inschriften.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Eine Unterkunft wird üblicherweise in der Stadt el-Chārga gewählt.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Der Besuch des Gebel et-Teir lässt sich mit dem des Friedhofs el-Bagawāt verbinden.

Weblinks[Bearbeiten]





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