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Frankfurt am Main

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Frankfurt am Main
Skyline
Lage
Lage von Frankfurt am Main
Frankfurt am Main
Frankfurt am Main
Kurzdaten
Bevölkerung: 663 567
Fläche: 248,31 km²
Höhe über NN: 112
Koordinaten: 50° 6' 48" N, 8° 40' 46" O 
Vorwahlnummer: 069
Zeitzone: UTC+1
Sommerzeit: UTC+2
Website: offizielle Website von Frankfurt am Main
Website: Fremdenverkehrsamt
Im Notfall
Polizei: 110
Feuerwehr: 112




Frankfurt am Main ist mit 655.079 Einwohnern die größte Stadt Hessens und nach Berlin, Hamburg, München und Köln die fünftgrößte Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main ist Teil des Ballungsgebietes Rhein-Main (etwa 5 Millionen Einwohnern) mit Städten wie Mainz, Wiesbaden, Hanau oder Aschaffenburg.

Stadtteile

Die meisten Touristen konzentrieren sich auf die Innenstadt. Jedoch entgeht ihnen so die Vielfalt der Frankfurter Stadteile. Dabei zeigt sich Frankfurt in Vierteln wie Bornheim (multikulturell), Bockenheim (studentisch), Sachsenhausen (schick) und Nordend (schick/alternativ) von seiner attraktivsten und wahren Seite! Hier gibt es auch die schönsten Cafes und Parkanlagen (siehe auch "Aktivitäten").

Es gibt 43 Stadtteile, die 16 Ortsbezirken zugeordnet sind:

Ortsbezirke

Innenstadt I - Innenstadt II - Innenstadt III - Innenstadt IV - Süd - West - Mitte-West - Nord-West - Mitte-Nord - Nord-Ost - Ost - Kalbach - Nieder-Erlenbach - Harheim - Nieder-Eschbach - Bergen-Enkheim

Altstadt, Bahnhofsviertel, Bergen-Enkheim, Berkersheim, Bockenheim, Bonames, Bornheim, Dornbusch, Eckenheim, Eschersheim, Fechenheim, Flughafen, Frankfurter Berg, Gallusviertel, Ginnheim, Griesheim, Gutleutviertel, Harheim, Hausen, Heddernheim, Höchst, Innenstadt, Kalbach, Nied, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Niederrad, Niederursel, Nordend, Oberrad, Ostend, Praunheim, Preungesheim, Riederwald, Rödelheim, Sachsenhausen, Schwanheim, Seckbach, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach, Westend, Zeilsheim

Hintergrund

Frankfurt ist nicht nur die Stadt der Banken, sondern auch der Kunst und Kultur. Keine deutsche Stadt wendet so viel für ihre Kultureinrichtungen auf wie Frankfurt. Die Frankfurter Oper wurde z. B. zum wiederholten Male als "Opernhaus des Jahres" ausgezeichnet.

Die städtische Bebauung reicht weit über die eng gezogenen Stadtgrenzen hinaus. Die engere Stadtregion hat etwa 1,8 Millionen Einwohner, die Gesamtregion Frankfurt Rhein-Main ist mit über 5 Millionen Einwohnern nach Rhein-Ruhr die zweitgrößte deutsche Metropolregion. Frankfurt ist Hauptsitz der Europäischen Zentralbank und der wichtigste Finanzplatz Deutschlands. Als Messestadt hat Frankfurt weltweite Bedeutung. Zudem ist es einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Seit dem Mittelalter gehört die Stadt ohne Unterbrechung zu den wichtigsten urbanen Zentren in Deutschland.

Wie bei vielen anderen deutschen Großstädten hat sich Frankfurts Stadtbild nach dem Zweiten Weltkrieg radikal geändert. Von der ehemals größten zusammenhängenden Altstadt Deutschlands ist nur noch wenig übrig, von über 4.000 Fachwerkhäusern überlebte nur eines weitgehend unbeschadet, das Haus Wertheym am Fahrtor. In der Altstadt befinden sich auch der Frankfurter Kaiserdom und die berühmte Paulskirche.

Seit den 50er Jahren etablierte sich Frankfurt als Hochhausstadt. Der Henninger-Turm in Sachsenhausen war 1960 das erste Frankfurter Gebäude, das an Höhe (120 Meter) den Westturm des Kaiserdoms überbot. Heute bilden über ein Dutzend Hochhäuser Frankfurts unverwechselbare Skyline. Daraus abgeleitet Begriffe wie "Bankfurt" oder "Mainhattan" sind in der Stadt jedoch nicht gern gehört. Frankfurt selbst wirbt für sich als Die kleinste Metropole der Welt.

Anreise

Flugzeug

Der Flughafen Frankfurt (FRA) ist der größte Flughafen Kontinentaleuropas und das Drehkreuz der hier beheimateten Lufthansa. Von Frankfurt aus kann man in jeden Winkel der Welt fliegen. Der Flughafen ist an das ICE/IC-Netz über den Fernbahnhof und den RMV über den Regionalbahnhof angebunden. Die Innenstadt ist in ca. 15 Minuten mit der S8 oder S9 ab Regionalbahnhof im Viertelstundentakt zu erreichen. Ein Einzelticket in die Innenstadt kostet 3.55 € (Stand Dez. 2006).

Der Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN) befindet sich ca. 130 km von Frankfurt am Main entfernt und ist in 2 Stunden mit dem Bus ab Hauptbahnhof zu erreichen.

Bahn

ICE bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Frankfurt am Main

Frankfurt am Main hat drei Fernbahnhöfe: Frankfurt (M) Hauptbahnhof, Frankfurt (M) Flughafen Fernbahnhof und Frankfurt (M) Süd. Alle Fernbahnhöfe sind an den RMV mit U- und/oder S-Bahn angebunden. Der Frankfurter Hauptbahnhof ist mit täglich 350.000 Reisenden der verkehrsreichste Bahnhof in Deutschland. Die zentrale Lage von Frankfurt und die ICE-Hochgeschwindigkeitszüge ermöglichen es, alle wichtigen Städte in Deutschland innerhalb von vier Stunden zu erreichen. Einige Zeitbeispiele: Köln in 1:15 Std., Stuttgart in 1:18 Std., München in 3 Stunden, Hamburg, Berlin, Brüssel und Paris in 3:30 Stunden, Amsterdam in 4 Stunden.

Bus

Zahlreiche Busse aus allen west- und osteuropäischen Großstädten fahren zum Hauptbahnhof oder Flughafen. Viele Bus-Reiseunternehmen nutzen diese Haltepunkte als Zustiegsmöglichkeiten.

Auto

Frankfurt ist der Knotenpunkt der Autobahnen A3 und A5, die sich süd-westlich von Frankfurt am Frankfurter Kreuz treffen. Die A66 sorgt für die Verbindung von Wiesbaden/Mainz im Westen direkt in die Innenstadt, sie führt auf der Ostseite Frankfurts weiter nach Fulda. Vom Süden führt die A661 östlich an Frankfurt entlang nach Norden bis nach Oberursel. Aus praktisch jeder Richtung ist Frankfurt nicht zu verfehlen. Innerhalb Frankfurts führt der Alleenring im großen Kreis durch Frankfurt.

Schiff

Die Anreise nach Frankfurt mit dem Schiff ist ungewöhnlich. Es verkehren Ausflugslinien von Frankfurt aus den Main aufwärts bis Würzburg, abwärts nach Wiesbaden/Mainz und zu verschiedenen Zielen am Rhein. Diese können auch zur Anreise genutzt werden, sind aber sehr teuer im Vergleich zu Bahn oder Bus.

Fahrrad

Frankfurt ist Station des Main-Radweges (siehe Radwanderwege Hessen).

Mobilität

Mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), der U- und S-Bahn, Busse und die Straßenbahn umfasst, kann man sich sehr gut ohne Auto in Frankfurt bewegen. Im Tarifverbund kann auch das weitere Umland besucht werden.

Das Einzelticket für das Stadtgebiet (ohne Flughafen) kostet 2,20 € in der Hauptverkehrszeit (Mo-Fr, 6-9 und 16-18.30), außerhalb 2,00 €. Das Kurzstreckenticket (bis 2 km, die Fahrziele dazu sind an jeder Haltestelle angegeben) in der Hauptverkehrszeit 1,65 €, außerhalb 1,40 €. Das Tagesticket für das Stadtgebiet ohne Flughafen ist für 5,40 € (mit Flughafen für 8,40 €) zu haben, und gilt auch in den am Wochenende verkehrenden Nachtbussen. Da der Fahrpreis von der Uhrzeit abhängig ist, gibt es keine Einzelkarten im Vorverkauf. Sie gelten immer nur zum sofortigen Fahrtantritt, und sind bereits entwertet. (Preise: Stand Dez. 2006)

Sehenswürdigkeiten

Hochhäuser

Höchste Gebäude ab 100 m

  1. Europaturm, 331 m
  2. Commerzbank Tower, 259 m, mit Antenne 299 m, Innenstadt (U Willy-Brandt-Platz)
  3. Messeturm, 257 m, Friedrich-Ebert-Anlage, Messegelände (U Messe)
  4. Kronen Hochhaus, 208 m, Platz der Republik, Mainzer Landstr.
  5. Main Tower, 200 m, Neue Mainzer Straße 52 - 58, Sommer (MESZ) 10-21, Winter (MEZ) 10-19, Eintritt 4,50 € (U Willy-Brandt-Platz, S Taunusanlage)
  6. Trianon, 186 m, Mainzer Landstr.
  7. Silver Tower, 166 m
  8. Plaza Büro Center, 159 m
  9. Deutsche Bank I, 155 m, Taunusanlage (S Taunusanlage)
  10. Deutsche Bank II, 155 m, Taunusanlage (S Taunusanlage)
  11. Skyper, 154 m
  12. Eurotower, 148 m, Kaiserstraße (U Willy-Brandt-Platz)
  13. Frankfurter Büro Center, 142 m
  14. City-Hochhaus ("Selmi-Hochhaus"), 142 m
  15. Gallileo, 136 m
  16. Pollux, 130 m
  17. Garden Towers, 127 m
  18. Henninger Turm, 120 m
  19. Messe Torhaus, 117 m
  20. AfE-Turm, 116 m
  21. Japan-Center, 115 m, Taunustor (U Willy-Brandt-Platz)
  22. Westhafen Tower, 112 m
  23. IBC Tower, 112 m
  24. Eurotheum, 110 m
  25. Büro Center Nibelungenplatz, 110 m
  26. Commerzbank (alt), 109 m
  27. Holiday Inn, 100 m

Frankfurt ist auch die Stadt der Hochhäuser. Schon von weitem, egal mit welchem Verkehrsmittel man anreist, sieht man die Skyline. Besonders markant ist der Commerzbank Tower mit fast 300 m und der Messeturm mit seinen 256 m. Das einzige Hochhaus mit öffentlicher Besucherterrasse und Restaurant/Bar in 200 m Höhe ist der Main Tower. Im 25. Stockwerk des Japan Center befindet sich ebenfalls ein Restaurant. Den besten Blick auf die Skyline bietet die Ignatz-Bubis-Brücke (Strab 14, Hospital zum hl. Geist), zum Fotografieren ist die Deutschherrnbrücke (Eisenbahn- und Fußgängerbrücke) zu empfehlen. Auch vom Goetheturm in Sachsenhausen hat man einen wunderbaren Blick auf die Skyline und kann bei gutem Wetter sogar bis Darmstadt sehen. Am Fuße des Goehteturms findet sich ein großer Spielplatz und ein Gartenlokal.

Kirchen

  • Dom Katholische St. Bartholomäus-Gemeinde, kreuzförmige Hallenkirche, Gotik, eigentlich kein richtiger Dom, da die Stadt nie Bischofssitz war, aber hier bekamen zehn Kaiser zwischen 1562 und 1792 die Krone aufgesetzt, Bartholomäus-Fries (15. Jh.), Chorgestühl (14. Jh.), Maria-Schlaf-Altar (1434), Kreuzigungsgruppe (1509); Der Turm (96 m hoch, einer der schönsten in Deutschland) kann von April bis Oktober bestiegen werden wenn er nicht gerade renoviert wird (324 Stufen), Dommuseum siehe "Museen", Domplatz (U/S Dom/Römer)
  • Leonhardskirche spätromanische Basilika, ab 1219 erbaut, ca 1250 fertiggestellt, Am Leonhardstor 25 (U Dom/Römer)
  • Katharinenkirche nachgotische Saalkirche, An der Hauptwache 1 (S+U Hauptwache)
  • Alte Nikolaikirche Hallenkirche der Frühgotik, Römerberg (U Dom/Römer)
  • Paulskirche, gebaut 1789 bis 1833, Gedenkstätte der Demokratie in Deutschland, Sitz der ersten deutschen Nationalversammlung (1848/49), im zweiten Weltkrieg zerstört, 1947 bis 49 wiederaufgebaut, wird nicht mehr als Kirche genutzt, Paulsplatz 11 (U Dom/Römer)
  • Karmeliterkloster gebaut 1460 bis 1520, sehr große spätmittelalterliche Wandbilder, beherbergt das "Institut für Stadtgeschichte" (zählt zu den bedeutendsten deutschen Archiven), Im südlichen Teil der Klosteranlage befindet sich das Museum für Vor- und Frühgeschichte/Archäologisches Museum, Münzgasse 9 (U Willy-Brandt-Platz)

Burgen, Schlösser und Paläste

Skyline von Frankfurt am Main
  • Bolongaropalast (Höchst) aus dem 18. Jh., größter Privatbau der Epoche, Deckenmalereien, Stuck, Porzellanausstellung

Bauwerke

Alte Oper, Frankfurt am Main
  • Alte Oper ursprünglich 1873-80 errichtet, fiel im zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer, 1976-81 wiederaufgebaut, heute finden zahlreiche Konzerte statt, Opernplatz 1 (U Alte Oper)
  • Römer (Wahrzeichen von Frankfurt am Main), seit 1405 Frankfurter Rathaus, Gruppe aus ursprünglich elf Bürgerhäusern, die zum Rathaus umgebaut wurden, 1950 in modernerer Form wiederaufgebaut, Kaisersaal (mit Ölgemälden aller Kaiser von 768 bis 1806, das Erdgeschoß beherbergte bis 1846 die Messehallen, Römerberg 27 (U Dom/Römer)
  • Römerberg/Ostzeile 1983 originalgetreu wiederaufgebaute historische Fachwerkhäuserzeile gegenüber dem Römer (U Dom/Römer)
  • Hauptwache Barockgebäude (1729/30), einst eine wichtige Polizeiwache, Später Gefängnis (der "Schinderhannes" saß hier), seit 1904 Café, Treffpunkt aller wichtigen U- und S-Bahn-Linien (ehemals auch Straßenbahn), An der Hauptwache 15 (S+U Hauptwache)
  • Goethe-Haus Geburthaus von Johann Wolfgang von Goethe, Goethemuseum siehe "Museen", 1951 originalgetreu wiederaufgebaut, Großer Hirschgraben 23-25 (S Hauptwache, U Willy-Brandt-Platz), Öffnungszeiten: Mo - Sa 10.00 – 18.00, So und Feiertage 10.00 – 17.30; Öffnungszeiten Bibliothek: Mo bis Fr 10:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00, Eintrittspreise: Erwachsene 5,00 EUR, Gruppen ab 11 Personen 4,00 EUR, Gruppen ab 20 Personen 3,00 EUR, Familien mit Kindern (max. 2 Erwachsene) 8,00 EUR, Studenten 2,50 EUR, Schüler 1,50 EUR, Kinder bis 6 Jahre frei, Kostenlose Führungen: Täglich 14.00 und 16.00
Goetheturm im Stadtwald von Frankfurt
  • der Goetheturm ist ein 43 Meter hoher Aussichtsturm der vollständig aus Holz gefertigt ist. Ma findet ihn am südlichen Rand von Frankfurt (Sachsenhausen). Von hier aus hat man einen schönen Blick über die Frankfurter Skyline.
  • Rententurm (1456) romanischer Palast, ehemals Zollstätte am Hafen, , Fahrtor 2 (U Dom/Römer)
  • Staufermauer Teil der ersten Frankfurter Stadtbefestigung (12. Jh.), Fahrgasse (S+U Konstablerwache)
  • Haus Wertheym der einzige Fachwerkbau der Altstadt, der den Krieg überstanden hat, Fahrtor 1 (U Dom/Römer)
  • Leinwandhaus spätgotisches Bürgerhaus um 1390, Weckmarkt 17 (U Dom/Römer)
  • Steinernes Haus spätgotisches Bürgerhaus, Markt 42-44 (U Dom/Römer)

Museen

Die meisten Museen befinden sich am Museumsufer:

  • Städel (Museumsufer, Schaumainkai 63 (Ausstellungshaus: Holbeinstraße 1); U1, U2, U3 (Schweizer Platz), Straßenbahnen 15 und 16 (Otto-Hahn-Platz), Bus 46 (Städel)): Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen
Öffnungszeiten: Di, Fr - So 10 - 19 Uhr; Mi, Do 10 - 21 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene (inkl. Galerie) 8 Euro, ermäßigt (Schüler/Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Arbeitslose, Senioren ab 65, Inhaber des Frankfurt-Passes) 6 Euro, Familienkarte 16 Euro, Kinder unter 6 Jahre frei, Audioguide regulär 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, Katalog 29,90 Euro
  • Liebieghaus (Schaumainkai 71, Tel.: 069-212-38615, E-Mail: info@liebieghaus.de): Skulpturen von der Antike bis zum Klassizismus
Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 17.00 Uhr, Mi 10.00 - 20.00 Uhr
Eintrittspreise: Dauerausstellung Erwachsene 4 €, Ermäßigt (Kinder bis 15 Jahre) 1,30 €, Schüler ab 16 Jahren, Studenten, Auszubildende, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Arbeitslose, Kriegsversehrte, Behinderte 2,50 €, Gruppen ab 20 Personen 2,50 €, Freier Eintritt: Kinder bis 6, Kunsthistoriker, Archäologen und ICOM-Mitglieder, Studenten des 1. Semesters bei Vorlage des Kulturscheckhefts; Freier Eintritt am jeweils letzten Samstag im Monat
  • Museum für Kommunikation (Schaumainkai 53 (Museumsufer), Tel.: 069-60600, E-Mail: mk.frankfurt@mspt.de; U: U4, U5 "Willy-Brandt-Platz" U1, U2 u. U3 "Schweizer Platz"; Straßenbahn Linie 16 "Schweizer Straße./Gartenstraße", Bus Linie 46 "Untermainbrücke"): Geschichte der Kommunikation von ihren Anfängen bis zu den modernsten technischen Entwicklungen
Winteröffnungszeiten: 1. Nov bis 31. Mär: Di - Fr 9 - 18 Uhr; Sa, So + Feiertag 11 - 19 Uhr
Eintritt: bis 5 Jahre, ICOM-Mitglieder und Begleitpersonen von Gruppen und Schulklassen, Inhaber von Museumsufercards, Museumsufertickets frei, ab 6 Jahre 1 EUR, ab 16 Jahre: 2 EUR
  • Deutsches Architekturmuseum (DAM)
  • Deutsches Filmmuseum
  • Museum für Weltkulturen
  • Museum für angewandte Kunst (MAK)
  • Ikonenmuseum

Außerdem findet man noch in der Innenstadt

  • Jüdisches Museum (Untermainkai 14/15, Tel.: 069-212-35000, E-Mail: info@juedischesmuseum.de; U1-U5, Straßenbahn 11/12 "Willy Brandt-Platz"): Juden in Frankfurt 1100-1800, Jüdisches Leben - Jüdische Feste, Juden in Frankfurt 1800-1950, Mayer Amschel Rothschild & Söhne
Öffnungszeiten: Di - So 10 - 17 Uhr, Mi 10 - 20 Uhr
Eintritt: Erwachsene 2,60 €, Schüler, Studenten, Behinderte ab 80% MdE, Gruppen ab 15 Personen 1,30 €, Öffentliche Führung unentgeltlich, Kombiticket (Jüdisches Museum und Museum Judengasse) Erwachsene 3,00 €, Ermäßigt 1,50 €
  • Museum Judengasse (Kurt-Schumacher-Str. 10, Tel.: 069-2977419, E-Mail: info@juedischesmuseum.de; Bus 30/36, Straßenbahn 11/12 "Börneplatz"): archäologischen Reste der Frankfurter Judengasse, Geschichte des Ghettos, das alltägliche Leben in den Häusern der Judengasse und die Geschichte des Börneplatzes bis in die unmittelbare Gegenwart
Öffnungszeiten: Di - So 10 - 17 Uhr, Mi 10 - 20 Uhr
Eintritt: Erwachsene 1,50 €, Schüler, Studenten, Behinderte ab 80% MdE, Gruppen ab 15 Personen 0,70 €, Öffentliche Führung unentgeltlich, Kombiticket (Jüdisches Museum und Museum Judengasse) Erwachsene 3,00 €, Ermäßigt 1,50 €
  • Archäologisches Museum ( Karmelitergasse 1, im Karmeliterkloster, Tel.: 069-212-35896, E-Mail: info.archaeolmus@stadt-frankfurt.de, U1-5 "Willy-Brandt-Platz"): Museum für Vor- und Frühgeschichte, Vorgeschichte der Rhein-Main-Region, Funde zur Römerstadt Nida Franconofurd, Anfänge der Stadt Frankfurt, Antikensammlung, Abteilung Alter Orient; Sonderausstellung: bis So 26.2.06, Burgen und Basare der Kreuzfahrerzeit
Öffnungszeiten: Di - So 10.00-17.00, Mi 10.00-20.00, Führungen: So 11.00 , Mi 18.00
Eintritt: 4 €, ermäßigt 2 €, letzter Sa im Monat frei
  • Historisches Museum (Saalgasse 19 (am Römerberg), Tel.: 069-212-35599, E-Mail: info.historisches-museum@stadt-frankfurt.de, U4/U5 oder Straßenbahn 11/12 "Römer"): Dauerausstellungen: Saalhofkapelle - ältestes Bauwerk (um 1120) im alten Frankfurter Stadtgebiet, "Von der Pfalz zur frühen Stadt" - Frankfurt im Mittelalter, "Kirche - Stifter - Frömmigkeit" - Frankfurt im Spätmittelalter , "von der Reformation bis zur Aufklärung" - 16.-18. Jahrhundert, "Von Fremden zu Frankfurtern" - Zuwanderung und Zusammenleben, "Main-Metropole" - Frankfurter Stadtgeschichte 1866 bis 200, "Frankfurter Schätze" - prächtiges Tafelsilber aus Gründerzeit und Jugendstil von Frankfurter Bürgern; Caricatura: Museum für Komische Kunst, Karikaturen
Öffnungszeiten: Di - So 10-17Uhr, Mi 10 - 20 Uhr
Eintritt: 4,-/ermäßigt 2,- EUR, am letzten Samstag im Monat eintrittsfrei
  • Kindermuseum (im Historischen Museum, Saalgasse 19, Tel.: 069/ 212 35154, E-Mail: info.kindermuseum@stadt-frankfurt.de): Ausstellungen zu stadt- und kulturgeschichtlichen Themen speziell für Kinder
  • Kronberger Haus (Bolongarostr. 152, Frankfurt-Höchst, Tel.: (069) 212-36712/-45474, S 1, S 2 "Bhf.-Höchst", Bus 54): "Höchster Porzellan" aus der Zeit des Rokoko und des Klassizismus - Fayencen und Porzellane der zweitältesten Manufaktur Deutschlands
Öffnungszeiten: Sa und So 11 – 18 Uhr
Eintritt: 2,50/1,20 EUR
  • Museum für Moderne Kunst (MMK) (Domstraße 10, Tel.: 069-21230447, E-Mail: mmk@stadt-frankfurt.de): Schwerpunkt: Pop-Art, aber auch Objektkunst, Konzeptualismus, Rauminstallationen, Sonderausstellungen: »spinnwebzeit« – die eBay–Vernetzung (bis 29.01.06), "Frankfurter Positionen" - Hans–Peter Feldmann, Lucien Samaha, Wolfgang Tilmans und Klasse (15.01. bis 12.02.06), Dornbracht Installation Projects® - Thomas Bayrle  »40 Jahre Chinese Rock 'n' Roll« Barbara Klemm  »14 Tage China im Jahre 1985« (17.03. bis 27.08.06), Max Beckmann und Thomas Demand (24.03. bis 27.08.06), »Humanism in China« - A Contemporary Record of Photography - Serge Spitzer/Ai Wei Wei (13.05. bis 27.08.06)
Öffnungszeiten: Di - So 10 - 17 Uhr, Mittwoch 10 - 20 Uhr
Eintritt:
  • Senckenberg-Museum (Senckenberganlage 25, Tel.: 069-7542-0; S3, S4, S5, S6 "Westbahnhof" (10 Minuten Fußweg), U6, U7 "Bockenheimer Warte" (3 Minuten Fußweg), U4 "Bockenheimer Warte" (2 Minuten Fußweg), Bus 32 "Senckenbergmuseum", Straßenbahn 16 "Bockenheimer Warte" (5 Minuten Fußweg)): bekannt sind die Dinosauriere und Fossilien aus der Grube Messel, außerdem: viele ausgestorbene Tierarten, ägyptische Mumien, Mineralien, Schrumpfköpfe, Kindermumien, Fisch-Ausstellung,... . Jeden Mi um 18:00 findet eine einstündige Führung zu einem bestimmten Thema statt (keine zusätzliche Gebühr)
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9.00-17.00, Mi 9.00-20.00, Sa, So, Feiertage 9.00-18.00
Eintritt: Erwachsene: 5,00 €, Senioren/Schwerbehinderte: 4,00 €, Kinder/Jugendliche (6 - 16 Jahre)/Wehrpflichtige/Zivildienstleistende/Schüler/Studenten: 2,50 €, ermäßigte Gruppentickets, Familienkarte 12,00 €, Mi ab 17:00 Erwachsene 3,50 €
  • Schirn Kunsthalle, Römerberg, Tel.: 069/299882-0, E-Mail: welcome@schirn.de; U 4/5: "Römer", Straßenbahn 11/12: "Paulskirche". Wechselnde Ausstellungen: Moderne Kunst, Expressionismus, Dada und Surrealismus, Geschichte der Fotografie, Thema "Shopping"; aktuell: Summer of Love (bis 12.02.06); James Ensor (bis 19.03.06); Max Beckmann (03.03. - 28.05.06); Bazon Brock (25.03. - 05.05.06); Die Jugend von heute (07.04. - 25.06.06); Die Eroberung der Straße (15.06. - 03.09.06); Nichts (12.07. - 01.10.06); I like America (28.09. - 01.10.06); Picasso (20.10.06 - 21.01.07); Anonym (20.11.06 - 14.01.07)
Öffnungszeiten: Di, Fr - So 10-19 Uhr, Mi/Do 10-22 Uhr
Eintritt: je nach Ausstellung ca. 6 - 8 EUR
  • Struwwelpeter-Museum (Bendergasse 1, im Gebäude der Schirn, aber anderer Eingang; Tel. 069-281333; Straßenbahn 11/12, U4/5 "Römer"): Briefe, Zeichnungen, Skizzenbücher, Manuskripte, Struwwelpeter Ausgaben und -parodien aus dem 19. und 20. Jahrhundert, weitere Kinderbücher aus dem Besitz Heinrich Hoffmanns, in- und ausländische Struwwelpeter Ausgaben, seltene Dokumente, Leben und Wirken Heinrich Hoffmans in Frankfurt
Öffnungszeiten: täglich 11-17 Uhr, Mi 11-20 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt frei
  • Explora (auch [1]) (Glauburg Platz 1, Tel.: 069/788888, E-Mail: info@EXPLORAmuseum.de): Museum für Wissenschaft und Technik (Schwerpunkt: Optik), untergebracht in einem ehemaligen Hochbunker, Visuelle Täuschungen, Phänomene des Schalls, 3-D-Fotografien, Denkspiele.
Dieses teuere Museum sieht aus, nicht sehr gewartet und erneuert zu sein. Viele Bilder (z.b. des Visuellen Täuschungen) sind zehn Jahre oder (viel) mehr alt und können meistens im Internet gefunden sein (selbstverständlich das funktioniert für Hologramms nicht! Aber die sind auch sehr alt und es gibt bessere.). Das Museum ist mehr für Kinder, die ein bisschen mehr Spaß in den interaktiven Aktivitäten finden können, geeignet.
Öffnungszeiten: Di - So: 11:00 - 18:00
Eintritt: Erwachsene 12,00 €, Jugendliche/Studenten/Senioren 9,00 €, Kinder/Behinderte 6 €, Familie 33 €. Unbestimmtes Rabatt für Explora Newsletter Träger, eines drücken und bringen!
  • Dialogmuseum (Hanauer Landstraße 137-145, Tel.: 069-9043210, E-Mail: info@dialogmuseum.de, Straßenbahn 11, "Osthafenplatz"): Ausstellung "Dialog im Dunkeln": In völlig abgedunkelten Räumen führen blinde Menschen das Publikum durch eine Ausstellung aus unterschiedlichen Alltagssituationen (Wald, Stadt, Brücken, Hauseingänge, Autos). "Casino for Communication" ist ein Spaß für Mitspieler jeden Alters zur Erprobung kommunikativer und sozialer Kompetenz. "Taste of Darkness": Außerdem gibt es ein Dunkelrestaurant, in dem blinde Servicekräfte den Besuchern ein Dreigänge-Menü servieren.
Öffnungszeiten: Di - Fr 9.00 - 17.00 Uhr, Sa, So, Feiertage 11.00 - 19.00 Uhr
Eintritt: Dialog im Dunkeln: Erwachsene 10,-, ermäßigt 7,-, Kinder (bis 14) 5,-, Familien (max. 5 Pers.) 23,-; Casino for Communication: Erwachsene 7,-, ermäßigt 5,-, Kinder (bis 14) 4,-, Familien (max. 5 Pers.) 20,-; Taste of Darkness: Mi und Fr 19.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Preis ab 55,- Euro zuzüglich Getränken
  • Palmengarten (Siesmayerstraße 63, Tel.: 069/212-33939, E-Mail: info.palmengarten@stadt-frankfurt.de; Eingang Palmengartenstraße: U4, U6, U7 "Bockenheimer Warte", Bus 32/50/75 "Bockenheimer Warte", Strassenbahn 16; Eingang Siesmayerstraße: U6, U7 "Westend", Bus 36 "Palmengarten"): 1868 von frankfurter Bürgern gegründet, 29 ha Freilandanlagen, 10.000 qm Schauhausflächen, Palmenhaus, Tropicarium, Pflanzensammlungen der ganzen Welt, Sonderausstellungen, Papageno-Musiktheater
Öffnungszeiten: Nov - Jan: Mo - So 9 - 16 Uhr, Feb: Mo - So 9 - 17 Uhr, Mär - Okt: Mo - So 9 - 18 Uhr
Eintritt: Erwachsene 5,00 EUR, Kinder 2,00 EUR, Familien 9,50 EUR, Senioren 4,00 EUR, Schwerbehinderte (ab GdB 50) 4,00 EUR, Schwerbehinderte (ab GdB 80) Eintritt frei
  • Dommuseum (Domplatz 14, Tel.: 069/13376184, E-Mail: dommuseum-ffm@t-online.de, U-Bahn U4 "Römer", Linie 11/12 "Domstraße"): Geschichte der Kirche (Königswahlen, Kaiserkrönungen), Domschatz (liturgische Gewänder, Altargeräte, Reliquare, sakrale Goldschmiedekunst), zeitgenössische Kunst, historische Ausstellungen
Öffnungszeiten: Di-Fr 10 - 17, Sa/So/Feiertage 11 - 17 Uhr
  • Goethemuseum (neben dem Goethehaus, Großer Hirschgraben 23-25, Tel.: 069-13880-0, S- und U-Bahnen "Willy-Brandt-Platz"/"Hauptwache" fünf bis zehn Gehminuten, E-Mail: info@goethehaus-frankfurt.de): Gemäldegalerie, die sich der Goethezeit widmet
Öffnungszeiten: Mo - Sa 10.00 – 18.00 Uhr, So und Feiertage 10.00 – 17.30 Uhr
Eintritt: Erwachsene 5,00 EUR, in Gruppen ab 11 Personen 4,00 EUR, Familien mit Kindern 8,00 EUR, Studenten 2,50 EUR, Schüler 1,50 EUR, Kinder bis 6 Jahre frei, ermäßigt 3,00 EUR

Straßen und Plätze

  • Römerberg (U Dom/Römer)
  • Hauptwache (S+U Hauptwache)
  • Konstablerwache
  • Zeil (Fußgängerzone, Haupteinkaufsstraße)
  • Freßgass
  • Affentorplatz (Sachsenhausen, Bus 36)

Parks

Auf jeden Fall sollte ein Besuch in den Stadtteilen und den vielen Parks nicht fehlen. Der Grüneburgpark und der sich anschließende Palmengarten ist die größte grüne Oase der Stadt neben dem Stadtwald. Ein städtisches und gleichzeitig idyllisches Erlebnis sind aber auch der Günthersburgpark in Bornheim und der kleine, aber feine Holzhausenpark. Letzterer ist in direkter Innenstadtnähe und beherbergt eine kleines Wasserschlösschen, das Holzhausenschlösschen. Der Bethmannpark in der Nähe der Konstablerwache hat einen wunderschönen chinesischen Garten. Am Mainufer wachsen im sog. "Mainpark Nizza" durch seine erheblich über dem Durchschnitt liegenden warme Temperaturen exotische Pflanzen wie Palmen oder Zitrusfrüchte.

Verschiedenes

  • Archäologischer Garten, Ausgrabungen einer römischen Siedlung und der alten Kaiserpfalz, Römerberg (U Dom/Römer)
  • Höchster Altstadt, eines der letzten verbliebenen Fachwerkensembles (S Höchst)
  • Sehr ausführliche Stadtführungen werden von der Kulturothek angeboten. Auch für Frankfurter interessant

Aussichtspunkte

  • Main Tower
  • Goetheturm
  • Zeilgalerie

Aktivitäten

Römer, Frankfurt am Main

Wer einmal in Frankfurt ist, sollte sich vom Trubel der Innenstadt nicht täuschen lassen: Frankfurt hat dem Touristen auch mondänes und idyllisches zu bieten:

Wer Frankfurt von seiner wahren Seite kennenlernen möchte sollte einen Spaziergang vom Schauspielhaus (U-Bahn Willy-Brandt-Platz) durch die Wallanlage entlang des Bankenviertels bis zur Alten Oper machen. Von dort aus über die Fressgass zur Hauptwache. Einen kleinen Abstecher auf die Zeilgalerie (schöner Blick auf die Skyline, kostenlos) und weiter zum Römer flanieren. Von da aus über den Archäologischen Garten (Ausgrabungen einer römischen Siedlung) weiter zum Dom. Zurück zum Römerberg und über den Eisernen Steg auf das Sachsenhäuser Ufer "übersetzten." Dort kann man einen wunderschönen Spaziergang auf der Uferpromenade machen und die imposante Stadtsilouhette bewundern.

Eine "Etage" höher, auf Straßenebene, reihen sich die Museen des Museumsufers auf. Hier sind vor allem das Deutsche Film Museum, das Deutsche Architekturmuseum, das Museum für Kommunikation, das Museum für angewandte Kunst und das Museum der Weltkulturen hervorzuheben. Als Abschluss einer Museumstour sollte man das romantische Kaffee im Liebighaus nicht auslassen, das im Hinterhof einer Villa aus dem 19. Jahrhundert liegt.

Häufig lassen Touristen die Stadtteile Frankfurts und die wunderschönen Parks links liegen. So kann man von Bockenheim ausgehend über das Westend und Nordend nach Bornheim wunderschön durch intakte Stadtviertel des 19. Jahrhunderts spazieren gehen und dabei in einem der vielen Cafes und Parks (Grüneburg-, Günthersburg- und Holzhausenpark seien hier nur beispielhaft erwähnt) halt machen.

Für die passiven Sportler gibt es in Frankfurt so ziemlich alle Sportarten erstklassig zu bewundern. Die Frankfurter Eintracht (Fußball, 1. Bundesliga), Frankfurt Lions (Eishockey, DEL), Skyliners (Basketball, 1. Bundesliga), Frankfurt Galaxy (Football, NFL Europe) 1. FFC Frankfurt (Damen-Fußball, 1. Frauen-Bundesliga), FSV Frankfurt (Damen-Fußball, 1. Frauen-Bundesliga). Zudem gibt es noch erstklassiges Fußballvergnügen im benachbarten Mainz (FSV Mainz 05) und Zweitligafußball in Offenbach am Main (Kickers Offenbach), das direkt an Frankfurt angrenzt.

Der Frankfurter Golfclub im Stadtteil Niederrad zählt zu den schönsten Plätzen Deutschlands. Der 18-Loch Meisterschaftsplatz wurde im englischen Stil entworfen. Zudem findet sich im Inneren der Pferderennbahn ein 9-Loch-Platz der Paragon Golf-Akademie. In der Region finden sich zahlreiche weitere Golfplätze.

Einkaufen

Im Zentrum von Frankfurt erstreckt sich die Zeil zwischen Hauptwache und Konstablerwache. Die Zeil ist die umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands mit entsprechend kommerziellem Angebot. Südlich der Zeil in dem Viereck Konstablerwache, Hauptwache, Goethehaus und Museum für Moderne Kunst bis runter zum Main kann man alles kaufen, was das Herz begehrt.

An der Hauptwache, am Eingang der Zeil, entsteht im Moment eines der größten Einkaufszentren Deutschlands, das Ende 2008 fertig gestellt sein soll. Daran angeschlossen wird auch das ehemalige Palais Thurn und Thaxis wiedererrichtet.

Hauptwache und Opernplatz werden von der Goethestraße (mit Shops internationaler Luxusdesigner) und der - Fressgass' genannten - Grossen Bockenheimer Straße (mit Delikatessläden, Coffee-Shops, Gastronomieangeboten) verbunden.

Empfehlenswert ist auch der Einkaufsbummel auf der Berger Straße (Bornheim), Leipziger Straße (Bockenheim), und Schweizer Straße (Sachsenhausen). Hier ist eine Vielzahl kleiner Läden zu finden.

Küche

Besondere Spezialitäten der Region sind Ribbsche mit Kraut, Handkäs mit Musik und Frankfurter Grie Soß(Grüne Soße). Handkäse mit Musik wird typischerweise mit Brot und Butter gereicht. Der Gast erhält i.A. keine Gabel, sondern nur ein Messer, mit dem der Handkäse stückchenweise auf das Brot gelegt und abgebissen wird. Die Grüne Soße besteht aus 7 verschiedenen Kräutern, die typischerweise aus den Gärtnereien im Stadtteil Oberrad stammen und kleingehäckselt in Sahne oder manchmal auch Joghurt gerührt werden. Abgestimmt wird diese Mischung mit Pfeffer, Salz und einer ordentlichen Portion Senf. Als Beilage werden Salz- oder Bratkartoffeln und hartgekochte Eier gereicht. Dazu wird der typische Frankfurter Apfelwein, der Ebbelwoi, aus einem speziellen Glas, dem Geribbde, getrunken. Eingeschenkt wird das Schöbbsche (ursprünglich 0,3l, heute vielfach 0,25l) aus dem Bembel, einem tönernen Krug, dessen Größe in der Anzahl der Schöbbsche angegeben wird (z.B. 5'er Bembel). Wem der Apfelwein zu sauer ist, der kann ihn als G'spritzde trinken, mit Mineralwasser gestreckt. Wem das nicht reicht, der bestellt sich einen Süß-G'spritzde, einen Apfelwein mit Zitronen-Limonade oder im Umland öfter auch mit Orangen-Limonade. Doch Vorsicht! Bestellt man einen Süßgespritzten in den traditionsreichen Apfelweinlokalen Sachsenhausens und z.T. auch Bornheims, dann setzt man sich u.U. dem Zorn des Personals aus, da die Zugabe von Limonade den Charakter des Apfelweins zerstört. Die meisten dieser Lokale keltern ihren Apfelwein selbst und sind demensprechend stolz auf die Früchte ihrer Arbeit, die sie sich allenfalls verwässern, keinesfalls aber versüßen lassen.

Krapfen heissen Kreppel (singular = plural) und Teilchen heissen Stückchen. Das einzige typische lokale Backwerk heisst Bethmännchen, vereint Marzipan und Mandeln in einer kleinen, vage menschlichen Figur und wird nur während der Adventszeit gebacken. Der Name geht zurück auf die bekannte Frankfurter Patrizierfamilie Bethmann.

Wem die regionale Küche nicht zusagt, findet in Frankfurt reichlich Auswahl. Von Afrikanisch über Orientalisch und Süd-Amerikanisch bis zum Asiatischen ist alles vorhanden. Gut bürgerliche Küche ist natürlich auch allenthalben zu finden.

Roter Ochs, Lorchheimer-Str, [0] 69 / 4865 Hildebrnds, Alte Gasse, [0] 69 / 97599-29 Bierhelder Hof, Ringstr., [0] 69 / 7820 Goldenes Schaf, Lindenweg, [0] 69 / 4856 Mac Donald, Rudolf Weg, [0] 69 / 4861 Havana, Rungenweg, [0] 69 / 4867 Brinkhoff, Tiergarten, [0] 69 / 4867 Gyros, Rudolf Weg, [0] 69 / 97599-21 Markthalle, Strasse, [0] 69 / 4861 Augustiner , Lise-Meitner, [0] 69 / 2698

Ausgehen

Wer in Frankfurt ausgehen will, muss sich ein wenig hier auskennen. Die besten Tipps findet man im vierzehntäglich erscheinenden "Journal Frankfurt" oder im "PRINZ", der monatlich erscheint.

Kulturell hat Frankfurt viel zu bieten, angefangen von den mehrfach prämierten Frankfurter Bühnen (Schauspielhaus, Oper), über alternative Unterhaltung und Kleinkunst (Mousonturm) und modernen Tanz (The Forsythe Company) bis hin zu Variete im Tigerpalast. Zudem hat Frankfut eine ausgeprägte Museumslandschaft. Die bekanntesten sind das Museum für Moderne Kunst, das Museum für Angewandte Kunst, die Schirn Kunsthalle und das Städelsche Kunstinstitut. Die meisten Museen sind am Museumsufer auf der Südseite des Mains zu finden.

Neben den bekannten und eleganten Clubs in der Innenstadt, das Living XXL im Basement der Europäischen Zentralbank, die Gallerie in der Nähe des Hbf oder das Praesidium 19/11 einige Meter weiter, hat sich das Uniongelände im Ostend zu einem angesagten Treffpunkt entwickelt. Neben den Clubs King Kamehameha und dem 190East sind hier auch Bars wie die Sansibar Roofgarden (Sommer - Dachgarten) zu finden. Für die meisten Clubs empfiehlt es sich, ein Jackett mitzunehmen (kann ja an der Garderobe wieder abgegeben werden) und kein T-Shirt anzuziehen.

Für Techno-Freunde empfiehlt sich das U-60311 (der Name leitet sich aus der Postleitzahl ab, das U aus der Lage des Clubs, unter der Erde, in der ehemaligen Fußgängerunterführung vom Roßmarkt zu Kaiserstraße) an der Hauptwache in der Innenstadt. Zudem ist im Ostend das Cocoon zu finden. Dieser Club der Techno-Ikone Sven Väth ist wohl einer der beeindruckensten Techno-Clubs der Welt. Die exklusive Küche und das extravagante Design haben allerdings ihren Preis. Ein Besuch lohnt sich trotzdem.

Eine gute Empfehlung ist die Bar 22nd Lounge im 22 Stockwerk des Eurotheum in der Innenstadt(direkt neben dem Main Tower). Von hier hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Besonders im Winter, wenn das Lichtermeer der Stadt in der Dunkelheit glitzert, ist dies ein besonderes Erlebnis.

Wer eine Mischung aus schick und bodenständig mag, sollte sich in Sachsenhausen in der Schweizer Straße und der Textorstraße umsehen. Hier gibt es von der Äpplerwirtschaft (Aatschel, Fichtekränzi, Gemalte Haus, Wagner) bis zur schicken Bar (Bar Oppenheimer, Keepers Lounge, Hoppers) alles was die Leber begehrt. Weitere Apfelweinwirtschaften gibt es in Bornheim (z.B. Eulenburg) und das 'Rad' in Seckbach.

Altenativer geht es im studentischen Bockenheim (rund um die Leipziger Str.) und im Nordend (Berger Str.) zu. Aber auch in der Innenstadt um die Katharinen Kirche (Studio Bar, Helium) und am Römer gibt es nette Läden zum ausgehen.

Geheimtipp: Gegenüber vom Goethe-Haus hat sich in der Innenstadt rund um das Kaffee Karin eine kleine aber feine Barszene entwickelt. Einfach mal reinschauen!

Die Schwule Szene geht vor allem ins Pulse, Luckys Manhatten (LM27), Central oder ins Schwejk, die alle im sog. "Bermudadreieck" in der Nähe der "Konstablerwache" liegen, aber wegen der verwinkelten Straßen manchmal etwas schwer zu finden sind.

In Alt-Sachsenhausen findet sich ein bunte Mischung aus traditioneller Apfelweinkultur, Bars und Clubs (Clubkeller, Stereobar, Das Bett).

Die Straße mit der größten Häufung von Restaurants ist die Freßgass, die sich bis zur Alten Oper erstreckt. Dort findet man Restaurants und Snacks für jeden Geschmack.

Unterkunft

In Frankfurt herrscht wahrlich kein Mangel an Hotelbetten, solange keine größere Messe ist. Zu Messezeiten sind die Hotels jedoch extrem teuer und vollständig ausgebucht. Ob 3, 4 oder 5 Sterne, hier findet jeder eine passende Übernachtungsmöglichkeit. Am Wochenende sind Übernachtungen in Frankfurt ausgesprochen günstig, da die Hotels nur unter der Woche von Geschäftsreisenden belegt sind. Hier sind auch Übernachtungen in fünf Sterne plus Hotels durchaus bezahlbar. Günstig ist es zu jeder Zeit in der Jugendherberge am Schaumainkai, die sich zusätzlich in direkter Laufnähe zu Alt-Sachsenhausen und zum Mainufer befindet. Hier fand auch der 1. Wikimania Kongress statt.

  • Hotel Cult Hervoragendes 4-Sterne Designhotel im Stadtteil Frankfurt/Sachsenhausen. Unweit des Stadtzentrums an der Hauptwache und nahe dem Römer.
  • Hotel Tourist Mittelklasse Hotel unmittelbar am Frankfurter Hauptbahnhof gelegen und keine 10 Minuten von dem Frankfurter Messegelände entfernt.
  • Pension Alpha Preisgünstige Pension im unteren Preissegment, auch während der berüchtigten Messetermine. Nahe dem Frankfurter Hauptbahnhof und dem Frankfurter Messegelände.

Akademisches Lernen

Frankfurt verfügt über mehrere Hochschulen. Zuerst ist da natürlich die große Johann-Wolfgang von Goethe Universität zu nennen. Daneben gibt es noch die Hochschule für Bankwirtschaft (Wikipedia:hfb), die Hochschule für Musik und darstellende Kunst und die Fachhochschule Frankfurt. Seit kurzem gibt auch die Goethe Business School, die in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Duke University eines der in Deutschland wohl renommiertesten MBA-Pragramme anbietet.Es gibt auch noch das Max-Planck Institut für Biophysik im Norden Frankfurts und das Max-Planck-Institut für Hirnforschung im Stadtteil Niederrad.

Arbeiten

Frankfurt ist eine Pendlerstadt. Tagsüber bläht sich die Stadt auf und wird zur Millionenmetropole, abends, wenn die Pendler in die Vororte fahren, zieht sich die Stadt wieder zusammen. In keiner deutschen Stadt ist das Dienstleistungsgewerbe so vorherrschend wie in Frankfurt. Nicht nur das Finanzdienstleistungsgewerbe, Unternehmensberatungen und Anwälte haben Frankfurt zu ihrer Hauptstadt erklärt. Auch Werbungs- und PR- oder Chemie- und Pharmafirmen fühlen sich hier zu Hause. Die Stadt hat beinahe so viele Arbeitsplätze wie Einwohner. Es gibt jedoch auch noch bedeutende Industrie in Frankfurt und der Region. Hierzu zählen neben dem Industriepark Höchst z. B. Opel in Rüsselsheim, Continental im Stadtteil Rödelheim oder Celanese am Flughafen, Continental Reifenwerke.

Sicherheit

Frankfurt gilt neben Hamburg als Hauptstadt des Verbrechens in Deutschland. Trotzdem kann man sich genauso sicher fühlen wie in jeder anderen deutschen Großstadt auch.

Seit einiger Zeit ist auch die Umgebung um den Hauptbahnhof, die früher bedingt durch Drogenabhängige unter keinem guten Ruf stand, sicherer geworden. Durch massive Präsenz von Sicherheitsleuten sowie Videoüberwachung ist das Bahnhofsgelände zu jeder Zeit problemlos zu begehen. Auch Frauen können sich hier relativ sicher fühlen.

Gesund bleiben

Die ärtzliche Versorgung ist, wie in allen deutschen Großstädten, sehr gut. Besonders herauszuheben ist das Universitätsklinikum, das einen hervorragenden Ruf genießt.

Klarkommen

Der Frankfurter ist nicht als besonders freundlich bekannt. Allerdings wird man nur in Ausnahmefällen wirklich unfreundlich behandelt. Hat man sich an die raue Umgangsart besonders in Apfelweinkneipen gewöhnt, kommt man sehr gut mit allen Einheimischen klar. Gelegentliche sprachliche Probleme lassen sich mit einem "Hä?" lösen, dem hessischen Universal-Fragewort.

  • Touristinfo Hauptbahnhof (Hauptbahnhof - Passage, Tel.: 212-38800, E-Mail: info@tcf.frankfurt.de). Mo-Fr 8:00 - 21:00, Sa-So + Feiertage 9:00 - 18:00
  • Touristinfo Römer, (Römerberg 27, Tel.:212-38800, E-Mail: info@tcf.frankfurt.de). Mo-Fr 9:30 - 17:30, Sa-So + Feiertage 10:00 - 16:00

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