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Ecuador: Unterschied zwischen den Versionen

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Südamerika : Ecuador
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'''Ecuador''' ist ein Staat in [[Südamerika]], mit Grenzen zu [[Kolumbien]] und [[Peru]]. Seine Landschaft lässt sich in vier Regionen einteilen: [[Costa Ecuador]], [[Sierra Ecuador]], [[Oriente Ecuador]], [[Austro Ecuador]]
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'''Ecuador''' ist ein Staat in [[Südamerika]], mit Grenzen zu [[Kolumbien]] und [[Peru]]. Seine Landschaft lässt sich in vier Regionen einteilen: das '''Costa''' genannte Küstentiefland, das Andenhochland ('''Sierra'''), Ecuadors Anteil am Amazonastiefland '''Oriente''', und die '''Galapagos-Inseln'''.
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== Regionen ==
 
== Regionen ==
  
'''[[Galápagos-Inseln]]''' - Eine Inselgruppe im Pazifik, zu Ecuador gehörig, mit einer faszinierenden Tierwelt.
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'''[[Küste (Ecuador)|Costa]]''' - Das Küstentiefland am [[Pazifik]] erstreckt sich über die Provinzen ''Esmeraldas'', ''Manabí'', ''Guayas'' und ''El Oro''.
  
'''[[Sierra = Hochland]]''' - Das Hochland der Anden besteht aus zwei Cordillera Zügen, der Cordillera real und der Cordillera occidental, die vom interandinen Graben getrennt werden.  
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'''[[Hochland (Ecuador)|Sierra]]''' - Das Andenhochland umfasst zwei Bergketten - die ''Cordillera Real'' und die ''Cordillera Occidental'' - die vom interandinen Graben getrennt werden. Die Hauptstadt [[Quito]] befindet sich nur wenige Grad südlich des Äquators im interandinen Graben. In der ''Sierra'' befinden sich weltbekannte Vulkane, wie den ''Cotopaxi'' und der ''Chimborazo''.
Quito, die Hauptstadt des Landes befindet sich nur wenige Grad südlich des Äquators im interandinen Graben. In der Sierra befinden sich weltbekannte Vulkane, wie den Cotopaxi, Chimborazo, Altar, Cayambe.  
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'''[[Costa = Küste]]''' - Die Küste erstreckt sich über die Provinzen Esmeraldas, Manabí, Guayas, El Oro.
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'''[[Amazonasgebiet (Ecuador)|Oriente]]''' - Tropisches Regenwaldgebiet, welches Teil des Amazonasbecken ist und folglich in den [[Atlantik]] entwässert.
  
'''[[Oriente = Amazonasgebiet]]''' - Regenwaldgebiet, das an das Amazonasbecken angrenzt.
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'''[[Galápagos-Inseln]]''' - Eine  vulkanische Inselgruppe im Pazifik, bekannt für seine faszinierenden Tierwelt, Wiege der Evolutionstheorie von Darwin. Weltnaturerbe.  
  
 
== Städte ==
 
== Städte ==
  
* [[Quito]] - die Hauptstadt des Landes, touristisch interessant.
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* [[Quito]] - die Hauptstadt des Landes, die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe, touristisch interessant.
* [[Guayaquil]] - die größte Stadt des Landes, industriell geprägt.
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* [[Guayaquil]] - größte Stadt und wichtigstes Wirtschaftszentrum des Landes.
 
* [[Cuenca]] - drittgrößte Stadt Ecuadors, Hauptstadt der Provinz Azuay in den südlichen Anden, UNESCO Weltkulturerbe
 
* [[Cuenca]] - drittgrößte Stadt Ecuadors, Hauptstadt der Provinz Azuay in den südlichen Anden, UNESCO Weltkulturerbe
* [[Baños]] - Stadt unterhalb des aktiven Vulkans ''Tungurahua''.
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* [[Baños]] - Stadt unterhalb des aktiven Vulkans ''Tungurahua''. Backpacker-Hochburg.
 
* [[Ambato]] - Stadt der Blumen. Bekannt für seine Faschingsumzüge.
 
* [[Ambato]] - Stadt der Blumen. Bekannt für seine Faschingsumzüge.
 
* [[Latacunga]] - Provinzhauptstadt von Cotopaxi. Berühmt für das "Mama-Negra-Fest" das im November stattfindet.
 
* [[Latacunga]] - Provinzhauptstadt von Cotopaxi. Berühmt für das "Mama-Negra-Fest" das im November stattfindet.
* [[Otavalo]] - Stadt im Norden Quitos. Die Otavalenos sind weltberühmt für ihre Handwerksarbeiten (Textilien)
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* [[Otavalo]] - Stadt im Norden Quitos. Weltberühmt für ihren Handwerksmarkt.
 
* [[Bahía de Caraquez]] - Küstenstadt, die ihren besonderen Charm dadurch bekommt, dass man sie nur mit einer Fähre/ einem kleinen Boot erreichen kann.
 
* [[Bahía de Caraquez]] - Küstenstadt, die ihren besonderen Charm dadurch bekommt, dass man sie nur mit einer Fähre/ einem kleinen Boot erreichen kann.
 
* [[Atacames]] - Küstenort in der Provinz Esmeraldas. Beliebtes Ausflugsziel für Quiteños. Ausgeprägtes Nachtleben.
 
* [[Atacames]] - Küstenort in der Provinz Esmeraldas. Beliebtes Ausflugsziel für Quiteños. Ausgeprägtes Nachtleben.
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== Weitere Ziele ==
 
== Weitere Ziele ==
 
'''Dschungel Lodges''' in der Nähe von Tena:
 
* Amarongachi Lodge - am Flussufer des Alto Napo gelegen.
 
* Shangrila Lodge - an einem Steilhang 100 m über dem Fluss Anzu gelegen, spektakuläre Aussicht über den Regenwald.
 
  
 
'''La ruta de sol''' Entlang der Küste Ecuadors:  
 
'''La ruta de sol''' Entlang der Küste Ecuadors:  
* Es gibt eine recht gut ausgebaute Strecke entlang der gesamten Küste Ecuadors. Besonders reizvoll ist dabei die Strecke zwischen Esmeraldas und Salinas.  
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Es gibt eine recht gut ausgebaute Strecke entlang der gesamten Küste Ecuadors. Besonders reizvoll ist dabei die Strecke zwischen Esmeraldas und Salinas. Sie kann sowohl per Bus und mit dem Mietwagen zurückgelegt werden. Besondere Highlights - für alle die kleine Küstendörfer lieben sind dabei:  
Sie kann sowohl per Bus und mit dem Mietwagen zurückgelegt werden. Besondere Highlights - für alle die kleine Küstendörfer lieben sind dabei:  
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* Mompiche - kleines Fischerdorf mit nur wenigen Touristen. Traumparadies!  
 
* Mompiche - kleines Fischerdorf mit nur wenigen Touristen. Traumparadies!  
 
* Canoa - ein etwas größeres Fischerdorf, das in den letzten Jahren eine rasante touristische Entwicklung mitgemacht hat. Der weite Strand und die guten Wellen sind einzigartig.
 
* Canoa - ein etwas größeres Fischerdorf, das in den letzten Jahren eine rasante touristische Entwicklung mitgemacht hat. Der weite Strand und die guten Wellen sind einzigartig.
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* [[Mindo]] - Ein kleiner Ort im Nebelwaldgebiet auf Höhe der Äquatorlinie, mit dem subtropischen Naturschutzgebiet, dem Bosque Protector Mindo - Nambillo und dem  Waldschutzgebiet Mindo - Nambillo
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* Muisne - kleine Insel, ca. 70 km süd-westlich von Esmeraldas gelegen. Es gibt einen kleinen Bestand von Magroven zu sehen. Die Insel ist zu erreichen über eine kurze Bootsfahrt. Wunderschöner, mehrere Kilometer langer Sandstrand. Direkt am Anleger kann man für ca. 1,-$ eine Fahrradrikscha nehmen, um sich gemütlich zum Strand fahren zu lassen. Es gibt ein paar einfache Restaurants mit frischen Fischgerichten. Unter der Woche gibt es kaum Besucher und man ist fast alleine am Strand.
  
 
'''Zugfahrt'''
 
'''Zugfahrt'''
* von [[Riobamba]] zur ''Nariz del Diablo'' und zurück - eine Fahrt auf dem Dach des Güterzugs mit herrlichem Anden-Panorama. Der Zug fährt drei mal wöchentlich früh morgens ab Riobamba ein Teilstück der alten Strecke bis an die Küste.
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* von [[Riobamba]] zur ''Nariz del Diablo'' und zurück - eine Fahrt mit dem Schienenbus (autoferro) mit herrlichem Anden-Panorama. Der Schienenbus fährt dreimal wöchentlich frühmorgens ab Riobamba ein Teilstück der alten Strecke bis an die Küste.
  
'''Berg- und Vulkan-Touren''', z.B. von [[Baños]] aus
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'''Berg- und Vulkan-Touren''', z.B. von [[Baños]] oder [[Otavalo]] aus. Einige der Vulkane Ecuador gehören zu den einfachsten 5000er und 6000er der Erde. Dennoch, vorher ausreichend akklimatisieren!
  
 
'''Inseln'''
 
'''Inseln'''
* mehrtägige Touren zu den [[Galapagos]]-Inseln sind per Schiff oder per Inlandsflug ab [[Quito]] und [[Guayaquil]] ebenso möglich wie Tagesausflüge zur ''Isla de la Plata'' ab [[Puerto Lopez]] - im Sommer/Herbst mit der Möglichkeit zur Wal-Beobachtung
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mehrtägige Touren zu den [[Galapagos-Inseln]] sind per Schiff oder per Inlandsflug ab [[Quito]] und [[Guayaquil]] ebenso möglich wie Tagesausflüge zur ''Isla de la Plata'' ab [[Puerto Lopez]] - im Sommer/Herbst mit der Möglichkeit zur Wal-Beobachtung
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'''Amazonas-Regenwald'''
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Das artenreichste Gebiet der Erde, mit hunderten Vogelarten und tausenden Baumarten. Durch Erdölförderung und Holzfällerei stark bedroht. Einige Nationalparks schützen die üppige Natur und die letzten einheimischen Amazonas-Völker.
  
 
== Hintergrund ==
 
== Hintergrund ==
  
Auf Grund kriegerischer Auseinandersetzungen hat Ecuador große Teile des Amazonasbeckens an Peru verloren. Das Verhältnis zu seinem südlichen Nachbar ist deshalb noch immer gespannt und viele Ecuadorianer sind nicht besonders gut auf Peru zu sprechen. Aus diesem Grund sollte man sich gut überlegen, ob man z.B. die peruanischen Inka-Ruinen überschenglich lobt.
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Aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen hat Ecuador große Teile des Amazonasbeckens an Peru verloren. Das Verhältnis zu seinem südlichen Nachbar ist deshalb noch immer gespannt und viele Ecuadorianer sind nicht besonders gut auf Peru zu sprechen. Aus diesem Grund sollte man sich gut überlegen, ob man z.B. die peruanischen Inka-Ruinen überschwenglich lobt.
  
 
Entspannter ist das Verhältnis zu Kolumbien, trotz bürgerkriegsartiger Zustände dort und gelegentlicher Übergriffe der Guerilla im ecuadorianischen Grenzgebiet.
 
Entspannter ist das Verhältnis zu Kolumbien, trotz bürgerkriegsartiger Zustände dort und gelegentlicher Übergriffe der Guerilla im ecuadorianischen Grenzgebiet.
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== Anreise ==
 
== Anreise ==
  
=== Flugzeug ===
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=== Flugzeug ===  
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Das Land besitzt zwei internationale Flughäfen, in [[Quito]] und in [[Guayaquil]]. Es gibt nicht allzu viele Flüge nach Ecuador, deshalb sollte man frühzeitig buchen. Folgende vergleichsweise schnelle Routen empfehlen sich:
  
Es gibt nicht allzu viele Flüge nach Ecuador, deshalb sollte man früh genug buchen!
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* mit '''American Airlines''' über Miami nach Quito und Guayaquil (z.B. aus Frankfurt am Main)
Es gibt zwei internationale Flughäfen: in [[Quito]] und in [[Guayaquil]].
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* mit '''Delta Air Lines''' über Atlanta nach Quito (z.B. aus Stuttgart)
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* mit '''Iberia''' über Madrid nach Quito und Guayaquil (z.B. aus München)
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* mit '''KLM''' über Amsterdam nach Quito und Guayaquil (z.B. aus Berlin)
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* mit '''Lufthansa''' über Bogota nach Quito (z.B. aus Frankfurt am Main)
  
'''Aus der Schweiz:''' Mit Lufthansa über Frankfurt nach [[Caracas]], [[Venezuela]], ca. 6h Aufenthalt, von dort aus nach Quito mit kurzem Zwischenstopp in [[Bogotá]].
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=== Bus ===
Auch mit Iberia über [[Madrid]] oder mit KLM über [[Amsterdam]] möglich.
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Busverbindungen bestehen nach Peru und Kolumbien, zum Teil muss an der Grenze der Bus gewechselt werden. Einige Gesellschaften bieten auch längere Routen auf der Strecke von Chile bis Venezuela an. Die Preise sind günstiger als Flüge, die Fahrtzeit ist dafür um ein Vielfaches länger - bei niedrigerem Komfort und höherem Risiko (Unfälle, Diebstähle, Überfälle).
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Wenn man von Kolumbien (Provinz Putumayo) nach Lago Agrio über die Grenze fährt, muss man eine Kopie des Reisepasses abgeben.
  
'''Aus Deutschland:'''
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=== Auto ===
* mit Lufthansa nach [[Caracas]], [[Venezuela]], ca. 6h Aufenthalt, von dort aus nach Quito mit Zwischenstopp in [[Bogotá]].
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Ecuador ist sowohl von [[Peru]] als auch [[Kolumbien]] über die Panamericana erreichbar. Es ist allerdings nicht ratsam, als Mitteleuropäer in Südamerika Auto zu fahren.
* mit Continental z.B. ab [[Düsseldorf]] über [[New York]] und Bogotá nach Quito.  
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* mit Iberia über [[Madrid]] nach Quito (tlw. mit kurzem Zwischenstopp von 1h in der [[Dom. Rep.]]).
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* mit KLM über [[Amsterdam]] nach Quito und Guayaquil (mit kurzem Zwischenstopp auf [[Bonaire]])
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* mit British Airways über [[London]] nach [[Miami]]. Von dort bietet American Airlines Direktflüge nach Ecuador an. Oder mit Copa Airlines über [[Panama]] (1h Aufenthalt) oder über Bogotá oder Caracas mit diversen Airlines.
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* mit Air France über [[Paris]] und Bogotá nach Quito
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=== Bus ===
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Wer umsichtig und defensiv fährt kommt auch in Ecuador sicher an. Zu beachten ist, das die Hinweisbeschilderung schlecht oder teilweise gar nicht vorhanden ist. Das fördert allerdings die Kommunikation mit den Einheimischen, da man immer mal nach dem Weg fragen muss. Wer ein Auto mietet (in z.B. Quito, Guayaquil, Cuenca und Ambato finden sich nationale und internationale Vermieter) muss mit Kosten rechnen, die bei ca. 60 US$/Tag losgehen. Zusätzlich sollten Diebstahl- und Unfallversicherung enthalten sein. Ratsam ist z.B. ein 4x4 Gefährt, was sich auf der ein oder anderen Andenstraße oder in den Amazonasprovinzen bei teilweise schlechten Straßenverhältnissen bewährt. Überlandfahrten bei Nacht sollten nicht unternommen werden, da teilweise andere Autos schlecht oder gar nicht beleuchtet sind und die Straßen über weite Strecken mit Schlaglöcher gepflastert ist. Auch wenn immer wieder davor gewarnt wird in Ecuador Auto zufahren, so ist es doch einen lohnenswerte Alternative, gerade wenn sich mehrere Reisende zusammenfinden. Also, nicht abschrecken lassen und am besten selber beurteilen.
  
Busverbindungen bestehen nach Peru und Kolumbien, zum Teil muss an der Grenze der Bus gewechselt werden. Einige Gesellschaften bieten auch längere Routen auf der Strecke von Chile bis Venezuela an. Die Preise sind günstiger als Flüge, die Fahrtzeit ist dafür um ein Vielfaches länger - bei niedrigerem Komfort und höherem Risiko (Unfälle, Diebstähle, Überfälle).
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=== Schiff ===
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Reisen mit Frachtschiffen von Deutschland aus nach Ecuador sind möglich, mit Durchfahrt durch den [[Panama]]-Kanal. rechtzeitig bei Frachtredereien nach freien Kabinen nachfragen. Dauer etwa vier Wochen, Preis ab 1500,- €.
  
=== Auto ===
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== Mobilität ==
Ecuador ist sowohl von Peru als auch Kolumbien über die Panamericana erreichbar. Es ist allerdings nicht ratsam, als Mitteleuropäer in Südamerika Auto zu fahren.
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=== Schiff ===
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'''Flugzeug'''
  
== Mobilität ==
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Es gibt Inlandsflüge zu allen größeren Städten von den Ecuadorianischen Airlines Aerogal, Icaro und Tame und LanEcuador, eine Tochtergesellschaft der LAN Chile. Je nach Strecke kostet ein Flug 50-100 USD (one way). Flüge auf die Galapagosinseln sind deutlich teurer (270-450 USD return, je nach Saison)
  
Es gibt '''Inlandsflüge''' zu allen größeren Städten von den Ecuadorianischen Airlines Aerogal, Icaro und Tame. Oktober 2004 kostete ein Flug etwa 50USD (one way).
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'''Zug'''
  
'''Eisenbahnen''' gibt es in Ecuador nur als Touristenattraktion. Von Riobamba fährt 2x wöchentlich ein Zug nach Alausi. Preis 11USD für 5h bedeindruckende Landschaft. Man sitzt auf den Dächern der Gepäckwagen, wobei man sich für 1USD ein Sitzkissen mieten kann. Entgleisungen der Lok am Steilhang durch lose Schiene sind keine Seltenheit. Das Zugpersonal hat alles griffbereit und den Zug binnen einer Stunde wieder in den Gleisen...
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Eisenbahnen gibt es in Ecuador nur als Touristenattraktion. Von Riobamba fährt 2x wöchentlich ein Zug nach Alausi. Preis 11USD für 5h beeindruckende Landschaft. Man sitzt auf den Dächern der Gepäckwagen, wobei man sich für 1USD ein Sitzkissen mieten kann. Entgleisungen der Lok am Steilhang durch lose Schienen sind keine Seltenheit. Das Zugpersonal hat alles griffbereit und den Zug binnen einer Stunde wieder in den Gleisen...
  
Der '''Bus''' ist DAS Fortbewegungsmittel in Ecuador, die Busse sind in gutem Zustand. Man kommt damit überall hin und es gibt sehr viele Verbindungen. Für längere Strecken von größeren Städten aus kauft man Tickets am Schalter, sonst direkt im Bus. Jede Busgesellschaft hat einen eigenen Schalter an den Busbahnhöfen (manchmal sogar pro Zielort einen Schalter). Die Tickets beinhalten zumeist nummerierte Platzkarten für den jeweiligen Bus. Wer ruhiger sitzen möchte, wählt beim Kauf niemals die vorderen Plätze, weil sich sowohl einheimische Kurzstrecken-Reisende als auch die zahlreichenden fliegenden Händler vor und zwischen diesen Sitzen drängeln - vorne haben die Busse die einzige Tür.  
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'''Bus'''
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Der Bus ist DAS Fortbewegungsmittel in Ecuador, die Busse sind meist in gutem Zustand, allerdings bei weitem nicht so komfortabel wie Langstreckenbusse in Europa. Man kommt damit überall hin und es gibt sehr viele Verbindungen. Für längere Strecken von größeren Städten aus kauft man Tickets am Schalter, sonst direkt im Bus. Jede Busgesellschaft hat einen eigenen Schalter an den Busbahnhöfen (manchmal sogar pro Zielort einen Schalter). Die Tickets beinhalten zumeist nummerierte Platzkarten für den jeweiligen Bus. Wer ruhiger sitzen möchte, wählt beim Kauf niemals die vorderen Plätze, weil sich sowohl einheimische Kurzstrecken-Reisende als auch die zahlreichenden fliegenden Händler vor und zwischen diesen Sitzen drängeln - vorne haben die Busse die einzige Tür. Wenn man erst später in den Bus zusteigt, kann es passieren, dass man nur noch Stehplätze bekommt.
  
 
Die Busbahnhöfe sind recht groß und anfangs unübersichtlich, die Leute helfen aber gerne.
 
Die Busbahnhöfe sind recht groß und anfangs unübersichtlich, die Leute helfen aber gerne.
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Es wird empfohlen, nicht nachts mit den Bussen zu fahren, da es schön öfter zu Überfällen gekommen ist. Es gibt sichere Nachtbusse, bei denen man ein wenig mehr bezahlt, aber dafür sicher reisen soll, Informationen dazu vor Ort. Den Reisepass (Original) bei einer Busreise nicht vergessen, es kann Kontrollen geben.
 
Es wird empfohlen, nicht nachts mit den Bussen zu fahren, da es schön öfter zu Überfällen gekommen ist. Es gibt sichere Nachtbusse, bei denen man ein wenig mehr bezahlt, aber dafür sicher reisen soll, Informationen dazu vor Ort. Den Reisepass (Original) bei einer Busreise nicht vergessen, es kann Kontrollen geben.
  
Das Chauffieren eines '''Autos''' in Ecuador ist für Reisende kaum empfehlenswert. Zwar gibt es Autovermietungen an den Flughäfen und in den Städten, doch die Verkehrsverhältnisse sind, gelinde gesagt, schwierig. Fast alle Überlandstraßen sind über lange Strecken unasphaltiert und haben enorme Schlaglöcher, die bei unachtsamem Durchfahren ernsthafte Schäden am Fahrzeug verursachen können. Straßenmarkierungen, Leitplanken und ähnliche Sicherheitsmaßnahmen sind kaum verbreitet, so dass die Fahrt bei schlechten Sichtverhältnissen ein ernst zu nehmendes Abenteuer darstellt - besonders in den Anden, wo es neben der Straße durchaus tiefe Abhänge gibt. Zudem neigen die einheimischen Fahrer zu riskanten Überholmanövern auf kurvigen Strecken - Unfälle sind keine Seltenheit.
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'''Auto'''
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Das Chauffieren eines Autos in Ecuador ist für Reisende kaum empfehlenswert. Zwar gibt es Autovermietungen an den Flughäfen und in den Städten, doch die Verkehrsverhältnisse sind, gelinde gesagt, schwierig. Fast alle Überlandstraßen sind über lange Strecken unasphaltiert und haben enorme Schlaglöcher, die bei unachtsamem Durchfahren ernsthafte Schäden am Fahrzeug verursachen können. Straßenmarkierungen, Leitplanken und ähnliche Sicherheitsmaßnahmen sind kaum verbreitet, so dass die Fahrt bei schlechten Sichtverhältnissen ein ernst zu nehmendes Abenteuer darstellt - besonders in den Anden, wo es neben der Straße durchaus tiefe Abhänge gibt. Zudem neigen die einheimischen Fahrer zu riskanten Überholmanövern auf kurvigen Strecken - Unfälle sind keine Seltenheit.  
  
 
Für die Fahrt zu kleineren Orten sind Fahrzeuge mit Allradantrieb empfehlenswert, um die dort noch schlechteren Straßenverhältnisse sowie Steigungen und Flussdurchfahrten bewältigen zu können.
 
Für die Fahrt zu kleineren Orten sind Fahrzeuge mit Allradantrieb empfehlenswert, um die dort noch schlechteren Straßenverhältnisse sowie Steigungen und Flussdurchfahrten bewältigen zu können.
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Den Risiken des Individualverkehrs stehen die überschaubaren Kosten für Busfahrten, Inlandsflüge oder Taxifahrten gegenüber. Diese Verkehrsmittel stellen normalerweise die entspanntere Form der Fortbewegung dar.
 
Den Risiken des Individualverkehrs stehen die überschaubaren Kosten für Busfahrten, Inlandsflüge oder Taxifahrten gegenüber. Diese Verkehrsmittel stellen normalerweise die entspanntere Form der Fortbewegung dar.
  
Für erfahrene und versierte Fahrer kann das Auto auf allen einigermaßen befahrbaren Straßen, z.B. in den Anden und im Oriente, allerdings durchaus eine Option darstellen.
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Für erfahrene und versierte Fahrer kann das Auto auf allen einigermaßen befahrbaren Straßen, z.B. in den Anden und im Oriente, allerdings durchaus eine Option darstellen. Voraussetzung für eine sichere Reise mit dem Auto ist eine gute Vorbereitung: neben dem Kauf einer aktuellen Straßenkarte z. B. ''Ecuador von World Mapping Projekt'' sollte man sich über die Fahrtzeiten und Straßenverhältnisse der geplanten Route informieren. Dazu bietet sich ein Blick auf die Website von ''cochera andina'' [http://www.cochera-andina.com/es/inicio/] an.
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Für das Autofahren in Ecuador ist der Führerschein aus dem Heimatland ausreichend, allerdings ist es empfehlenswert, einen internationalen Führerschein mitzunehmen, um eventuelle Missverständnisse bei Polizeikontrollen zu vermeiden.
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'''Taxi'''
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Taxis in Ecuador sind billig und meist sicher. Allerdings sollte man sich vor den ''taxis piratas'' - Personen die mit ihrem Privatauto Taxidienste anbieten - hüten. Also nur die offiziellen gelben Taxis nehmen, und auf eine Registriernummer oder den Namen der Taxigesellschaft am Fahrzeug achten. Oft haben Taxis kein Taximeter, in diesem Fall den Fahrpreis vorher verhandeln. Kurzstrecken innerhalb eines Stadtteils und innerhalb von Kleinstädten kosten 1USD.
  
 
== Sprache ==
 
== Sprache ==
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Die Amtssprache ist Spanisch, daneben gibt es noch Sprachen der indianischen Bevölkerung, vor allem Kichwa (eine Quechua-Variante).
 
Die Amtssprache ist Spanisch, daneben gibt es noch Sprachen der indianischen Bevölkerung, vor allem Kichwa (eine Quechua-Variante).
  
Es ist von großem Vorteil wenn man Spanisch kann, denn sogar in größeren Orten, an Flughäfen oder in Hotels können die Gesprächspartner häufig kein Englisch. Die Menschen freuen sich sehr, wenn man Spanisch spricht und man kommt schnell ins Gespräch. Aber auch mit wenigen Brocken Spanisch wird einem gerne weiter geholfen.
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Es ist von großem Vorteil wenn man Spanisch kann, denn sogar in größeren Orten, an Flughäfen oder in Hotels können die Gesprächspartner häufig kein Englisch, noch seltener Deutsch. Die Menschen freuen sich sehr, wenn man Spanisch spricht und man kommt schnell ins Gespräch. Aber auch mit wenigen Brocken Spanisch wird einem gerne weiter geholfen.
  
 
''Siehe auch:'' [[Sprachführer Spanisch]]
 
''Siehe auch:'' [[Sprachführer Spanisch]]
  
 
== Kaufen ==
 
== Kaufen ==
Die offizielle Währung in Ecuador ist der US-Dollar. Das Land prägt eigene Cent-Münzen, die außerhalb Ecuadors nicht akzeptiert werden (die Dollar-Münzen mit dem eigenen Motiv - Indianerin mit Kind - dagegen schon). Bargeld am besten in gebrauchten kleinen Scheinen mitnehmen. Neue, bankfrische Scheine stoßen auf allgegenwärtiges Misstrauen, 20-, 50- und 100-Dollar-Scheine werden größtenteils nicht angenommen, Wechselgeld ist meist knapp. Bargeld kann man mit EC- oder Kreditkarte in allen größeren Städten an den Geldautomaten bekommen.
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Die offizielle Währung in Ecuador ist der US-Dollar. Alle US-amerikanischen Münzen werden akzeptiert.
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Das Land prägt eigene Cent-Münzen (1, 5, 10, 25 und 50 Cent), die außerhalb Ecuadors nicht akzeptiert werden. (Die übliche Dollar-Münze mit der Indianerin mit Kind ist keine ecuadorianische Münze, sondern der US-amerikanische Sacajawea-Dollar.) Bargeld am besten in gebrauchten kleinen Scheinen mitnehmen. Neue, bankfrische Scheine stoßen auf allgegenwärtiges Misstrauen; 50- und 100-Dollar-Scheine werden größtenteils nicht angenommen, Wechselgeld ist meist knapp. Bargeld kann man mit EC- oder Kreditkarte in allen größeren Städten an den Geldautomaten bekommen.
  
 
== Küche ==
 
== Küche ==
  
In Ecuador ist Reis mit Hühnchen (Sierra), bzw. Reis mit Fisch oder Meeresfrüchten (Costa) das am weitesten verbreiteste Gericht. Zudem sind Ecuatorianer Korianderfanatiker (Achtung!), der sämtliche Speisen von der Suppe über den Salat hin zu den traditionellen Speisen wie ''Ceviche'' (Meeresfrüchte in Zitronensosse) und ''Encocado'' ziert. Das in so gut wie jedem Reiseführer erwähnte ''Cuy'' (Meerschweinchen) sollte man, sofern man es denn probieren möchte, in einem spezialisierten Restaurant essen. Es wird normalerweise gegrillt und mit einer Erdnusssoße serviert. Das Fleisch ist sehr fettig und schmeckt eher nach Hühnchen als nach Kaninchen (wie man vermuten könnte). Unbedingt darauf achten, dass der Kopf noch dran ist, um sicher zu gehen, dass man wirklich ein Meerschweinchen serviert bekommt. Im Übrigen sind Zuchtmeerschweinchen im Vergleich zu unseren Haustieren riesig.
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In Ecuador ist Reis mit Hühnchen (Sierra), bzw. Reis mit Fisch oder Meeresfrüchten (Costa) das am weitesten verbreiteste Gericht. Zudem sind Ecuatorianer Korianderfanatiker (Achtung!), der sämtliche Speisen von der Suppe über den Salat hin zu den traditionellen Speisen wie ''Ceviche'' (Meeresfrüchte in Zitronensosse) und ''Encocado'' würzt. Das in so gut wie jedem Reiseführer erwähnte ''Cuy'' (Meerschweinchen) sollte man, sofern man es denn probieren möchte, in einem spezialisierten Restaurant essen. Es wird normalerweise gegrillt und mit einer Erdnusssoße serviert. Das Fleisch ist sehr fettig und schmeckt eher nach Hühnchen als nach Kaninchen (wie man vermuten könnte). Unbedingt darauf achten, dass der Kopf noch dran ist, um sicher zu gehen, dass man wirklich ein Meerschweinchen serviert bekommt. Im Übrigen sind Zuchtmeerschweinchen im Vergleich zu unseren Haustieren riesig.
  
Die Auswahl der Früchte ist spektakulär, dementsprechend die Auswahl an der Saftbar. Allerdings kann man vielerorts in kleinen Restaurants abseits der großen Touristenorte nur exotisch anmutende überzuckerte Limonaden (z.B. Erdbeergeschmack), Cola oder Mineralwasser bestellen.
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Die Auswahl der Früchte ist spektakulär, dementsprechend die Auswahl an der Saftbar. Die frisch gepreßten Säfte werden oft stark gezuckert, also evtl. mit weniger Zucker bestellen. Allerdings kann man vielerorts in kleinen Restaurants abseits der großen Touristenorte nur exotisch anmutende überzuckerte Limonaden (z.B. Erdbeergeschmack), Cola oder Mineralwasser bestellen.
  
 
In den großen Städten Ecuadors sind auch die üblichen Restaurants und Schnellimbisse wie McDonalds, KFC, BurgerKing und Pizza Hut zu finden. Besonders exlusiv geht es auch in den Food Courts der Shopping Center zu. Ein beliebter einheimischer Snack sind neben dem bereits erwähnten Ceviche ''Fritadas'', im eigenen Saft geschmorte Schweineteile, die man praktisch überall in kleinen (oder größeren) Fritaderias kaufen kann. Ebenfalls einheimisch sind Ketten wie Gus (ähnelt KFC) oder TropiBurger.
 
In den großen Städten Ecuadors sind auch die üblichen Restaurants und Schnellimbisse wie McDonalds, KFC, BurgerKing und Pizza Hut zu finden. Besonders exlusiv geht es auch in den Food Courts der Shopping Center zu. Ein beliebter einheimischer Snack sind neben dem bereits erwähnten Ceviche ''Fritadas'', im eigenen Saft geschmorte Schweineteile, die man praktisch überall in kleinen (oder größeren) Fritaderias kaufen kann. Ebenfalls einheimisch sind Ketten wie Gus (ähnelt KFC) oder TropiBurger.
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== Ausgehen ==
 
== Ausgehen ==
In Quito gibt es das legendäre Party-Viertel El Mariscal, wegen seines hohen Touristenanteils auch Gringolandia genannt (Gringos sind eigentlich nur die Nordamerikaner, aber in diesem Fall sind alle Touristen gemeint). Es gibt im Mariscal viele Bars und Discos und es ist immer was los. Deswegen ist es auch relativ sicher sich dort nachts aufzuhalten. Nur das nötigste Bargeld mitnehmen und nach Hause immer mit dem Taxi fahren. Angst muss man aber auf gar keinen Fall haben. Als Mädchen höchstens vor nervenden Verehrern, die man abwimmeln muss (diese werden aber auch nie über-aufdinglich, sie können super tanzen und werden in der Regel nicht "handgreiflich").
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In Quito gibt es das legendäre Party-Viertel ''El Mariscal'', wegen seines hohen Touristenanteils auch ''Gringolandia'' genannt ("Gringos" bezeichnet eigentlich nur Nordamerikaner, aber in diesem Fall sind alle Touristen gemeint). Es gibt im Mariscal viele Bars und Discos; es ist immer etwas los. Deswegen ist es auch relativ sicher, sich dort nachts aufzuhalten.  
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Dennoch gilt auch nachts, was tagsüber gilt: Nur das nötigste Bargeld mitnehmen und nach Hause immer mit dem Taxi fahren, besonders, wenn es eine weite Strecke ist. Taxis sind spottbillig (auch für große Strecken weit unterhalb des Preises eines Bieres).
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In den Weggeh-Gegenden der größeren Städte gibt es, wie auch in Europa, stets einen Anteil an berauschten Menschen, der nicht immer freundlich gesonnen ist. Vorsichtiger Abstand und nächtliche Spaziergänge nur in größeren Gruppen empfehlen sind, sind dann aber größtenteils ungefährlich.
  
 
==Unterkunft==
 
==Unterkunft==
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== Arbeiten ==
 
== Arbeiten ==
Es werden ständig Freiwillige gesucht. Auf Aushänge im Mariscal oder in einem der unzähligen Internet-Cafes achten. Arbeitein ist mit Touristen-Visum an sich nicht gestattet, dennoch sind Atätigkeiten, zum Beispiel in Lodges in den Nationalparks gegen Kost&Logis üblich.
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Es werden ständig Freiwillige gesucht. Auf Aushänge im Mariscal oder in einem der unzähligen Internet-Cafes achten. Arbeit gegen Geld ist mit Touristen-Visum nicht gestattet, dennoch sind Tätigkeiten wie zum Beispiel in Lodges in den Nationalparks gegen Unterkunft und Verpflegung üblich.
  
 
== Feiertage ==
 
== Feiertage ==
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== Gesund bleiben ==
 
== Gesund bleiben ==
  
Unbedingt das Essen von der Strasse meiden, wenn man einen empfindlichen Magen hat und nie das Wasser aus dem Hahn trinken. Ebenfalls Salate und nicht-desinfiziertes, rohes Gemüse (Parasiten und Bakterien!) meiden. Vorsicht auch bei den Jugos (Säfte), diese sind oft mit nicht abgekochtem Leitungswasser verdünnt. Dann sollte es gutgehen. Trotzdem unbedingt Tabletten gegen Durchfall mitnehmen! Empfehlenswert ist es auch, sich ein kleines Fläschchen Desinfektionsmittel in den Daypack zu stecken, um sich bei Bedarf die Hände säubern zu können - nicht immer sind die sanitären Verhältnisse so vertrauenserweckend wie man es aus Mitteleuropa gewohnt ist.
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Unbedingt das Essen von der Strasse meiden, wenn man einen empfindlichen Magen hat und nie das Wasser aus dem Hahn trinken. Ebenfalls Salate und nicht-desinfiziertes, rohes Gemüse (Parasiten und Bakterien!) meiden. Vorsicht auch bei den ''Jugos'' (Säfte), diese sind oft mit nicht abgekochtem Leitungswasser verdünnt. Trotzdem unbedingt Tabletten gegen Durchfall mitnehmen! Empfehlenswert ist es auch, sich ein kleines Fläschchen Desinfektionsmittel in den Daypack zu stecken, um sich bei Bedarf die Hände säubern zu können - nicht immer sind die sanitären Verhältnisse so vertrauenserweckend wie man es aus Mitteleuropa gewohnt ist.
  
In den Anden ([[Quito]] liegt schon auf ca. 2800 Metern ü.N.N.) machen sich leicht Sympthome der Höhenkrankheit (Atemnot, Kopfschmerzen) bemerkbar, wenn man noch nicht akklimatisiert ist. Ruhig angehen, dem Körper Zeit zum Anpassen geben und viel Trinken. Durch die Höhenlage ist die UV-Strahlung intensiver, so dass man einen ausreichenden Sonnenschutz nicht vergessen sollte.
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In den Anden, insbesondere in Höhen über 3000m  machen sich leicht Sympthome der Höhenkrankheit (Atemnot, Kopfschmerzen) bemerkbar, wenn man noch nicht akklimatisiert ist. Ruhig angehen, dem Körper Zeit zum Anpassen geben und viel Trinken. Durch die Höhenlage ist die UV-Strahlung intensiver, so dass man einen ausreichenden Sonnenschutz nicht vergessen sollte.
  
 
Im Tiefland (Küste und Oriente) können Moskitos Krankheiten übertragen (Malaria, Gelbfieber). Hier ist ein brauchbarer Schutz (Cremes, Spay, Moskitonetze) vor allem in der Dämmerung und Nachts empfehlenswert.
 
Im Tiefland (Küste und Oriente) können Moskitos Krankheiten übertragen (Malaria, Gelbfieber). Hier ist ein brauchbarer Schutz (Cremes, Spay, Moskitonetze) vor allem in der Dämmerung und Nachts empfehlenswert.
  
 
== Klima ==
 
== Klima ==
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Ecuador hat aufgrund seiner Topographie viele Klimazonen. In den tiefliegenden Gebieten herrschen in der Regel ganzjährig tropische Temperaturen mit Monatsmitteltemperaturen um die 24°C. In den Höhenlagen kann es insbesondere nachts empfindlich kalt werden, allerdings geht es auch hier selten unter 0°C.
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Meist werden in Ecuador nur zwei Jahreszeiten unterschieden, der regenreiche und kühlere ''invierno'' (Winter) und der relativ trockene ''verano'' (Sommer). Allerdings gibt es regional und inbesondere lokal Abweichungen von dieser einfachen Einteilung.
  
 
  Klimatabelle Porto Viejo
 
  Klimatabelle Porto Viejo
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== Respekt ==
 
== Respekt ==
  
Wie fast überall so gilt auch hier - wer die Land und Leuten mit Respekt gegenübertritt, den wird man auch überall respektieren. Vor allem wenn man als Tourist nicht überheblich auftritt und sich bemüht, wenigstens ansatzweise auf Spanisch zu kommunizieren.
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Wie fast überall so gilt auch hier - wer Land und Leuten mit Respekt gegenübertritt, den wird man auch überall respektieren. Vor allem wenn man als Tourist nicht überheblich auftritt und sich bemüht, wenigstens ansatzweise auf Spanisch zu kommunizieren.
  
 
Dennoch gilt es, gerade in Taxis, aufzupassen, dass man nicht übers Ohr gehauen wird. Am Besten über den Fahrpreis vor der Fahrt verhandeln; solange der Taxifahrer einschlägt, ist der Preis gerecht. Hat man am Ende dennoch das Gefühl, den Gegenüber zu übervorteilen, kann man lieber ein Trinkgeld geben. In Quito ist es tagsüber für die Taxifahrer Pflicht, das Taximeter zu verwenden. Der Betrag wird am Ende meist aufgerundet.
 
Dennoch gilt es, gerade in Taxis, aufzupassen, dass man nicht übers Ohr gehauen wird. Am Besten über den Fahrpreis vor der Fahrt verhandeln; solange der Taxifahrer einschlägt, ist der Preis gerecht. Hat man am Ende dennoch das Gefühl, den Gegenüber zu übervorteilen, kann man lieber ein Trinkgeld geben. In Quito ist es tagsüber für die Taxifahrer Pflicht, das Taximeter zu verwenden. Der Betrag wird am Ende meist aufgerundet.
  
Die Ecuadorianer sind generell sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. So ist es auch kein Problem, Auskünfte oder Hilfe zu bekommen oder z.B. auf einem der weit verbreiteten privaten Pick-ups mitgenommen zu werden. Durch die Fußballbegeisterung im ganzen Land und die WM in Deutschland findet sich auch ohne Probleme ein Ansatzpunkt für stundenlange Konversationen, zum Beispiel auf Überlandfahrten mit dem Bus.
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Die Ecuadorianer sind generell sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. So ist es auch kein Problem, Auskünfte oder Hilfe zu bekommen oder z.B. auf einem der weit verbreiteten privaten Pick-ups mitgenommen zu werden. Durch die Fußballbegeisterung im ganzen Land findet sich auch ohne Probleme ein Ansatzpunkt für stundenlange Konversationen, zum Beispiel auf Überlandfahrten mit dem Bus.
  
 
Korruption ist leider weit verbreitet. Man sollte dennoch vorsichtig sein, Poizisten und Beamte könnten sich angegriffen fühlen, wenn man ohne weiteres davon ausgeht, dass sie "käuflich" sind. Das kann nicht nur viel Ärger bringen, sondern auch den "Preis" in die Höhe treiben. Also bitte nicht von selbst aus aktiv werden sondern warten, bis einem der Gegenüber zu Verstehen gibt, ob und was er erwartet. Vor allem wer der Sprache nicht ausreichend mächtig ist sollte sich nicht auf ein derartiges Minenfeld begeben. Die meisten Situationen lassen sich auch lösen, ohne Geld in die Hand zu nehmen. Und wenn man doch meint, nicht weiter zu kommen, dann ist es meist besser, jemanden um Hilfe und Vermittlung zu bitten und diesem zu sagen, dass man bereit sei, auch etwas zu zahlen.
 
Korruption ist leider weit verbreitet. Man sollte dennoch vorsichtig sein, Poizisten und Beamte könnten sich angegriffen fühlen, wenn man ohne weiteres davon ausgeht, dass sie "käuflich" sind. Das kann nicht nur viel Ärger bringen, sondern auch den "Preis" in die Höhe treiben. Also bitte nicht von selbst aus aktiv werden sondern warten, bis einem der Gegenüber zu Verstehen gibt, ob und was er erwartet. Vor allem wer der Sprache nicht ausreichend mächtig ist sollte sich nicht auf ein derartiges Minenfeld begeben. Die meisten Situationen lassen sich auch lösen, ohne Geld in die Hand zu nehmen. Und wenn man doch meint, nicht weiter zu kommen, dann ist es meist besser, jemanden um Hilfe und Vermittlung zu bitten und diesem zu sagen, dass man bereit sei, auch etwas zu zahlen.
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== Weblinks ==
 
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* [http://www.ecuador.travel/ Offizielle Info-Seite des Tourismusministeriums]
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* [http://www.visitecuador.de Portal der Ecuadorianische Zentrale für Tourismus]
 
* [http://www.visitecuador.de Portal der Ecuadorianische Zentrale für Tourismus]
* [http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Ecuador.html Länderinformationen des Auswärtigen Amtes zu Ecuador]
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* [http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/EcuadorSicherheit.html Länderinformationen des Auswärtigen Amtes zu Ecuador]
  
 
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[[WikiPedia:Ecuador]]
 
[[WikiPedia:Ecuador]]
 
[[Dmoz:Amerika/Ecuador/]]
 
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[[fr:Équateur]]
 
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[[ja:エクアドル]]
 
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[[ru:Эквадор]]
 
[[sv:Ecuador]]
 
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Version vom 7. Dezember 2012, 00:14 Uhr


Lage
noframe
Flagge
Ec-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Quito
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: 1 US-Dollar (USD)
= 100 Cents
Fläche: 284.000 km²
Bevölkerung: 13,2 Mio
Sprachen: Spanisch (Amtssprache), Amerindische Sprachen (insbesondere Quechua)
Religionen: Römisch-Katholisch 85 %
Telefonvorwahl: +593
Internet TLD: .ec
Zeitzone: MEZ-6h


Karte von Ecuador

Ecuador ist ein Staat in Südamerika, mit Grenzen zu Kolumbien und Peru. Seine Landschaft lässt sich in vier Regionen einteilen: das Costa genannte Küstentiefland, das Andenhochland (Sierra), Ecuadors Anteil am Amazonastiefland Oriente, und die Galapagos-Inseln.

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Costa - Das Küstentiefland am Pazifik erstreckt sich über die Provinzen Esmeraldas, Manabí, Guayas und El Oro.

Sierra - Das Andenhochland umfasst zwei Bergketten - die Cordillera Real und die Cordillera Occidental - die vom interandinen Graben getrennt werden. Die Hauptstadt Quito befindet sich nur wenige Grad südlich des Äquators im interandinen Graben. In der Sierra befinden sich weltbekannte Vulkane, wie den Cotopaxi und der Chimborazo.

Oriente - Tropisches Regenwaldgebiet, welches Teil des Amazonasbecken ist und folglich in den Atlantik entwässert.

Galápagos-Inseln - Eine vulkanische Inselgruppe im Pazifik, bekannt für seine faszinierenden Tierwelt, Wiege der Evolutionstheorie von Darwin. Weltnaturerbe.

Städte

  • Quito - die Hauptstadt des Landes, die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe, touristisch interessant.
  • Guayaquil - größte Stadt und wichtigstes Wirtschaftszentrum des Landes.
  • Cuenca - drittgrößte Stadt Ecuadors, Hauptstadt der Provinz Azuay in den südlichen Anden, UNESCO Weltkulturerbe
  • Baños - Stadt unterhalb des aktiven Vulkans Tungurahua. Backpacker-Hochburg.
  • Ambato - Stadt der Blumen. Bekannt für seine Faschingsumzüge.
  • Latacunga - Provinzhauptstadt von Cotopaxi. Berühmt für das "Mama-Negra-Fest" das im November stattfindet.
  • Otavalo - Stadt im Norden Quitos. Weltberühmt für ihren Handwerksmarkt.
  • Bahía de Caraquez - Küstenstadt, die ihren besonderen Charm dadurch bekommt, dass man sie nur mit einer Fähre/ einem kleinen Boot erreichen kann.
  • Atacames - Küstenort in der Provinz Esmeraldas. Beliebtes Ausflugsziel für Quiteños. Ausgeprägtes Nachtleben.
  • Puerto López - Küstenort in der Provinz Manabí. Interessant wegen der Ausflüge zur Isla de la Plata und der Walbeobachtungen. Liegt in der Nähe des paradiesischen Strandes Los frailes

Weitere Ziele

La ruta de sol Entlang der Küste Ecuadors: Es gibt eine recht gut ausgebaute Strecke entlang der gesamten Küste Ecuadors. Besonders reizvoll ist dabei die Strecke zwischen Esmeraldas und Salinas. Sie kann sowohl per Bus und mit dem Mietwagen zurückgelegt werden. Besondere Highlights - für alle die kleine Küstendörfer lieben sind dabei:

  • Mompiche - kleines Fischerdorf mit nur wenigen Touristen. Traumparadies!
  • Canoa - ein etwas größeres Fischerdorf, das in den letzten Jahren eine rasante touristische Entwicklung mitgemacht hat. Der weite Strand und die guten Wellen sind einzigartig.
  • Mindo - Ein kleiner Ort im Nebelwaldgebiet auf Höhe der Äquatorlinie, mit dem subtropischen Naturschutzgebiet, dem Bosque Protector Mindo - Nambillo und dem Waldschutzgebiet Mindo - Nambillo
  • Muisne - kleine Insel, ca. 70 km süd-westlich von Esmeraldas gelegen. Es gibt einen kleinen Bestand von Magroven zu sehen. Die Insel ist zu erreichen über eine kurze Bootsfahrt. Wunderschöner, mehrere Kilometer langer Sandstrand. Direkt am Anleger kann man für ca. 1,-$ eine Fahrradrikscha nehmen, um sich gemütlich zum Strand fahren zu lassen. Es gibt ein paar einfache Restaurants mit frischen Fischgerichten. Unter der Woche gibt es kaum Besucher und man ist fast alleine am Strand.

Zugfahrt

  • von Riobamba zur Nariz del Diablo und zurück - eine Fahrt mit dem Schienenbus (autoferro) mit herrlichem Anden-Panorama. Der Schienenbus fährt dreimal wöchentlich frühmorgens ab Riobamba ein Teilstück der alten Strecke bis an die Küste.

Berg- und Vulkan-Touren, z.B. von Baños oder Otavalo aus. Einige der Vulkane Ecuador gehören zu den einfachsten 5000er und 6000er der Erde. Dennoch, vorher ausreichend akklimatisieren!

Inseln mehrtägige Touren zu den Galapagos-Inseln sind per Schiff oder per Inlandsflug ab Quito und Guayaquil ebenso möglich wie Tagesausflüge zur Isla de la Plata ab Puerto Lopez - im Sommer/Herbst mit der Möglichkeit zur Wal-Beobachtung

Amazonas-Regenwald Das artenreichste Gebiet der Erde, mit hunderten Vogelarten und tausenden Baumarten. Durch Erdölförderung und Holzfällerei stark bedroht. Einige Nationalparks schützen die üppige Natur und die letzten einheimischen Amazonas-Völker.

Hintergrund

Aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen hat Ecuador große Teile des Amazonasbeckens an Peru verloren. Das Verhältnis zu seinem südlichen Nachbar ist deshalb noch immer gespannt und viele Ecuadorianer sind nicht besonders gut auf Peru zu sprechen. Aus diesem Grund sollte man sich gut überlegen, ob man z.B. die peruanischen Inka-Ruinen überschwenglich lobt.

Entspannter ist das Verhältnis zu Kolumbien, trotz bürgerkriegsartiger Zustände dort und gelegentlicher Übergriffe der Guerilla im ecuadorianischen Grenzgebiet.

Anreise

Flugzeug

Das Land besitzt zwei internationale Flughäfen, in Quito und in Guayaquil. Es gibt nicht allzu viele Flüge nach Ecuador, deshalb sollte man frühzeitig buchen. Folgende vergleichsweise schnelle Routen empfehlen sich:

  • mit American Airlines über Miami nach Quito und Guayaquil (z.B. aus Frankfurt am Main)
  • mit Delta Air Lines über Atlanta nach Quito (z.B. aus Stuttgart)
  • mit Iberia über Madrid nach Quito und Guayaquil (z.B. aus München)
  • mit KLM über Amsterdam nach Quito und Guayaquil (z.B. aus Berlin)
  • mit Lufthansa über Bogota nach Quito (z.B. aus Frankfurt am Main)

Bus

Busverbindungen bestehen nach Peru und Kolumbien, zum Teil muss an der Grenze der Bus gewechselt werden. Einige Gesellschaften bieten auch längere Routen auf der Strecke von Chile bis Venezuela an. Die Preise sind günstiger als Flüge, die Fahrtzeit ist dafür um ein Vielfaches länger - bei niedrigerem Komfort und höherem Risiko (Unfälle, Diebstähle, Überfälle). Wenn man von Kolumbien (Provinz Putumayo) nach Lago Agrio über die Grenze fährt, muss man eine Kopie des Reisepasses abgeben.

Auto

Ecuador ist sowohl von Peru als auch Kolumbien über die Panamericana erreichbar. Es ist allerdings nicht ratsam, als Mitteleuropäer in Südamerika Auto zu fahren.

Wer umsichtig und defensiv fährt kommt auch in Ecuador sicher an. Zu beachten ist, das die Hinweisbeschilderung schlecht oder teilweise gar nicht vorhanden ist. Das fördert allerdings die Kommunikation mit den Einheimischen, da man immer mal nach dem Weg fragen muss. Wer ein Auto mietet (in z.B. Quito, Guayaquil, Cuenca und Ambato finden sich nationale und internationale Vermieter) muss mit Kosten rechnen, die bei ca. 60 US$/Tag losgehen. Zusätzlich sollten Diebstahl- und Unfallversicherung enthalten sein. Ratsam ist z.B. ein 4x4 Gefährt, was sich auf der ein oder anderen Andenstraße oder in den Amazonasprovinzen bei teilweise schlechten Straßenverhältnissen bewährt. Überlandfahrten bei Nacht sollten nicht unternommen werden, da teilweise andere Autos schlecht oder gar nicht beleuchtet sind und die Straßen über weite Strecken mit Schlaglöcher gepflastert ist. Auch wenn immer wieder davor gewarnt wird in Ecuador Auto zufahren, so ist es doch einen lohnenswerte Alternative, gerade wenn sich mehrere Reisende zusammenfinden. Also, nicht abschrecken lassen und am besten selber beurteilen.

Schiff

Reisen mit Frachtschiffen von Deutschland aus nach Ecuador sind möglich, mit Durchfahrt durch den Panama-Kanal. rechtzeitig bei Frachtredereien nach freien Kabinen nachfragen. Dauer etwa vier Wochen, Preis ab 1500,- €.

Mobilität

Flugzeug

Es gibt Inlandsflüge zu allen größeren Städten von den Ecuadorianischen Airlines Aerogal, Icaro und Tame und LanEcuador, eine Tochtergesellschaft der LAN Chile. Je nach Strecke kostet ein Flug 50-100 USD (one way). Flüge auf die Galapagosinseln sind deutlich teurer (270-450 USD return, je nach Saison)

Zug

Eisenbahnen gibt es in Ecuador nur als Touristenattraktion. Von Riobamba fährt 2x wöchentlich ein Zug nach Alausi. Preis 11USD für 5h beeindruckende Landschaft. Man sitzt auf den Dächern der Gepäckwagen, wobei man sich für 1USD ein Sitzkissen mieten kann. Entgleisungen der Lok am Steilhang durch lose Schienen sind keine Seltenheit. Das Zugpersonal hat alles griffbereit und den Zug binnen einer Stunde wieder in den Gleisen...

Bus

Der Bus ist DAS Fortbewegungsmittel in Ecuador, die Busse sind meist in gutem Zustand, allerdings bei weitem nicht so komfortabel wie Langstreckenbusse in Europa. Man kommt damit überall hin und es gibt sehr viele Verbindungen. Für längere Strecken von größeren Städten aus kauft man Tickets am Schalter, sonst direkt im Bus. Jede Busgesellschaft hat einen eigenen Schalter an den Busbahnhöfen (manchmal sogar pro Zielort einen Schalter). Die Tickets beinhalten zumeist nummerierte Platzkarten für den jeweiligen Bus. Wer ruhiger sitzen möchte, wählt beim Kauf niemals die vorderen Plätze, weil sich sowohl einheimische Kurzstrecken-Reisende als auch die zahlreichenden fliegenden Händler vor und zwischen diesen Sitzen drängeln - vorne haben die Busse die einzige Tür. Wenn man erst später in den Bus zusteigt, kann es passieren, dass man nur noch Stehplätze bekommt.

Die Busbahnhöfe sind recht groß und anfangs unübersichtlich, die Leute helfen aber gerne. Buspreise: ca. $1.00 für 1 Stunde Fahrt, inkl. Versicherung bei Unfällen.

Aufgrund der vielen schlechten Straßen, zahlreichen Kurven und der Überwindung großer Höhenunterschiede im Bus sollten empfindliche Naturen Reisetabletten mitnehmen. Verzögerungen, z.B. durch Reifenpannen, können bei Busreisen in Ecuador auftreten - Ursache sind ebenfalls die häufig schlechten Straßenverhältnisse.

Es wird empfohlen, nicht nachts mit den Bussen zu fahren, da es schön öfter zu Überfällen gekommen ist. Es gibt sichere Nachtbusse, bei denen man ein wenig mehr bezahlt, aber dafür sicher reisen soll, Informationen dazu vor Ort. Den Reisepass (Original) bei einer Busreise nicht vergessen, es kann Kontrollen geben.

Auto

Das Chauffieren eines Autos in Ecuador ist für Reisende kaum empfehlenswert. Zwar gibt es Autovermietungen an den Flughäfen und in den Städten, doch die Verkehrsverhältnisse sind, gelinde gesagt, schwierig. Fast alle Überlandstraßen sind über lange Strecken unasphaltiert und haben enorme Schlaglöcher, die bei unachtsamem Durchfahren ernsthafte Schäden am Fahrzeug verursachen können. Straßenmarkierungen, Leitplanken und ähnliche Sicherheitsmaßnahmen sind kaum verbreitet, so dass die Fahrt bei schlechten Sichtverhältnissen ein ernst zu nehmendes Abenteuer darstellt - besonders in den Anden, wo es neben der Straße durchaus tiefe Abhänge gibt. Zudem neigen die einheimischen Fahrer zu riskanten Überholmanövern auf kurvigen Strecken - Unfälle sind keine Seltenheit.

Für die Fahrt zu kleineren Orten sind Fahrzeuge mit Allradantrieb empfehlenswert, um die dort noch schlechteren Straßenverhältnisse sowie Steigungen und Flussdurchfahrten bewältigen zu können.

Den Risiken des Individualverkehrs stehen die überschaubaren Kosten für Busfahrten, Inlandsflüge oder Taxifahrten gegenüber. Diese Verkehrsmittel stellen normalerweise die entspanntere Form der Fortbewegung dar.

Für erfahrene und versierte Fahrer kann das Auto auf allen einigermaßen befahrbaren Straßen, z.B. in den Anden und im Oriente, allerdings durchaus eine Option darstellen. Voraussetzung für eine sichere Reise mit dem Auto ist eine gute Vorbereitung: neben dem Kauf einer aktuellen Straßenkarte z. B. Ecuador von World Mapping Projekt sollte man sich über die Fahrtzeiten und Straßenverhältnisse der geplanten Route informieren. Dazu bietet sich ein Blick auf die Website von cochera andina [1] an.

Für das Autofahren in Ecuador ist der Führerschein aus dem Heimatland ausreichend, allerdings ist es empfehlenswert, einen internationalen Führerschein mitzunehmen, um eventuelle Missverständnisse bei Polizeikontrollen zu vermeiden.

Taxi

Taxis in Ecuador sind billig und meist sicher. Allerdings sollte man sich vor den taxis piratas - Personen die mit ihrem Privatauto Taxidienste anbieten - hüten. Also nur die offiziellen gelben Taxis nehmen, und auf eine Registriernummer oder den Namen der Taxigesellschaft am Fahrzeug achten. Oft haben Taxis kein Taximeter, in diesem Fall den Fahrpreis vorher verhandeln. Kurzstrecken innerhalb eines Stadtteils und innerhalb von Kleinstädten kosten 1USD.

Sprache

Die Amtssprache ist Spanisch, daneben gibt es noch Sprachen der indianischen Bevölkerung, vor allem Kichwa (eine Quechua-Variante).

Es ist von großem Vorteil wenn man Spanisch kann, denn sogar in größeren Orten, an Flughäfen oder in Hotels können die Gesprächspartner häufig kein Englisch, noch seltener Deutsch. Die Menschen freuen sich sehr, wenn man Spanisch spricht und man kommt schnell ins Gespräch. Aber auch mit wenigen Brocken Spanisch wird einem gerne weiter geholfen.

Siehe auch: Sprachführer Spanisch

Kaufen

Die offizielle Währung in Ecuador ist der US-Dollar. Alle US-amerikanischen Münzen werden akzeptiert. Das Land prägt eigene Cent-Münzen (1, 5, 10, 25 und 50 Cent), die außerhalb Ecuadors nicht akzeptiert werden. (Die übliche Dollar-Münze mit der Indianerin mit Kind ist keine ecuadorianische Münze, sondern der US-amerikanische Sacajawea-Dollar.) Bargeld am besten in gebrauchten kleinen Scheinen mitnehmen. Neue, bankfrische Scheine stoßen auf allgegenwärtiges Misstrauen; 50- und 100-Dollar-Scheine werden größtenteils nicht angenommen, Wechselgeld ist meist knapp. Bargeld kann man mit EC- oder Kreditkarte in allen größeren Städten an den Geldautomaten bekommen.

Küche

In Ecuador ist Reis mit Hühnchen (Sierra), bzw. Reis mit Fisch oder Meeresfrüchten (Costa) das am weitesten verbreiteste Gericht. Zudem sind Ecuatorianer Korianderfanatiker (Achtung!), der sämtliche Speisen von der Suppe über den Salat hin zu den traditionellen Speisen wie Ceviche (Meeresfrüchte in Zitronensosse) und Encocado würzt. Das in so gut wie jedem Reiseführer erwähnte Cuy (Meerschweinchen) sollte man, sofern man es denn probieren möchte, in einem spezialisierten Restaurant essen. Es wird normalerweise gegrillt und mit einer Erdnusssoße serviert. Das Fleisch ist sehr fettig und schmeckt eher nach Hühnchen als nach Kaninchen (wie man vermuten könnte). Unbedingt darauf achten, dass der Kopf noch dran ist, um sicher zu gehen, dass man wirklich ein Meerschweinchen serviert bekommt. Im Übrigen sind Zuchtmeerschweinchen im Vergleich zu unseren Haustieren riesig.

Die Auswahl der Früchte ist spektakulär, dementsprechend die Auswahl an der Saftbar. Die frisch gepreßten Säfte werden oft stark gezuckert, also evtl. mit weniger Zucker bestellen. Allerdings kann man vielerorts in kleinen Restaurants abseits der großen Touristenorte nur exotisch anmutende überzuckerte Limonaden (z.B. Erdbeergeschmack), Cola oder Mineralwasser bestellen.

In den großen Städten Ecuadors sind auch die üblichen Restaurants und Schnellimbisse wie McDonalds, KFC, BurgerKing und Pizza Hut zu finden. Besonders exlusiv geht es auch in den Food Courts der Shopping Center zu. Ein beliebter einheimischer Snack sind neben dem bereits erwähnten Ceviche Fritadas, im eigenen Saft geschmorte Schweineteile, die man praktisch überall in kleinen (oder größeren) Fritaderias kaufen kann. Ebenfalls einheimisch sind Ketten wie Gus (ähnelt KFC) oder TropiBurger.

Wer einen nicht zu anfälligen Magen hat, kann sehr billig auf den Märkten essen. Ein almuerzo (Mittagessen) oder eine merienda (Abendessen) ist zwischen 1 - 3 USD zu haben, und beinhaltet Suppe, Hauptgericht und Getränk, manchmal auch einen kleinen Nachtisch.

Niemals Creme-Eis von der Straße kaufen! Lieber Eis in einer heladería kaufen. Neben Pingüino (ecuadorianischer Ableger von Langnese) können auch die Eisläden in der Av. Guaytambos in Ambato (gegenüber d. Colegio Santo Domingo) mit ihrem Frucht- und Mehr-Schichten-Eis empfohlen werden.

Ausgehen

In Quito gibt es das legendäre Party-Viertel El Mariscal, wegen seines hohen Touristenanteils auch Gringolandia genannt ("Gringos" bezeichnet eigentlich nur Nordamerikaner, aber in diesem Fall sind alle Touristen gemeint). Es gibt im Mariscal viele Bars und Discos; es ist immer etwas los. Deswegen ist es auch relativ sicher, sich dort nachts aufzuhalten. Dennoch gilt auch nachts, was tagsüber gilt: Nur das nötigste Bargeld mitnehmen und nach Hause immer mit dem Taxi fahren, besonders, wenn es eine weite Strecke ist. Taxis sind spottbillig (auch für große Strecken weit unterhalb des Preises eines Bieres).

In den Weggeh-Gegenden der größeren Städte gibt es, wie auch in Europa, stets einen Anteil an berauschten Menschen, der nicht immer freundlich gesonnen ist. Vorsichtiger Abstand und nächtliche Spaziergänge nur in größeren Gruppen empfehlen sind, sind dann aber größtenteils ungefährlich.

Unterkunft

Wunderschön in Quito und direkt im Mariscal gelegen: Posada del Maple

In Salango (Nachbardorf von Puerto Lopez), mit super Aussicht auf das Meer und die Wale, welche dort durchschwimmen: Hosteria Isla Mar

Lernen

In Quito gibt es unzählige Sprachschulen. Es lässt sich schnell was geeignetes finden. Preis: ca. 5 Dollar die Einzelstunde.

Arbeiten

Es werden ständig Freiwillige gesucht. Auf Aushänge im Mariscal oder in einem der unzähligen Internet-Cafes achten. Arbeit gegen Geld ist mit Touristen-Visum nicht gestattet, dennoch sind Tätigkeiten wie zum Beispiel in Lodges in den Nationalparks gegen Unterkunft und Verpflegung üblich.

Feiertage

Datum Name
1. Januar Neujahr
Februar Karneval
17. April 2014 Gründonnerstag
18. April 2014 Karfreitag
1. Mai Tag der Arbeit
24. Mai Schlacht am Pichincha (1822)
25. Juli Gründung Guayaquils
10. August Erster Schrei nach Unabhängigkeit
9. Oktober Unabhängigkeit Guayaquils
2. November Allerseelen
3. November Unabhängigkeit von Cuenca
6. Dezember Spanische (Neu)Gründung Quitos
25. Dezember Weihnachten
31. Dezember Silvester

Sicherheit

Da ein Großteil der Bevölkerung wesentlich ärmer ist als der durchschnittliche Tourist, der Ecuador besucht, ist Kriminalität ein ernstzunehmendes Thema. Taschendiebstähle in Märkten oder den überfüllten öffentlichen Bussen sind an der Tagesordnung. Die oft jugendlichen Täter sind durchaus auch gewaltbereit. Vor allem in den größeren Küstenstädten kommen öfters bewaffnete Überfälle auf ganze Busse vor.

Einige besonders gefährdete Bereiche wurden inzwischen durch die Polizei oder private Initiativen "befriedet", beispielsweise der Malecon (Uferpromenade) in Guayaquil oder der Panecillo (kleiner Hügel im Zentrum von Quito).

Mit gesundem Menschenverstand, Vorsicht und etwas Zurückhaltung kann man aber auch als Alleinreisende(r) durch das ganze Land reisen. Schmuck sollte nicht, wenigstens nicht sichtbar, getragen werden, billige Plastik-Uhren, keine Kameras vor der Brust hängen oder am Handgelenk baumeln lassen, Rucksack im Gedränge vor die Brust nehmen, Bargeld wenn möglich an mehreren Stellen am Körper verteilen (Holster, Brustbeutel, Geldkatze, Socken, Kleingeld in die Hosentasche), ebenso den Pass. Den teuren Rucksack bei Bus-Touren in die landestypischen gewebten Plastik-Säcke stopfen, die man für weniger als einen Dollar auf jedem Markt bekommt - schützt vor Schmutz und Langfingern.

Drogen-Kriminalität wird sehr ernst genommen, also niemals Päckchen oder ähnliches für andere transportieren, auch nicht auf Inlands-Busfahrten. Es könnte sich auch um eine Falle handeln, mit der sich (korrupte) Polizisten an einer der nächsten Polizeikontrollen ein Zubrot verdienen wollen.

Gesund bleiben

Unbedingt das Essen von der Strasse meiden, wenn man einen empfindlichen Magen hat und nie das Wasser aus dem Hahn trinken. Ebenfalls Salate und nicht-desinfiziertes, rohes Gemüse (Parasiten und Bakterien!) meiden. Vorsicht auch bei den Jugos (Säfte), diese sind oft mit nicht abgekochtem Leitungswasser verdünnt. Trotzdem unbedingt Tabletten gegen Durchfall mitnehmen! Empfehlenswert ist es auch, sich ein kleines Fläschchen Desinfektionsmittel in den Daypack zu stecken, um sich bei Bedarf die Hände säubern zu können - nicht immer sind die sanitären Verhältnisse so vertrauenserweckend wie man es aus Mitteleuropa gewohnt ist.

In den Anden, insbesondere in Höhen über 3000m machen sich leicht Sympthome der Höhenkrankheit (Atemnot, Kopfschmerzen) bemerkbar, wenn man noch nicht akklimatisiert ist. Ruhig angehen, dem Körper Zeit zum Anpassen geben und viel Trinken. Durch die Höhenlage ist die UV-Strahlung intensiver, so dass man einen ausreichenden Sonnenschutz nicht vergessen sollte.

Im Tiefland (Küste und Oriente) können Moskitos Krankheiten übertragen (Malaria, Gelbfieber). Hier ist ein brauchbarer Schutz (Cremes, Spay, Moskitonetze) vor allem in der Dämmerung und Nachts empfehlenswert.

Klima

Ecuador hat aufgrund seiner Topographie viele Klimazonen. In den tiefliegenden Gebieten herrschen in der Regel ganzjährig tropische Temperaturen mit Monatsmitteltemperaturen um die 24°C. In den Höhenlagen kann es insbesondere nachts empfindlich kalt werden, allerdings geht es auch hier selten unter 0°C. Meist werden in Ecuador nur zwei Jahreszeiten unterschieden, der regenreiche und kühlere invierno (Winter) und der relativ trockene verano (Sommer). Allerdings gibt es regional und inbesondere lokal Abweichungen von dieser einfachen Einteilung.

Klimatabelle Porto Viejo
Monat                   JAN  FEB  MÄR  APR  MAI  JUN  JUL  AUG  SEP  OKT  NOV  DEZ  Jahr
----------------------------------------------------------------------------------------
Niederschlag (mm)       84   103  99   58   36   22   2    2    4    2    4    17   434
Ø Tagestemperatur (°C)  25,8 26,0 26,1 26,1 25,5 24,5 23,8 23,8 24,0 24,3 24,4 25,2 24,9

Respekt

Wie fast überall so gilt auch hier - wer Land und Leuten mit Respekt gegenübertritt, den wird man auch überall respektieren. Vor allem wenn man als Tourist nicht überheblich auftritt und sich bemüht, wenigstens ansatzweise auf Spanisch zu kommunizieren.

Dennoch gilt es, gerade in Taxis, aufzupassen, dass man nicht übers Ohr gehauen wird. Am Besten über den Fahrpreis vor der Fahrt verhandeln; solange der Taxifahrer einschlägt, ist der Preis gerecht. Hat man am Ende dennoch das Gefühl, den Gegenüber zu übervorteilen, kann man lieber ein Trinkgeld geben. In Quito ist es tagsüber für die Taxifahrer Pflicht, das Taximeter zu verwenden. Der Betrag wird am Ende meist aufgerundet.

Die Ecuadorianer sind generell sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. So ist es auch kein Problem, Auskünfte oder Hilfe zu bekommen oder z.B. auf einem der weit verbreiteten privaten Pick-ups mitgenommen zu werden. Durch die Fußballbegeisterung im ganzen Land findet sich auch ohne Probleme ein Ansatzpunkt für stundenlange Konversationen, zum Beispiel auf Überlandfahrten mit dem Bus.

Korruption ist leider weit verbreitet. Man sollte dennoch vorsichtig sein, Poizisten und Beamte könnten sich angegriffen fühlen, wenn man ohne weiteres davon ausgeht, dass sie "käuflich" sind. Das kann nicht nur viel Ärger bringen, sondern auch den "Preis" in die Höhe treiben. Also bitte nicht von selbst aus aktiv werden sondern warten, bis einem der Gegenüber zu Verstehen gibt, ob und was er erwartet. Vor allem wer der Sprache nicht ausreichend mächtig ist sollte sich nicht auf ein derartiges Minenfeld begeben. Die meisten Situationen lassen sich auch lösen, ohne Geld in die Hand zu nehmen. Und wenn man doch meint, nicht weiter zu kommen, dann ist es meist besser, jemanden um Hilfe und Vermittlung zu bitten und diesem zu sagen, dass man bereit sei, auch etwas zu zahlen.

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