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Dubai: Unterschied zwischen den Versionen
Version vom 8. Februar 2013, 23:22 UhrDie Stadt Dubai ist die Hauptstadt des Emirats Dubai und liegt in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dubai bietet dem Touristen Sonne, viele gute Hotels und zahlreiche Shopping-Möglichkeiten. Das kulturelle Angebot (Museen, Kunst, regionale Musik und Tanz) ist eher schmal. Europäische Kultur wird imitiert und nachgebaut ähnlich wie in Las Vegas; das Glücksspiel ist allerdings gemäß islamischer Grundsätze verboten. So gibt es eine italienisch angehauchte Shopping Mall (Mercato Mall). Angesprochen werden die Durchschnittstouristen aus aller Welt, die unterhalten werden wollen mit Karaoke und Shopping-Exkursionen (frei nach Shakespeare "Dubai or not to buy"). Dubai bietet Architektur-Interessierten zahlreiche Leckerbissen. Der Burj Chalifa (ehemals Burj Dubai) wurde am 4. Januar 2010 eingeweiht und ist seit März 2008 mit 828m das höchste Bauwerk der Welt.
HintergrundDubai ist das pulsierende Herz der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und der Entwicklungsmotor der Region. Ein 14 Kilometer langer Meeresarm, der Creek, teilt Dubai in zwei Hälften. Er ist seit Jahrhunderten die Lebensader der Stadt. Am Ufer ankern dutzende Dhaus in mehreren Reihen. 720.000 Tonnen Fracht landen sie jährlich an – das meiste ist bestimmt für die angrenzenden Souks. Der eigentliche Frachtverkehr wird heute im größten je von Menschenhand geschaffenen Freihafen abgewickelt: Dem „Jebel Ali Port“. Die Zahlen sind beeindruckend. An 71 Docks werden gleichzeitig 125 Schiffe gelöscht und 7 Millionen Container jedes Jahr umgeschlagen. Alle fünf Sekunden einer. Das Wachstumstempo Dubais war in den letzten Jahren groß, jedoch wurde Dubai hart von der Finanzkrise getroffen. Die Investitionen in die Infrastruktur haben sich bezahlt gemacht: Die Stadt hat sich zur Drehscheibe für den internationalen Handel entwickelt. Von hier aus werden die Märkte im Mittleren Osten, den GUS-Staaten, Afrika und der indische Subkontinent bedient – ein Absatzmarkt mit fast zwei Milliarden Menschen. Anders als in Abu Dhabi werden Dubais Ölquellen in wenigen Jahren versiegen. Dank der weitsichtigen Projekte ist die Stadt angeblich gut abgesichert: Seit den 80ern ging der Anteil von Öl und Gas am Bruttosozialprodukt von 54 auf 7 % zurück. Das Bruttosozialprodukt (GNI) pro Kopf ist mit $26,370 (2004) deutlich kleiner als das von Deutschland ($42,450, 2009), Österreich ($46,450, 2009) oder der Schweiz ($65,430 , 2009; Quelle: Weltbank). Dies sieht man auch auf der Straße an den Autos: Es fahren also nicht alle im Rolls Royce oder Mercedes... 90% der Bevölkerung Dubais sind Ausländer, überwiegend Asiaten (Inder, Pakistani, Bangladeshi, Filipinos, Chinesen, Thais, Vietnamesen), aber auch Europäer. Die Löhne sind 2006 wieder stark gestiegen, doch weil die Preise stärker angestiegen sind, verlor Dubai an Attraktivität für Europäische Gastarbeiter aufgrund abnehmender Kaufkraft. Seit 2008 gab es Stagnation. Nachdem die Mieten 2005 rund 20% und 2006 rund 10% gestiegen sind, erfolgte seit 2008 wieder ein deutlicher Rückgang. Einpendler aus den umliegenden, billigeren Emiraten müssen die täglichen Staus auf den Zubringerstraßen ertragen, öffentlicher Personennahverkehr existiert nur in Form zweier Metrolinien innerhalb Dubais und eines Bussystems. Klima und WetterDubai hat ein Wüstenklima, dh. es fällt relativ wenig Niederschlag und wenn er fällt, dann meistens in den Wintermonaten. Im Sommer ist es sehr heiß, tagsüber zwischen 38°C und 45°C und nachts zwischen 28°C und 33°C. Zudem ist es durch die Lage direkt am Wasser recht schwül! Im Winter gehen die Tagestemperaturen auf ca 20°C zurück, die Nachttemperaturen auf ca 14°c. Staubstürme treten gelegentlich auf, verursachen in der Regel allerdings keine großen Schäden. AnreiseEin Touristenvisum für 30 Tage bekommt man kostenlos bei Einreise. Zu beachten ist, dass keine israelischen Stempel in dem Pass vorhanden sein dürfen. FlugzeugDer internationale Verkehrsflughafen Dubais ist der Dubai International Airport (DXB) etwa 5 km südöstlich des Zentrums. Er ist ein wichtiges Drehkreuz im internationalen Luftverkehr und besteht derzeit aus den Terminals 1 für den Großteil der Fluggesellschaften, 2 für Regionalflüge und 3 für Flüge von Emirates. Die Flugzeit beträgt etwa 6 Stunden, auf der Verbindung werden meist Langstreckenmaschinen eingesetzt. Folgende Fluggesellschaften fliegen Dubai aus dem deutschsprachigen Raum direkt an:
BahnDubai ist per Eisenbahn nicht erreichbar. MobilitätDie Straßen sind zwar oft drei- oder vierspurig, die Sheikh Zayed Road teilweise siebenspurig für jede Richtung. Trotzdem gibt es zu Stoßzeiten fast immer und überall dichten Stau. Man sollte versuchen, seinen Tagesplan entsprechend zu optimieren, will heißen, zwischen 17 und 20:30 Uhr nicht auf straßengebundene Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Leider ist das Straßensystem in den 1960er Jahren konzipiert worden und weist somit zahlreiche Schwachstellen auf: Staus, keine Gehsteige, viele Einbahnstraßen und wenige Möglichkeiten, nach links abzubiegen (oft muss man einen 3-6 km langen Umweg fahren, um bloß auf die andere Straßenseite zu kommen). Die einzige fertiggestellte Metrolinie, die "Red Line", verläuft teilweise in Tunneln, teilweise oberirdisch, etwa entlang der Sheikh Zayed Road. Die Fahrpreise sind für europäische Verhältnisse sehr günstig, dies gilt aber insbesondere auch für den Taxiverkehr (s.u.). Laufen ist aufgrund der großen Distanzen (Dubai erstreckt sich über ca. 20 x 30 km), der Hitze im Sommer, dem mangelnden Schatten und den oft nicht vorhandenen oder durch Baustellen unterbrochenen Bürgersteigen (außer im Bereich des Creek und der Souks) nur bedingt sinnvoll. Die große Sheykh Zayed Road zu Fuß zu überqueren ist nur an wenigen Stellen, insbesondere den Metrohaltestellen, möglich. Um dem in den letzten Jahren immer dichter werdenden Autoverkehr entgegenzuwirken, wird seit Juli 2007 auf bestimmten Strecken Maut erhoben. Wo diese konkret erhoben wird und wie hoch sie ist, erfährt man auf der Seite Salik (Betreiber des Maut-Systems). AutoDie Preise für Mietautos sind auf europäischem Niveau. Innerorts maximal 60 km/h, außerorts 80 km/h, Autobahn 120 km/h. Manche Mietautos haben einen akustischen Alarm, sobald man mehr als 120 fährt. Parken ist in den Malls kostenlos. Valet Parking bei den Hotels kostet ca. 10 Dirham pro Stunde ist aber manchmal (z.B. für die Hotelgäste) auch kostenlos. Oft muss man über Mittag (also von 13 bis 16 Uhr) keine Parkgebühren zahlen. VerkehrsvergehenVergehen sind nicht gerade günstig. Seit 2005 werden überall (auch auf einsamen Wüstenstraßen) fest installierte Radarkontrollen betrieben. Diese erfassen nicht nur die aktuelle Geschwindigkeit, sondern erfassen - vernetzt - auch die Durchschnittsgeschwindigkeit sämtlicher durchfahrender Fahrzeuge, so dass es nicht hilft, nur mal kurz vor der Kontrolleinheit abzubremsen. Zudem werden - wie in Europa auch - mobile Radarkontrollen durchgeführt. Die Messgeräte sind ca. 50 cm hoch und werden am rechten Straßenrand aufgestellt - vorzugsweise an geraden Strecken. In der Nähe steht jeweils ein weißes Auto mit dunklen Fensterscheiben. Eine einfache Parkbuße kostet 150 Dirham. TaxiDas Taxi ist das Nahverkehrsmittel. Schon aufgrund der großen Distanzen und hohen Temperaturen geht man fast nicht zu Fuß. Die vielen Taxis sind ständig auf der Suche nach Fahrgästen und hupen mögliche Kunden an. Die Taxis sind sehr günstig und besitzen ein Taxameter. Vom Flughafen ist ein Sockelbetrag von 20 Dirham fällig. Obwohl es ein zentrales Taxiunternehmen (DubaiTaxi) gibt ist dort das Vorbestellen eines Taxis nicht möglich. Vielen Taxifahrern fehlt zudem die Ortskenntnis. Es kommt z.B. vor, dass in einem Monat bis zu 3.000 neue Taxifahrer eingestellt werden. Diese können zwar Auto fahren, aber es fehlt ihnen jegliche Ortskenntnis. Oft ist es auch schwierig, in englisch mit den Fahrern zu kommunizieren! Es ist daher sinnvoll, sich vom Hotel eine Visitenkarte mitzunehmen, die man dem Taxifahrer für die Fahrt zurück zum Hotel vorlegen kann. Die meisten Fahrer werden nur Belege ausgeben, die maschinell erstellt sind, mit dem exakten Tarif. MetroDie Metro ist fertiggestellt. Erste Teilstrecken sind am 9. September 2009 eroeffnet worden. Seit 2010 ist die rote Linie in Betrieb, die zum größten Teil parallel zur Küste verläuft. Die Züge verkehren vollautomatisch ohne Fahrer. Die Verkehrsprobleme haben sich in Dubai seit Eröffnung der Metro etwas reduziert. Allerdings kann es im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr sehr voll zugehen. Die Tarife berechnen sich nach Zonen. Es lassen sich wiederaufladbare Karten an jeder Station erwerben. Die Karten werden beim Eingang zu den Bahnsteigen gespeichert und bei Verlassen der Metro am Zielort wird der Betrag von der Karte abgebucht. Maximal zahlt man bei mehreren Fahrten (Stand 2012) 14 Dirham pro Tag. Die Abteile an der Spitze des Zuges sind für Inhaber von Gold-Karten reserviert. Es folgt die Familien-Zone (nur Frauen und Kinder) Plätze für Behinderte sind über den ganzen Zug verteilt, das Rollstuhlfahrersymbol ist an den Einstiegstüren angegeben. BusDie meisten besseren Hotels bieten einen regelmäßigen kostenlosen Bustransfer zu den wichtigsten Punkten in Dubai an. Die öffentlichen Busse der Roads & Transport Authority (RTA) werden fast ausschließlich von den Gastarbeitern benutzt, sind modern, klimatisiert, Taktung alle 10 bis 20 Minuten, erreichen alle gängigen Ziele und kosten unabhängig von den zurückgelegten Stationen 2 Dirham. Bushaltestellen sind an roten Stangen mit dem Haltestellenschild und ggf. am kleinen roten (klimatisierten) Häuschen zu erkennen. An den meisten Haltestellen hängen Fahrpläne, die auch gut eingehalten werden. Die Touristinformation und einige Hotels haben die kostenlosen Bus-Stadtpläne vorrätig und an großen Busterminals (z.B. am Gold Souk) liegen sie aus. Wichtige Hinweise: Beim Warten auf den Bus gilt das "britische" Schlangestehen. Es dürfen erst die Frauen einsteigen, dann die Männer. Wird die Dame allerdings von einem (ihr zugehörigen) Mann begleitet, darf er direkt miteinsteigen. Die ersten drei Reihen (bis zur Abtrennung) sind für Damen reserviert, sie dürfen dort sitzen, müssen es aber nicht, wenn sie z.B. in Begleitung eines Mannes sind. Männer können dort sitzen bis eine Dame sonst keinen Sitzplatz mehr hätte. Aber Mann sollte sich lieber gleich nach hinten setzen, um die teilweise doch längeren Fahrten (Stau) nicht stehen zu müssen. Weiterhin gibt es keinerlei Abstellgelegenheit für größere Gepäckstücke oder Kinderwagen; für große Rucksäcke muss man meistens ein zusätzliches Ticket lösen und darf dann zwei Sitze beanspruchen - oder wird gar nicht erst in den Bus gelassen. SchiffIm Kielwasser der großen Dhaus kann man vom Stadtteil "Bur Dubai" mit einem Wassertaxi, den „Abras“, in die gegenüberliegende Neustadt „Deira“ fahren. Auf diesen Holzkänen hat es Platz für ca. 20 Passagiere und es lässt sich ungleich schneller und romantischer die Creek-Seiten wechseln als auf den notorisch verstopften Straßen Dubais. Wartezeiten gibt es kaum, ständig drängt eine weiteres Boot an die Anlegestelle. Der Fährmann weist den letzten Passagieren einen Platz zu und kassiert den Obolus: seit Dezember 2006 1 Dirham (bis anhin 50 Fils), gerade mal 20 Cent kostet die Überfahrt. Zudem kann man ein Abra für eine Stunde mieten und der Fährmann fährt dann den Creek hinauf und hinunter für offizielle 50 Dirham (der Preis wird dennoch verhandelt). Günstiger ist Sightseeing auf dem Creek nicht zu haben. Aktivitäten
Eine Safari sollte man sich nicht entgehen lassen. Preise liegen in etwa bei 300 Dirham / Person. Die Safaris starten gegen 15 Uhr. Mehrere Allradautos schließen sich zu einem Konvoi zusammen und es geht in die Wüste über Sanddünen. Anschließend folgt eine Abendveranstaltung mit Shisha, Showprogramm, Arabischem Essen, Kamelreiten etc.
EinkaufenDas Herz der Stadt schlägt in den Bazaren. Dubais Zweitname „City of Gold“ prangt über dem Tor zum Goldsouk. Im Vergleich zu den glitzernden Schaufenstern verblasst Ali Babas Schatzhöhle zu einer Besenkammer. 70 Tonnen Schmuck gehen hier jährlich über den Ladentisch. Das sind 10 % der jährlichen Weltproduktion. Der Preis des Schmucks wird hier, wie bei Arabern üblich, lediglich nach dem Gewicht und dem aktuellen Goldpreis berechnet. Teilweise hängt der aktuelle Goldpreis auch im Hotel aus. Und da es ein Arabischer Basar ist, ist es durchaus üblich den Preis zu verhandeln und wird nicht wie in Deutschland als Beleidigung oder geringe Wertschätzung gesehen. Man kann teilweise, wenn man sich geschickt anstellt, 25 %-50 % des Anfangspreises runterhandeln. Die Souks gliedern sich nach den unterschiedlichen Produkten. In einem Teil werden die Düfte und Gewürze des Orients, im nächsten ausschließlich Textilien angeboten. Die Preise sind Verhandlungssache und feilschen gehört im Orient zum guten Ton. Das traditionelle Souvenir-Sortiment kommt meist aus dem Oman oder dem Jemen, der schreiend-bunte Kitsch hingegen aus Asien und dem Iran. Außerdem lockt Dubai mit unzähligen Shopping Malls. Die Konsumtempel der Extraklasse spiegeln das, worauf die Menschen in den Emiraten stolz sind: Internationale Warenvielfalt und Kaufkraft, angenehme Atmosphäre, Unterhaltungswert, Sauberkeit und Sicherheit. Mit Orient hat dieses Erleben allerdings wenig zu tun – selbst die Preise sind – wie das Warenangebot –internationaler Standard. Nur die Größe der Shopping-Malls weicht von der Norm ab und erfordert schon Pfadfinder-Talent. Auch handeln ist in Malls nicht üblich, allerdings gibt es in Dubai eine Besucher Karte, die „Vice Versa card“. Mit dieser Karte bekommen Besucher bis zu 20% des Einkaufspreises gutgeschrieben. Dieses Guthaben kann beim nächsten Einkauf wieder eingelöst werden. Weitere Informationen gibt es unter www.viceversacard.com. Einkaufszentren Die Dubai Mall ist das größte Einkaufszentrum in Dubai mit 1200 Geschäften, Aquarium und Eislaufbahn. In der Mall of the Emirates befindet sich eine künstliche Skipiste. Das Deira City Centre liegt im Stadtteil Al-Garhound und bietet über 300 Geschäfte. Im Al-Ghurair City, dem ältesten Einkaufszentrum der Stadt kann man handeln! Was ist in Dubai besonders billig?
Wo sollte man vorsichtig sein?
SehenswürdigkeitenDubai entwickelt sich explosiv. Weiter, größer, höher und ausgefallener ist hier die Devise. Wirklich alte Gebäude findet man kaum. Das "alte" Dubai, ein Fischerdorf, ist nicht zu finden. Dubai fasziniert durch seine gigantischen Bauvorhaben. MoscheenPrinzipiell stehen Moscheen in Dubai und anderswo allen offen, auch wenn man kein Moslem ist. Da die Gläubigen sich aber durch Touristen gestört fühlen und die meisten westlichen Besucher mit den vor dem Betreten notwendigen Ritualen nicht vertraut sind, empfiehlt sich ein Besuch auf eigene Faust in der Regel nicht.
BauwerkeFür die besonderen Gebäude muss man den jeweiligen Dresscode beachten, der meist Hemd mit Kragen, Stoffhose (auch keine edle Jeans) und "geschlossene" Schuhe vorschreibt. Schuhe gelten normalerweise als "geschlossen", wenn mindestens auf dem Spann und über der Ferse ein Riemen entlang führt, also z.B. Trekkingsandalen, aber keine Flip Flops. Emirates Towers - man kann sehr weit oben in einer Bar etwas trinken und über die Stadt schauen. Nur wenige Schritte von der Anlegestelle „Deira“ sind es zum unscheinbaren, aus Lehm erbauten Al-Faheidi Fort – eine der letzten Erinnerungen an das alte Dubai. Im 18. Jahrhundert sah die Wache vom Turm aus nichts als Sand. Große Staubwolken verrieten die Ankunft von Freund und Feind schon von weitem. Heute kämpft im Fort ein Museum gegen das Vergessen des kulturellen Erbes. DenkmälerMuseenIn der Bastikya im Stadtteil Bur Dubai unweit vom Dubai Creek werden derzeit alte Gebäude aufwändig restauriert, um den Touristen auch das "alte Dubai" bieten zu können. Hier befindet sich auch das Dubai Museum.
Straßen und PlätzeDie wohl bekannteste aller Straßen in Dubai ist die Sheikh-Zayed-Road, an der die meisten Wolkenkratzer (der Kategorie zwischen 300m und 400m) stehen. Es ist eigentlich keine Straße, sondern eine 10-spurige Autobahn mit doppelspurigen Parallelstraßen. Sie wird am häufigsten gezeigt, wenn im Fernsehen über Dubai geredet wird. Hier stehen bereits die Emirates Towers, das Fairmont-Hotel, das World Trade Center, das Dusit Dubai und weiter draußen die Mall of the Emirates mit der weltgrößten Indoor-Skihalle (500 m Pistenlänge, 1 Stunde kostet 140 Dirham inklusive kompletter Skiausrüstung). Die Sheikh-Zayed-Road tangiert auch das Stadtviertel Downtown Dubai, dessen Mittelpunkt der mit 828m welthöchste Wolkenkratzer "Burj Khalifa" (Burj Dubai) ist. In dessen unmittelbarer Nähe befindet sich eins der größten Einkaufszentren der Welt "Dubai Mall" mit einer Verkaufsfläche von ca. 350.000 qm und der weltgrößten computergesteuerten Fontänen-Anlage. Attraktionen der Dubai Mall sind ein 50x20x11 Meter großes Schau-Aquarium, eine Eislaufhalle und die SEGA-Republic. Weitere spektakuläre Bauvorhaben werden derzeit entlang der Sheikh-Zayed-Road umgesetzt, wie das höchste Hotel der Welt, die "Rotana Suites" (ca. 400m). Weiter außerhalb entstehen der weltgrößte Freizeitpark "Dubai Land" und der neue Jebel Ali International Airport and Free Zone. Entlang der Jumeirah Road, die unweit der Küste verläuft geht es gemächlicher zu. Hier befinden sich auf eine Länge von 20 km verteilt die Jumeirah Mosque, Mercato Mall, der Dubai Zoo, Jumeirah Beach Park, Jumeirah Beach Hotel, Burj Al Arab, Wild Wadi, Madinat Jumeirah und Dubai Marina. ParksVerschiedenesKüche
Touristen ist allgemein zu raten Knie und Schultern zu bedecken. In den Restaurants ist es nicht üblich, dass Frauen leicht bekleidet eintreten. Sie sollten sich einen leichten Schal um die Schultern legen, falls sie ein ärmelloses Kleid tragen. Auch Herren in Shorts werden mit merkwürdigen Blicken bedacht. GünstigEs gibt viele Cafés, die auch kleine Mahlzeiten anbieten (Art Döner, Pommes, Art Pfannkuchen, ...). Diese sind gut bezahlbar, ebenso die Fruchtshakes und Säfte (sehr empfehlenswert). In diesen Cafés sind nur Männer zu sehen; weibliche Touristen sollten aber kein Problem haben. MittelGehoben
AusgehenIn Dubai hat sich in den letzten Jahren ein ausschweifendes Nachtleben entwickelt. Es gibt in den Hotels Nachtclubs oder Bars. In diesen erhält man auch alkoholische Getränke. GünstigMittelUnbedingt sehenswert ist das Soukh Madinat, in der Nähe des Burj el Arab. Dieser künstliche Soukh hat viele Einkaufsmöglichkeiten (Souvenirs etc.) und auch sehr viele Restaurants bzw. Cafés. Hier kann man einen schönen Blick auf das Burj el Arab erhaschen und sehr schöne Stunden beim Rauchen einer Shisha und dem Genießen eines Marokkanischen Tees verbringen. Die Preise sind sehr günstig. Am Donnerstag Abend ist hier Party angesagt und es ist sehr voll. Viele Europäer/Innen zieht die Disko auf 3 Etagen, sowie die vielen Musikcafés an. Ab 21 Uhr darf man nicht mit landesüblicher Kleidung (Kandoras) in einige Bars. Eine angemessene Kleidung ist nicht vorgeschrieben, jedoch sollte zu sportliche Kleidung (Shorts, Badelatschen) vermieden werden, da ansonsten der Eintritt in einige Lokalitäten verwehrt werden könnte. GehobenUnterkunftEs gibt nicht nur vier und fünf Sterne Hotels. Es gibt "Stadthotels" und "Strandhotels". Die Strandhotels verfügen fast auschließlich über Privatstrände, die sie teilweise gegen Eintritt auch für Nichthotelgäste öffnen. Es gibt auch öffentliche Strände. Günstig
MittelGehoben
LernenArbeitenDubai ist mittlerweile die Boom-Town in der Welt und auch deren größte Baustelle. Das Emirat plant für die Zeit nach dem Öl und das Geld aus der arabischen Welt suchte nach den Anschlägen vom 11.September 2001 ein Ersatzziel für die aus der Mode geratenen USA. Die Skyline kann inzwischen problemlos mit der von Manhattan mithalten. 85 % der in Dubai lebenden Menschen sind Einwanderer, in erster Linie aus Schwarzafrika und Zentralasien. Vor einem Auswandern aus Mitteleuropa muß jedoch gewarnt werden. Teilweise gut ausgebildete Inder und Südafrikaner bestimmen das Lohnniveau. Sie leben in einfachsten Vorstadt-Wohncontainern mit einem Monatsgehalt von 200 Euro, das oft nicht einmal ganz ausbezahlt wird. Niemand wartet in Dubai auf Europäer. Bis auf wenige Spezialberufe werden keine Arbeitskräfte benötigt. Wer kein konkretes Angebot hat, sollte dort nicht sein Glück versuchen. SicherheitMan fühlt sich sehr sicher. Die Wagen der Polizei sind übrigens wie früher in Deutschland grün-weiß lackiert. Rufnummer der Polizei ist 999. Gesund bleibenMan muss sich darauf einstellen, dass in Dubai die Innenräume auf ungefähr 18 Grad heruntergekühlt werden. Bei Außentemperaturen von teilweise über 50 Grad (in den Monaten Juni bis September) kann dies zu Kreislaufproblemen und Erkältungen führen. Ansonsten kann man in den Straßencafes, Restaurants etc. alles bedenkenlos essen oder trinken. KlarkommenKommunizierenRund um Dubai ist das Telefonieren mit Mobiltelefonen möglich. Oft auch viele Kilometer tief in der Wüste hat es noch gute Feldstärke und man bleibt voll erreichbar. Die Gebühren bewegen sich im Bereich von rund €3-4/min. Grund dafür ist, dass es bisher bloss einen (staatlichen) Anbieter gibt: etisalat. Ab März 2007 gibt es mit "du" einen zweiten Anbieter, was evtl. für etwas Bewegung bei den Preisen sorgen wird. Bei internationalen Anrufen aus dem Hotel sind es noch höhere Gebühren.
Leider gibt es nur sehr wenige offene, kostenlose Wireless-LAN.
Weiter geht'sWeblinks
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