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Diskussion:Deutschland: Unterschied zwischen den Versionen

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Jetzt hab' ich's erst kappiert. Ja, die Tabelle ist gut, nur Wiki Markup. Ich fürchte, um sie am rechten Rand zu lassen brauchen wir einfach HTML, oder gibt's da auch noch einen Trick? -- [[Benutzer:Hansm|Hansm]] 13:59, 8. Okt 2004 (EDT)
 
Jetzt hab' ich's erst kappiert. Ja, die Tabelle ist gut, nur Wiki Markup. Ich fürchte, um sie am rechten Rand zu lassen brauchen wir einfach HTML, oder gibt's da auch noch einen Trick? -- [[Benutzer:Hansm|Hansm]] 13:59, 8. Okt 2004 (EDT)
 
:Bin für Kritik und auch Bearbeitungen offen, ist ja schließlich ein Wiki ;-) --[[Benutzer:Hedavid|Hedavid]] 17:50, 8. Okt 2004 (EDT)
 
:Bin für Kritik und auch Bearbeitungen offen, ist ja schließlich ein Wiki ;-) --[[Benutzer:Hedavid|Hedavid]] 17:50, 8. Okt 2004 (EDT)
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    {{quickbar
 
| Bild=[[Bild:Brandenburg gate.jpg|noframe|250px]]
 
| Lage=[[Bild:LocationGermany.png]]
 
| Flagge=[[Bild:gm-flag.png]]
 
| Hauptstadt=[[Berlin]]
 
| Staatsform=Bundesrepublik
 
| Währung=Euro
 
| Fläche=357.021 qkm
 
| Bevölkerung=82,0 Mio.
 
| Amtssprache=Deutsch
 
| Religion=
 
| Stromsystem= Europäischer Stecker
 
| Telefonvorwahl=+49
 
| TLD=.de
 
| Zeitzone=UTC +1
 
}}
 
 
'''Deutschland''' ist nach Einwohnern der größte Staat in [[Mitteleuropa]] mit der vollständigen Staatsbezeichnung ''Bundesrepublik Deutschland''. Deutschland ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union und gehört dem Schengener Abkommen an.
 
 
== Regionen ==
 
=== Bundesländer ===
 
Geschichtlich bedingt spielen die heutigen Regionen in Deutschland noch eine große Rolle. Die Vielfältigkeit Deutschlands spiegelt sich deutlich in der Vielzahl der Regionen mit ihren spezifischen Eigenarten wieder.
 
 
Die Bundesrepublik Deutschland ist in 16 '''Bundesländer''' gegliedert:
 
*Norden
 
**[[Bremen]]
 
**[[Hamburg]]
 
**[[Mecklenburg-Vorpommern]]
 
**[[Niedersachsen]]
 
**[[Schleswig-Holstein]]
 
*Westen
 
**[[Nordrhein-Westfalen]]
 
**[[Rheinland-Pfalz]]
 
**[[Saarland]]
 
*Mitte
 
**[[Hessen]]
 
**[[Thüringen]]
 
*Osten
 
**[[Berlin]]
 
**[[Brandenburg]]
 
**[[Sachsen]]
 
**[[Sachsen-Anhalt]]
 
*Süden
 
**[[Baden-Württemberg]]
 
**[[Bayern]]
 
 
===Bedeutende grenzüberschreitende Regionen===
 
 
* [[Friesland]] mit [[Helgoland]], den  [[Nordfriesische Inseln|Nordfriesischen Inseln]] und den [[Ostfriesische Inseln|Ostfriesischen Inseln]]
 
* Halbinsel [[Schleswig]] und [[Jütland]]
 
* [[Eifel]] und [[Ardennen]] mit [[Ahrtal]] und [[Mosel-Saar|Moseltal]]
 
* [[Oberrheinische Tiefebene]] mit Wetterau
 
* [[Bodensee]]
 
* [[Alpen]]
 
* [[Allgäu]]
 
[[Bild:Karte Deutschland.png|right|Karte von Deutschland]]
 
===Andere bedeutende Regionen===
 
von Nord nach Süd:
 
 
* [[Münsterland]]
 
* [[Ballungsgebiet Rhein-Ruhr]]
 
* [[Rhein-Main-Gebiet]]
 
* [[Sauerland]]
 
* [[Bergisches Land]]
 
* [[Mittelrhein]]
 
* [[Pfalz]]
 
* [[Franken]]
 
* [[Baden (Region)|Baden]]
 
* [[Schwaben]]
 
* [[Schwarzwald]]
 
 
Vergleiche auch
 
[[Liste deutscher Feriengebiete]].
 
 
== Städte ==
 
 
[[Bild:Skyline frankfurt main.jpg|thumb|300px|Skyline von [[Frankfurt am Main]]]]
 
* Bundeshauptstadt ist [[Berlin]], das von 1961 bis 1989 durch die Berliner Mauer geteilt war und heute ein kulturelles Zentrum Deutschlands darstellt. Sie ist auch die bei weitem größte Stadt Deutschlands (Wirtschaftszentrum ist aber [[Frankfurt am Main]]).
 
* Die Bundesstadt [[Bonn]] war bis 1990 Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist Sitz einiger Bundesministerien und internationaler Einrichtungen. Besonders das [[Haus der Geschichte]] errinnert an die Funktion als Bundeshauptstadt.
 
* Weitere wichtige Städte sind die Hafenstadt [[Hamburg]] und die [[Bayern|bayerische]] Landeshauptstadt [[München]]
 
* Historische Messestandorte sind die Bankenstadt [[Frankfurt am Main]], [[Leipzig]] mit dem Gewandhaus und [[Hannover]].
 
* Karnevals- und Fassnachtshochburgen sind [[Köln]] mit dem berümten [[Kölner Dom]], [[Mainz]] sowie [[Düsseldorf]] mit der Einkaufsmeile [[Königsallee]] ''(Auch als die Kö bekannt)''.
 
* weiter bedeutend als Standorte für Industrie, Technologie und Kultur sind die Ruhrmetropolen [[Essen]] und [[Dortmund]] und weitere Städte im [[Ruhrgebiet]] sowie im Südwesten von Deutschland [[Stuttgart]],
 
* als touristische Bonbons gelten [[Weimar]] als Stadt Goethes und Schillers, das romantische [[Heidelberg]] mit seinem [[Heidelberger Schloss|Schloss]] und der Altstadt, Dresden mit dem Zwinger , die zum Weltkulturerbe gehören, das verträumte [[Freiburg]] mit dem schönsten Turm der Christenheit, die Main-(Wein)metropole [[Würzburg]], das mittelalterliche [[Rothenburg ob der Tauber]], die von den Römern gegründete Stadt [[Augsburg]].
 
 
== Weitere Ziele ==
 
[[Bild:Deutschland UNESCO Welterbestätten.png|right|500px|UNESCO Welterbestätten in Deutschland]]
 
Neben den Inseln und der Küste an [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] sind insbesondere die Mittelgebirge wie der [[Schwarzwald]] oder das [[Sauerland]] wichtige Urlaubsgebiete. Der [[Bodensee]] und der [[Bayerischer Wald|Bayerische Wald]] und die Weinregion [[Franken]] im Süden, der [[Harz]] in der Mitte, die [[Mecklenburgische Seenplatte]] im Nordosten, der [[Spreewald]] im Südosten sind nur weitere Beispiele für touristische Gegenden.
 
 
* [[Wörlitzer Park]]
 
* [[Norderney]]
 
* [[Roseninsel]]
 
* [[Hunsrück-Nahe|Hunsrück]]
 
 
Für '''Radtouren''' bietet sich das [[Münsterland]] mit seiner Parklandschaft an.
 
 
Das [[Ruhrgebiet]] bietet neben vielen musealisch aufbereiteten technischen Großanlagen des 19. und 20. Jahrhunderts die höchste Dichte verschiedener öffentlicher Trendsportanlagen in Deutschland.
 
 
[[Sehenswerte Eisenbahnen in Deutschland]]
 
 
[[Bundesgolddorf|Bundesgolddörfer]] wurden beim alle drei Jahre stattfindenden Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zunkunft" ausgezeichnet. Als Markenzeichen bieten diese ein gepflegtes Ortschaftsbild und viele Aktivitäten der Bevölkerung.
 
 
== Hintergrund ==
 
 
===Geschichte===
 
 
Seit jeher spielte die Kleinstaaterei in Deutschland eine große Rolle, was sich auch in der späten Gründung des Nationalstaates 1871 zeigte. (Man spricht bis 1870 vom Partikularismus, ab 1871 vom Föderalismus.) Der Kleinstaaterei ist allerdings auch ein von vielen Deutschen als besonders erachteter Kulturreichtum zu verdanken. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) brach das zweite Kaiserreich zusammen, 1919 wurde die Weimarer Republik gegründet. 1933 kamen die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler an die Macht und entfesselten den Zweiten Weltkrieg (1939-1945), in dem etwa 50 Millionen Menschen starben. Nach Ende des Krieges wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Während aus den drei westlichen, ehemals britischen, amerikanischen und französischen Besatzungszonen 1949 die sozial-marktwirtschaftlich (zunächst mit christlich-fundamentalistischer Prägung, später zunehmend wirtschaftsliberalistisch) orientierte Bundesrepublik entstand, wurde in der sowjetischen Besatzungszone die zunächst stalinistische, später marxistisch-leninistische Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet. Als Folge des "Wirtschaftswunders" in den 1950er-Jahren in der Bundesrepublik - genauer der intensiven Fernsehwerbung der BRD (die in der DDR zwar nicht empfangen werden durfte, aber konnte), die ein krasses Gegenbild zur DDR-Plan(mangel)wirtschaft darstellte - zog es viele Ostdeutsche in den Westen. Diesem Verlust an gut Ausgebildeten setzte die DDR-Führung 1961 ein Ende, als mit dem Bau der Berliner Mauer auch das "Schlupfloch" Berlin geschlossen wurde. Erst das Ende des Kalten Krieges leitete die Friedliche Revolution (1989) ein, die am 9. November 1989 zum Fall der Mauer und am 3. Oktober 1990 zur Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik führte. Diese Eingliederung - unter Experten aufgrund der immensen Kosten höchst umstritten - führte tatsächlich zu einer wirtschaftlichen Schieflage: Massenarbeitslosigkeit trat als Folge der brachialen Abwicklung der DDR-Planwirtschaft ein; viele Menschen verloren ihre ehemals sicheren Arbeitsplätze, da das Recht auf Arbeit zwar im Grundrechtskatalog der Ost-, nicht aber dem der Westdeutschen enthalten war. Seit dem Ende der 90er-Jahre befinden sich die deutschen Sozialsysteme in einem stetigen Niedergang: Beiträge wurden erhöht, Leistungen reduziert, Auflagen und Kontrollen verschärft. Folge dieser Reformen, die ihren Gipfel in den Hartz-IV-Gesetzen fanden, ist ein stetiger Rückgang der SPD-Stammwählerschaft; als Alternative formierte sich die Linkspartei, ein Zusammenschluss aus WASG (ehemalige Sozialdemokraten) und PDS (Nachfolgepartei der SED der DDR). Gleichzeitig ist ein Wiedererstarken des jahrelang bedeutungslosen Rechtsextremismus zu beobachten.
 
 
===Kultur===
 
Obwohl es auf eine lange Reihe von Dichtern zurückblicken kann, kann man die Kultur Deutschlands als eine Multikultur bezeichnen, in der eben diese Dichter ein Schattendasein fristen. Zwar wird sicherlich im Bildungswesen der deutschen Literatur eine gewisse Bedeutung beigemessen; primäres Interesse ist jedoch, einen "guten Europäer" (Weltbürger) zu erschaffen. So darf es auch nicht verwundern, dass die deutsche Fernsehwelt von US-Filmen dominiert wird, dass der Dönerladen gleichsam häufig anzutreffen ist wie die Hamburgerfiliale und dass viele Zugbegleiter neben Deutsch auch mehr oder minder perfektes Englisch sprechen.
 
Ein bekanntes Zerrbild besagt, dem Deutschen seien Arbeit, Auto, Schäferhund am wichtigsten. Wie bei vielen Zerrbildern steckt auch hierin ein Funken Wahrheit: Wer nicht arbeitet (bzw. arbeiten kann), wird - ähnlich einem Kriminellen - oftmals sozial ausgegrenzt; Deutschland ist eines der letzten Länder ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen; Tierschutz ist im Gesetz fest verankert.
 
Ein bei vielen Deutschen ausgeprägtes Kulturmerkmal ist ein fast schon manisches Preisbewusstsein (das seine Grenzen - man könnte es geahnt haben - bei Arbeit, Auto, Schäferhund (bei letzterem oftmals jedoch nur auf dessen Erwerb bezogen) findet); mittlerweile wird sogar von einer "Aldisierung der Gesellschaft" (Aldi ist ein bekannter Lebensmitteldiscounter) gesprochen. Die Aldisierung der Gesellschaft geht einher mit einer Überreglementierung der Sozialsysteme, was bereits daran deutlich wird, dass das deutsche Sozialgesetzbuch mittlerweile zwölf(!) Bände umfasst; die Reformen im Rahmen der "Agenda 2010", die eigentlich mehr Menschen in Arbeit bringen sollten, hatten ironischerweise einen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit zur unmittelbaren Folge. Der Zusammenhang zur Aldisierung liegt hierbei darin, dass aufgrund der Reduzierung der Sozialleistungen "Arbeitssuchende" mittlerweile kaum noch eine andere Wahl haben als die Produkte der Discounter zu kaufen, was die Existenzprobleme des Mittelstandes (die im übrigen eine wesentliche Ursache für die Arbeitslosigkeit sind) nur noch weiter verschärft.
 
 
=== Klima ===
 
 
Deutschland liegt in der warm gemäßigten Zone, Extremwerte treten nur selten auf. Im Westen ist das Klima ozeanisch, gekennzeichnet durch milde Winter und kühle Sommer. Die Durchschnittstemperatur im Winter liegt meist zwischen 1 und 3 C°, im Sommer bei 10-18 C°. Niederschläge fallen das ganze Jahr hindurch, im Westen mehr im Osten weniger. Im Osten ist das Klima kontinental, gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich im Winter zwischen -3 und 0 C°, im Sommer von 18-20 C°. Eine Besonderheit stellt der Oberrheingraben dar, er profitiert im Winter vom ozeanischem und im Sommer vom kontinentalem Klima.
 
 
in Süddeutschland ist das Klima noch etwas milder.
 
Winter 2 bis 5 °C  Sommer 20 bis 23 °C. etwas trockener als im Rest des Landes.
 
 
 
 
Klima Berlin
 
j 0 °C  f 2 °C m 5°C  a 9°C  m 14 °C  j 18 °C  j 20 °C  a  21 °C s 17 °C o 11 °C  n 7 °C  d 2 °C
 
 
10,5 °C
 
 
Klima köln
 
 
10,8 °C
 
 
Klima München
 
 
11,7 °C
 
 
== Anreise ==
 
 
EU-Bürger können mit einem gültigen Identitätsausweis einreisen, für Bürger vieler anderer westlicher Staaten genügt ein Reisepass. Ansonsten ist ein Visum zu beantragen, welches auch für die anderen [[Europa#Länder|Schengen-Länder]] gültig ist.
 
 
=== Flugzeug ===
 
 
Die wichtigsten Flughäfen Deutschlands sind [[Frankfurt am Main]] (FRA) und [[München]] (MUC). Die Flughäfen [[Düsseldorf]] (DUS), [[Berlin]]s (TXL, SXF und THF), [[Hamburg]] (HAM), [[Stuttgart]] (STR) sowie [[Köln]]-[[Bonn]] (CGN) sind darüber hinaus für internationale Flüge wichtig.
 
 
Billigfluggesellschaften wie Ryanair landen darüber hinaus auf kleineren Flughäfen wie [[Flughafen Frankfurt-Hahn|Hahn]] im Hunsrück (HHN), Karlsruhe/Baden-Baden (FKB), Dortmund (DTM), Paderborn (PAD), Lübeck (LBC), Weeze (Niederrhein-Airport) (NRN), Altenburg (AOC), Friedrichshafen (FDH), Zweibrücken (ZQW), Memmingen im Allgäu (FMM) und Neubrandenburg (FNB). Von hier aus existieren meist Busverbindungen, ab Friedrichshafen sogar eine Bahnverbindung in die nächsten großen Städte. Gegebenenfalls sind höhere Kosten für die Bus- bzw. Bahnfahrt einzurechnen.
 
 
=== Bahn ===
 
 
Deutschland ist an das europäische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz angeschlossen. Grenzüberschreitenden Regionalverkehr gibt es allerdings kaum, in den wenigen Fällen, wo er existiert, muss man - zumindest bei der Deutschen Bahn - mit altmodischem Wagenmaterial rechnen. Eine Bahnreise ist im Vergleich zum Flugverkehr relativ teuer, kann allerdings auf kürzeren Strecken Zeit sparen.
 
 
===Bus===
 
Busfahrten ins Ausland werden von der Deutschen Touring (Deutsche Bahn Gruppe) angeboten. Günstige Busfahrten nach Deutschland bzw. ins Europäischa Ausland findet man unter eurolines.com
 
 
===Auto===
 
 
Jedes Nachbarland besitzt eine Autobahnanbindung von Deutschland.
 
 
===Schiff===
 
Nennenswerte Fährverbindungen existieren zwischen diversen Ostseestädten(z. B. [[Putgarden]] (D) nach [[Rödby]] (DK), [[Rostock]] (D) nach [[Trelleborg]] (S), [[Gedser]] (DK)), [[Kleipeda]] (LT) und [[Helsinki]] (FIN). Es verkehren regelmäßig Personenschiffe zwischen Wien und Passau.
 
 
 
 
 
== Mobilität ==
 
 
=== Flugzeug ===
 
 
Es gibt in Deutschland ein sehr gut ausgebautes Linienflugnetz, selbst einige der kleinsten Flughäfen wie Uetersen (bei Hamburg) sind per Linienflug zu erreichen. Diese Flüge sind oftmals (bei rechtzeitiger Vorausbuchung) aufgrund der niedrigen Preise der Deutschen Bahn vorzuziehen. Außerdem existieren Mitflugzentralen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Regionalflughäfen in vielen Fällen sehr weit von den namensgebenden Städten entfernt liegen. So befindet sich der so genannte Flughafen „Frankfurt“-Hahn in einem völlig anderen Landesteil als die Stadt [[Frankfurt am Main]].
 
 
=== Bahn ===
 
 
{{Infobox|ICE|ICE ist die Abkürzung für die Zuggattung InterCityExpress der Deutschen Bahn. Es handelt sich dabei um Hochgeschwindigkeitszüge mit Höchstgeschwindigkeiten von 230 km/h (ICE T mit Neigetechnik <nowiki>=</nowiki> Baureihen 411 und 415), 280 km/h (ICE 1 <nowiki>=</nowiki> BR 401, das Original und ICE 2 <nowiki>=</nowiki> BR 402, halb so lang wie ICE 1) und 330 km/h (ICE 3, darf als einziger auf die Neubaustrecke [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] &ndash; [[Köln]]). Geschwindigkeiten über 200 km/h werden nur auf Neubaustrecken für den Hochgeschwindigkeitsverkehr ([[Würzburg]] &ndash; [[Fulda]] &ndash; [[Kassel]] &ndash; [[Hannover]], [[Stuttgart]] &ndash; [[Mannheim]], [[Berlin]] &ndash; [[Hannover]] und [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]-Flughafen &ndash; [[Köln]]) gefahren. Für die Benutzung der ICE benötigt man spezielle Fahrkarten, die etwas teurer sind als die normalen Fahrkarten für den Fernverkehr. Sie enthalten den Vermerk ''ICE'' und dahinter die Angabe des Streckenabschnitts mit ICE-Berechtigung.}}
 
Das deutsche Bahnsystem ([http://www.bahn.de Die Bahn]) verbindet die Wirtschaftszentren und wichtigsten Ferienregionen in annehmbarer Zeit. Nebenstrecken werden - sofern überhaupt noch existent - zumindest in den Fällen, wo Die Bahn noch selbst fährt, mit zumeist altmodischem Wagenmaterial bedient und sind im Regelfall langsam und verspätungsanfällig.
 
 
Bahnfahren ist vor allem im Fernverkehr (ICE, IC, D) abgesehen von einigen Angeboten des Unternehmens relativ teuer (oft ist ein Billigflug deutlich günstiger als eine Langstreckenzugfahrt mit der Deutsche Bahn ), da die Deutsche Bahn AG noch immer den deutschen Schienenverkehr dominiert. Deutschland gehört zur Interrail-Zone C.
 
Für Langstreckenfahrer lohnt sich die Bahncard (50 oder 25% Ermäßigung) oder die Frühbuchung (mindestens 3 Tage vor Abfahrt, mit Zugbindung). Im Internet gibt es wöchentlich wechselnde Sonderangebote (kontingentiert) für bestimmte Verbindungen (´Surf and Rail´). Für Besucher aus dem Ausland kann auch das Angebot ´Euro-Domino´ interessant sein.
 
Darüber hinaus können sehr preisbewusste Reisende am Wochenende das "Schönes Wochenende"-Ticket nutzen, mit dem bis zu fünf Erwachsene für einen Festpreis (30 € am Automat, 32 € mit Bedienung) an einem Tag des Wochenendes ohne Beschränkungen quer durch Deutschland mit Zügen des Regionalverkehrs (IRE, RE, RB, S sowie die meisten Privatbahnen) sowie den meisten übrigen Regionalverkehrsmitteln (U, Schwebebahn, Straßenbahn, Bus, Fähre) fahren können; ähnliche Tickets (auch werktags, dann aber erst ab 9 Uhr gültig) gibt es auch für alle Bundesländer. Diese Reisemöglichkeit ist jedoch meist mit einer wesentlich längeren Reisezeit und eventuell mehrmaligem Umsteigen verbunden. Vereinzelt existieren Wettbewerber der Deutschen Bahn AG, wie etwa der [http://www.inter-connex.de InterConnex], die häufig preisgünstigere Bahnfahrten anbieten.
 
 
Im Regionalverkehr gibt es inzwischen flächendeckend Ländertickets, mit denen Montags-Freitags von 09:00 bis 03:00 Uhr des Folgetags (an Wochenfeiertagen und in manchen Ländern auch am Wochenende bereits ab 00:00h) 5 Erwachsene zu einem Pauschalpreis zwischen 22 und 28 € alle Züge des Regionalverkehrs und häufig auch die Busse und Stadtbahnen in Verkehrsverbünden benutzen können. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gibt es auch eine Single-Version, die knapp 10 € günstiger ist. Bewegt man sich innerhalb eines Verkehrsverbundes lohnt sich meist ein Blick auf das Angebot an Tageskarten oder Zeitkarten mit Gültigkeit von 3-4 Tagen, 1 Woche oder einem Monat.
 
 
Sehr nützlich ist die Fahrplanauskunft unter [http://www.bahn.de]: Klickt man auf ´erweitert´, lassen sich Verbindungen von Haustür zu Haustür ermitteln (Haltestellen- oder Adresseneingabe wählbar), inklusive Angabe von Fußweg (mit Zeit und Karte), Bus, U- und Straßenbahn sowie natürlich den meisten Zügen in Europa! Besonders günstig kann man Tickets Lmind. 3 Tage vor Abfahrt buchen und so spart man bis zu 50%. Noch praktischer (sinnvoll insbesonders vor und nach den Öffnungszeiten) ist es im Internet (http://www.bahn.de/) zu buchen. Das fortschrittliche Bahn-Ticket zum Selbstausdrucken, kann man sich zum Beispiel im Hotel im Computerraum ausdrucken, ist eine geschützte Adobe PDF-Datei. Beachten muss man, dass man sich bei der Fahrkartenkontrolle dann mit dem selbstausgedruckten Ticket und der zum Bezahlen verwendeten Kreditkarte ausweisen muss.
 
 
=== Bus ===
 
 
*In Gebieten ohne adäquate Bahnanbindung übernehmen Busnetze den Regionalverkehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten gibt es kaum ein Angebot für innerdeutsche Fernbusfahrten; die meisten Fernbuslinien sind auf Berlin bzw. Polen ausgerichtet. Es ist prinzipiell möglich, sich in Deutschland nur per Bus fortzubewegen, jedoch sollte man beachten, dass dies mit extrem langen Reisezeiten und häufigen Umstiegen verbunden ist. Eine zentrale Auskunftsstelle existiert nicht; im Prinzip gibt zwar die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn Auskunft über die meisten Regionalbuslinien und ermöglicht sogar, Busse als einzig zulässiges Verkehrsmittel auszuwählen, jedoch ist diese dann in der Regel bei größeren Entfernungen aufgrund der Komplexität der Verbindung überfordert. Wichtiger Hinweis für Umsteiger zur Bahn: Wenn der Name der potentiellen Umstiegshaltestelle einen Bahnhof vermuten lässt, '''stand''' an dieser Stelle zumindest einmal ein Bahnhof. Da ein beträchtlicher Teil des Bahnnetzes (ca. 24000 km) jedoch stillgelegt bzw. abgebaut wurde, besteht keine Garantie dafür, dass dort heute noch Zugverkehr stattfindet.
 
*Das Problem bei den Busnetzen liegt in der unzureichenden Abstimmung von Tarifen und Fahrplänen zwischen den einzelnen Verkehrssystemen und -verbünden. Dies erschwert das Reisen besonders in solchen Regionen, die Randlagen meherer Bundesländer oder an Außengrenzen liegen, z.B. [[Eifel]], [[Alpen]], [[Westerwald]]. In Ballungszentren besteht häufig das Problem, dass Linien an den Stadtgrenzen enden.
 
 
===Mitfahrgelegenheiten===
 
 
Als preisgünstige Alternative zur Bahn für Fahrten für längere Entfernungen sind in Deutschland bezahlte Mitfahrgelegenheiten populär. Diese werden heute zumeist über das Internet vermittelt. Vielbesuchte Webseiten sind [http://www.mitfahrgelegenheit.de Mitfahrgelegenheit.de], [http://www.mitfahrzentrale.de Mitfahrzentrale.de] und [http://www.mfz.de Mfz.de]. Der Fahrpreis ist Verhandlungssache zwischen Fahrer und Mitfahrer, üblich sind aber 5-6 ct pro km. Bei längeren Distanzen ist in diesem Zusammenhang auch die [http://www.mitflugzentrale.de Mitflugzentrale] relevant.
 
 
===Auto===
 
 
In Deutschland lassen sich größere Distanzen schnell mit dem Auto überwinden. Dafür sorgt das gut ausgebaute, aber in die Jahre gekommene und reparaturbedürftige, Strassennetz. Viele Baustellen werden oft zum Dauerzustand und mindern den Spass am Fahren erheblich. Gerade die Autobahnen sorgen noch recht oft für hohe Reisegeschwindigkeiten, da es auf einigen Teilen keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Leider gibt es aber oft Baustellen und dadurch bedingte Geschwindigkeitsbegrenzungen samt unerfreulicher (weil teurer) Radarfallen.
 
 
Es wird jedoch an die "Richtgeschwindigkeit 130 km/h" auf Autobahnen errinnert. Die Autobahnen sind zwar in diesem Falle für höhrere Geschwindigkeiten ausgelegt, sollte es aber zu einem Unfall kommen, kann eine eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als 130 km/h als grob fahrlässig ausgelegt werden und daher strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen.
 
 
Weiterhin gilt in Deutschland das [[Rechtsfahrgebot]], welches besagt, dass die Fahrbahn soweit rechts wie möglich befahren werden muss.
 
 
Geschwindigkeitbegrenzungen:
 
 
PKW Strasse: 100 km/h - Autobahn: (Richtgeschwindigkeit 130 km/h) 
 
 
PKW + Anhänger Strasse: 80-100 km/h - Autobahn: 80-100 km/h
 
 
Auf mehrspurigen Schnellstraßen gilt außerorts ebenfalls die Geschwindigkeitsbegrenzung der Autobahnen, ansonsten die der Landstraßen; innerorts jedoch in beiden Fällen 50 km/h.
 
 
Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 60 km/h (sofern keine niedrigere Höchstgeschwindigkeit existiert; selbst in diesem Fall muss das Fahrzeug jedoch in der Lage sein, 60 km/h zu erreichen).
 
 
===Schiff===
 
 
Neben einigen Fähren, um z.B. die [[Nordseeinseln]] zu erreichen, den [[Bodensee]] zu überqueren, oder verschiedene Flüsse zu kreuzen, gibt es in Deutschland auf den großen Flüssen wie dem [[Rhein]], Elbe und der [[Donau]] auch Ausflugs- und Kreuzfahrten. Der Rhein ist in Deutschland auf seiner gesamten Länge für die kommerzielle Schifffahrt befahrbar.
 
 
===Fahrrad===
 
 
In ganz Deutschland gibt es ein Netz von relativ gut ausgeschilderten [[Liste der Radwanderwege|Radwanderwegen]]. Diese Fahrradwege haben überwiegend eine asphaltierte oder wassergebundene Oberfläche. Teilweise verlaufen sie auf wenig befahrenen Straßen. Viele Radwege führen entlang von Flüssen oder auf ehemaligen Bahnlinien, haben entsprechend geringe Steigungen und sind auch für Familien mit Kindern geeignet.
 
 
== Sprache ==
 
 
Deutsch ist die Landessprache, man spricht es häufig in Dialekten. Viele Menschen beherrschen als Fremdsprache Englisch, im Südwesten ist auch Französisch, im Osten ist noch Russisch verbreitet. In den Touristenzentren sind auch andere europäische Sprachen (insbesondere Französisch und Spanisch) verbreitet. Einwohner mit Migrationshintergrund sprechen häufig auch die Sprachen ihrer Herkunftsländer. Friesisch (in Nordfriesland und im Saterland), Dänisch (in Südschleswig) und Sorbisch (in der Lausitz) sind offizielle Minderheitensprachen in Deutschland.
 
 
== Einkaufen ==
 
 
Das Hauptzahlungsmittel ist Bargeld in der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.
 
 
Der Großteil der Geschäfte akzeptiert EC-Karten (Maestro-Card). Da zu jedem Standard-Konto bei einer deutschen Bank auch automatisch eine EC- oder damit kompatible Karte gehört, ist dies auch die üblicherweise genutzte bargeldlose Zahlungsart. Kreditkarten sind seltener und können bei etwa 400.000 Akzeptanzstellen und ca. 50.000 Bankautomaten verwendet werden. Man kann sich aber behelfen indem man Geld am Automaten abhebt und dann zahlt. Am weitesten sind Mastercard und VISA verbreitet. Akzeptanzstellen für American Express findet man etwas seltener. Inzwischen wird in Deutschland jeder zweite Betrag ab 50 € mit einer Karte bezahlt.
 
 
Schecks werden seit Jahren nicht mehr akzeptiert, einzige Ausnahme sind Banken, in denen in einigen Fällen auch Traveller Checks eingelöst werden können.
 
 
Die Bargeldversorgung wird durch das dichte Geldautomaten-Netz der deutschen Banken, Sparkassen und Postfilialen garantiert. Hier kann man problemlos mit EC- oder Kreditkarten, sowie allen Karten, die dem weltweiten Maestro-Verbund angehören, Geld abheben, wobei jedoch unter Umständen nicht unerhebliche Gebühren anfallen können. Nähere Informationen zu gebührenfreien Geldautomaten erteilt die kartenausgebende Bank bzw. Kreditkartenfirma.
 
 
Bei kleinen Beträgen wird Bargeld wegen der geringeren Kosten bevorzugt, dies gilt besonders für Cafés und Restaurants.
 
 
===Öffnungszeiten===
 
Die Öffnungszeiten sind im europäischen Vergleich sehr unpraktisch, insbesondere wenn man in Deutschland einem Beruf nachgeht. Für Touristen sind die Öffnungszeiten irrelevant, da man in der Regel mit freier Zeit kommt.
 
'''Geschäfte''' öffnen in Deutschland Montags bis Samstags von 6 bis 20 Uhr, in einigen Bundesländern auch darüber hinaus. In größeren Städten und generell bei großen Handelsketten wird zumindest in den Abendstunden diese Regelung voll ausgeschöpft. Kleinere Einzelhandelsgeschäfte haben jedoch meist nur bis 18 oder 19 Uhr geöffnet, Samstags wird bereits am späten Mittag geschlossen (Immer mehr Geschäfte, wie z.B. Lebensmittelketten haben aber auch hier bis 20 Uhr geöffnet). Friseursalons sind Montags meist geschlossen. Gänzlich vom Ladenschluss ausgenommen sind Friseurgeschäfte, Tankstellen sowie Geschäfte in Bahnhöfen, auf Flughäfen und in Kurorten - hier ist allerdings mit deutlich höheren Preisen zu rechnen. Weiterhin dürfen Bäckereien, obwohl sonst an die genannten Zeiten gebunden, Sonntag vormittags Kuchen und Brötchen verkaufen. Pro Stadt gibt es außerdem 4 verkaufsoffene Sonntage pro Jahr.
 
 
Seit dem 01.12.2006 haben einige Bundesländer bereits eine völlige Freigabe der Zeiten (mit Ausnahme des Sonntags) gestattet, zum Beispiel in [[Berlin]], [[Brandenburg]] und [[Hamburg]].
 
 
'''Restaurants, Kneipen, Cafés''' und dergleichen sind nicht an das Ladenschlussgesetz gebunden, die Öffnungszeiten werden von der Gemeinde geregelt und variieren dementsprechend. Der Montag gilt davon unabhängig in der Gastronomie traditionell als Ruhetag, ein Teil der Restaurants haben an diesem Tag geschlossen.
 
 
'''Banken und Postfilialen''' haben vergleichweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Postfilialen sind meist Montags bis Freitags zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet, Samstags bis 12 Uhr, häufig auch noch eine Stunde über Mittag. Dies kann bei kleineren Filialen (vorwiegend in ländlicher Gegend) erheblich reduziert sein. Banken schließen darüber hinausgehend in der Regel bereits um 16 Uhr und sind Samstags gänzlich geschlossen. Wenn man nur Geld benötigt kann man sich am Geldautomaten Euros ziehen. Bei allen Banken kann man das Konto über Automaten geführt werden. Weniger Glück hat man bei kleineren lokalen Banken, denn hier ist man aufgrund schwacher IT-Auststattung an die (im europäischen Vergleich) zu kurzen Öffnungszeiten gebunden.
 
 
An vielen Bank- und Postfiliale befinden sich jedoch Geld- bzw. Briefmarkenautomaten (letztere geben ''kein'' Wechselgeld!), die rund um die Uhr zugänglich sind.
 
 
== Küche ==
 
 
'''Eine''' spezifische deutsche Küche gibt es nicht, stattdessen existieren viele, insbesondere zwischen Nord- und Süddeutschland recht unterschiedliche Regionalküchen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die deutsche Küche zudem durch die Besatzungsmächte signifikant beeinflusst - während im Osten heutzutage osteuropäische Gerichte (insbesondere Soljanka (Eintopf) in zahlreichen Variationen) üblich sind, hat sich im Westen (insbesondere Ruhrgebiet) eine schnelle, sättigende Küche durchgesetzt (Brathähnchen, Pommes frites, Frikadellen). Während die badische Küche - wahrscheinlich durch die Nähe zu Frankreich bedingt - durch ihre vergleichsweise hohe Qualität überzeugt, tut dies die friesische Küche (in Norddeutschland) vor allem durch ihre Originalität.
 
 
== Nachtleben ==
 
 
== Unterkunft ==
 
 
* '''Jugendherbergen/Herbergen''' - In allen größeren Städten gibt es Jugendherbergen oder Hostels, die preisgünstig Unterkunft anbieten. Für Herbergen des DJH (Deutsches Jugendherbergswerk) ist eine Mitgliedschaft erforderlich, die man aber auch beim Einchecken erwerben kann. Der Standard ist im Vergleich zu anderen Ländern relativ hoch (z. T. besser als manches 2-Sterne-Hotel). Achtung: DJH-Herbergen bieten zwar meist Frühstück, manchmal auch Abendessen an, dafür sind sie nur selten mit Gäste-Küchen ausgestattet! Für privat geführte Hostels ist keine Mitgliedschaft erforderlich. Die Preise liegen im Durchschnitt zwischen 12 und 20 Euro pro Nacht in 4- bis 12-Bett-Zimmern/Dorms. Diese unabhängig und individuell geführten Häuser sind erste Wahl für alle die dem DJH Flair entfliehen wollen. Viele Backpacker Hostels sind in Deutschland dem [http://www.backpacker-network.de/ Backpacker Network Germany]angeschlossen. Bettwäsche kann normalerweise vor Ort ausgeliehen werden oder ist im Preis inbegriffen.
 
 
* '''Hotels/Pensionen''' - Ansonsten gibt es Pensionen (ca. 20 - 40 € pro Person Ü/F) und natürlich Hotels aller Preislagen. Extrem billig sind Etap-Hotels, welche allerdings häufig außerorts an stark befahrenen Straßen mit schlechter Anbindung an den ÖPNV liegen; bei ähnlichen Preisen wesentlich besser sind Ibis-Hotels, meist in Bahnhofsnähe gelegen. Vor allem mittelgroße Hotelketten wie Ringhotels oder Romantik-Hotels bieten in der Regel ein verlässliches Preis-Leistungs-Verhältnis.
 
 
* '''Privatzimmer''' gibt es in Deutschland natürlich auch, in großen Städten sind diese aber eher unüblich. Eine Alternative bieten hier Billighotels wie Ibis, Hostels/Pensionen sowie Jugendherbergen.
 
 
* '''Campingplätze''' - Es gibt in den meisten Gegenden einen oder mehrere Campingplätze. In Urlaubsregionen gibt es reichlich Campingplätze. Wikitravel hilft mit der [[Liste der Campingplätze/Deutschland|Liste der Campingplätze]] bei der Suche nach Orten mit einem Campingplatz. Viele der Plätze sind fast das ganze Jahr (bis auf Dezember/Januar) oder sogar das ganze Jahr geöffnet (Dusch-/Waschräume geheizt). Preise (1 Nacht/2Personen/1 Zelt/1 Auto): ca. 13 bis 20 EUR (wobei die Preisspanne mit ca. 7 bis 40 EUR sehr groß ist) Die große Mehrheit der Plätze ist weitgehend belegt durch Dauercamper. Für Nicht-Dauercamper gibt es meist eine mehr oder weniger große Wiese. Für die Duschen müssen auf den meisten Plätzen Duschmarken gekauft werden.
 
 
* '''Wild Campen''' - Wild campen ist offiziell verboten, und an einigen Stellen ist auch ''Lagern'' (d.h. im Schlafsack oder unter einer Decke übernachten) untersagt, insbesondere in Naturschutzgebieten. In der Realität ist wild campen auch in Deutschland möglich - vor allem in dünn besiedelten Gegenden z. B. neben wenig begangenen/befahrenen Waldwegen und in Schutzhütten, wenn man sich still verhält und sich Stellen aussucht, die nicht von Häusern einsehbar sind. 
 
 
* '''Ferienwohnungen''' sind häufig eine preislich sehr günstige Alternative. Kurzaufenthalte sind aufgrund des Reinigungsaufwandes teilweise mit Preisaufschlägen verbunden.
 
 
== Lernen ==
 
 
Das deutsche Bildungssystem gilt im internationalen Vergleich als relativ gut, wenn es auch qualitativ hinter denen vieler anderer Dienstleistungsnationen zurückbleibt. Prinzipiell hat jeder Deutsche ein staatlich zugesichtertes Recht auf Bildung.
 
Jedoch muss er Hochschulbildung zum großen Teil selbst finanzieren (v.a. die zugehörige Literatur!), zum anderen gibt es hier, bei staatlichen Fachhochschulen und Universitäten, Zulassungsbeschränkungen. Generell vermitteln deutsche Schulen eher theoretisches als anwendungsorientiertes Wissen; der Praxisanteil wird - sofern überhaupt vorhanden - im Rahmen der Verkürzung der Studienzeiten (überproportional) reduziert und ist in der Regel vom Studium bzw. von der Schulausbildung separiert. Weiterhin führt die Verkürzung der Studienzeiten dazu, dass einerseits die Lehrpläne ausgedünnt und andererseits die Studierenden immer dichter an ihrer Leistungsgrenze belastet werden. Die deutschen Professoren stehen in dem Ruf, ihre Lehr- und Forschungstätigkeit nur als Nebenbeschäftigung anzusehen; es gibt jedoch definitiv positive Ausnahmen.
 
 
== Arbeiten ==
 
 
Die Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit bietet in vielen Fällen einen ersten Überblick über Arbeitsplatzangebote in Deutschland.
 
Neben der Bundesagentur für Arbeit vermitteln auch private Arbeits- und Ausbildungsvermittlungen, die seit 2002 nicht mehr erlaubnispflichtig sind, freie Stellen. Arbeitslosigkeit und Anforderungen sind hoch; daher ist ein Arbeitsaufenthalt in Deutschland nur bei entsprechender Qualifikation zu empfehlen. Im Frühjahr (Spargelzeit) und Herbst (Weinlese) sind Erntehelfer stets willkommen; die Bezahlung ist aber deutlich schlechter als z.B. in den Niederlanden.
 
 
== Feiertage ==
 
 
{{Infobox|Feiertage|Da die Feiertage teilweise von Bundesland zu Bundesland variieren, erfolgt eine Listung für die Flächenstaaten in den jeweiligen Länderartikeln:
 
:[[Baden-Württemberg#Feiertage|Baden-Württemberg]] - [[Bayern#Feiertage|Bayern]] - [[Brandenburg#Feiertage|Brandenburg]] - [[Hessen#Feiertage|Hessen]] - [[Mecklenburg-Vorpommern#Feiertage|Mecklenburg-Vorpommern]] - [[Niedersachsen#Feiertage|Niedersachsen]] - [[Nordrhein-Westfalen#Feiertage|Nordrhein-Westfalen]] -  [[Rheinland-Pfalz#Feiertage|Rheinland-Pfalz]] - [[Saarland#Feiertage|Saarland]] - [[Sachsen#Feiertage|Sachsen]] - [[Sachsen-Anhalt#Feiertage|Sachsen-Anhalt]] - [[Schleswig-Holstein#Feiertage|Schleswig-Holstein]] - [[Thüringen#Feiertage|Thüringen]]
 
Für die drei Stadtstaaten ist die Auflistung links zu finden.}}
 
'''Feiertage für [[Berlin]], [[Bremen]] und [[Hamburg]]:'''
 
<div align="left">
 
{|
 
|-
 
| '''Termin''' || '''Name'''
 
|-
 
| 1. Januar || ''Neujahrstag''
 
|-
 
| {{Karfreitag}} || ''Karfreitag''
 
|-
 
| {{Ostermontag}} || ''Ostermontag''
 
|-
 
| 1. Mai || ''Maifeiertag''
 
|-
 
| {{Christi_Himmelfahrt}} || ''Christi Himmelfahrt''
 
|-
 
| {{Pfingstmontag}} || ''Pfingstmontag''
 
|-
 
| 3. Oktober || ''Tag der Deutschen Einheit''
 
|-
 
| 25. Dezember || ''1. Weihnachtstag''
 
|-
 
| 26. Dezember || ''2. Weihnachtstag''
 
|}
 
</div>
 
'''Ferientermine:'''
 
<div align="left">
 
{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0"
 
|-
 
| Land || Ostern/Frühjahr<br/>2006 || Himmelf./Pfingsten<br/>2006 || Sommer<br/>2006 || Herbst<br/>2006 || Weihnachten<br/>2006/2007 || Winter<br/>2007
 
|-
 
| [[Baden-Württemberg]] || 13.04. / 18.04. - 22.04. || 29.05. - 10.06. || 03.08. - 16.09. || 30.10. - 03.11. || 27.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Bayern]] || 10.04. - 22.04. || 06.06. - 17.06. || 31.07. - 11.09. || 30.10. - 04.11. || 27.12. - 05.01. || 19.02. - 24.02.
 
|-
 
| [[Berlin]] || 10.04. - 21.04. || 26.05. || 06.07. - 19.08. || 02.10. - 14.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Brandenburg]] || 12.04. - 21.04. || 26.05. || 06.07. - 19.08. || 02.10. - 14.10. / 30.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Bremen]] || 03.04. - 18.04. || 06.06. || 20.07. - 30.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 23.12. - 06.01. || 01.02. + 02.01.
 
|-
 
| [[Hamburg]] || 06.03. - 18.03. || 22.05. - 27.05. || 06.07. - 16.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 27.12. - 06.01. || 02.02.
 
|-
 
| [[Hessen]] || 10.04. - 22.04. || - || 17.07. - 25.08. || 16.10. - 28.10. || 23.12. - 12.01. || -
 
|-
 
| [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg-<br />Vorpommern]] || 10.04. - 19.04. || 26.05. / 02.06. - 06.06. || 10.07. - 19.08. || 23.10. - 28.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 17.02.
 
|-
 
| [[Niedersachsen]] || 03.04. - 18.04. || 26.05. + 06.06. || 20.07. - 30.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 23.12. - 06.01. || 01.02. - 02.02.
 
|-
 
| [[Nordrhein-Westfalen]] || 10.04. - 22.04. || 06.06. || 26.06. - 08.08. || 02.10. - 14.10. || 21.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Rheinland-Pfalz]] || 07.04. - 21.04. || - || 17.07. - 25.08. || 09.10. - 20.10. || 22.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Saarland]] || 10.04. - 22.04. || - || 17.07. - 26.08. || 18.10. - 31.10. || 21.12. - 06.01. || 15.02. - 21.02.
 
|-
 
| [[Sachsen]] || 13.04. - 21.04. || - || 24.07. - 01.09. || 16.10. - 27.10. || 22.12. - 02.01. || 12.02. - 23.02.
 
|-
 
| [[Sachsen-Anhalt]] || 10.04. - 13.04. || 26.05. - 02.06. || 20.07. - 30.08. || 23.10. - 30.10. || 22.12. - 05.01. || 01.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Schleswig-Holstein]] || 03.04. - 18.04. || - || 10.07. - 19.08. || 02.10. / 16.10. - 30.10. || 27.12. - 08.01. || -
 
|-
 
| [[Thüringen]] || 10.04. - 21.04. || 03.06. - 06.06. || 20.07. - 30.08. || 23.10. - 03.11. || 23.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|}
 
 
== Sicherheit ==
 
 
Deutschland gilt prinzipiell als sicheres Reiseland. Anfang August 2006 wurden zwei Anschläge mit Kofferbomben an Bahnhöfen vereitelt; ein Zusammenhang mit deutschen Militäraktionen im nahen Osten wird diskutiert, da einer der mutmaßlichen Attentäter aus dem Libanon stammt. Rechtsextremismus ist - vor allem in den Neuen Bundesländern - vorhanden. Es gab wiederholte Terrordrohungen gegen Deutschland, die Ernsthaftigkeit dieser ist allerdings fraglich.
 
 
== Gesund bleiben ==
 
Die medizinische Versorgung ist flächendeckend gewährleistet; ihre Qualität wird allgemein im europäischen Durchschnitt angesiedelt. Die Ärztedichte ist insgesamt noch eher hoch, nimmt aber im Osten und in strukturschwächeren Gebieten langsam ab. In der Regel entsprechen die Versorgungsmöglichkeiten den internationalen Standards. Es existiert ein Krankenhaussektor, der überwiegend die stationäre Versorgung der Patienten und den größten Teil der Notfallversorgung übernimmt, sowie ein Bereich mit niedergelassenen Ärzten (Allgemeinmediziner und Fachärzte), die in erster Linie für die ambulante Versorgung der Bevölkerung zuständig sind. Obwohl die Ärztedichte hoch ist, kommt es doch häufig zu langen Wartezeiten bei Terminen (bis mehrere Wochen oder sogar Monate bei vielen Fachärzten). Vergleichbar dicht, wie die Versorgung mit Haus- und Fachärzten ist die Verbreitung von Zahnärzten, die überwiegend in eigener Praxis tätig sind. Es gibt sowohl einen ärztlichen Notdienst, wie auch Apotheken, die nachts besetzt sind, die Adressen sind häufig über regionale oder überregionale Hotlines zu erfahren.
 
Das Versicherungssystem ist zweigeteilt. Es existieren eine staatliche und eine private Krankenversicherung. In der PKV sind etwa 10% der Bevölkerung versichert, die Übrigen 90% in der gesetzlichen Versicherung.
 
Vor der Einreise nach Deutschland sollten sich ausländische Staatsbürger bei Ihrer Krankenversicherung wegen der Kostenübernahme im Krankheitsfall erkundigen. Die Rechnungsstellung erfolgt sonst in der Regel auf private Rechnung. In Einzelfällen können die Kosten erheblich sein, insbesondere bei stationären Aufenthalten und im Falle von Operationen.
 
 
Das Leitungswasser hat Lebensmittelqualität und kann überall ohne Bedenken getrunken werden (Ausnahme: ein Schild ''Kein Trinkwasser''!) Die Badegewässer sind von unterschiedlicher Qualität. Die Wasserqualität wird überwacht. Gewässer in denen nicht gebadet werden darf sind mit Schildern gekennzeichnet. Nähere Auskünfte können bei den örtlichen Gemeinden eingeholt werden. In der Südhälfte herrscht Gefahr von FSME(Frühsommer-Meningoenzephalitis), '''([http://www.zecken.de/index.php?id=478 Verbreitungskarte])''' die durch Zeckenbiss übertragen wird. Bei Naturausflügen in diesem Gebiet wird eine Schutzimpfung empfohlen.
 
 
== Respekt ==
 
Obwohl die Deutschen im Allgemeinen offen und direkt sind, sollte man mit Äußerungen bezüglich Nationalsozialismus vorsichtig sein. Nazisymbole einschliesslich des Hitlergrußes sind verboten und werden zum Teil mit hohen Haftstrafen geahndet. Wer dennoch dieses sensible Thema anspricht, sollte sich gut mit Fakten und Gefühlen auskennen. Die Gefahr heftiger Kritik ist gerade hierbei sehr hoch. Die Zahl rechts- und linksextremer Anhänger entspricht der in anderen Ländern.
 
 
Fußball ist deutscher Nationalsport; hier sollte nur mitreden, wer weiß, was er sagt und sich sicher ist, niemanden mit seinen Äußerungen zu verärgern. Beim Fußball verstehen einige Deutsche keinen Spaß.
 
 
Wenn der Deutsche im allgemeinen eher pessimistisch und unzufrieden wirkt - vielleicht, weil ihn das zu immer neuen Höchstleistungen anspornt - sind die meisten Bürger doch offen, humorvoll und zufrieden, wenn man sie erst einmal besser kennengelernt hat. Manchmal ist die direkte Art für Zugereiste und Besucher etwas gewöhnungsbedürftig. Insbesonders die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat der Weltöffentlichkeit die eigentliche Lebensart gezeigt - und damit selbst einen Großteil der Deutschen überrascht.
 
 
== Kommunizieren ==
 
 
Das gesamte Land ist mit Festnetz- und ISDN-Telefonanschlüssen abgedeckt.
 
 
Die deutschen Mobilfunknetze sind sehr gut ausgebaut und bieten auch in ländlichen Gegenden meist  gute Verbindungen. UMTS sowie GPRS sind in Ballungsräumen empfangbar.
 
 
Es gibt zahllose Internetcafés mit meist guten Preisen. Der Ausbau von W-Lan Hotspots in größeren Städten wird schnell vorangetrieben, vor allem in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Plätzen, in Hotels und vereinzelten Cafés sind bereits Hotspots entstanden, die meist gekennzeichnet sind. Jedoch ist die Benutzung dieser Hotspots meistens kostenpflichtig.
 
 
Die Deutsche Post ist der größte Logistikkonzern weltweit. Innerhalb Deutschlands kommen Briefe meist in 1 - 2 Werktagen an. Pakete werden meist innerhalb von 2 - 3 Werktagen zugestellt. Es gibt inzwischen zahlreiche private Dienstleister für Briefe und Pakete.
 
 
== Weblinks ==
 
 
* [http://www.germanplaces.com Deutschland Urlaub in Bildern by German Places]  - Das Reiseportal mit Informationen, Sehenswürdigkeiten, Bildern und Tipps für Touristen mit dem Ziel Deutschland
 
<!-- Das folgende Portal scheint ausnahmsweise mal ganz gut zu sein. Bitte nicht löschen! [[Benutzer:flip666]] -->
 
* [http://www.deutschland.de Das offizielle und unabängige Portal der Bundesrepublik Deutschland]
 
* [http://www.bundesregierung.de Die Bundesregierung]
 
* [http://www.auswaertiges-amt.de Auswärtiges Amt]
 
* [http://www.deutschland-tourismus.de Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.]
 
* [http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de Tatsachen über Deutschland]
 
* [http://www.handbuch-deutschland.de Informationen für Einwanderer/innen]
 
* [http://www.mapstars.com/extern/index.php?option=com_wrapper&Itemid=125 Interaktive Karte von Deutschland ]
 
* [http://www.weltkarte.com/europa/deutschlandkarten.htm Online Landkarten und Stadtpläne von Deutschland]
 
* [http://www.club-seeker.com Clubs, Bars und Lounges in Deutschland]
 
* [http://www.karl-heinz-herrmann.de/Bilder/Wallpaper/HTML/Deutschland.php Wallpapersammlung Deutschland] und [http://bildschirmschoner.kostenlos-php.de/bildschirmschoner/deutschland/deutschland.php Bildschirmschonersammlung Deutschland]
 
 
{{Lage|Mitteleuropa}}
 
 
[[ca:Alemanya]]
 
[[en:Germany]]
 
[[eo:Germanio]]
 
[[es:Alemania]]
 
[[fi:Saksa]]
 
[[fr:Allemagne]]
 
[[hi:जर्मनी]]
 
[[hu:Németország]]
 
[[it:Germania]]
 
[[ja:ドイツ]]
 
[[nl:Duitsland]]
 
[[pl:Niemcy]]
 
[[pt:Alemanha]]
 
[[ro:Germania]]
 
[[sv:Tyskland]]
 
 
[[WikiPedia:Deutschland]]
 
[[Dmoz:Europa/Deutschland/]]
 
 
 
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Zusammenfassung:
 
 
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Unterschrift: [[Benutzer:79.64.127.75|79.64.127.75]] 21:50, 7. Nov. 2007 (CET)  Lage: {{Lage|}}  Geo: {{geo|Breitegrad|Längengrad}}
 
Sonderzeichen: Ä ä Ö ö ß Ü ü „“ &nbsp; • – — → ↔ ² ³ ½
 
Währungssymbole: ¢ $ € £ ฿ (Baht)  ¥ CHF Kč kr mk Rs zł
 
 
 
 
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Aktivitäten: * <do name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></do>
 
Ausgehen: * <drink name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></drink>
 
Einkaufen: * <buy name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></buy>
 
Küche: * <eat name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></eat>
 
Sehenswürdigkeiten: * <see name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></see>
 
Unterkunft: * <sleep name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" checkin="" checkout="" price=""></sleep>
 
Andere Liste: * <listing name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></listing>
 
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| Bild=[[Bild:Brandenburg gate.jpg|noframe|250px]]
 
| Lage=[[Bild:LocationGermany.png]]
 
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| Staatsform=Bundesrepublik
 
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| Stromsystem= Europäischer Stecker
 
| Telefonvorwahl=+49
 
| TLD=.de
 
| Zeitzone=UTC +1
 
}}
 
 
'''Deutschland''' ist nach Einwohnern der größte Staat in [[Mitteleuropa]] mit der vollständigen Staatsbezeichnung ''Bundesrepublik Deutschland''. Deutschland ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union und gehört dem Schengener Abkommen an.
 
 
== Regionen ==
 
=== Bundesländer ===
 
Geschichtlich bedingt spielen die heutigen Regionen in Deutschland noch eine große Rolle. Die Vielfältigkeit Deutschlands spiegelt sich deutlich in der Vielzahl der Regionen mit ihren spezifischen Eigenarten wieder.
 
 
Die Bundesrepublik Deutschland ist in 16 '''Bundesländer''' gegliedert:
 
*Norden
 
**[[Bremen]]
 
**[[Hamburg]]
 
**[[Mecklenburg-Vorpommern]]
 
**[[Niedersachsen]]
 
**[[Schleswig-Holstein]]
 
*Westen
 
**[[Nordrhein-Westfalen]]
 
**[[Rheinland-Pfalz]]
 
**[[Saarland]]
 
*Mitte
 
**[[Hessen]]
 
**[[Thüringen]]
 
*Osten
 
**[[Berlin]]
 
**[[Brandenburg]]
 
**[[Sachsen]]
 
**[[Sachsen-Anhalt]]
 
*Süden
 
**[[Baden-Württemberg]]
 
**[[Bayern]]
 
 
===Bedeutende grenzüberschreitende Regionen===
 
 
* [[Friesland]] mit [[Helgoland]], den  [[Nordfriesische Inseln|Nordfriesischen Inseln]] und den [[Ostfriesische Inseln|Ostfriesischen Inseln]]
 
* Halbinsel [[Schleswig]] und [[Jütland]]
 
* [[Eifel]] und [[Ardennen]] mit [[Ahrtal]] und [[Mosel-Saar|Moseltal]]
 
* [[Oberrheinische Tiefebene]] mit Wetterau
 
* [[Bodensee]]
 
* [[Alpen]]
 
* [[Allgäu]]
 
[[Bild:Karte Deutschland.png|right|Karte von Deutschland]]
 
===Andere bedeutende Regionen===
 
von Nord nach Süd:
 
 
* [[Münsterland]]
 
* [[Ballungsgebiet Rhein-Ruhr]]
 
* [[Rhein-Main-Gebiet]]
 
* [[Sauerland]]
 
* [[Bergisches Land]]
 
* [[Mittelrhein]]
 
* [[Pfalz]]
 
* [[Franken]]
 
* [[Baden (Region)|Baden]]
 
* [[Schwaben]]
 
* [[Schwarzwald]]
 
 
Vergleiche auch
 
[[Liste deutscher Feriengebiete]].
 
 
== Städte ==
 
 
[[Bild:Skyline frankfurt main.jpg|thumb|300px|Skyline von [[Frankfurt am Main]]]]
 
* Bundeshauptstadt ist [[Berlin]], das von 1961 bis 1989 durch die Berliner Mauer geteilt war und heute ein kulturelles Zentrum Deutschlands darstellt. Sie ist auch die bei weitem größte Stadt Deutschlands (Wirtschaftszentrum ist aber [[Frankfurt am Main]]).
 
* Die Bundesstadt [[Bonn]] war bis 1990 Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist Sitz einiger Bundesministerien und internationaler Einrichtungen. Besonders das [[Haus der Geschichte]] errinnert an die Funktion als Bundeshauptstadt.
 
* Weitere wichtige Städte sind die Hafenstadt [[Hamburg]] und die [[Bayern|bayerische]] Landeshauptstadt [[München]]
 
* Historische Messestandorte sind die Bankenstadt [[Frankfurt am Main]], [[Leipzig]] mit dem Gewandhaus und [[Hannover]].
 
* Karnevals- und Fassnachtshochburgen sind [[Köln]] mit dem berümten [[Kölner Dom]], [[Mainz]] sowie [[Düsseldorf]] mit der Einkaufsmeile [[Königsallee]] ''(Auch als die Kö bekannt)''.
 
* weiter bedeutend als Standorte für Industrie, Technologie und Kultur sind die Ruhrmetropolen [[Essen]] und [[Dortmund]] und weitere Städte im [[Ruhrgebiet]] sowie im Südwesten von Deutschland [[Stuttgart]],
 
* als touristische Bonbons gelten [[Weimar]] als Stadt Goethes und Schillers, das romantische [[Heidelberg]] mit seinem [[Heidelberger Schloss|Schloss]] und der Altstadt, Dresden mit dem Zwinger , die zum Weltkulturerbe gehören, das verträumte [[Freiburg]] mit dem schönsten Turm der Christenheit, die Main-(Wein)metropole [[Würzburg]], das mittelalterliche [[Rothenburg ob der Tauber]], die von den Römern gegründete Stadt [[Augsburg]].
 
 
== Weitere Ziele ==
 
[[Bild:Deutschland UNESCO Welterbestätten.png|right|500px|UNESCO Welterbestätten in Deutschland]]
 
Neben den Inseln und der Küste an [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] sind insbesondere die Mittelgebirge wie der [[Schwarzwald]] oder das [[Sauerland]] wichtige Urlaubsgebiete. Der [[Bodensee]] und der [[Bayerischer Wald|Bayerische Wald]] und die Weinregion [[Franken]] im Süden, der [[Harz]] in der Mitte, die [[Mecklenburgische Seenplatte]] im Nordosten, der [[Spreewald]] im Südosten sind nur weitere Beispiele für touristische Gegenden.
 
 
* [[Wörlitzer Park]]
 
* [[Norderney]]
 
* [[Roseninsel]]
 
* [[Hunsrück-Nahe|Hunsrück]]
 
 
Für '''Radtouren''' bietet sich das [[Münsterland]] mit seiner Parklandschaft an.
 
 
Das [[Ruhrgebiet]] bietet neben vielen musealisch aufbereiteten technischen Großanlagen des 19. und 20. Jahrhunderts die höchste Dichte verschiedener öffentlicher Trendsportanlagen in Deutschland.
 
 
[[Sehenswerte Eisenbahnen in Deutschland]]
 
 
[[Bundesgolddorf|Bundesgolddörfer]] wurden beim alle drei Jahre stattfindenden Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zunkunft" ausgezeichnet. Als Markenzeichen bieten diese ein gepflegtes Ortschaftsbild und viele Aktivitäten der Bevölkerung.
 
 
== Hintergrund ==
 
 
===Geschichte===
 
 
Seit jeher spielte die Kleinstaaterei in Deutschland eine große Rolle, was sich auch in der späten Gründung des Nationalstaates 1871 zeigte. (Man spricht bis 1870 vom Partikularismus, ab 1871 vom Föderalismus.) Der Kleinstaaterei ist allerdings auch ein von vielen Deutschen als besonders erachteter Kulturreichtum zu verdanken. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) brach das zweite Kaiserreich zusammen, 1919 wurde die Weimarer Republik gegründet. 1933 kamen die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler an die Macht und entfesselten den Zweiten Weltkrieg (1939-1945), in dem etwa 50 Millionen Menschen starben. Nach Ende des Krieges wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Während aus den drei westlichen, ehemals britischen, amerikanischen und französischen Besatzungszonen 1949 die sozial-marktwirtschaftlich (zunächst mit christlich-fundamentalistischer Prägung, später zunehmend wirtschaftsliberalistisch) orientierte Bundesrepublik entstand, wurde in der sowjetischen Besatzungszone die zunächst stalinistische, später marxistisch-leninistische Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet. Als Folge des "Wirtschaftswunders" in den 1950er-Jahren in der Bundesrepublik - genauer der intensiven Fernsehwerbung der BRD (die in der DDR zwar nicht empfangen werden durfte, aber konnte), die ein krasses Gegenbild zur DDR-Plan(mangel)wirtschaft darstellte - zog es viele Ostdeutsche in den Westen. Diesem Verlust an gut Ausgebildeten setzte die DDR-Führung 1961 ein Ende, als mit dem Bau der Berliner Mauer auch das "Schlupfloch" Berlin geschlossen wurde. Erst das Ende des Kalten Krieges leitete die Friedliche Revolution (1989) ein, die am 9. November 1989 zum Fall der Mauer und am 3. Oktober 1990 zur Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik führte. Diese Eingliederung - unter Experten aufgrund der immensen Kosten höchst umstritten - führte tatsächlich zu einer wirtschaftlichen Schieflage: Massenarbeitslosigkeit trat als Folge der brachialen Abwicklung der DDR-Planwirtschaft ein; viele Menschen verloren ihre ehemals sicheren Arbeitsplätze, da das Recht auf Arbeit zwar im Grundrechtskatalog der Ost-, nicht aber dem der Westdeutschen enthalten war. Seit dem Ende der 90er-Jahre befinden sich die deutschen Sozialsysteme in einem stetigen Niedergang: Beiträge wurden erhöht, Leistungen reduziert, Auflagen und Kontrollen verschärft. Folge dieser Reformen, die ihren Gipfel in den Hartz-IV-Gesetzen fanden, ist ein stetiger Rückgang der SPD-Stammwählerschaft; als Alternative formierte sich die Linkspartei, ein Zusammenschluss aus WASG (ehemalige Sozialdemokraten) und PDS (Nachfolgepartei der SED der DDR). Gleichzeitig ist ein Wiedererstarken des jahrelang bedeutungslosen Rechtsextremismus zu beobachten.
 
 
===Kultur===
 
Obwohl es auf eine lange Reihe von Dichtern zurückblicken kann, kann man die Kultur Deutschlands als eine Multikultur bezeichnen, in der eben diese Dichter ein Schattendasein fristen. Zwar wird sicherlich im Bildungswesen der deutschen Literatur eine gewisse Bedeutung beigemessen; primäres Interesse ist jedoch, einen "guten Europäer" (Weltbürger) zu erschaffen. So darf es auch nicht verwundern, dass die deutsche Fernsehwelt von US-Filmen dominiert wird, dass der Dönerladen gleichsam häufig anzutreffen ist wie die Hamburgerfiliale und dass viele Zugbegleiter neben Deutsch auch mehr oder minder perfektes Englisch sprechen.
 
Ein bekanntes Zerrbild besagt, dem Deutschen seien Arbeit, Auto, Schäferhund am wichtigsten. Wie bei vielen Zerrbildern steckt auch hierin ein Funken Wahrheit: Wer nicht arbeitet (bzw. arbeiten kann), wird - ähnlich einem Kriminellen - oftmals sozial ausgegrenzt; Deutschland ist eines der letzten Länder ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen; Tierschutz ist im Gesetz fest verankert.
 
Ein bei vielen Deutschen ausgeprägtes Kulturmerkmal ist ein fast schon manisches Preisbewusstsein (das seine Grenzen - man könnte es geahnt haben - bei Arbeit, Auto, Schäferhund (bei letzterem oftmals jedoch nur auf dessen Erwerb bezogen) findet); mittlerweile wird sogar von einer "Aldisierung der Gesellschaft" (Aldi ist ein bekannter Lebensmitteldiscounter) gesprochen. Die Aldisierung der Gesellschaft geht einher mit einer Überreglementierung der Sozialsysteme, was bereits daran deutlich wird, dass das deutsche Sozialgesetzbuch mittlerweile zwölf(!) Bände umfasst; die Reformen im Rahmen der "Agenda 2010", die eigentlich mehr Menschen in Arbeit bringen sollten, hatten ironischerweise einen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit zur unmittelbaren Folge. Der Zusammenhang zur Aldisierung liegt hierbei darin, dass aufgrund der Reduzierung der Sozialleistungen "Arbeitssuchende" mittlerweile kaum noch eine andere Wahl haben als die Produkte der Discounter zu kaufen, was die Existenzprobleme des Mittelstandes (die im übrigen eine wesentliche Ursache für die Arbeitslosigkeit sind) nur noch weiter verschärft.
 
 
=== Klima ===
 
 
Deutschland liegt in der warm gemäßigten Zone, Extremwerte treten nur selten auf. Im Westen ist das Klima ozeanisch, gekennzeichnet durch milde Winter und kühle Sommer. Die Durchschnittstemperatur im Winter liegt meist zwischen 1 und 3 C°, im Sommer bei 10-18 C°. Niederschläge fallen das ganze Jahr hindurch, im Westen mehr im Osten weniger. Im Osten ist das Klima kontinental, gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich im Winter zwischen -3 und 0 C°, im Sommer von 18-20 C°. Eine Besonderheit stellt der Oberrheingraben dar, er profitiert im Winter vom ozeanischem und im Sommer vom kontinentalem Klima.
 
 
in Süddeutschland ist das Klima noch etwas milder.
 
Winter 2 bis 5 °C  Sommer 20 bis 23 °C. etwas trockener als im Rest des Landes.
 
 
 
 
Klima Berlin
 
j 0 °C  f 2 °C m 5°C  a 9°C  m 14 °C  j 18 °C  j 20 °C  a  21 °C s 17 °C o 11 °C  n 7 °C  d 2 °C
 
 
10,5 °C
 
 
Klima köln
 
 
10,8 °C
 
 
Klima München
 
 
11,7 °C
 
 
== Anreise ==
 
 
EU-Bürger können mit einem gültigen Identitätsausweis einreisen, für Bürger vieler anderer westlicher Staaten genügt ein Reisepass. Ansonsten ist ein Visum zu beantragen, welches auch für die anderen [[Europa#Länder|Schengen-Länder]] gültig ist.
 
 
=== Flugzeug ===
 
 
Die wichtigsten Flughäfen Deutschlands sind [[Frankfurt am Main]] (FRA) und [[München]] (MUC). Die Flughäfen [[Düsseldorf]] (DUS), [[Berlin]]s (TXL, SXF und THF), [[Hamburg]] (HAM), [[Stuttgart]] (STR) sowie [[Köln]]-[[Bonn]] (CGN) sind darüber hinaus für internationale Flüge wichtig.
 
 
Billigfluggesellschaften wie Ryanair landen darüber hinaus auf kleineren Flughäfen wie [[Flughafen Frankfurt-Hahn|Hahn]] im Hunsrück (HHN), Karlsruhe/Baden-Baden (FKB), Dortmund (DTM), Paderborn (PAD), Lübeck (LBC), Weeze (Niederrhein-Airport) (NRN), Altenburg (AOC), Friedrichshafen (FDH), Zweibrücken (ZQW), Memmingen im Allgäu (FMM) und Neubrandenburg (FNB). Von hier aus existieren meist Busverbindungen, ab Friedrichshafen sogar eine Bahnverbindung in die nächsten großen Städte. Gegebenenfalls sind höhere Kosten für die Bus- bzw. Bahnfahrt einzurechnen.
 
 
=== Bahn ===
 
 
Deutschland ist an das europäische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz angeschlossen. Grenzüberschreitenden Regionalverkehr gibt es allerdings kaum, in den wenigen Fällen, wo er existiert, muss man - zumindest bei der Deutschen Bahn - mit altmodischem Wagenmaterial rechnen. Eine Bahnreise ist im Vergleich zum Flugverkehr relativ teuer, kann allerdings auf kürzeren Strecken Zeit sparen.
 
 
===Bus===
 
Busfahrten ins Ausland werden von der Deutschen Touring (Deutsche Bahn Gruppe) angeboten. Günstige Busfahrten nach Deutschland bzw. ins Europäischa Ausland findet man unter eurolines.com
 
 
===Auto===
 
 
Jedes Nachbarland besitzt eine Autobahnanbindung von Deutschland.
 
 
===Schiff===
 
Nennenswerte Fährverbindungen existieren zwischen diversen Ostseestädten(z. B. [[Putgarden]] (D) nach [[Rödby]] (DK), [[Rostock]] (D) nach [[Trelleborg]] (S), [[Gedser]] (DK)), [[Kleipeda]] (LT) und [[Helsinki]] (FIN). Es verkehren regelmäßig Personenschiffe zwischen Wien und Passau.
 
 
 
 
 
== Mobilität ==
 
 
=== Flugzeug ===
 
 
Es gibt in Deutschland ein sehr gut ausgebautes Linienflugnetz, selbst einige der kleinsten Flughäfen wie Uetersen (bei Hamburg) sind per Linienflug zu erreichen. Diese Flüge sind oftmals (bei rechtzeitiger Vorausbuchung) aufgrund der niedrigen Preise der Deutschen Bahn vorzuziehen. Außerdem existieren Mitflugzentralen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Regionalflughäfen in vielen Fällen sehr weit von den namensgebenden Städten entfernt liegen. So befindet sich der so genannte Flughafen „Frankfurt“-Hahn in einem völlig anderen Landesteil als die Stadt [[Frankfurt am Main]].
 
 
=== Bahn ===
 
 
{{Infobox|ICE|ICE ist die Abkürzung für die Zuggattung InterCityExpress der Deutschen Bahn. Es handelt sich dabei um Hochgeschwindigkeitszüge mit Höchstgeschwindigkeiten von 230 km/h (ICE T mit Neigetechnik <nowiki>=</nowiki> Baureihen 411 und 415), 280 km/h (ICE 1 <nowiki>=</nowiki> BR 401, das Original und ICE 2 <nowiki>=</nowiki> BR 402, halb so lang wie ICE 1) und 330 km/h (ICE 3, darf als einziger auf die Neubaustrecke [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] &ndash; [[Köln]]). Geschwindigkeiten über 200 km/h werden nur auf Neubaustrecken für den Hochgeschwindigkeitsverkehr ([[Würzburg]] &ndash; [[Fulda]] &ndash; [[Kassel]] &ndash; [[Hannover]], [[Stuttgart]] &ndash; [[Mannheim]], [[Berlin]] &ndash; [[Hannover]] und [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]-Flughafen &ndash; [[Köln]]) gefahren. Für die Benutzung der ICE benötigt man spezielle Fahrkarten, die etwas teurer sind als die normalen Fahrkarten für den Fernverkehr. Sie enthalten den Vermerk ''ICE'' und dahinter die Angabe des Streckenabschnitts mit ICE-Berechtigung.}}
 
Das deutsche Bahnsystem ([http://www.bahn.de Die Bahn]) verbindet die Wirtschaftszentren und wichtigsten Ferienregionen in annehmbarer Zeit. Nebenstrecken werden - sofern überhaupt noch existent - zumindest in den Fällen, wo Die Bahn noch selbst fährt, mit zumeist altmodischem Wagenmaterial bedient und sind im Regelfall langsam und verspätungsanfällig.
 
 
Bahnfahren ist vor allem im Fernverkehr (ICE, IC, D) abgesehen von einigen Angeboten des Unternehmens relativ teuer (oft ist ein Billigflug deutlich günstiger als eine Langstreckenzugfahrt mit der Deutsche Bahn ), da die Deutsche Bahn AG noch immer den deutschen Schienenverkehr dominiert. Deutschland gehört zur Interrail-Zone C.
 
Für Langstreckenfahrer lohnt sich die Bahncard (50 oder 25% Ermäßigung) oder die Frühbuchung (mindestens 3 Tage vor Abfahrt, mit Zugbindung). Im Internet gibt es wöchentlich wechselnde Sonderangebote (kontingentiert) für bestimmte Verbindungen (´Surf and Rail´). Für Besucher aus dem Ausland kann auch das Angebot ´Euro-Domino´ interessant sein.
 
Darüber hinaus können sehr preisbewusste Reisende am Wochenende das "Schönes Wochenende"-Ticket nutzen, mit dem bis zu fünf Erwachsene für einen Festpreis (30 € am Automat, 32 € mit Bedienung) an einem Tag des Wochenendes ohne Beschränkungen quer durch Deutschland mit Zügen des Regionalverkehrs (IRE, RE, RB, S sowie die meisten Privatbahnen) sowie den meisten übrigen Regionalverkehrsmitteln (U, Schwebebahn, Straßenbahn, Bus, Fähre) fahren können; ähnliche Tickets (auch werktags, dann aber erst ab 9 Uhr gültig) gibt es auch für alle Bundesländer. Diese Reisemöglichkeit ist jedoch meist mit einer wesentlich längeren Reisezeit und eventuell mehrmaligem Umsteigen verbunden. Vereinzelt existieren Wettbewerber der Deutschen Bahn AG, wie etwa der [http://www.inter-connex.de InterConnex], die häufig preisgünstigere Bahnfahrten anbieten.
 
 
Im Regionalverkehr gibt es inzwischen flächendeckend Ländertickets, mit denen Montags-Freitags von 09:00 bis 03:00 Uhr des Folgetags (an Wochenfeiertagen und in manchen Ländern auch am Wochenende bereits ab 00:00h) 5 Erwachsene zu einem Pauschalpreis zwischen 22 und 28 € alle Züge des Regionalverkehrs und häufig auch die Busse und Stadtbahnen in Verkehrsverbünden benutzen können. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gibt es auch eine Single-Version, die knapp 10 € günstiger ist. Bewegt man sich innerhalb eines Verkehrsverbundes lohnt sich meist ein Blick auf das Angebot an Tageskarten oder Zeitkarten mit Gültigkeit von 3-4 Tagen, 1 Woche oder einem Monat.
 
 
Sehr nützlich ist die Fahrplanauskunft unter [http://www.bahn.de]: Klickt man auf ´erweitert´, lassen sich Verbindungen von Haustür zu Haustür ermitteln (Haltestellen- oder Adresseneingabe wählbar), inklusive Angabe von Fußweg (mit Zeit und Karte), Bus, U- und Straßenbahn sowie natürlich den meisten Zügen in Europa! Besonders günstig kann man Tickets Lmind. 3 Tage vor Abfahrt buchen und so spart man bis zu 50%. Noch praktischer (sinnvoll insbesonders vor und nach den Öffnungszeiten) ist es im Internet (http://www.bahn.de/) zu buchen. Das fortschrittliche Bahn-Ticket zum Selbstausdrucken, kann man sich zum Beispiel im Hotel im Computerraum ausdrucken, ist eine geschützte Adobe PDF-Datei. Beachten muss man, dass man sich bei der Fahrkartenkontrolle dann mit dem selbstausgedruckten Ticket und der zum Bezahlen verwendeten Kreditkarte ausweisen muss.
 
 
=== Bus ===
 
 
*In Gebieten ohne adäquate Bahnanbindung übernehmen Busnetze den Regionalverkehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten gibt es kaum ein Angebot für innerdeutsche Fernbusfahrten; die meisten Fernbuslinien sind auf Berlin bzw. Polen ausgerichtet. Es ist prinzipiell möglich, sich in Deutschland nur per Bus fortzubewegen, jedoch sollte man beachten, dass dies mit extrem langen Reisezeiten und häufigen Umstiegen verbunden ist. Eine zentrale Auskunftsstelle existiert nicht; im Prinzip gibt zwar die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn Auskunft über die meisten Regionalbuslinien und ermöglicht sogar, Busse als einzig zulässiges Verkehrsmittel auszuwählen, jedoch ist diese dann in der Regel bei größeren Entfernungen aufgrund der Komplexität der Verbindung überfordert. Wichtiger Hinweis für Umsteiger zur Bahn: Wenn der Name der potentiellen Umstiegshaltestelle einen Bahnhof vermuten lässt, '''stand''' an dieser Stelle zumindest einmal ein Bahnhof. Da ein beträchtlicher Teil des Bahnnetzes (ca. 24000 km) jedoch stillgelegt bzw. abgebaut wurde, besteht keine Garantie dafür, dass dort heute noch Zugverkehr stattfindet.
 
*Das Problem bei den Busnetzen liegt in der unzureichenden Abstimmung von Tarifen und Fahrplänen zwischen den einzelnen Verkehrssystemen und -verbünden. Dies erschwert das Reisen besonders in solchen Regionen, die Randlagen meherer Bundesländer oder an Außengrenzen liegen, z.B. [[Eifel]], [[Alpen]], [[Westerwald]]. In Ballungszentren besteht häufig das Problem, dass Linien an den Stadtgrenzen enden.
 
 
===Mitfahrgelegenheiten===
 
 
Als preisgünstige Alternative zur Bahn für Fahrten für längere Entfernungen sind in Deutschland bezahlte Mitfahrgelegenheiten populär. Diese werden heute zumeist über das Internet vermittelt. Vielbesuchte Webseiten sind [http://www.mitfahrgelegenheit.de Mitfahrgelegenheit.de], [http://www.mitfahrzentrale.de Mitfahrzentrale.de] und [http://www.mfz.de Mfz.de]. Der Fahrpreis ist Verhandlungssache zwischen Fahrer und Mitfahrer, üblich sind aber 5-6 ct pro km. Bei längeren Distanzen ist in diesem Zusammenhang auch die [http://www.mitflugzentrale.de Mitflugzentrale] relevant.
 
 
===Auto===
 
 
In Deutschland lassen sich größere Distanzen schnell mit dem Auto überwinden. Dafür sorgt das gut ausgebaute, aber in die Jahre gekommene und reparaturbedürftige, Strassennetz. Viele Baustellen werden oft zum Dauerzustand und mindern den Spass am Fahren erheblich. Gerade die Autobahnen sorgen noch recht oft für hohe Reisegeschwindigkeiten, da es auf einigen Teilen keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Leider gibt es aber oft Baustellen und dadurch bedingte Geschwindigkeitsbegrenzungen samt unerfreulicher (weil teurer) Radarfallen.
 
 
Es wird jedoch an die "Richtgeschwindigkeit 130 km/h" auf Autobahnen errinnert. Die Autobahnen sind zwar in diesem Falle für höhrere Geschwindigkeiten ausgelegt, sollte es aber zu einem Unfall kommen, kann eine eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als 130 km/h als grob fahrlässig ausgelegt werden und daher strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen.
 
 
Weiterhin gilt in Deutschland das [[Rechtsfahrgebot]], welches besagt, dass die Fahrbahn soweit rechts wie möglich befahren werden muss.
 
 
Geschwindigkeitbegrenzungen:
 
 
PKW Strasse: 100 km/h - Autobahn: (Richtgeschwindigkeit 130 km/h) 
 
 
PKW + Anhänger Strasse: 80-100 km/h - Autobahn: 80-100 km/h
 
 
Auf mehrspurigen Schnellstraßen gilt außerorts ebenfalls die Geschwindigkeitsbegrenzung der Autobahnen, ansonsten die der Landstraßen; innerorts jedoch in beiden Fällen 50 km/h.
 
 
Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 60 km/h (sofern keine niedrigere Höchstgeschwindigkeit existiert; selbst in diesem Fall muss das Fahrzeug jedoch in der Lage sein, 60 km/h zu erreichen).
 
 
===Schiff===
 
 
Neben einigen Fähren, um z.B. die [[Nordseeinseln]] zu erreichen, den [[Bodensee]] zu überqueren, oder verschiedene Flüsse zu kreuzen, gibt es in Deutschland auf den großen Flüssen wie dem [[Rhein]], Elbe und der [[Donau]] auch Ausflugs- und Kreuzfahrten. Der Rhein ist in Deutschland auf seiner gesamten Länge für die kommerzielle Schifffahrt befahrbar.
 
 
===Fahrrad===
 
 
In ganz Deutschland gibt es ein Netz von relativ gut ausgeschilderten [[Liste der Radwanderwege|Radwanderwegen]]. Diese Fahrradwege haben überwiegend eine asphaltierte oder wassergebundene Oberfläche. Teilweise verlaufen sie auf wenig befahrenen Straßen. Viele Radwege führen entlang von Flüssen oder auf ehemaligen Bahnlinien, haben entsprechend geringe Steigungen und sind auch für Familien mit Kindern geeignet.
 
 
== Sprache ==
 
 
Deutsch ist die Landessprache, man spricht es häufig in Dialekten. Viele Menschen beherrschen als Fremdsprache Englisch, im Südwesten ist auch Französisch, im Osten ist noch Russisch verbreitet. In den Touristenzentren sind auch andere europäische Sprachen (insbesondere Französisch und Spanisch) verbreitet. Einwohner mit Migrationshintergrund sprechen häufig auch die Sprachen ihrer Herkunftsländer. Friesisch (in Nordfriesland und im Saterland), Dänisch (in Südschleswig) und Sorbisch (in der Lausitz) sind offizielle Minderheitensprachen in Deutschland.
 
 
== Einkaufen ==
 
 
Das Hauptzahlungsmittel ist Bargeld in der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.
 
 
Der Großteil der Geschäfte akzeptiert EC-Karten (Maestro-Card). Da zu jedem Standard-Konto bei einer deutschen Bank auch automatisch eine EC- oder damit kompatible Karte gehört, ist dies auch die üblicherweise genutzte bargeldlose Zahlungsart. Kreditkarten sind seltener und können bei etwa 400.000 Akzeptanzstellen und ca. 50.000 Bankautomaten verwendet werden. Man kann sich aber behelfen indem man Geld am Automaten abhebt und dann zahlt. Am weitesten sind Mastercard und VISA verbreitet. Akzeptanzstellen für American Express findet man etwas seltener. Inzwischen wird in Deutschland jeder zweite Betrag ab 50 € mit einer Karte bezahlt.
 
 
Schecks werden seit Jahren nicht mehr akzeptiert, einzige Ausnahme sind Banken, in denen in einigen Fällen auch Traveller Checks eingelöst werden können.
 
 
Die Bargeldversorgung wird durch das dichte Geldautomaten-Netz der deutschen Banken, Sparkassen und Postfilialen garantiert. Hier kann man problemlos mit EC- oder Kreditkarten, sowie allen Karten, die dem weltweiten Maestro-Verbund angehören, Geld abheben, wobei jedoch unter Umständen nicht unerhebliche Gebühren anfallen können. Nähere Informationen zu gebührenfreien Geldautomaten erteilt die kartenausgebende Bank bzw. Kreditkartenfirma.
 
 
Bei kleinen Beträgen wird Bargeld wegen der geringeren Kosten bevorzugt, dies gilt besonders für Cafés und Restaurants.
 
 
===Öffnungszeiten===
 
Die Öffnungszeiten sind im europäischen Vergleich sehr unpraktisch, insbesondere wenn man in Deutschland einem Beruf nachgeht. Für Touristen sind die Öffnungszeiten irrelevant, da man in der Regel mit freier Zeit kommt.
 
'''Geschäfte''' öffnen in Deutschland Montags bis Samstags von 6 bis 20 Uhr, in einigen Bundesländern auch darüber hinaus. In größeren Städten und generell bei großen Handelsketten wird zumindest in den Abendstunden diese Regelung voll ausgeschöpft. Kleinere Einzelhandelsgeschäfte haben jedoch meist nur bis 18 oder 19 Uhr geöffnet, Samstags wird bereits am späten Mittag geschlossen (Immer mehr Geschäfte, wie z.B. Lebensmittelketten haben aber auch hier bis 20 Uhr geöffnet). Friseursalons sind Montags meist geschlossen. Gänzlich vom Ladenschluss ausgenommen sind Friseurgeschäfte, Tankstellen sowie Geschäfte in Bahnhöfen, auf Flughäfen und in Kurorten - hier ist allerdings mit deutlich höheren Preisen zu rechnen. Weiterhin dürfen Bäckereien, obwohl sonst an die genannten Zeiten gebunden, Sonntag vormittags Kuchen und Brötchen verkaufen. Pro Stadt gibt es außerdem 4 verkaufsoffene Sonntage pro Jahr.
 
 
Seit dem 01.12.2006 haben einige Bundesländer bereits eine völlige Freigabe der Zeiten (mit Ausnahme des Sonntags) gestattet, zum Beispiel in [[Berlin]], [[Brandenburg]] und [[Hamburg]].
 
 
'''Restaurants, Kneipen, Cafés''' und dergleichen sind nicht an das Ladenschlussgesetz gebunden, die Öffnungszeiten werden von der Gemeinde geregelt und variieren dementsprechend. Der Montag gilt davon unabhängig in der Gastronomie traditionell als Ruhetag, ein Teil der Restaurants haben an diesem Tag geschlossen.
 
 
'''Banken und Postfilialen''' haben vergleichweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Postfilialen sind meist Montags bis Freitags zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet, Samstags bis 12 Uhr, häufig auch noch eine Stunde über Mittag. Dies kann bei kleineren Filialen (vorwiegend in ländlicher Gegend) erheblich reduziert sein. Banken schließen darüber hinausgehend in der Regel bereits um 16 Uhr und sind Samstags gänzlich geschlossen. Wenn man nur Geld benötigt kann man sich am Geldautomaten Euros ziehen. Bei allen Banken kann man das Konto über Automaten geführt werden. Weniger Glück hat man bei kleineren lokalen Banken, denn hier ist man aufgrund schwacher IT-Auststattung an die (im europäischen Vergleich) zu kurzen Öffnungszeiten gebunden.
 
 
An vielen Bank- und Postfiliale befinden sich jedoch Geld- bzw. Briefmarkenautomaten (letztere geben ''kein'' Wechselgeld!), die rund um die Uhr zugänglich sind.
 
 
== Küche ==
 
 
'''Eine''' spezifische deutsche Küche gibt es nicht, stattdessen existieren viele, insbesondere zwischen Nord- und Süddeutschland recht unterschiedliche Regionalküchen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die deutsche Küche zudem durch die Besatzungsmächte signifikant beeinflusst - während im Osten heutzutage osteuropäische Gerichte (insbesondere Soljanka (Eintopf) in zahlreichen Variationen) üblich sind, hat sich im Westen (insbesondere Ruhrgebiet) eine schnelle, sättigende Küche durchgesetzt (Brathähnchen, Pommes frites, Frikadellen). Während die badische Küche - wahrscheinlich durch die Nähe zu Frankreich bedingt - durch ihre vergleichsweise hohe Qualität überzeugt, tut dies die friesische Küche (in Norddeutschland) vor allem durch ihre Originalität.
 
 
== Nachtleben ==
 
 
== Unterkunft ==
 
 
* '''Jugendherbergen/Herbergen''' - In allen größeren Städten gibt es Jugendherbergen oder Hostels, die preisgünstig Unterkunft anbieten. Für Herbergen des DJH (Deutsches Jugendherbergswerk) ist eine Mitgliedschaft erforderlich, die man aber auch beim Einchecken erwerben kann. Der Standard ist im Vergleich zu anderen Ländern relativ hoch (z. T. besser als manches 2-Sterne-Hotel). Achtung: DJH-Herbergen bieten zwar meist Frühstück, manchmal auch Abendessen an, dafür sind sie nur selten mit Gäste-Küchen ausgestattet! Für privat geführte Hostels ist keine Mitgliedschaft erforderlich. Die Preise liegen im Durchschnitt zwischen 12 und 20 Euro pro Nacht in 4- bis 12-Bett-Zimmern/Dorms. Diese unabhängig und individuell geführten Häuser sind erste Wahl für alle die dem DJH Flair entfliehen wollen. Viele Backpacker Hostels sind in Deutschland dem [http://www.backpacker-network.de/ Backpacker Network Germany]angeschlossen. Bettwäsche kann normalerweise vor Ort ausgeliehen werden oder ist im Preis inbegriffen.
 
 
* '''Hotels/Pensionen''' - Ansonsten gibt es Pensionen (ca. 20 - 40 € pro Person Ü/F) und natürlich Hotels aller Preislagen. Extrem billig sind Etap-Hotels, welche allerdings häufig außerorts an stark befahrenen Straßen mit schlechter Anbindung an den ÖPNV liegen; bei ähnlichen Preisen wesentlich besser sind Ibis-Hotels, meist in Bahnhofsnähe gelegen. Vor allem mittelgroße Hotelketten wie Ringhotels oder Romantik-Hotels bieten in der Regel ein verlässliches Preis-Leistungs-Verhältnis.
 
 
* '''Privatzimmer''' gibt es in Deutschland natürlich auch, in großen Städten sind diese aber eher unüblich. Eine Alternative bieten hier Billighotels wie Ibis, Hostels/Pensionen sowie Jugendherbergen.
 
 
* '''Campingplätze''' - Es gibt in den meisten Gegenden einen oder mehrere Campingplätze. In Urlaubsregionen gibt es reichlich Campingplätze. Wikitravel hilft mit der [[Liste der Campingplätze/Deutschland|Liste der Campingplätze]] bei der Suche nach Orten mit einem Campingplatz. Viele der Plätze sind fast das ganze Jahr (bis auf Dezember/Januar) oder sogar das ganze Jahr geöffnet (Dusch-/Waschräume geheizt). Preise (1 Nacht/2Personen/1 Zelt/1 Auto): ca. 13 bis 20 EUR (wobei die Preisspanne mit ca. 7 bis 40 EUR sehr groß ist) Die große Mehrheit der Plätze ist weitgehend belegt durch Dauercamper. Für Nicht-Dauercamper gibt es meist eine mehr oder weniger große Wiese. Für die Duschen müssen auf den meisten Plätzen Duschmarken gekauft werden.
 
 
* '''Wild Campen''' - Wild campen ist offiziell verboten, und an einigen Stellen ist auch ''Lagern'' (d.h. im Schlafsack oder unter einer Decke übernachten) untersagt, insbesondere in Naturschutzgebieten. In der Realität ist wild campen auch in Deutschland möglich - vor allem in dünn besiedelten Gegenden z. B. neben wenig begangenen/befahrenen Waldwegen und in Schutzhütten, wenn man sich still verhält und sich Stellen aussucht, die nicht von Häusern einsehbar sind. 
 
 
* '''Ferienwohnungen''' sind häufig eine preislich sehr günstige Alternative. Kurzaufenthalte sind aufgrund des Reinigungsaufwandes teilweise mit Preisaufschlägen verbunden.
 
 
== Lernen ==
 
 
Das deutsche Bildungssystem gilt im internationalen Vergleich als relativ gut, wenn es auch qualitativ hinter denen vieler anderer Dienstleistungsnationen zurückbleibt. Prinzipiell hat jeder Deutsche ein staatlich zugesichtertes Recht auf Bildung.
 
Jedoch muss er Hochschulbildung zum großen Teil selbst finanzieren (v.a. die zugehörige Literatur!), zum anderen gibt es hier, bei staatlichen Fachhochschulen und Universitäten, Zulassungsbeschränkungen. Generell vermitteln deutsche Schulen eher theoretisches als anwendungsorientiertes Wissen; der Praxisanteil wird - sofern überhaupt vorhanden - im Rahmen der Verkürzung der Studienzeiten (überproportional) reduziert und ist in der Regel vom Studium bzw. von der Schulausbildung separiert. Weiterhin führt die Verkürzung der Studienzeiten dazu, dass einerseits die Lehrpläne ausgedünnt und andererseits die Studierenden immer dichter an ihrer Leistungsgrenze belastet werden. Die deutschen Professoren stehen in dem Ruf, ihre Lehr- und Forschungstätigkeit nur als Nebenbeschäftigung anzusehen; es gibt jedoch definitiv positive Ausnahmen.
 
 
== Arbeiten ==
 
 
Die Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit bietet in vielen Fällen einen ersten Überblick über Arbeitsplatzangebote in Deutschland.
 
Neben der Bundesagentur für Arbeit vermitteln auch private Arbeits- und Ausbildungsvermittlungen, die seit 2002 nicht mehr erlaubnispflichtig sind, freie Stellen. Arbeitslosigkeit und Anforderungen sind hoch; daher ist ein Arbeitsaufenthalt in Deutschland nur bei entsprechender Qualifikation zu empfehlen. Im Frühjahr (Spargelzeit) und Herbst (Weinlese) sind Erntehelfer stets willkommen; die Bezahlung ist aber deutlich schlechter als z.B. in den Niederlanden.
 
 
== Feiertage ==
 
 
{{Infobox|Feiertage|Da die Feiertage teilweise von Bundesland zu Bundesland variieren, erfolgt eine Listung für die Flächenstaaten in den jeweiligen Länderartikeln:
 
:[[Baden-Württemberg#Feiertage|Baden-Württemberg]] - [[Bayern#Feiertage|Bayern]] - [[Brandenburg#Feiertage|Brandenburg]] - [[Hessen#Feiertage|Hessen]] - [[Mecklenburg-Vorpommern#Feiertage|Mecklenburg-Vorpommern]] - [[Niedersachsen#Feiertage|Niedersachsen]] - [[Nordrhein-Westfalen#Feiertage|Nordrhein-Westfalen]] -  [[Rheinland-Pfalz#Feiertage|Rheinland-Pfalz]] - [[Saarland#Feiertage|Saarland]] - [[Sachsen#Feiertage|Sachsen]] - [[Sachsen-Anhalt#Feiertage|Sachsen-Anhalt]] - [[Schleswig-Holstein#Feiertage|Schleswig-Holstein]] - [[Thüringen#Feiertage|Thüringen]]
 
Für die drei Stadtstaaten ist die Auflistung links zu finden.}}
 
'''Feiertage für [[Berlin]], [[Bremen]] und [[Hamburg]]:'''
 
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{|
 
|-
 
| '''Termin''' || '''Name'''
 
|-
 
| 1. Januar || ''Neujahrstag''
 
|-
 
| {{Karfreitag}} || ''Karfreitag''
 
|-
 
| {{Ostermontag}} || ''Ostermontag''
 
|-
 
| 1. Mai || ''Maifeiertag''
 
|-
 
| {{Christi_Himmelfahrt}} || ''Christi Himmelfahrt''
 
|-
 
| {{Pfingstmontag}} || ''Pfingstmontag''
 
|-
 
| 3. Oktober || ''Tag der Deutschen Einheit''
 
|-
 
| 25. Dezember || ''1. Weihnachtstag''
 
|-
 
| 26. Dezember || ''2. Weihnachtstag''
 
|}
 
</div>
 
'''Ferientermine:'''
 
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{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0"
 
|-
 
| Land || Ostern/Frühjahr<br/>2006 || Himmelf./Pfingsten<br/>2006 || Sommer<br/>2006 || Herbst<br/>2006 || Weihnachten<br/>2006/2007 || Winter<br/>2007
 
|-
 
| [[Baden-Württemberg]] || 13.04. / 18.04. - 22.04. || 29.05. - 10.06. || 03.08. - 16.09. || 30.10. - 03.11. || 27.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Bayern]] || 10.04. - 22.04. || 06.06. - 17.06. || 31.07. - 11.09. || 30.10. - 04.11. || 27.12. - 05.01. || 19.02. - 24.02.
 
|-
 
| [[Berlin]] || 10.04. - 21.04. || 26.05. || 06.07. - 19.08. || 02.10. - 14.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Brandenburg]] || 12.04. - 21.04. || 26.05. || 06.07. - 19.08. || 02.10. - 14.10. / 30.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Bremen]] || 03.04. - 18.04. || 06.06. || 20.07. - 30.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 23.12. - 06.01. || 01.02. + 02.01.
 
|-
 
| [[Hamburg]] || 06.03. - 18.03. || 22.05. - 27.05. || 06.07. - 16.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 27.12. - 06.01. || 02.02.
 
|-
 
| [[Hessen]] || 10.04. - 22.04. || - || 17.07. - 25.08. || 16.10. - 28.10. || 23.12. - 12.01. || -
 
|-
 
| [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg-<br />Vorpommern]] || 10.04. - 19.04. || 26.05. / 02.06. - 06.06. || 10.07. - 19.08. || 23.10. - 28.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 17.02.
 
|-
 
| [[Niedersachsen]] || 03.04. - 18.04. || 26.05. + 06.06. || 20.07. - 30.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 23.12. - 06.01. || 01.02. - 02.02.
 
|-
 
| [[Nordrhein-Westfalen]] || 10.04. - 22.04. || 06.06. || 26.06. - 08.08. || 02.10. - 14.10. || 21.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Rheinland-Pfalz]] || 07.04. - 21.04. || - || 17.07. - 25.08. || 09.10. - 20.10. || 22.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Saarland]] || 10.04. - 22.04. || - || 17.07. - 26.08. || 18.10. - 31.10. || 21.12. - 06.01. || 15.02. - 21.02.
 
|-
 
| [[Sachsen]] || 13.04. - 21.04. || - || 24.07. - 01.09. || 16.10. - 27.10. || 22.12. - 02.01. || 12.02. - 23.02.
 
|-
 
| [[Sachsen-Anhalt]] || 10.04. - 13.04. || 26.05. - 02.06. || 20.07. - 30.08. || 23.10. - 30.10. || 22.12. - 05.01. || 01.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Schleswig-Holstein]] || 03.04. - 18.04. || - || 10.07. - 19.08. || 02.10. / 16.10. - 30.10. || 27.12. - 08.01. || -
 
|-
 
| [[Thüringen]] || 10.04. - 21.04. || 03.06. - 06.06. || 20.07. - 30.08. || 23.10. - 03.11. || 23.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|}
 
 
== Sicherheit ==
 
 
Deutschland gilt prinzipiell als sicheres Reiseland. Anfang August 2006 wurden zwei Anschläge mit Kofferbomben an Bahnhöfen vereitelt; ein Zusammenhang mit deutschen Militäraktionen im nahen Osten wird diskutiert, da einer der mutmaßlichen Attentäter aus dem Libanon stammt. Rechtsextremismus ist - vor allem in den Neuen Bundesländern - vorhanden. Es gab wiederholte Terrordrohungen gegen Deutschland, die Ernsthaftigkeit dieser ist allerdings fraglich.
 
 
== Gesund bleiben ==
 
Die medizinische Versorgung ist flächendeckend gewährleistet; ihre Qualität wird allgemein im europäischen Durchschnitt angesiedelt. Die Ärztedichte ist insgesamt noch eher hoch, nimmt aber im Osten und in strukturschwächeren Gebieten langsam ab. In der Regel entsprechen die Versorgungsmöglichkeiten den internationalen Standards. Es existiert ein Krankenhaussektor, der überwiegend die stationäre Versorgung der Patienten und den größten Teil der Notfallversorgung übernimmt, sowie ein Bereich mit niedergelassenen Ärzten (Allgemeinmediziner und Fachärzte), die in erster Linie für die ambulante Versorgung der Bevölkerung zuständig sind. Obwohl die Ärztedichte hoch ist, kommt es doch häufig zu langen Wartezeiten bei Terminen (bis mehrere Wochen oder sogar Monate bei vielen Fachärzten). Vergleichbar dicht, wie die Versorgung mit Haus- und Fachärzten ist die Verbreitung von Zahnärzten, die überwiegend in eigener Praxis tätig sind. Es gibt sowohl einen ärztlichen Notdienst, wie auch Apotheken, die nachts besetzt sind, die Adressen sind häufig über regionale oder überregionale Hotlines zu erfahren.
 
Das Versicherungssystem ist zweigeteilt. Es existieren eine staatliche und eine private Krankenversicherung. In der PKV sind etwa 10% der Bevölkerung versichert, die Übrigen 90% in der gesetzlichen Versicherung.
 
Vor der Einreise nach Deutschland sollten sich ausländische Staatsbürger bei Ihrer Krankenversicherung wegen der Kostenübernahme im Krankheitsfall erkundigen. Die Rechnungsstellung erfolgt sonst in der Regel auf private Rechnung. In Einzelfällen können die Kosten erheblich sein, insbesondere bei stationären Aufenthalten und im Falle von Operationen.
 
 
Das Leitungswasser hat Lebensmittelqualität und kann überall ohne Bedenken getrunken werden (Ausnahme: ein Schild ''Kein Trinkwasser''!) Die Badegewässer sind von unterschiedlicher Qualität. Die Wasserqualität wird überwacht. Gewässer in denen nicht gebadet werden darf sind mit Schildern gekennzeichnet. Nähere Auskünfte können bei den örtlichen Gemeinden eingeholt werden. In der Südhälfte herrscht Gefahr von FSME(Frühsommer-Meningoenzephalitis), '''([http://www.zecken.de/index.php?id=478 Verbreitungskarte])''' die durch Zeckenbiss übertragen wird. Bei Naturausflügen in diesem Gebiet wird eine Schutzimpfung empfohlen.
 
 
== Respekt ==
 
Obwohl die Deutschen im Allgemeinen offen und direkt sind, sollte man mit Äußerungen bezüglich Nationalsozialismus vorsichtig sein. Nazisymbole einschliesslich des Hitlergrußes sind verboten und werden zum Teil mit hohen Haftstrafen geahndet. Wer dennoch dieses sensible Thema anspricht, sollte sich gut mit Fakten und Gefühlen auskennen. Die Gefahr heftiger Kritik ist gerade hierbei sehr hoch. Die Zahl rechts- und linksextremer Anhänger entspricht der in anderen Ländern.
 
 
Fußball ist deutscher Nationalsport; hier sollte nur mitreden, wer weiß, was er sagt und sich sicher ist, niemanden mit seinen Äußerungen zu verärgern. Beim Fußball verstehen einige Deutsche keinen Spaß.
 
 
Wenn der Deutsche im allgemeinen eher pessimistisch und unzufrieden wirkt - vielleicht, weil ihn das zu immer neuen Höchstleistungen anspornt - sind die meisten Bürger doch offen, humorvoll und zufrieden, wenn man sie erst einmal besser kennengelernt hat. Manchmal ist die direkte Art für Zugereiste und Besucher etwas gewöhnungsbedürftig. Insbesonders die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat der Weltöffentlichkeit die eigentliche Lebensart gezeigt - und damit selbst einen Großteil der Deutschen überrascht.
 
 
== Kommunizieren ==
 
 
Das gesamte Land ist mit Festnetz- und ISDN-Telefonanschlüssen abgedeckt.
 
 
Die deutschen Mobilfunknetze sind sehr gut ausgebaut und bieten auch in ländlichen Gegenden meist  gute Verbindungen. UMTS sowie GPRS sind in Ballungsräumen empfangbar.
 
 
Es gibt zahllose Internetcafés mit meist guten Preisen. Der Ausbau von W-Lan Hotspots in größeren Städten wird schnell vorangetrieben, vor allem in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Plätzen, in Hotels und vereinzelten Cafés sind bereits Hotspots entstanden, die meist gekennzeichnet sind. Jedoch ist die Benutzung dieser Hotspots meistens kostenpflichtig.
 
 
Die Deutsche Post ist der größte Logistikkonzern weltweit. Innerhalb Deutschlands kommen Briefe meist in 1 - 2 Werktagen an. Pakete werden meist innerhalb von 2 - 3 Werktagen zugestellt. Es gibt inzwischen zahlreiche private Dienstleister für Briefe und Pakete.
 
 
== Weblinks ==
 
 
* [http://www.germanplaces.com Deutschland Urlaub in Bildern by German Places]  - Das Reiseportal mit Informationen, Sehenswürdigkeiten, Bildern und Tipps für Touristen mit dem Ziel Deutschland
 
<!-- Das folgende Portal scheint ausnahmsweise mal ganz gut zu sein. Bitte nicht löschen! [[Benutzer:flip666]] -->
 
* [http://www.deutschland.de Das offizielle und unabängige Portal der Bundesrepublik Deutschland]
 
* [http://www.bundesregierung.de Die Bundesregierung]
 
* [http://www.auswaertiges-amt.de Auswärtiges Amt]
 
* [http://www.deutschland-tourismus.de Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.]
 
* [http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de Tatsachen über Deutschland]
 
* [http://www.handbuch-deutschland.de Informationen für Einwanderer/innen]
 
* [http://www.mapstars.com/extern/index.php?option=com_wrapper&Itemid=125 Interaktive Karte von Deutschland ]
 
* [http://www.weltkarte.com/europa/deutschlandkarten.htm Online Landkarten und Stadtpläne von Deutschland]
 
* [http://www.club-seeker.com Clubs, Bars und Lounges in Deutschland]
 
* [http://www.karl-heinz-herrmann.de/Bilder/Wallpaper/HTML/Deutschland.php Wallpapersammlung Deutschland] und [http://bildschirmschoner.kostenlos-php.de/bildschirmschoner/deutschland/deutschland.php Bildschirmschonersammlung Deutschland]
 
 
{{Lage|Mitteleuropa}}
 
 
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Unterschrift: [[Benutzer:79.64.127.75|79.64.127.75]] 21:50, 7. Nov. 2007 (CET)  Lage: {{Lage|}}  Geo: {{geo|Breitegrad|Längengrad}}
 
Sonderzeichen: Ä ä Ö ö ß Ü ü „“ &nbsp; • – — → ↔ ² ³ ½
 
Währungssymbole: ¢ $ € £ ฿ (Baht)  ¥ CHF Kč kr mk Rs zł
 
 
 
 
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Aktivitäten: * <do name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></do>
 
Ausgehen: * <drink name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></drink>
 
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Küche: * <eat name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></eat>
 
Sehenswürdigkeiten: * <see name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></see>
 
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| Bild=[[Bild:Brandenburg gate.jpg|noframe|250px]]
 
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}}
 
 
'''Deutschland''' ist nach Einwohnern der größte Staat in [[Mitteleuropa]] mit der vollständigen Staatsbezeichnung ''Bundesrepublik Deutschland''. Deutschland ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union und gehört dem Schengener Abkommen an.
 
 
== Regionen ==
 
=== Bundesländer ===
 
Geschichtlich bedingt spielen die heutigen Regionen in Deutschland noch eine große Rolle. Die Vielfältigkeit Deutschlands spiegelt sich deutlich in der Vielzahl der Regionen mit ihren spezifischen Eigenarten wieder.
 
 
Die Bundesrepublik Deutschland ist in 16 '''Bundesländer''' gegliedert:
 
*Norden
 
**[[Bremen]]
 
**[[Hamburg]]
 
**[[Mecklenburg-Vorpommern]]
 
**[[Niedersachsen]]
 
**[[Schleswig-Holstein]]
 
*Westen
 
**[[Nordrhein-Westfalen]]
 
**[[Rheinland-Pfalz]]
 
**[[Saarland]]
 
*Mitte
 
**[[Hessen]]
 
**[[Thüringen]]
 
*Osten
 
**[[Berlin]]
 
**[[Brandenburg]]
 
**[[Sachsen]]
 
**[[Sachsen-Anhalt]]
 
*Süden
 
**[[Baden-Württemberg]]
 
**[[Bayern]]
 
 
===Bedeutende grenzüberschreitende Regionen===
 
 
* [[Friesland]] mit [[Helgoland]], den  [[Nordfriesische Inseln|Nordfriesischen Inseln]] und den [[Ostfriesische Inseln|Ostfriesischen Inseln]]
 
* Halbinsel [[Schleswig]] und [[Jütland]]
 
* [[Eifel]] und [[Ardennen]] mit [[Ahrtal]] und [[Mosel-Saar|Moseltal]]
 
* [[Oberrheinische Tiefebene]] mit Wetterau
 
* [[Bodensee]]
 
* [[Alpen]]
 
* [[Allgäu]]
 
[[Bild:Karte Deutschland.png|right|Karte von Deutschland]]
 
===Andere bedeutende Regionen===
 
von Nord nach Süd:
 
 
* [[Münsterland]]
 
* [[Ballungsgebiet Rhein-Ruhr]]
 
* [[Rhein-Main-Gebiet]]
 
* [[Sauerland]]
 
* [[Bergisches Land]]
 
* [[Mittelrhein]]
 
* [[Pfalz]]
 
* [[Franken]]
 
* [[Baden (Region)|Baden]]
 
* [[Schwaben]]
 
* [[Schwarzwald]]
 
 
Vergleiche auch
 
[[Liste deutscher Feriengebiete]].
 
 
== Städte ==
 
 
[[Bild:Skyline frankfurt main.jpg|thumb|300px|Skyline von [[Frankfurt am Main]]]]
 
* Bundeshauptstadt ist [[Berlin]], das von 1961 bis 1989 durch die Berliner Mauer geteilt war und heute ein kulturelles Zentrum Deutschlands darstellt. Sie ist auch die bei weitem größte Stadt Deutschlands (Wirtschaftszentrum ist aber [[Frankfurt am Main]]).
 
* Die Bundesstadt [[Bonn]] war bis 1990 Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist Sitz einiger Bundesministerien und internationaler Einrichtungen. Besonders das [[Haus der Geschichte]] errinnert an die Funktion als Bundeshauptstadt.
 
* Weitere wichtige Städte sind die Hafenstadt [[Hamburg]] und die [[Bayern|bayerische]] Landeshauptstadt [[München]]
 
* Historische Messestandorte sind die Bankenstadt [[Frankfurt am Main]], [[Leipzig]] mit dem Gewandhaus und [[Hannover]].
 
* Karnevals- und Fassnachtshochburgen sind [[Köln]] mit dem berümten [[Kölner Dom]], [[Mainz]] sowie [[Düsseldorf]] mit der Einkaufsmeile [[Königsallee]] ''(Auch als die Kö bekannt)''.
 
* weiter bedeutend als Standorte für Industrie, Technologie und Kultur sind die Ruhrmetropolen [[Essen]] und [[Dortmund]] und weitere Städte im [[Ruhrgebiet]] sowie im Südwesten von Deutschland [[Stuttgart]],
 
* als touristische Bonbons gelten [[Weimar]] als Stadt Goethes und Schillers, das romantische [[Heidelberg]] mit seinem [[Heidelberger Schloss|Schloss]] und der Altstadt, Dresden mit dem Zwinger , die zum Weltkulturerbe gehören, das verträumte [[Freiburg]] mit dem schönsten Turm der Christenheit, die Main-(Wein)metropole [[Würzburg]], das mittelalterliche [[Rothenburg ob der Tauber]], die von den Römern gegründete Stadt [[Augsburg]].
 
 
== Weitere Ziele ==
 
[[Bild:Deutschland UNESCO Welterbestätten.png|right|500px|UNESCO Welterbestätten in Deutschland]]
 
Neben den Inseln und der Küste an [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] sind insbesondere die Mittelgebirge wie der [[Schwarzwald]] oder das [[Sauerland]] wichtige Urlaubsgebiete. Der [[Bodensee]] und der [[Bayerischer Wald|Bayerische Wald]] und die Weinregion [[Franken]] im Süden, der [[Harz]] in der Mitte, die [[Mecklenburgische Seenplatte]] im Nordosten, der [[Spreewald]] im Südosten sind nur weitere Beispiele für touristische Gegenden.
 
 
* [[Wörlitzer Park]]
 
* [[Norderney]]
 
* [[Roseninsel]]
 
* [[Hunsrück-Nahe|Hunsrück]]
 
 
Für '''Radtouren''' bietet sich das [[Münsterland]] mit seiner Parklandschaft an.
 
 
Das [[Ruhrgebiet]] bietet neben vielen musealisch aufbereiteten technischen Großanlagen des 19. und 20. Jahrhunderts die höchste Dichte verschiedener öffentlicher Trendsportanlagen in Deutschland.
 
 
[[Sehenswerte Eisenbahnen in Deutschland]]
 
 
[[Bundesgolddorf|Bundesgolddörfer]] wurden beim alle drei Jahre stattfindenden Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zunkunft" ausgezeichnet. Als Markenzeichen bieten diese ein gepflegtes Ortschaftsbild und viele Aktivitäten der Bevölkerung.
 
 
== Hintergrund ==
 
 
===Geschichte===
 
 
Seit jeher spielte die Kleinstaaterei in Deutschland eine große Rolle, was sich auch in der späten Gründung des Nationalstaates 1871 zeigte. (Man spricht bis 1870 vom Partikularismus, ab 1871 vom Föderalismus.) Der Kleinstaaterei ist allerdings auch ein von vielen Deutschen als besonders erachteter Kulturreichtum zu verdanken. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) brach das zweite Kaiserreich zusammen, 1919 wurde die Weimarer Republik gegründet. 1933 kamen die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler an die Macht und entfesselten den Zweiten Weltkrieg (1939-1945), in dem etwa 50 Millionen Menschen starben. Nach Ende des Krieges wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Während aus den drei westlichen, ehemals britischen, amerikanischen und französischen Besatzungszonen 1949 die sozial-marktwirtschaftlich (zunächst mit christlich-fundamentalistischer Prägung, später zunehmend wirtschaftsliberalistisch) orientierte Bundesrepublik entstand, wurde in der sowjetischen Besatzungszone die zunächst stalinistische, später marxistisch-leninistische Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet. Als Folge des "Wirtschaftswunders" in den 1950er-Jahren in der Bundesrepublik - genauer der intensiven Fernsehwerbung der BRD (die in der DDR zwar nicht empfangen werden durfte, aber konnte), die ein krasses Gegenbild zur DDR-Plan(mangel)wirtschaft darstellte - zog es viele Ostdeutsche in den Westen. Diesem Verlust an gut Ausgebildeten setzte die DDR-Führung 1961 ein Ende, als mit dem Bau der Berliner Mauer auch das "Schlupfloch" Berlin geschlossen wurde. Erst das Ende des Kalten Krieges leitete die Friedliche Revolution (1989) ein, die am 9. November 1989 zum Fall der Mauer und am 3. Oktober 1990 zur Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik führte. Diese Eingliederung - unter Experten aufgrund der immensen Kosten höchst umstritten - führte tatsächlich zu einer wirtschaftlichen Schieflage: Massenarbeitslosigkeit trat als Folge der brachialen Abwicklung der DDR-Planwirtschaft ein; viele Menschen verloren ihre ehemals sicheren Arbeitsplätze, da das Recht auf Arbeit zwar im Grundrechtskatalog der Ost-, nicht aber dem der Westdeutschen enthalten war. Seit dem Ende der 90er-Jahre befinden sich die deutschen Sozialsysteme in einem stetigen Niedergang: Beiträge wurden erhöht, Leistungen reduziert, Auflagen und Kontrollen verschärft. Folge dieser Reformen, die ihren Gipfel in den Hartz-IV-Gesetzen fanden, ist ein stetiger Rückgang der SPD-Stammwählerschaft; als Alternative formierte sich die Linkspartei, ein Zusammenschluss aus WASG (ehemalige Sozialdemokraten) und PDS (Nachfolgepartei der SED der DDR). Gleichzeitig ist ein Wiedererstarken des jahrelang bedeutungslosen Rechtsextremismus zu beobachten.
 
 
===Kultur===
 
Obwohl es auf eine lange Reihe von Dichtern zurückblicken kann, kann man die Kultur Deutschlands als eine Multikultur bezeichnen, in der eben diese Dichter ein Schattendasein fristen. Zwar wird sicherlich im Bildungswesen der deutschen Literatur eine gewisse Bedeutung beigemessen; primäres Interesse ist jedoch, einen "guten Europäer" (Weltbürger) zu erschaffen. So darf es auch nicht verwundern, dass die deutsche Fernsehwelt von US-Filmen dominiert wird, dass der Dönerladen gleichsam häufig anzutreffen ist wie die Hamburgerfiliale und dass viele Zugbegleiter neben Deutsch auch mehr oder minder perfektes Englisch sprechen.
 
Ein bekanntes Zerrbild besagt, dem Deutschen seien Arbeit, Auto, Schäferhund am wichtigsten. Wie bei vielen Zerrbildern steckt auch hierin ein Funken Wahrheit: Wer nicht arbeitet (bzw. arbeiten kann), wird - ähnlich einem Kriminellen - oftmals sozial ausgegrenzt; Deutschland ist eines der letzten Länder ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen; Tierschutz ist im Gesetz fest verankert.
 
Ein bei vielen Deutschen ausgeprägtes Kulturmerkmal ist ein fast schon manisches Preisbewusstsein (das seine Grenzen - man könnte es geahnt haben - bei Arbeit, Auto, Schäferhund (bei letzterem oftmals jedoch nur auf dessen Erwerb bezogen) findet); mittlerweile wird sogar von einer "Aldisierung der Gesellschaft" (Aldi ist ein bekannter Lebensmitteldiscounter) gesprochen. Die Aldisierung der Gesellschaft geht einher mit einer Überreglementierung der Sozialsysteme, was bereits daran deutlich wird, dass das deutsche Sozialgesetzbuch mittlerweile zwölf(!) Bände umfasst; die Reformen im Rahmen der "Agenda 2010", die eigentlich mehr Menschen in Arbeit bringen sollten, hatten ironischerweise einen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit zur unmittelbaren Folge. Der Zusammenhang zur Aldisierung liegt hierbei darin, dass aufgrund der Reduzierung der Sozialleistungen "Arbeitssuchende" mittlerweile kaum noch eine andere Wahl haben als die Produkte der Discounter zu kaufen, was die Existenzprobleme des Mittelstandes (die im übrigen eine wesentliche Ursache für die Arbeitslosigkeit sind) nur noch weiter verschärft.
 
 
=== Klima ===
 
 
Deutschland liegt in der warm gemäßigten Zone, Extremwerte treten nur selten auf. Im Westen ist das Klima ozeanisch, gekennzeichnet durch milde Winter und kühle Sommer. Die Durchschnittstemperatur im Winter liegt meist zwischen 1 und 3 C°, im Sommer bei 10-18 C°. Niederschläge fallen das ganze Jahr hindurch, im Westen mehr im Osten weniger. Im Osten ist das Klima kontinental, gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich im Winter zwischen -3 und 0 C°, im Sommer von 18-20 C°. Eine Besonderheit stellt der Oberrheingraben dar, er profitiert im Winter vom ozeanischem und im Sommer vom kontinentalem Klima.
 
 
in Süddeutschland ist das Klima noch etwas milder.
 
Winter 2 bis 5 °C  Sommer 20 bis 23 °C. etwas trockener als im Rest des Landes.
 
 
 
 
Klima Berlin
 
j 0 °C  f 2 °C m 5°C  a 9°C  m 14 °C  j 18 °C  j 20 °C  a  21 °C s 17 °C o 11 °C  n 7 °C  d 2 °C
 
 
10,5 °C
 
 
Klima köln
 
 
10,8 °C
 
 
Klima München
 
 
11,7 °C
 
 
== Anreise ==
 
 
EU-Bürger können mit einem gültigen Identitätsausweis einreisen, für Bürger vieler anderer westlicher Staaten genügt ein Reisepass. Ansonsten ist ein Visum zu beantragen, welches auch für die anderen [[Europa#Länder|Schengen-Länder]] gültig ist.
 
 
=== Flugzeug ===
 
 
Die wichtigsten Flughäfen Deutschlands sind [[Frankfurt am Main]] (FRA) und [[München]] (MUC). Die Flughäfen [[Düsseldorf]] (DUS), [[Berlin]]s (TXL, SXF und THF), [[Hamburg]] (HAM), [[Stuttgart]] (STR) sowie [[Köln]]-[[Bonn]] (CGN) sind darüber hinaus für internationale Flüge wichtig.
 
 
Billigfluggesellschaften wie Ryanair landen darüber hinaus auf kleineren Flughäfen wie [[Flughafen Frankfurt-Hahn|Hahn]] im Hunsrück (HHN), Karlsruhe/Baden-Baden (FKB), Dortmund (DTM), Paderborn (PAD), Lübeck (LBC), Weeze (Niederrhein-Airport) (NRN), Altenburg (AOC), Friedrichshafen (FDH), Zweibrücken (ZQW), Memmingen im Allgäu (FMM) und Neubrandenburg (FNB). Von hier aus existieren meist Busverbindungen, ab Friedrichshafen sogar eine Bahnverbindung in die nächsten großen Städte. Gegebenenfalls sind höhere Kosten für die Bus- bzw. Bahnfahrt einzurechnen.
 
 
=== Bahn ===
 
 
Deutschland ist an das europäische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz angeschlossen. Grenzüberschreitenden Regionalverkehr gibt es allerdings kaum, in den wenigen Fällen, wo er existiert, muss man - zumindest bei der Deutschen Bahn - mit altmodischem Wagenmaterial rechnen. Eine Bahnreise ist im Vergleich zum Flugverkehr relativ teuer, kann allerdings auf kürzeren Strecken Zeit sparen.
 
 
===Bus===
 
Busfahrten ins Ausland werden von der Deutschen Touring (Deutsche Bahn Gruppe) angeboten. Günstige Busfahrten nach Deutschland bzw. ins Europäischa Ausland findet man unter eurolines.com
 
 
===Auto===
 
 
Jedes Nachbarland besitzt eine Autobahnanbindung von Deutschland.
 
 
===Schiff===
 
Nennenswerte Fährverbindungen existieren zwischen diversen Ostseestädten(z. B. [[Putgarden]] (D) nach [[Rödby]] (DK), [[Rostock]] (D) nach [[Trelleborg]] (S), [[Gedser]] (DK)), [[Kleipeda]] (LT) und [[Helsinki]] (FIN). Es verkehren regelmäßig Personenschiffe zwischen Wien und Passau.
 
 
 
 
 
== Mobilität ==
 
 
=== Flugzeug ===
 
 
Es gibt in Deutschland ein sehr gut ausgebautes Linienflugnetz, selbst einige der kleinsten Flughäfen wie Uetersen (bei Hamburg) sind per Linienflug zu erreichen. Diese Flüge sind oftmals (bei rechtzeitiger Vorausbuchung) aufgrund der niedrigen Preise der Deutschen Bahn vorzuziehen. Außerdem existieren Mitflugzentralen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Regionalflughäfen in vielen Fällen sehr weit von den namensgebenden Städten entfernt liegen. So befindet sich der so genannte Flughafen „Frankfurt“-Hahn in einem völlig anderen Landesteil als die Stadt [[Frankfurt am Main]].
 
 
=== Bahn ===
 
 
{{Infobox|ICE|ICE ist die Abkürzung für die Zuggattung InterCityExpress der Deutschen Bahn. Es handelt sich dabei um Hochgeschwindigkeitszüge mit Höchstgeschwindigkeiten von 230 km/h (ICE T mit Neigetechnik <nowiki>=</nowiki> Baureihen 411 und 415), 280 km/h (ICE 1 <nowiki>=</nowiki> BR 401, das Original und ICE 2 <nowiki>=</nowiki> BR 402, halb so lang wie ICE 1) und 330 km/h (ICE 3, darf als einziger auf die Neubaustrecke [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] &ndash; [[Köln]]). Geschwindigkeiten über 200 km/h werden nur auf Neubaustrecken für den Hochgeschwindigkeitsverkehr ([[Würzburg]] &ndash; [[Fulda]] &ndash; [[Kassel]] &ndash; [[Hannover]], [[Stuttgart]] &ndash; [[Mannheim]], [[Berlin]] &ndash; [[Hannover]] und [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]-Flughafen &ndash; [[Köln]]) gefahren. Für die Benutzung der ICE benötigt man spezielle Fahrkarten, die etwas teurer sind als die normalen Fahrkarten für den Fernverkehr. Sie enthalten den Vermerk ''ICE'' und dahinter die Angabe des Streckenabschnitts mit ICE-Berechtigung.}}
 
Das deutsche Bahnsystem ([http://www.bahn.de Die Bahn]) verbindet die Wirtschaftszentren und wichtigsten Ferienregionen in annehmbarer Zeit. Nebenstrecken werden - sofern überhaupt noch existent - zumindest in den Fällen, wo Die Bahn noch selbst fährt, mit zumeist altmodischem Wagenmaterial bedient und sind im Regelfall langsam und verspätungsanfällig.
 
 
Bahnfahren ist vor allem im Fernverkehr (ICE, IC, D) abgesehen von einigen Angeboten des Unternehmens relativ teuer (oft ist ein Billigflug deutlich günstiger als eine Langstreckenzugfahrt mit der Deutsche Bahn ), da die Deutsche Bahn AG noch immer den deutschen Schienenverkehr dominiert. Deutschland gehört zur Interrail-Zone C.
 
Für Langstreckenfahrer lohnt sich die Bahncard (50 oder 25% Ermäßigung) oder die Frühbuchung (mindestens 3 Tage vor Abfahrt, mit Zugbindung). Im Internet gibt es wöchentlich wechselnde Sonderangebote (kontingentiert) für bestimmte Verbindungen (´Surf and Rail´). Für Besucher aus dem Ausland kann auch das Angebot ´Euro-Domino´ interessant sein.
 
Darüber hinaus können sehr preisbewusste Reisende am Wochenende das "Schönes Wochenende"-Ticket nutzen, mit dem bis zu fünf Erwachsene für einen Festpreis (30 € am Automat, 32 € mit Bedienung) an einem Tag des Wochenendes ohne Beschränkungen quer durch Deutschland mit Zügen des Regionalverkehrs (IRE, RE, RB, S sowie die meisten Privatbahnen) sowie den meisten übrigen Regionalverkehrsmitteln (U, Schwebebahn, Straßenbahn, Bus, Fähre) fahren können; ähnliche Tickets (auch werktags, dann aber erst ab 9 Uhr gültig) gibt es auch für alle Bundesländer. Diese Reisemöglichkeit ist jedoch meist mit einer wesentlich längeren Reisezeit und eventuell mehrmaligem Umsteigen verbunden. Vereinzelt existieren Wettbewerber der Deutschen Bahn AG, wie etwa der [http://www.inter-connex.de InterConnex], die häufig preisgünstigere Bahnfahrten anbieten.
 
 
Im Regionalverkehr gibt es inzwischen flächendeckend Ländertickets, mit denen Montags-Freitags von 09:00 bis 03:00 Uhr des Folgetags (an Wochenfeiertagen und in manchen Ländern auch am Wochenende bereits ab 00:00h) 5 Erwachsene zu einem Pauschalpreis zwischen 22 und 28 € alle Züge des Regionalverkehrs und häufig auch die Busse und Stadtbahnen in Verkehrsverbünden benutzen können. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gibt es auch eine Single-Version, die knapp 10 € günstiger ist. Bewegt man sich innerhalb eines Verkehrsverbundes lohnt sich meist ein Blick auf das Angebot an Tageskarten oder Zeitkarten mit Gültigkeit von 3-4 Tagen, 1 Woche oder einem Monat.
 
 
Sehr nützlich ist die Fahrplanauskunft unter [http://www.bahn.de]: Klickt man auf ´erweitert´, lassen sich Verbindungen von Haustür zu Haustür ermitteln (Haltestellen- oder Adresseneingabe wählbar), inklusive Angabe von Fußweg (mit Zeit und Karte), Bus, U- und Straßenbahn sowie natürlich den meisten Zügen in Europa! Besonders günstig kann man Tickets Lmind. 3 Tage vor Abfahrt buchen und so spart man bis zu 50%. Noch praktischer (sinnvoll insbesonders vor und nach den Öffnungszeiten) ist es im Internet (http://www.bahn.de/) zu buchen. Das fortschrittliche Bahn-Ticket zum Selbstausdrucken, kann man sich zum Beispiel im Hotel im Computerraum ausdrucken, ist eine geschützte Adobe PDF-Datei. Beachten muss man, dass man sich bei der Fahrkartenkontrolle dann mit dem selbstausgedruckten Ticket und der zum Bezahlen verwendeten Kreditkarte ausweisen muss.
 
 
=== Bus ===
 
 
*In Gebieten ohne adäquate Bahnanbindung übernehmen Busnetze den Regionalverkehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten gibt es kaum ein Angebot für innerdeutsche Fernbusfahrten; die meisten Fernbuslinien sind auf Berlin bzw. Polen ausgerichtet. Es ist prinzipiell möglich, sich in Deutschland nur per Bus fortzubewegen, jedoch sollte man beachten, dass dies mit extrem langen Reisezeiten und häufigen Umstiegen verbunden ist. Eine zentrale Auskunftsstelle existiert nicht; im Prinzip gibt zwar die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn Auskunft über die meisten Regionalbuslinien und ermöglicht sogar, Busse als einzig zulässiges Verkehrsmittel auszuwählen, jedoch ist diese dann in der Regel bei größeren Entfernungen aufgrund der Komplexität der Verbindung überfordert. Wichtiger Hinweis für Umsteiger zur Bahn: Wenn der Name der potentiellen Umstiegshaltestelle einen Bahnhof vermuten lässt, '''stand''' an dieser Stelle zumindest einmal ein Bahnhof. Da ein beträchtlicher Teil des Bahnnetzes (ca. 24000 km) jedoch stillgelegt bzw. abgebaut wurde, besteht keine Garantie dafür, dass dort heute noch Zugverkehr stattfindet.
 
*Das Problem bei den Busnetzen liegt in der unzureichenden Abstimmung von Tarifen und Fahrplänen zwischen den einzelnen Verkehrssystemen und -verbünden. Dies erschwert das Reisen besonders in solchen Regionen, die Randlagen meherer Bundesländer oder an Außengrenzen liegen, z.B. [[Eifel]], [[Alpen]], [[Westerwald]]. In Ballungszentren besteht häufig das Problem, dass Linien an den Stadtgrenzen enden.
 
 
===Mitfahrgelegenheiten===
 
 
Als preisgünstige Alternative zur Bahn für Fahrten für längere Entfernungen sind in Deutschland bezahlte Mitfahrgelegenheiten populär. Diese werden heute zumeist über das Internet vermittelt. Vielbesuchte Webseiten sind [http://www.mitfahrgelegenheit.de Mitfahrgelegenheit.de], [http://www.mitfahrzentrale.de Mitfahrzentrale.de] und [http://www.mfz.de Mfz.de]. Der Fahrpreis ist Verhandlungssache zwischen Fahrer und Mitfahrer, üblich sind aber 5-6 ct pro km. Bei längeren Distanzen ist in diesem Zusammenhang auch die [http://www.mitflugzentrale.de Mitflugzentrale] relevant.
 
 
===Auto===
 
 
In Deutschland lassen sich größere Distanzen schnell mit dem Auto überwinden. Dafür sorgt das gut ausgebaute, aber in die Jahre gekommene und reparaturbedürftige, Strassennetz. Viele Baustellen werden oft zum Dauerzustand und mindern den Spass am Fahren erheblich. Gerade die Autobahnen sorgen noch recht oft für hohe Reisegeschwindigkeiten, da es auf einigen Teilen keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Leider gibt es aber oft Baustellen und dadurch bedingte Geschwindigkeitsbegrenzungen samt unerfreulicher (weil teurer) Radarfallen.
 
 
Es wird jedoch an die "Richtgeschwindigkeit 130 km/h" auf Autobahnen errinnert. Die Autobahnen sind zwar in diesem Falle für höhrere Geschwindigkeiten ausgelegt, sollte es aber zu einem Unfall kommen, kann eine eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als 130 km/h als grob fahrlässig ausgelegt werden und daher strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen.
 
 
Weiterhin gilt in Deutschland das [[Rechtsfahrgebot]], welches besagt, dass die Fahrbahn soweit rechts wie möglich befahren werden muss.
 
 
Geschwindigkeitbegrenzungen:
 
 
PKW Strasse: 100 km/h - Autobahn: (Richtgeschwindigkeit 130 km/h) 
 
 
PKW + Anhänger Strasse: 80-100 km/h - Autobahn: 80-100 km/h
 
 
Auf mehrspurigen Schnellstraßen gilt außerorts ebenfalls die Geschwindigkeitsbegrenzung der Autobahnen, ansonsten die der Landstraßen; innerorts jedoch in beiden Fällen 50 km/h.
 
 
Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 60 km/h (sofern keine niedrigere Höchstgeschwindigkeit existiert; selbst in diesem Fall muss das Fahrzeug jedoch in der Lage sein, 60 km/h zu erreichen).
 
 
===Schiff===
 
 
Neben einigen Fähren, um z.B. die [[Nordseeinseln]] zu erreichen, den [[Bodensee]] zu überqueren, oder verschiedene Flüsse zu kreuzen, gibt es in Deutschland auf den großen Flüssen wie dem [[Rhein]], Elbe und der [[Donau]] auch Ausflugs- und Kreuzfahrten. Der Rhein ist in Deutschland auf seiner gesamten Länge für die kommerzielle Schifffahrt befahrbar.
 
 
===Fahrrad===
 
 
In ganz Deutschland gibt es ein Netz von relativ gut ausgeschilderten [[Liste der Radwanderwege|Radwanderwegen]]. Diese Fahrradwege haben überwiegend eine asphaltierte oder wassergebundene Oberfläche. Teilweise verlaufen sie auf wenig befahrenen Straßen. Viele Radwege führen entlang von Flüssen oder auf ehemaligen Bahnlinien, haben entsprechend geringe Steigungen und sind auch für Familien mit Kindern geeignet.
 
 
== Sprache ==
 
 
Deutsch ist die Landessprache, man spricht es häufig in Dialekten. Viele Menschen beherrschen als Fremdsprache Englisch, im Südwesten ist auch Französisch, im Osten ist noch Russisch verbreitet. In den Touristenzentren sind auch andere europäische Sprachen (insbesondere Französisch und Spanisch) verbreitet. Einwohner mit Migrationshintergrund sprechen häufig auch die Sprachen ihrer Herkunftsländer. Friesisch (in Nordfriesland und im Saterland), Dänisch (in Südschleswig) und Sorbisch (in der Lausitz) sind offizielle Minderheitensprachen in Deutschland.
 
 
== Einkaufen ==
 
 
Das Hauptzahlungsmittel ist Bargeld in der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.
 
 
Der Großteil der Geschäfte akzeptiert EC-Karten (Maestro-Card). Da zu jedem Standard-Konto bei einer deutschen Bank auch automatisch eine EC- oder damit kompatible Karte gehört, ist dies auch die üblicherweise genutzte bargeldlose Zahlungsart. Kreditkarten sind seltener und können bei etwa 400.000 Akzeptanzstellen und ca. 50.000 Bankautomaten verwendet werden. Man kann sich aber behelfen indem man Geld am Automaten abhebt und dann zahlt. Am weitesten sind Mastercard und VISA verbreitet. Akzeptanzstellen für American Express findet man etwas seltener. Inzwischen wird in Deutschland jeder zweite Betrag ab 50 € mit einer Karte bezahlt.
 
 
Schecks werden seit Jahren nicht mehr akzeptiert, einzige Ausnahme sind Banken, in denen in einigen Fällen auch Traveller Checks eingelöst werden können.
 
 
Die Bargeldversorgung wird durch das dichte Geldautomaten-Netz der deutschen Banken, Sparkassen und Postfilialen garantiert. Hier kann man problemlos mit EC- oder Kreditkarten, sowie allen Karten, die dem weltweiten Maestro-Verbund angehören, Geld abheben, wobei jedoch unter Umständen nicht unerhebliche Gebühren anfallen können. Nähere Informationen zu gebührenfreien Geldautomaten erteilt die kartenausgebende Bank bzw. Kreditkartenfirma.
 
 
Bei kleinen Beträgen wird Bargeld wegen der geringeren Kosten bevorzugt, dies gilt besonders für Cafés und Restaurants.
 
 
===Öffnungszeiten===
 
Die Öffnungszeiten sind im europäischen Vergleich sehr unpraktisch, insbesondere wenn man in Deutschland einem Beruf nachgeht. Für Touristen sind die Öffnungszeiten irrelevant, da man in der Regel mit freier Zeit kommt.
 
'''Geschäfte''' öffnen in Deutschland Montags bis Samstags von 6 bis 20 Uhr, in einigen Bundesländern auch darüber hinaus. In größeren Städten und generell bei großen Handelsketten wird zumindest in den Abendstunden diese Regelung voll ausgeschöpft. Kleinere Einzelhandelsgeschäfte haben jedoch meist nur bis 18 oder 19 Uhr geöffnet, Samstags wird bereits am späten Mittag geschlossen (Immer mehr Geschäfte, wie z.B. Lebensmittelketten haben aber auch hier bis 20 Uhr geöffnet). Friseursalons sind Montags meist geschlossen. Gänzlich vom Ladenschluss ausgenommen sind Friseurgeschäfte, Tankstellen sowie Geschäfte in Bahnhöfen, auf Flughäfen und in Kurorten - hier ist allerdings mit deutlich höheren Preisen zu rechnen. Weiterhin dürfen Bäckereien, obwohl sonst an die genannten Zeiten gebunden, Sonntag vormittags Kuchen und Brötchen verkaufen. Pro Stadt gibt es außerdem 4 verkaufsoffene Sonntage pro Jahr.
 
 
Seit dem 01.12.2006 haben einige Bundesländer bereits eine völlige Freigabe der Zeiten (mit Ausnahme des Sonntags) gestattet, zum Beispiel in [[Berlin]], [[Brandenburg]] und [[Hamburg]].
 
 
'''Restaurants, Kneipen, Cafés''' und dergleichen sind nicht an das Ladenschlussgesetz gebunden, die Öffnungszeiten werden von der Gemeinde geregelt und variieren dementsprechend. Der Montag gilt davon unabhängig in der Gastronomie traditionell als Ruhetag, ein Teil der Restaurants haben an diesem Tag geschlossen.
 
 
'''Banken und Postfilialen''' haben vergleichweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Postfilialen sind meist Montags bis Freitags zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet, Samstags bis 12 Uhr, häufig auch noch eine Stunde über Mittag. Dies kann bei kleineren Filialen (vorwiegend in ländlicher Gegend) erheblich reduziert sein. Banken schließen darüber hinausgehend in der Regel bereits um 16 Uhr und sind Samstags gänzlich geschlossen. Wenn man nur Geld benötigt kann man sich am Geldautomaten Euros ziehen. Bei allen Banken kann man das Konto über Automaten geführt werden. Weniger Glück hat man bei kleineren lokalen Banken, denn hier ist man aufgrund schwacher IT-Auststattung an die (im europäischen Vergleich) zu kurzen Öffnungszeiten gebunden.
 
 
An vielen Bank- und Postfiliale befinden sich jedoch Geld- bzw. Briefmarkenautomaten (letztere geben ''kein'' Wechselgeld!), die rund um die Uhr zugänglich sind.
 
 
== Küche ==
 
 
'''Eine''' spezifische deutsche Küche gibt es nicht, stattdessen existieren viele, insbesondere zwischen Nord- und Süddeutschland recht unterschiedliche Regionalküchen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die deutsche Küche zudem durch die Besatzungsmächte signifikant beeinflusst - während im Osten heutzutage osteuropäische Gerichte (insbesondere Soljanka (Eintopf) in zahlreichen Variationen) üblich sind, hat sich im Westen (insbesondere Ruhrgebiet) eine schnelle, sättigende Küche durchgesetzt (Brathähnchen, Pommes frites, Frikadellen). Während die badische Küche - wahrscheinlich durch die Nähe zu Frankreich bedingt - durch ihre vergleichsweise hohe Qualität überzeugt, tut dies die friesische Küche (in Norddeutschland) vor allem durch ihre Originalität.
 
 
== Nachtleben ==
 
 
== Unterkunft ==
 
 
* '''Jugendherbergen/Herbergen''' - In allen größeren Städten gibt es Jugendherbergen oder Hostels, die preisgünstig Unterkunft anbieten. Für Herbergen des DJH (Deutsches Jugendherbergswerk) ist eine Mitgliedschaft erforderlich, die man aber auch beim Einchecken erwerben kann. Der Standard ist im Vergleich zu anderen Ländern relativ hoch (z. T. besser als manches 2-Sterne-Hotel). Achtung: DJH-Herbergen bieten zwar meist Frühstück, manchmal auch Abendessen an, dafür sind sie nur selten mit Gäste-Küchen ausgestattet! Für privat geführte Hostels ist keine Mitgliedschaft erforderlich. Die Preise liegen im Durchschnitt zwischen 12 und 20 Euro pro Nacht in 4- bis 12-Bett-Zimmern/Dorms. Diese unabhängig und individuell geführten Häuser sind erste Wahl für alle die dem DJH Flair entfliehen wollen. Viele Backpacker Hostels sind in Deutschland dem [http://www.backpacker-network.de/ Backpacker Network Germany]angeschlossen. Bettwäsche kann normalerweise vor Ort ausgeliehen werden oder ist im Preis inbegriffen.
 
 
* '''Hotels/Pensionen''' - Ansonsten gibt es Pensionen (ca. 20 - 40 € pro Person Ü/F) und natürlich Hotels aller Preislagen. Extrem billig sind Etap-Hotels, welche allerdings häufig außerorts an stark befahrenen Straßen mit schlechter Anbindung an den ÖPNV liegen; bei ähnlichen Preisen wesentlich besser sind Ibis-Hotels, meist in Bahnhofsnähe gelegen. Vor allem mittelgroße Hotelketten wie Ringhotels oder Romantik-Hotels bieten in der Regel ein verlässliches Preis-Leistungs-Verhältnis.
 
 
* '''Privatzimmer''' gibt es in Deutschland natürlich auch, in großen Städten sind diese aber eher unüblich. Eine Alternative bieten hier Billighotels wie Ibis, Hostels/Pensionen sowie Jugendherbergen.
 
 
* '''Campingplätze''' - Es gibt in den meisten Gegenden einen oder mehrere Campingplätze. In Urlaubsregionen gibt es reichlich Campingplätze. Wikitravel hilft mit der [[Liste der Campingplätze/Deutschland|Liste der Campingplätze]] bei der Suche nach Orten mit einem Campingplatz. Viele der Plätze sind fast das ganze Jahr (bis auf Dezember/Januar) oder sogar das ganze Jahr geöffnet (Dusch-/Waschräume geheizt). Preise (1 Nacht/2Personen/1 Zelt/1 Auto): ca. 13 bis 20 EUR (wobei die Preisspanne mit ca. 7 bis 40 EUR sehr groß ist) Die große Mehrheit der Plätze ist weitgehend belegt durch Dauercamper. Für Nicht-Dauercamper gibt es meist eine mehr oder weniger große Wiese. Für die Duschen müssen auf den meisten Plätzen Duschmarken gekauft werden.
 
 
* '''Wild Campen''' - Wild campen ist offiziell verboten, und an einigen Stellen ist auch ''Lagern'' (d.h. im Schlafsack oder unter einer Decke übernachten) untersagt, insbesondere in Naturschutzgebieten. In der Realität ist wild campen auch in Deutschland möglich - vor allem in dünn besiedelten Gegenden z. B. neben wenig begangenen/befahrenen Waldwegen und in Schutzhütten, wenn man sich still verhält und sich Stellen aussucht, die nicht von Häusern einsehbar sind. 
 
 
* '''Ferienwohnungen''' sind häufig eine preislich sehr günstige Alternative. Kurzaufenthalte sind aufgrund des Reinigungsaufwandes teilweise mit Preisaufschlägen verbunden.
 
 
== Lernen ==
 
 
Das deutsche Bildungssystem gilt im internationalen Vergleich als relativ gut, wenn es auch qualitativ hinter denen vieler anderer Dienstleistungsnationen zurückbleibt. Prinzipiell hat jeder Deutsche ein staatlich zugesichtertes Recht auf Bildung.
 
Jedoch muss er Hochschulbildung zum großen Teil selbst finanzieren (v.a. die zugehörige Literatur!), zum anderen gibt es hier, bei staatlichen Fachhochschulen und Universitäten, Zulassungsbeschränkungen. Generell vermitteln deutsche Schulen eher theoretisches als anwendungsorientiertes Wissen; der Praxisanteil wird - sofern überhaupt vorhanden - im Rahmen der Verkürzung der Studienzeiten (überproportional) reduziert und ist in der Regel vom Studium bzw. von der Schulausbildung separiert. Weiterhin führt die Verkürzung der Studienzeiten dazu, dass einerseits die Lehrpläne ausgedünnt und andererseits die Studierenden immer dichter an ihrer Leistungsgrenze belastet werden. Die deutschen Professoren stehen in dem Ruf, ihre Lehr- und Forschungstätigkeit nur als Nebenbeschäftigung anzusehen; es gibt jedoch definitiv positive Ausnahmen.
 
 
== Arbeiten ==
 
 
Die Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit bietet in vielen Fällen einen ersten Überblick über Arbeitsplatzangebote in Deutschland.
 
Neben der Bundesagentur für Arbeit vermitteln auch private Arbeits- und Ausbildungsvermittlungen, die seit 2002 nicht mehr erlaubnispflichtig sind, freie Stellen. Arbeitslosigkeit und Anforderungen sind hoch; daher ist ein Arbeitsaufenthalt in Deutschland nur bei entsprechender Qualifikation zu empfehlen. Im Frühjahr (Spargelzeit) und Herbst (Weinlese) sind Erntehelfer stets willkommen; die Bezahlung ist aber deutlich schlechter als z.B. in den Niederlanden.
 
 
== Feiertage ==
 
 
{{Infobox|Feiertage|Da die Feiertage teilweise von Bundesland zu Bundesland variieren, erfolgt eine Listung für die Flächenstaaten in den jeweiligen Länderartikeln:
 
:[[Baden-Württemberg#Feiertage|Baden-Württemberg]] - [[Bayern#Feiertage|Bayern]] - [[Brandenburg#Feiertage|Brandenburg]] - [[Hessen#Feiertage|Hessen]] - [[Mecklenburg-Vorpommern#Feiertage|Mecklenburg-Vorpommern]] - [[Niedersachsen#Feiertage|Niedersachsen]] - [[Nordrhein-Westfalen#Feiertage|Nordrhein-Westfalen]] -  [[Rheinland-Pfalz#Feiertage|Rheinland-Pfalz]] - [[Saarland#Feiertage|Saarland]] - [[Sachsen#Feiertage|Sachsen]] - [[Sachsen-Anhalt#Feiertage|Sachsen-Anhalt]] - [[Schleswig-Holstein#Feiertage|Schleswig-Holstein]] - [[Thüringen#Feiertage|Thüringen]]
 
Für die drei Stadtstaaten ist die Auflistung links zu finden.}}
 
'''Feiertage für [[Berlin]], [[Bremen]] und [[Hamburg]]:'''
 
<div align="left">
 
{|
 
|-
 
| '''Termin''' || '''Name'''
 
|-
 
| 1. Januar || ''Neujahrstag''
 
|-
 
| {{Karfreitag}} || ''Karfreitag''
 
|-
 
| {{Ostermontag}} || ''Ostermontag''
 
|-
 
| 1. Mai || ''Maifeiertag''
 
|-
 
| {{Christi_Himmelfahrt}} || ''Christi Himmelfahrt''
 
|-
 
| {{Pfingstmontag}} || ''Pfingstmontag''
 
|-
 
| 3. Oktober || ''Tag der Deutschen Einheit''
 
|-
 
| 25. Dezember || ''1. Weihnachtstag''
 
|-
 
| 26. Dezember || ''2. Weihnachtstag''
 
|}
 
</div>
 
'''Ferientermine:'''
 
<div align="left">
 
{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0"
 
|-
 
| Land || Ostern/Frühjahr<br/>2006 || Himmelf./Pfingsten<br/>2006 || Sommer<br/>2006 || Herbst<br/>2006 || Weihnachten<br/>2006/2007 || Winter<br/>2007
 
|-
 
| [[Baden-Württemberg]] || 13.04. / 18.04. - 22.04. || 29.05. - 10.06. || 03.08. - 16.09. || 30.10. - 03.11. || 27.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Bayern]] || 10.04. - 22.04. || 06.06. - 17.06. || 31.07. - 11.09. || 30.10. - 04.11. || 27.12. - 05.01. || 19.02. - 24.02.
 
|-
 
| [[Berlin]] || 10.04. - 21.04. || 26.05. || 06.07. - 19.08. || 02.10. - 14.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Brandenburg]] || 12.04. - 21.04. || 26.05. || 06.07. - 19.08. || 02.10. - 14.10. / 30.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Bremen]] || 03.04. - 18.04. || 06.06. || 20.07. - 30.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 23.12. - 06.01. || 01.02. + 02.01.
 
|-
 
| [[Hamburg]] || 06.03. - 18.03. || 22.05. - 27.05. || 06.07. - 16.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 27.12. - 06.01. || 02.02.
 
|-
 
| [[Hessen]] || 10.04. - 22.04. || - || 17.07. - 25.08. || 16.10. - 28.10. || 23.12. - 12.01. || -
 
|-
 
| [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg-<br />Vorpommern]] || 10.04. - 19.04. || 26.05. / 02.06. - 06.06. || 10.07. - 19.08. || 23.10. - 28.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 17.02.
 
|-
 
| [[Niedersachsen]] || 03.04. - 18.04. || 26.05. + 06.06. || 20.07. - 30.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 23.12. - 06.01. || 01.02. - 02.02.
 
|-
 
| [[Nordrhein-Westfalen]] || 10.04. - 22.04. || 06.06. || 26.06. - 08.08. || 02.10. - 14.10. || 21.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Rheinland-Pfalz]] || 07.04. - 21.04. || - || 17.07. - 25.08. || 09.10. - 20.10. || 22.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Saarland]] || 10.04. - 22.04. || - || 17.07. - 26.08. || 18.10. - 31.10. || 21.12. - 06.01. || 15.02. - 21.02.
 
|-
 
| [[Sachsen]] || 13.04. - 21.04. || - || 24.07. - 01.09. || 16.10. - 27.10. || 22.12. - 02.01. || 12.02. - 23.02.
 
|-
 
| [[Sachsen-Anhalt]] || 10.04. - 13.04. || 26.05. - 02.06. || 20.07. - 30.08. || 23.10. - 30.10. || 22.12. - 05.01. || 01.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Schleswig-Holstein]] || 03.04. - 18.04. || - || 10.07. - 19.08. || 02.10. / 16.10. - 30.10. || 27.12. - 08.01. || -
 
|-
 
| [[Thüringen]] || 10.04. - 21.04. || 03.06. - 06.06. || 20.07. - 30.08. || 23.10. - 03.11. || 23.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|}
 
 
== Sicherheit ==
 
 
Deutschland gilt prinzipiell als sicheres Reiseland. Anfang August 2006 wurden zwei Anschläge mit Kofferbomben an Bahnhöfen vereitelt; ein Zusammenhang mit deutschen Militäraktionen im nahen Osten wird diskutiert, da einer der mutmaßlichen Attentäter aus dem Libanon stammt. Rechtsextremismus ist - vor allem in den Neuen Bundesländern - vorhanden. Es gab wiederholte Terrordrohungen gegen Deutschland, die Ernsthaftigkeit dieser ist allerdings fraglich.
 
 
== Gesund bleiben ==
 
Die medizinische Versorgung ist flächendeckend gewährleistet; ihre Qualität wird allgemein im europäischen Durchschnitt angesiedelt. Die Ärztedichte ist insgesamt noch eher hoch, nimmt aber im Osten und in strukturschwächeren Gebieten langsam ab. In der Regel entsprechen die Versorgungsmöglichkeiten den internationalen Standards. Es existiert ein Krankenhaussektor, der überwiegend die stationäre Versorgung der Patienten und den größten Teil der Notfallversorgung übernimmt, sowie ein Bereich mit niedergelassenen Ärzten (Allgemeinmediziner und Fachärzte), die in erster Linie für die ambulante Versorgung der Bevölkerung zuständig sind. Obwohl die Ärztedichte hoch ist, kommt es doch häufig zu langen Wartezeiten bei Terminen (bis mehrere Wochen oder sogar Monate bei vielen Fachärzten). Vergleichbar dicht, wie die Versorgung mit Haus- und Fachärzten ist die Verbreitung von Zahnärzten, die überwiegend in eigener Praxis tätig sind. Es gibt sowohl einen ärztlichen Notdienst, wie auch Apotheken, die nachts besetzt sind, die Adressen sind häufig über regionale oder überregionale Hotlines zu erfahren.
 
Das Versicherungssystem ist zweigeteilt. Es existieren eine staatliche und eine private Krankenversicherung. In der PKV sind etwa 10% der Bevölkerung versichert, die Übrigen 90% in der gesetzlichen Versicherung.
 
Vor der Einreise nach Deutschland sollten sich ausländische Staatsbürger bei Ihrer Krankenversicherung wegen der Kostenübernahme im Krankheitsfall erkundigen. Die Rechnungsstellung erfolgt sonst in der Regel auf private Rechnung. In Einzelfällen können die Kosten erheblich sein, insbesondere bei stationären Aufenthalten und im Falle von Operationen.
 
 
Das Leitungswasser hat Lebensmittelqualität und kann überall ohne Bedenken getrunken werden (Ausnahme: ein Schild ''Kein Trinkwasser''!) Die Badegewässer sind von unterschiedlicher Qualität. Die Wasserqualität wird überwacht. Gewässer in denen nicht gebadet werden darf sind mit Schildern gekennzeichnet. Nähere Auskünfte können bei den örtlichen Gemeinden eingeholt werden. In der Südhälfte herrscht Gefahr von FSME(Frühsommer-Meningoenzephalitis), '''([http://www.zecken.de/index.php?id=478 Verbreitungskarte])''' die durch Zeckenbiss übertragen wird. Bei Naturausflügen in diesem Gebiet wird eine Schutzimpfung empfohlen.
 
 
== Respekt ==
 
Obwohl die Deutschen im Allgemeinen offen und direkt sind, sollte man mit Äußerungen bezüglich Nationalsozialismus vorsichtig sein. Nazisymbole einschliesslich des Hitlergrußes sind verboten und werden zum Teil mit hohen Haftstrafen geahndet. Wer dennoch dieses sensible Thema anspricht, sollte sich gut mit Fakten und Gefühlen auskennen. Die Gefahr heftiger Kritik ist gerade hierbei sehr hoch. Die Zahl rechts- und linksextremer Anhänger entspricht der in anderen Ländern.
 
 
Fußball ist deutscher Nationalsport; hier sollte nur mitreden, wer weiß, was er sagt und sich sicher ist, niemanden mit seinen Äußerungen zu verärgern. Beim Fußball verstehen einige Deutsche keinen Spaß.
 
 
Wenn der Deutsche im allgemeinen eher pessimistisch und unzufrieden wirkt - vielleicht, weil ihn das zu immer neuen Höchstleistungen anspornt - sind die meisten Bürger doch offen, humorvoll und zufrieden, wenn man sie erst einmal besser kennengelernt hat. Manchmal ist die direkte Art für Zugereiste und Besucher etwas gewöhnungsbedürftig. Insbesonders die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat der Weltöffentlichkeit die eigentliche Lebensart gezeigt - und damit selbst einen Großteil der Deutschen überrascht.
 
 
== Kommunizieren ==
 
 
Das gesamte Land ist mit Festnetz- und ISDN-Telefonanschlüssen abgedeckt.
 
 
Die deutschen Mobilfunknetze sind sehr gut ausgebaut und bieten auch in ländlichen Gegenden meist  gute Verbindungen. UMTS sowie GPRS sind in Ballungsräumen empfangbar.
 
 
Es gibt zahllose Internetcafés mit meist guten Preisen. Der Ausbau von W-Lan Hotspots in größeren Städten wird schnell vorangetrieben, vor allem in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Plätzen, in Hotels und vereinzelten Cafés sind bereits Hotspots entstanden, die meist gekennzeichnet sind. Jedoch ist die Benutzung dieser Hotspots meistens kostenpflichtig.
 
 
Die Deutsche Post ist der größte Logistikkonzern weltweit. Innerhalb Deutschlands kommen Briefe meist in 1 - 2 Werktagen an. Pakete werden meist innerhalb von 2 - 3 Werktagen zugestellt. Es gibt inzwischen zahlreiche private Dienstleister für Briefe und Pakete.
 
 
== Weblinks ==
 
 
* [http://www.germanplaces.com Deutschland Urlaub in Bildern by German Places]  - Das Reiseportal mit Informationen, Sehenswürdigkeiten, Bildern und Tipps für Touristen mit dem Ziel Deutschland
 
<!-- Das folgende Portal scheint ausnahmsweise mal ganz gut zu sein. Bitte nicht löschen! [[Benutzer:flip666]] -->
 
* [http://www.deutschland.de Das offizielle und unabängige Portal der Bundesrepublik Deutschland]
 
* [http://www.bundesregierung.de Die Bundesregierung]
 
* [http://www.auswaertiges-amt.de Auswärtiges Amt]
 
* [http://www.deutschland-tourismus.de Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.]
 
* [http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de Tatsachen über Deutschland]
 
* [http://www.handbuch-deutschland.de Informationen für Einwanderer/innen]
 
* [http://www.mapstars.com/extern/index.php?option=com_wrapper&Itemid=125 Interaktive Karte von Deutschland ]
 
* [http://www.weltkarte.com/europa/deutschlandkarten.htm Online Landkarten und Stadtpläne von Deutschland]
 
* [http://www.club-seeker.com Clubs, Bars und Lounges in Deutschland]
 
* [http://www.karl-heinz-herrmann.de/Bilder/Wallpaper/HTML/Deutschland.php Wallpapersammlung Deutschland] und [http://bildschirmschoner.kostenlos-php.de/bildschirmschoner/deutschland/deutschland.php Bildschirmschonersammlung Deutschland]
 
 
{{Lage|Mitteleuropa}}
 
 
[[ca:Alemanya]]
 
[[en:Germany]]
 
[[eo:Germanio]]
 
[[es:Alemania]]
 
[[fi:Saksa]]
 
[[fr:Allemagne]]
 
[[hi:जर्मनी]]
 
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[[it:Germania]]
 
[[ja:ドイツ]]
 
[[nl:Duitsland]]
 
[[pl:Niemcy]]
 
[[pt:Alemanha]]
 
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[[WikiPedia:Deutschland]]
 
[[Dmoz:Europa/Deutschland/]]
 
 
 
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Unterschrift: [[Benutzer:79.64.127.75|79.64.127.75]] 21:50, 7. Nov. 2007 (CET)  Lage: {{Lage|}}  Geo: {{geo|Breitegrad|Längengrad}}
 
Sonderzeichen: Ä ä Ö ö ß Ü ü „“ &nbsp; • – — → ↔ ² ³ ½
 
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Ausgehen: * <drink name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></drink>
 
Einkaufen: * <buy name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></buy>
 
Küche: * <eat name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></eat>
 
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Unterkunft: * <sleep name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" checkin="" checkout="" price=""></sleep>
 
Andere Liste: * <listing name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></listing>
 
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| Bild=[[Bild:Brandenburg gate.jpg|noframe|250px]]
 
| Lage=[[Bild:LocationGermany.png]]
 
| Flagge=[[Bild:gm-flag.png]]
 
| Hauptstadt=[[Berlin]]
 
| Staatsform=Bundesrepublik
 
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| Stromsystem= Europäischer Stecker
 
| Telefonvorwahl=+49
 
| TLD=.de
 
| Zeitzone=UTC +1
 
}}
 
 
'''Deutschland''' ist nach Einwohnern der größte Staat in [[Mitteleuropa]] mit der vollständigen Staatsbezeichnung ''Bundesrepublik Deutschland''. Deutschland ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union und gehört dem Schengener Abkommen an.
 
 
== Regionen ==
 
=== Bundesländer ===
 
Geschichtlich bedingt spielen die heutigen Regionen in Deutschland noch eine große Rolle. Die Vielfältigkeit Deutschlands spiegelt sich deutlich in der Vielzahl der Regionen mit ihren spezifischen Eigenarten wieder.
 
 
Die Bundesrepublik Deutschland ist in 16 '''Bundesländer''' gegliedert:
 
*Norden
 
**[[Bremen]]
 
**[[Hamburg]]
 
**[[Mecklenburg-Vorpommern]]
 
**[[Niedersachsen]]
 
**[[Schleswig-Holstein]]
 
*Westen
 
**[[Nordrhein-Westfalen]]
 
**[[Rheinland-Pfalz]]
 
**[[Saarland]]
 
*Mitte
 
**[[Hessen]]
 
**[[Thüringen]]
 
*Osten
 
**[[Berlin]]
 
**[[Brandenburg]]
 
**[[Sachsen]]
 
**[[Sachsen-Anhalt]]
 
*Süden
 
**[[Baden-Württemberg]]
 
**[[Bayern]]
 
 
===Bedeutende grenzüberschreitende Regionen===
 
 
* [[Friesland]] mit [[Helgoland]], den  [[Nordfriesische Inseln|Nordfriesischen Inseln]] und den [[Ostfriesische Inseln|Ostfriesischen Inseln]]
 
* Halbinsel [[Schleswig]] und [[Jütland]]
 
* [[Eifel]] und [[Ardennen]] mit [[Ahrtal]] und [[Mosel-Saar|Moseltal]]
 
* [[Oberrheinische Tiefebene]] mit Wetterau
 
* [[Bodensee]]
 
* [[Alpen]]
 
* [[Allgäu]]
 
[[Bild:Karte Deutschland.png|right|Karte von Deutschland]]
 
===Andere bedeutende Regionen===
 
von Nord nach Süd:
 
 
* [[Münsterland]]
 
* [[Ballungsgebiet Rhein-Ruhr]]
 
* [[Rhein-Main-Gebiet]]
 
* [[Sauerland]]
 
* [[Bergisches Land]]
 
* [[Mittelrhein]]
 
* [[Pfalz]]
 
* [[Franken]]
 
* [[Baden (Region)|Baden]]
 
* [[Schwaben]]
 
* [[Schwarzwald]]
 
 
Vergleiche auch
 
[[Liste deutscher Feriengebiete]].
 
 
== Städte ==
 
 
[[Bild:Skyline frankfurt main.jpg|thumb|300px|Skyline von [[Frankfurt am Main]]]]
 
* Bundeshauptstadt ist [[Berlin]], das von 1961 bis 1989 durch die Berliner Mauer geteilt war und heute ein kulturelles Zentrum Deutschlands darstellt. Sie ist auch die bei weitem größte Stadt Deutschlands (Wirtschaftszentrum ist aber [[Frankfurt am Main]]).
 
* Die Bundesstadt [[Bonn]] war bis 1990 Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist Sitz einiger Bundesministerien und internationaler Einrichtungen. Besonders das [[Haus der Geschichte]] errinnert an die Funktion als Bundeshauptstadt.
 
* Weitere wichtige Städte sind die Hafenstadt [[Hamburg]] und die [[Bayern|bayerische]] Landeshauptstadt [[München]]
 
* Historische Messestandorte sind die Bankenstadt [[Frankfurt am Main]], [[Leipzig]] mit dem Gewandhaus und [[Hannover]].
 
* Karnevals- und Fassnachtshochburgen sind [[Köln]] mit dem berümten [[Kölner Dom]], [[Mainz]] sowie [[Düsseldorf]] mit der Einkaufsmeile [[Königsallee]] ''(Auch als die Kö bekannt)''.
 
* weiter bedeutend als Standorte für Industrie, Technologie und Kultur sind die Ruhrmetropolen [[Essen]] und [[Dortmund]] und weitere Städte im [[Ruhrgebiet]] sowie im Südwesten von Deutschland [[Stuttgart]],
 
* als touristische Bonbons gelten [[Weimar]] als Stadt Goethes und Schillers, das romantische [[Heidelberg]] mit seinem [[Heidelberger Schloss|Schloss]] und der Altstadt, Dresden mit dem Zwinger , die zum Weltkulturerbe gehören, das verträumte [[Freiburg]] mit dem schönsten Turm der Christenheit, die Main-(Wein)metropole [[Würzburg]], das mittelalterliche [[Rothenburg ob der Tauber]], die von den Römern gegründete Stadt [[Augsburg]].
 
 
== Weitere Ziele ==
 
[[Bild:Deutschland UNESCO Welterbestätten.png|right|500px|UNESCO Welterbestätten in Deutschland]]
 
Neben den Inseln und der Küste an [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] sind insbesondere die Mittelgebirge wie der [[Schwarzwald]] oder das [[Sauerland]] wichtige Urlaubsgebiete. Der [[Bodensee]] und der [[Bayerischer Wald|Bayerische Wald]] und die Weinregion [[Franken]] im Süden, der [[Harz]] in der Mitte, die [[Mecklenburgische Seenplatte]] im Nordosten, der [[Spreewald]] im Südosten sind nur weitere Beispiele für touristische Gegenden.
 
 
* [[Wörlitzer Park]]
 
* [[Norderney]]
 
* [[Roseninsel]]
 
* [[Hunsrück-Nahe|Hunsrück]]
 
 
Für '''Radtouren''' bietet sich das [[Münsterland]] mit seiner Parklandschaft an.
 
 
Das [[Ruhrgebiet]] bietet neben vielen musealisch aufbereiteten technischen Großanlagen des 19. und 20. Jahrhunderts die höchste Dichte verschiedener öffentlicher Trendsportanlagen in Deutschland.
 
 
[[Sehenswerte Eisenbahnen in Deutschland]]
 
 
[[Bundesgolddorf|Bundesgolddörfer]] wurden beim alle drei Jahre stattfindenden Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zunkunft" ausgezeichnet. Als Markenzeichen bieten diese ein gepflegtes Ortschaftsbild und viele Aktivitäten der Bevölkerung.
 
 
== Hintergrund ==
 
 
===Geschichte===
 
 
Seit jeher spielte die Kleinstaaterei in Deutschland eine große Rolle, was sich auch in der späten Gründung des Nationalstaates 1871 zeigte. (Man spricht bis 1870 vom Partikularismus, ab 1871 vom Föderalismus.) Der Kleinstaaterei ist allerdings auch ein von vielen Deutschen als besonders erachteter Kulturreichtum zu verdanken. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) brach das zweite Kaiserreich zusammen, 1919 wurde die Weimarer Republik gegründet. 1933 kamen die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler an die Macht und entfesselten den Zweiten Weltkrieg (1939-1945), in dem etwa 50 Millionen Menschen starben. Nach Ende des Krieges wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Während aus den drei westlichen, ehemals britischen, amerikanischen und französischen Besatzungszonen 1949 die sozial-marktwirtschaftlich (zunächst mit christlich-fundamentalistischer Prägung, später zunehmend wirtschaftsliberalistisch) orientierte Bundesrepublik entstand, wurde in der sowjetischen Besatzungszone die zunächst stalinistische, später marxistisch-leninistische Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet. Als Folge des "Wirtschaftswunders" in den 1950er-Jahren in der Bundesrepublik - genauer der intensiven Fernsehwerbung der BRD (die in der DDR zwar nicht empfangen werden durfte, aber konnte), die ein krasses Gegenbild zur DDR-Plan(mangel)wirtschaft darstellte - zog es viele Ostdeutsche in den Westen. Diesem Verlust an gut Ausgebildeten setzte die DDR-Führung 1961 ein Ende, als mit dem Bau der Berliner Mauer auch das "Schlupfloch" Berlin geschlossen wurde. Erst das Ende des Kalten Krieges leitete die Friedliche Revolution (1989) ein, die am 9. November 1989 zum Fall der Mauer und am 3. Oktober 1990 zur Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik führte. Diese Eingliederung - unter Experten aufgrund der immensen Kosten höchst umstritten - führte tatsächlich zu einer wirtschaftlichen Schieflage: Massenarbeitslosigkeit trat als Folge der brachialen Abwicklung der DDR-Planwirtschaft ein; viele Menschen verloren ihre ehemals sicheren Arbeitsplätze, da das Recht auf Arbeit zwar im Grundrechtskatalog der Ost-, nicht aber dem der Westdeutschen enthalten war. Seit dem Ende der 90er-Jahre befinden sich die deutschen Sozialsysteme in einem stetigen Niedergang: Beiträge wurden erhöht, Leistungen reduziert, Auflagen und Kontrollen verschärft. Folge dieser Reformen, die ihren Gipfel in den Hartz-IV-Gesetzen fanden, ist ein stetiger Rückgang der SPD-Stammwählerschaft; als Alternative formierte sich die Linkspartei, ein Zusammenschluss aus WASG (ehemalige Sozialdemokraten) und PDS (Nachfolgepartei der SED der DDR). Gleichzeitig ist ein Wiedererstarken des jahrelang bedeutungslosen Rechtsextremismus zu beobachten.
 
 
===Kultur===
 
Obwohl es auf eine lange Reihe von Dichtern zurückblicken kann, kann man die Kultur Deutschlands als eine Multikultur bezeichnen, in der eben diese Dichter ein Schattendasein fristen. Zwar wird sicherlich im Bildungswesen der deutschen Literatur eine gewisse Bedeutung beigemessen; primäres Interesse ist jedoch, einen "guten Europäer" (Weltbürger) zu erschaffen. So darf es auch nicht verwundern, dass die deutsche Fernsehwelt von US-Filmen dominiert wird, dass der Dönerladen gleichsam häufig anzutreffen ist wie die Hamburgerfiliale und dass viele Zugbegleiter neben Deutsch auch mehr oder minder perfektes Englisch sprechen.
 
Ein bekanntes Zerrbild besagt, dem Deutschen seien Arbeit, Auto, Schäferhund am wichtigsten. Wie bei vielen Zerrbildern steckt auch hierin ein Funken Wahrheit: Wer nicht arbeitet (bzw. arbeiten kann), wird - ähnlich einem Kriminellen - oftmals sozial ausgegrenzt; Deutschland ist eines der letzten Länder ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen; Tierschutz ist im Gesetz fest verankert.
 
Ein bei vielen Deutschen ausgeprägtes Kulturmerkmal ist ein fast schon manisches Preisbewusstsein (das seine Grenzen - man könnte es geahnt haben - bei Arbeit, Auto, Schäferhund (bei letzterem oftmals jedoch nur auf dessen Erwerb bezogen) findet); mittlerweile wird sogar von einer "Aldisierung der Gesellschaft" (Aldi ist ein bekannter Lebensmitteldiscounter) gesprochen. Die Aldisierung der Gesellschaft geht einher mit einer Überreglementierung der Sozialsysteme, was bereits daran deutlich wird, dass das deutsche Sozialgesetzbuch mittlerweile zwölf(!) Bände umfasst; die Reformen im Rahmen der "Agenda 2010", die eigentlich mehr Menschen in Arbeit bringen sollten, hatten ironischerweise einen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit zur unmittelbaren Folge. Der Zusammenhang zur Aldisierung liegt hierbei darin, dass aufgrund der Reduzierung der Sozialleistungen "Arbeitssuchende" mittlerweile kaum noch eine andere Wahl haben als die Produkte der Discounter zu kaufen, was die Existenzprobleme des Mittelstandes (die im übrigen eine wesentliche Ursache für die Arbeitslosigkeit sind) nur noch weiter verschärft.
 
 
=== Klima ===
 
 
Deutschland liegt in der warm gemäßigten Zone, Extremwerte treten nur selten auf. Im Westen ist das Klima ozeanisch, gekennzeichnet durch milde Winter und kühle Sommer. Die Durchschnittstemperatur im Winter liegt meist zwischen 1 und 3 C°, im Sommer bei 10-18 C°. Niederschläge fallen das ganze Jahr hindurch, im Westen mehr im Osten weniger. Im Osten ist das Klima kontinental, gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich im Winter zwischen -3 und 0 C°, im Sommer von 18-20 C°. Eine Besonderheit stellt der Oberrheingraben dar, er profitiert im Winter vom ozeanischem und im Sommer vom kontinentalem Klima.
 
 
in Süddeutschland ist das Klima noch etwas milder.
 
Winter 2 bis 5 °C  Sommer 20 bis 23 °C. etwas trockener als im Rest des Landes.
 
 
 
 
Klima Berlin
 
j 0 °C  f 2 °C m 5°C  a 9°C  m 14 °C  j 18 °C  j 20 °C  a  21 °C s 17 °C o 11 °C  n 7 °C  d 2 °C
 
 
10,5 °C
 
 
Klima köln
 
 
10,8 °C
 
 
Klima München
 
 
11,7 °C
 
 
== Anreise ==
 
 
EU-Bürger können mit einem gültigen Identitätsausweis einreisen, für Bürger vieler anderer westlicher Staaten genügt ein Reisepass. Ansonsten ist ein Visum zu beantragen, welches auch für die anderen [[Europa#Länder|Schengen-Länder]] gültig ist.
 
 
=== Flugzeug ===
 
 
Die wichtigsten Flughäfen Deutschlands sind [[Frankfurt am Main]] (FRA) und [[München]] (MUC). Die Flughäfen [[Düsseldorf]] (DUS), [[Berlin]]s (TXL, SXF und THF), [[Hamburg]] (HAM), [[Stuttgart]] (STR) sowie [[Köln]]-[[Bonn]] (CGN) sind darüber hinaus für internationale Flüge wichtig.
 
 
Billigfluggesellschaften wie Ryanair landen darüber hinaus auf kleineren Flughäfen wie [[Flughafen Frankfurt-Hahn|Hahn]] im Hunsrück (HHN), Karlsruhe/Baden-Baden (FKB), Dortmund (DTM), Paderborn (PAD), Lübeck (LBC), Weeze (Niederrhein-Airport) (NRN), Altenburg (AOC), Friedrichshafen (FDH), Zweibrücken (ZQW), Memmingen im Allgäu (FMM) und Neubrandenburg (FNB). Von hier aus existieren meist Busverbindungen, ab Friedrichshafen sogar eine Bahnverbindung in die nächsten großen Städte. Gegebenenfalls sind höhere Kosten für die Bus- bzw. Bahnfahrt einzurechnen.
 
 
=== Bahn ===
 
 
Deutschland ist an das europäische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz angeschlossen. Grenzüberschreitenden Regionalverkehr gibt es allerdings kaum, in den wenigen Fällen, wo er existiert, muss man - zumindest bei der Deutschen Bahn - mit altmodischem Wagenmaterial rechnen. Eine Bahnreise ist im Vergleich zum Flugverkehr relativ teuer, kann allerdings auf kürzeren Strecken Zeit sparen.
 
 
===Bus===
 
Busfahrten ins Ausland werden von der Deutschen Touring (Deutsche Bahn Gruppe) angeboten. Günstige Busfahrten nach Deutschland bzw. ins Europäischa Ausland findet man unter eurolines.com
 
 
===Auto===
 
 
Jedes Nachbarland besitzt eine Autobahnanbindung von Deutschland.
 
 
===Schiff===
 
Nennenswerte Fährverbindungen existieren zwischen diversen Ostseestädten(z. B. [[Putgarden]] (D) nach [[Rödby]] (DK), [[Rostock]] (D) nach [[Trelleborg]] (S), [[Gedser]] (DK)), [[Kleipeda]] (LT) und [[Helsinki]] (FIN). Es verkehren regelmäßig Personenschiffe zwischen Wien und Passau.
 
 
 
 
 
== Mobilität ==
 
 
=== Flugzeug ===
 
 
Es gibt in Deutschland ein sehr gut ausgebautes Linienflugnetz, selbst einige der kleinsten Flughäfen wie Uetersen (bei Hamburg) sind per Linienflug zu erreichen. Diese Flüge sind oftmals (bei rechtzeitiger Vorausbuchung) aufgrund der niedrigen Preise der Deutschen Bahn vorzuziehen. Außerdem existieren Mitflugzentralen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Regionalflughäfen in vielen Fällen sehr weit von den namensgebenden Städten entfernt liegen. So befindet sich der so genannte Flughafen „Frankfurt“-Hahn in einem völlig anderen Landesteil als die Stadt [[Frankfurt am Main]].
 
 
=== Bahn ===
 
 
{{Infobox|ICE|ICE ist die Abkürzung für die Zuggattung InterCityExpress der Deutschen Bahn. Es handelt sich dabei um Hochgeschwindigkeitszüge mit Höchstgeschwindigkeiten von 230 km/h (ICE T mit Neigetechnik <nowiki>=</nowiki> Baureihen 411 und 415), 280 km/h (ICE 1 <nowiki>=</nowiki> BR 401, das Original und ICE 2 <nowiki>=</nowiki> BR 402, halb so lang wie ICE 1) und 330 km/h (ICE 3, darf als einziger auf die Neubaustrecke [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] &ndash; [[Köln]]). Geschwindigkeiten über 200 km/h werden nur auf Neubaustrecken für den Hochgeschwindigkeitsverkehr ([[Würzburg]] &ndash; [[Fulda]] &ndash; [[Kassel]] &ndash; [[Hannover]], [[Stuttgart]] &ndash; [[Mannheim]], [[Berlin]] &ndash; [[Hannover]] und [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]-Flughafen &ndash; [[Köln]]) gefahren. Für die Benutzung der ICE benötigt man spezielle Fahrkarten, die etwas teurer sind als die normalen Fahrkarten für den Fernverkehr. Sie enthalten den Vermerk ''ICE'' und dahinter die Angabe des Streckenabschnitts mit ICE-Berechtigung.}}
 
Das deutsche Bahnsystem ([http://www.bahn.de Die Bahn]) verbindet die Wirtschaftszentren und wichtigsten Ferienregionen in annehmbarer Zeit. Nebenstrecken werden - sofern überhaupt noch existent - zumindest in den Fällen, wo Die Bahn noch selbst fährt, mit zumeist altmodischem Wagenmaterial bedient und sind im Regelfall langsam und verspätungsanfällig.
 
 
Bahnfahren ist vor allem im Fernverkehr (ICE, IC, D) abgesehen von einigen Angeboten des Unternehmens relativ teuer (oft ist ein Billigflug deutlich günstiger als eine Langstreckenzugfahrt mit der Deutsche Bahn ), da die Deutsche Bahn AG noch immer den deutschen Schienenverkehr dominiert. Deutschland gehört zur Interrail-Zone C.
 
Für Langstreckenfahrer lohnt sich die Bahncard (50 oder 25% Ermäßigung) oder die Frühbuchung (mindestens 3 Tage vor Abfahrt, mit Zugbindung). Im Internet gibt es wöchentlich wechselnde Sonderangebote (kontingentiert) für bestimmte Verbindungen (´Surf and Rail´). Für Besucher aus dem Ausland kann auch das Angebot ´Euro-Domino´ interessant sein.
 
Darüber hinaus können sehr preisbewusste Reisende am Wochenende das "Schönes Wochenende"-Ticket nutzen, mit dem bis zu fünf Erwachsene für einen Festpreis (30 € am Automat, 32 € mit Bedienung) an einem Tag des Wochenendes ohne Beschränkungen quer durch Deutschland mit Zügen des Regionalverkehrs (IRE, RE, RB, S sowie die meisten Privatbahnen) sowie den meisten übrigen Regionalverkehrsmitteln (U, Schwebebahn, Straßenbahn, Bus, Fähre) fahren können; ähnliche Tickets (auch werktags, dann aber erst ab 9 Uhr gültig) gibt es auch für alle Bundesländer. Diese Reisemöglichkeit ist jedoch meist mit einer wesentlich längeren Reisezeit und eventuell mehrmaligem Umsteigen verbunden. Vereinzelt existieren Wettbewerber der Deutschen Bahn AG, wie etwa der [http://www.inter-connex.de InterConnex], die häufig preisgünstigere Bahnfahrten anbieten.
 
 
Im Regionalverkehr gibt es inzwischen flächendeckend Ländertickets, mit denen Montags-Freitags von 09:00 bis 03:00 Uhr des Folgetags (an Wochenfeiertagen und in manchen Ländern auch am Wochenende bereits ab 00:00h) 5 Erwachsene zu einem Pauschalpreis zwischen 22 und 28 € alle Züge des Regionalverkehrs und häufig auch die Busse und Stadtbahnen in Verkehrsverbünden benutzen können. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gibt es auch eine Single-Version, die knapp 10 € günstiger ist. Bewegt man sich innerhalb eines Verkehrsverbundes lohnt sich meist ein Blick auf das Angebot an Tageskarten oder Zeitkarten mit Gültigkeit von 3-4 Tagen, 1 Woche oder einem Monat.
 
 
Sehr nützlich ist die Fahrplanauskunft unter [http://www.bahn.de]: Klickt man auf ´erweitert´, lassen sich Verbindungen von Haustür zu Haustür ermitteln (Haltestellen- oder Adresseneingabe wählbar), inklusive Angabe von Fußweg (mit Zeit und Karte), Bus, U- und Straßenbahn sowie natürlich den meisten Zügen in Europa! Besonders günstig kann man Tickets Lmind. 3 Tage vor Abfahrt buchen und so spart man bis zu 50%. Noch praktischer (sinnvoll insbesonders vor und nach den Öffnungszeiten) ist es im Internet (http://www.bahn.de/) zu buchen. Das fortschrittliche Bahn-Ticket zum Selbstausdrucken, kann man sich zum Beispiel im Hotel im Computerraum ausdrucken, ist eine geschützte Adobe PDF-Datei. Beachten muss man, dass man sich bei der Fahrkartenkontrolle dann mit dem selbstausgedruckten Ticket und der zum Bezahlen verwendeten Kreditkarte ausweisen muss.
 
 
=== Bus ===
 
 
*In Gebieten ohne adäquate Bahnanbindung übernehmen Busnetze den Regionalverkehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten gibt es kaum ein Angebot für innerdeutsche Fernbusfahrten; die meisten Fernbuslinien sind auf Berlin bzw. Polen ausgerichtet. Es ist prinzipiell möglich, sich in Deutschland nur per Bus fortzubewegen, jedoch sollte man beachten, dass dies mit extrem langen Reisezeiten und häufigen Umstiegen verbunden ist. Eine zentrale Auskunftsstelle existiert nicht; im Prinzip gibt zwar die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn Auskunft über die meisten Regionalbuslinien und ermöglicht sogar, Busse als einzig zulässiges Verkehrsmittel auszuwählen, jedoch ist diese dann in der Regel bei größeren Entfernungen aufgrund der Komplexität der Verbindung überfordert. Wichtiger Hinweis für Umsteiger zur Bahn: Wenn der Name der potentiellen Umstiegshaltestelle einen Bahnhof vermuten lässt, '''stand''' an dieser Stelle zumindest einmal ein Bahnhof. Da ein beträchtlicher Teil des Bahnnetzes (ca. 24000 km) jedoch stillgelegt bzw. abgebaut wurde, besteht keine Garantie dafür, dass dort heute noch Zugverkehr stattfindet.
 
*Das Problem bei den Busnetzen liegt in der unzureichenden Abstimmung von Tarifen und Fahrplänen zwischen den einzelnen Verkehrssystemen und -verbünden. Dies erschwert das Reisen besonders in solchen Regionen, die Randlagen meherer Bundesländer oder an Außengrenzen liegen, z.B. [[Eifel]], [[Alpen]], [[Westerwald]]. In Ballungszentren besteht häufig das Problem, dass Linien an den Stadtgrenzen enden.
 
 
===Mitfahrgelegenheiten===
 
 
Als preisgünstige Alternative zur Bahn für Fahrten für längere Entfernungen sind in Deutschland bezahlte Mitfahrgelegenheiten populär. Diese werden heute zumeist über das Internet vermittelt. Vielbesuchte Webseiten sind [http://www.mitfahrgelegenheit.de Mitfahrgelegenheit.de], [http://www.mitfahrzentrale.de Mitfahrzentrale.de] und [http://www.mfz.de Mfz.de]. Der Fahrpreis ist Verhandlungssache zwischen Fahrer und Mitfahrer, üblich sind aber 5-6 ct pro km. Bei längeren Distanzen ist in diesem Zusammenhang auch die [http://www.mitflugzentrale.de Mitflugzentrale] relevant.
 
 
===Auto===
 
 
In Deutschland lassen sich größere Distanzen schnell mit dem Auto überwinden. Dafür sorgt das gut ausgebaute, aber in die Jahre gekommene und reparaturbedürftige, Strassennetz. Viele Baustellen werden oft zum Dauerzustand und mindern den Spass am Fahren erheblich. Gerade die Autobahnen sorgen noch recht oft für hohe Reisegeschwindigkeiten, da es auf einigen Teilen keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Leider gibt es aber oft Baustellen und dadurch bedingte Geschwindigkeitsbegrenzungen samt unerfreulicher (weil teurer) Radarfallen.
 
 
Es wird jedoch an die "Richtgeschwindigkeit 130 km/h" auf Autobahnen errinnert. Die Autobahnen sind zwar in diesem Falle für höhrere Geschwindigkeiten ausgelegt, sollte es aber zu einem Unfall kommen, kann eine eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als 130 km/h als grob fahrlässig ausgelegt werden und daher strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen.
 
 
Weiterhin gilt in Deutschland das [[Rechtsfahrgebot]], welches besagt, dass die Fahrbahn soweit rechts wie möglich befahren werden muss.
 
 
Geschwindigkeitbegrenzungen:
 
 
PKW Strasse: 100 km/h - Autobahn: (Richtgeschwindigkeit 130 km/h) 
 
 
PKW + Anhänger Strasse: 80-100 km/h - Autobahn: 80-100 km/h
 
 
Auf mehrspurigen Schnellstraßen gilt außerorts ebenfalls die Geschwindigkeitsbegrenzung der Autobahnen, ansonsten die der Landstraßen; innerorts jedoch in beiden Fällen 50 km/h.
 
 
Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 60 km/h (sofern keine niedrigere Höchstgeschwindigkeit existiert; selbst in diesem Fall muss das Fahrzeug jedoch in der Lage sein, 60 km/h zu erreichen).
 
 
===Schiff===
 
 
Neben einigen Fähren, um z.B. die [[Nordseeinseln]] zu erreichen, den [[Bodensee]] zu überqueren, oder verschiedene Flüsse zu kreuzen, gibt es in Deutschland auf den großen Flüssen wie dem [[Rhein]], Elbe und der [[Donau]] auch Ausflugs- und Kreuzfahrten. Der Rhein ist in Deutschland auf seiner gesamten Länge für die kommerzielle Schifffahrt befahrbar.
 
 
===Fahrrad===
 
 
In ganz Deutschland gibt es ein Netz von relativ gut ausgeschilderten [[Liste der Radwanderwege|Radwanderwegen]]. Diese Fahrradwege haben überwiegend eine asphaltierte oder wassergebundene Oberfläche. Teilweise verlaufen sie auf wenig befahrenen Straßen. Viele Radwege führen entlang von Flüssen oder auf ehemaligen Bahnlinien, haben entsprechend geringe Steigungen und sind auch für Familien mit Kindern geeignet.
 
 
== Sprache ==
 
 
Deutsch ist die Landessprache, man spricht es häufig in Dialekten. Viele Menschen beherrschen als Fremdsprache Englisch, im Südwesten ist auch Französisch, im Osten ist noch Russisch verbreitet. In den Touristenzentren sind auch andere europäische Sprachen (insbesondere Französisch und Spanisch) verbreitet. Einwohner mit Migrationshintergrund sprechen häufig auch die Sprachen ihrer Herkunftsländer. Friesisch (in Nordfriesland und im Saterland), Dänisch (in Südschleswig) und Sorbisch (in der Lausitz) sind offizielle Minderheitensprachen in Deutschland.
 
 
== Einkaufen ==
 
 
Das Hauptzahlungsmittel ist Bargeld in der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.
 
 
Der Großteil der Geschäfte akzeptiert EC-Karten (Maestro-Card). Da zu jedem Standard-Konto bei einer deutschen Bank auch automatisch eine EC- oder damit kompatible Karte gehört, ist dies auch die üblicherweise genutzte bargeldlose Zahlungsart. Kreditkarten sind seltener und können bei etwa 400.000 Akzeptanzstellen und ca. 50.000 Bankautomaten verwendet werden. Man kann sich aber behelfen indem man Geld am Automaten abhebt und dann zahlt. Am weitesten sind Mastercard und VISA verbreitet. Akzeptanzstellen für American Express findet man etwas seltener. Inzwischen wird in Deutschland jeder zweite Betrag ab 50 € mit einer Karte bezahlt.
 
 
Schecks werden seit Jahren nicht mehr akzeptiert, einzige Ausnahme sind Banken, in denen in einigen Fällen auch Traveller Checks eingelöst werden können.
 
 
Die Bargeldversorgung wird durch das dichte Geldautomaten-Netz der deutschen Banken, Sparkassen und Postfilialen garantiert. Hier kann man problemlos mit EC- oder Kreditkarten, sowie allen Karten, die dem weltweiten Maestro-Verbund angehören, Geld abheben, wobei jedoch unter Umständen nicht unerhebliche Gebühren anfallen können. Nähere Informationen zu gebührenfreien Geldautomaten erteilt die kartenausgebende Bank bzw. Kreditkartenfirma.
 
 
Bei kleinen Beträgen wird Bargeld wegen der geringeren Kosten bevorzugt, dies gilt besonders für Cafés und Restaurants.
 
 
===Öffnungszeiten===
 
Die Öffnungszeiten sind im europäischen Vergleich sehr unpraktisch, insbesondere wenn man in Deutschland einem Beruf nachgeht. Für Touristen sind die Öffnungszeiten irrelevant, da man in der Regel mit freier Zeit kommt.
 
'''Geschäfte''' öffnen in Deutschland Montags bis Samstags von 6 bis 20 Uhr, in einigen Bundesländern auch darüber hinaus. In größeren Städten und generell bei großen Handelsketten wird zumindest in den Abendstunden diese Regelung voll ausgeschöpft. Kleinere Einzelhandelsgeschäfte haben jedoch meist nur bis 18 oder 19 Uhr geöffnet, Samstags wird bereits am späten Mittag geschlossen (Immer mehr Geschäfte, wie z.B. Lebensmittelketten haben aber auch hier bis 20 Uhr geöffnet). Friseursalons sind Montags meist geschlossen. Gänzlich vom Ladenschluss ausgenommen sind Friseurgeschäfte, Tankstellen sowie Geschäfte in Bahnhöfen, auf Flughäfen und in Kurorten - hier ist allerdings mit deutlich höheren Preisen zu rechnen. Weiterhin dürfen Bäckereien, obwohl sonst an die genannten Zeiten gebunden, Sonntag vormittags Kuchen und Brötchen verkaufen. Pro Stadt gibt es außerdem 4 verkaufsoffene Sonntage pro Jahr.
 
 
Seit dem 01.12.2006 haben einige Bundesländer bereits eine völlige Freigabe der Zeiten (mit Ausnahme des Sonntags) gestattet, zum Beispiel in [[Berlin]], [[Brandenburg]] und [[Hamburg]].
 
 
'''Restaurants, Kneipen, Cafés''' und dergleichen sind nicht an das Ladenschlussgesetz gebunden, die Öffnungszeiten werden von der Gemeinde geregelt und variieren dementsprechend. Der Montag gilt davon unabhängig in der Gastronomie traditionell als Ruhetag, ein Teil der Restaurants haben an diesem Tag geschlossen.
 
 
'''Banken und Postfilialen''' haben vergleichweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Postfilialen sind meist Montags bis Freitags zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet, Samstags bis 12 Uhr, häufig auch noch eine Stunde über Mittag. Dies kann bei kleineren Filialen (vorwiegend in ländlicher Gegend) erheblich reduziert sein. Banken schließen darüber hinausgehend in der Regel bereits um 16 Uhr und sind Samstags gänzlich geschlossen. Wenn man nur Geld benötigt kann man sich am Geldautomaten Euros ziehen. Bei allen Banken kann man das Konto über Automaten geführt werden. Weniger Glück hat man bei kleineren lokalen Banken, denn hier ist man aufgrund schwacher IT-Auststattung an die (im europäischen Vergleich) zu kurzen Öffnungszeiten gebunden.
 
 
An vielen Bank- und Postfiliale befinden sich jedoch Geld- bzw. Briefmarkenautomaten (letztere geben ''kein'' Wechselgeld!), die rund um die Uhr zugänglich sind.
 
 
== Küche ==
 
 
'''Eine''' spezifische deutsche Küche gibt es nicht, stattdessen existieren viele, insbesondere zwischen Nord- und Süddeutschland recht unterschiedliche Regionalküchen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die deutsche Küche zudem durch die Besatzungsmächte signifikant beeinflusst - während im Osten heutzutage osteuropäische Gerichte (insbesondere Soljanka (Eintopf) in zahlreichen Variationen) üblich sind, hat sich im Westen (insbesondere Ruhrgebiet) eine schnelle, sättigende Küche durchgesetzt (Brathähnchen, Pommes frites, Frikadellen). Während die badische Küche - wahrscheinlich durch die Nähe zu Frankreich bedingt - durch ihre vergleichsweise hohe Qualität überzeugt, tut dies die friesische Küche (in Norddeutschland) vor allem durch ihre Originalität.
 
 
== Nachtleben ==
 
 
== Unterkunft ==
 
 
* '''Jugendherbergen/Herbergen''' - In allen größeren Städten gibt es Jugendherbergen oder Hostels, die preisgünstig Unterkunft anbieten. Für Herbergen des DJH (Deutsches Jugendherbergswerk) ist eine Mitgliedschaft erforderlich, die man aber auch beim Einchecken erwerben kann. Der Standard ist im Vergleich zu anderen Ländern relativ hoch (z. T. besser als manches 2-Sterne-Hotel). Achtung: DJH-Herbergen bieten zwar meist Frühstück, manchmal auch Abendessen an, dafür sind sie nur selten mit Gäste-Küchen ausgestattet! Für privat geführte Hostels ist keine Mitgliedschaft erforderlich. Die Preise liegen im Durchschnitt zwischen 12 und 20 Euro pro Nacht in 4- bis 12-Bett-Zimmern/Dorms. Diese unabhängig und individuell geführten Häuser sind erste Wahl für alle die dem DJH Flair entfliehen wollen. Viele Backpacker Hostels sind in Deutschland dem [http://www.backpacker-network.de/ Backpacker Network Germany]angeschlossen. Bettwäsche kann normalerweise vor Ort ausgeliehen werden oder ist im Preis inbegriffen.
 
 
* '''Hotels/Pensionen''' - Ansonsten gibt es Pensionen (ca. 20 - 40 € pro Person Ü/F) und natürlich Hotels aller Preislagen. Extrem billig sind Etap-Hotels, welche allerdings häufig außerorts an stark befahrenen Straßen mit schlechter Anbindung an den ÖPNV liegen; bei ähnlichen Preisen wesentlich besser sind Ibis-Hotels, meist in Bahnhofsnähe gelegen. Vor allem mittelgroße Hotelketten wie Ringhotels oder Romantik-Hotels bieten in der Regel ein verlässliches Preis-Leistungs-Verhältnis.
 
 
* '''Privatzimmer''' gibt es in Deutschland natürlich auch, in großen Städten sind diese aber eher unüblich. Eine Alternative bieten hier Billighotels wie Ibis, Hostels/Pensionen sowie Jugendherbergen.
 
 
* '''Campingplätze''' - Es gibt in den meisten Gegenden einen oder mehrere Campingplätze. In Urlaubsregionen gibt es reichlich Campingplätze. Wikitravel hilft mit der [[Liste der Campingplätze/Deutschland|Liste der Campingplätze]] bei der Suche nach Orten mit einem Campingplatz. Viele der Plätze sind fast das ganze Jahr (bis auf Dezember/Januar) oder sogar das ganze Jahr geöffnet (Dusch-/Waschräume geheizt). Preise (1 Nacht/2Personen/1 Zelt/1 Auto): ca. 13 bis 20 EUR (wobei die Preisspanne mit ca. 7 bis 40 EUR sehr groß ist) Die große Mehrheit der Plätze ist weitgehend belegt durch Dauercamper. Für Nicht-Dauercamper gibt es meist eine mehr oder weniger große Wiese. Für die Duschen müssen auf den meisten Plätzen Duschmarken gekauft werden.
 
 
* '''Wild Campen''' - Wild campen ist offiziell verboten, und an einigen Stellen ist auch ''Lagern'' (d.h. im Schlafsack oder unter einer Decke übernachten) untersagt, insbesondere in Naturschutzgebieten. In der Realität ist wild campen auch in Deutschland möglich - vor allem in dünn besiedelten Gegenden z. B. neben wenig begangenen/befahrenen Waldwegen und in Schutzhütten, wenn man sich still verhält und sich Stellen aussucht, die nicht von Häusern einsehbar sind. 
 
 
* '''Ferienwohnungen''' sind häufig eine preislich sehr günstige Alternative. Kurzaufenthalte sind aufgrund des Reinigungsaufwandes teilweise mit Preisaufschlägen verbunden.
 
 
== Lernen ==
 
 
Das deutsche Bildungssystem gilt im internationalen Vergleich als relativ gut, wenn es auch qualitativ hinter denen vieler anderer Dienstleistungsnationen zurückbleibt. Prinzipiell hat jeder Deutsche ein staatlich zugesichtertes Recht auf Bildung.
 
Jedoch muss er Hochschulbildung zum großen Teil selbst finanzieren (v.a. die zugehörige Literatur!), zum anderen gibt es hier, bei staatlichen Fachhochschulen und Universitäten, Zulassungsbeschränkungen. Generell vermitteln deutsche Schulen eher theoretisches als anwendungsorientiertes Wissen; der Praxisanteil wird - sofern überhaupt vorhanden - im Rahmen der Verkürzung der Studienzeiten (überproportional) reduziert und ist in der Regel vom Studium bzw. von der Schulausbildung separiert. Weiterhin führt die Verkürzung der Studienzeiten dazu, dass einerseits die Lehrpläne ausgedünnt und andererseits die Studierenden immer dichter an ihrer Leistungsgrenze belastet werden. Die deutschen Professoren stehen in dem Ruf, ihre Lehr- und Forschungstätigkeit nur als Nebenbeschäftigung anzusehen; es gibt jedoch definitiv positive Ausnahmen.
 
 
== Arbeiten ==
 
 
Die Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit bietet in vielen Fällen einen ersten Überblick über Arbeitsplatzangebote in Deutschland.
 
Neben der Bundesagentur für Arbeit vermitteln auch private Arbeits- und Ausbildungsvermittlungen, die seit 2002 nicht mehr erlaubnispflichtig sind, freie Stellen. Arbeitslosigkeit und Anforderungen sind hoch; daher ist ein Arbeitsaufenthalt in Deutschland nur bei entsprechender Qualifikation zu empfehlen. Im Frühjahr (Spargelzeit) und Herbst (Weinlese) sind Erntehelfer stets willkommen; die Bezahlung ist aber deutlich schlechter als z.B. in den Niederlanden.
 
 
== Feiertage ==
 
 
{{Infobox|Feiertage|Da die Feiertage teilweise von Bundesland zu Bundesland variieren, erfolgt eine Listung für die Flächenstaaten in den jeweiligen Länderartikeln:
 
:[[Baden-Württemberg#Feiertage|Baden-Württemberg]] - [[Bayern#Feiertage|Bayern]] - [[Brandenburg#Feiertage|Brandenburg]] - [[Hessen#Feiertage|Hessen]] - [[Mecklenburg-Vorpommern#Feiertage|Mecklenburg-Vorpommern]] - [[Niedersachsen#Feiertage|Niedersachsen]] - [[Nordrhein-Westfalen#Feiertage|Nordrhein-Westfalen]] -  [[Rheinland-Pfalz#Feiertage|Rheinland-Pfalz]] - [[Saarland#Feiertage|Saarland]] - [[Sachsen#Feiertage|Sachsen]] - [[Sachsen-Anhalt#Feiertage|Sachsen-Anhalt]] - [[Schleswig-Holstein#Feiertage|Schleswig-Holstein]] - [[Thüringen#Feiertage|Thüringen]]
 
Für die drei Stadtstaaten ist die Auflistung links zu finden.}}
 
'''Feiertage für [[Berlin]], [[Bremen]] und [[Hamburg]]:'''
 
<div align="left">
 
{|
 
|-
 
| '''Termin''' || '''Name'''
 
|-
 
| 1. Januar || ''Neujahrstag''
 
|-
 
| {{Karfreitag}} || ''Karfreitag''
 
|-
 
| {{Ostermontag}} || ''Ostermontag''
 
|-
 
| 1. Mai || ''Maifeiertag''
 
|-
 
| {{Christi_Himmelfahrt}} || ''Christi Himmelfahrt''
 
|-
 
| {{Pfingstmontag}} || ''Pfingstmontag''
 
|-
 
| 3. Oktober || ''Tag der Deutschen Einheit''
 
|-
 
| 25. Dezember || ''1. Weihnachtstag''
 
|-
 
| 26. Dezember || ''2. Weihnachtstag''
 
|}
 
</div>
 
'''Ferientermine:'''
 
<div align="left">
 
{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0"
 
|-
 
| Land || Ostern/Frühjahr<br/>2006 || Himmelf./Pfingsten<br/>2006 || Sommer<br/>2006 || Herbst<br/>2006 || Weihnachten<br/>2006/2007 || Winter<br/>2007
 
|-
 
| [[Baden-Württemberg]] || 13.04. / 18.04. - 22.04. || 29.05. - 10.06. || 03.08. - 16.09. || 30.10. - 03.11. || 27.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Bayern]] || 10.04. - 22.04. || 06.06. - 17.06. || 31.07. - 11.09. || 30.10. - 04.11. || 27.12. - 05.01. || 19.02. - 24.02.
 
|-
 
| [[Berlin]] || 10.04. - 21.04. || 26.05. || 06.07. - 19.08. || 02.10. - 14.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Brandenburg]] || 12.04. - 21.04. || 26.05. || 06.07. - 19.08. || 02.10. - 14.10. / 30.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Bremen]] || 03.04. - 18.04. || 06.06. || 20.07. - 30.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 23.12. - 06.01. || 01.02. + 02.01.
 
|-
 
| [[Hamburg]] || 06.03. - 18.03. || 22.05. - 27.05. || 06.07. - 16.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 27.12. - 06.01. || 02.02.
 
|-
 
| [[Hessen]] || 10.04. - 22.04. || - || 17.07. - 25.08. || 16.10. - 28.10. || 23.12. - 12.01. || -
 
|-
 
| [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg-<br />Vorpommern]] || 10.04. - 19.04. || 26.05. / 02.06. - 06.06. || 10.07. - 19.08. || 23.10. - 28.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 17.02.
 
|-
 
| [[Niedersachsen]] || 03.04. - 18.04. || 26.05. + 06.06. || 20.07. - 30.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 23.12. - 06.01. || 01.02. - 02.02.
 
|-
 
| [[Nordrhein-Westfalen]] || 10.04. - 22.04. || 06.06. || 26.06. - 08.08. || 02.10. - 14.10. || 21.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Rheinland-Pfalz]] || 07.04. - 21.04. || - || 17.07. - 25.08. || 09.10. - 20.10. || 22.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Saarland]] || 10.04. - 22.04. || - || 17.07. - 26.08. || 18.10. - 31.10. || 21.12. - 06.01. || 15.02. - 21.02.
 
|-
 
| [[Sachsen]] || 13.04. - 21.04. || - || 24.07. - 01.09. || 16.10. - 27.10. || 22.12. - 02.01. || 12.02. - 23.02.
 
|-
 
| [[Sachsen-Anhalt]] || 10.04. - 13.04. || 26.05. - 02.06. || 20.07. - 30.08. || 23.10. - 30.10. || 22.12. - 05.01. || 01.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Schleswig-Holstein]] || 03.04. - 18.04. || - || 10.07. - 19.08. || 02.10. / 16.10. - 30.10. || 27.12. - 08.01. || -
 
|-
 
| [[Thüringen]] || 10.04. - 21.04. || 03.06. - 06.06. || 20.07. - 30.08. || 23.10. - 03.11. || 23.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|}
 
 
== Sicherheit ==
 
 
Deutschland gilt prinzipiell als sicheres Reiseland. Anfang August 2006 wurden zwei Anschläge mit Kofferbomben an Bahnhöfen vereitelt; ein Zusammenhang mit deutschen Militäraktionen im nahen Osten wird diskutiert, da einer der mutmaßlichen Attentäter aus dem Libanon stammt. Rechtsextremismus ist - vor allem in den Neuen Bundesländern - vorhanden. Es gab wiederholte Terrordrohungen gegen Deutschland, die Ernsthaftigkeit dieser ist allerdings fraglich.
 
 
== Gesund bleiben ==
 
Die medizinische Versorgung ist flächendeckend gewährleistet; ihre Qualität wird allgemein im europäischen Durchschnitt angesiedelt. Die Ärztedichte ist insgesamt noch eher hoch, nimmt aber im Osten und in strukturschwächeren Gebieten langsam ab. In der Regel entsprechen die Versorgungsmöglichkeiten den internationalen Standards. Es existiert ein Krankenhaussektor, der überwiegend die stationäre Versorgung der Patienten und den größten Teil der Notfallversorgung übernimmt, sowie ein Bereich mit niedergelassenen Ärzten (Allgemeinmediziner und Fachärzte), die in erster Linie für die ambulante Versorgung der Bevölkerung zuständig sind. Obwohl die Ärztedichte hoch ist, kommt es doch häufig zu langen Wartezeiten bei Terminen (bis mehrere Wochen oder sogar Monate bei vielen Fachärzten). Vergleichbar dicht, wie die Versorgung mit Haus- und Fachärzten ist die Verbreitung von Zahnärzten, die überwiegend in eigener Praxis tätig sind. Es gibt sowohl einen ärztlichen Notdienst, wie auch Apotheken, die nachts besetzt sind, die Adressen sind häufig über regionale oder überregionale Hotlines zu erfahren.
 
Das Versicherungssystem ist zweigeteilt. Es existieren eine staatliche und eine private Krankenversicherung. In der PKV sind etwa 10% der Bevölkerung versichert, die Übrigen 90% in der gesetzlichen Versicherung.
 
Vor der Einreise nach Deutschland sollten sich ausländische Staatsbürger bei Ihrer Krankenversicherung wegen der Kostenübernahme im Krankheitsfall erkundigen. Die Rechnungsstellung erfolgt sonst in der Regel auf private Rechnung. In Einzelfällen können die Kosten erheblich sein, insbesondere bei stationären Aufenthalten und im Falle von Operationen.
 
 
Das Leitungswasser hat Lebensmittelqualität und kann überall ohne Bedenken getrunken werden (Ausnahme: ein Schild ''Kein Trinkwasser''!) Die Badegewässer sind von unterschiedlicher Qualität. Die Wasserqualität wird überwacht. Gewässer in denen nicht gebadet werden darf sind mit Schildern gekennzeichnet. Nähere Auskünfte können bei den örtlichen Gemeinden eingeholt werden. In der Südhälfte herrscht Gefahr von FSME(Frühsommer-Meningoenzephalitis), '''([http://www.zecken.de/index.php?id=478 Verbreitungskarte])''' die durch Zeckenbiss übertragen wird. Bei Naturausflügen in diesem Gebiet wird eine Schutzimpfung empfohlen.
 
 
== Respekt ==
 
Obwohl die Deutschen im Allgemeinen offen und direkt sind, sollte man mit Äußerungen bezüglich Nationalsozialismus vorsichtig sein. Nazisymbole einschliesslich des Hitlergrußes sind verboten und werden zum Teil mit hohen Haftstrafen geahndet. Wer dennoch dieses sensible Thema anspricht, sollte sich gut mit Fakten und Gefühlen auskennen. Die Gefahr heftiger Kritik ist gerade hierbei sehr hoch. Die Zahl rechts- und linksextremer Anhänger entspricht der in anderen Ländern.
 
 
Fußball ist deutscher Nationalsport; hier sollte nur mitreden, wer weiß, was er sagt und sich sicher ist, niemanden mit seinen Äußerungen zu verärgern. Beim Fußball verstehen einige Deutsche keinen Spaß.
 
 
Wenn der Deutsche im allgemeinen eher pessimistisch und unzufrieden wirkt - vielleicht, weil ihn das zu immer neuen Höchstleistungen anspornt - sind die meisten Bürger doch offen, humorvoll und zufrieden, wenn man sie erst einmal besser kennengelernt hat. Manchmal ist die direkte Art für Zugereiste und Besucher etwas gewöhnungsbedürftig. Insbesonders die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat der Weltöffentlichkeit die eigentliche Lebensart gezeigt - und damit selbst einen Großteil der Deutschen überrascht.
 
 
== Kommunizieren ==
 
 
Das gesamte Land ist mit Festnetz- und ISDN-Telefonanschlüssen abgedeckt.
 
 
Die deutschen Mobilfunknetze sind sehr gut ausgebaut und bieten auch in ländlichen Gegenden meist  gute Verbindungen. UMTS sowie GPRS sind in Ballungsräumen empfangbar.
 
 
Es gibt zahllose Internetcafés mit meist guten Preisen. Der Ausbau von W-Lan Hotspots in größeren Städten wird schnell vorangetrieben, vor allem in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Plätzen, in Hotels und vereinzelten Cafés sind bereits Hotspots entstanden, die meist gekennzeichnet sind. Jedoch ist die Benutzung dieser Hotspots meistens kostenpflichtig.
 
 
Die Deutsche Post ist der größte Logistikkonzern weltweit. Innerhalb Deutschlands kommen Briefe meist in 1 - 2 Werktagen an. Pakete werden meist innerhalb von 2 - 3 Werktagen zugestellt. Es gibt inzwischen zahlreiche private Dienstleister für Briefe und Pakete.
 
 
== Weblinks ==
 
 
* [http://www.germanplaces.com Deutschland Urlaub in Bildern by German Places]  - Das Reiseportal mit Informationen, Sehenswürdigkeiten, Bildern und Tipps für Touristen mit dem Ziel Deutschland
 
<!-- Das folgende Portal scheint ausnahmsweise mal ganz gut zu sein. Bitte nicht löschen! [[Benutzer:flip666]] -->
 
* [http://www.deutschland.de Das offizielle und unabängige Portal der Bundesrepublik Deutschland]
 
* [http://www.bundesregierung.de Die Bundesregierung]
 
* [http://www.auswaertiges-amt.de Auswärtiges Amt]
 
* [http://www.deutschland-tourismus.de Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.]
 
* [http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de Tatsachen über Deutschland]
 
* [http://www.handbuch-deutschland.de Informationen für Einwanderer/innen]
 
* [http://www.mapstars.com/extern/index.php?option=com_wrapper&Itemid=125 Interaktive Karte von Deutschland ]
 
* [http://www.weltkarte.com/europa/deutschlandkarten.htm Online Landkarten und Stadtpläne von Deutschland]
 
* [http://www.club-seeker.com Clubs, Bars und Lounges in Deutschland]
 
* [http://www.karl-heinz-herrmann.de/Bilder/Wallpaper/HTML/Deutschland.php Wallpapersammlung Deutschland] und [http://bildschirmschoner.kostenlos-php.de/bildschirmschoner/deutschland/deutschland.php Bildschirmschonersammlung Deutschland]
 
 
{{Lage|Mitteleuropa}}
 
 
[[ca:Alemanya]]
 
[[en:Germany]]
 
[[eo:Germanio]]
 
[[es:Alemania]]
 
[[fi:Saksa]]
 
[[fr:Allemagne]]
 
[[hi:जर्मनी]]
 
[[hu:Németország]]
 
[[it:Germania]]
 
[[ja:ドイツ]]
 
[[nl:Duitsland]]
 
[[pl:Niemcy]]
 
[[pt:Alemanha]]
 
[[ro:Germania]]
 
[[sv:Tyskland]]
 
 
[[WikiPedia:Deutschland]]
 
[[Dmoz:Europa/Deutschland/]]
 
 
 
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Zusammenfassung:
 
 
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Unterschrift: [[Benutzer:79.64.127.75|79.64.127.75]] 21:50, 7. Nov. 2007 (CET)  Lage: {{Lage|}}  Geo: {{geo|Breitegrad|Längengrad}}
 
Sonderzeichen: Ä ä Ö ö ß Ü ü „“ &nbsp; • – — → ↔ ² ³ ½
 
Währungssymbole: ¢ $ € £ ฿ (Baht)  ¥ CHF Kč kr mk Rs zł
 
 
 
 
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Aktivitäten: * <do name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></do>
 
Ausgehen: * <drink name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></drink>
 
Einkaufen: * <buy name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></buy>
 
Küche: * <eat name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></eat>
 
Sehenswürdigkeiten: * <see name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></see>
 
Unterkunft: * <sleep name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" checkin="" checkout="" price=""></sleep>
 
Andere Liste: * <listing name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></listing>
 
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| Bild=[[Bild:Brandenburg gate.jpg|noframe|250px]]
 
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| TLD=.de
 
| Zeitzone=UTC +1
 
}}
 
 
'''Deutschland''' ist nach Einwohnern der größte Staat in [[Mitteleuropa]] mit der vollständigen Staatsbezeichnung ''Bundesrepublik Deutschland''. Deutschland ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union und gehört dem Schengener Abkommen an.
 
 
== Regionen ==
 
=== Bundesländer ===
 
Geschichtlich bedingt spielen die heutigen Regionen in Deutschland noch eine große Rolle. Die Vielfältigkeit Deutschlands spiegelt sich deutlich in der Vielzahl der Regionen mit ihren spezifischen Eigenarten wieder.
 
 
Die Bundesrepublik Deutschland ist in 16 '''Bundesländer''' gegliedert:
 
*Norden
 
**[[Bremen]]
 
**[[Hamburg]]
 
**[[Mecklenburg-Vorpommern]]
 
**[[Niedersachsen]]
 
**[[Schleswig-Holstein]]
 
*Westen
 
**[[Nordrhein-Westfalen]]
 
**[[Rheinland-Pfalz]]
 
**[[Saarland]]
 
*Mitte
 
**[[Hessen]]
 
**[[Thüringen]]
 
*Osten
 
**[[Berlin]]
 
**[[Brandenburg]]
 
**[[Sachsen]]
 
**[[Sachsen-Anhalt]]
 
*Süden
 
**[[Baden-Württemberg]]
 
**[[Bayern]]
 
 
===Bedeutende grenzüberschreitende Regionen===
 
 
* [[Friesland]] mit [[Helgoland]], den  [[Nordfriesische Inseln|Nordfriesischen Inseln]] und den [[Ostfriesische Inseln|Ostfriesischen Inseln]]
 
* Halbinsel [[Schleswig]] und [[Jütland]]
 
* [[Eifel]] und [[Ardennen]] mit [[Ahrtal]] und [[Mosel-Saar|Moseltal]]
 
* [[Oberrheinische Tiefebene]] mit Wetterau
 
* [[Bodensee]]
 
* [[Alpen]]
 
* [[Allgäu]]
 
[[Bild:Karte Deutschland.png|right|Karte von Deutschland]]
 
===Andere bedeutende Regionen===
 
von Nord nach Süd:
 
 
* [[Münsterland]]
 
* [[Ballungsgebiet Rhein-Ruhr]]
 
* [[Rhein-Main-Gebiet]]
 
* [[Sauerland]]
 
* [[Bergisches Land]]
 
* [[Mittelrhein]]
 
* [[Pfalz]]
 
* [[Franken]]
 
* [[Baden (Region)|Baden]]
 
* [[Schwaben]]
 
* [[Schwarzwald]]
 
 
Vergleiche auch
 
[[Liste deutscher Feriengebiete]].
 
 
== Städte ==
 
 
[[Bild:Skyline frankfurt main.jpg|thumb|300px|Skyline von [[Frankfurt am Main]]]]
 
* Bundeshauptstadt ist [[Berlin]], das von 1961 bis 1989 durch die Berliner Mauer geteilt war und heute ein kulturelles Zentrum Deutschlands darstellt. Sie ist auch die bei weitem größte Stadt Deutschlands (Wirtschaftszentrum ist aber [[Frankfurt am Main]]).
 
* Die Bundesstadt [[Bonn]] war bis 1990 Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist Sitz einiger Bundesministerien und internationaler Einrichtungen. Besonders das [[Haus der Geschichte]] errinnert an die Funktion als Bundeshauptstadt.
 
* Weitere wichtige Städte sind die Hafenstadt [[Hamburg]] und die [[Bayern|bayerische]] Landeshauptstadt [[München]]
 
* Historische Messestandorte sind die Bankenstadt [[Frankfurt am Main]], [[Leipzig]] mit dem Gewandhaus und [[Hannover]].
 
* Karnevals- und Fassnachtshochburgen sind [[Köln]] mit dem berümten [[Kölner Dom]], [[Mainz]] sowie [[Düsseldorf]] mit der Einkaufsmeile [[Königsallee]] ''(Auch als die Kö bekannt)''.
 
* weiter bedeutend als Standorte für Industrie, Technologie und Kultur sind die Ruhrmetropolen [[Essen]] und [[Dortmund]] und weitere Städte im [[Ruhrgebiet]] sowie im Südwesten von Deutschland [[Stuttgart]],
 
* als touristische Bonbons gelten [[Weimar]] als Stadt Goethes und Schillers, das romantische [[Heidelberg]] mit seinem [[Heidelberger Schloss|Schloss]] und der Altstadt, Dresden mit dem Zwinger , die zum Weltkulturerbe gehören, das verträumte [[Freiburg]] mit dem schönsten Turm der Christenheit, die Main-(Wein)metropole [[Würzburg]], das mittelalterliche [[Rothenburg ob der Tauber]], die von den Römern gegründete Stadt [[Augsburg]].
 
 
== Weitere Ziele ==
 
[[Bild:Deutschland UNESCO Welterbestätten.png|right|500px|UNESCO Welterbestätten in Deutschland]]
 
Neben den Inseln und der Küste an [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] sind insbesondere die Mittelgebirge wie der [[Schwarzwald]] oder das [[Sauerland]] wichtige Urlaubsgebiete. Der [[Bodensee]] und der [[Bayerischer Wald|Bayerische Wald]] und die Weinregion [[Franken]] im Süden, der [[Harz]] in der Mitte, die [[Mecklenburgische Seenplatte]] im Nordosten, der [[Spreewald]] im Südosten sind nur weitere Beispiele für touristische Gegenden.
 
 
* [[Wörlitzer Park]]
 
* [[Norderney]]
 
* [[Roseninsel]]
 
* [[Hunsrück-Nahe|Hunsrück]]
 
 
Für '''Radtouren''' bietet sich das [[Münsterland]] mit seiner Parklandschaft an.
 
 
Das [[Ruhrgebiet]] bietet neben vielen musealisch aufbereiteten technischen Großanlagen des 19. und 20. Jahrhunderts die höchste Dichte verschiedener öffentlicher Trendsportanlagen in Deutschland.
 
 
[[Sehenswerte Eisenbahnen in Deutschland]]
 
 
[[Bundesgolddorf|Bundesgolddörfer]] wurden beim alle drei Jahre stattfindenden Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zunkunft" ausgezeichnet. Als Markenzeichen bieten diese ein gepflegtes Ortschaftsbild und viele Aktivitäten der Bevölkerung.
 
 
== Hintergrund ==
 
 
===Geschichte===
 
 
Seit jeher spielte die Kleinstaaterei in Deutschland eine große Rolle, was sich auch in der späten Gründung des Nationalstaates 1871 zeigte. (Man spricht bis 1870 vom Partikularismus, ab 1871 vom Föderalismus.) Der Kleinstaaterei ist allerdings auch ein von vielen Deutschen als besonders erachteter Kulturreichtum zu verdanken. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) brach das zweite Kaiserreich zusammen, 1919 wurde die Weimarer Republik gegründet. 1933 kamen die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler an die Macht und entfesselten den Zweiten Weltkrieg (1939-1945), in dem etwa 50 Millionen Menschen starben. Nach Ende des Krieges wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Während aus den drei westlichen, ehemals britischen, amerikanischen und französischen Besatzungszonen 1949 die sozial-marktwirtschaftlich (zunächst mit christlich-fundamentalistischer Prägung, später zunehmend wirtschaftsliberalistisch) orientierte Bundesrepublik entstand, wurde in der sowjetischen Besatzungszone die zunächst stalinistische, später marxistisch-leninistische Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet. Als Folge des "Wirtschaftswunders" in den 1950er-Jahren in der Bundesrepublik - genauer der intensiven Fernsehwerbung der BRD (die in der DDR zwar nicht empfangen werden durfte, aber konnte), die ein krasses Gegenbild zur DDR-Plan(mangel)wirtschaft darstellte - zog es viele Ostdeutsche in den Westen. Diesem Verlust an gut Ausgebildeten setzte die DDR-Führung 1961 ein Ende, als mit dem Bau der Berliner Mauer auch das "Schlupfloch" Berlin geschlossen wurde. Erst das Ende des Kalten Krieges leitete die Friedliche Revolution (1989) ein, die am 9. November 1989 zum Fall der Mauer und am 3. Oktober 1990 zur Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik führte. Diese Eingliederung - unter Experten aufgrund der immensen Kosten höchst umstritten - führte tatsächlich zu einer wirtschaftlichen Schieflage: Massenarbeitslosigkeit trat als Folge der brachialen Abwicklung der DDR-Planwirtschaft ein; viele Menschen verloren ihre ehemals sicheren Arbeitsplätze, da das Recht auf Arbeit zwar im Grundrechtskatalog der Ost-, nicht aber dem der Westdeutschen enthalten war. Seit dem Ende der 90er-Jahre befinden sich die deutschen Sozialsysteme in einem stetigen Niedergang: Beiträge wurden erhöht, Leistungen reduziert, Auflagen und Kontrollen verschärft. Folge dieser Reformen, die ihren Gipfel in den Hartz-IV-Gesetzen fanden, ist ein stetiger Rückgang der SPD-Stammwählerschaft; als Alternative formierte sich die Linkspartei, ein Zusammenschluss aus WASG (ehemalige Sozialdemokraten) und PDS (Nachfolgepartei der SED der DDR). Gleichzeitig ist ein Wiedererstarken des jahrelang bedeutungslosen Rechtsextremismus zu beobachten.
 
 
===Kultur===
 
Obwohl es auf eine lange Reihe von Dichtern zurückblicken kann, kann man die Kultur Deutschlands als eine Multikultur bezeichnen, in der eben diese Dichter ein Schattendasein fristen. Zwar wird sicherlich im Bildungswesen der deutschen Literatur eine gewisse Bedeutung beigemessen; primäres Interesse ist jedoch, einen "guten Europäer" (Weltbürger) zu erschaffen. So darf es auch nicht verwundern, dass die deutsche Fernsehwelt von US-Filmen dominiert wird, dass der Dönerladen gleichsam häufig anzutreffen ist wie die Hamburgerfiliale und dass viele Zugbegleiter neben Deutsch auch mehr oder minder perfektes Englisch sprechen.
 
Ein bekanntes Zerrbild besagt, dem Deutschen seien Arbeit, Auto, Schäferhund am wichtigsten. Wie bei vielen Zerrbildern steckt auch hierin ein Funken Wahrheit: Wer nicht arbeitet (bzw. arbeiten kann), wird - ähnlich einem Kriminellen - oftmals sozial ausgegrenzt; Deutschland ist eines der letzten Länder ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen; Tierschutz ist im Gesetz fest verankert.
 
Ein bei vielen Deutschen ausgeprägtes Kulturmerkmal ist ein fast schon manisches Preisbewusstsein (das seine Grenzen - man könnte es geahnt haben - bei Arbeit, Auto, Schäferhund (bei letzterem oftmals jedoch nur auf dessen Erwerb bezogen) findet); mittlerweile wird sogar von einer "Aldisierung der Gesellschaft" (Aldi ist ein bekannter Lebensmitteldiscounter) gesprochen. Die Aldisierung der Gesellschaft geht einher mit einer Überreglementierung der Sozialsysteme, was bereits daran deutlich wird, dass das deutsche Sozialgesetzbuch mittlerweile zwölf(!) Bände umfasst; die Reformen im Rahmen der "Agenda 2010", die eigentlich mehr Menschen in Arbeit bringen sollten, hatten ironischerweise einen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit zur unmittelbaren Folge. Der Zusammenhang zur Aldisierung liegt hierbei darin, dass aufgrund der Reduzierung der Sozialleistungen "Arbeitssuchende" mittlerweile kaum noch eine andere Wahl haben als die Produkte der Discounter zu kaufen, was die Existenzprobleme des Mittelstandes (die im übrigen eine wesentliche Ursache für die Arbeitslosigkeit sind) nur noch weiter verschärft.
 
 
=== Klima ===
 
 
Deutschland liegt in der warm gemäßigten Zone, Extremwerte treten nur selten auf. Im Westen ist das Klima ozeanisch, gekennzeichnet durch milde Winter und kühle Sommer. Die Durchschnittstemperatur im Winter liegt meist zwischen 1 und 3 C°, im Sommer bei 10-18 C°. Niederschläge fallen das ganze Jahr hindurch, im Westen mehr im Osten weniger. Im Osten ist das Klima kontinental, gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich im Winter zwischen -3 und 0 C°, im Sommer von 18-20 C°. Eine Besonderheit stellt der Oberrheingraben dar, er profitiert im Winter vom ozeanischem und im Sommer vom kontinentalem Klima.
 
 
in Süddeutschland ist das Klima noch etwas milder.
 
Winter 2 bis 5 °C  Sommer 20 bis 23 °C. etwas trockener als im Rest des Landes.
 
 
 
 
Klima Berlin
 
j 0 °C  f 2 °C m 5°C  a 9°C  m 14 °C  j 18 °C  j 20 °C  a  21 °C s 17 °C o 11 °C  n 7 °C  d 2 °C
 
 
10,5 °C
 
 
Klima köln
 
 
10,8 °C
 
 
Klima München
 
 
11,7 °C
 
 
== Anreise ==
 
 
EU-Bürger können mit einem gültigen Identitätsausweis einreisen, für Bürger vieler anderer westlicher Staaten genügt ein Reisepass. Ansonsten ist ein Visum zu beantragen, welches auch für die anderen [[Europa#Länder|Schengen-Länder]] gültig ist.
 
 
=== Flugzeug ===
 
 
Die wichtigsten Flughäfen Deutschlands sind [[Frankfurt am Main]] (FRA) und [[München]] (MUC). Die Flughäfen [[Düsseldorf]] (DUS), [[Berlin]]s (TXL, SXF und THF), [[Hamburg]] (HAM), [[Stuttgart]] (STR) sowie [[Köln]]-[[Bonn]] (CGN) sind darüber hinaus für internationale Flüge wichtig.
 
 
Billigfluggesellschaften wie Ryanair landen darüber hinaus auf kleineren Flughäfen wie [[Flughafen Frankfurt-Hahn|Hahn]] im Hunsrück (HHN), Karlsruhe/Baden-Baden (FKB), Dortmund (DTM), Paderborn (PAD), Lübeck (LBC), Weeze (Niederrhein-Airport) (NRN), Altenburg (AOC), Friedrichshafen (FDH), Zweibrücken (ZQW), Memmingen im Allgäu (FMM) und Neubrandenburg (FNB). Von hier aus existieren meist Busverbindungen, ab Friedrichshafen sogar eine Bahnverbindung in die nächsten großen Städte. Gegebenenfalls sind höhere Kosten für die Bus- bzw. Bahnfahrt einzurechnen.
 
 
=== Bahn ===
 
 
Deutschland ist an das europäische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz angeschlossen. Grenzüberschreitenden Regionalverkehr gibt es allerdings kaum, in den wenigen Fällen, wo er existiert, muss man - zumindest bei der Deutschen Bahn - mit altmodischem Wagenmaterial rechnen. Eine Bahnreise ist im Vergleich zum Flugverkehr relativ teuer, kann allerdings auf kürzeren Strecken Zeit sparen.
 
 
===Bus===
 
Busfahrten ins Ausland werden von der Deutschen Touring (Deutsche Bahn Gruppe) angeboten. Günstige Busfahrten nach Deutschland bzw. ins Europäischa Ausland findet man unter eurolines.com
 
 
===Auto===
 
 
Jedes Nachbarland besitzt eine Autobahnanbindung von Deutschland.
 
 
===Schiff===
 
Nennenswerte Fährverbindungen existieren zwischen diversen Ostseestädten(z. B. [[Putgarden]] (D) nach [[Rödby]] (DK), [[Rostock]] (D) nach [[Trelleborg]] (S), [[Gedser]] (DK)), [[Kleipeda]] (LT) und [[Helsinki]] (FIN). Es verkehren regelmäßig Personenschiffe zwischen Wien und Passau.
 
 
 
 
 
== Mobilität ==
 
 
=== Flugzeug ===
 
 
Es gibt in Deutschland ein sehr gut ausgebautes Linienflugnetz, selbst einige der kleinsten Flughäfen wie Uetersen (bei Hamburg) sind per Linienflug zu erreichen. Diese Flüge sind oftmals (bei rechtzeitiger Vorausbuchung) aufgrund der niedrigen Preise der Deutschen Bahn vorzuziehen. Außerdem existieren Mitflugzentralen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Regionalflughäfen in vielen Fällen sehr weit von den namensgebenden Städten entfernt liegen. So befindet sich der so genannte Flughafen „Frankfurt“-Hahn in einem völlig anderen Landesteil als die Stadt [[Frankfurt am Main]].
 
 
=== Bahn ===
 
 
{{Infobox|ICE|ICE ist die Abkürzung für die Zuggattung InterCityExpress der Deutschen Bahn. Es handelt sich dabei um Hochgeschwindigkeitszüge mit Höchstgeschwindigkeiten von 230 km/h (ICE T mit Neigetechnik <nowiki>=</nowiki> Baureihen 411 und 415), 280 km/h (ICE 1 <nowiki>=</nowiki> BR 401, das Original und ICE 2 <nowiki>=</nowiki> BR 402, halb so lang wie ICE 1) und 330 km/h (ICE 3, darf als einziger auf die Neubaustrecke [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] &ndash; [[Köln]]). Geschwindigkeiten über 200 km/h werden nur auf Neubaustrecken für den Hochgeschwindigkeitsverkehr ([[Würzburg]] &ndash; [[Fulda]] &ndash; [[Kassel]] &ndash; [[Hannover]], [[Stuttgart]] &ndash; [[Mannheim]], [[Berlin]] &ndash; [[Hannover]] und [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]-Flughafen &ndash; [[Köln]]) gefahren. Für die Benutzung der ICE benötigt man spezielle Fahrkarten, die etwas teurer sind als die normalen Fahrkarten für den Fernverkehr. Sie enthalten den Vermerk ''ICE'' und dahinter die Angabe des Streckenabschnitts mit ICE-Berechtigung.}}
 
Das deutsche Bahnsystem ([http://www.bahn.de Die Bahn]) verbindet die Wirtschaftszentren und wichtigsten Ferienregionen in annehmbarer Zeit. Nebenstrecken werden - sofern überhaupt noch existent - zumindest in den Fällen, wo Die Bahn noch selbst fährt, mit zumeist altmodischem Wagenmaterial bedient und sind im Regelfall langsam und verspätungsanfällig.
 
 
Bahnfahren ist vor allem im Fernverkehr (ICE, IC, D) abgesehen von einigen Angeboten des Unternehmens relativ teuer (oft ist ein Billigflug deutlich günstiger als eine Langstreckenzugfahrt mit der Deutsche Bahn ), da die Deutsche Bahn AG noch immer den deutschen Schienenverkehr dominiert. Deutschland gehört zur Interrail-Zone C.
 
Für Langstreckenfahrer lohnt sich die Bahncard (50 oder 25% Ermäßigung) oder die Frühbuchung (mindestens 3 Tage vor Abfahrt, mit Zugbindung). Im Internet gibt es wöchentlich wechselnde Sonderangebote (kontingentiert) für bestimmte Verbindungen (´Surf and Rail´). Für Besucher aus dem Ausland kann auch das Angebot ´Euro-Domino´ interessant sein.
 
Darüber hinaus können sehr preisbewusste Reisende am Wochenende das "Schönes Wochenende"-Ticket nutzen, mit dem bis zu fünf Erwachsene für einen Festpreis (30 € am Automat, 32 € mit Bedienung) an einem Tag des Wochenendes ohne Beschränkungen quer durch Deutschland mit Zügen des Regionalverkehrs (IRE, RE, RB, S sowie die meisten Privatbahnen) sowie den meisten übrigen Regionalverkehrsmitteln (U, Schwebebahn, Straßenbahn, Bus, Fähre) fahren können; ähnliche Tickets (auch werktags, dann aber erst ab 9 Uhr gültig) gibt es auch für alle Bundesländer. Diese Reisemöglichkeit ist jedoch meist mit einer wesentlich längeren Reisezeit und eventuell mehrmaligem Umsteigen verbunden. Vereinzelt existieren Wettbewerber der Deutschen Bahn AG, wie etwa der [http://www.inter-connex.de InterConnex], die häufig preisgünstigere Bahnfahrten anbieten.
 
 
Im Regionalverkehr gibt es inzwischen flächendeckend Ländertickets, mit denen Montags-Freitags von 09:00 bis 03:00 Uhr des Folgetags (an Wochenfeiertagen und in manchen Ländern auch am Wochenende bereits ab 00:00h) 5 Erwachsene zu einem Pauschalpreis zwischen 22 und 28 € alle Züge des Regionalverkehrs und häufig auch die Busse und Stadtbahnen in Verkehrsverbünden benutzen können. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gibt es auch eine Single-Version, die knapp 10 € günstiger ist. Bewegt man sich innerhalb eines Verkehrsverbundes lohnt sich meist ein Blick auf das Angebot an Tageskarten oder Zeitkarten mit Gültigkeit von 3-4 Tagen, 1 Woche oder einem Monat.
 
 
Sehr nützlich ist die Fahrplanauskunft unter [http://www.bahn.de]: Klickt man auf ´erweitert´, lassen sich Verbindungen von Haustür zu Haustür ermitteln (Haltestellen- oder Adresseneingabe wählbar), inklusive Angabe von Fußweg (mit Zeit und Karte), Bus, U- und Straßenbahn sowie natürlich den meisten Zügen in Europa! Besonders günstig kann man Tickets Lmind. 3 Tage vor Abfahrt buchen und so spart man bis zu 50%. Noch praktischer (sinnvoll insbesonders vor und nach den Öffnungszeiten) ist es im Internet (http://www.bahn.de/) zu buchen. Das fortschrittliche Bahn-Ticket zum Selbstausdrucken, kann man sich zum Beispiel im Hotel im Computerraum ausdrucken, ist eine geschützte Adobe PDF-Datei. Beachten muss man, dass man sich bei der Fahrkartenkontrolle dann mit dem selbstausgedruckten Ticket und der zum Bezahlen verwendeten Kreditkarte ausweisen muss.
 
 
=== Bus ===
 
 
*In Gebieten ohne adäquate Bahnanbindung übernehmen Busnetze den Regionalverkehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten gibt es kaum ein Angebot für innerdeutsche Fernbusfahrten; die meisten Fernbuslinien sind auf Berlin bzw. Polen ausgerichtet. Es ist prinzipiell möglich, sich in Deutschland nur per Bus fortzubewegen, jedoch sollte man beachten, dass dies mit extrem langen Reisezeiten und häufigen Umstiegen verbunden ist. Eine zentrale Auskunftsstelle existiert nicht; im Prinzip gibt zwar die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn Auskunft über die meisten Regionalbuslinien und ermöglicht sogar, Busse als einzig zulässiges Verkehrsmittel auszuwählen, jedoch ist diese dann in der Regel bei größeren Entfernungen aufgrund der Komplexität der Verbindung überfordert. Wichtiger Hinweis für Umsteiger zur Bahn: Wenn der Name der potentiellen Umstiegshaltestelle einen Bahnhof vermuten lässt, '''stand''' an dieser Stelle zumindest einmal ein Bahnhof. Da ein beträchtlicher Teil des Bahnnetzes (ca. 24000 km) jedoch stillgelegt bzw. abgebaut wurde, besteht keine Garantie dafür, dass dort heute noch Zugverkehr stattfindet.
 
*Das Problem bei den Busnetzen liegt in der unzureichenden Abstimmung von Tarifen und Fahrplänen zwischen den einzelnen Verkehrssystemen und -verbünden. Dies erschwert das Reisen besonders in solchen Regionen, die Randlagen meherer Bundesländer oder an Außengrenzen liegen, z.B. [[Eifel]], [[Alpen]], [[Westerwald]]. In Ballungszentren besteht häufig das Problem, dass Linien an den Stadtgrenzen enden.
 
 
===Mitfahrgelegenheiten===
 
 
Als preisgünstige Alternative zur Bahn für Fahrten für längere Entfernungen sind in Deutschland bezahlte Mitfahrgelegenheiten populär. Diese werden heute zumeist über das Internet vermittelt. Vielbesuchte Webseiten sind [http://www.mitfahrgelegenheit.de Mitfahrgelegenheit.de], [http://www.mitfahrzentrale.de Mitfahrzentrale.de] und [http://www.mfz.de Mfz.de]. Der Fahrpreis ist Verhandlungssache zwischen Fahrer und Mitfahrer, üblich sind aber 5-6 ct pro km. Bei längeren Distanzen ist in diesem Zusammenhang auch die [http://www.mitflugzentrale.de Mitflugzentrale] relevant.
 
 
===Auto===
 
 
In Deutschland lassen sich größere Distanzen schnell mit dem Auto überwinden. Dafür sorgt das gut ausgebaute, aber in die Jahre gekommene und reparaturbedürftige, Strassennetz. Viele Baustellen werden oft zum Dauerzustand und mindern den Spass am Fahren erheblich. Gerade die Autobahnen sorgen noch recht oft für hohe Reisegeschwindigkeiten, da es auf einigen Teilen keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Leider gibt es aber oft Baustellen und dadurch bedingte Geschwindigkeitsbegrenzungen samt unerfreulicher (weil teurer) Radarfallen.
 
 
Es wird jedoch an die "Richtgeschwindigkeit 130 km/h" auf Autobahnen errinnert. Die Autobahnen sind zwar in diesem Falle für höhrere Geschwindigkeiten ausgelegt, sollte es aber zu einem Unfall kommen, kann eine eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als 130 km/h als grob fahrlässig ausgelegt werden und daher strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen.
 
 
Weiterhin gilt in Deutschland das [[Rechtsfahrgebot]], welches besagt, dass die Fahrbahn soweit rechts wie möglich befahren werden muss.
 
 
Geschwindigkeitbegrenzungen:
 
 
PKW Strasse: 100 km/h - Autobahn: (Richtgeschwindigkeit 130 km/h) 
 
 
PKW + Anhänger Strasse: 80-100 km/h - Autobahn: 80-100 km/h
 
 
Auf mehrspurigen Schnellstraßen gilt außerorts ebenfalls die Geschwindigkeitsbegrenzung der Autobahnen, ansonsten die der Landstraßen; innerorts jedoch in beiden Fällen 50 km/h.
 
 
Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 60 km/h (sofern keine niedrigere Höchstgeschwindigkeit existiert; selbst in diesem Fall muss das Fahrzeug jedoch in der Lage sein, 60 km/h zu erreichen).
 
 
===Schiff===
 
 
Neben einigen Fähren, um z.B. die [[Nordseeinseln]] zu erreichen, den [[Bodensee]] zu überqueren, oder verschiedene Flüsse zu kreuzen, gibt es in Deutschland auf den großen Flüssen wie dem [[Rhein]], Elbe und der [[Donau]] auch Ausflugs- und Kreuzfahrten. Der Rhein ist in Deutschland auf seiner gesamten Länge für die kommerzielle Schifffahrt befahrbar.
 
 
===Fahrrad===
 
 
In ganz Deutschland gibt es ein Netz von relativ gut ausgeschilderten [[Liste der Radwanderwege|Radwanderwegen]]. Diese Fahrradwege haben überwiegend eine asphaltierte oder wassergebundene Oberfläche. Teilweise verlaufen sie auf wenig befahrenen Straßen. Viele Radwege führen entlang von Flüssen oder auf ehemaligen Bahnlinien, haben entsprechend geringe Steigungen und sind auch für Familien mit Kindern geeignet.
 
 
== Sprache ==
 
 
Deutsch ist die Landessprache, man spricht es häufig in Dialekten. Viele Menschen beherrschen als Fremdsprache Englisch, im Südwesten ist auch Französisch, im Osten ist noch Russisch verbreitet. In den Touristenzentren sind auch andere europäische Sprachen (insbesondere Französisch und Spanisch) verbreitet. Einwohner mit Migrationshintergrund sprechen häufig auch die Sprachen ihrer Herkunftsländer. Friesisch (in Nordfriesland und im Saterland), Dänisch (in Südschleswig) und Sorbisch (in der Lausitz) sind offizielle Minderheitensprachen in Deutschland.
 
 
== Einkaufen ==
 
 
Das Hauptzahlungsmittel ist Bargeld in der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.
 
 
Der Großteil der Geschäfte akzeptiert EC-Karten (Maestro-Card). Da zu jedem Standard-Konto bei einer deutschen Bank auch automatisch eine EC- oder damit kompatible Karte gehört, ist dies auch die üblicherweise genutzte bargeldlose Zahlungsart. Kreditkarten sind seltener und können bei etwa 400.000 Akzeptanzstellen und ca. 50.000 Bankautomaten verwendet werden. Man kann sich aber behelfen indem man Geld am Automaten abhebt und dann zahlt. Am weitesten sind Mastercard und VISA verbreitet. Akzeptanzstellen für American Express findet man etwas seltener. Inzwischen wird in Deutschland jeder zweite Betrag ab 50 € mit einer Karte bezahlt.
 
 
Schecks werden seit Jahren nicht mehr akzeptiert, einzige Ausnahme sind Banken, in denen in einigen Fällen auch Traveller Checks eingelöst werden können.
 
 
Die Bargeldversorgung wird durch das dichte Geldautomaten-Netz der deutschen Banken, Sparkassen und Postfilialen garantiert. Hier kann man problemlos mit EC- oder Kreditkarten, sowie allen Karten, die dem weltweiten Maestro-Verbund angehören, Geld abheben, wobei jedoch unter Umständen nicht unerhebliche Gebühren anfallen können. Nähere Informationen zu gebührenfreien Geldautomaten erteilt die kartenausgebende Bank bzw. Kreditkartenfirma.
 
 
Bei kleinen Beträgen wird Bargeld wegen der geringeren Kosten bevorzugt, dies gilt besonders für Cafés und Restaurants.
 
 
===Öffnungszeiten===
 
Die Öffnungszeiten sind im europäischen Vergleich sehr unpraktisch, insbesondere wenn man in Deutschland einem Beruf nachgeht. Für Touristen sind die Öffnungszeiten irrelevant, da man in der Regel mit freier Zeit kommt.
 
'''Geschäfte''' öffnen in Deutschland Montags bis Samstags von 6 bis 20 Uhr, in einigen Bundesländern auch darüber hinaus. In größeren Städten und generell bei großen Handelsketten wird zumindest in den Abendstunden diese Regelung voll ausgeschöpft. Kleinere Einzelhandelsgeschäfte haben jedoch meist nur bis 18 oder 19 Uhr geöffnet, Samstags wird bereits am späten Mittag geschlossen (Immer mehr Geschäfte, wie z.B. Lebensmittelketten haben aber auch hier bis 20 Uhr geöffnet). Friseursalons sind Montags meist geschlossen. Gänzlich vom Ladenschluss ausgenommen sind Friseurgeschäfte, Tankstellen sowie Geschäfte in Bahnhöfen, auf Flughäfen und in Kurorten - hier ist allerdings mit deutlich höheren Preisen zu rechnen. Weiterhin dürfen Bäckereien, obwohl sonst an die genannten Zeiten gebunden, Sonntag vormittags Kuchen und Brötchen verkaufen. Pro Stadt gibt es außerdem 4 verkaufsoffene Sonntage pro Jahr.
 
 
Seit dem 01.12.2006 haben einige Bundesländer bereits eine völlige Freigabe der Zeiten (mit Ausnahme des Sonntags) gestattet, zum Beispiel in [[Berlin]], [[Brandenburg]] und [[Hamburg]].
 
 
'''Restaurants, Kneipen, Cafés''' und dergleichen sind nicht an das Ladenschlussgesetz gebunden, die Öffnungszeiten werden von der Gemeinde geregelt und variieren dementsprechend. Der Montag gilt davon unabhängig in der Gastronomie traditionell als Ruhetag, ein Teil der Restaurants haben an diesem Tag geschlossen.
 
 
'''Banken und Postfilialen''' haben vergleichweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Postfilialen sind meist Montags bis Freitags zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet, Samstags bis 12 Uhr, häufig auch noch eine Stunde über Mittag. Dies kann bei kleineren Filialen (vorwiegend in ländlicher Gegend) erheblich reduziert sein. Banken schließen darüber hinausgehend in der Regel bereits um 16 Uhr und sind Samstags gänzlich geschlossen. Wenn man nur Geld benötigt kann man sich am Geldautomaten Euros ziehen. Bei allen Banken kann man das Konto über Automaten geführt werden. Weniger Glück hat man bei kleineren lokalen Banken, denn hier ist man aufgrund schwacher IT-Auststattung an die (im europäischen Vergleich) zu kurzen Öffnungszeiten gebunden.
 
 
An vielen Bank- und Postfiliale befinden sich jedoch Geld- bzw. Briefmarkenautomaten (letztere geben ''kein'' Wechselgeld!), die rund um die Uhr zugänglich sind.
 
 
== Küche ==
 
 
'''Eine''' spezifische deutsche Küche gibt es nicht, stattdessen existieren viele, insbesondere zwischen Nord- und Süddeutschland recht unterschiedliche Regionalküchen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die deutsche Küche zudem durch die Besatzungsmächte signifikant beeinflusst - während im Osten heutzutage osteuropäische Gerichte (insbesondere Soljanka (Eintopf) in zahlreichen Variationen) üblich sind, hat sich im Westen (insbesondere Ruhrgebiet) eine schnelle, sättigende Küche durchgesetzt (Brathähnchen, Pommes frites, Frikadellen). Während die badische Küche - wahrscheinlich durch die Nähe zu Frankreich bedingt - durch ihre vergleichsweise hohe Qualität überzeugt, tut dies die friesische Küche (in Norddeutschland) vor allem durch ihre Originalität.
 
 
== Nachtleben ==
 
 
== Unterkunft ==
 
 
* '''Jugendherbergen/Herbergen''' - In allen größeren Städten gibt es Jugendherbergen oder Hostels, die preisgünstig Unterkunft anbieten. Für Herbergen des DJH (Deutsches Jugendherbergswerk) ist eine Mitgliedschaft erforderlich, die man aber auch beim Einchecken erwerben kann. Der Standard ist im Vergleich zu anderen Ländern relativ hoch (z. T. besser als manches 2-Sterne-Hotel). Achtung: DJH-Herbergen bieten zwar meist Frühstück, manchmal auch Abendessen an, dafür sind sie nur selten mit Gäste-Küchen ausgestattet! Für privat geführte Hostels ist keine Mitgliedschaft erforderlich. Die Preise liegen im Durchschnitt zwischen 12 und 20 Euro pro Nacht in 4- bis 12-Bett-Zimmern/Dorms. Diese unabhängig und individuell geführten Häuser sind erste Wahl für alle die dem DJH Flair entfliehen wollen. Viele Backpacker Hostels sind in Deutschland dem [http://www.backpacker-network.de/ Backpacker Network Germany]angeschlossen. Bettwäsche kann normalerweise vor Ort ausgeliehen werden oder ist im Preis inbegriffen.
 
 
* '''Hotels/Pensionen''' - Ansonsten gibt es Pensionen (ca. 20 - 40 € pro Person Ü/F) und natürlich Hotels aller Preislagen. Extrem billig sind Etap-Hotels, welche allerdings häufig außerorts an stark befahrenen Straßen mit schlechter Anbindung an den ÖPNV liegen; bei ähnlichen Preisen wesentlich besser sind Ibis-Hotels, meist in Bahnhofsnähe gelegen. Vor allem mittelgroße Hotelketten wie Ringhotels oder Romantik-Hotels bieten in der Regel ein verlässliches Preis-Leistungs-Verhältnis.
 
 
* '''Privatzimmer''' gibt es in Deutschland natürlich auch, in großen Städten sind diese aber eher unüblich. Eine Alternative bieten hier Billighotels wie Ibis, Hostels/Pensionen sowie Jugendherbergen.
 
 
* '''Campingplätze''' - Es gibt in den meisten Gegenden einen oder mehrere Campingplätze. In Urlaubsregionen gibt es reichlich Campingplätze. Wikitravel hilft mit der [[Liste der Campingplätze/Deutschland|Liste der Campingplätze]] bei der Suche nach Orten mit einem Campingplatz. Viele der Plätze sind fast das ganze Jahr (bis auf Dezember/Januar) oder sogar das ganze Jahr geöffnet (Dusch-/Waschräume geheizt). Preise (1 Nacht/2Personen/1 Zelt/1 Auto): ca. 13 bis 20 EUR (wobei die Preisspanne mit ca. 7 bis 40 EUR sehr groß ist) Die große Mehrheit der Plätze ist weitgehend belegt durch Dauercamper. Für Nicht-Dauercamper gibt es meist eine mehr oder weniger große Wiese. Für die Duschen müssen auf den meisten Plätzen Duschmarken gekauft werden.
 
 
* '''Wild Campen''' - Wild campen ist offiziell verboten, und an einigen Stellen ist auch ''Lagern'' (d.h. im Schlafsack oder unter einer Decke übernachten) untersagt, insbesondere in Naturschutzgebieten. In der Realität ist wild campen auch in Deutschland möglich - vor allem in dünn besiedelten Gegenden z. B. neben wenig begangenen/befahrenen Waldwegen und in Schutzhütten, wenn man sich still verhält und sich Stellen aussucht, die nicht von Häusern einsehbar sind. 
 
 
* '''Ferienwohnungen''' sind häufig eine preislich sehr günstige Alternative. Kurzaufenthalte sind aufgrund des Reinigungsaufwandes teilweise mit Preisaufschlägen verbunden.
 
 
== Lernen ==
 
 
Das deutsche Bildungssystem gilt im internationalen Vergleich als relativ gut, wenn es auch qualitativ hinter denen vieler anderer Dienstleistungsnationen zurückbleibt. Prinzipiell hat jeder Deutsche ein staatlich zugesichtertes Recht auf Bildung.
 
Jedoch muss er Hochschulbildung zum großen Teil selbst finanzieren (v.a. die zugehörige Literatur!), zum anderen gibt es hier, bei staatlichen Fachhochschulen und Universitäten, Zulassungsbeschränkungen. Generell vermitteln deutsche Schulen eher theoretisches als anwendungsorientiertes Wissen; der Praxisanteil wird - sofern überhaupt vorhanden - im Rahmen der Verkürzung der Studienzeiten (überproportional) reduziert und ist in der Regel vom Studium bzw. von der Schulausbildung separiert. Weiterhin führt die Verkürzung der Studienzeiten dazu, dass einerseits die Lehrpläne ausgedünnt und andererseits die Studierenden immer dichter an ihrer Leistungsgrenze belastet werden. Die deutschen Professoren stehen in dem Ruf, ihre Lehr- und Forschungstätigkeit nur als Nebenbeschäftigung anzusehen; es gibt jedoch definitiv positive Ausnahmen.
 
 
== Arbeiten ==
 
 
Die Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit bietet in vielen Fällen einen ersten Überblick über Arbeitsplatzangebote in Deutschland.
 
Neben der Bundesagentur für Arbeit vermitteln auch private Arbeits- und Ausbildungsvermittlungen, die seit 2002 nicht mehr erlaubnispflichtig sind, freie Stellen. Arbeitslosigkeit und Anforderungen sind hoch; daher ist ein Arbeitsaufenthalt in Deutschland nur bei entsprechender Qualifikation zu empfehlen. Im Frühjahr (Spargelzeit) und Herbst (Weinlese) sind Erntehelfer stets willkommen; die Bezahlung ist aber deutlich schlechter als z.B. in den Niederlanden.
 
 
== Feiertage ==
 
 
{{Infobox|Feiertage|Da die Feiertage teilweise von Bundesland zu Bundesland variieren, erfolgt eine Listung für die Flächenstaaten in den jeweiligen Länderartikeln:
 
:[[Baden-Württemberg#Feiertage|Baden-Württemberg]] - [[Bayern#Feiertage|Bayern]] - [[Brandenburg#Feiertage|Brandenburg]] - [[Hessen#Feiertage|Hessen]] - [[Mecklenburg-Vorpommern#Feiertage|Mecklenburg-Vorpommern]] - [[Niedersachsen#Feiertage|Niedersachsen]] - [[Nordrhein-Westfalen#Feiertage|Nordrhein-Westfalen]] -  [[Rheinland-Pfalz#Feiertage|Rheinland-Pfalz]] - [[Saarland#Feiertage|Saarland]] - [[Sachsen#Feiertage|Sachsen]] - [[Sachsen-Anhalt#Feiertage|Sachsen-Anhalt]] - [[Schleswig-Holstein#Feiertage|Schleswig-Holstein]] - [[Thüringen#Feiertage|Thüringen]]
 
Für die drei Stadtstaaten ist die Auflistung links zu finden.}}
 
'''Feiertage für [[Berlin]], [[Bremen]] und [[Hamburg]]:'''
 
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| '''Termin''' || '''Name'''
 
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| 1. Januar || ''Neujahrstag''
 
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| {{Karfreitag}} || ''Karfreitag''
 
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| {{Ostermontag}} || ''Ostermontag''
 
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| 1. Mai || ''Maifeiertag''
 
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| {{Christi_Himmelfahrt}} || ''Christi Himmelfahrt''
 
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| {{Pfingstmontag}} || ''Pfingstmontag''
 
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| 3. Oktober || ''Tag der Deutschen Einheit''
 
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| 25. Dezember || ''1. Weihnachtstag''
 
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| 26. Dezember || ''2. Weihnachtstag''
 
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'''Ferientermine:'''
 
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{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0"
 
|-
 
| Land || Ostern/Frühjahr<br/>2006 || Himmelf./Pfingsten<br/>2006 || Sommer<br/>2006 || Herbst<br/>2006 || Weihnachten<br/>2006/2007 || Winter<br/>2007
 
|-
 
| [[Baden-Württemberg]] || 13.04. / 18.04. - 22.04. || 29.05. - 10.06. || 03.08. - 16.09. || 30.10. - 03.11. || 27.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Bayern]] || 10.04. - 22.04. || 06.06. - 17.06. || 31.07. - 11.09. || 30.10. - 04.11. || 27.12. - 05.01. || 19.02. - 24.02.
 
|-
 
| [[Berlin]] || 10.04. - 21.04. || 26.05. || 06.07. - 19.08. || 02.10. - 14.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Brandenburg]] || 12.04. - 21.04. || 26.05. || 06.07. - 19.08. || 02.10. - 14.10. / 30.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Bremen]] || 03.04. - 18.04. || 06.06. || 20.07. - 30.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 23.12. - 06.01. || 01.02. + 02.01.
 
|-
 
| [[Hamburg]] || 06.03. - 18.03. || 22.05. - 27.05. || 06.07. - 16.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 27.12. - 06.01. || 02.02.
 
|-
 
| [[Hessen]] || 10.04. - 22.04. || - || 17.07. - 25.08. || 16.10. - 28.10. || 23.12. - 12.01. || -
 
|-
 
| [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg-<br />Vorpommern]] || 10.04. - 19.04. || 26.05. / 02.06. - 06.06. || 10.07. - 19.08. || 23.10. - 28.10. || 27.12. - 05.01. || 05.02. - 17.02.
 
|-
 
| [[Niedersachsen]] || 03.04. - 18.04. || 26.05. + 06.06. || 20.07. - 30.08. || 02.10. / 16.10. - 28.10. || 23.12. - 06.01. || 01.02. - 02.02.
 
|-
 
| [[Nordrhein-Westfalen]] || 10.04. - 22.04. || 06.06. || 26.06. - 08.08. || 02.10. - 14.10. || 21.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Rheinland-Pfalz]] || 07.04. - 21.04. || - || 17.07. - 25.08. || 09.10. - 20.10. || 22.12. - 05.01. || -
 
|-
 
| [[Saarland]] || 10.04. - 22.04. || - || 17.07. - 26.08. || 18.10. - 31.10. || 21.12. - 06.01. || 15.02. - 21.02.
 
|-
 
| [[Sachsen]] || 13.04. - 21.04. || - || 24.07. - 01.09. || 16.10. - 27.10. || 22.12. - 02.01. || 12.02. - 23.02.
 
|-
 
| [[Sachsen-Anhalt]] || 10.04. - 13.04. || 26.05. - 02.06. || 20.07. - 30.08. || 23.10. - 30.10. || 22.12. - 05.01. || 01.02. - 10.02.
 
|-
 
| [[Schleswig-Holstein]] || 03.04. - 18.04. || - || 10.07. - 19.08. || 02.10. / 16.10. - 30.10. || 27.12. - 08.01. || -
 
|-
 
| [[Thüringen]] || 10.04. - 21.04. || 03.06. - 06.06. || 20.07. - 30.08. || 23.10. - 03.11. || 23.12. - 05.01. || 05.02. - 10.02.
 
|}
 
 
== Sicherheit ==
 
 
Deutschland gilt prinzipiell als sicheres Reiseland. Anfang August 2006 wurden zwei Anschläge mit Kofferbomben an Bahnhöfen vereitelt; ein Zusammenhang mit deutschen Militäraktionen im nahen Osten wird diskutiert, da einer der mutmaßlichen Attentäter aus dem Libanon stammt. Rechtsextremismus ist - vor allem in den Neuen Bundesländern - vorhanden. Es gab wiederholte Terrordrohungen gegen Deutschland, die Ernsthaftigkeit dieser ist allerdings fraglich.
 
 
== Gesund bleiben ==
 
Die medizinische Versorgung ist flächendeckend gewährleistet; ihre Qualität wird allgemein im europäischen Durchschnitt angesiedelt. Die Ärztedichte ist insgesamt noch eher hoch, nimmt aber im Osten und in strukturschwächeren Gebieten langsam ab. In der Regel entsprechen die Versorgungsmöglichkeiten den internationalen Standards. Es existiert ein Krankenhaussektor, der überwiegend die stationäre Versorgung der Patienten und den größten Teil der Notfallversorgung übernimmt, sowie ein Bereich mit niedergelassenen Ärzten (Allgemeinmediziner und Fachärzte), die in erster Linie für die ambulante Versorgung der Bevölkerung zuständig sind. Obwohl die Ärztedichte hoch ist, kommt es doch häufig zu langen Wartezeiten bei Terminen (bis mehrere Wochen oder sogar Monate bei vielen Fachärzten). Vergleichbar dicht, wie die Versorgung mit Haus- und Fachärzten ist die Verbreitung von Zahnärzten, die überwiegend in eigener Praxis tätig sind. Es gibt sowohl einen ärztlichen Notdienst, wie auch Apotheken, die nachts besetzt sind, die Adressen sind häufig über regionale oder überregionale Hotlines zu erfahren.
 
Das Versicherungssystem ist zweigeteilt. Es existieren eine staatliche und eine private Krankenversicherung. In der PKV sind etwa 10% der Bevölkerung versichert, die Übrigen 90% in der gesetzlichen Versicherung.
 
Vor der Einreise nach Deutschland sollten sich ausländische Staatsbürger bei Ihrer Krankenversicherung wegen der Kostenübernahme im Krankheitsfall erkundigen. Die Rechnungsstellung erfolgt sonst in der Regel auf private Rechnung. In Einzelfällen können die Kosten erheblich sein, insbesondere bei stationären Aufenthalten und im Falle von Operationen.
 
 
Das Leitungswasser hat Lebensmittelqualität und kann überall ohne Bedenken getrunken werden (Ausnahme: ein Schild ''Kein Trinkwasser''!) Die Badegewässer sind von unterschiedlicher Qualität. Die Wasserqualität wird überwacht. Gewässer in denen nicht gebadet werden darf sind mit Schildern gekennzeichnet. Nähere Auskünfte können bei den örtlichen Gemeinden eingeholt werden. In der Südhälfte herrscht Gefahr von FSME(Frühsommer-Meningoenzephalitis), '''([http://www.zecken.de/index.php?id=478 Verbreitungskarte])''' die durch Zeckenbiss übertragen wird. Bei Naturausflügen in diesem Gebiet wird eine Schutzimpfung empfohlen.
 
 
== Respekt ==
 
Obwohl die Deutschen im Allgemeinen offen und direkt sind, sollte man mit Äußerungen bezüglich Nationalsozialismus vorsichtig sein. Nazisymbole einschliesslich des Hitlergrußes sind verboten und werden zum Teil mit hohen Haftstrafen geahndet. Wer dennoch dieses sensible Thema anspricht, sollte sich gut mit Fakten und Gefühlen auskennen. Die Gefahr heftiger Kritik ist gerade hierbei sehr hoch. Die Zahl rechts- und linksextremer Anhänger entspricht der in anderen Ländern.
 
 
Fußball ist deutscher Nationalsport; hier sollte nur mitreden, wer weiß, was er sagt und sich sicher ist, niemanden mit seinen Äußerungen zu verärgern. Beim Fußball verstehen einige Deutsche keinen Spaß.
 
 
Wenn der Deutsche im allgemeinen eher pessimistisch und unzufrieden wirkt - vielleicht, weil ihn das zu immer neuen Höchstleistungen anspornt - sind die meisten Bürger doch offen, humorvoll und zufrieden, wenn man sie erst einmal besser kennengelernt hat. Manchmal ist die direkte Art für Zugereiste und Besucher etwas gewöhnungsbedürftig. Insbesonders die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat der Weltöffentlichkeit die eigentliche Lebensart gezeigt - und damit selbst einen Großteil der Deutschen überrascht.
 
 
== Kommunizieren ==
 
 
Das gesamte Land ist mit Festnetz- und ISDN-Telefonanschlüssen abgedeckt.
 
 
Die deutschen Mobilfunknetze sind sehr gut ausgebaut und bieten auch in ländlichen Gegenden meist  gute Verbindungen. UMTS sowie GPRS sind in Ballungsräumen empfangbar.
 
 
Es gibt zahllose Internetcafés mit meist guten Preisen. Der Ausbau von W-Lan Hotspots in größeren Städten wird schnell vorangetrieben, vor allem in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Plätzen, in Hotels und vereinzelten Cafés sind bereits Hotspots entstanden, die meist gekennzeichnet sind. Jedoch ist die Benutzung dieser Hotspots meistens kostenpflichtig.
 
 
Die Deutsche Post ist der größte Logistikkonzern weltweit. Innerhalb Deutschlands kommen Briefe meist in 1 - 2 Werktagen an. Pakete werden meist innerhalb von 2 - 3 Werktagen zugestellt. Es gibt inzwischen zahlreiche private Dienstleister für Briefe und Pakete.
 
 
== Weblinks ==
 
 
* [http://www.germanplaces.com Deutschland Urlaub in Bildern by German Places]  - Das Reiseportal mit Informationen, Sehenswürdigkeiten, Bildern und Tipps für Touristen mit dem Ziel Deutschland
 
<!-- Das folgende Portal scheint ausnahmsweise mal ganz gut zu sein. Bitte nicht löschen! [[Benutzer:flip666]] -->
 
* [http://www.deutschland.de Das offizielle und unabängige Portal der Bundesrepublik Deutschland]
 
* [http://www.bundesregierung.de Die Bundesregierung]
 
* [http://www.auswaertiges-amt.de Auswärtiges Amt]
 
* [http://www.deutschland-tourismus.de Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.]
 
* [http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de Tatsachen über Deutschland]
 
* [http://www.handbuch-deutschland.de Informationen für Einwanderer/innen]
 
* [http://www.mapstars.com/extern/index.php?option=com_wrapper&Itemid=125 Interaktive Karte von Deutschland ]
 
* [http://www.weltkarte.com/europa/deutschlandkarten.htm Online Landkarten und Stadtpläne von Deutschland]
 
* [http://www.club-seeker.com Clubs, Bars und Lounges in Deutschland]
 
* [http://www.karl-heinz-herrmann.de/Bilder/Wallpaper/HTML/Deutschland.php Wallpapersammlung Deutschland] und [http://bildschirmschoner.kostenlos-php.de/bildschirmschoner/deutschland/deutschland.php Bildschirmschonersammlung Deutschland]
 
 
{{Lage|Mitteleuropa}}
 
 
[[ca:Alemanya]]
 
[[en:Germany]]
 
[[eo:Germanio]]
 
[[es:Alemania]]
 
[[fi:Saksa]]
 
[[fr:Allemagne]]
 
[[hi:जर्मनी]]
 
[[hu:Németország]]
 
[[it:Germania]]
 
[[ja:ドイツ]]
 
[[nl:Duitsland]]
 
[[pl:Niemcy]]
 
[[pt:Alemanha]]
 
[[ro:Germania]]
 
[[sv:Tyskland]]
 
 
[[WikiPedia:Deutschland]]
 
[[Dmoz:Europa/Deutschland/]]
 
 
 
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Zusammenfassung:
 
 
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Unterschrift: [[Benutzer:79.64.127.75|79.64.127.75]] 21:50, 7. Nov. 2007 (CET)  Lage: {{Lage|}}  Geo: {{geo|Breitegrad|Längengrad}}
 
Sonderzeichen: Ä ä Ö ö ß Ü ü „“ &nbsp; • – — → ↔ ² ³ ½
 
Währungssymbole: ¢ $ € £ ฿ (Baht)  ¥ CHF Kč kr mk Rs zł
 
 
 
 
--------------------------------------------------------------------------------
 
 
Aktivitäten: * <do name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></do>
 
Ausgehen: * <drink name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></drink>
 
Einkaufen: * <buy name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></buy>
 
Küche: * <eat name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></eat>
 
Sehenswürdigkeiten: * <see name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></see>
 
Unterkunft: * <sleep name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" checkin="" checkout="" price=""></sleep>
 
Andere Liste: * <listing name="" alt="" address="" directions="" phone="" email="" fax="" url="" hours="" price=""></listing>
 
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EBB, der "Hintergrund" für Deutschland im deutsch(sprachig)en Wikitravel ist natürlich ein Sonderfall. Von daher finde ich es OK, relativ stark auf die geschichtliche Entwicklung abzuhaben. Wenn's jetzt aber irgend ein Land wie, sagen wir, Peru wäre, würde ich als Reisender mehr praktische Informationen erwarten, wie z.B. Mentalität, wie ist das Verhalten Ausländern (also Reisenden) gegenüber, wie ist das Verhältnis zu Nachbarstaaten, gibt es Tabus oder typische Fettnäpfchen und ähnlichs. Bezüglich der "Städte" und "weiteren Zielen": s.o. -- [[Benutzer:Hansm|Hansm]] 13:47, 12. Okt 2004 (EDT)
 
EBB, der "Hintergrund" für Deutschland im deutsch(sprachig)en Wikitravel ist natürlich ein Sonderfall. Von daher finde ich es OK, relativ stark auf die geschichtliche Entwicklung abzuhaben. Wenn's jetzt aber irgend ein Land wie, sagen wir, Peru wäre, würde ich als Reisender mehr praktische Informationen erwarten, wie z.B. Mentalität, wie ist das Verhalten Ausländern (also Reisenden) gegenüber, wie ist das Verhältnis zu Nachbarstaaten, gibt es Tabus oder typische Fettnäpfchen und ähnlichs. Bezüglich der "Städte" und "weiteren Zielen": s.o. -- [[Benutzer:Hansm|Hansm]] 13:47, 12. Okt 2004 (EDT)
  

Version vom 8. November 2007, 01:00 Uhr

Hedavid, ich habe mir erlaubt, gleich mal meine Wikitravel-Erfahrung einzubringen. Es ist hier üblich (hier ist natürlich gar nix üblich, aber in der englischen Version), wichtige Städt einfach aufzuzählen oder sehr knapp (ein paar Worte) zu beschreiben. Alles weitere an Beschreigungen erfolgen in den Städteartikeln. Desweiteren habe ich den Rotenburg-Link in die Form gebracht, die in Wikitravel:Konventionen zur Benennung von Artikeln Beschrieben wird. Externe Links sollten wenn möglich in den Text eingebettet werden. -- Sei nicht böse, aber bei der Wikipedianer-Übermacht hier habe ich das Gefühl, ein bisschen die Wikitravel-Gepflogenheiten hochhalten zu müssen. -- Hansm 13:26, 8. Okt 2004 (EDT)

Jetzt hab' ich's erst kappiert. Ja, die Tabelle ist gut, nur Wiki Markup. Ich fürchte, um sie am rechten Rand zu lassen brauchen wir einfach HTML, oder gibt's da auch noch einen Trick? -- Hansm 13:59, 8. Okt 2004 (EDT)

Bin für Kritik und auch Bearbeitungen offen, ist ja schließlich ein Wiki ;-) --Hedavid 17:50, 8. Okt 2004 (EDT)

EBB, der "Hintergrund" für Deutschland im deutsch(sprachig)en Wikitravel ist natürlich ein Sonderfall. Von daher finde ich es OK, relativ stark auf die geschichtliche Entwicklung abzuhaben. Wenn's jetzt aber irgend ein Land wie, sagen wir, Peru wäre, würde ich als Reisender mehr praktische Informationen erwarten, wie z.B. Mentalität, wie ist das Verhalten Ausländern (also Reisenden) gegenüber, wie ist das Verhältnis zu Nachbarstaaten, gibt es Tabus oder typische Fettnäpfchen und ähnlichs. Bezüglich der "Städte" und "weiteren Zielen": s.o. -- Hansm 13:47, 12. Okt 2004 (EDT)

Alles klar; werde das in Zukunft stärker beachten. Wobei eine gewisse geschichtliche Grundahnung einem Reisenden meines Erachtens immer gut ansteht. Und wenn wir ein wirklich umfassender Reiseführer werden wollen, gehört - glaube ich - dieser geschichtliche Abriss durchaus dazu (zumal viele Fettnäpfchen ja damit zusammenhängen). --EBB 04:57, 13. Sep 2004 (EDT)

Deutschlands Regionen - 7 plus minus 2 Regel

Eine Diskussion uber die zu verwendende Vorgabe bei Bundeslaendern wurde bereits auf Wikitravel Diskussion:Vorgaben für Artikel begonnen. Ich habe daher den Inhalt dieser Diskussion dort angefuegt. -- Fussi 09:20, 7. Jan 2006 (CET)

Abschnitt Respekt

(Beiträge von (einem) anonymen Benutzer(n) (zuletzt 23.01.2006 IP 129.217.129.134) im Abschnitt "Respekt" des Artikels hierher verlagert - Anmerkung: damit soll nicht der teils rüde Ton toleriert sein; Diskussionen zum Artikel bitte stets hier platzieren, - wenn möglich, als angemeldeter Benutzer --Harald_S.)

[Zitat]: "Anmerkung: Auch im Süden findet man viele Menschen, die nicht intolerant sind, genauso wie man im Rheinland deutlich unterkühlte Menschen findet! Am wenigsten Probleme hat man in ganz Deutschland, wenn man offen auf den anderen zugeht. Man sollte den anderen respektieren, unabhängig von Aussehen, Glauben und Meinung! Dann hat man kein Problem.

Anmerkung 2: Norddeutsche als unterkühlt und Süddeutsche als intolerant zu bezeichnen, ist für mich nicht nachvollziehbar, erst recht nicht, dass Rheinländer offener sein sollen. Mit Verlaub - das ist doch totaler Quatsch.

Anmerkung 3: Was für eine Ethno-Scheiße ist das denn ? (Mal d'rüber nachdenken ! So und nun dürft Ihr mich wieder löschen.)" [Zitat Ende]
--Harald S. 15:06, 23. Jan 2006 (CET)

Eben habe ich ebenfalls diesen Abschnitt gelesen und mich nach der Relevanz in diesem Artikel gefragt. Die Formulierungen sind extrem bescheiden und das Thema müsste Mentalität lauten. Daher: Weg damit.--84.164.153.228 16:19, 20. Apr 2006 (CEST)

Wenn wir uns hier selber einstufen müssen, dann merken wir vielleicht, wie idiotisch die Einlassungen über die „Mentalität“ der Leute in anderen Ländern sein können ... --Lycopithecus 14:36, 20. Sep 2006 (CEST)

Dieser Abschnitt wimmelt von Klischees, die für einen Leser wenig hilfreich sind. Speziell die Ausführungen zu Holocaust und Fußball sind voll daneben. Mag ja sein, dass ein paar verwirrte Geister den Holocaust leugnen, aber das ist doch weder Lehrmeinung noch wird es von der überwiegenden Mehrheit der Deutschen geteilt. Dieser Schwachsinn sollte schnellstmöglich geändert oder ganz gelöscht werden.

Da muss ich zustimmen, eigentlich der ganze Abschnitt ist furchtbarer, klischeehafter Mist. "Holocaust" und "Drittes Reich" sind Reizthemen, aber die mesiten schätzen meiner Meinung nach eher das offene, sachliche Gespräch darüber. Dass "in Deutschland gewisse Missstände herrschen", ist noch nichtmal in Deutschland "allgemein bekannt", im Ausland erst recht nicht. Es gibt politische Probleme wie in anderen Ländern auch und Klatschblätter thematisieren das zur "Renten-Lüge" oder "Benzin-Wut" hoch. Den Seitenhieb auf den Fußball finde ich besonders daneben, ich kenne genügend Leute, mich eingeschlossen, die auf dieses Thema überhaupt nicht emotional reagieren. Viel besser, mit wesentlich mehr Fakten und wesentlich weniger Klischees, hat es der englische Artikel gelöst. Sobdald ich dazu komme, werde ich den derzeitigen, peinlichen Mist hier entfernen und einen Großteil des englischen Artikels übersetzen. --217.235.97.77 16:40, 13. Feb. 2007 (CET)
Hallo unbekannte Benutzer,
Der Abschnitt ist ja wirklich völlig unsinniges Geschwafel. Ich habe ihn erstmal entfernt, ich glaube, da war nichts zu retten. Wäre schön, wenn Du Zeit hättest, Dich darum zu kümmern. --Flip666 19:20, 13. Feb. 2007 (CET)

Weitere Ziele

Für sehenswerte Eisenbahnen in Deutschland sollte insgesammt langfristig ein eigener Artikel in Wikitravel aufgebaut werden. Ebenso für sportliche Aktivitäten in Deutschland (wie z.B. Radfahren in Deutschland etc.). Ansonsten wird hier die Liste ewig lang und der Artikel unübersichtlich werden.

Ich denke hier sollte eigentlich langfristig ein Kategorienkatalog / Rubrikenkatalog für Reiseziele, Aktivitäten etc. entstehen (diese Unterpunkte dann ab einer bestimmten Größe ebenfalls in einen eigenen Artikel verschieben) und entsprechend verlinken.

Weiter habe ich die Box auf Anregung eines weiteren Wikitravelers eingefügt. Siehe hierzu auch die Diskussionsseite auf Bundesgolddorf. -- 84.164.188.252 21:06, 9. Apr 2006 (CEST)

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