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Deutschland: Unterschied zwischen den Versionen

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Mitteleuropa : Deutschland
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Version vom 10. Juli 2007, 22:59 Uhr


noframe
Lage
LocationGermany.png
Flagge
Gm-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Berlin
Staatsform: Bundesrepublik
Währung: Euro
Fläche: 357.021 qkm
Bevölkerung: 82,0 Mio.
Sprachen: Deutsch
Stromsystem: Europäischer Stecker
Telefonvorwahl: +49
Internet TLD: .de
Zeitzone: UTC +1



Deutschland ist nach Einwohnern der größte Staat in Mitteleuropa mit der vollständigen Staatsbezeichnung Bundesrepublik Deutschland. Deutschland ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union und gehört dem Schengener Abkommen an.

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Bundesländer

Geschichtlich bedingt spielen die Regionen auch heute in Deutschland noch eine große Rolle. Die Vielfältigkeit Deutschlands spiegelt sich deutlich in der Vielzahl der Regionen mit ihren spezifischen Eigenarten wider.

Karte von Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland ist in 16 Bundesländer gegliedert:


bedeutende grenzüberschreitende Regionen

Andere bedeutende Regionen

von Nord nach Süd:

Vergleiche auch Liste deutscher Feriengebiete.

Städte

Skyline von Frankfurt am Main
  • Bundeshauptstadt ist Berlin, das von 1961 bis 1989 durch die Berliner Mauer geteilt war und heute ein kulturelles Zentrum Deutschlands darstellt. Sie ist auch die bei weitem größte Stadt Deutschlands.
  • Die Bundesstadt Bonn war bis 1990 Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist Sitz einiger Bundesministerien und internationaler Einrichtungen. Besonders das Haus der Geschichte errinnert an die Funktion als Bundeshauptstadt.
  • Weitere wichtige Städte sind die Hafenstadt Hamburg und die bayerische Landeshauptstadt München
  • Historische Messestandorte sind die Bankenstadt Frankfurt am Main, Dresden mit der Semperoper und Hannover.
  • Karnevals- und Fasnachtshochburgen sind Köln mit dem berümten Kölner Dom, Mainz sowie Düsseldorf mit der Einkaufsmeile Königsallee (Auch als die Kö bekannt).
  • weiter bedeutend sind die Ruhrmetropole Essen und weitere Städte im Ruhrgebiet sowie Stuttgart als Standorte für Industrie, Technologie und Kultur
  • als touristische Bonbons gelten Weimar als Stadt Goethes und Schillers, das romantische Heidelberg mit seinem Schloss und der Altstadt, die beide als Weltkulturerbe gelten, das verträumte Freiburg mit dem schönsten Turm der Christenheit, die Main-(Wein)metropole Würzburg, das mittelalterliche Rothenburg ob der Tauber, die von den Römern gegründete Stadt Augsburg.

Weitere Ziele

Neben den Inseln und der Küste an Nord- und Ostsee sind insbesondere die Mittelgebirge wie der Schwarzwald oder das Sauerland wichtige Urlaubsgebiete. Der Bodensee und der Bayerische Wald und die Weinregion Franken im Süden, der Harz in der Mitte, die Mecklenburgische Seenplatte im Nordosten sind nur weitere Beispiele für touristische Gegenden.

Für Radtouren bietet sich das Münsterland mit seiner Parklandschaft an.

Das Ruhrgebiet bietet neben vielen musealisch aufbereiteten technischen Großanlagen des 19. und 20. Jahrhunderts die höchste Dichte verschiedener öffentlicher Trendsportanlagen in Deutschland.

Sehenswerte Eisenbahnen in Deutschland

Bundesgolddörfer wurden beim alle drei Jahre stattfindenden Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zunkunft" ausgezeichnet. Als Markenzeichen bieten diese ein gepflegtes Ortschaftsbild und viele Aktivitäten der Bevölkerung.

Hintergrund

Geschichte

Seit jeher spielte die Kleinstaaterei in Deutschland eine große Rolle, was sich auch in der späten Gründung des Nationalstaates 1871 zeigte. (Man spricht bis 1870 vom Partikularismus, ab 1871 vom Föderalismus.) Der Kleinstaaterei ist allerdings auch ein von vielen Deutschen als besonders erachteter Kulturreichtum zu verdanken. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) brach das zweite Kaiserreich zusammen, 1919 wurde die Weimarer Republik gegründet. 1933 kamen die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler an die Macht und entfesselten den Zweiten Weltkrieg (1939-1945), in dem etwa 50 Millionen Menschen starben. Nach Ende des Krieges wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Während aus den drei westlichen, ehemals britischen, amerikanischen und französischen Besatzungszonen 1949 die sozial-marktwirtschaftlich (später zunehmend wirtschaftsliberalistisch) orientierte Bundesrepublik entstand, wurde in der sowjetischen Besatzungszone die sozialistische Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet. Als Folge des "Wirtschaftswunders" in den 1950er-Jahren in der Bundesrepublik - genauer der intensiven Fernsehwerbung der BRD (die in der DDR zwar nicht empfangen werden durfte, aber konnte), die ein krasses Gegenbild zur DDR-Plan(mangel)wirtschaft darstellte - zog es viele Ostdeutsche in den Westen. Diesem Verlust an gut Ausgebildeten setzte die DDR-Führung 1961 ein Ende, als mit dem Bau der Berliner Mauer auch das "Schlupfloch" Berlin geschlossen wurde. Erst das Ende des Kalten Krieges leitete die Friedliche Revolution (1989) ein, die am 9. November 1989 zum Fall der Mauer und am 3. Oktober 1990 zur Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik führte. Diese Eingliederung - unter Experten aufgrund der immensen Kosten höchst umstritten - führte tatsächlich zu einer wirtschaftlichen Schieflage: Massenarbeitslosigkeit trat als Folge der brachialen Abwicklung der DDR-Planwirtschaft ein; viele Menschen verloren ihre ehemals sicheren Arbeitsplätze, da das Recht auf Arbeit zwar im Grundrechtskatalog der Ost-, nicht aber dem der Westdeutschen enthalten war. Seit dem Ende der 90er-Jahre befinden sich die deutschen Sozialsysteme in einem stetigen Niedergang: Beiträge wurden erhöht, Leistungen reduziert, Auflagen und Kontrollen verschärft. Berechtigte Folge dieser Reformen, die (hoffentlich!) ihren Gipfel in den Hartz-IV-Gesetzen fanden, ist ein stetiger Rückgang der SPD-Stammwählerschaft; als Alternative formierte sich die Linkspartei, ein Zusammenschluss aus WASG (ehemalige Sozialdemokraten) und PDS (Nachfolgepartei der SED der DDR). Gleichzeitig ist ein Wiedererstarken des jahrelang bedeutungslosen Rechtsextremismus zu beobachten. Durch Unterstützung der aggressiven US-"Verteidigungs"politik haben sich die Regierungen Schröder und Merkel zudem arabische Terrorgruppen zum Feind gemacht, welche mit Anschlägen in Deutschland drohen.

Kultur

Obwohl es auf eine lange Reihe von Dichtern zurückblicken kann, kann man die Kultur Deutschlands als eine Multikultur bezeichnen, in der eben diese Dichter ein Schattendasein fristen. Zwar wird sicherlich im Bildungswesen der deutschen Literatur eine gewisse Bedeutung beigemessen; primäres Interesse ist jedoch, einen "guten Europäer" (Weltbürger) zu erschaffen. So darf es auch nicht verwundern, dass die deutsche Fernsehwelt von US-Filmen dominiert wird, dass der Dönerladen gleichsam häufig anzutreffen ist wie die Hamburgerfiliale und dass viele Zugbegleiter neben Deutsch auch mehr oder minder perfektes Englisch sprechen. Ein bekanntes Zerrbild besagt, dem Deutschen seien Arbeit, Auto, Schäferhund am wichtigsten. Wie bei vielen Zerrbildern steckt auch hierin ein Funken Wahrheit: Wer nicht arbeitet (bzw. arbeiten kann), wird - ähnlich einem Kriminellen - oftmals sozial ausgegrenzt; Deutschland ist eines der letzten Länder ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen; Tierschutz ist im Gesetz fest verankert. Ein bei vielen Deutschen ausgeprägtes Kulturmerkmal ist ein fast schon manisches Preisbewusstsein (das seine Grenzen - man könnte es geahnt haben - bei Arbeit, Auto, Schäferhund (bei letzterem oftmals jedoch nur auf dessen Erwerb bezogen) findet); mittlerweile wird sogar von einer "Aldisierung der Gesellschaft" (Aldi ist ein bekannter Lebensmitteldiscounter) gesprochen.

Klima

Deutschland liegt in der gemäßigten Zone, Extremwerte treten nur selten auf. Im Westen ist das Klima ozeanisch, gekennzeichnet durch milde Winter und kühle Sommer. Die Durchschnittstemperatur im Winter liegt meist zwischen 1 und 3 C°, im Sommer bei 10-18 C°. Niederschläge fallen das ganze Jahr hindurch, im Westen mehr im Osten weniger. Im Osten ist das Klima kontinental, gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich im Winter zwischen -3 und 0 C°, im Sommer von 18-20 C°. Eine Besonderheit stellt der Oeingraben dar, er profitiert im Winter vom ozeanischem und im Sommer vom kontinentalem Klima.

Anreise

EU-Bürger können mit einem gültigen Identitätsausweis einreisen, für Bürger vieler anderer westlicher Staaten genügt ein Reisepass. Ansonsten ist ein Visum zu beantragen, welches auch für die anderen Schengen-Länder gültig ist.

Flugzeug

Die wichtigsten Flughäfen Deutschlands sind Frankfurt am Main (FRA) und München (MUC). Die Flughäfen Düsseldorf (DUS), Berlins (TXL, SXF und THF), Hamburg (HAM), Stuttgart (STR) sowie Köln-Bonn (CGN) sind darüber hinaus für internationale Flüge wichtig.

Billigfluggesellschaften wie Ryanair landen darüber hinaus auf kleineren Flughäfen wie Hahn im Hunsrück (HHN), Karlsruhe/Baden-Baden (FKB), Dortmund (DTM), Paderborn (PAD), Lübeck (LBC), Weeze (Niederrhein-Airport) (NRN), Altenburg (AOC), Friedrichshafen (FDH) und Zweibrücken (ZQW). Von hier aus existieren meist Busverbindungen, ab Friedrichshafen sogar eine Bahnverbindung in die nächsten großen Städte. Gegebenenfalls sind höhere Kosten für die Bus- bzw. Bahnfahrt einzurechnen.

Bahn

Deutschland ist nahezu perfekt an das europäische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz angeschlossen. Grenzüberschreitenden Regionalverkehr gibt es allerdings kaum, in den wenigen Fällen, wo er existiert, muss man - zumindest bei der Deutschen Bahn - mit altmodischem Wagenmaterial rechnen. Eine Bahnreise ist im Vergleich zum Flugverkehr relativ teuer, kann allerdings auf kürzeren Strecken Zeit sparen.

Bus

Busfahrten ins Ausland werden von der Deutschen Touring (Deutsche Bahn Gruppe) angeboten. Günstige Busfahrten nach Deutschland bzw. ins Europäischa Ausland findet man unter eurolines.com

Auto

Jedes Nachbarland besitzt eine Autobahnanbindung von Deutschland.

Schiff

Nennenswerte Fährverbindungen existieren zwischen diversen Ostseestädten(z. B. Putgarden (D) nach Rödby (DK), Rostock (D) nach Trelleborg (S), Gedser (DK)), Kleipeda (LT) und Helsinki (FIN). Es verkehren regelmäßig Personenschiffe zwischen Wien und Passau.

Mobilität

Flugzeug

Es gibt in Deutschland ein sehr gut ausgebautes Linienflugnetz, selbst einige der kleinsten Flughäfen wie Uetersen (bei Hamburg) sind per Linienflug zu erreichen. Diese Flüge sind oftmals (bei rechtzeitiger Vorausbuchung) aufgrund der niedrigen Preise der Deutschen Bahn vorzuziehen. Außerdem existieren Mitflugzentralen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Regionalflughäfen in vielen Fällen sehr weit von den namensgebenden Städten entfernt liegen. So befindet sich der so genannte Flughafen „Frankfurt“-Hahn in einem völlig anderen Landesteil als die Stadt Frankfurt am Main.

Bahn

ICE

ICE ist die Abkürzung für die Zuggattung InterCityExpress der Deutschen Bahn. Es handelt sich dabei um Hochgeschwindigkeitszüge mit Höchstgeschwindigkeiten von 230 km/h (ICE T mit Neigetechnik = Baureihen 411 und 415), 280 km/h (ICE 1 = BR 401, das Original und ICE 2 = BR 402, halb so lang wie ICE 1) und 330 km/h (ICE 3, darf als einziger auf die Neubaustrecke FrankfurtKöln). Geschwindigkeiten über 200 km/h werden nur auf Neubaustrecken für den Hochgeschwindigkeitsverkehr (WürzburgFuldaKasselHannover, StuttgartMannheim, BerlinHannover und Frankfurt-Flughafen – Köln) gefahren. Für die Benutzung der ICE benötigt man spezielle Fahrkarten, die etwas teurer sind als die normalen Fahrkarten für den Fernverkehr. Sie enthalten den Vermerk ICE und dahinter die Angabe des Streckenabschnitts mit ICE-Berechtigung.

Das Bahnsystem (Die Bahn) in Deutschland ist sehr gut ausgebaut, Infrastruktur und viele Nahverkehrszüge sind allerdings marode, Verspätungen sind die Regel. Bahnfahren ist vor allem im Fernverkehr (ICE, IC, D) abgesehen von einigen Angeboten des Unternehmens relativ teuer, da die Deutsche Bahn AG noch immer Quasi-Monopolist ist. Deutschland gehört zur Interrail-Zone C. Für Langstreckenfahrer lohnt sich die Bahncard (50 oder 25% Ermäßigung) oder die Frühbuchung (mindestens 3 Tage vor Abfahrt, mit Zugbindung). Im Internet gibt es wöchentlich wechselnde Sonderangebote (kontingentiert) für bestimmte Verbindungen (´Surf and Rail´). Für Besucher aus dem Ausland kann auch das Angebot ´Euro-Domino´ interessant sein. Darüber hinaus können sehr preisbewusste Reisende am Wochenende das "Schönes Wochenende"-Ticket nutzen, mit dem bis zu fünf Erwachsene für einen Festpreis (30 € am Automat, 32 € mit Bedienung) an einem Tag des Wochenendes ohne Beschränkungen quer durch Deutschland mit Zügen des Regionalverkehrs (IRE, RE, RB, S sowie die meisten Privatbahnen) sowie den meisten übrigen Regionalverkehrsmitteln (U, Schwebebahn, Straßenbahn, Bus, Fähre) fahren können. Diese Reisemöglichkeit ist jedoch meist mit einer wesentlich längeren Reisezeit und eventuell mehrmaligem Umsteigen verbunden. Vereinzelt existieren Wettbewerber der Deutschen Bahn AG, wie etwa der InterConnex, die häufig preisgünstigere Bahnfahrten anbieten.

Im Regionalverkehr gibt es inzwischen flächendeckend Ländertickets, mit denen Montags-Freitags von 09:00 bis 03:00 Uhr des Folgetags (an Wochenfeiertagen und in manchen Ländern auch am Wochenende bereits ab 00:00h) 5 Erwachsene zu einem Pauschalpreis zwischen 22 und 28 € alle Züge des Regionalverkehrs und häufig auch die Busse und Stadtbahnen in Verkehrsverbünden benutzen können. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gibt es auch eine Single-Version, die knapp 10 € günstiger ist. Bewegt man sich innerhalb eines Verkehrsverbundes lohnt sich meist ein Blick auf das Angebot an Tageskarten oder Zeitkarten mit Gültigkeit von 3-4 Tagen 1 Woche oder einem Monat.

Sehr nützlich ist die Fahrplanauskunft unter [1]: Klickt man auf ´erweitert´, lassen sich Verbindungen von Haustür zu Haustür ermitteln (Haltestellen- oder Adresseneingabe wählbar), inklusive Angabe von Fußweg (mit Zeit und Karte), Bus, U- und Straßenbahn sowie natürlich den meisten Zügen in Europa!

Bus

  • In Gebieten ohne adäquate Bahnanbindung übernehmen Busnetze den Regionalverkehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten gibt es kaum ein Angebot für innerdeutsche Fernbusfahrten; die meisten Fernbuslinien sind auf Berlin bzw. Polen ausgerichtet. Es ist prinzipiell möglich, sich in Deutschland nur per Bus fortzubewegen, jedoch sollte man beachten, dass dies mit extrem langen Reisezeiten und häufigen Umstiegen verbunden ist. Eine zentrale Auskunftsstelle existiert nicht; im Prinzip gibt zwar die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn Auskunft über die meisten Regionalbuslinien und ermöglicht sogar, Busse als einzig zulässiges Verkehrsmittel auszuwählen, jedoch ist diese dann in der Regel bei größeren Entfernungen aufgrund der Komplexität der Verbindung überfordert. Wichtiger Hinweis für Umsteiger zur Bahn: Wenn der Name der potentiellen Umstiegshaltestelle einen Bahnhof vermuten lässt, stand an dieser Stelle zumindest einmal ein Bahnhof. Da ein beträchtlicher Teil des Bahnnetzes (ca. 23786,2 km) jedoch stillgelegt bzw. abgebaut wurde, besteht keine Garantie dafür, dass dort heute noch Zugverkehr stattfindet.
  • Das Problem bei den Busnetzen liegt in der unzureichenden Abstimmung von Tarifen un Fahrplänen zwischen den einzelnen Verkehrssystemen und -verbünden. Dies erschwert das Reisen besonders in solchen Regionen, die Randlagen meherer Bundesländer oder an Außengrenzen liegen, z.B. Eifel, Alpen, Westerwald

Mitfahrgelegenheiten

Als preisgünstige Alternative zur Bahn für Fahrten für längere Entfernungen sind in Deutschland bezahlte Mitfahrgelegenheiten populär. Diese werden heute zumeist über das Internet vermittelt. Vielbesuchte Webseiten sind Mitfahrgelegenheit.de, Mitfahrzentrale.de und Mfz.de. Der Fahrpreis ist Verhandlungssache zwischen Fahrer und Mitfahrer, üblich sind aber 5-6 ct pro km.

Auto

In Deutschland lassen sich größere Distanzen ausgesprochen schnell mit dem Auto überwinden. Dafür sorgt das gut ausgebaute Strassennetz. Gerade die Autobahnen sorgen noch recht oft für hohe Reisegeschwindigkeiten, da es auf einigen Teilen keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Es wird jedoch an die "Richtgeschwindigkeit 130 km/h" auf Autobahnen errinnert. Diese besagt, dass diese Straßen für diese Geschwindigkeit ausgelegt sind. Im Falle eines Unfalls kann eine eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als 130 km/h als grob fahrlässig ausgelegt werden und darüberhinaus strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen.

Geschwindigkeitbegrenzungen:

PKW Strasse: 100km/h - Autobahn: (Richtgeschwindigkeit 130 km/h)

PKW + Anhänger Strasse: 80-100 km/h - Autobahn: 80-100 km/h

Schiff

Neben einigen Fähren, um z.B. die Nordseeinseln zu erreichen, den Bodensee zu überqueren, oder verschiedene Flüsse zu kreuzen, gibt es in Deutschland auf den großen Flüssen wie dem Rhein oder der Donau auch Ausflugs- und Kreuzfahrten. Der Rhein ist in Deutschland auf seiner gesamten Länge für die kommerzielle Schifffahrt befahrbar.

Fahrrad

In ganz Deutschland gibt es ein Netz von relativ gut ausgeschilderten Radwanderwegen. Diese Fahrradwege haben überwiegend eine asphaltierte oder wassergebundene Oberfläche. Teilweise verlaufen sie auf wenig befahrenen Straßen. Viele Radwege führen entlang von Flüssen oder auf ehemaligen Bahnlinien, haben entsprechend geringe Steigungen und sind auch für Familien mit Kindern geeignet.

Sprache

Deutsch ist die Landessprache, man spricht es häufig in Dialekten. Viele Menschen beherrschen als Fremdsprache Englisch, im Südwesten ist auch Französisch, im Osten ist noch Russisch verbreitet. In den Touristenzentren sind auch andere europäische Sprachen (insbesondere Französisch und Spanisch) verbreitet. Einwohner mit Migrationshintergrund sprechen häufig auch die Sprachen ihrer Herkunftsländer. In Schleswig ist Dänisch offizielle Minderheitensprache.

Einkaufen

Das Hauptzahlungsmittel ist Bargeld in der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.

Der Großteil der Geschäfte akzeptiert deutsche EC-Karten (Maestro-Card). Da zu jedem Standard-Konto bei einer deutschen Bank auch automatisch eine EC- oder damit kompatible Karte gehört, ist dies auch die üblicherweise genutzte bargeldlose Zahlungsart. Kreditkarten sind daher seltener, werden aber nichtsdestotrotz ebenfalls meistens akzeptiert. Am weitesten sind Mastercard und VISA verbreitet. Akzeptanzstellen für American Express findet man etwas seltener. Inzwischen wird in Deutschland jeder zweite Betrag ab 50 € mit einer Karte bezahlt.

Schecks werden seit Jahren nicht mehr akzeptiert, einzige Ausnahme sind Touristenstädte und Banken, in denen in einigen Fällen auch Traveller Checks eingelöst werden können.

Die Bargeldversorgung wird durch das dichte Geldautomaten-Netz der deutschen Banken, Sparkassen und Postfilialen garantiert. Hier kann man problemlos mit EC- oder Kreditkarten, sowie allen Karten, die dem weltweiten Maestro-Verbund angehören, Geld abheben, wobei jedoch unter Umständen nicht unerhebliche Gebühren anfallen können. Nähere Informationen zu gebührenfreien Geldautomaten erteilt die kartenausgebende Bank bzw. Kreditkartenfirma.

Bei kleinen Beträgen wird Bargeld wegen der geringeren Kosten bevorzugt, dies gilt besonders für Cafés und Restaurants.

Öffnungszeiten

Geschäfte dürfen in Deutschland überall Montags bis Samstags von 6 bis 20 Uhr öffnen, in einigen Bundesländern auch darüber hinaus. In größeren Städten und generell bei großen Handelsketten wird zumindest in den Abendstunden diese Regelung voll ausgeschöpft. Kleinere Einzelhandelsgeschäfte haben jedoch meist nur bis 18 oder 19 Uhr geöffnet, Samstags wird bereits am späten Mittag geschlossen (Immer mehr Geschäfte, wie z.B. Lebensmittelketten haben aber auch hier bis 20 Uhr geöffnet). Friseursalons sind Montags meist geschlossen. Gänzlich vom Ladenschluss ausgenommen sind Friseurgeschäfte, Tankstellen sowie Geschäfte in Bahnhöfen, auf Flughäfen und in Kurorten - hier ist allerdings mit deutlich höheren Preisen zu rechnen. Weiterhin dürfen Bäckereien, obwohl sonst an die genannten Zeiten gebunden, Sonntag vormittags Kuchen und Brötchen verkaufen. Pro Stadt sind außerdem zur Zeit 4 verkaufsoffene Sonntage pro Jahr geplant.

Seit dem 01.12.2006 haben einige Bundesländer bereits eine völlige Freigabe der Zeiten (mit Ausnahme des Sonntags) gestattet, zum Beispiel in Berlin, Brandenburg und Hamburg.

Davon unabhängig wurden während Fußballweltmeisterschaft 2006 in einigen Austragungsorten die Regelungen vorübergehend außer Kraft gesetzt.

Restaurants, Kneipen, Cafés und dergleichen sind nicht an das Ladenschlussgesetz gebunden, die Öffnungszeiten werden von der Gemeinde geregelt und variieren dementsprechend. Der Montag gilt davon unabhängig in der Gastronomie traditionell als Ruhetag, ein Teil der Restaurants haben an diesem Tag geschlossen.

Banken und Postfilialen haben vergleichweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Postfilialen sind meist Montags bis Freitags zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet, Samstags bis 12 Uhr, häufig auch noch eine Stunde über Mittag. Dies kann bei kleineren Filialen (vorwiegend in ländlicher Gegend) erheblich reduziert sein. Banken schließen darüber hinausgehend in der Regel bereits um 16 Uhr und sind Samstags gänzlich geschlossen.

An vielen Bank- und Postfiliale befinden sich jedoch Geld- bzw. Briefmarkenautomaten (letztere geben kein Wechselgeld!), die rund um die Uhr zugänglich sind.

Küche

Eine spezifische deutsche Küche gibt es nicht, stattdessen existieren viele, insbesondere zwischen Nord- und Süddeutschland recht unterschiedliche Regionalküchen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die deutsche Küche zudem durch die Besatzungsmächte signifikant beeinflusst - während im Osten heutzutage osteuropäische Gerichte (insbesondere Soljanka (Eintopf) in zahlreichen Variationen) üblich sind, hat sich im Westen (insbesondere Ruhrgebiet) eine schnelle, sättigende Küche durchgesetzt (Brathähnchen, Pommes frites, Frikadellen). Während die badische Küche - wahrscheinlich durch die Nähe zu Frankreich bedingt - durch ihre vergleichsweise hohe Qualität überzeugt, tut dies die friesische Küche (in Norddeutschland) vor allem durch ihre Originalität.

Nachtleben

Unterkunft

  • Jugendherbergen/Herbergen - In allen größeren Städten gibt es Jugendherbergen oder Hostels, die preisgünstig Unterkunft anbieten. Für Herbergen des DJH (Deutsches Jugendherbergswerk) ist eine Mitgliedschaft erforderlich, die man aber auch beim Einchecken erwerben kann. Der Standard ist im Vergleich zu anderen Ländern relativ hoch (z. T. besser als manches 2-Sterne-Hotel). Achtung: DJH-Herbergen bieten zwar meist Frühstück, manchmal auch Abendessen an, dafür sind sie nur selten mit Gäste-Küchen ausgestattet! Für privat geführte Hostels ist keine Mitgliedschaft erforderlich. Die Preise liegen im Durchschnitt zwischen 12 und 20 Euro pro Nacht in 4- bis 12-Bett-Zimmern/Dorms. Diese unabhängig und individuell geführten Häuser sind erste Wahl für alle die dem DJH Flair entfliehen wollen. Viele Backpacker Hostels sind in Deutschland dem Backpacker Network Germanyangeschlossen. Bettwäsche kann normalerweise vor Ort ausgeliehen werden oder ist im Preis inbegriffen.
  • Hotels/Pensionen - Ansonsten gibt es Pensionen (ca. 20 - 40 € pro Person Ü/F) und natürlich Hotels aller Preislagen. Extrem billig sind Etap-Hotels, welche allerdings in der Regel außerorts an stark befahrenen Straßen mit schlechter Verkehrsanbindung liegen. Vor allem mittelgroße Hotelketten wie Ringhotels oder Romantik-Hotels bieten in der Regel ein verlässliches Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Privatzimmer gibt es in Deutschland natürlich auch, in großen Städten sind diese aber eher unüblich. Eine Alternative bieten hier Billighotels wie Ibis, Hostels/Pensionen sowie Jugendherbergen.
  • Campingplätze - Es gibt in den meisten Gegenden einen oder mehrere Campingplätze. In Urlaubsregionen gibt es reichlich Campingplätze. Wikitravel hilft mit der Liste der Campingplätze bei der Suche nach Orten mit einem Campingplatz. Viele der Plätze sind fast das ganze Jahr (bis auf Dezember/Januar) oder sogar das ganze Jahr geöffnet (Dusch-/Waschräume geheizt). Preise (1 Nacht/2Personen/1 Zelt/1 Auto): ca. 13 bis 20 EUR (wobei die Preisspanne mit ca. 7 bis 40 EUR sehr groß ist) Die große Mehrheit der Plätze ist weitgehend belegt durch Dauercamper. Für Nicht-Dauercamper gibt es meist eine mehr oder weniger große Wiese. Für die Duschen müssen auf den meisten Plätzen Duschmarken gekauft werden.
  • Wild Campen - Wild campen ist offiziell verboten, und an einigen Stellen ist auch Lagern (d.h. im Schlafsack oder unter einer Decke übernachten) untersagt, insbesondere in Naturschutzgebieten. In der Realität ist wild campen auch in Deutschland möglich - vor allem in dünn besiedelten Gegenden z. B. neben wenig begangenen/befahrenen Waldwegen und in Schutzhütten, wenn man sich still verhält und sich Stellen aussucht, die nicht von Häusern einsehbar sind.
  • Ferienwohnungen sind häufig eine preislich sehr günstige Alternative. Kurzaufenthalte sind aufgrund des Reinigungsaufwandes teilweise mit Preisaufschlägen verbunden.

Lernen

Das deutsche Bildungssystem gilt im internationalen Vergleich als relativ gut, wenn es auch qualitativ hinter dem vieler anderer Dienstleistungsnationen zurückbleibt. Prinzipiell hat jeder Deutsche ein staatlich zugesichtertes Recht auf Bildung. Jedoch muss er Hochschulbildung zum großen Teil selbst finanzieren (v.a. die zugehörige Literatur!), zum anderen gibt es hier, bei staatlichen Fachhochschulen und Universitäten, Zulassungsbeschränkungen. Ein weiteres typisch deutsches Problem ist, dass weiterführende Schulen (Sekundarstufe) häufig baufällig sind und ein chronischer Lehrkräftemangel herrscht (obwohl genügend arbeitslose Lehrer existieren ...). Generell vermitteln deutsche Schulen eher theoretisches als anwendungsorientiertes Wissen; der Praxisanteil wird - sofern überhaupt vorhanden - im Rahmen der Verkürzung der Studienzeiten (überproportional) reduziert und ist in der Regel vom Studium bzw. von der Schulausbildung separiert. Die deutschen Professoren stehen in dem Ruf, ihre Lehr- und Forschungstätigkeit nur als Nebenbeschäftigung anzusehen; es gibt jedoch definitiv positive Ausnahmen. Eine neutrale Informationsquelle über die Qualität von Professoren ist MeinProf.de. Generell verfügen kleinere Hochschulen über bessere Professoren, größere dafür über bessere Infrastruktur.

Arbeiten

Die Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit bietet in vielen Fällen einen ersten Überblick über Arbeitsplatzangebote in Deutschland. Neben der Bundesagentur für Arbeit vermitteln auch private Arbeits- und Ausbildungsvermittlungen, die seit 2002 nicht mehr erlaubnispflichtig sind, freie Stellen. Arbeitslosigkeit und Anforderungen sind hoch; daher ist ein Arbeitsaufenthalt in Deutschland nur bei entsprechender Qualifikation zu empfehlen.

Feiertage

Feiertage

Da die Feiertage teilweise von Bundesland zu Bundesland variieren, erfolgt eine Listung für die Flächenstaaten in den jeweiligen Länderartikeln:

Baden-Württemberg - Bayern - Brandenburg - Hessen - Mecklenburg-Vorpommern - Niedersachsen - Nordrhein-Westfalen - Rheinland-Pfalz - Saarland - Sachsen - Sachsen-Anhalt - Schleswig-Holstein - Thüringen

Für die drei Stadtstaaten ist die Auflistung links zu finden.

Feiertage für Berlin, Bremen und Hamburg:

Termin Name
1. Januar Neujahrstag
18. April 2014 Karfreitag
21. April 2014 Ostermontag
1. Mai Maifeiertag
29. Mai 2014 Christi Himmelfahrt
9. Juni 2014 Pfingstmontag
3. Oktober Tag der Deutschen Einheit
25. Dezember 1. Weihnachtstag
26. Dezember 2. Weihnachtstag

Ferientermine:

Land Ostern/Frühjahr
2006
Himmelf./Pfingsten
2006
Sommer
2006
Herbst
2006
Weihnachten
2006/2007
Winter
2007
Baden-Württemberg 13.04. / 18.04. - 22.04. 29.05. - 10.06. 03.08. - 16.09. 30.10. - 03.11. 27.12. - 05.01. -
Bayern 10.04. - 22.04. 06.06. - 17.06. 31.07. - 11.09. 30.10. - 04.11. 27.12. - 05.01. 19.02. - 24.02.
Berlin 10.04. - 21.04. 26.05. 06.07. - 19.08. 02.10. - 14.10. 27.12. - 05.01. 05.02. - 10.02.
Brandenburg 12.04. - 21.04. 26.05. 06.07. - 19.08. 02.10. - 14.10. / 30.10. 27.12. - 05.01. 05.02. - 10.02.
Bremen 03.04. - 18.04. 06.06. 20.07. - 30.08. 02.10. / 16.10. - 28.10. 23.12. - 06.01. 01.02. + 02.01.
Hamburg 06.03. - 18.03. 22.05. - 27.05. 06.07. - 16.08. 02.10. / 16.10. - 28.10. 27.12. - 06.01. 02.02.
Hessen 10.04. - 22.04. - 17.07. - 25.08. 16.10. - 28.10. 23.12. - 12.01. -
Mecklenburg-
Vorpommern
10.04. - 19.04. 26.05. / 02.06. - 06.06. 10.07. - 19.08. 23.10. - 28.10. 27.12. - 05.01. 05.02. - 17.02.
Niedersachsen 03.04. - 18.04. 26.05. + 06.06. 20.07. - 30.08. 02.10. / 16.10. - 28.10. 23.12. - 06.01. 01.02. - 02.02.
Nordrhein-Westfalen 10.04. - 22.04. 06.06. 26.06. - 08.08. 02.10. - 14.10. 21.12. - 05.01. -
Rheinland-Pfalz 07.04. - 21.04. - 17.07. - 25.08. 09.10. - 20.10. 22.12. - 05.01. -
Saarland 10.04. - 22.04. - 17.07. - 26.08. 18.10. - 31.10. 21.12. - 06.01. 15.02. - 21.02.
Sachsen 13.04. - 21.04. - 24.07. - 01.09. 16.10. - 27.10. 22.12. - 02.01. 12.02. - 23.02.
Sachsen-Anhalt 10.04. - 13.04. 26.05. - 02.06. 20.07. - 30.08. 23.10. - 30.10. 22.12. - 05.01. 01.02. - 10.02.
Schleswig-Holstein 03.04. - 18.04. - 10.07. - 19.08. 02.10. / 16.10. - 30.10. 27.12. - 08.01. -
Thüringen 10.04. - 21.04. 03.06. - 06.06. 20.07. - 30.08. 23.10. - 03.11. 23.12. - 05.01. 05.02. - 10.02.

Sicherheit

Deutschland gilt prinzipiell als sicheres Reiseland. Anfang August 2006 wurden zwei Anschläge mit Kofferbomben an Bahnhöfen vereitelt; ein Zusammenhang mit deutschen Militäraktionen im nahen Osten wird diskutiert, da einer der mutmaßlichen Attentäter aus dem Libanon stammt. Rechtsextremismus ist - vor allem in den Neuen Bundesländern - vorhanden, allerdings weitaus weniger problematisch als die Geschichte vermuten lässt. Es gab eine Terrordrohung gegen Deutschland, die Ernsthaftigkeit dieser ist allerdings fraglich.

Gesund bleiben

Die ärztliche Versorgung ist sehr gut. Es gibt sowohl einen ärztlichen Notdienst, wie auch Apotheken, die nachts besetzt sind. Das Leitungswasser hat Lebensmittelqualität und kann überall ohne Bedenken getrunken werden (Ausnahme: ein Schild Kein Trinkwasser), die Badegewässer sind von unterschiedlicher Qualität. Manchmal mit Kolibakterien verseucht. Deswegen sind Schilder mit Badeverbot zu beachten. Die Wasserqualität wird überwacht. Nähere Auskünfte können bei den Gemeinden eingeholt werden. In der Südhälfte herrscht erhebliche Gefahr von FSME(Frühsommer-Meningoenzephalitis), die durch Zeckenbiss übertragen wird. Bei Naturausflügen in diesem Gebiet wird eine Schutzimpfung empfohlen.

Respekt

Kommunizieren

Das gesamte Land ist mit Festnetz- und ISDN-Telefonanschlüssen abgedeckt.

Die deutschen Mobilfunknetze sind sehr gut ausgebaut und bieten auch in ländlichen Gegenden meist gute Verbindungen. UMTS sowie GPRS sind in Ballungsräumen empfangbar.

Es gibt zahllose Internetcafés mit meist guten Preisen. Der Ausbau von W-Lan Hotspots in größeren Städten wird schnell vorangetrieben, vor allem in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Plätzen, in Hotels und vereinzelten Cafés sind bereits Hotspots entstanden, die meist gekennzeichnet sind. Jedoch ist die Benutzung dieser Hotspots meistens kostenpflichtig.

Die Deutsche Post ist der größte Logistikkonzern weltweit. Innerhalb Deutschlands kommen Briefe meist in 1 - 2 Werktagen an. Pakete werden meist innerhalb von 2 - 3 Werktagen zugestellt. Es gibt inzwischen zahlreiche private Dienstleister für Briefe und Pakete.

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