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Danzig: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Danzig''' ([[Sprachführer Polnisch|polnisch]]: ''Gdańsk'') ist eine Stadt in [[Polen]] und Hauptstadt der Wojewodschaft [[Pommern]]. Danzig gilt als eine der schönsten Städte in Polen und an der Ostsee. Als größter polnischer Ostseehafen war Danzig Jahrhunderte lang das reiche Handelstor der polnisch-litauischen Adelsrepublik nach Westeuropa und Übersee.
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'''Danzig''' ([[Sprachführer Polnisch|polnisch]]: ''Gdańsk'') ist eine Stadt in [[Polen]] und Hauptstadt der Woiwodschaft [[Pommern]]. Danzig gilt als eine der schönsten Städte in Polen und an der Ostsee. Als größter polnischer Ostseehafen war Danzig Jahrhunderte lang das reiche Handelstor der polnisch-litauischen Adelsrepublik nach Westeuropa und Übersee.
  
 
== Stadtteile ==
 
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=== Flugzeug ===
 
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Die größte Fluggesellschaft ist die Polskie Linie Lotnicze (LOT), diese Gesellschaft fliegt von Danzig Ziele in Polen, Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Auch deutsche, österreichische und schweizer Fluggesellschaften landen in Danzig. Wizzair, Ryanair und Easyjet fliegen auch nach Danzig. Vor dem Flughafen befindet sich rechts die Bushaltestelle, ab der Linie 4 für 3 zł in etwa 30 min ins Zentrum (Endstation Hauptbahnhof) fährt. Ein Taxi kostet ca. 45 zł.
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Der '''[http://www.airport.gdansk.pl/ Port lotniczy Gdańsk im. Lecha Wałęsy (GDN)]''' ist ein kleiner internationaler Verkehrsflughafen etwa 10 km westlich der Innenstadt. Er wird aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:
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* '''Air Berlin''' aus Berlin-Tegel
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* '''LOT Polish Airlines''' von Frankfurt am Main und München
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* '''Lufthansa''' aus Frankfurt am Main und München
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* '''Wizz Air''' aus Köln, Dortmund und Lübeck
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Vor dem Flughafen befindet sich rechts die Bushaltestelle, ab der Busse der Linie 210 für 3,40 zł in etwa 30 min ins Zentrum (Hauptbahnhof) fahren. Vor dem Einsteigen auf das Ziel achten, da die 210er Busse vom Flughafen aus in unterschiedliche Richtungen fahren - ins Zentrum führt die Route mit dem Endpunkt "ORUNIA, ul.Gościnna". Den Fahrplan gibt es [http://ztm.gda.pl/rozklady/rozklad-210-11-1.html hier]. Ein Taxi kostet ca. 45 zł.
  
 
=== Bahn ===
 
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== Mobilität ==
 
== Mobilität ==
 
Taxis sind recht preiswert, viel sicherer als in vielen Reiseführern noch angegeben und alle mit Taxametern ausgerüstet. Diese werden aber für Kurzfahrten oft nicht eingestellt und pauschal 10 zł (= 2,50€) berechnet. Ziele innerhalb der Altstadt sind leicht zu Fuß erreichbar.
 
Taxis sind recht preiswert, viel sicherer als in vielen Reiseführern noch angegeben und alle mit Taxametern ausgerüstet. Diese werden aber für Kurzfahrten oft nicht eingestellt und pauschal 10 zł (= 2,50€) berechnet. Ziele innerhalb der Altstadt sind leicht zu Fuß erreichbar.
Für Ausflüge (Festung Marienburg, Sopot, Gdingen, Elblag, Hela-Halbinsel, Kolberg) eignen sich Nahverkehrszüge ab Hauptbahnhof gut. Züge fahren häufig und sind recht sauber aber meist überhitzt. Infoschalter geben gut Auskunft, Tickets erhält man leicht wenn man die (natürlich) polnische  Städtenamen benutzt (also z.B. Malbork anstelle von Marienburg). Insbesondere die 3 Städte der Dreistadt (Danzig, Zopot und Gdingen) sind mit der schnellen Stadtbahn SKM (Danzig-Gdingen 4 zł) sehr gut verbunden.
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Für Ausflüge (Festung Marienburg, Sopot, Gdingen, Elblag, Hela-Halbinsel, Kolberg) eignen sich Nahverkehrszüge ab Hauptbahnhof gut. Züge fahren häufig und sind recht sauber, aber meist überhitzt. Infoschalter geben gut Auskunft, Tickets erhält man leicht, wenn man die (natürlich) polnische  Städtenamen benutzt (also z.B. Malbork anstelle von Marienburg). Insbesondere die 3 Städte der Dreistadt (Danzig, Zopot und Gdingen) sind mit der schnellen Stadtbahn SKM (Danzig-Gdingen 4 zł) sehr gut verbunden.
 
Ab Danziger Fähranleger (Zielona Brama, zwischen Krantor und Grünem Tor) legen die schnellen Fährkatamarane nach [[Hela]] (hübsches Fischerdorf auf der Putziger Nehrung) und nach dem wichtigsten polnischen Badeort Kolberg ab. Vom Hafen Gdingen starten die großen Fährschiffe, die praktisch sämtliche Orte an der Ostsee ansteuern.   
 
Ab Danziger Fähranleger (Zielona Brama, zwischen Krantor und Grünem Tor) legen die schnellen Fährkatamarane nach [[Hela]] (hübsches Fischerdorf auf der Putziger Nehrung) und nach dem wichtigsten polnischen Badeort Kolberg ab. Vom Hafen Gdingen starten die großen Fährschiffe, die praktisch sämtliche Orte an der Ostsee ansteuern.   
Die Verständigung ist außerordentlich leicht: Englisch ist bei jüngeren Leuten weit verbreitet und gut verständlich. Bei älteren Leuten häufig auch deutsch, russisch ist etwas außer Mode und wird gern vermieden. Es kommen aber auch viele junge Russen/innen aus Kaliningrad und der russischen Exklave, dem ehemaligen nördlichen Ostpreussen, nach Danzig um heftige Partys zu feiern.
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Die Verständigung ist außerordentlich leicht: Englisch ist bei jüngeren Leuten weit verbreitet und gut verständlich. Bei älteren Leuten häufig auch deutsch, russisch ist etwas außer Mode und wird gern vermieden. Es kommen aber auch viele junge Russen/innen aus Kaliningrad und der russischen Exklave, dem ehemaligen nördlichen Ostpreußen, nach Danzig, um heftige Partys zu feiern.
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Fahrpreise:
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Einzelfahrkarte (nur für Busse und Straßenbahn, nicht für SKM-Züge) 3,20 PLN
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24-Stundenfahrkarte (Busse, Straßenbahnen und SKM-Züge) 20 PLN
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72-Stundenfahrkarte (Busse, Straßenbahnen und SKM-Züge) 40 PLN
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Studenten unter 26 mit ISIC-Card zahlen den halben Preis
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Tickets für SKM-Züge sind entfernungsabhängig und kosten zwischen 2,60 PLN (bis 6 km) und 24 PLN (181 bis 200 km).
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Wasser-Straßenbahn (Schiffsverbindung Gdansk-Hel, nur im Sommer) 24 PLN, Studenten unter 26 mit ISIC-Card 12 PLN
  
 
== Sehenswürdigkeiten ==
 
== Sehenswürdigkeiten ==
Die Altstadt besteht aus den beiden Teilen "Rechtstadt" (= Główne Miasto) und sogenannten "Altstadt" (= Stare Miasto), die aber außer der Katarinenkirche und der Brigittenkirche nichts Sehenswertes enthält, weil Sie nach vollkommener Zerstörung im 2. Weltkrieg schnell, lieblos und unschön hochgezogen wurde. Die herrliche Rechtstadt ist ist vom Hauptbahnhof leicht zu Fuß erreichbar. Der Eindruck beim Bummel über die Hauptstrasse Langer Markt (Długi Targ) ist insbesondere am Abend überwältigend - selbst für Vielgereiste. Sie verbindet den Kohlenmarkt (Targ Weglowy) mit dem Flüßchen Mottlau (Stare Mottlawa) und wird am Anfang und am Ende von zwei prächtigen wuchtigen und doch grazilen Torbauwerken abgegrenzt. Das Goldene Tor (Złota Brama) und das Grüne Tor (Zielona Brama) sind wie der gesamte Lange Markt bemerkenswerte Beispiele der hochgelobten polnischen Restaurateure. Man muß bedenken, dass Danzig im 2. Weltkrieg zweimal heftig umkämpft und völlig zerstört war.
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Die Altstadt besteht aus den beiden Teilen "Rechtstadt" (= Główne Miasto) und sogenannten "Altstadt" (= Stare Miasto), die aber außer der Katarinenkirche und der Brigittenkirche nichts Sehenswertes enthält, weil sie nach vollkommener Zerstörung im 2. Weltkrieg schnell, lieblos und unschön hochgezogen wurde. Die herrliche Rechtstadt ist ist vom Hauptbahnhof leicht zu Fuß erreichbar. Der Eindruck beim Bummel über die Hauptstrasse Langer Markt (Długi Targ) ist insbesondere am Abend überwältigend - selbst für Vielgereiste. Sie verbindet den Kohlenmarkt (Targ Weglowy) mit dem Flüsschen Mottlau (Stare Mottlawa) und wird am Anfang und am Ende von zwei prächtigen wuchtigen und doch grazilen Torbauwerken abgegrenzt. Das Goldene Tor (Złota Brama) und das Grüne Tor (Zielona Brama) sind wie der gesamte Lange Markt bemerkenswerte Beispiele der hochgelobten polnischen Restaurateure. Man muß bedenken, dass Danzig im 2. Weltkrieg zweimal heftig umkämpft und völlig zerstört war.
 
Es fällt besonders auf, dass es in der Rechtstadt nahezu keinen sichtbaren Beton gibt und auch die Reklametafeln und Beleuchtungen sind sehr dezent. Pflaster sind geschmackvoll und stilsicher ausgewählt und das Strassenbild ist harmonisch.
 
Es fällt besonders auf, dass es in der Rechtstadt nahezu keinen sichtbaren Beton gibt und auch die Reklametafeln und Beleuchtungen sind sehr dezent. Pflaster sind geschmackvoll und stilsicher ausgewählt und das Strassenbild ist harmonisch.
Ein weiteres Highlight ist die Frauengasse (Ulica Mariacka) mit den eigenartigen, höchst reichhaltigen terrassenartigen Vorbauten der Häuser (genannt Beischläge). Große Teile der "Buddenbrock"-Verfilmung (nach dem Buch von Thoma Mann, Regisseur Franz Peter Wirth) wurden hier und nicht in Lübeck gedreht. Von der Frauengasse kommt man durch das Frauentor nach wenigen Metern zum weltberühmten Krantor. [[Image:Danziger Wahrzeichen.jpg|thumb|Krantor]]  
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Ein weiteres Highlight ist die Frauengasse (Ulica Mariacka) mit den eigenartigen, höchst reichhaltigen terrassenartigen Vorbauten der Häuser (genannt Beischläge). Große Teile der "Buddenbrock"-Verfilmung (nach dem Buch von Thomas Mann, Regisseur Franz Peter Wirth) wurden hier und nicht in Lübeck gedreht. Von der Frauengasse kommt man durch das Frauentor nach wenigen Metern zum weltberühmten Krantor. [[Image:Danziger Wahrzeichen.jpg|thumb|Krantor]]  
Auf dem kurzen Weg kommt man an vielen kleinen, aber feinen Gasthäusern vorbei u.a. dem Storch und dem Goldwasser, Heimat des Danziger Goldwassers (ein milder Schnaps mit echten Blattgoldflittern drin). Beachtet auch die herrlichen Türen im ganzen Altstadtbereich.
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Auf dem kurzen Weg kommt man an vielen kleinen, aber feinen Gasthäusern vorbei u.a. dem Storch und dem Goldwasser, Heimat des Danziger Goldwassers (ein milder Schnaps mit echten Blattgoldflittern drin). Man beachte auch die herrlichen Türen im ganzen Altstadtbereich.
Auch wer kein Freund von Kirchen ist, sollte sich die Marienkirche (Kosciol Mariacki) ansehen, immerhin die größte Backsteinkirche der Welt. Die Große Mühle (Wielki Mlyn) ist ganz in der Nähe und ebenfalls ganz aus Backsteinen erbaut (1350). Sie war 600 Jahre lang eine der größten Profanbauten im Mittelalter.
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Die Große Mühle (Wielki Mlyn) ist ganz in der Nähe und ebenfalls ganz aus Backsteinen erbaut (1350). Sie war 600 Jahre lang eine der größten Profanbauten im Mittelalter.
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Auch wer kein Freund von Kirchen ist, sollte sich die Marienkirche (Kosciol Mariacki) ansehen, immerhin die größte mittelalterliche Backsteinkirche der Welt. Der Bau begann 1343 und dauerte über 150 Jahre. Der Turm stockte man auf eine Höche von 82 Metern auf, dieses architektonisches Element beherrscht die Silhouette der Kirche und wurde, neben dem Krantor, zum Wahrzeichen der Stadt. In der Kirche selbst befindet sich, neben den vielen anderen Kunstwerken, eine besondere Sehenswürdigkeit: die Astronomische Uhr, gebaut zwischen 1464 und 1470 von Hans Düringer – außer der Uhrzeit gibt sie Auskunft über Datum, Feiertage und Mondphasen.
  
 
== Aktivitäten ==
 
== Aktivitäten ==
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'''Kostenlose Stadtrundfahrt''', dank der täglichen kostenlosen Stadtrundfahrt "Alternative Danzig" entdecken Sie die spannende Seite der Stadt in Begleitung erfahrener Reiseführer. Erkunden Sie die versteckten Sehenswürdigkeiten Danzigs, erfahren Sie ungewöhnliche Fakten und entdecken den lokalen Lebensstil und den einheimischen Geschmack! Die Stadtrundfahrt beginnt täglich um 12.00 Uhr am Haupteingang zu der St.-Marien-Kirche und wird in englischer Sprache durchgeführt.
  
 
== Einkaufen ==
 
== Einkaufen ==
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'''Bigos'''
 
'''Bigos'''
  
Bigos ist das polnische Nationalgericht, das in allen Regionen Polens zubereitet wird. Die Hauptzutaten sind Sauerkraut, Weisskohl, getrocknete Waldpilze, Fleisch und Wurst. Je nach Vorlieben und Region werden jedoch gerne auch weitere Zutaten benutzt (im Süden Polens z.B. getrocknete Pflaumen). Früher hat man eben alles "passende", was so eben noch an Resten da war benutzt.
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Bigos ist das polnische Nationalgericht, das in allen Regionen Polens zubereitet wird. Die Hauptzutaten sind Sauerkraut, Weisskohl, getrocknete Waldpilze, Fleisch und Wurst. Je nach Vorlieben und Region werden jedoch gerne auch weitere Zutaten benutzt (im Süden Polens z.B. getrocknete Pflaumen). Früher hat man eben alles "Passende", was so eben noch an Resten da war, benutzt.
  
  
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Sehr angesagt ist der ''Tiger Pub'' in der u. Rajska (Rechtstadt), eine kleine moderne Bar, die dem zurückgetretenen Weltklasse-Boxer Darius "Tiger" Michalczewski gehört.
 
Sehr angesagt ist der ''Tiger Pub'' in der u. Rajska (Rechtstadt), eine kleine moderne Bar, die dem zurückgetretenen Weltklasse-Boxer Darius "Tiger" Michalczewski gehört.
 
Das Gazeta Rock Cafe in der ul. Tkacka in der Nähe des tollen Zeughauses ist selbst in frühen Stunden schon gerammelt voll, weil es wirklich gute Musik bringt und Tanzen geradezu erzwingt.
 
Das Gazeta Rock Cafe in der ul. Tkacka in der Nähe des tollen Zeughauses ist selbst in frühen Stunden schon gerammelt voll, weil es wirklich gute Musik bringt und Tanzen geradezu erzwingt.
Das ''Yesterday'' in der ul. Piwna (nahe der Marienkirche) schwelgt in Farben in Stil der späten Beatles und ist vorallem nach 23 Uhr beliebt.  
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Das ''Yesterday'' in der ul. Piwna (nahe der Marienkirche) schwelgt in Farben in Stil der späten Beatles und ist vor allem nach 23 Uhr beliebt.  
 
[http://www.parlament.com.pl/ ''Klub Parlament''] am Kohlenmarkt ist ein topmoderner Tanzpalast auf mehreren Etagen mit topfitten und modischen Youngsters und mittlerweile im Zeitalter von Ryanair ein richtig internationeler Treff.
 
[http://www.parlament.com.pl/ ''Klub Parlament''] am Kohlenmarkt ist ein topmoderner Tanzpalast auf mehreren Etagen mit topfitten und modischen Youngsters und mittlerweile im Zeitalter von Ryanair ein richtig internationeler Treff.
 
Etwas ruhiger, aber sehr kontaktfreudig geht es im [http://www.barbados.net.pl ''Barbados''] (nähe Holiday Inn) am Hauptbahnhof zu.
 
Etwas ruhiger, aber sehr kontaktfreudig geht es im [http://www.barbados.net.pl ''Barbados''] (nähe Holiday Inn) am Hauptbahnhof zu.
 
Eine tolle, sehr dezente und äußerst geschmackvolle Weinbar ist das ''Spiritus Sanctus'' in der nähe der Marienkirche.
 
Eine tolle, sehr dezente und äußerst geschmackvolle Weinbar ist das ''Spiritus Sanctus'' in der nähe der Marienkirche.
Und wer gerade durch die Frauengasse flaniert und von Bernsteinschmuckläden ermüdet ist, findet in dem gemütlichen ''U Literatow'' Muße und Entspannung bei einer großen Auswahl von herbatas, den polnischen Teesorten, oder sogar bei einem Glässchen Wodka, das man in Polen auch schon am frühen Nachmittag trinken darf.
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Und wer gerade durch die Frauengasse flaniert und von Bernsteinschmuckläden ermüdet ist, findet in dem gemütlichen ''U Literatow'' Muße und Entspannung bei einer großen Auswahl von herbatas, den polnischen Teesorten, oder sogar bei einem Gläschen Wodka, das man in Polen auch schon am frühen Nachmittag trinken darf.
  
 
== Unterkunft ==
 
== Unterkunft ==
Es finden sich leicht Hotels nach internationalen Standards (Podewils, Hanza, Holiday Inn Gdansk, Mercure Hevelius Gdansk, ab 400 PLN). Es gibt auch viele Hostels im Bereich 30 PLN (Baltic Hostel am Hauptbahnhof,Hostel przy Targu Rybnym in der ul. Grodzka). Ein empfehlenswerter Geheimtip: [http://www.litarion.pl Willa Litarion], ein kleines Hotel, elegant und gleichzeitig als Familienunternehmen sehr persönlich.
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Es finden sich leicht Hotels nach internationalen Standards (Podewils, Hanza, Holiday Inn Gdansk, Mercure Hevelius Gdansk, ab 400 PLN) oder auch günstigere Hotels im Stadtzentrum (Hotel Willa Litarion, Hotel Willa Biala Lilia, ab 160 PLN). Es gibt auch viele Hostels im Bereich 30 PLN (Baltic Hostel am Hauptbahnhof, Hostel przy Targu Rybnym in der ul. Grodzka).
  
 
== Lernen ==
 
== Lernen ==
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== Kommunizieren ==
 
== Kommunizieren ==
 
Neben der polnischen Sprache kann man sich in Danzig vor allem mit jüngeren Leuten auf Deutsch und Englisch verständigen. Die Älteren haben alle Russisch gelernt. Nicht alle wollen jedoch diese Sprache wieder benutzen.
 
Neben der polnischen Sprache kann man sich in Danzig vor allem mit jüngeren Leuten auf Deutsch und Englisch verständigen. Die Älteren haben alle Russisch gelernt. Nicht alle wollen jedoch diese Sprache wieder benutzen.
Die Polen wissen es aber auch zu schätzen, wenn man versucht, auf Polnisch zu begrüßen oder einfache Sätze zu bauen.
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Die Polen wissen es zu schätzen, wenn man versucht, auf Polnisch zu grüßen oder einfache Sätze zu bauen.
  
 
== Weiter geht's ==
 
== Weiter geht's ==
  
== Weblinks ==
 
*[http://www.gdansk.pl/gdansk/ Offizielle Homepage der Stadt Danzig] (zweisprachig, Polnisch/English)
 
  
 
{{Lage|Pommern}}
 
{{Lage|Pommern}}

Version vom 27. März 2014, 18:45 Uhr


Danzig
Gdańsk
noframe
Lage
Lage von Danzig
Danzig
Danzig
Kurzdaten
Bevölkerung: 460.500
Fläche: 262,20 km²
Koordinaten: 54° 21' 20" N, 18° 38' 52" O 
Vorwahlnummer: (+48) 58
Postleitzahl: 80-009 bis 80-958
Zeitzone: UTC+1 (MEZ)
Sommerzeit: UTC+2 (MEZ+1)
Website: offizielle Website von Danzig




Danzig (polnisch: Gdańsk) ist eine Stadt in Polen und Hauptstadt der Woiwodschaft Pommern. Danzig gilt als eine der schönsten Städte in Polen und an der Ostsee. Als größter polnischer Ostseehafen war Danzig Jahrhunderte lang das reiche Handelstor der polnisch-litauischen Adelsrepublik nach Westeuropa und Übersee.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile

Seit etwa 10 Jahren wird Danzig (460.000 Einwohner) zusammen mit dem kleinen Zoppot (40.000 Einwohner) und Gdingen (Gdynia, 253.000 Einwohner) gemeinsam als Dreistadt (Trójmiasto) vermarktet. Und diesen Begriff hört man auch tatsächlich immer wieder in dieser Region. Für viele ist überraschend, dass Danzig eigentlich nicht direkt an der Ostsee und auch nicht an einem größeren Fluss liegt. Die große Weichsel mündet 20 km östlich in die Danziger Bucht. Durch Danzig fließt nur die beschauliche kleine Mottlau. Die großen Werften und Hafenanlagen liegen fast ausschließlich in Gdingen, das vor dem 2.Weltkrieg der größte Ostseehafen war. Zoppot ist bekannt für seine 500 m lange, breite Holzmole, die sich weit in das ziemlich ruhige Wasser der Danziger Bucht erstreckt und nicht nur im Sommer ein sehr bekannter Promenierweg ist. Ebenso bekannt ist die Waldoper, für manche die schönste Freilichtbühne Europas. Hier finden im August ein sehr bekanntes Liederfestival und im Oktober ein sehr empfehlenswertes Jazzfestival statt. Der Pub Kinski erinnert an den hier geborenen unvergleichlichen Klaus Kinski. Von den eigentlichen Stadtteilen Danzig ist nur die Rechtstadt (s.u.) von Interesse, sowie für historisch/militärisch interessierte die Halbinsel Westerplatte, wo der 2. Weltkrieg begann.

Hintergrund

Anreise

Danzig ist ein sehr wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Nordpolen.

Flugzeug

Lech Wałęsa Flughafen

Der Port lotniczy Gdańsk im. Lecha Wałęsy (GDN) ist ein kleiner internationaler Verkehrsflughafen etwa 10 km westlich der Innenstadt. Er wird aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel
  • LOT Polish Airlines von Frankfurt am Main und München
  • Lufthansa aus Frankfurt am Main und München
  • Wizz Air aus Köln, Dortmund und Lübeck

Vor dem Flughafen befindet sich rechts die Bushaltestelle, ab der Busse der Linie 210 für 3,40 zł in etwa 30 min ins Zentrum (Hauptbahnhof) fahren. Vor dem Einsteigen auf das Ziel achten, da die 210er Busse vom Flughafen aus in unterschiedliche Richtungen fahren - ins Zentrum führt die Route mit dem Endpunkt "ORUNIA, ul.Gościnna". Den Fahrplan gibt es hier. Ein Taxi kostet ca. 45 zł.

Bahn

Das direkte Anreisen mit der Bahn ist von Deutschland (über Berlin) und Österreich (über Kattowitz) problemlos möglich. Betrieben wird das Schienennetz von der Staatsbahn PKP. Bahnfahren in Polen ist sehr preisgünstig.

Bus

Zahlreiche Busunternehmen bieten Anreise nach Danzig von Deutschland und Österreich mit dem Omnibus an, z.B. Sindbad, Eurolines, Touring, Omnia. Von Danzig aus dient trotz wachsendem Individualverkehr dem immer noch sehr bedeutsamen öffentlichen Verkehr ein ausgedehntes Überlandbusnetz. Neben den staatlichen Buslinien PKS gibt es ein zahlreiches Angebot an privaten Anbietern. Das Reisen mit dem Bus ist eine der preisgünstigsten Möglichkeiten Polen zu erkunden.

Auto

Das Straßennetz um Danzig ist sehr gut mit der A1 und Schnellstraßen ausgestattet. Die A1 wird ausgebaut und wird Danzig mit Lodsch und Kattowitz sowie Tschechien verbinden. Ein Ausbau der Schnellstraße nach Stettin zur Via Balitica ist in Planung. Die Anreise aus Deutschland empfielt sich auf dieser Straße über Stettin auf der Staatsstraße 6 (E28)

Schiff

Danzig/Gdingen ist mit mehreren Fährverbindungen nach Skandinavien ausgestattet. Außerdem gibt es auch Verbindung in Richtung Baltikum. Die Binnenschifffahrt führt die Weichsel aufwärts.

Mobilität

Taxis sind recht preiswert, viel sicherer als in vielen Reiseführern noch angegeben und alle mit Taxametern ausgerüstet. Diese werden aber für Kurzfahrten oft nicht eingestellt und pauschal 10 zł (= 2,50€) berechnet. Ziele innerhalb der Altstadt sind leicht zu Fuß erreichbar. Für Ausflüge (Festung Marienburg, Sopot, Gdingen, Elblag, Hela-Halbinsel, Kolberg) eignen sich Nahverkehrszüge ab Hauptbahnhof gut. Züge fahren häufig und sind recht sauber, aber meist überhitzt. Infoschalter geben gut Auskunft, Tickets erhält man leicht, wenn man die (natürlich) polnische Städtenamen benutzt (also z.B. Malbork anstelle von Marienburg). Insbesondere die 3 Städte der Dreistadt (Danzig, Zopot und Gdingen) sind mit der schnellen Stadtbahn SKM (Danzig-Gdingen 4 zł) sehr gut verbunden. Ab Danziger Fähranleger (Zielona Brama, zwischen Krantor und Grünem Tor) legen die schnellen Fährkatamarane nach Hela (hübsches Fischerdorf auf der Putziger Nehrung) und nach dem wichtigsten polnischen Badeort Kolberg ab. Vom Hafen Gdingen starten die großen Fährschiffe, die praktisch sämtliche Orte an der Ostsee ansteuern. Die Verständigung ist außerordentlich leicht: Englisch ist bei jüngeren Leuten weit verbreitet und gut verständlich. Bei älteren Leuten häufig auch deutsch, russisch ist etwas außer Mode und wird gern vermieden. Es kommen aber auch viele junge Russen/innen aus Kaliningrad und der russischen Exklave, dem ehemaligen nördlichen Ostpreußen, nach Danzig, um heftige Partys zu feiern.

Fahrpreise:

Einzelfahrkarte (nur für Busse und Straßenbahn, nicht für SKM-Züge) 3,20 PLN 24-Stundenfahrkarte (Busse, Straßenbahnen und SKM-Züge) 20 PLN 72-Stundenfahrkarte (Busse, Straßenbahnen und SKM-Züge) 40 PLN

Studenten unter 26 mit ISIC-Card zahlen den halben Preis

Tickets für SKM-Züge sind entfernungsabhängig und kosten zwischen 2,60 PLN (bis 6 km) und 24 PLN (181 bis 200 km).

Wasser-Straßenbahn (Schiffsverbindung Gdansk-Hel, nur im Sommer) 24 PLN, Studenten unter 26 mit ISIC-Card 12 PLN

Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt besteht aus den beiden Teilen "Rechtstadt" (= Główne Miasto) und sogenannten "Altstadt" (= Stare Miasto), die aber außer der Katarinenkirche und der Brigittenkirche nichts Sehenswertes enthält, weil sie nach vollkommener Zerstörung im 2. Weltkrieg schnell, lieblos und unschön hochgezogen wurde. Die herrliche Rechtstadt ist ist vom Hauptbahnhof leicht zu Fuß erreichbar. Der Eindruck beim Bummel über die Hauptstrasse Langer Markt (Długi Targ) ist insbesondere am Abend überwältigend - selbst für Vielgereiste. Sie verbindet den Kohlenmarkt (Targ Weglowy) mit dem Flüsschen Mottlau (Stare Mottlawa) und wird am Anfang und am Ende von zwei prächtigen wuchtigen und doch grazilen Torbauwerken abgegrenzt. Das Goldene Tor (Złota Brama) und das Grüne Tor (Zielona Brama) sind wie der gesamte Lange Markt bemerkenswerte Beispiele der hochgelobten polnischen Restaurateure. Man muß bedenken, dass Danzig im 2. Weltkrieg zweimal heftig umkämpft und völlig zerstört war. Es fällt besonders auf, dass es in der Rechtstadt nahezu keinen sichtbaren Beton gibt und auch die Reklametafeln und Beleuchtungen sind sehr dezent. Pflaster sind geschmackvoll und stilsicher ausgewählt und das Strassenbild ist harmonisch.

Ein weiteres Highlight ist die Frauengasse (Ulica Mariacka) mit den eigenartigen, höchst reichhaltigen terrassenartigen Vorbauten der Häuser (genannt Beischläge). Große Teile der "Buddenbrock"-Verfilmung (nach dem Buch von Thomas Mann, Regisseur Franz Peter Wirth) wurden hier und nicht in Lübeck gedreht. Von der Frauengasse kommt man durch das Frauentor nach wenigen Metern zum weltberühmten Krantor.
Krantor

Auf dem kurzen Weg kommt man an vielen kleinen, aber feinen Gasthäusern vorbei u.a. dem Storch und dem Goldwasser, Heimat des Danziger Goldwassers (ein milder Schnaps mit echten Blattgoldflittern drin). Man beachte auch die herrlichen Türen im ganzen Altstadtbereich. Die Große Mühle (Wielki Mlyn) ist ganz in der Nähe und ebenfalls ganz aus Backsteinen erbaut (1350). Sie war 600 Jahre lang eine der größten Profanbauten im Mittelalter. Auch wer kein Freund von Kirchen ist, sollte sich die Marienkirche (Kosciol Mariacki) ansehen, immerhin die größte mittelalterliche Backsteinkirche der Welt. Der Bau begann 1343 und dauerte über 150 Jahre. Der Turm stockte man auf eine Höche von 82 Metern auf, dieses architektonisches Element beherrscht die Silhouette der Kirche und wurde, neben dem Krantor, zum Wahrzeichen der Stadt. In der Kirche selbst befindet sich, neben den vielen anderen Kunstwerken, eine besondere Sehenswürdigkeit: die Astronomische Uhr, gebaut zwischen 1464 und 1470 von Hans Düringer – außer der Uhrzeit gibt sie Auskunft über Datum, Feiertage und Mondphasen.

Aktivitäten

Kostenlose Stadtrundfahrt, dank der täglichen kostenlosen Stadtrundfahrt "Alternative Danzig" entdecken Sie die spannende Seite der Stadt in Begleitung erfahrener Reiseführer. Erkunden Sie die versteckten Sehenswürdigkeiten Danzigs, erfahren Sie ungewöhnliche Fakten und entdecken den lokalen Lebensstil und den einheimischen Geschmack! Die Stadtrundfahrt beginnt täglich um 12.00 Uhr am Haupteingang zu der St.-Marien-Kirche und wird in englischer Sprache durchgeführt.

Einkaufen

Im August findet der berühmte Markt des Hl. Dominikus statt. Hier kann man von Antiksachen bis zum Krimskrams alles kaufen.

Küche

Pierogi - hausgemachte Maultaschen nach Großmuttersart. Sie können mit Fleischmischung, Sauerkrautpilzmischung gefüllt oder auch süß zubereitet werden. Gekocht werden sie im Wasserbad und können anschließend entweder direkt so verspeist werden oder vorher noch mit Zwiebeln angebraten oder im Backofen angebacken werden.

In Danzig ist das kleine Restaurant "Pierogarnia u Dzika" auf der Piwna Straße ein schöner Ort um die verschiedensten Sorten von Pierogi zu probieren.

Bigos

Bigos ist das polnische Nationalgericht, das in allen Regionen Polens zubereitet wird. Die Hauptzutaten sind Sauerkraut, Weisskohl, getrocknete Waldpilze, Fleisch und Wurst. Je nach Vorlieben und Region werden jedoch gerne auch weitere Zutaten benutzt (im Süden Polens z.B. getrocknete Pflaumen). Früher hat man eben alles "Passende", was so eben noch an Resten da war, benutzt.


Wer mehr über die polnische Küche erfahren möchte kann diese Webseite besuchen: http://polnischkochen.de/

Nachtleben

Sehr angesagt ist der Tiger Pub in der u. Rajska (Rechtstadt), eine kleine moderne Bar, die dem zurückgetretenen Weltklasse-Boxer Darius "Tiger" Michalczewski gehört. Das Gazeta Rock Cafe in der ul. Tkacka in der Nähe des tollen Zeughauses ist selbst in frühen Stunden schon gerammelt voll, weil es wirklich gute Musik bringt und Tanzen geradezu erzwingt. Das Yesterday in der ul. Piwna (nahe der Marienkirche) schwelgt in Farben in Stil der späten Beatles und ist vor allem nach 23 Uhr beliebt. Klub Parlament am Kohlenmarkt ist ein topmoderner Tanzpalast auf mehreren Etagen mit topfitten und modischen Youngsters und mittlerweile im Zeitalter von Ryanair ein richtig internationeler Treff. Etwas ruhiger, aber sehr kontaktfreudig geht es im Barbados (nähe Holiday Inn) am Hauptbahnhof zu. Eine tolle, sehr dezente und äußerst geschmackvolle Weinbar ist das Spiritus Sanctus in der nähe der Marienkirche. Und wer gerade durch die Frauengasse flaniert und von Bernsteinschmuckläden ermüdet ist, findet in dem gemütlichen U Literatow Muße und Entspannung bei einer großen Auswahl von herbatas, den polnischen Teesorten, oder sogar bei einem Gläschen Wodka, das man in Polen auch schon am frühen Nachmittag trinken darf.

Unterkunft

Es finden sich leicht Hotels nach internationalen Standards (Podewils, Hanza, Holiday Inn Gdansk, Mercure Hevelius Gdansk, ab 400 PLN) oder auch günstigere Hotels im Stadtzentrum (Hotel Willa Litarion, Hotel Willa Biala Lilia, ab 160 PLN). Es gibt auch viele Hostels im Bereich 30 PLN (Baltic Hostel am Hauptbahnhof, Hostel przy Targu Rybnym in der ul. Grodzka).

Lernen

Arbeiten

Sicherheit

Gesund bleiben

Klarkommen

Kommunizieren

Neben der polnischen Sprache kann man sich in Danzig vor allem mit jüngeren Leuten auf Deutsch und Englisch verständigen. Die Älteren haben alle Russisch gelernt. Nicht alle wollen jedoch diese Sprache wieder benutzen. Die Polen wissen es zu schätzen, wenn man versucht, auf Polnisch zu grüßen oder einfache Sätze zu bauen.

Weiter geht's

Varianten

Aktionen

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