Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

China

Aus Wikitravel
Wechseln zu: Navigation, Suche


noframe
Lage
noframe
Flagge
Ch-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Peking
Staatsform: Volksrepublik
Währung: Renminbi ¥uan (RMB.¥)
Fläche: 9,6 Mio. km²
Bevölkerung: 1338 Mio.
Sprachen: Standardchinesisch, auch Mandarin genannt
Religionen: Taoismus, Buddhismus, Christentum 3 % – 4 %, Islam 1 % – 2 %,
Stromsystem: 220 V/50 Hz (verschiedene Stecker)
Telefonvorwahl: +86
Internet TLD: .cn
Zeitzone: UTC + 8


Karte von China

China liegt in Asien. Es ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Angrenzende Länder sind im Süden Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal, Bhutan, Myanmar, Laos und Vietnam, im Westen Tadschikistan, Kasachstan und Kirgisistan, im Nordosten und Nordwesten Russland, im Norden die Mongolei und im Nordosten Nordkorea.

Regionen

Provinzen

Regierungsunmittelbare Städte

Sonderverwaltungszonen

Städte

Blick auf Hongkong

Die größten Städte von China sind Chongqing mit 28 Mio. Einwohner, Shanghai mit 23 Mio. Einwohnern, Beijing mit 19 Mio. Einwohnern und Tianjin mit 12 Mio. Einwohnern. Es gibt noch mehr als 39 Städte mit über einer Millionen Einwohner.

Die Hauptstadt Sichuans wird auch die Stadt ohne Himmel genannt, da man dort die Sonne selten zu Gesicht bekommt. Das Klima ist feucht und warm. Die Stadt lockt mit ihrer traditionell sichuanesischen Küche und ihrem besonderen Charme.
Die größte Stadt der Welt entstanden durch die Umsiedlung bei der Erbauung des Drei-Schluchten-Staudammes. Von Chongqing aus ist der Drei-Schluchten-Staudamm im Rahmen einer Tagestour zu erreichen.
Das ehemalige Kanton hat sich im Zuge des Aufschwungs des Perlflussdeltas zu einer wichtigen Handelsmetropole entwickelt. Die moderne Stadt liegt in der Nähe zu Sonderverwaltungszonen von Hongkong und Macau.
Eine Stadt die auf Grund ihrer Lage in Mitten eines Karstgebirges und dem in China bekannten Li-Flusses ganz auf den Tourismus ausgerichtet ist.
Nanjing – die südliche Hauptstadt – war zu Zeiten der chinesischen Republik Hauptstadt des Landes und ist eine Stadt mit langer geschichte. Wunderschöne Tempel und Parkanlagen locken den Besucher in die am Yangtse gelegene Metropole. Von einem Besuch in den Sommermonaten sollte jedoch abgesehen werden – Nanjing zählt zu den vier heißesten Städten Chinas.
Die Industriestadt befindet sich in der Nähe der vietnamesischen Grenze.
Die Hauptstadt der Volksrepublik China lockt mit seine Geschichte und Sehenswürdigkeiten, unzähligen Straßenmärkten, einem aktiven Nachtleben und einer geringen Entfernung zur Großen Mauer.
Die ehemalige deutsche Kolonie hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Touristenziel gemausert. Neben Ferien am Sandstrand sind auch Bergausflüge in das angrenzende Laoshan-Gebirge möglich, in welchem der Taoismus zu Hause ist. Hier kann man einen 2400 Jahre alten taoistischen Tempel besichtigen.
Schanghai, der alte Piratenhafen, ist neben Peking und Xi'an eine der Städte, welche von China Pauschalreisen angeflogen werden. Es gibt, mit Peking verglichen, zwar kaum touristische Attraktionen, allerdings ist die Hochhauslandschaft der Stadt überaus beeindruckend. Die Zukunft, an der in Schanghai 24 Stunden am Tag gebaut wird, macht die Megalopole zu einer einzigen Attraktion. Außerdem ist Schanghai die Shopping-Stadt in China schlechthin. Xujiahui und Nanjing-Road sind nur einige der Shopping-Spots dieser Millionenmetropole. Shanghai ist eine typische moderne chinesische Stadt hat aber nichts mit dem Flair des ursprünglichen Chinas zu tun
Die größte Stadt im Nordosten ist die Heimat der Qing Dynastie. Bekannt ist die Stadt außerdem durch das BMW Werk.
Shenzhen wurde als Wirtschaftssonderzone um die ehemalige Kolonie Hongkong angelegt und erlebte in den vergangenen 20 Jahren einen riesigen wirtschaftlichen Boom, dessen Ende nicht in Sicht zu sein scheint. Die Stadt ist durch die hier ansässige Industrie extrem verschmutzt.
Eine kleinere Millionenstadt etwa 100 km westlich von Schanghai. Die Stadt der Gärten ist als Unesco Weltkulturerbe eingetragen. Suzhou war und ist das Zentrum der Seidenproduktion in China. Gelegen am Schnittpunkt zwischen Kaiserkanal und Yangtse verdankt es seinen wirtschaftlichen Aufschwung neben seiner verkehrsgünstigen Lage vor allem dem Seidenmonopol der chinesischen Regierung bis ins 19. Jahrhundert.
Die Freihandelszone macht diese Millionenmetropole in der Nähe von Beijing zu einem der bedeutendsten Hafenstädte Chinas. Im Zentrum befindet sich eine schöne Altstadt. Weltbekannt sind die aus Tianjin kommenten Baozi.
Die Millionenstadt befindet sich in der Provinz Xinjiangan der Seidenstraße.
Wenzhou ist eine kleine verschlafene Millionenstadt im Süden von Zhejiang. Wer enge Ladenstraßen und chinesische Gerüche in Peking und Schanghai vermisst, wird hier auf seine Kosten kommen. Auch sind die Parkanlagen der Stadt sehr schön und laden die Bewohner zum Musizieren und die Touristen zum Verweilen ein. Da Wenzhou subtropisches Klima hat, ist ein Besuch vor allem in den Wintermonaten ratsam.
Die Hauptstadt des ersten Kaisers ist vor allem durch die Terrakotaarmee bekannt und lebt neben dem Tourismus von der Textilindustrie.
Die Stadt besticht vor allem durch die vielen Badestrände.

Weitere Ziele

Hintergrund

Bild Sun Yat Sens am Tag der Republik

Geschichte

Die chinesische Geschichte ist die längste der Welt und reicht 4000 Jahre zurück. Wärend die ersten Dynastien Xia und Shang noch mit teilweisen gottgleichen Fantasiekaisern aufwarten kommen später bei den westlichen Zhou und den östlichen Zhou erste Warlords auf, welche kleinere Reiche regieren. Eine erste Einigung und ein chinesisches Reich gelang in der Zeit der streitenden Reiche Qin Shi Huang Di. Er vereinte mit harter militärischer Macht das Reich der Han 230 v.Chr., der Zhao 228 v.Chr., der Wei 225 v.Chr., der Chu 223 v.Chr., der Yan 222 v.Chr. und der Qi 221 v.Chr. mit seinem eigenem Reich und schuf so 221 v. Chr die Qin Dynastie. Er baute die erste Großen Maue,förderte Palast- und Straßenbau, vereinigte Maße, Währung und Schriftzeichen. Durch seine Suche nach Unsterblichkeit wurden Korea und Japan besiedelt und die chinesische Kulturin diese Länder gebracht. Seine Grabanlage mit seiner rießigen Terrakottaarmee kann man heute in Xian besichtigen.
Nach der Qin Dynastie kamen verschiedene Dynastien, welche meist kriegerisch waren wie die östliche und westliche Han Dynastie, die Jin Dynastie die Wei, Qi und Sui Dynastie. Die Blütezeit Chinas kam mit der Tang Dynastie (618-907) mit 22 Kaisern. China dehnte sich in dieser Zeit politisch bis nach Korea, Vietnam und Ostasien aus, das System der Tang Dynastie gilt als Vorlage für die Dynastien in Japan und Korea. Durch ökonomische Probleme entstand durch einen general der Tang Dynastie die Song Dynastie mit der nördlichen Song mit 9 Kaisern und der südlichen Song mit 9 Kaisern (960-1126-1279).
Die sich nach der Song Dynastie anschliesende Yuan Dynastie(1271-1368) mit 15 Kaisern ist dem durschnitlich gebildeten Deutschen am vertrautesten. Der Name Dschingis Khan ist jedem ein Begriff und eben dieser ist der Gründer der Yuan Dynastie. Die Ming Dynastie(1368-1644) mit 17 Kaisern verbesserte die Stellung China enorm. Es gab einen großen Handel und es wurde Seefahrt betriebn. Auch wurde die Große Mauer weiter gebaut um sich gegen die nördlichen Stämme zu schützen. Erst die letzten Ming Kaiser ruinierten das Land und durch den Unmut der ausgesperrten nördlichen Stämme kamm die aus der Mandschurei stammende Qing-Dynastie (1644-1911) mit 10 Kaisern an die Macht.
Während der Qing Dynastie wurde China nach außen isoliert. Durch die Isolation kamm es zu Zwangsöffnungen durch die Westmächte um Handel betreiben zu können. Das Hauptprodukt war damals Opium aus Indien. 1839-1842 kam es somit zum ersten Opium Krieg. Beim Versuch sich vom Opium zu befreien unterlag China und musste 5 Häfen abtreten. Hong Kong viel an England. Der zweite Opium Krieg 1856-1860. Auch hier unterlag die Qing Dynastie und die vier allierten Mächte (Frankreich, USA, Russland, England) zerstörten aus Rache Peking, die Spuren sind noch heute im alten Sommerpalast, Yuánmíng Yuán, sichtbar. Die Qing Dynastiewar bereits am Ende. Durch Koruption und der verschwendungssucht der Dowager Kaiserin Cixi, welche anstelle des Kaisers herrschte und z.B. den Sommerpalast neu bauen lies, war das Land am Ende. Der Hass richtet sich denoch gegen die ausländischen Teufel. Im Boxer Aufstand (1899-1901)rebellierten bauern gegen die Ausländer. Diesmal kämpften die acht Allierten bestehend aus Japan, England, Russland, Frankreich, USA, Italien, ,Österreich und Deutschland gegen China und schlugen den Aufstand nieder. Dabei zerstörten und plünderten sie abermals Peking und große Tempelanlagen. Peking war mehrere Tage zur Plünderung freigegeben, daher befinden sich wichtige Kulturgüter nicht mehr in China. Ein wichtiger Ausspruch Kaiser Wilhelms zu dieser Zeit war
„Kommt ihr vor den Feind, so wird er geschlagen. Pardon wird nicht gegeben, Gefangene nicht gemacht. Wer euch in die Hände fällt, sei in eurer Hand. Wie vor tausend Jahren die Hunnen unter ihrem König Etzel sich einen Namen gemacht, der sie noch jetzt in der Überlieferung gewaltig erscheinen lässt, so möge der Name Deutschlands in China in einer solchen Weise bekannt werden, dass niemals wieder ein Chinese es wagt, etwa einen Deutschen auch nur scheel anzusehen!
Damit war die Qing Dynastie entgültig am Boden und einer der wichtigsten Personen Chinas hatte die Möglichkeiten seine Reformen umzusetzen. Dr. Sun Yat Sen stürtzte die Qing Dynastie und errichtete die chinesische Republik. (Sun Yat Sen ist der chinesische Held. Zum geburtstag von China am 1.10. wird nicht das Bild von Mao gezeigt sondern das von Sun Yat Sen. In taiwan wird die Zeitrechnung nach der ersten Revolution von Sun Yat Sen berechnet (Das Jahr 2011 ist in taiwan das Jahr 100.) und er gilt als Vater der Republik. Am 1.1.1912 wurde er provisorischer Präsident der Republik China und Nanjing wurde die Hauptstadt der Republik China. Da sich viele kleine Warlord bildeten die verschiedene Teile Chinas unter Kontrolle hatten musster er am 14.2.1912 die vorläufige Präsidentschaft an den ehemaligen kaiserlichen Marschall Yuan Shikai abgeben. Erst durch die Gründung der Koumintang war es möglich das Sun Yat Sen im Mai 1921 Präsident wurde. nach dem Tod übernahm Chiang Kai-shek die Präsidentschaft.
Beim Mukden-Zwischenfall in Shenyang am 18.9.1931 besetzte Japan die Madschurei und stationierte die berüchtigt Black Sun Einheit 731 in China, welche abscheuliche Experimente an der Zivilbevölkerung durchführte. Der Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke am 7.7.1937 wurde schließlich von Japan als Anlass für eine Krieg gegen China gesehen.
Der Chinesischer - Japanischer Befreiungskrieg (1937-1945) wurde durch unausprechliche kriegsverbrechen der Japaner bekannt. Beim Nanking Massaker am 13. 12. 1937 wurden 300000 Chinesen ermordet und 20000 Frauen vergewaltigt. Im Befreiungskrieg kämpften die Koumintang und die kommunisten gegen die Japaner und gegeneinander. Zu dieser Zeit machte ein damals unbekannter namens Mao Zedong seinen großen Marsch, bei denen Tausende ums Leben kamen. Anstelle mit der Hauptmacht der Kommunisten gegen die Japaner zu kämpfen zog Mao die Flucht vor, verfolgt durch die Koumingtang. Durch die Niederlage Japans im zweiten Weltkrieg endete auch der Chinesisch Japnische Krieg. Nach Ende des Kriegs sammelte Mao seine Truppen und schlug die schwer angeschlagenen Kumingtang, welche sich nach taiwan zurückzogen und die Rpublik China gründeten.
Am 1.10.1949 wurde die Volksrepublik China durch Mao Zedong ausgerufen. Die Kulturrevolution(1966-1976), bei welcher Zwangsarbeit auf dem land angeordnet wurden und jegliche Religion und Kultur als Feindbild zerstört wurde, war China in die Steinzeit zurück. Verantwortlich für die Kulturrevolution wurde die Viererbande gemacht, welche aus der Wittwe maos und 3 hochrangingen Funktionären bestand.
Mit der Reformpolitik Deng Xiao Pings wurde seit 1978/79)das China erschaffen, was wir heute kennen.

Kultur

China hat eine sehr alte Kultur, welche durch verschiedene Einflüsse geprägt ist. Der Haupteinfluss sind die diversen Volksgruppen. In China leben 56 anerkannte ethnische Gruppen, 93% der Bevölkerung gehören zu den Han Chinesen, jede mit einer eigenen Sprache, Kleidung, Sitten, Bräuche und Lebensweise. Einige wichtige Volksgruppen sind z.B. die Mandschu, Mongolen, Ewenken, Uiguren, Zhuang, Miao, Yi, Dong, Yao, Bai, Hani, Naxi, Tujia und die Tibeter. Die Lebensweise der Volksgrupen beeinflusst die Religion und das Leben. Dieses erkennt man sehr leicht wenn man einen tibetischen buddhistischen Tempel betritt und einen mongolischen. Obwohl es die gleiche Religion ist, ist deren Auslegung sehr unterschiedlich. Die wichtigsten und bekanntesten tratitionellen chinesischen Kulturen sind die chinessiche Esskunst mit ihren vier großen Regionalküchen, die chinesische Kalligraphie, die chinesische Malerei, die chinesische Seidenstickerei, die Erdfiguren, die volkstümlichen Drucke und die chinesischen Scherenschnitte.

Klima

Im südlichen Hochland kommt es auf die Höhenlage an, in den Tälern ist es tropisch feucht, weiter oben beginnt dann der Nebelwald, der im Winter auch etwas kühler (und oft neblig) ist. An der südlichen Küste herrscht tropisches Regenwaldklima, das besonders im Sommer (Juni, Juli und August) zu sehr schwülen Bedingungen führt. In Schanghai und dem Jangtze-Delta-Gebiet (bis ca. Hefei, Anhui) findet man subtropisches Klima. Im Sommer ist es hier extrem schwül (wird oft als schwülstes Klima der Welt bezeichnet) bei Temperaturen über 35 °C und einer relativen Luftfeuchte bis 100 %. Auch in der Nacht kühlt es kaum ab (Minimaltemperatur manchmal nicht unter 30 °C). Daher wird für empfindliche Mitteleuropäer von der Reise in diese Region im Sommer abgeraten. Niederschläge sind während dieser Zeit extrem ausgeprägt, bei Gewittern kann es in kurzer Zeit zu lokalen Überschwemmungen kommen. Wie Zentralchina ist auch diese Region für Hagelstürme bekannt, die sich im Sommer von den Gewittern verursacht werden. Im Winter kann es von Norden her kühler werden und im Extremfall sogar auch mal kurz schneien.

Zentralchina (hierzu zählt z.B. das "Rote Becken") weist ebenfalls in den Tälern ein subtropisches Klima auf. Der Sommer kann unangenehm schwül, aber auch trocken-heiß sein, der Winter mild, aber auch sehr kalt bei besonderen Wetterlagen. Die Region ist auch für ihre schweren Gewitter bekannt, die häufig gefährliche Hagelstürme oder Tornados mit sich bringen!

Je weiter man Richtung Norden geht, desto kälter wird das Klima. Peking besitzt wohl etwa ein Wetter vergleichbar dem in Polen (Peking jedoch wesentlich heißer und feuchter im Sommer), also drei bis vier wirklich kalte Monate, aber trotzdem einen warmen Sommer, während die weiter landeinwärts gelegenen Provinzen der Äußeren Mongolei durchaus -30 °C im Winter aufweisen können, aber durchaus angenehmes Klima im Sommer bieten.

Als Reiseempfehlung, sofern man angenehm warmes, aber nicht heißes Wetter mag, darf allgemein gesagt werden:

  • Winter: Südchina, inkl. Hongkong, Macao, Taiwan.
  • Spätherbst/Frühfrühling: Südchina, je nach Wetter bis Schanghai.
  • Herbst/Frühling: Mittelchina, Gebiete um Schanghai und Nanjing.
  • Frühherbst/Spätfrühling: Peking, Innere Mongolei, je nach Wetter südlich bis Schanghai
  • Sommer: nördliche Provinzen, es ist fast in ganz China heiß, d.h. der Sommer ist am wenigsten geeignet, um dort Ferien zu machen.

ACHTUNG: Chinas Süd-Ostküste zählt zu den am meisten von tropischen Wirbelstürmen (in Asien als "Taifun", englisch "Typhoon) heimgesuchten Gebieten. Wenn sie im Süden oder Osten (Gegend um Schanghai) sind, sollten sie, wenn möglich im Internet sich über die Lage informieren! Auch muss vor den oft stark ausgeprägten Gewittern gewarnt sein!

GEFAHREN: Extreme Schwüle im Osten und Süden, heftige Gewitter, Trockenheit in den westliche Regionen, strenge Winter im Norden und Taifune

Anreise

Flugzeug

Generell ist es in China nicht immer möglich, Gepäck weiterzuleiten. Jedes Gepäckstück muß bei der Ankunft in China abgeholt und wieder aufgegeben werden. Eine Ausnahme bilden Air China Flüge, bei welche der Anschlussflug die selbe Flugnummer hat wie der Flug von Deutschland nach China. Hier wird das Gepäck erst am Bestimmungsflughafen drch den Zoll kontrolliert. Wenn China jedoch "nur" die Zwischenstation ist (z.B. Frankfurt–Peking–Sydney) ist das Durchleiten von Gepäck bis zum Zielflughafen auch bei anderen Ailines möglich.

Der internationale Flughafen von Peking liegt ungefähr 20 km nordöstlich der Innenstadt. Der Flughafen ist ein Knotenpunkt des inländischen Flugverkehrs und wird auch von vielen internationalen Fluglinien angeflogen. Dies sind unter anderen Air France, British Airways, China Southern Airlines, DragonAir, Lufthansa, AirBerlin, Qantas und Singapore Airlines. Swiss Airlines bedient die Peking ab Juli 2011. Ab Deutschland (Berlin) fliegt u.a. die Hainan Airlines nach Peking. Zubringerflüge von anderen deutschen Städten werden von Air Berlin durchgeführt.

Der internationale Flughafen von Schanghai liegt 35 km vom Stadtzentrum Schanghais entfernt am östlichen Stadtrand. Bequem läßt er sich mit dem Transrapid und dann mit der U-Bahnlinie 2 erreichen. Lästig ist hier nur das Umsteigen. Eine Taxifahrt für etwa 17 € nimmt einem diese Strapaze ab. Auch sind Busse vorhanden, welche im Viertelstundentakt den Flughafen mit der Innenstadt verbinden. Von Frankfurt aus fliegen mehrmals täglich Lufthansa, Air China und China Eastern, und von München aus fliegt noch die Lufthansa einmal täglich. Besonderes Schnäppchen ist die Air-China-Anbindung über Mailand. Ein Business-Class-Ticket kostet hier gerade 1650 € (sonst 1950 €) und man kann noch in Mailand shoppen. Unangenehm ist der Schanghaier Flughafen vor allem für Reisende, deren Reiseziel nicht Schanghai, sondern eine andere chinesische Stadt ist. Vom internationalen Flughafen aus gehen nur wenige nationale Flüge ab. Die meisten nationalen Flüge starten vom Flughafen "Hongqiao", welcher etwa 50 km vom internationalen Flughafen "Pudong" entfernt ist. Es gibt allerdings kostenpflichtige Pendelbusse.

Weitere wichtige internationale Flughäfen sind bei Hongkong.

Bahn

Peking ist ein Endpunkt der Transmongolischen bzw. Transmandschurischen Eisenbahn, diese zweigen bei Ulan Ude bzw. Tschita von der Transsibirischen Eisenbahn ab, beide haben aber mit der Transsibirischen Eisenbahn nichts zu tun. Eine Fahrt incl. Liegewagenzuschlag von Moskau nach Peking kostet EUR 272.- im Hochsommer 2012 und wesentlich weniger im Rest des Jahres. Dies liegt an 41 russischen Saisonkoeffizienten, die von K 0,50 bis K 1,20 reichen. Fahrkarten zum offiziellen Tarif gibt es bei rzd.ru (russisch) und transsibtickets.wordpress.com (deutsch) ohne die sehr hohen deutschen oder schweizerischen Agenturzuschläge.

Von Peking nach Schanghai fahren neue, extrem schnelle Züge mit 350 kmh in etwa 4 Stunden. Sie sind eine gute Alternative zum Flugzeug. Man sieht viel von der Umgebung (je nach Jahreszeit) und schließt einfach und schnell Bekanntschaft mit Chinesen.

Im Februar und Oktober muss in China stets mit Engpässen beim Ticketerwerb gerechnet werden wegen der anstehenden Feierlichkeiten. Allerdings ist seit 2011 Vorschrift, dass Name und Passnummer wie in Russland auf dem Ticket stehen. Man will damit vermeiden, dass Schwarzhändler alle Fahrkarten eines Zuges aufkaufen und zu weit überhöhten Preisen abgeben, was in China ohnehin strafbar ist.

Bus

Über einige der Nachbarländer, z.B. den pakistanisch kontrollierten Teil Kaschmirs, kann man mit dem Bus nach China einreisen.

Auto

Die Einreise mit dem Kfz ist aus praktischen Gründen aber auch auf Grund der massiven bürokratischen Hürden fast unmöglich. Zunächst muß erwähnt werden, daß eine Einreise über das Tibetische Autonomiegebiet nicht normalen Visabestimmungen unterliegt. Die Einreise über andere Landgrenzen (insbesondere die Mongolei) ist zwar möglich, jedoch ist China eines der wenigen Länder auf der Welt, das keine ausländischen Führerscheine anerkennt. Es ist also notwendig, einen chinesischen Führerschein zu besitzen. Ein weiteres Hindernis stellt die Umkennzeichnungspflicht dar. Es müssen Sondergenehmigungen und chinesische Nummernschilder, d.h. chinesische Zulassungen, für die Kfzs erworben werden. Selbst wenn alle erforderlichen Schritte im Vorhinein eingeleitet wurden, ist es in der Vergangenheit trotzdem zu letzten Abweisungen an der Grenze gekommen. Die besten Vorbereitungen und der Besitz aller erforderlichen Genehmigungen stellen also trotzdem KEINE Garantie dar.

Schiff

Von Hongkong gibt es mehrere Fähren zu Städten in der Umgebung (Macau und "Mainland China"). Informationen und Tickets sind unter anderem bei Hauptbahnhof und dem Fährterminal in Hongkong zu bekommen.

Mobilität

Flugzeug: Ein gängiges und auch sehr schnelles Fortbewegungsmittel in China. Meist teurer als der Zug und weniger erlebnisreich.

Bahn: Allgemein: Gut ausgebautes Schienennetz (über 50.000 km, teil-elektrifiziert), an das alle Provinzstädte angeschlossen sind.

  • Abteilklassen zum Sitzen:

Hardseater (2. Klasse), Softseater (1. Klasse),
Business class (nur in neueren Zügen)

  • Abteilklassen zum Schlafen:

Hardsleeper (2. Klasse), Softsleeper (1. Klasse),
Softsleeper Deluxe (nur auf manchen Stecken, z.B. zwischen Hongkong und Beijing)

Hardsleeper/seater- am Tag wird die Liegefläche umgeklappt

Zu den Abteilklassen: Der Preisaufschlag von Hardsleepern zu Softsleepern beträgt im Durchschnitt etwa 50 %, wobei die Softsleeper primär den Vorteil von vier Personen pro Abteil (mit abschließbarer Türe) im Gegensatz zu sechs Personen pro Abteil im Hardsleeper ohne Türen haben. Außerdem gibt es in den Softsleeper-Abteilen einen Lautstärkeregler für die Lautsprecheranlage. Damit läßt sich dann die von ca. 8:30 bis 22:00 laufende Hintergrundmusik abschalten oder zumindest leiser drehen, was besonders auf langen Fahrten recht angenehm sein kann. In einigen Zügen werden zudem gratis DVD-Player und Filme abgegeben. Manchmal läßt sich auch die (generell sehr kalt eingestellte) Klimaanlage etwas herunterdrehen. Für kontaktfreudige Personen seien die Hardsleeper empfohlen, da man hier, außer auf einschlägigen Touristenstrecken, meist mit Chinesen alleine ist und diese sehr interessiert sind, über den Ausländer etwas zu erfahren.

Ticketbezug: Die Tickets können an allen Ticketschaltern an den Bahnhöfen bezogen werden. Es ist nicht möglich, Umsteigekarten zu kaufen, d.h. wenn es keinen direkten Zug gibt, kann erst an dem Umstiegsbahnhof das Ticket für die Weiterfahrt gekauft werden! Falls man Tickets von einem anderen Ort aus vorbuchen will, kann man manchmal beim CITS, der nationalen Reiseorganisation, diese für einen kleinen Aufpreis beziehen. Vorsicht ist auf gängigen Reiserouten geboten, da Tickets zum Teil Tage im Voraus gebucht werden sollten. Allerdings kann man meist auch durch Teilstreckenbuchungen fast gleichzeitig ans Ziel kommen (Ticketverkäufer fragen, er selbst wird es nicht vorschlagen).

Kinderpreise: Für Kinderpreise ist die Größe des Kindes ausschlaggebend. Kinder unter 1.1 m haben bei der Bahn freie Fahrt, Kinder unter 1,5 m zahlen ca. die Hälfte. In den Bahnen sind Messlatten angemalt.

Fahrplan: Zweimal im Jahr (in der Regel im April und Oktober) erscheint ein neues Kursbuch, allerdings nur auf Chinesisch! Von Duncan Peattie kann eine englische Ausgabe bezogen werden, für die wichtigsten Verbindungen gibt es auch eine kostenlose Version im PDF-Format.
Unter http://www.oklx.com/cn/train/search_station.asp gibt es einen Online-Fahrplan, in dem neben den chinesischen Zeichen alle Namen auch in dem lateinischen Umschriftsystem Pinyin angegeben sind. Es werden allerdings nur direkte Verbindungen gefunden!

Überlandbus: Überlandbusse sind in China ein beliebtes Verkehrsmittel und fahren alternativ zu Flugverbindungen und Bahnstrecken. Außerdem ermöglichen sie fast jede Verbindung zwischen größeren Städten. In manchen Gebieten gibt es ausschließlich Busverbindungen, wobei diese sehr preisgünstig und meist komfortabel daherkommen. Zwischen größeren Städten ist, obwohl auch Schlafbusse in Betrieb sind, jedoch die Bahn zu bevorzugen, da mehr Bewegungsfreiheit besteht (außer man vergleicht mit den überfüllten Hardseatern beim Zug).

Ticketbezug: Es ist tendenziell leichter, Bustickets als Bahntickets zu bekommen; wer allerdings auf eine bestimmte Verbindung angewiesen ist, sollte das Ticket spätestens am Tag vorher kaufen (soweit möglich).

Kinderpreise: Auch bei Bussen ist für Kinderpreise die Größe des Kindes ausschlaggebend; allerdings variiert das Limit je nach Busgesellschaft.

Sicherheit: Hier ist Vorsicht geboten. Leider sind bewaffnete Überfälle auf Überlandbusse ein oft beobachtetes Phänomen. Dabei wird in der Regel niemand verletzt, aber man muss halt sein Hab und Gut in Form von Geld, Kreditkarten und Schmuck rausrücken. Die Chance eines Überfalls ist in den ländlicheren Gegenden stärker verbreitet, als beim Verkehr zwischen großen Städten.

Sprache

Die chinesische Amtssprache ist Hochchinesisch/Mandarin (普通话 putonghua) und wird von allen Chinesen in der Schule gelernt. Eine Verständigung in Mandarin ist im ganzen Land als auch in Hong Kong und Macau möglich. Gesprochen werden neben Mandarin eine unmenge von Dialekten und 55 Sprachen der Minderheiten. Die wichtigsten Dialekte sind: Nordchinesische Dialekte, Wu-Dialekte, Dialekte von Hunan und Jiangxi, Hakka-Dialekte, Kantonesisch, Dialekte von Süd-Fujian, Dialekte von Nord-Fujian. Kantonesisch bildet eine Besonderheit mit einer eigenen Schriftsprache unter Verwendung von tratidionellen Langzeichen (文言 wenyan), welche man vor allem in Hong Kong noch anfindet. Es gibt aber noch weitere 30 Minderheiten mit einer eigenen Schriftsprache.

Wer kein Chinesisch spricht, wird in manchen Landesteilen vor große Probleme gestellt werden. Während entlang der Pauschaltouristenpfaden meist in viele Hotels und Restaurants sehr gut Englisch oder gar Deutsch gesprochen wird und einem auch beim Kauf von Bahntickets oder Ausflügen geholfen wird, muss man in anderen Landesteilen und Touristischen hochburgen der Chinesen sehr viel Geduld mitbringen. Es lohnt sich auf jeden Fall, wichtige Wörter in chinesisch zu können, am besten als Zeichen um keine Missverständnisse mit der Aussprache zu bekommen. Eine Garantie, dass wenn man den Menschen das Zeichen für Busbahnhof zeigt, einem auch der Weg dorthin gezeigt wird, ist es hingegen nicht. In Hong Kong kommt man mit Englisch sehr weit, in Macau versteht man auch Portugisisch.

Man ist in China bestrebt schon den Kindern im Kindergarten Englisch beizubringen zu mehr als ein How are you? wird es aber auch in Zukunft nicht reichen. Wer das Land wirklich kennenlernen will kommt ums Chinesisch lernen nicht herum.

Kaufen

Die Preise in China sind gerade für Elektronik häufig sehr tief, allerdings häufig auf Kosten der Qualität. Folgendes sollte nur mit Vorsicht gekauft werden, da die Preise kaum günstiger sind, oder die Qualität nicht stimmt:

  • Zubehör zu Druckern, Tintenpatronen etc.
  • Jegliches Computermaterial
  • DVD-Player, Fernseher

Folgende Dinge können zum Teil massiv günstiger erworben werden:

  • DVDs, VideoCDs auch in legalen Shops ab etwa 7 RMB/Stück erhältlich. Bei größeren Einkäufen nach Rabatt fragen.
  • Bücher, hier sind Rabatte von bis zu 80 % auf deutsche Preise möglich. Englische Literatur findet sich in den größeren Bookshops.
  • Kleidung

Küche

Die chinesische Küche wird unterschieden in vier große Küchen, manchmal wird sogar in zehn Küchen unterteilt.Generell gilt es wird alles gegessen, was vier Beine hat und kein Tisch ist, was fliegen kann und kein Flugzeug ist und was schwimmt und kein Schiff ist.
Kantonesische Küche
Die kantonesische Küche vereint die Eigenschaften verschiedener kleiner Imbissstände mit einer extremen Vielfalt wie Fisch, Meeresfrüchte und Vögel. Beispiele sind frittierte Shrimps, Acht Schätze Lotus-Klebereiskuchen, Pilze in Austernsoße, Schildkröte im Tontopf und gegrilltes Ferkel.
Shandong Küche
Die Shandong Küche verwendet sehr viele starke und aromatische Geschmacksrichtungen. Besonders bekannt ist die Küche für ihre Suppen und Meeresfrüchte. Beispiele sind Krabbeneier mit Haifischflossensuppe, Walnusssuppe, Seegurke mit Frühlingszwiebeln.
Sichuan Küche
Scharf und würzig, das ist die Sichuan Küche. Fünfgewürzepulver, Chili und Blütenpfeffer sind die Hauptzutaten fast aller Gerichte. Beispiele sind: Mapo Tofu, Feuertopf, Gong Bao Hühnchen.
Huai'An Yangzhou Küche
Milde im Geschmack und viele frische Zutaten sowie Süßwasserfisch zeichnen diese Küche aus. Beispiele sind: Bettlerhühnchen, Süßsaurer Fisch, Salzige Ente.

Neben den Hauptküchen gibt es noch viele regionale Küchen sowie die islamischen Gerichte, die der traditionellen chinesischen Medizin zugeordneten Gerichte und eine vegetarische Küche.

Es gibt sehr viele kleine Snacks wie Jiaozi(gefülte Teigtaschen), Baozi (gefüllte Hefeklöße)und Fleischspieße, die man überall findet und bedenkenlos essen kann.

Leider macht auch Fast Food vor China nicht halt, und so findet man überall KFC, MC Donalds oder DQ. Es gibt aber auch interessante chinesische Fast Food Eigenkreationen sowie große Sushiketten.

Wer gut und günstig essen will, geht am besten in ein Kaufhaus oder einen Supermarkt. Dort befindet sich in der obersten Etage oder im Kellergeschoss meist ein Food Court, wo man extrem viel Auswahl hat und für 1-2 EUR satt wird.

Ausgehen

Tatsächlich sind auch die größten Ausgangsmeilen in Schanghai und anderen Großstädten etwa ab 23 Uhr meist "tot", das Nachtleben findet in den meisten Großstädten nur in einem kleinen Teil der Stadt statt. Nach Mitternacht ist dies meistens in "Rotlichtvierteln", in welchem noch Bars offen haben. Ein eigentliches Nachtleben kennen die Chinesen nicht, auch fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel in der Nacht, man ist auf Taxis angewiesen. Die Preise in den Bars können stark schwanken, von 1 Euro pro Bier bis zu 10 Euro und mehr sind sämtliche Variationen vorhanden. Gehen Sie ruhig in Bars mit Einheimischen, es kann sich eine interessante Diskussion entwickeln.

Vorsicht für schwache Trinker: Chinesen trinken gerne auf "Ex", einem normalen europäischen Mann kann ein solcher "Wettbewerb" nichts anhaben, man kann so auch Prestige bei seinen chinesischen Freunden gewinnen. Lieblingsbier ist meist Tsingtao.

Also zumindest für Schanghai, Peking und Qingdao kann man berichten, dass es ein sehr erfreuliches Nachtleben gibt. Dies ist zwar auf einige Straßenzüge begrenzt, aber wird dort um so ausgiebiger zelebriert.

Unterkunft

Günstige Hotels können Sie schon ab wenigen Dutzend RMB erhalten, es wird aber empfohlen, mindestens 200 RMB pro Nacht auszugeben, da in den billigen Absteigen z.T. nicht mit täglichem Wechsel der Bettwäsche (bei Gästewechsel) gerechnet werden kann.

Ab 3 Sternen sind die Hotels grundsätzlich sauber, ab 4 Sterne bietet sich einem ein Komfort europäischem Standard an. Die Hotel-Kontrollen sind äußerst strikt, man darf sich grundsätzlich auf das Sterne-Ranking verlassen. Natürlich kann es bessere und schlechtere Hotels der gleichen Kategorie geben, aber es ist ein guter Gradmesser.

Meist sind die Preise Verhandlungssache, außer während Messen/speziellen Festivitäten lässt sich leicht ein Rabatt von 20 % – 40 % herausholen, mit den richtigen Tricks sogar mehr.

Besonders während der Semesterferien bieten viele Hochschule Übernachtungen in den Studentenwohnheimen an. Es lohnt sich immer, danach zu fragen, unter Umständen sind dafür aber Chinesischkenntnisse von Vorteil.

Lernen

Arbeiten

Wer länger in China leben möchte, sollte nicht nur den Absatz zum Thema Gesundheit beachten, sondern auch wissen, dass laut Weltbank von den 20 Städten mit der größten Umweltbelastung der Welt allein 16 in China liegen. Mit Smog muß gerechnet werden.

Tempel während des Mondfestes

Bücher

Bücher über China oder von chinesischen Schriftstellern:

  • Il Milione: Marco Polo
  • Iris Chang: The Rape of Nanking: Der vergessene Holocaust von WWII. ISBN 0140277447
  • Beatrice Lao: Winter Stars: Gedichte geboren zwischen den Alpen und dem Tyrrhenian. ISBN 988979991X

Feiertage

Tratidtionelle chinesische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender, internationale und neue Feiertage nach dem römischen Kalender An Feiertagen sollte man nicht reisen, da hier ganz China unterwegs ist.
01. 01. Neujahr Auf chinesisch Yuan Dan. Der Beginn eines neuen Jahres wird gefeiert
erster Neumond des Jahres im Januar/Februar Frühlingsfest Der Beginn des neuen chinesischen Jahres. Wichtigster Feiertag des Jahres mit 5 Tagen Betriebsruhe
01. 05. Internationaler Tag der Arbeit 3 Feiertage mit Betriebsruhen
01. 06. Internationaler Kindertag Alle Kinder haben frei
5. Mai nach Mondkalender Drachenbootfest Fest zu Ehren des Meeresgottes, Regionaler Feiertag
15. August nach Mondkalender (meist im September) Mondfest Ähnlich wichtig wie das Frühlingsfest ist das Fest zu Ehren der Mondgöttin
01. 10. Staatsgründungstag Jahrestag der Staatsgründung vom 1.10.1949 durch Mao Zidong, 3 Tage Betriebsruhen

Sicherheit

China ist verhältnismäßig sicher. Es gibt Kriminalität, und als Tourist ist man wie fast überall in der Welt ein bevorzugtes Ziel. Geldbörsen und Wertgegenstände sollten immer geschützt und auch der Safe im Hotel benutzt werden.

Bevorzuge die Bezahlung per Cash, ansonsten immer mit Traveller Checks und regelmäßigen Wechseln in der Bank of China. Allerdings sind nicht alle Banken bereit, die Traveller Checks einzulösen, bei Händlern und kleinen Hotels ist es noch schwieriger. EC-Karten und Kreditkarten funktionieren an Geldautomaten mit VISA-Symbol(ATM, Automatic Teller Machine) problemlos (allerdings ist die Menüführung nicht immer auf Englisch wählbar), der Wechselkurs ist dann nahe am offiziellen Kurs. Trage keine großen Beträge in Bar mit dir, 1.000 bis 1.500 RMB sollten die Obergrenze darstellen, außer bei Bezahlung des Hotels oder ähnlichem.

In den Städten ist die Polizei allgegenwärtig, trage aber Sorge, dass du nicht in allzu dunkle Gassen oder ein Rotlichtviertel gerätst, da dort die Kriminalität wie überall weltweit massiv höher ist.

Vor allem wird immer wieder von dem Trick mit K.o.-Tropfen berichtet. Die vermeintlich nette Begleitung, welche man in der Disco oder der Hotelbar kennengelernt hat, mischt einem während eines Toilettengangs K.o.-Tropfen mit ins Getränk. Dies kann noch in der Disco oder der Hotelbar geschehen, meist aber erst im Hotelzimmer. Wenn man dann nach ein bis zwei Tagen wieder zu sich kommt, findet man sich ausgeraubt und die Kreditkarte geplündert vor. Ratsam ist es hier, nie alleine "auf Tour" zu gehen und.

Ähnliches gilt für nächtliche Spaziergänge in Kneipenvierteln. Meist liegen noch einige verlassene Ecken zwischen den Stützpunkten der Kneipentour – und eben diese können einem zum Verhängnis werden. Üblicherweise kommen zwei Personen auf einen zu – der eine hält einem ein Messer oder eine Pistole vor, der andere nimmt einem die Geldbörse ab – und weg sind sie. Eine zweite Person schütz hier ungemein. Gerät man in eine solche Situation, sollte man nicht den Helden spielen, sondern das Geld rausrücken. Ein bewaffneter Überfall und ein Mord unterscheiden sich im chinesischen Strafrecht nur marginal.

Grundsätzlich ist China ein sicheres Land, wenn genug Sorge getragen wird. Wichtig: Kritik an der Regierung sowie Delikte in Zusammenhang mit Betäubungsmitteln können ernsthafte Probleme nach sich ziehen.

Gesund bleiben

Nimm diesen Satz ernst! Sollte Dir in China etwas passieren, sieht es nicht so gut aus. In Peking und Shanghai gibt es internationale Kliniken – die Unity Family Hospitals. Amerikanische Investments und auf höchsten Standard. Überall sonst sind die Verhältnisse eher bescheiden. Dies äußert sich nicht so stark in der Ausrüstung der OPs oder der Ausbildung der Fachärzte, was sich beides in den letzten Jahren erheblich gebessert hat und durchaus westlichen Standard erreicht hat. Jedoch ist der Standard in mittleren und kleineren Städten immer noch niedrig. Hier wäre die chinesische Medizin (TCM) empfehlenswerter. Die Preise in chinesische Kliniken sind teilweise sehr hoch, daher ist eine Auslandskrankenversicherung empfehlenswert.

Auch in renommierten chinesischen Krankenhäusern werden gerne dramatische (letztlich unhaltbare) Diagnosen gestellt, um die Kundschaft gefügig zu halten und Medikamente verkaufen zu können. Dies gilt für chinesische wie für ausländische Patienten gleichermaßen. Das Einholen einer zweiten Meinung außerhalb Chinas ist essentiell. Die Trennung von Verschreibung und Verkauf von Medikamenten, d.h. die Verbannung von Apotheken aus den Krankenhäusern, ist angeblich in Vorbereitung.

Für den Notfall empfiehlt es sich, immer eine gewisse Menge Geld dabeizuhaben, da dies die Bereitschaft eines Notarztes, einem zu helfen, erheblich erhöht.

Älteren Menschen sollte geraten sein, insbesondere den Süden und Osten des Landes nicht in den Sommermonaten zu bereisen, da dort tropische Hitze vorherrscht. 31°C in Süd- oder Ostchina sind keinesfalls genauso wie 31 °C in Spanien, Ägypten oder Türkei!

Respekt

Allgemein

Man sollte niemals öffentlich jemanden diskreditieren, falls jemand einen Fehler gemacht hat, darf man die Person darauf ansprechen, es muss aber höflich geschehen und immer mit einer Lösungsmöglichkeit, so dass beide Seiten ihr Gesicht wahren können.

Während es in Deutschland völlig normal ist, sich in der Öffentlichkeit zu schneuzen, sollte man dies in China besser nicht machen. Dagegen gilt Rülpsen als völlig normal. Außerdem spucken die Chinesen oft auf den Boden, und das nicht nur auf der Straße, sondern auch in Geschäften und Restaurants. Diese Angewohnheit sollte den Chinesen bis 2008 zur Olympiade in Peking abgewöhnt werden, aber mit mäßigem Erfolg.

Essen

Es kann öfters vorkommen, dass in Restaurants nicht das Essen serviert wird, welches bestellt wurde, vor allem bei nicht-chinesischen Spezialitäten. Sofern die Bedienung englisch spricht, oder man selber Mandarin, darf man gerne nachfragen, nackte Kritik ist aber nicht angemessen.

Kinder

China ist ein sehr kinderfreundliches Land. Wenn man mit Kindern reist, macht man die Erfahrung, dass Chinesen plötzlich viel kontaktfreudiger sind als erwartet. Kinder gelten als Statussymbol, und sind diese blond, erregt man geradezu Aufsehen, selbst an den touristischsten Orten. Erinnerungsphotos mit Europäern sind bei Chinesen aus den Westprovinzen sehr beliebt, mit - besonders blonden - (Klein-)Kindern ist das Interesse sogar um einiges größer. Alle wollen die schönen blonden Haare anfassen und werden unablässig erklären, daß Ihr Kind wunderschön ist. Die Kinder selbst kommen mit dem Trubel meist erstaunlich gut zurecht.

Kommunizieren

In größeren Städten und Touristenzentren wird Englisch verstanden und auch gesprochen (bespielsweise ist in Hongkong Englisch eine Amtssprache). Hilfreich ist es immer ein paar Brocken Mandarin zu sprechen, vor allem wenn man längere Ausflüge in die westlichen Provinzen plant. In den nördlichen Regionen ist russisch hilfreich (offzielle, erste Fremdsprache in der Schule) und im Süden kann man mit Französisch teilweise ebenfalls punkten.

Weblinks







Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten