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China: Unterschied zwischen den Versionen
Version vom 7. Oktober 2012, 11:41 Uhr
China liegt in Asien. Es ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Angrenzende Länder sind im Süden Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal, Bhutan, Myanmar, Laos und Vietnam, im Westen Tadschikistan, Kasachstan und Kirgisistan, im Nordosten und Nordwesten Russland, im Norden die Mongolei und im Nordosten Nordkorea.
RegionenProvinzen
Regierungsunmittelbare Städte Sonderverwaltungszonen StädteBlick auf Hongkong Die größten Städte von China sind Chongqing mit 28 Mio. Einwohner, Shanghai mit 23 Mio. Einwohnern, Beijing mit 19 Mio. Einwohnern und Tianjin mit 12 Mio. Einwohnern. Es gibt noch mehr als 39 Städte mit über einer Millionen Einwohner.
Weitere ZieleHintergrundGeschichteDie chinesische Geschichte ist die längste der Welt und reicht 4000 Jahre zurück. Wärend die ersten Dynastien Xia und Shang noch mit teilweisen gottgleichen Fantasiekaisern aufwarten kommen später bei den westlichen Zhou und den östlichen Zhou erste Warlords auf, welche kleinere Reiche regieren.
Eine erste Einigung und ein chinesisches Reich gelang in der Zeit der streitenden Reiche Qin Shi Huang Di. Er vereinte mit harter militärischer Macht das Reich der Han 230 v.Chr., der Zhao 228 v.Chr., der Wei 225 v.Chr., der Chu 223 v.Chr., der Yan 222 v.Chr. und der Qi 221 v.Chr. mit seinem eigenem Reich und schuf so 221 v. Chr die Qin Dynastie. Er baute die erste Großen Maue,förderte Palast- und Straßenbau, vereinigte Maße, Währung und Schriftzeichen. Durch seine Suche nach Unsterblichkeit wurden Korea und Japan besiedelt und die chinesische Kulturin diese Länder gebracht. Seine Grabanlage mit seiner rießigen Terrakottaarmee kann man heute in Xian besichtigen. KulturChina hat eine sehr alte Kultur, welche durch verschiedene Einflüsse geprägt ist. Der Haupteinfluss sind die diversen Volksgruppen. In China leben 56 anerkannte ethnische Gruppen, 93% der Bevölkerung gehören zu den Han Chinesen, jede mit einer eigenen Sprache, Kleidung, Sitten, Bräuche und Lebensweise. Einige wichtige Volksgruppen sind z.B. die Mandschu, Mongolen, Ewenken, Uiguren, Zhuang, Miao, Yi, Dong, Yao, Bai, Hani, Naxi, Tujia und die Tibeter. Die Lebensweise der Volksgrupen beeinflusst die Religion und das Leben. Dieses erkennt man sehr leicht wenn man einen tibetischen buddhistischen Tempel betritt und einen mongolischen. Obwohl es die gleiche Religion ist, ist deren Auslegung sehr unterschiedlich. Die wichtigsten und bekanntesten tratitionellen chinesischen Kulturen sind die chinessiche Esskunst mit ihren vier großen Regionalküchen, die chinesische Kalligraphie, die chinesische Malerei, die chinesische Seidenstickerei, die Erdfiguren, die volkstümlichen Drucke und die chinesischen Scherenschnitte. KlimaIm südlichen Hochland kommt es auf die Höhenlage an, in den Tälern ist es tropisch feucht, weiter oben beginnt dann der Nebelwald, der im Winter auch etwas kühler (und oft neblig) ist. An der südlichen Küste herrscht tropisches Regenwaldklima, das besonders im Sommer (Juni, Juli und August) zu sehr schwülen Bedingungen führt. In Schanghai und dem Jangtze-Delta-Gebiet (bis ca. Hefei, Anhui) findet man subtropisches Klima. Im Sommer ist es hier extrem schwül (wird oft als schwülstes Klima der Welt bezeichnet) bei Temperaturen über 35 °C und einer relativen Luftfeuchte bis 100 %. Auch in der Nacht kühlt es kaum ab (Minimaltemperatur manchmal nicht unter 30 °C). Daher wird für empfindliche Mitteleuropäer von der Reise in diese Region im Sommer abgeraten. Niederschläge sind während dieser Zeit extrem ausgeprägt, bei Gewittern kann es in kurzer Zeit zu lokalen Überschwemmungen kommen. Wie Zentralchina ist auch diese Region für Hagelstürme bekannt, die sich im Sommer von den Gewittern verursacht werden. Im Winter kann es von Norden her kühler werden und im Extremfall sogar auch mal kurz schneien. Zentralchina (hierzu zählt z.B. das "Rote Becken") weist ebenfalls in den Tälern ein subtropisches Klima auf. Der Sommer kann unangenehm schwül, aber auch trocken-heiß sein, der Winter mild, aber auch sehr kalt bei besonderen Wetterlagen. Die Region ist auch für ihre schweren Gewitter bekannt, die häufig gefährliche Hagelstürme oder Tornados mit sich bringen! Je weiter man Richtung Norden geht, desto kälter wird das Klima. Peking besitzt wohl etwa ein Wetter vergleichbar dem in Polen (Peking jedoch wesentlich heißer und feuchter im Sommer), also drei bis vier wirklich kalte Monate, aber trotzdem einen warmen Sommer, während die weiter landeinwärts gelegenen Provinzen der Äußeren Mongolei durchaus -30 °C im Winter aufweisen können, aber durchaus angenehmes Klima im Sommer bieten. Als Reiseempfehlung, sofern man angenehm warmes, aber nicht heißes Wetter mag, darf allgemein gesagt werden:
ACHTUNG: Chinas Süd-Ostküste zählt zu den am meisten von tropischen Wirbelstürmen (in Asien als "Taifun", englisch "Typhoon) heimgesuchten Gebieten. Wenn sie im Süden oder Osten (Gegend um Schanghai) sind, sollten sie, wenn möglich im Internet sich über die Lage informieren! Auch muss vor den oft stark ausgeprägten Gewittern gewarnt sein! GEFAHREN: Extreme Schwüle im Osten und Süden, heftige Gewitter, Trockenheit in den westliche Regionen, strenge Winter im Norden und Taifune AnreiseFlugzeugGenerell ist es in China nicht immer möglich, Gepäck weiterzuleiten. Jedes Gepäckstück muß bei der Ankunft in China abgeholt und wieder aufgegeben werden. Eine Ausnahme bilden Air China Flüge, bei welche der Anschlussflug die selbe Flugnummer hat wie der Flug von Deutschland nach China. Hier wird das Gepäck erst am Bestimmungsflughafen drch den Zoll kontrolliert. Wenn China jedoch "nur" die Zwischenstation ist (z.B. Frankfurt–Peking–Sydney) ist das Durchleiten von Gepäck bis zum Zielflughafen auch bei anderen Ailines möglich. Der internationale Flughafen von Peking liegt ungefähr 20 km nordöstlich der Innenstadt. Der Flughafen ist ein Knotenpunkt des inländischen Flugverkehrs und wird auch von vielen internationalen Fluglinien angeflogen. Dies sind unter anderen Air France, British Airways, China Southern Airlines, DragonAir, Lufthansa, AirBerlin, Qantas und Singapore Airlines. Swiss Airlines bedient die Peking ab Juli 2011. Ab Deutschland (Berlin) fliegt u.a. die Hainan Airlines nach Peking. Zubringerflüge von anderen deutschen Städten werden von Air Berlin durchgeführt. Der internationale Flughafen von Schanghai liegt 35 km vom Stadtzentrum Schanghais entfernt am östlichen Stadtrand. Bequem läßt er sich mit dem Transrapid und dann mit der U-Bahnlinie 2 erreichen. Lästig ist hier nur das Umsteigen. Eine Taxifahrt für etwa 17 € nimmt einem diese Strapaze ab. Auch sind Busse vorhanden, welche im Viertelstundentakt den Flughafen mit der Innenstadt verbinden. Von Frankfurt aus fliegen mehrmals täglich Lufthansa, Air China und China Eastern, und von München aus fliegt noch die Lufthansa einmal täglich. Besonderes Schnäppchen ist die Air-China-Anbindung über Mailand. Ein Business-Class-Ticket kostet hier gerade 1650 € (sonst 1950 €) und man kann noch in Mailand shoppen. Unangenehm ist der Schanghaier Flughafen vor allem für Reisende, deren Reiseziel nicht Schanghai, sondern eine andere chinesische Stadt ist. Vom internationalen Flughafen aus gehen nur wenige nationale Flüge ab. Die meisten nationalen Flüge starten vom Flughafen "Hongqiao", welcher etwa 50 km vom internationalen Flughafen "Pudong" entfernt ist. Es gibt allerdings kostenpflichtige Pendelbusse. Weitere wichtige internationale Flughäfen sind bei Hongkong. BahnPeking ist ein Endpunkt der Transmongolischen bzw. Transmandschurischen Eisenbahn, diese zweigen bei Ulan Ude bzw. Tschita von der Transsibirischen Eisenbahn ab, beide haben aber mit der Transsibirischen Eisenbahn nichts zu tun. Eine Fahrt incl. Liegewagenzuschlag von Moskau nach Peking kostet EUR 272.- im Hochsommer 2012 und wesentlich weniger im Rest des Jahres. Dies liegt an 41 russischen Saisonkoeffizienten, die von K 0,50 bis K 1,20 reichen. Fahrkarten zum offiziellen Tarif gibt es bei rzd.ru (russisch) und transsibtickets.wordpress.com (deutsch) ohne die sehr hohen deutschen oder schweizerischen Agenturzuschläge. Von Peking nach Schanghai fahren neue, extrem schnelle Züge mit 350 kmh in etwa 4 Stunden. Sie sind eine gute Alternative zum Flugzeug. Man sieht viel von der Umgebung (je nach Jahreszeit) und schließt einfach und schnell Bekanntschaft mit Chinesen. Im Februar und Oktober muss in China stets mit Engpässen beim Ticketerwerb gerechnet werden wegen der anstehenden Feierlichkeiten. Allerdings ist seit 2011 Vorschrift, dass Name und Passnummer wie in Russland auf dem Ticket stehen. Man will damit vermeiden, dass Schwarzhändler alle Fahrkarten eines Zuges aufkaufen und zu weit überhöhten Preisen abgeben, was in China ohnehin strafbar ist. BusÜber einige der Nachbarländer, z.B. den pakistanisch kontrollierten Teil Kaschmirs, kann man mit dem Bus nach China einreisen. AutoDie Einreise mit dem Kfz ist aus praktischen Gründen aber auch auf Grund der massiven bürokratischen Hürden fast unmöglich. Zunächst muß erwähnt werden, daß eine Einreise über das Tibetische Autonomiegebiet nicht normalen Visabestimmungen unterliegt. Die Einreise über andere Landgrenzen (insbesondere die Mongolei) ist zwar möglich, jedoch ist China eines der wenigen Länder auf der Welt, das keine ausländischen Führerscheine anerkennt. Es ist also notwendig, einen chinesischen Führerschein zu besitzen. Ein weiteres Hindernis stellt die Umkennzeichnungspflicht dar. Es müssen Sondergenehmigungen und chinesische Nummernschilder, d.h. chinesische Zulassungen, für die Kfzs erworben werden. Selbst wenn alle erforderlichen Schritte im Vorhinein eingeleitet wurden, ist es in der Vergangenheit trotzdem zu letzten Abweisungen an der Grenze gekommen. Die besten Vorbereitungen und der Besitz aller erforderlichen Genehmigungen stellen also trotzdem KEINE Garantie dar. SchiffVon Hongkong gibt es mehrere Fähren zu Städten in der Umgebung (Macau und "Mainland China"). Informationen und Tickets sind unter anderem bei Hauptbahnhof und dem Fährterminal in Hongkong zu bekommen. MobilitätFlugzeug: Ein gängiges und auch sehr schnelles Fortbewegungsmittel in China. Meist teurer als der Zug und weniger erlebnisreich. Bahn: Allgemein: Gut ausgebautes Schienennetz (über 50.000 km, teil-elektrifiziert), an das alle Provinzstädte angeschlossen sind.
Hardseater (2. Klasse), Softseater (1. Klasse),
Hardsleeper (2. Klasse), Softsleeper (1. Klasse), Zu den Abteilklassen: Der Preisaufschlag von Hardsleepern zu Softsleepern beträgt im Durchschnitt etwa 50 %, wobei die Softsleeper primär den Vorteil von vier Personen pro Abteil (mit abschließbarer Türe) im Gegensatz zu sechs Personen pro Abteil im Hardsleeper ohne Türen haben. Außerdem gibt es in den Softsleeper-Abteilen einen Lautstärkeregler für die Lautsprecheranlage. Damit läßt sich dann die von ca. 8:30 bis 22:00 laufende Hintergrundmusik abschalten oder zumindest leiser drehen, was besonders auf langen Fahrten recht angenehm sein kann. In einigen Zügen werden zudem gratis DVD-Player und Filme abgegeben. Manchmal läßt sich auch die (generell sehr kalt eingestellte) Klimaanlage etwas herunterdrehen. Für kontaktfreudige Personen seien die Hardsleeper empfohlen, da man hier, außer auf einschlägigen Touristenstrecken, meist mit Chinesen alleine ist und diese sehr interessiert sind, über den Ausländer etwas zu erfahren. Ticketbezug: Die Tickets können an allen Ticketschaltern an den Bahnhöfen bezogen werden. Es ist nicht möglich, Umsteigekarten zu kaufen, d.h. wenn es keinen direkten Zug gibt, kann erst an dem Umstiegsbahnhof das Ticket für die Weiterfahrt gekauft werden! Falls man Tickets von einem anderen Ort aus vorbuchen will, kann man manchmal beim CITS, der nationalen Reiseorganisation, diese für einen kleinen Aufpreis beziehen. Vorsicht ist auf gängigen Reiserouten geboten, da Tickets zum Teil Tage im Voraus gebucht werden sollten. Allerdings kann man meist auch durch Teilstreckenbuchungen fast gleichzeitig ans Ziel kommen (Ticketverkäufer fragen, er selbst wird es nicht vorschlagen). Kinderpreise: Für Kinderpreise ist die Größe des Kindes ausschlaggebend. Kinder unter 1.1 m haben bei der Bahn freie Fahrt, Kinder unter 1,5 m zahlen ca. die Hälfte. In den Bahnen sind Messlatten angemalt. Fahrplan:
Zweimal im Jahr (in der Regel im April und Oktober) erscheint ein neues Kursbuch, allerdings nur auf Chinesisch!
Von Duncan Peattie kann eine englische Ausgabe bezogen werden, für die wichtigsten Verbindungen gibt es auch eine kostenlose Version im PDF-Format. Überlandbus: Überlandbusse sind in China ein beliebtes Verkehrsmittel und fahren alternativ zu Flugverbindungen und Bahnstrecken. Außerdem ermöglichen sie fast jede Verbindung zwischen größeren Städten. In manchen Gebieten gibt es ausschließlich Busverbindungen, wobei diese sehr preisgünstig und meist komfortabel daherkommen. Zwischen größeren Städten ist, obwohl auch Schlafbusse in Betrieb sind, jedoch die Bahn zu bevorzugen, da mehr Bewegungsfreiheit besteht (außer man vergleicht mit den überfüllten Hardseatern beim Zug). Ticketbezug: Es ist tendenziell leichter, Bustickets als Bahntickets zu bekommen; wer allerdings auf eine bestimmte Verbindung angewiesen ist, sollte das Ticket spätestens am Tag vorher kaufen (soweit möglich). Kinderpreise: Auch bei Bussen ist für Kinderpreise die Größe des Kindes ausschlaggebend; allerdings variiert das Limit je nach Busgesellschaft. Sicherheit: Hier ist Vorsicht geboten. Leider sind bewaffnete Überfälle auf Überlandbusse ein oft beobachtetes Phänomen. Dabei wird in der Regel niemand verletzt, aber man muss halt sein Hab und Gut in Form von Geld, Kreditkarten und Schmuck rausrücken. Die Chance eines Überfalls ist in den ländlicheren Gegenden stärker verbreitet, als beim Verkehr zwischen großen Städten. SpracheDie chinesische Amtssprache ist Hochchinesisch/Mandarin (普通话 putonghua) und wird von allen Chinesen in der Schule gelernt. Eine Verständigung in Mandarin ist im ganzen Land als auch in Hong Kong und Macau möglich. Gesprochen werden neben Mandarin eine unmenge von Dialekten und 55 Sprachen der Minderheiten. Die wichtigsten Dialekte sind: Nordchinesische Dialekte, Wu-Dialekte, Dialekte von Hunan und Jiangxi, Hakka-Dialekte, Kantonesisch, Dialekte von Süd-Fujian, Dialekte von Nord-Fujian. Kantonesisch bildet eine Besonderheit mit einer eigenen Schriftsprache unter Verwendung von tratidionellen Langzeichen (文言 wenyan), welche man vor allem in Hong Kong noch anfindet. Es gibt aber noch weitere 30 Minderheiten mit einer eigenen Schriftsprache. Wer kein Chinesisch spricht, wird in manchen Landesteilen vor große Probleme gestellt werden. Während entlang der Pauschaltouristenpfaden meist in viele Hotels und Restaurants sehr gut Englisch oder gar Deutsch gesprochen wird und einem auch beim Kauf von Bahntickets oder Ausflügen geholfen wird, muss man in anderen Landesteilen und Touristischen hochburgen der Chinesen sehr viel Geduld mitbringen. Es lohnt sich auf jeden Fall, wichtige Wörter in chinesisch zu können, am besten als Zeichen um keine Missverständnisse mit der Aussprache zu bekommen. Eine Garantie, dass wenn man den Menschen das Zeichen für Busbahnhof zeigt, einem auch der Weg dorthin gezeigt wird, ist es hingegen nicht. In Hong Kong kommt man mit Englisch sehr weit, in Macau versteht man auch Portugisisch. Man ist in China bestrebt schon den Kindern im Kindergarten Englisch beizubringen zu mehr als ein How are you? wird es aber auch in Zukunft nicht reichen. Wer das Land wirklich kennenlernen will kommt ums Chinesisch lernen nicht herum. KaufenDie Preise in China sind gerade für Elektronik häufig sehr tief, allerdings häufig auf Kosten der Qualität. Folgendes sollte nur mit Vorsicht gekauft werden, da die Preise kaum günstiger sind, oder die Qualität nicht stimmt:
Folgende Dinge können zum Teil massiv günstiger erworben werden:
KücheDie chinesische Küche wird unterschieden in vier große Küchen, manchmal wird sogar in zehn Küchen unterteilt.Generell gilt es wird alles gegessen, was vier Beine hat und kein Tisch ist, was fliegen kann und kein Flugzeug ist und was schwimmt und kein Schiff ist.
Neben den Hauptküchen gibt es noch viele regionale Küchen sowie die islamischen Gerichte, die der traditionellen chinesischen Medizin zugeordneten Gerichte und eine vegetarische Küche. Es gibt sehr viele kleine Snacks wie Jiaozi(gefülte Teigtaschen), Baozi (gefüllte Hefeklöße)und Fleischspieße, die man überall findet und bedenkenlos essen kann. Leider macht auch Fast Food vor China nicht halt, und so findet man überall KFC, MC Donalds oder DQ. Es gibt aber auch interessante chinesische Fast Food Eigenkreationen sowie große Sushiketten. Wer gut und günstig essen will, geht am besten in ein Kaufhaus oder einen Supermarkt. Dort befindet sich in der obersten Etage oder im Kellergeschoss meist ein Food Court, wo man extrem viel Auswahl hat und für 1-2 EUR satt wird. AusgehenTatsächlich sind auch die größten Ausgangsmeilen in Schanghai und anderen Großstädten etwa ab 23 Uhr meist "tot", das Nachtleben findet in den meisten Großstädten nur in einem kleinen Teil der Stadt statt. Nach Mitternacht ist dies meistens in "Rotlichtvierteln", in welchem noch Bars offen haben. Ein eigentliches Nachtleben kennen die Chinesen nicht, auch fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel in der Nacht, man ist auf Taxis angewiesen. Die Preise in den Bars können stark schwanken, von 1 Euro pro Bier bis zu 10 Euro und mehr sind sämtliche Variationen vorhanden. Gehen Sie ruhig in Bars mit Einheimischen, es kann sich eine interessante Diskussion entwickeln. Vorsicht für schwache Trinker: Chinesen trinken gerne auf "Ex", einem normalen europäischen Mann kann ein solcher "Wettbewerb" nichts anhaben, man kann so auch Prestige bei seinen chinesischen Freunden gewinnen. Lieblingsbier ist meist Tsingtao. Also zumindest für Schanghai, Peking und Qingdao kann man berichten, dass es ein sehr erfreuliches Nachtleben gibt. Dies ist zwar auf einige Straßenzüge begrenzt, aber wird dort um so ausgiebiger zelebriert. UnterkunftGünstige Hotels können Sie schon ab wenigen Dutzend RMB erhalten, es wird aber empfohlen, mindestens 200 RMB pro Nacht auszugeben, da in den billigen Absteigen z.T. nicht mit täglichem Wechsel der Bettwäsche (bei Gästewechsel) gerechnet werden kann. Ab 3 Sternen sind die Hotels grundsätzlich sauber, ab 4 Sterne bietet sich einem ein Komfort europäischem Standard an. Die Hotel-Kontrollen sind äußerst strikt, man darf sich grundsätzlich auf das Sterne-Ranking verlassen. Natürlich kann es bessere und schlechtere Hotels der gleichen Kategorie geben, aber es ist ein guter Gradmesser. Meist sind die Preise Verhandlungssache, außer während Messen/speziellen Festivitäten lässt sich leicht ein Rabatt von 20 % – 40 % herausholen, mit den richtigen Tricks sogar mehr. Besonders während der Semesterferien bieten viele Hochschule Übernachtungen in den Studentenwohnheimen an. Es lohnt sich immer, danach zu fragen, unter Umständen sind dafür aber Chinesischkenntnisse von Vorteil. LernenArbeitenWer länger in China leben möchte, sollte nicht nur den Absatz zum Thema Gesundheit beachten, sondern auch wissen, dass laut Weltbank von den 20 Städten mit der größten Umweltbelastung der Welt allein 16 in China liegen. Mit Smog muß gerechnet werden. BücherBücher über China oder von chinesischen Schriftstellern:
FeiertageTraditionelle chinesische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender, internationale und neue Feiertage nach dem römischen Kalender.
An Feiertagen sollte man nicht reisen, da hier ganz China unterwegs ist und insbesondere Bahnfahrkarten oft vergriffen sind.
SicherheitChina ist verhältnismäßig sicher. Es gibt Kriminalität, und als Tourist ist man wie fast überall in der Welt ein bevorzugtes Ziel. Geldbörsen und Wertgegenstände sollten immer geschützt und auch der Safe im Hotel benutzt werden. Bevorzuge die Bezahlung per Cash, ansonsten immer mit Traveller Checks und regelmäßigen Wechseln in der Bank of China. Allerdings sind nicht alle Banken bereit, die Traveller Checks einzulösen, bei Händlern und kleinen Hotels ist es noch schwieriger. EC-Karten und Kreditkarten funktionieren an Geldautomaten mit VISA-Symbol(ATM, Automatic Teller Machine) problemlos (allerdings ist die Menüführung nicht immer auf Englisch wählbar), der Wechselkurs ist dann nahe am offiziellen Kurs. Trage keine großen Beträge in Bar mit dir, 1.000 bis 1.500 RMB sollten die Obergrenze darstellen, außer bei Bezahlung des Hotels oder ähnlichem. In den Städten ist die Polizei allgegenwärtig, trage aber Sorge, dass du nicht in allzu dunkle Gassen oder ein Rotlichtviertel gerätst, da dort die Kriminalität wie überall weltweit massiv höher ist. Vor allem wird immer wieder von dem Trick mit K.o.-Tropfen berichtet. Die vermeintlich nette Begleitung, welche man in der Disco oder der Hotelbar kennengelernt hat, mischt einem während eines Toilettengangs K.o.-Tropfen mit ins Getränk. Dies kann noch in der Disco oder der Hotelbar geschehen, meist aber erst im Hotelzimmer. Wenn man dann nach ein bis zwei Tagen wieder zu sich kommt, findet man sich ausgeraubt und die Kreditkarte geplündert vor. Ratsam ist es hier, nie alleine "auf Tour" zu gehen und. Ähnliches gilt für nächtliche Spaziergänge in Kneipenvierteln. Meist liegen noch einige verlassene Ecken zwischen den Stützpunkten der Kneipentour – und eben diese können einem zum Verhängnis werden. Üblicherweise kommen zwei Personen auf einen zu – der eine hält einem ein Messer oder eine Pistole vor, der andere nimmt einem die Geldbörse ab – und weg sind sie. Eine zweite Person schütz hier ungemein. Gerät man in eine solche Situation, sollte man nicht den Helden spielen, sondern das Geld rausrücken. Ein bewaffneter Überfall und ein Mord unterscheiden sich im chinesischen Strafrecht nur marginal. Grundsätzlich ist China ein sicheres Land, wenn genug Sorge getragen wird. Wichtig: Kritik an der Regierung sowie Delikte in Zusammenhang mit Betäubungsmitteln können ernsthafte Probleme nach sich ziehen. Gesund bleibenNimm diesen Satz ernst! Sollte Dir in China etwas passieren, sieht es nicht so gut aus. In Peking und Shanghai gibt es internationale Kliniken – die Unity Family Hospitals. Amerikanische Investments und auf höchsten Standard. Überall sonst sind die Verhältnisse eher bescheiden. Dies äußert sich nicht so stark in der Ausrüstung der OPs oder der Ausbildung der Fachärzte, was sich beides in den letzten Jahren erheblich gebessert hat und durchaus westlichen Standard erreicht hat. Jedoch ist der Standard in mittleren und kleineren Städten immer noch niedrig. Hier wäre die chinesische Medizin (TCM) empfehlenswerter. Die Preise in chinesische Kliniken sind teilweise sehr hoch, daher ist eine Auslandskrankenversicherung empfehlenswert. Auch in renommierten chinesischen Krankenhäusern werden gerne dramatische (letztlich unhaltbare) Diagnosen gestellt, um die Kundschaft gefügig zu halten und Medikamente verkaufen zu können. Dies gilt für chinesische wie für ausländische Patienten gleichermaßen. Das Einholen einer zweiten Meinung außerhalb Chinas ist essentiell. Die Trennung von Verschreibung und Verkauf von Medikamenten, d.h. die Verbannung von Apotheken aus den Krankenhäusern, ist angeblich in Vorbereitung. Für den Notfall empfiehlt es sich, immer eine gewisse Menge Geld dabeizuhaben, da dies die Bereitschaft eines Notarztes, einem zu helfen, erheblich erhöht. Älteren Menschen sollte geraten sein, insbesondere den Süden und Osten des Landes nicht in den Sommermonaten zu bereisen, da dort tropische Hitze vorherrscht. 31°C in Süd- oder Ostchina sind keinesfalls genauso wie 31 °C in Spanien, Ägypten oder Türkei! RespektAllgemeinMan sollte niemals öffentlich jemanden diskreditieren, falls jemand einen Fehler gemacht hat, darf man die Person darauf ansprechen, es muss aber höflich geschehen und immer mit einer Lösungsmöglichkeit, so dass beide Seiten ihr Gesicht wahren können. Während es in Deutschland völlig normal ist, sich in der Öffentlichkeit zu schneuzen, sollte man dies in China besser nicht machen. Dagegen gilt Rülpsen als völlig normal. Außerdem spucken die Chinesen oft auf den Boden, und das nicht nur auf der Straße, sondern auch in Geschäften und Restaurants. Diese Angewohnheit sollte den Chinesen bis 2008 zur Olympiade in Peking abgewöhnt werden, aber mit mäßigem Erfolg. EssenEs kann öfters vorkommen, dass in Restaurants nicht das Essen serviert wird, welches bestellt wurde, vor allem bei nicht-chinesischen Spezialitäten. Sofern die Bedienung englisch spricht, oder man selber Mandarin, darf man gerne nachfragen, nackte Kritik ist aber nicht angemessen. KinderChina ist ein sehr kinderfreundliches Land. Wenn man mit Kindern reist, macht man die Erfahrung, dass Chinesen plötzlich viel kontaktfreudiger sind als erwartet. Kinder gelten als Statussymbol, und sind diese blond, erregt man geradezu Aufsehen, selbst an den touristischsten Orten. Erinnerungsphotos mit Europäern sind bei Chinesen aus den Westprovinzen sehr beliebt, mit - besonders blonden - (Klein-)Kindern ist das Interesse sogar um einiges größer. Alle wollen die schönen blonden Haare anfassen und werden unablässig erklären, daß Ihr Kind wunderschön ist. Die Kinder selbst kommen mit dem Trubel meist erstaunlich gut zurecht. KommunizierenIn größeren Städten und Touristenzentren wird Englisch verstanden und auch gesprochen (bespielsweise ist in Hongkong Englisch eine Amtssprache). Hilfreich ist es immer ein paar Brocken Mandarin zu sprechen, vor allem wenn man längere Ausflüge in die westlichen Provinzen plant. In den nördlichen Regionen ist russisch hilfreich (offzielle, erste Fremdsprache in der Schule) und im Süden kann man mit Französisch teilweise ebenfalls punkten. Weblinks
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