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Budapest: Unterschied zwischen den Versionen

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*'''TaxiCab Privat Flughafentransfers,''' [http://www.taxicab.hu/] ''+36 20'' 20 400 50
 
*'''Hello Taxi,''' www.hellotaxi.eu  +36/1/8-888-666  [http://hellotaxi.eu/]
 
*'''Hello Taxi,''' www.hellotaxi.eu  +36/1/8-888-666  [http://hellotaxi.eu/]
 
*'''TaxiCab,''' '''Multilanguage:''' www.taxibudapest.eu  +36/70/645-4444  [http://www.taxibudapest.eu/]
 
*'''TaxiCab,''' '''Multilanguage:''' www.taxibudapest.eu  +36/70/645-4444  [http://www.taxibudapest.eu/]

Version vom 12. März 2013, 13:03 Uhr

Budapest ist die Hauptstadt Ungarns und mit einer Bevölkerung von 1,8 Millionen noch vor Belgrad und Wien die größte Stadt an der Donau.

Blick von den Hängen des Gellért-Berges.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile

Budapest ist verwaltungstechnisch in 23 Bezirke unterteilt, für Reisezwecke genügt eine Einteilung gemäß der alten Unterteilung der Stadt in:

  • Pest, der flache Teil der Stadt, östlich der Donau
  • Buda, der hügelige Teil der Stadt, westlich der Donau
  • Óbuda, ist der älteste Teil Budapests am westlichen Donauufer. Hier wurden Siedlungsreste der Römer gefunden.

Eselsbrücke: Buda = Berg, Pest=Platt

Hintergrund

Anreise

Budapest ist von fast allen europäischen Hauptstädten an einem Tag erreichbar.

Flugzeug

Der Flughafen Budapest-Ferihegy "Ferenc Liszt" (BUD) (ungarisch: Ferihegyi nemzetközi repülőtér) ist der internationale Verkehrsflughafen der ungarischen Hauptstadt und liegt etwa 25 km südöstlich des Zentrums. Er besteht aus dem Terminal 2 mit den Bereichen 2 A und 2 B, sowie dem zentralen Skycourt). Das ehemalige Terminal 1 wurde im Mai 2012 außer Betrieb genommen.

Fluggesellschaften

Folgende Fluggesellschaften fliegen Budapest-Ferihegy aus dem deutschsprachigen Raum an:

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel
  • Austrian Airlines aus Wien
  • Easyjet aus Berlin-Schönefeld
  • Germanwings aus Köln/Bonn und Stuttgart
  • Lufthansa aus Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München
  • Ryanair aus Karlsruhe/Baden-Baden, Lübeck und Weeze
  • Sky Work Airlines aus Bern
  • Swiss aus Zürich
  • Wizz Air aus Dortmund und Frankfurt-Hahn

Vom Flughafen in die Stadt Vom Flughafen Fährt man mit dem Bus 200 bis zur U-Bahnstation Kőbánya-Kispest (U-Bahn M3). Die Fahrt kostet 320ft. (Strand: 8. Juni 2012). Die Fahrkarten müssen vorher im "Relay" Zeitungskiosk im Flughafenterminal gekauft werden. Der Kiosk führt nur die normalen Einzelfahrscheine. Im Bus kann man keine Fahrscheine kaufen. An der U-Bahnstation Kőbánya-Kispest angekommen muss man für die Weiterfahrt mit der U-Bahn einen neuen Fahrschein kaufen. Es kann ein normaler Fahrschein (320,- Ft.) oder ein 24-Stundenfahrschein (1550,- Ft.) am Automaten erstanden werden. Im Südosten der Station gibt es außerdem einen Ticketschalter, an dem man auch andere Zeitfahrkarten erwerben kann.

Taxiunternehmen
  • TaxiCab Privat Flughafentransfers, [1] +36 20 20 400 50
  • Hello Taxi, www.hellotaxi.eu +36/1/8-888-666 [2]
  • TaxiCab, Multilanguage: www.taxibudapest.eu +36/70/645-4444 [3]
  • Budataxi, [4] +36-1 233-3333.
  • City Taxi, [5] +36-1 211-1111.
  • Főtaxi, [6] +36-1 222-2222.
  • Taxi 2000, [7]+36-1 200-0000.
  • Tele 5 Taxi, [8] +36-1 555-5555.
  • Zóna Taxi 800,[9] +36-1 365-5555.
  • 6x6 Taxi, [10] +36-1 266-6666.
  • Budapest Taxi, [11] +36-1 433-3333.
  • Mobil Taxi, [12] +36-1 333-1757.
  • Radio Taxi, [13] +36-1 777-7777.
  • Taxi Plus, [14] +36-1 888-8000.

Eine Alternative zu Taxis ist die An- und Abfahrt mit speziellen Kleinbussen ("Minibus-Service", eine Art Sammeltaxi). Kosten: 2490 HUF (ca. 9,50 €, Stand Feb. 2008), für zwei Personen 4490 HUF. Ein Hin- und Rückticket für eine Person kostet 4390 HUF. Ein Schalter zum Kauf von Minibustickets befindet sich im Terminal. Bei der Rückfahrt ist zu beachten, dass die Abholung mindestens 12, besser 24 Stunden vor der Fahrt bei der Zentrale reserviert werden muss. (Minibus-Zentrale): Öffnungszeiten: 6.00-22.00, Telefon: +36 1 296 8555, Fax: +36 1 296 8993

Bahn

Budapest liegt nur rund drei Stunden Bahnfahrzeit von Wien (täglich zehn Direktverbindungen je Richtung) entfernt. Die Stadt hat mehrere große Bahnhöfe, die zwar miteinander per Metro verbunden, aber dennoch voneinander entfernt sind. Daher ist es ratsam, sich rechtzeitig vorab über den genauen Ankunfts- und Abfahrtsort zu orientieren. Die meisten Züge aus Westeuropa kommen am Ostbahnhof (Keleti pályaudvar) an.

Bahnhöfe

  • Déli pályaudvar (Südbahnhof), Buda, Krisztina krt. 37/A. Hier treffen u.a. die Züge aus Richtung Balaton und Pécs (Südwesten) ein.
  • Nyugati pályaudvar (Westbahnhof), Pest, Nyugati tér. Hier kommen viele Inlandszüge aus dem Westen und Südosten, so u.a. von Szob, Esztergom (Westen), Köbanya-Kispest (Flughafen), Kecskemét und Szeged (Südosten), und manche Züge aus dem Osten (Debrecen) an.
  • Keleti pályaudvar (Ostbahnhof), Pest, Baross tér. Der "internationale" Bahnhof. Tägliche Eurocitys von Berlin, Hamburg, Wien, München, Zürich, Bratislava und Bukarest. Dazu Verbindungen nach Zagreb, Ljubljana, Moskau, Kiew, Prag, Belgrad und Sofia. Inlandszüge aus dem Norden und Osten (Eger, Debrecen). Nicht zu verwechseln mit dem Kelenföld pályaudvar, der am südlichen Rand von Buda liegt.

Züge aus Österreich

  • Von Wien Westbahnhof gibt es täglich zehn Direktverbindungen (ca. drei Stunden Fahrzeit) nach Budapest Keleti. Das Zugticket von Budapest Keleti nach Wien West gibt es in Budapest schon ab 19 € inkl. reserviertem Sitzplatz. (2011: es gibt von der ÖBB Spartickets für 29 € hin&retour)
  • Von Graz (ca. 6:00 Std.) täglich direkt ab 6.10 h über Szentgotthard, Körmend, Szombathely, Csorna, Györ, Tatabanya nach Budapest Keleti (an 10.49 h).
  • Von Innsbruck (ca. 8:30 Std.) ein Nachtzug aus Zürich (EN 467) ab 02.17 nach Budapest Keleti (11.18).
  • Von Salzburg (6-7 Std.) EN 269 (02.13), EN 647 (04.15) oder EC 63 aus München (11.00, an Budapest Keleti 16.48).

Züge aus der Schweiz

  • Von Zürich (ca. 12:30 Std) um 22.40 EN 647 über Innsbruck, Salzburg, Linz, Wien West nach Budapest Keleti (11.18).

Züge aus Süddeutschland

Aus München besteht fünfmal täglich eine Direktverbindung nach Budapest:

  • mit dem ÖBB Railjet
    Der moderne Hochgeschwindigkeitszug der ÖBB (mit Economy-, First- und Premium-Klasse) startet um 7:27 Uhr, 9:27 Uhr, 11:27 Uhr und 13:27 Uhr in München Hbf und erreicht Budapest nach knapp 7,5 Stunden Fahrt.
  • mit dem EuroNight
    Der EuroNight (mit Sitz-, Schlaf- und Liegewagen) verlässt München Hbf um 23:40 Uhr und erreicht Budapest nach gut 9 Stunden Fahrt am nächsten Morgen.
  • Alternativen
    Alternativ kann die Anreise auch mit anderen Fernzügen nach Wien erfolgen (beispielsweise ab Frankfurt mit dem ICE via Nürnberg), dort besteht ebenfalls regelmäßig Anschluss in die ungarische Hauptstadt.

Direktzug von Hamburg

Von Hamburg über Berlin, Dresden, Prag und Bratislava (ca. 14 Std.):

  • EC 175 um 08.28 (Hamburg Hbf) nach Budapest Keleti (22.35) über Berlin, Dresden, Prag und Bratislava.
  • Rückfahrt mit EC 174 von Budapest Keleti (05.25) nach Hamburg (19.28).

Bus

Ab Prag gibt es etliche Linienbusverbindungen (ca. 20-30 Euro).

Das Busunternehmen Orangeways verbindet Budapest u.a. mit Dresden, Berlin, Nürnberg, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf und Wien. Die Busse nach Nürnberg, Frankfurt, Köln und Düsseldorf fahren nur zweimal pro Woche.

Fernbusbahnhof

  • Népliget autóbusz állomás: Győr, Mosonmagyaróvár, Wien

Auto

Mit dem Auto ist Budapest problemlos erreichbar. Die Autobahn ist ab der österreichischen bzw. slowakischen Grenze bis Budapest ausgebaut. Je nach Ausgangspunkt kann eine Fahrt über Prag oder Wien besser geeignet sein. Es soll aber darauf hingewiesen werden, dass Autofahren in Budapest selbst sehr unangenehm sein kann. Besser ist es das Auto während dem Aufenthalt irgendwo zu parken (bewacht!) und die Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden.

Schiff

Budapest ist in Deutschland vom Abfahrtshafen Passau aus über eine mehrtägige Schiffsreise auf der Donau zu erreichen. Die österreichische Firma DDSG bietet im Sommer täglich je eine Verbindung Wien-Budapest bzw. zurück an, die mit dem Tragflügelboot in 5:30 Stunden (flussabwärts Richtung Budapest) bzw. 6:30 Stunden (Richtung Wien) absolviert wird.

Mobilität

Öffentlicher Verkehr

Budapest hat vor allem als Relikt aus kommunistischen Zeiten ein sehr gut ausgebautes Nahverkehrsnetz, wenn es auch stellenweise unübersichtlich ist und mitunter etwas antiquiert wirkt. Es besteht aus Bussen, Straßenbahnen, Bergbahnen, der S-Bahn-ähnlichen HÉV-Bahn und vor allem der Metro. Die drei Linien M1 (gelb), M2 (rot) und M3 (blau) verkehren in äußerst kurzem Takt, sind schnell und Tickets können an Automaten gezogen werden, die auch in Englisch programmiert sind. Fahrkarten sind vor Betreten der Bahnsteige zu entwerten; gelegentlich finden an den Ausgängen Kontrollen statt, worauf mit Durchsagen hingewiesen wird ("keep your ticket pass ready"). Die M1, die im Volksmund auch földalatti heißt, ist die älteste kontinentaleuropäische U-Bahn, gehört zum Weltkulturerbe und ist eine Sehenswürdigkeit.

  • Gelb: Vörösmarty tér <--> Mexikói út, wichtige Stationen: Opera (Oper), Hősök tere (Heldenplatz), Széchenyi fürdő (Széchenyi-Bad)
  • Rot: Déli pályaudvar <--> Örs vezér tere, wichtige Stationen: Déli pályaudvar (Südbahnhof), Batthyány tér (Platz an der Donau, gegenüber vom Parlament und am Fuß des Schlossberges), Kossuth Lajos tér (Platz am Parlament), Keleti pályaudvar (Ostbahnhof). Auch als Kelet-Nyugati metróvonal (Ost-West-Metro) bekannt.
  • Blau: Kőbánya-Kispest <--> Újpest-Központ, wichtige Stationen: Ferenciek tere (Franziskanerplatz), Nyugati pályaudvar (Westbahnhof), Árpád híd (Árpádbrücke). Auch als Észak-Déli metróvonal (Nord-Süd-Metro) bekannt.
  • Die vierte Linie soll 2014 eröffnet werden.

Die Metrolinien kreuzen an der Station Déak Ferenc tér in der Innenstadt auf der Pester Donauseite. Beschriftungen und Aushänge der Metro sind oftmals dreisprachig (mindestens Ungarisch und Englisch, teilweise auch Deutsch), Busse und Bahnen sind zumeist nur in Ungarischer Sprache beschildert. Das Wort felé (nachgestellt) bedeutet soviel wie "in Richtung", also "Déli pályaudvar felé" heißt "In Richtung Südbahnhof".

Fahrpreise 2013

  • Einzelfahrkarte am Automaten oder Schalter ohne Umsteigen: 350 HUF, beim Fahrer: 450 HUF, mit umsteigen: 530 HUF.
  • 24-Stunden Fahrkarte (24 Órás jegy): 1.650 HUF, Gruppenfahrkarte: 3.300 HUF
  • 72-Stunden Fahrkarte (72 Órás jegy): 4.150 HUF, 7-Tage Fahrkarte: 4.950 HUF, 14-Tage Fahrkarte: 7.500 HUF.

Die Budapest Card ist nicht empfehlenswert, da viele Dauerausstellungen ohnehin gratis sind und die Budapestcard oft nicht akzeptiert wird. Sie ist eine Rabattkarte, die je nach Variante ein bis drei Tage lang die Fahrkarte auf allen Strecken in der Stadt ersetzt und zugleich Eintrittspreisermäßigungen in Museen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants u.ä. mit sich bringt (3900 - 7900 HUF). Lieber einen Dreitagespass für die öffentlichen Verkehrsmittel (tourist ticket) nutzen und die Vergünstigungen bei einem hop-on hop-off Bus nutzen!

Fahrrad

An mehreren Orten in Budapest können Fahrräder geliehen werden, etwa bei Bikebase Budapest, Podmaniczky utca 19, 1065 Budapest [15] oder bei Yellow Zebra Bikes (2 Standorte) [16]. Es werden auch geführte Radtouren angeboten. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Budapests lassen sich mit dem Fahrrad erreichen, und an manchen Stellen (Margareteninsel, Budaer Donauufer) kann man sehr schön Rad fahren. Das Radewegenetz ist aber sehr klein, und aufgrund des massiven und oft rücksichtslosen Autoverkehr ist Rad fahren oft unangenehm und gefährlich. Einen Stadtplan mit eingezeichneten Radwegen und -routen bekommt man in der Tourist Info (gratis zu bekommen, etwa in der Tourinform-Zentrale, Budapest V., Sütő u. 2. (Nahe von Deák tér Metrostation; auf Deutsch oder Englisch nach "Fahrradkarte" oder "bicycle map" fragen).

Eine besondere Attraktion für Fahrradbegeisterte sind die beiden jährlichen großen "Critical Mass"-Fahrten, an denen bis zu 80.000 Radfahrer teilnehmen, um für bessere Bedingungen für Radfahrer zu demonstrieren. Es handelt sich dabei um die größten Veranstaltungen dieser Art weltweit. Sie finden jeweils rund um den 22. April ("Earth Day") und den 22. September ("Carfree Day") statt. Informationen unter www.criticalmass.hu (auf ungarisch).

Sehenswürdigkeiten

Straßen und Plätze

  • Andrássy út
Die Prachtstraße, die seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe ist, beginnt in der Nähe des Deak Ferenc tér und führt zum Heldenplatz. Die Straße wurde 1870 angelegt, nachdem sich die parallel verlaufende Kiraly Utca als zu eng erwies. Wichtige Gebäude und Orte auf oder entlang der Andrassy Út sind die Ungarische Staatsoper, das Operettentheater, das Moulin Rouge, der Liszt Ferenc tér mit der Musikakademie, der Oktogon Platz und das Franz-Liszt-Gedenkmuseum in der Alten Musikakademie. Rund um den inneren Teil (also innerhalb der Oktogon) der Prachtstraße befindet sich das Künstlerviertel der Stadt. Hier findet man zahlreiche kleine Theater und Künstlercafés. Außer der Prachtstraße ist noch die Hajós utca eine schöne Fußgängerzone des Viertels mit Einkaufsmöglichkeiten. Das berühmteste Kaffeehaus des Künstlerviertels ist das "Müvész Café" in der Nähe der Oper. Seit kurzem siedeln sich auf der Andrássy út viele Luxusgeschäfte, wie Louis Vuitton oder Caprice an. Unter der Andrássy út verläuft die "gelbe" Milleniums-U-Bahn - die älteste U-Bahn Kontinentaleuropas. Die Haltestellen sind von der Innenstadt aus gesehen: Bajcsy-Zsilinsky út, Opera, Oktogon, Vörösmarty utca, Kodály körönd, Bajza utca und Hösök tere.
  • Gül Baba Türbe - Grabstätte eines türkischen hohen Beamten, der auch als religiöse Figur geehrt wird.
  • Heldenplatz - Auch Milleniumplatz genannt, imposantes Denkmal, umrahmt von Museen
  • Jüdisches Viertel - an der Kiraly utca, derzeit vom Abriss bedroht
  • Margit Sziget - Die Margareten-Insel befindet sich zwischen den Árpád und Margit Brücken. Diese Insel ist das grüne Herz der ungarischen Hauptstadt mit Spazier- und Sportmöglichkeiten. Wirklich ruhig, weil die Insel vom Autoverkehr frei ist. Sehenswert ist der Brunnen im Süden der Insel, wo man sich wie die Einheimischen im Sommer abkühlen kann, indem man die Füße in den Brunnen hängt und dabei klassischer Musik lauscht, auf die ein bezauberndes Spiel der Wasserfontänen des Brunnens abgestimmt ist.

Museen

Für EU-Bürger ist der Eintritt in über 20 Museen in Budapest kostenfrei.
  • Ungarische Nationalgalerie
  • Ludwig Museum
  • Budapester Historische Museum
  • Szechenyi-Nationalbibliothek
  • Memento Park - Dieser einzigartiger Themenpark erinnert mit der Darstellung der kommunistischen Ära an den Sturz der Diktatur. Den Hauptteil des Museums bildet die Sammlung von ehemaligen Propagandastatuen aus den Jahren des Sozialismus, die nach dem politischen Systemwechsel der 1989-90 Jahre von Budapests Strassen entfernt wurden. Hunderte Tonnen Kommunismus!
Der Eintritt kostet 1500 HUF, mit Budapest Card 900 HUF, sogar online Reservierungist möglich.
Anfahren ist möglich mit Direktbus, der an der Wochenende (Samstag, Sonntag, und Montag) um 11:00 Uhr aus der Stadt dorthin fährt und um 13:00 Uhr wieder zurück. Die Kosten hierfür betragen 4500 HUF (inkl. Eintritt) für Hin- und Rückfahrt. Ein reines Rückfahrtticket kostet 1000 HUF. (Stand 11/2012)
Inzwischen kommt man auch gut mit den Budapester Verkehrsbetrieben (BKV) Memento Park.
Man fährt mit der Straßenbahn 4 zum Fehérvári út (Endstation), von dort mit dem Bus 150 bis zur Haltestelle Memento Park (Fahrtzeit 27 Minuten durch ganz nette Budapester Wohnviertel, Hügel rauf, Hügel runter, ...).
  • Jüdisches Museum
  • Ungarisches Nationalmuseum
  • Ethnographisches Museum
  • Museum der Bildenden Künste
  • Kunsthalle
  • Haus des Terror - Eindrucksvolles Museum über die frühere nationalsozialistische und kommunistische Gewaltherrschaft in Budapest

Gotteshäuser

  • Synagoge - Größte Synagoge Europas, zweitgrößte in der Welt nach New York, in Ziegelbauweise gebaut. Führungen finden täglich statt.
  • Matthiaskirche
Neben der Fischereibastei steht die Matthiaskirche auf dem Burgberg. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts befindet sich eine Kirche an dieser Stelle. Ursprünglich war die Kirche die Kirche der deutschen Gemeinde in Budapest und wurde im 15. Jahrhundert von König Matthias gotisch umgestaltet. Während der türkischen Herrschaft war die Matthiaskirche eine Moschee. Nach dem Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn, wurden am 8. Juni 1867 Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth in dieser Kirche zu König und Königin von Ungarn gekrönt. Die heutige Gestaltung der Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kirche präsentiert sich als weißer Bau im neogotischen Stil mit einem bunten Dach aus Majolika-Ziegeln. Anfahrt: Bus 16.
  • St. Stephan Dom - Die größte Kirche von Budapest befindet sich nähe dem Deák Ferenc tér (U-Bahn Kreuzung)

Bauwerke

  • Aquincum - Größere römische Ruinenstadt in Obuda. Mauerreste gibt es zu sehen, ein Amphietheater (nördlich der Bahnstrecke, Eintritt kostenlos, ziemlich verwildert) und ein paar Museumsräume.
  • Burgschloss
Im Süden des Burgbergs befindet sich das Burgschloss, das über der Donau und der Kettenbrücke thront. Im Inneren des Gebäudekomplexes befinden sich die Ungarische Nationalgalerie, das Ludwig Museum, das Budapester Historische Museum und die Szechenyi-Nationalbibliothek. Seit 2002 ist das Schloss auch Sitz des ungarischen Präsidenten. In seiner Geschichte ist das Schloss mehrfach zerstört worden. Die erste Befestigungsanlage an dieser Stelle wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Später wurde das Schloss mehr und mehr gotisch umgebaut und erweitert, unter anderem unter König Matthias. Bei der Vertreibung der Türken wurde der Palast dann gänzlich zerstört. Unter den Habsburgern wurde das Schloss ab dem frühen 18. Jahrhundert wieder erbaut. Zu Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Schloss abermals zerstört und danach nach Entwürfen der vorangegangenen Jahrhunderte wieder errichtet. Seit 1987 ist das Schloss Weltkulturerbe der UNESCO. Anfahrt: Bus 16 vom Moskau Platz aus
  • Fischerbastei
Ein Teil der Fischerbastei.
Der Abschnitt der Festungsmauer rund um die Fischerbastei wurde in vergangenen Zeiten von den Fischern aus dem darunter liegenden Viertel verteidigt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Bastei neu gestaltet und erhielt ihr heutiges neoromanisches Aussehen. Die sieben Türme sind Symbol für die sieben landnehmenden Stämme. Von der Fischerbastei bietet sich ein großartiger Blick über die Donau auf den Stadtteil Pest. Der obere Teil der Festungsanlage ist tagsüber in der Saison kostenpflichtig. Später am Abend kann man allerdings kostenlos den Blick auf die nächtliche Metropole genießen. In der Bastei steht das Reiterstandbild König Stephans I., dass nur wenige Jahre später hier errichtet wurde. Einen starken Kontrast bildet das direkt an die Fischereibastei angrenzende Hilton-Hotel. Das Hotel wurde in den 1970er Jahren gebaut und die Spiegelung der Bastei in der braunen Glasfront ist ein beliebtes Fotomotiv. Anfahrt: Bus 16.
  • Parlament
Das Parlamentsgebäude: Blick vom Burgberg
Das drittgrößte Parlamentsgebäude der Welt, und zugleich das größte Gebäude Ungarns, ist das Wahrzeichen von Budapest. Der neogotische Palast, der direkt an der Donau liegt, wurde zwischen 1885 und 1902 errichtet. Im Inneren befinden sich über 700 Räume und 29 Treppenhäuser. Vorbild des Bauwerks ist eindeutig der Palace of Westminster in London. Das Parlament kann besichtigt werden, Tickets werden direkt am Parlament verkauft (Tor X). Deutschsprachige Führungen gibt es mindestens einmal täglich, in der Hochsaison auch öfter. Mitunter kommt es zu langen Schlangen (Wartezeit über eine Stunde), so dass man gut beraten ist sich früh oder am Vortag anzustellen. Es gibt auch die Möglichkeit sich (online) ein Ticket reservieren zu lassen. So kann man lange Wartezeiten vermeiden. Für EU-Bürger ist der Eintritt frei (Es wird aber dennoch eine Karte benötigt). Die Führung beginnt in einem prachtvollen Treppenhaus aus Marmor und Gold. In der Kuppelhalle können die Kronjuwelen Ungarns besichtigt werden. Im weiteren Verlauf der Führung sieht man auch den Gobelinsaal, in dem sich ein fast 30 Quadratmeter großer Teppich mit einer historischen Darstellung befindet und den Parlamentsaal.

Anfahrt: U-Bahn Station Kossuth Lajos tér. Eintritt: frei (für EU-Bürger) Deutsche Führung: täglich 11.00 und 15.00 Uhr

  • Nyugati pályaudvar - Der Westbahnhof wurde nach dem Plan von Gustave Eiffel am Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.
  • Opernhaus - An der Andrássy út
  • Zentrale Markthalle - Der "Bauch Budapests", nahe der Donau, wurde vom Architekturbüro Gustave Eiffel entworfen - genau, der mit dem Turm. Die Markthalle wurde 1890 nach Plänen von Samu Pecz gebaut und 104 Jahre später (1994) saniert.
  • Zoo

Natur

Die Pál-völgyi-Höhle (Pál-völgyi-barlang) liegt im Stadtteil Buda. Sie ist täglich (außer montags) von 10.00 - 16.15 Uhr geöffnet. Auf den geführten Touren kann man jahrhunderte alte Tropfsteinformationen entdecken. Die Temperatur in der Höhle beträgt das ganze Jahr 10°C. Es empfiehlt sich also warme Kleidung dabei zu haben. Obwohl der Weg bereits gut ausgebaut ist, muss man an einigen stellen mit Matsch und tropfendem Wasser rechnen. Auch einige Leitern müssen bestiegen werden, weshalb sich ein Rock vielleicht nicht unbedingt eignet.

Aktivitäten

  • Thermalbäder
Über 120 Thermalquellen im Stadtgebiet haben die Geschichte der Stadt geprägt. Bereits die Römer nutzen die Quellen für ihre Badehäuser und haben die Badekultur nach Budapest gebracht. Die ältesten Bäder stammen aus der Zeit der türkischen Herrschaft: das Rudas- und das Kiraly-Bad stammen aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Seit 1934 ist Budapest ein staatlich anerkanntes Heilbad. Manche Bäder haben getrennte Badetage für Männer und Frauen, bzw. lassen keine Frauen zu (Rudas).
  • Gellértbad - Architektonisch spektakuläres Schwimm- und Thermalbad am Donauufer
  • Széchenyibad
  • Rácbad
  • Danubius Thermalhotel
  • Rudasbad - Fast 500 Jahre altes türkisches Bad

Siehe auch: Budapester Thermalbäder .

Einkaufen

  • Váci utca

Die älteste und berühmteste Einkaufsstraße der Stadt. Sie liegt unmittelbar hinter dem Donauufer auf der Pester Seite der Stadt. Hier findet man Geschäfte berühmter Markenfirmen.

  • Deák Ferenc utca

Auch "Fashion Street" genannt, ist die neuste Einkaufsstraße der Stadt. Hier findet man die Geschäfte berühmten und teuren Markenfirmen wie Lacoste, MaxMara oder Hugo Boss.

  • Hajós utca

Diese Gasse in dem Künstlerviertel beherbergt viele kleine und unbekannte, dafür aber einzigartige Jungdesigner-Geschäfte. Für Fans von verrückten, aber lustigen Design ist das Geschäft "Repülö tehén" (fliegende Kuh) ein Paradies!

  • Andrássy út

An der Prachtstraße gibt es seit kurzem sehr viele teure, aber anspruchsvolle Designergeschäfte. Wer es sich nicht leisten kann, in solchen Geschäften einzukaufen, kann sich vor der Auslage stehend amüsieren!

  • Westend City Center

Die größte und wahrscheinlich architektonisch eindrucksvollste Shoppingmall Mitteleuropas mit dem angegliederten WestEnd Hilton Budapest. Konzipiert von der kanadischen TrizecHahn Corporation bietet dieses futuristische und preisgekrönte Einkaufszentrum mit seinen über 400 Geschäften alles, was das Shoppingherz begehrt.


Küche

Eine besondere Spezialität der Stadt sind die Palatschinken, kleine, gefüllte Pfannkuchen. Der Begriff ist eine Verballhornung des ungarischen Palacsinta. Palacsinta werden nicht einzeln gegessen, sondern der Gast stellt sich ein Menü aus mehreren süßen und pikanten Füllungen zusammen. Auch das wohl bekannteste Restaurant der Stadt ist für seinen Palacsinta berühmt. Es ist das 1910 gegründete

  • Gundel, Állatkerti út 2., H-1146 Budapest, Telefon: (361) 468-40-40, Telefax: (361) 363-19-17, E-mail: info@gundel.hu,

Bei den Touristen-Informationen gibt es einen kostenlosen Dining Guide, der die Restaurants der Stadt und deren Preisklasse auflistet.

Eine weitere ungarische Spezialität ist Lángos. Lángos (sprich in etwa: "Langosch") wird vor allem als Zwischenmahlzeit gegessen. Er besteht in seiner einfachsten Form (sima, sprich in etwa: "schimɔ") aus einem Fladen aus Hefeteig, der in einer Pfanne in reichlich Fett gebacken wird. Nach dem Ausbacken kann der Lángos mit Knoblauchwasser oder -öl eingepinselt werden; dazu sind unterschiedliche Beläge wie Käse, Sauerrahm oder Kraut bis hin zu süßen Varianten erhältlich.

Die Preise reichen in Budapest etwa von 150 bis 500 Forint, abhängig davon, wo und welchen Lángos man kauft. Für einen Lángos mit Käse und Sauerrahm (sajtos tejfölös, sprich in etwa: "schɔjtos täjjfölösch") bezahlt man in der Innenstadt etwa 350 Forint. Gute Qualität zu guten Preisen erhält man zum Beispiel in der Lehel Markthalle (Station "Lehel tér" der blauen U-Bahnlinie M3), am Blaha Lujza tér (gleichnamige Station der roten U-Bahnlinie M2) und in der Nagymező utca (in Laufweite der Station "Oktogon" der gelben U-Bahnlinie M1).

Ausgehen

Budapest verfügt über ein reichhaltiges Nachtleben. Erwähnenswert ist das Sziget-Festival [17] auf der Obudai-Insel, ein international renommiertes Rockfestival,das mit etlichen Bühnen von Heavy Metal bis Weltmusik und etlichen kulturellen und kulinarischen Angeboten jedes Jahr im August Jugendliche und Junggebliebene aus ganz Europa anzieht.

Vorsicht ist beim Besuch von Nachtclubs geboten (Nachtclub meint hier solche, in denen Frauen in Unterwäsche auf dem Tisch tanzen). In vielen gibt es eine bizarre First-Drinks-Regel, die nicht immer angekündigt wird, sondern manchmal nur winzig auf der Karte vermerkt ist. Erst mit der Rechnung erfährt man, dass der erste Drink des Abends 15-18000 HUF (ca. 70 EUR) kostet. Ähnlichen Nepp gibt es auch mit den Eintrittsgeldern. Deshalb unbedingt mit dem Türsteher absprechen, wie hoch der Eintritt ist und dass der erste Drink nichts extra kostet. Das ist alles verhandelbar.

  • Der wohl größte Club heißt Morrison's 2 und befindet sich in der Szent István krt. 11. in unmittelbarer Nähe zur Margarethenbrücke. Der Eintritt ist relativ günstig (z.B. Freitags 1500 Forint für Männer), Frauen zahlen weniger als Männer. Trotzdem ist der Club einen Besuch auf jeden Fall wert. Getanzt wird in zwei verschiedenen Hallen zu Mainstream Musik in der Mainhall bzw. zu Schlagern in der kleineren Halle. Wer Karaoke mag, kommt ebenfalls auf seine Kosten - allerdings hauptsächlich auf ungarisch. Der Club ist ein echter Geheimtipp unter den Partygängern der Stadt. Hier ist auch um 5 Uhr morgens noch was los. Einen besonderen Dresscode gibt es nicht.
  • Ein weiterer angesagter Club ist das RIO. Direkt an der Petöfi-Brücke auf der Budaer Seite liegt das RIO am Donauufer. Vor allem für Freunde der elektronischen Musik (v.a. House) ist dieser Club eine guter Tipp; hier legen internationale Stars wie Fedde le Grand auf. Das RIO ist Open Air und deshalb nur im Sommer geöffnet. Gerade aber zur warmen Jahreszeit bietet der Club mit der großen Tanzfläche unter Budapester Sternenhimmel eine Top-Location. Drum herum läd ein überdachter Lounge-Bereich zum entspannten Cocktails-Schlürfen ein. Die Preise sind akzeptabel (1500 HUF für einen Cocktail, ca. 5€) und es gibt auch warme Küche.
  • Gödör Club: Erzébet tér. Großer Klub im Herz der Innenstadt, unter dem sehr belebten Erzébet Platz. Studentisches Publikum, abends fast immer Live-Acts (Jazz). Mal kostenlos, oder aber auch gegen einige hundert Forint Eintritt. Der Club hat eine große Terasse. Der Erzébet Platz ist den ganzen Tag mit Skatern, Bikern und entspannten Grüppchen bevölkert, die sich ein Sixpack Bier genehmigen. Toller Ort!
  • Gleich ums Eck vom Gödör Club gibt es ein gutes Schnaps-Lokal. Wenn man vom Károly Körút in die Madách Imre út einbiegt sieht man rechter Hand gleich das Rézangyal. Dort bekommt man Schnäpse (Pálinkák) zu einem guten Preis. Für alle, die Honig mögen, ist der Aprikosen-Honig Schnaps (Mézes Barack) zu empfehlen. Bier und andere Getränke gibt es natürlich auch.
  • Coolstes Lokal in der Nähe des Deák Ferenc Tér ist das Mumus - Dob utca 18. Hier kann man, wenn es warm genug ist, im stylish gestalteten Innenhof bis lang in die Nacht hinein chillen oder Party machen.
  • Zu empfehlen ist das Montematre. Es liegt auf dem direktem Weg von der Staphanus Basilika zur Donau. Jeden Dienstagabend spielen dort Studentenbands, was gute Stimmung garantiert.
  • Um den Klauzal tér findet man zwei super Kneipen mit künstlerischem Flair, in denen sich die Budapester abends einfinden, ab und zu zieht auch ein Trupp Engländer auf Kneipentour durch. Die Atmosphäre lädt aber eher zur angeregten Unterhaltung über einigen Bier als zu einem Saufgelage ein.
  • Ein Zentrum für Touristen scheint der Liszt Ferenc tér zu sein: Auf dem länglichen Platz reihen sich Restaurants/Bistros und Bars zu beiden Seiten. In Deutsch, Englisch und manchmal auch Ungarisch werden die traditionellen Speisen und Biere angepriesen.
  • Ein netter Platz ist auch die Kreuzung der Hajós utca mit der Ó utca. Hier finden sich zwei günstige Restaurants und eine Bar, die offen miteinander kommunizieren.
  • Das Abszint ist ein gepflegtes Lokal an der Adrássy ut. Es gibt gute französische und ungarische Küche, Cocktails und natürlich Absinth. Zu dem Verzehrbetrag kommt noch ein Aufschlag von 10% (Szervizd?j) der möglicherweise (laut MarcoPolo-Reiseführer) nicht erhoben werden darf. Wir haben dafür eben auf das Trinkgeld verzichtet.

Im Sommer werden an verschiedenen Stellen, häufig in der Nähe des Donauufers ein bißchen Abseits des Zentrums, Biergärten eröffnet, in denen auch häufig Bands spielen. Zu empfehlen ist hier das Zöld-(Green)Pardon. Es liegt direkt am Donauufer und der Petöfi Hid und ist sehr gut mit den Straßenbahnlinien 4,6, die auf dem äußeren Ring fahren zu erreichen.

Unterkunft

Jugendherberge

  • Astori hostel, Karoly korut 16. +36 20 588 5556 Zentrale Lage. In der Nähe der U-Bahn-Station Astoria und der Donau Hostel getrennt und
  • Ace hostel, Nyari Pal utca 9. +36 20 565 8794 Private Zimmer, eine Ecke von der Fußgängerzone und der zweite Block von Donau. Kleine Herberge und Appartements, umgeben von Kneipen und Restaurants. Zentrale Lage.
  • 1St hostel, 1075 Sip utca 5. +36 20 915 1029 Sip utca sie können Wohnungen in der Innenstadt mit eigenem Bad.Zentrale Lage
  • Central hostel, Vaci utca 11/b +36 20 915 1039 Hostel in der Mitte
  • Diamond Jugendherberge Diamond hostel +36-20-565-8794, Günstige Herberge, in der Nähe der Fußgängerzone.
  • Jump In hostel, +36-20-554-2273. Billige Preise, zentrale Lage.
  • Basilica Jugendherberge Basilica hostel +36-20-215-8521, Kleine Herberge, in der Nähe der Fußgängerzone.

Des Weiteren werden in Budapest zahlreiche in den Sommermonaten aufgrund der Semesterferien häufig leerstehende Studentenwohnheime als Backpacker-Hostels genutzt. Die Preise schwanken je nach Lage und Komfort zw. 10 - 17 €! 'Agents' werben für diese Übernachtungsmöglichkeiten (häufig an touristisch stark frequentierten Orten) mit Flyern oder Visitenkarten. Mit diesen sind in den Backpacker-Hostels Ermäßigungen von bis zu 30 % möglich!

Hotels

  • Hotel Pedagogus, Benczúr ut. 35, 1068 Budapest Telefon: +36 1 342-7970, +36 1 479-5650, Fax: +36 1 342-1558. Das vermutlich preiswerteste Hotel Budapests ist das Pedagogus. Die Zimmer des Billighotels sind zwar schon lange nicht mehr renoviert worden, aber sauber und mit allem Notwendigen ausgestattet (eigenes Bad, WC, TV, Telefon). Ein reichhaltiges Frühstück ist ebenso inklusive wie der Internetzugang in der hauseigenen Bar. Das Personal ist freundlich, es wird englisch und teilweise deutsch gesprochen. Eine Reservierung über Hotelsuchmaschinen im Internet wird empfohlen. Das Hotel liegt im Botschaftsviertel der Stadt nahe dem Heldenplatz und der gelben Metro. EZ: ab 27 € pro Pers., DZ: ab 20 € pro Pers., 3-Zi.: ab 17 € pro Pers. (Stand 2004)
  • Hotel Benczúr , Benczúr ut. 35, 1068 Budapest Telefon: +36 1 342-7970, +36 1 479-5650, Fax: +36 1 342-1558. Direkt neben dem Pedagogus liegt das Hotel Benczúr, das vom selben Management geführt wird, es ist jedoch gepflegter als das Pedagogus. Das Hotel liegt im Botschaftsviertel der Stadt nahe dem Heldenplatz und der gelben Metro. Ein reichhaltiges Frühstück ist ebenso inklusive wie der Internetzugang in der hauseigenen Bar. ab 49 € - 210 € pro Nacht, (Stand 2010)
  • Hotel Charles, Hegyalja út 23, 1016 Budapest, Telefon: + 36 - 1 - 212 9169, Fax: + 36 - 1 - 202 2984. Direkt zwischen Gallertberg und Burgviertel liegt das Hotel Charles. Ein gutes Frühstück ist ebenso inklusive wie der Internetzugang in allen Räumen. Die Zimmer sind geräumig und sauber. Man sollte aber darauf achten das man kein Zimmer an der Hegyalja út bekommt, da der Lärm der Autos doch stört. Klimatisierte Zimmer kosten einen Mehrpreis von etwa 15€. Es gibt eine gut frequentierte Bushaltestelle direkt vor dem Hotel. EZ: ab ? € pro Nacht, DZ: ab 55 € pro Nacht., 4-Bett-Appartement ab 85 € pro Nacht. (Stand 2009)
  • Nordic Pension - Pension. In Buda. - Adresse der Unterkunft, Gyopár utca 6. + 36 1 274 6292, +36 30 933 2919, Übernachtung 25 Euro und 3 Euro für Frühstück, drei Sandwiches vom Kontaktgrill und Kaffee. 15 Minuten mit der Straßenbahn vom Moskauplatz und zwei Stationen mit dem Bus und 5 Minuten laufen. Alles noch relativ neu von 1992. 25 € pro Person (Stand April 2007).
  • Lion's Garden Hotel Budapest, Cházár András utca 4, 1146 Budapest, Telefon: +36-1 / 273-2070, Fax: +36-1 / 221-4274. Das Hotel liegt zentral zwischen Ostbahnhof und Stadtpark im Stadtteil Pest. Die Budapester Sehenswürdigkeiten sind von hier aus in wenigen Minuten zu erreichen - außerdem der nahe gelegene Stadtpark Vàrosliget, das Puskàs Ferenc Stadion, der Heldenplatz und die berühmte Prachtstraße Andrassy. Das Hotel hat einen großen Wellnessbereich.
  • Hotel St.George Residence, Fortuna utca 4., 1014 Budapest, Telefon: 0036 1 393 57 00, Das All-Suite Hotel St.George Residence, in mittelalterlicher und barocker Bausubstanz, liegt im Zentrum des Burgviertels (Budai Varnegyed) und bietet zusätzlich ein Café, ein Restaurant, Veranstaltungsräumlichkeiten und einen mittelalterlicher Weinkeller. Die insgesamt 26 individuell gestalteten Suiten sind mit einem Wohn-, Schlaf- und Badezimmer (größtenteils mit Jacuzzi) sowie mit einer komplett ausgerüsteten Küche eingerichtet.
  • Hotel Soho, Dohány utca 64, +36 1 872-8292. Wurde modern renoviert und hat schon was von einem Businesshotel (auch preislich). Freundliche Leute, saubere Zimmer, angenehme Athmosphäre, Preis/Leistung stimmt, nahe zu einer Metrostation. Das Frühstück ist inklusiv, aber nicht wirklich der Hit. Im Sommer ist ein Zimmer im 7. Stock straßenseitig recht heiß.

Camping

  • Camping Haller, Budapest **, Haller utca 27., Budapest, 1096, E-Mail: info@hallercamping.hu Mobil: (+36) 20-367-4274, Tel:(+36) 1476-3418 Preise: 5 € / Person / Nacht, 9 € / Zelt / Nacht, 13 € / Wohnmobil / Nacht. GPS: LAT 47.475833 LON 19.082916 Jede 4. Nacht ist kostenlos!
    Camping Haller, Budapest

Lernen

Budapest ist Sitz vieler Universitäten. Einige bieten deutschen Studenten dabei auch die Möglichkeit, in deutscher Sprache zu studieren, darunter die folgenden:

Arbeiten

Sicherheit

Generell gehört Budapest zu den sichersten Städten Europas (und der Welt). Überfälle sind selten, Schlägereien ebenso. Von Trickbetrügern, Geldwechslern, Taxifahrern werden gelegentlich Touristen übers Ohr gehauen. Vorsicht am Ostbahnhof (Keleti Pu.)! Direkt gegenüber den Gleisen gibt es einige Wechselstuben, die falsche Wechselkurse anzeigen, nur damit Schwarzwechsler vor diesem Laden mit ihren ebenfalls falschen Kursen ein gutes Geschäft machen.

Die Stadt Budapest ist in 23 Bezirke eingeteilt. Wie bereits erwähnt ist Budapest eine der sichersten Städte, doch sollte man als Tourist den achten Bezirk die Józsefváros (Josefstadt) lieber meiden. Drogendealer, Prostituierte, Easys und so weiter sind dort anzutreffen.

Bei einem Besuch auf dem riesigen Chinesenmarkt in Kobanya Kispest ist erhöhte Vorsicht vor Dieben empfohlen. Das Mitführen von Schußwaffen ist hier strengstens verboten. Das riesige eingegrenzte Areal stellt einen eigenen kleinen Mikrokosmos mit teilweise eigenen Regeln dar. Bandenkriminalität ist hier durchaus an der Tagesordnung und auch Polizeipräsenz ist hier eher selten. Das offensichtliche Tragen von wertvollem Schmuck, Digitalkameras und anderen Luxusartikeln sollte zur eigenen Sicherheit vermieden werden. Bei Beachtung dieser Regeln stellt jedoch auch diese Gegend keine größere Gefahr dar. Vorsicht: Bei dem Großteil der dort angebotenen Ware handelt es sich um Fälschungen und Plagiaten aus China. Die Einfuhr dieser Waren nach Deutschland oder in andere EU-Länder kann strafrechtliche Probleme mit sich führen!

Gesund bleiben

Klarkommen

1000 Ungarischer Forint = 3,52 Euro

1 Euro (EUR) = 283 Ungarischer Forint (HUF) [Stand 09/2012]

Der Wechselkurs zwischen Euro und Forint schwankt teilweise sehr stark (230-300). Es empfiehlt sich also, vor der Reise den Wechselkurs zu prüfen.

Sprache und Kommunikation

Viele insbesondere junge Budapester sprechen Englisch. Aber auch Deutsch ist weitverbreitet, Französisch dagegen kaum.

Wichtig: Ungarisch ist bekanntlich eine "Sprache für sich", sie ist mit keiner anderen europäischen Sprache nah verwandt, es bestehen nur entfernte Verwandschaften mit Estnisch und Finnisch. Auch dem sprachgeschickten Reisenden wird es daher schwerfallen, sich ohne einheimische Hilfe zu orientieren. Es hilft ungemein, sich zuvor mit einem Grundwortschatz von 10-15 Redewendungen auszustatten und sich mit den grundlegenden Ausspracheregeln der ungarischen Sprache vertraut zu machen.

Siehe dazu auch den Sprachführer Ungarisch.

Ziele rund um Budapest

Auf einer Strecke von rund 60 km donauaufwärts finden sich:

  • Esztergom - Ursprüngliche ungarische Hauptstadt mit gigantischer Basilika
  • Szentendre - Ehemaliges Künstlerdörfchen mit Freilichtmuseum
  • Visegrád - Donauknie mit mittelalterlicher Burg

Weitere sehenswerte Ziele in unmittelbarer Umgebung:

  • Martonvásár - Zeitweise Wohnort Beethovens, bis heute Zentrum für seine Musik
  • Gödöllő - Imposantes Barockschloss, zeitweise Sitz der Kaiserin "Sissi".
  • Százhalombatta - Umfangreiches Gräberfeld der eisenzeitlichen Hallstattkultur






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