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Berlin: Unterschied zwischen den Versionen

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(Veranstaltungen: 775 Jahre Berlin sind vorbei)
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# Christopher Street Day (CSD) am letzten Wochenende im Juni findet der '''CSD Berlin''' statt [http://www.csd-berlin.de CSD Berlin].
 
# Christopher Street Day (CSD) am letzten Wochenende im Juni findet der '''CSD Berlin''' statt [http://www.csd-berlin.de CSD Berlin].
#Fete de la Musique , immer am Sommeranfang den 21. Juni [http://www.fetedelamusique.de/ Fete de la Musique]
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#Fete de la Musique, immer am Sommeranfang den 21. Juni [http://www.fetedelamusique.de/ Fete de la Musique]
 
#Karneval der Kulturen, immer am Pfingstwochenende [http://www.karneval-berlin.de/ Karneval der Kulturen]
 
#Karneval der Kulturen, immer am Pfingstwochenende [http://www.karneval-berlin.de/ Karneval der Kulturen]
 
# Bergmannstraßenfest. Dieses Jazz-Festival findet immer Ende Juni in Kreuzberg statt, direkt auf der Bergmannstraße, die bekannteste und beliebteste Straße in Kreuzberg. [http://www.bergmannstrassenfest-kreuzbergjazzt.de/bst-home.htm Bergmannstraßenfest]
 
# Bergmannstraßenfest. Dieses Jazz-Festival findet immer Ende Juni in Kreuzberg statt, direkt auf der Bergmannstraße, die bekannteste und beliebteste Straße in Kreuzberg. [http://www.bergmannstrassenfest-kreuzbergjazzt.de/bst-home.htm Bergmannstraßenfest]

Version vom 8. Mai 2013, 11:58 Uhr

Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und mit 3,5 Millionen Einwohnern auch ihre bevölkerungsreichste Stadt. Die Agglomeration beinhaltet über 4, die Metropolregion knapp 6 Millionen Einwohner. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.

"Rotes Rathaus" Berlin
Lage
Germany Berlin position.png
Flagge
Flagge
Kurzdaten
Hauptstadt: Berlin
Staatsform: Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
Fläche: 891,85 km²
Bevölkerung: 3.531.000 (Sept. 2012)
Sprachen: Deutsch
Telefonvorwahl: +49
Internet TLD: .de


Inhaltsverzeichnis

Stadtbezirke

Berlin ist in 12 Stadtbezirke gegliedert, die jeweils mehrere Ortsteile beinhalten:

Die meisten dieser zusammengesetzten Stadtbezirke entstanden durch die Bezirksfusion im Januar 2001. Vorher war die Stadt in 23 Bezirke eingeteilt, von welchen sich einige noch in älteren Reiseführern finden: Charlottenburg, Friedrichshain, Hellersdorf, Hohenschönhausen, Köpenick, Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn, Mitte, Moabit, Neukölln, Pankow, Prenzlauer Berg, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Steglitz, Tempelhof, Tiergarten, Treptow, Wedding, Weißensee, Wilmersdorf und Zehlendorf.

Für Touristen sind vor allem die Stadtteile Mitte, Tiergarten, Charlottenburg, Schöneberg, Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und/oder eine geballte Konzentration an Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten befinden.

Einen Ausflug lohnen jedoch auch die früheren Städte Spandau und Köpenick. Beide wurden erst 1920 in Berlin eingegliedert und sind älter als die Hauptstadt. Sie verfügen über sehenswerte Altstadtkerne. In den anderen Außenbezirken finden sich auch einige Sehenswürdigkeiten die jedoch vor allem für längere Aufenthalte interessant sind. Wer die Natur liebt findet im Tiergarten ausgedehnte Grünflächen und bedeutende Sehenswürdigkeiten. Weiter draußen sind der Grunewald und die Havelseen, vor allem der Wannsee und der Müggelsee lohnenswerte Ausflugsziele.

Hintergrund

Berlin hat zwei Hauptzentren und mehrere Stadtzentren, nicht erst seit der Teilung Berlins. Schon um 1900 wurde das Gebiet zwischen dem Zoologischen Garten, dem Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße der Neue Westen oder auch Zooviertel genannt. Nach dem 2. Weltkrieg nannte man es City oder Zoo. Heute heißt es auch offiziell City West. Das historische Zentrum heißt Mitte. Der Alexanderplatz (Alex) war Ost-Berlins Zentrum. Heute ist es ein Umsteigeplatz für Regionalbahn, S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn mit einem Kaufhaus, einem Elektromarkt, einem Shopping Center und einem Hotel. Das Nachtleben findet woanders statt, z.B. in der Oranien- oder Friedrichstraße, im Prenzlauer Berg (Prenzlberg), Kreuzberg oder in den Nebenstraßen vom Kurfürstendamm (Ku'damm).

Geschichte

Zuerst wurde 1197 Spandau urkundlich erwähnt, dann 1209 Köpenick, 1237 ist Colln an der Furt über die Spree erwähnt und schließlich gegenüber dieser Siedlung 1244 Berlin. 1307 schlossen sich beide Städte zur Doppelstadt Berlin-Cölln zusammen. Erst 1920 wurden die inzwischen zu Großstädten gewachsenen Orte rund um Berlin zu Groß-Berlin eingemeindet. 1945 wurde die Stadt von den Siegermächten in vier Sektoren geteilt. Die Sowjetunion erhielt den größten (östlichen) Teil, einschließlich der historischen Mitte. Am 13. August 1961 wurde dann eine unüberwindbare Mauer zwischen West-Berlin und Ost-Berlin von der DDR gebaut, die erst im November 1989 abgerissen wurde. Seit dem 3. Oktober 1990 ist Berlin eine Stadt ohne Grenze. Das westliche Zentrum um den Bahnhof Zoo und dem Kurfürsten Damm – die City-West – ist zwar immer noch Berlins größtes Geschäfts- und Einkaufszentrum, aber touristisch hat es sich doch nach der alten Mitte zurück orientiert. Seit den 80er Jahren sind viele historische Gebäude wieder aufgebaut worden, und es wird immer noch um die Stadtgestaltung diskutiert und weiter gebaut. Das 1951 gesprengte Berliner Schloss soll ab 2014 wieder aufgebaut werden.

Anreise

Flugzeug

Berlin verfügt derzeit über die beiden internationalen Verkehrsflughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld. Der neue Flughafen Berlin Brandenburg, der die beiden bisherigen Flughäfen ablösen soll, wird nach mehreren Verzögerungen schrittweise ab 2014 eröffnet. Der Flughafen Tegel wird in der Übergangsphase weiter in Betrieb bleiben. Der zentrumsnahe Flughafen Berlin-Tempelhof wurde bereits 2008 geschlossen. Das Flugfeld ist zum Erholungsgelände umgewidmet worden, an den Rändern sind neue Wohnhäuser geplant.

Bahn

Die Hauptstadt hat seit 2006 einen neuen Hauptbahnhof in der Nähe der Regierungsgebäude. Dort wo bis 1951 der Lehrter Bahnhof für die Züge aus Hamburg und Hannover und bis 2002 der Lehrter Stadtbahnhof standen, steht heute ein Kreuzungsturmbahnhof, der Züge aus vier Richtungen aufnimmt. Die 3 oberirdischen Bahnsteige bedienen die S-Bahn (Stadtbahn) und die Ost-West-Fernbahn, die 4 unterirdischen Bahnsteige haben neue Nord-Süd-Verbindungen erschlossen, wobei die abzweigenden Hamburg- und Hannover-Verbindungen schneller sind als über die Ost-West-Strecke. Darüber hinaus werden die Bahnhöfe Berlin Ostbahnhof, Berlin Südkreuz, Berlin Gesundbrunnen und Berlin-Spandau regelmäßig von Fernzügen angefahren. Einige Züge aus Russland und Polen enden in Berlin-Lichtenberg. An den früheren Fernbahnhöfen Berlin-Zoologischer Garten, Berlin Friedrichstraße und Berlin Alexanderplatz halten nur noch Regionalzüge. Neben dem S-Bahnhof Potsdamer Platz ist 2006 der neue unterirdische Regionalbahnhof Berlin Potsdamer Platz entstanden. Am S-Bahnhof Ostkreuz sind Regionalbahnsteige im Bau. An kleinen Bahnhöfen in den Außenbezirken hält jeweils nur eine Nahverkehrslinie. - Bahnauskunft

Die oberirdischen Gleise weisen Konstruktionsfehler auf und müssen 2015 für ca. 3 Monate gesperrt werden. Ob bei dieser Gelegenheit die obere Gleishalle auf beiden Seiten (wie ursrünglich gelant) verlängert wird, darüber wird heftig gestritten. Die Träger lagern beim Ostbahnhof.

Bus

Verschiedene Unternehmen bieten Busverbindungen nach Berlin an, die meist am Zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm enden (Bus: X34, X49, M49, 104, 139, 218, 349 „Messedamm/ZOB/ICC“, S-Bahn: „Messe Nord/ICC“). Die wichtigsten Unternehmen mit Busfernverkehr von und nach Berlin sind BerlinLinienBus und Gulliver's Busreisen.

Auto

Auch mit dem Auto kann man Berlin gut erreichen. Um Berlin herum gibt es die BAB A10, den sogenannten Berliner Ring. Von ihm führen zahlreiche Ausfahrten in die Vororte von Berlin. In Berlin selber gibt es die Stadtautobahnzubringer A115 vom Dreieck Nuthetal im Südwesten über die AVUS zum Funkturm, vom Dreieck Oranienburg im Norden A111 vorbei am Flughafen Tegel ebenfalls zum westlichen Stadtring A100. Vom Schönefelder Kreuz im Süden führt die A113 am Schönefelder Flughafen vorbei an das südöstliche Ende des halbgeschlossenen Autobahnstadtringes in Neukölln.

Grundsätzlich gibt es viele Anwohnerparkzonen, die Parkraumbewirtschaftung wird immer mehr ausgedehnt und überwacht. Daher empfiehlt es sich das Auto nur zur An- und Abreise zu nutzen. Ansonsten kann man auf das hervorragende ÖPNV-Netz der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der S-Bahn ausweichen.

Berlin hat seit 2008 eine Umweltzone eingerichtet, in die seit 01.01.2010 nur Autos mit einer grünen Umwelt-Plakette einfahren dürfen. Diese Umweltzone liegt im Inneren des S-Bahn-Rings (die Stadtautobahnen gehören nicht zur Umweltzone).

Mobilität

Auch im Jahr 2013 gibt es einen ausgedünnten Fahrplan wegen nicht einsatzfähiger S-Bahn-Züge. Die Linien fahren teilweise mit weniger Wagen oder seltener. Die Linie S3 wurde wegen Umbauarbeiten am Bahnhof Ostkreuz gekürzt und fährt nicht mehr durch die Stadt. Die U-Bahnlinie U6 ist bis Herbst 2013 zwischen den Bahnhof Friedrichstraße und Französische Straße unterbrochen.

Potsdamer Platz in Berlin
Bahnhof Friedrichstraße

Das durch die Teilung Berlins getrennte Netz des öffentlichen Personennahverkehrs ist wieder zusammengeführt. Stillgelegte S-Bahn-Strecken und U-Bahnhöfe wurden größtenteils erneuert und reaktiviert, sodass Berlin heute wieder über ein sehr gut ausgebautes Nahverkehrssystem verfügt, das sich für die Stadterkundung empfiehlt. Die S-Bahn verkehrt in der Innenstadt über drei Magistralen: der Stadtbahn (Ost-West), dem Nord-Süd-Tunnel und der Ringbahn. Schwerpunktmäßig in den östlichen Vorstädten, im Westen aber immerhin bis Potsdam, sind weitere S-Bahn-Strecken vorhanden; besonders bei längeren Distanzen sowie Fahrten in westliche Außenbezirke lohnt sich auch die (gestattete) Nutzung des DB-Regionalverkehrs. Die U-Bahn ergänzt das Netz besonders in den westlichen Stadtteilen geradezu optimal; in den östlichen Stadtteilen existiert ein engmaschiges, bis weit in die Vororte reichendes Straßenbahnnetz. Busse fahren im gesamten Stadtgebiet. 2004 wurden von der BVG so genannte "Metro-Linien" bei Bus ("MetroBus") und Straßenbahn ("MetroTram") eingeführt. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt, haben jedoch trotz des Namens "Metro-..." nichts mit der U-Bahn zu tun. • Berliner Verkehrs-Betriebe • Telefon-Auskunft: 030-19 449

Empfehlenswert für Besucher ist eine Fahrt mit den Buslinien 100 und 200, die vom Bahnhof Zoologischer Garten über den Boulevard „Unter den Linden“ zum Alexanderplatz an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei führen. Die Linie 100 fährt an der Siegessäule und am Reichstagsgebäude vorbei, während die Linie 200 an der Philharmonie und über dem Potsdamer Platz fährt. •
Touristen-Flyer: Berlin entdecken mit Bahn und Bus. Jan. 2013

Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche von 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch, auf die werktägliche Betriebspause zwischen 1 und 4:30 Uhr wird also verzichtet. Auf für den Nachtverkehr gelten die normalen Fahrscheine. • 24-Stunden-Netz BVG: Nacht unterwegs Dez. 2011 ]

Fahrräder können zu jeder Zeit in S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahen mit einem Zusatzfahrschein mitgenommen werden. In Bussen dürfen Fahrräder nur in Nächten ohne U-Bahn-Verkehr auf den Linien N1 bis N9 mitenommen werden.

Fahrkarten

Das Bus- und Bahnnetz Berlins ist in drei Tarifzonen A (innerhalb des Innenstadtrings), B (restliches Stadtgebiet) und C (Umland bis 15 km) gegliedert. Der Übersichtlichkeit wegen, existieren jedoch nur Fahrkarten für zwei benachbarte oder alle drei Tarifbereiche, also entweder AB (ganz Berlin, Einzelfahrschein: 2,40 € (ab 1.Aug. 2013: 2,60 €), Kinder: 1,40 €, Tageskarte: 6,50 € (6,70 €), Gruppentageskarte bis 5 Pers.: 15,50 € (16,20 €), BC oder ABC (3,20 €). Wer neben Berlin auch Potsdam oder andere Orte im Umland (wie Königs Wusterhausen, Oranienburg oder das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen) besichtigen will oder den Flughafen Berlin Schönefeld / Berlin Brandenburg erreichen muss, kann hierfür ABC-Fahrscheine nutzen oder einen Anschlussfahrschein erwerben. Mit ihm kann ein bestehender Fahrschein für AB oder BC auf ein ABC Fahrschein aufgewertet werden. Er gilt immer für 2 Stunden und ist auch mit Zeitkarten, wie der 7-Tage-Karte kombinierbar. Radfahrer benötigen einen Zusatzfahrschein. Die Fahrkarten müssen vor Fahrtantritt entwertet werden.

Der Berliner Verkehr ist jedoch auch im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert, so dass kostengünstig auch Ausflüge in andere Brandenburgische Ziele, wie Rheinsberg oder Frankfurt an der Oder, möglich sind. Hier empfiehlt sich für Gruppen bis zu 5 Personen das Berlin-Brandenburg-Ticket zu 29 €, dass auch zum Teil nach Polen (grenznahe Regionen) gilt.

Vor dem Fahrscheinkauf sollten sich Berlin-Besucher über die Art und die Länge ihres Aufenthaltes im Klaren sein. Wer etwa einen 3-Tage-Besuch mit vielen Museumsbesuchen plant, kann mit der so genannten "Berlin WelcomeCard" 72 Stunden mit bis zu drei Kindern den ÖPNV Berlins und Potsdams (Tarifbereich Berlin ABC) nutzen und erhält in vielen Museen, Theatern und anderen kulturellen Einrichtungen bis zu 50% Rabatt. Die Karten kann man volle 48 bzw. 72 Stunden nutzen. Der Erwerb lohnt teilweise schon für das reine Fahren, z.B. kann man ein 48-Stunden-Ticket von Freitag 12:00 Uhr bis Sonntag 12:00 Uhr nutzen (dann stehen 18,50 € für die Berlin WelcomeCard dem Kaufpreis für drei Tageskarten zu je 6,50 € gegenüber). Man kann auch 5-Tagesvarianten der Touristentickets erwerben. Wer 7 Tage in Berlin bleibt, für den empfiehlt sich die 7-Tage-Karte, Spätaufsteher, die mindestens 10 Tage bleiben, sollten über die 10-Uhr-Monatskarte nachdenken, die einen Monat lang ab Ausstellung gültig ist. Für den umwelt- und preisbewussten Berlinbesucher bleibt also das vorherige Studium der Tarifübersicht unerlässlich.

Tipp für Museumsinteressierte: mit der Berlin WelcomeCard Museumsinsel erhält man zusätzlich zu den normalen Leistungen der Berlin WelcomeCard freien Eintritt in alle Museen der Berliner Museumsinsel: Alte Nationalgalerie, Altes Museum, Bodemuseum, Neues Museum und Pergamonmuseum (gilt nicht für Sonderausstellungen). Sie kostet € 36,- mit einer Gültigkeit von 72 Stunden im Tarifbereich Berlin ABC. Neben dem freien Eintritt in die o. g. Museen erhält man Rabatte bei rund 200 touristischen Partnern.

Eine kostenfreie Broschüre mit Innenstadtplan und S- und U-Bahn-Netz ist mit inbegriffen. Erhältlich ist die Berlin WelcomeCard in vielen Berliner Hotels sowie am Hauptbahnhof Berlin, Flughafen Berlin-Tegel und Flughafen Berlin-Schönefeld, Zoologischer Garten, Alexanderplatz und Friedrichstraße sowie in den "Tourist Informationen"..

Schiff und Fähren

Berlin hat viele Seen und Gewässer. Die Stern- und Kreisschifffahrt bietet einige Linien und viele Touren über die Seen an. Besonders sehenswert sind die Touren vom Wannsee zum Tegeler See oder über den Müggelsee. Die BVG-Fähre verbindet Wannsee mit Alt-Kladow zum BVG-Tarif. Weitere 5 Fähren fahren im Südosten Berlins.

Stadtpläne

  • Stadtplan der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
  • Stadtplan der offiziellen Berlin-Seite
  • An Straßenbahn- und Bushaltestellen sowie in U-Bahn-Stationen hängen in der Regel Stadt- und Umgebungspläne aus.

Sehenswürdigkeiten

Berlin besitzt eine sehr große Zahl verschiedener Sehenswürdigkeiten, wobei sich die bedeutendsten in den beiden Stadtzentren sowie im Gebiet um den Potsdamer Platz befinden. Die bekanntesten, die bei einem Berlinbesuch nicht fehlen dürfen, sind das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude], das Holocaust Mahnmal, das Rote Rathaus, der Gendarmenmarkt, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie die Schlösser Charlottenburg und Bellevue. Darüber hinaus existieren jedoch auch in den Außenbezirken viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Altstadt Spandau, das Schloss Köpenick oder die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn.

Überblick

  • Zentrum Mitte:
    • Museumsinsel, mit dem Pergamonmuseum, Alten Museum, Bodemuseum, Neuen Museum und der Alten Nationalgalerie.
    • Prachtboulevard Unter den Linden zwischen Brandenburger Tor und der Schlossbrücke zur Museumsinsel. U.a. mit der Humboldt-Universität, dem Bebelplatz, der Hedwigskathedrale, der Staatsoper, der Neuen Wache, dem Berliner Dom, dem Zeughaus und am Ende der Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor
    • Friedrichstraße mit dem Friedrichstadt-Palast, dem Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße, dem Kulturkaufhaus Dussmann, der franzöischen Galeries Lafayette und der unterirdischen Friedrichstadtpassage nahe dem Gendarmenmarkt.
    • Gendarmenmarkt (Deutscher Dom, Französischer Dom, Schauspielhaus, offiziell: "Konzerthaus")
    • Nikolaiviertel – Ein letztes Stück altes Berlin? Mitnichten, nur ganz wenige Häuser sind Originale, die saniert oder rekonstruiert wurden. Fast alle Gebäude sind Kopien von anderen Standorten oder Neubauten aus Fertigbotonteilen (Plattenbauten). So ist die Gerichtslaube eine Kopie aus dem Park Babelsberg, wo Teile des alten Rathaus zusammengesetzt wurden. Das Gasthaus Nussbaum stand in Cölln auf der anderen Spreeseite.
    • Marienkirche im ehemaligem dichtbebauten Marienviertel, das niedergewalzt wurde, um Platz zu schaffen für den Fernsehturm.
    • Rotes Rathaus im Klosterviertel. Hier wird die Stadt regiert.
    • Alexanderplatz, großer Platz mit Kaufhäusern und Kaufhausgalerien umstellt und schon von weitem sichtbar; das ehemalige Interhotel Stadt Berlin mit 1006 Zimmern in 37 Etagen, wo man zu DDR-Zeiten nur mit westlicher Währung bezahlen konnte. Heute gehört das Park Inn dem US-Konzern Radisson.
    • Spandauer Vorstadt – nördlich der Stadtbahn
      • Oranienburger Straße – Das neue Szeneviertel zu Füßen der Neuen Synagoge und dem Postfuhramt in der Spandauer Vorstadt. Am östliche Ende die Hackeschen Höfe in der Nähe des Scheunenviertels und am anderen Ende das Kunsthaus Tacheles, der ehemaligen Friedrichstraßenpassage, die erst 1980 teilweise abgerissen wurde.
      • Hackesche Höfe - Acht miteinander verbundenen Höfe sind heute mit vielen Läden, Galerien, Restaurants und einem Kino ein beliebter Treffpunkt für Szenegänger, Nachtschwärmer und Touristen.
      • Scheunenviertel - Der östliche Teil der Spandauer Vorstadt um den Rosa-Luxemburg-Platz ist das Scheunenviertel, nach 1672 hier die Scheunen mit Getreide und Stroh errichtet. Im 19. Jahrh. entwickelte sich das Viertel zum Armenviertel und Hinterhof von Berlin.
  • Gedenkstätte Berliner Mauer mit Besucherzentrum und Dokumentationszentrum mit Turm und Aussichtsplattform an der ehemaligen Grenze vom Ostberliner Stadtteil Mitte und westberliner Stadtteil Wedding. - Eintritt frei.
Gedächtniskirche
  • Zentrum West:
    • City-West – Gebiet des Kurfürstendamm, Tauentzienstraße und Zoologischen Garten, u.a. mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Europacenter, KaufhausDesWestens, Savignyplatz
    • Charlottenburg-Wilmersdorf – Schloss Charlottenburg und Schlossgarten, Bröhan-Museum, Sammlung Bergruen, Rathaus Charlottenburg, Deutsche Oper Berlin. Im Westend: Funkturm, Messegelände, Olympiastadium, Waldbühne. In Wilmersdorf: Russisch-orthodoxe Kathedrale, Wilmersdorfer Moschee. Im Grunewald: Grunewaldturm.
    • Schöneberg – Kiez (Wohn- u. Ausgehviertel) zwischen Winterfeldplatz und Nollendorfplatz.
Sony Center bei Nacht
"Molecule Men" vor dem Berliner Osthafen
  • Tiergarten – Stadtteil und Park
    • "Neues Berlin" und Potsdamer_Platz Potsdamer Platz:
      • Sony Center
        • Forum – aufgefächertes Zeltdach das einen großen Innenhof überspannt, wo man gerne ein Bier trinkt.
        • Filmhaus mit dem Filmmuseum im Sonycenter
        • Theater am Potsdamer Platz – Musicaltheater.
      • Kulturforum mit: Neue Nationalgalerie, Gemäldegalerie, Kunstbibliothek, Kupferstichkabinett, Kunstgewerbemuseum, Musikinstrumentenmuseum, Philharmonie, Kammermusiksaal, Neue Staatsbibliothek.
      • Museum für Kommunikation (Postmuseum)
    • Regierungsviertel mit dem Reichstagsgebäude
    • Haus der Kulturen (Schwangere Auster), Schloss Bellevue, Siegessäule
    • Hauptbahnhof in Moabit
    • Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart und die umstrittene Flick-Collection (Moabit)
  • Friedrichshain mit der sozialistischen Vorzeigestraße im Zuckerbäckerstil, der Karl-Marx-Allee, früher Stalinallee.
  • Prenzlauer Berg, der neue Szenestadtteil mit der Kulturbrauerei und dem Zeiss-Großplanetarium.
  • Außenbezirke
    • Lichtenberg: Tierpark Friedrichsfelde, Schloss Friedrichsfelde, Russisches Viertel in Karlshorst mit dem Deutsch-Russischen Museum
    • Marzahn-Hellersdorf: Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn, Schloss Biesdorf, altes Dorf Marzahn
    • Neukölln: Schloss Britz und der Britzer Garten
    • Spandau: Zitadelle Spandau mit dem Fort Hahneberg
    • Steglitz-Zehlendorf: Botanischer Garten, Jagdschloss Grunewald, Brücke-Museum, Domäne Dahlem, Museum Europäischer Kulturen, Ethnologisches Museum, Museumsdorf Düppel - Die Stadtteile Dahlem, Zehlendorf, Nikolassee und Wannsee bestehen fast ausschließlich aus Villen, Parks, Wäldern und Seen.
      • Wannsee: Pfaueninsel, Nikolskoe, Schloss Klein Glienicke, Strandbad Wannsee
    • Treptow-Köpenick: Schloss Köpenick, Treptower Park, Müggelsee, Müggelturm, Dokumentationszentrum für NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide [1]
    • Reinickendorf: Tegel mit dem Humboldtschloss, dem Tegeler See, Greenwichpromenade, Tegeler Hafen

Museen

Berlin hat vier Museumskomplexe:

Weitere Museen sind im Kreuzberg: Deutsches Technik Museum Berlin, Martin-Gropius-Bau, Kreuzberg-Museum, Jüdisches Museum Berlin, Museum am Checkpoint Charly und Topographie des Terrors.

An der Grenze zwischen Gesundbrunnen und Mitte liegt die Berliner Mauer-Gedenkstätte und das Dokumentationszentrum. - Das staatliche Museum an der Bernauer Straße stellt die Geschichte der Teilung Berlins umfassend dar. Ein Stück der ehemaligen Grenze ist erhalten und wird vor Ort erklärt. • Eintritt frei.

Führungen und Touren

Stadtrundfahrt mit der BVG
  • Sightseeingtour vom Zoo bis zum Alex mit dem gelben Doppeldecker-Bus der BVG 100 und 200 zum Stadttarif.
  • Kostenlose Stadtführungen durch Berlin-Mitte finden täglich um 11 Uhr am Brandenburger Tor statt. Die Tour dauert rund 3,5 Stunden und führt zu den bekanntesten Orten und Plätzen. Wer teilnehmen will: Die Stadtführer erkennt man am roten T-Shirt.
  • berlin trails Touren - Individuelle Stadtrundfahrten in deutsch, englisch und spanisch im Kleinbus ab 4 Personen oder für große Gruppen; klassische Stadtrundfahrtiner, "Made in DDR" Ostberlintour oder Tagestouren inkl. Bunkerführung, Bierverkostung, Essen, nach Potsdam, Sachsenhausen.
  • Berlin by Bike
  • Vive Berlin Touren, eine Genossenschaft selbstständiger Stadtführer bietet u.a. dreieinhalbstündige Stadtrundgänge an, die auf reiner Trinkgeldbasis basieren
  • Alternative Berlin Tours Streetart, graffiti, subkulturen, außergewühnliche plätze und kieze
  • FindingBerlin-Tours, Alternative Berlin Stadtführungen mit Singlespeed Fahrrädern
  • Berlin in vier Stunden, vom Alex zum Kudamm
  • Rund um den Müggelsee
  • opendoorsberlin, Besuche Berliner_innen zu Hause und erhalte Einblicke in die vielfältige private Wohn- und Lebenskultur der Hauptstadt.
  • Panorama-b Stadtführung Berlin, Unterhaltsame Stadtrundgänge zu Fuß, Stadtrundfahrten im Bus oder auf Ihrem Smartphone
  • Berlin Explorer - Portal für Stadtführungen
  • Führungen im ehemaligen Flughafengebäude Tempelhof bietet regelmäßig Führungen im historischen Flughafengebäude an, täglich in deutscher Sprache, Sonnabend und Sonntag auch in Englisch. Touren in anderen Sprachen können für Sondergruppen vereinbart werden.
  • Berlin kompakt Stadtführungen in Berlin bietet Führungen zu speziellen Themen an, z.B. zum Regierungsviertel (mit Besuch des Reichstags), zu Medien in Berlin, zu Berliner Kiezen, zum Russischen Berlin, zum Kalten Krieg und zu Berlin im Dritten Reich.
  • Berlin Stadtführungen Sightseeing Tours bietet individuelle Berliner Stadtführungen und Berlin Stadtrundfahrten zum Wunschtermin; mehrsprachige, qualifizierte Berlin Stadtführer begleiten die Berlin Sightseeing Touren mit fachkundiger Moderation.
  • Kostenlose Audiotouren durch Berlin-Mitte im MP3-Format. 27 Stationen zur Geschichte mit Stadtplan.
  • Die kostenlose App von Berlin.de macht das iPhone zum interaktiven Reiseführer für die Hauptstadt.
  • Wer gerne selbstständig die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt entdecken möchte, kann einen Stadtführer zum Hören zu 5 € für den MP3-Player herunterladen, oder sein Smartphone mit einer Audioguide-App bestücken.

Erholung und Stadtausflüge

Sonstiges

  • Vor manchen Häusern befinden sich sog. Stolpersteine, aus Messing eingelassene Pflastersteine, die an durch die Nazis ermordete Juden erinnern: [2]
  • Antik- und Sammlermarkt Berlin Ostbahnhof

Aktivitäten

Sport

Olympiastadion Berlin

Berlin ist die Heimat verschiedener Profimannschaften in den höchsten deutschen Ligen. Im Fußball der Herren spielt der FC Union Berlin in der Alten Försterei und Hertha BSC im Berliner Olympiastadion in der 2. Bundesliga und zieht viele Zuschauer an. Außerdem finden im Olympiastadion jährlich die Fußball-Pokalendspiele der Herren statt. Hierfür sind jedoch nur schwer Karten zu erhalten. Ein Erlebnis für Sportfans sind jedoch auch die Spiele der Basketballmannschaft Alba Berlin und im Eishockey die Spiele der Eisbären Berlin in der O2 World.

Bekannte sportliche Großereignisse sind auch:

Bäder + Badestellen

  • Charlottenburg-Wilmersdorf, Freibad Jungfernheide, Sommerbad Olympiastadion, Sommerbad Wilmersdorf, Teufelssee
  • Friedrichshain-Kreuzberg, Prinzenbad
  • Marzahn-Hellersdorf, Kinderbad Platsch
  • Mitte-Tiergarten, Sommerbad Humboldthain, Kinderbad Monbijou, Strandbad Plötzensee, Kombibad Seestraße,
  • Neukölln, Columbiabad Neukölln, Kombibad Gropiusstadt
  • Pankow, Strandbad Orankesee, Sommerbad Pankow, Strandbad Weißensee
  • Reinickendorf-Tegel, Flughafensee, Freibad Lübars, Reiswerder Tegeler See, Arbeiterstrand Scharfenberg, Halbinsel Reihenwerder, Seebad Heiligensee, Strandbad Tegel
  • Spandau, Breitehorn, Pferdekoppel am Groß Glienicker See, Moorloch am Groß Glienicker See, Große Badewiese Kladow, Kombibad Spandau Süd, Sommerbad West-Staaken
  • Steglitz-Zehlendorf, Sommerbad Am Insulaner, Sommerbad Lichterfelde, Alter Hof Pfaueninsel, Krumme Lanke, Schlachtensee, Strandbad Wannsee
  • Tempelhof-Schöneberg, Kombibad Mariendorf, Sommerbad Mariendorf,
  • Treptow-Köpenick, Sommerbad Wuhlheide, Strandbad Grünau, Bammelecke, Flussbad Gartenstraße, Freibad Müggelsee, Freibad Wendenschloss, Große Krampe, Kleiner Müggelsee, Schmöckwitz, Seebad Friedrichshagen, Badeschiff Spreebrücke
  • Überblick über Berliner Bäder

Veranstaltungen

Feste / Festivals

  1. Christopher Street Day (CSD) am letzten Wochenende im Juni findet der CSD Berlin statt CSD Berlin.
  2. Fete de la Musique, immer am Sommeranfang den 21. Juni Fete de la Musique
  3. Karneval der Kulturen, immer am Pfingstwochenende Karneval der Kulturen
  4. Bergmannstraßenfest. Dieses Jazz-Festival findet immer Ende Juni in Kreuzberg statt, direkt auf der Bergmannstraße, die bekannteste und beliebteste Straße in Kreuzberg. Bergmannstraßenfest
  5. Festival of Lights – Vom 9. bis 20. Oktober 2013 verwandelt das Festival of Lights die Metropole erneut in eine glitzernde, farbenprächtige Stadt.

In der Weihnachtszeit finden zudem im ganzen Stadtbereich Weihnachtsmärkte statt, der größte am Alexa-Einkaufszentrum am Alexanderplatz. Zudem gibt es viele Bezirksfeste und Sonderveranstaltungen (z.B. größtes Silvesterfeuerwerk am Brandenburger Tor, Fest zum Tag der Deutschen Einheit o.ä.).

Messen

Kultur

Museen und Galerien

  • Museumsinsel Museumsinsel – Auf der Spreeinsel sind die bedeutensten Museen Berlin zu finden, das:
    • Alte Museum
    • Neue Museum
    • Alte Nationalgalerie
    • Pergamonmuseum
    • Bode-Museum
  • In Dahlem befinden sich einige wichtige Museen: Museum für Asiatische Kunst, Ethnologisches Museum, Museum Europäischer Kulturen, Freilichtmuseum Donäme Dahlem

Theater, Opern, Musicals

Kino

Berlin ist auch die Kinohauptstadt Deutschlands. Mit mehr als 440 Leinwänden in 100 Kinos bietet das Kinoprogramm in Berlin äußerst viel Abwechslung, insbesondere im Programmkino-Bereich.

Die bekanntesten Arthouse-Lichtspielhäuser sind:

  • Arsenal
  • Babylon
  • Delphi Filmpalast am Zoo
  • Filmkunst 66
  • Moviemento
  • Zeughauskino

Die bekanntesten Multiplex-Kinos sind:

  • CineStar im Sony Center
  • IMAX 3D im Sony Center
  • CinemaxX Potsdamer Platz
  • CUBIX am Alexanderplatz
  • Kino in der Kulturbrauerei

Einkaufen

Kaufhäuser

Kaufhaus des Westens (KaDeWe)

Die wichtigsten Kaufhäuser Berlins sind das Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das Lafayette und die Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Diese Häuser besitzen auch ein reichhaltiges Souvenir- und Feinschmeckersortiment.

Im "Kaufhaus des Westens (KaDeWe)" am Wittenbergplatz erhält man Waren des täglichen Bedarfs genauso wie exquisite Luxusartikel. Auf der Aktionsfläche im Lichthof des KaDeWe werden die ausgestellte Ware zur Attraktion und das Einkaufen zum Erlebnis. Besonders empfehlenswert sind die Feinkostabteilung und das Restaurant in den oberen beiden Etagen des Warenhauses. Von hier genießt man, bei Kaffee und Kuchen, oder aber auch bei Champagner und Lachsschnittchen, die schöne Aussicht und das hektische Treiben auf Tauentzienstraße und Wittenbergplatz.

Die großen Kaufhäuser verlieren jedoch zunehmend an Bedeutung für den Einkauf, für den in Berlin auch eine große Zahl an Einkaufscentern zur Verfügung steht. Die bedeutendsten hiervon sind im Ostteil das Alexa am Alexanderplatz, das Ring-Center am U- und S-Bahnhof Frankfurter Allee, die Schönhauser Allee-Arkaden am U- und S-Bahnhof Schönhauser Allee und das Eastgate in Marzahn. Im Westteil sind es in Steglitz in der Schlossstraße (U-Bahn „Rathaus Steglitz“)Das Schloss und im Wedding das Gesundbrunnen-Center am S+U - Bahnhof „Gesundbrunnen“, sowie in südlichen Tiergarten die Arkaden am Potsdamer Platz.

Berlin hat auch eine ausgeprägte Second-Hand Kultur. Man findet hier jede Menge verschiedener Second-Hand Läden in der gesamten Stadt verteilt, die fast alles anbieten.

Das KulturKaufhaus Dussmann bietet das umfangreichste Angebot mit Bücher und Musik an. Es hat von 10 bis 24 Uhr geöffnet, samstags nur bis 23.30 Uhr.

Supermärkte mit verlängerten Öffnungszeiten

Berlin hat als erstes Bundesland die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten freigegeben. Somit können Geschäfte von Montag bis Samstag theoretisch rund um die Uhr öffnen. An den vier Adventssonntagen darf von 13 bis 20 Uhr geöffnet werden, außerdem an sechs weiteren Sonn- und Feiertagen im Jahr.

Einige Geschäfte in Berlin haben an allen Sonn- und Feiertagen, oder werktags nach 20 Uhr noch geöffnet. Dazu gehören einige kleine, größtenteils türkische Läden in den Bezirken Kreuzberg und Neukölln, sowie einige Supermärkte in Bahnhöfen. Erwähnenswert sind folgende:

  • Edeka im Bahnhof Friedrichstraße, wahrscheinlich der bekannteste Markt mit verlängerten Öffnungszeiten, hat ein gutes Sortiment an Lebensmitteln, Waren des täglichen Bedarfs, Obst und Gemüse zu kaum erhöhten Preisen. Geöffnet Montag bis Freitag von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr, auch Feiertags von 8:00 bis 22:00 Uhr.
  • Ullrich in der Hardenbergstraße beim Bahnhof Zoo gehört zur HIT-Gruppe und bietet ein großes Sortiment zu durchschnittlichen Supermarktpreisen. Täglich bis 22 Uhr geöffnet.
  • Lidl und Rewe im Ostbahnhof haben täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es im Ostbahnhof einen Rossmann, der ebenfalls von 8 bis 22 Uhr geöffnet hat.
  • Lidl im U-Bahnhof Innsbrucker Platz hat täglich (auch sonntags) bis 21 Uhr geöffnet.
  • Kaiser's im Hauptbahnhof hat täglich bis 23:00 geöffnet.
  • Kaiser's an der Warschauer Straße/Ecke Revaler Straße (Nähe S-Bahnhof Warschauer Straße) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
  • Kaiser's in der Prenzlauer Allee/Ecke Erich-Weinert-Straße (Nähe S-Bahnhof Prenzlauer Allee) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
  • Kaiser's in der Pichelsdorfer Straße (Spandau-Wilhelmstadt) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
  • Kaiser's in der Bergmannstraße (Kreuzberg 61) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
  • Kaiser's in der Yorkstraße 78 (Kreuzberg) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.

Küche

Die klassische Berliner Küche geht in erster Linie auf die preußisch-bürgerliche Tradition des 19. Jh. zurück. Zu den althergebrachten Gerichten zählen Leber nach Berliner Art [3], Eisbein, Berliner Schnitzel [4] und Erbsensuppe. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehören jedoch auch die Currywurst und der Döner fest zur Küchentradition Berlins. Mit dem zunehmenden Tourismus wird Berlin auch im Bereich der Spitzengastronomie immer stärker. Zu den besten Adressen gehören die Restaurants Vau, Margaux, Reinstoff, Fischers Fritz und Hugos. Mit insgesamt 13 Michelin-Sternen (2011) liegt Berlin vor München und Hamburg auf dem ersten Platz in Deutschland.

Internationale Küche

  • Salumeria Bruschetta, Grimmstr. 7, Kreuzberg (nahe Admiral Brücke, U-Bahn Kottbusser Tor, M41 Körtestraße ), Tel.: 030 65799437, Salumeria.Bruschetta@yahoo.de, Mo.-Do. 09 - 23 Uhr WE länger, Pizza und Pasta 5,50 - 8,50 € .
  • Altes Zollhaus, Carl-Herz-Ufer 30, Kreuzberg, Tel.: 692 33 00
  • Austria, Am Marheinekeplatz Bergmannstraße 30, Kreuzberg, Tel.: 694 44 40, tägl. ab 18 Uhr (Juni - Aug. ab 19 Uhr)
  • Horváth, Paul-Lincke-Ufer 44A, Kreuzberg, Tel.: 6128 9992 [5]; Di.-So. 18 - 01 Uhr
  • Jolesch, Muskauer Straße 1, Kreuzberg, Tel.: 612 35 81 [6]
  • Le cochon bourgeois, Fichtestraße 24, Kreuzberg, Tel.: 693 0101, ab 18:00 Uhr; So.+ Mo. geschlossen.
  • Medel il ristorante, Fichtestraße 32, Kreuzberg, Tel.: 6162 0866, Funk: 0171 270 46 84; tägl. 17 - 24 Uhr.
  • RosaCaleta, Muskauer Straße 9, Kreuzberg; Tel.: 695 37 859; Di - Sa 18 – 01 Uhr, so 12 – 01 Uhr [7]
  • Sarod´s Thai Restaurant, Friesenstraße 22, Kreuzberg; Tel.: 6950 7333; tägl. 12 - 24 Uhr, So ab 14 Uhr, Küche bis 23 Uhr [8]

Regionale Küche

  • Die Berliner Republik, Schiffbauerdamm 8, Mitte, [9]
  • Hartmanns Restaurant Fichtestraße 31, Kreuzberg, Tel.: 61 20 10 03, [10]
  • Restauration 1900, Husemannstr. 1, Prezlauer Berg, [11]
  • Zur Gerichtslaube, Poststraße 28, Mitte Nikolaiviertel [12]

Feine Küche

  • Fischers Fritz, Charlottenstraße 49, 10117 Berlin, [13]
  • Hugos, Budapester Str. 2, 10787 Berlin, [14]
  • Margaux, Unter den Linden 78, 10117 Berlin, [15]
  • Reinstoff, Schlegelstraße 26, 10115 Berlin, [16]
  • Vau, Jägerstraße 54, 10117 Berlin, [17]

Nachtleben

Während Touristen auf den Ku'damm (Kurfürstendamm), den Potsdamer Platz, der Friedrichstraße oder dem Nikolaiviertel mit seiner Mischung von kopierten Altbauten und Plattenbauten eilen, amüsieren sich die Berliner an ganz anderen Orten.

Zentren des Berliner Nachtlebens sind vor allem:

  • Spandauer Vorstadt in Mitte mit der Oranienburger Straße.
  • Prenzlauer Berg mit der Kastanienallee (Castingallee) / Oderberger Straße, Kollwitzkiez (Kollwitzplatz) und Helmholtskiez (Helmholtsplatz).
  • Friedrichshain rund um die Simon-Dach-Straße, Warschauerstrasse.
  • Kreuzberg mit dem Bergmannkiez (Bergmannstraße) in SW61, Kiez SO36 (Oranienstraße) und dem aufkommenden Kiez beim Schlesischen Tor.
  • Neukölln aufkommendes Szeneviertel rund um den Reuterplatz.
  • Schöneberg rund um den Winterfeldplatz.
  • Charlottenburg rund um den Savignyplatz
  1. Ava/ Club, Warschauerplatz 18, Friedrichshain Ava
  2. Berghain / Panorama Bar, Am Wriezener Bahnhof (S Ostbahnhof), Friedrichshain Berghain
  3. Sky Club Berlin , Alexanderstraße 7, Berlin-Mitte.
  4. Clärchens Ballhaus, verschiedenste Tanzevents in 2 Sälen, abgeblätterter Spiegelsaal mit Kerzenbeleuchtung von 1913, deutsche u. italienische Küche mit Gartenwirtschaft, Auguststr. 24, 10117 Berlin-Mitte, Tel: 030 - 282 9295, Clärchens Ballhaus Spiegelsaal
  5. Weekend, Haus des Reisens, Alexanderplatz Nr. 5, Berlin-Mitte Weekend
  6. Magnet Club, Greifswalder Str. 212/213, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg Magnet Club
  7. GeburtstagsKlub, Am Friedrichshain 33, 10407 Berlin-Prenzlauer Berg Geburtstagsklub
  8. Sage Club Köpenicker Str. 76/Ecke Brückenstr. 10179 Berlin-Mitte Sage Club
  9. Tape Club, Heidestraße 14, 10557 Berlin - Mitte Tape Club
  10. Raumklang, Kopernikusstraße / Ecke Libauer Str., 10245 Friedrichshain Raumklang
  11. NBI Club,Elektronische Musik oft mit live sets. Schönhauser Allee 36, Berlin-Prenzlauer Berg NBI
  12. Dunckerclub, Dunckerstr. 64, 10439 Berlin-Prenzlauer Berg (Alternative, Hardrock, Independent)
  13. 2BE Club, Ziegelstr.23, Berlin-Mitte , Hip Hop 2be Club
  1. Havanna, Hauptstr. 30,10827 Berlin, Havanna
  2. RAW, Revalerstraße 99, Berlin-Friedrichshain, Altes Bahngelaende, vielfaeltige alternative Veranstaltungen.
  3. Yaam Am Ostbahnhof, vielfältige alternative Veranstaltungen mit Strand, Konzertsaal, Skateramp, Graffiti, Schmelztiegel der Subkulturen Yaam
  4. Zyankali Bar - Institut für Unterhaltungschemie. Cocktailbar, Mentallabor, Kino. Internationales Publikum, englischsprachiges Personal Zyankali
  5. Solarbar, Kreuzberg, Stresemannstraße 76 Solar (Ausstieg Anhalter Bahnhof)
  6. Fritz Club im Postbahnhof, Berlin-Friedrichshain, Straße der Pariser Kommune 8 Fritz Club (Ausstieg Ostbahnhof; 3 Floors)
  7. SODA Club in der Kulturbrauerei, Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 36 Soda Club (Ausstieg Eberswalder Straße; 5 Floors) - für Frauen kostenloser Eintritt bis 1.00 Uhr inkl. Freigetränke
  8. Ma Baker Club Berlin, Berlin Mitte, Kalkscheunenstrasse 4, Ma Baker Club
  9. Junction-Bar, Gneisenaustr. 18, 10961 Berlin-Kreuzberg, Live-Musik, danach Disco mit DJ, Junction Bar

Eine kartenbasierter Übersicht um Veranstaltungen in seiner Nähe zu finden bietet: joinjack.de.

Unterkunft

Berlin verfügt über Unterkünfte in fast allen Preisklassen. Dabei sind wegen des harten Wettbewerbes gerade Zimmer in Luxushotels im internationalen Vergleich sehr preiswert. Auch im 4-Sterne Bereich kann man ein gutes Preis-Leistungsverhältnis erwarten.

Die Unterkünfte sind in den Bezirks- und Stadtteilartikeln aufgelistet. Zentrumsnahe Stadtteile sind:

Günstig
Aber auch für Rucksacktouristen ist Berlin sehr preiswert: In verschiedenen Hostels der Stadt kann man ohne Jugendherbergsausweis, Altersbeschränkung oder Mitgliedsbeitrag schon ab 9 € im Schlafsaal übernachten. Direkt am Bahnhof Zoologischer Garten liegt etwa ein AO Hostel. Zwei U-Bahnstationen weiter in Altberliner Kiez Moabit und damit nur 7 Minuten mit dem Bus vom neuen Hauptbahnhof liegt das "Amstel House" in einem Art Noveau Gebäude.

Außergewöhnliche Hotels

  • Am geschichtsträchtigen Ort kann man in dem ehemaligen Kaufhaus Leipzig in der Rosenstraße im "Citystay Hostel Berlin" zentral und dennoch ruhig am Hackeschen Markt schlafen. In der Rosenstraße befinden sich auch die Fundamente der ersten Synagoge Berlins und ein Denkmal zum Aufstand der Frauen gegen den Abtransport ihrer jüdischen Ehemänner.
  • Preiswert ist das "Eastern Comfort Hostelboat" von Edgar Schmidt von Groeling, Berlins einziges schwimmendes Hotel, einem ehemaligen, umgebauten Hotel- und Restaurantschiff. Die Übernachtungspreise betragen 14 bis 36 Euro.
  • Recht neu ist ein Hostel im Osten der Stadt, im DDR-Charme: "Ostel Hostel".

Camping

Wikitravel hilft mit der Liste der Campingplätze bei der Suche eines Campingplatzes.

Lernen

Berlin verfügt über vier namhafte, staatliche Universitäten: die Humboldt-Universität, die Technische Universität Berlin, die Freie Universität und die deutlich kleinere Universität der Künste. Daneben gibt eine Vielzahl staatlicher Fachhochschulen, z.B. Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Technische Fachhochschule Berlin. Darüber hinaus befindet sich im Bereich des Berliner Nahverkehrs auch die Universität Potsdam.

Informationen aus Bibliotheken

Berlin verfügt immer noch über ein dichtes Netz Öffentlicher Bibliotheken, deren Bestand über den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins recherchiert werden kann. Für ganz Berlin ist die Zentral- und Landesbibliothek mit den Standorten der Berliner Stadtbibliothek und der Amerika-Gedenkbibliothek die richtige Adresse. Sie betreibt außerdem für Berlin-Neugierige ein "Zentrum für Berlin-Studien".

Wissenschaftliche Literatur findet sich in den Bibliotheken der Hochschulen, der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und in zahlreichen bedeutenden Spezialbibliotheken. Die Bestände können über die Kooperativen Bibliotheksverbund bereits von zuhause recherchiert werden.

Arbeiten

Der Arbeitsmarkt in Berlin ist sehr angespannt. Die hohe Arbeitslosigkeit macht es für alle nicht deutschsprachigen Bürger extrem schwer einen Job zu finden - vor allem für Personen ohne EU-Pass. Gelegenheitsjobs findet man in den vielen Kneipen und Bars, sowie in Hostels. Andere Möglichkeiten sind Call Center, Sprachschulen oder Kinderbetreuung, da hier ein steter Bedarf an gebildeten Ausländern besteht. Gängige Sprachen wie Englisch und Spanisch aber vor allem Kenntnisse anderer Fremdsprachen sind gefragt, da diese in Berlin nicht so stark vertreten sind.

Ausländische Studenten auch von außerhalb der EU können jederzeit bis zu 90 Tage im Jahr arbeiten, da die nötige Arbeitserlaubnis eine Formsache ist. Um eine Arbeitserlaubnis für Personen ohne europäischen Pass zu erhalten muß der jeweilige Arbeitgeber einen umständlichen Weg durch verschiedene Behörden durchlaufen, bei dem nachgewiesen werden muß, dass es keine Möglichkeit gibt den Arbeitsplatz mit ähnlich qualifiziertem deutschem Personal zu besetzen.

Innerhalb der größer werdenden englischen und spanischen Kommunen, vor allem in den studentischen Bezirken und in den Hostels bekommt man schnell Hilfe und Auskunft.

Sicherheit

Berlin ist im Grunde genommen eine sehr sichere Stadt, auch in Bezug auf Diebstahl oder ähnliches, aber besonders im Gedränge des öffentlichen Nahverkehrs und an touristischen Zentren gibt es Taschendiebe. Wie in jeder Metropole sollte man mit etwas Vorsicht und Aufmerksamkeit jedoch problemlos vorankommen. Wertsachen sollten nicht zu offensichtlich getragen werden (z.B. auch teure Digitalkameras), auf gar keinen Fall sollte man solche Dinge im Rucksack verstauen, da es in den öffentlichen Verkehrsmitteln oft vorkommt, daß solche Wertsachen dem ahnungslosen Touristen vom Rücken gestohlen werden. Geldbörsen sollte man dicht am Körper tragen. Berlin ist nachts auch ein relativ sicheres Pflaster und man kann sich auch nach 22 Uhr noch fast überall aufhalten.

In letzter Zeit traten vermehrt Fälle von Gewalttaten in Berliner U-Bahnhöfen auf, welche zum Teil lebensgefährliche Verletzungen nach sich zogen. Daher ist besonders nach Einbruch der Dunkelheit besonders in wenig frequentierten U-Bahnhöfen Vorsicht angesagt. Vermeiden sie es, wenn möglich, sich zu dieser Zeit alleine in den Bahnhöfen aufzuhalten. Falls sie dort mehrere laut pöbelnde Jugendliche bemerken, halten sie am besten Abstand von ihnen und warten zur Not auch außerhalb des Bahnhofsbereiches auf die U-Bahn. Besonders die U8 hat im Bereich Neukölln/Kreuzberg einen recht gefährlichen Ruf unter Einheimischen.

Regelmäßige Krawalle finden am 1. Mai und am Abend davor in Teilen von Kreuzberg (Oranienplatz), Friedrichshain (Boxhagener Platz) und Prenzlauer Berg (Mauerpark) statt, die jedoch schon lange nicht mehr so entschlossen sind wie 1987.

In späten Abendstunden sollten sie die sozialen Brennpunkte meiden. Dazu gehören beispielsweise die Gegenden um das Kottbusser Tor in Kreuzberg, die Rollbergsiedlung im Norden Neuköllns beziehungsweise auch die Gegend um den Hermannplatz, die Hochhaussiedlungen in Hohenschönhausen und Marzahn und der Bereich um Berlin-Wedding.

Gesund bleiben

Kommunizieren

Die Berliner sprechen mit einem Berliner Dialekt, der jedoch weitgehende Ähnlichkeiten mit dem Hochdeutschen hat. Mit Fremdsprachen hat man es in Berlin nicht schwer, am ehesten kommt man mit Türkisch, Englisch oder Französisch weiter, vor allem junge Leute sind jedoch auch mit anderen Fremdsprachen gut vertraut. Hinweise - bei Bus und Bahn etwa - werden häufig nur ins Englische übersetzt. In Kreuzberg und Neukölln gibt es viele Geschäfte, in welchen nur Türkisch gesprochen wird, im östlich liegenden Bezirken existieren auch russische und vietnamesische Geschäfte.

Besonderheiten des Berlinischen

Der Berlinische Dialekt besitzt einige besondere Bezeichnungen, besonders für regionale Lebensmittel.

  • Die wichtigsten Begriffe aus dem Lebensmittelbereich:
    • Schrippe: Brötchen
    • Pfannkuchen: Hefegebäck mit Füllung, außerhalb der Region Berlin/Brandenburg teilweise als "Berliner Ballen", "Berliner" oder "Krapfen" bekannt (die in der Pfanne gebackene Eierspeise, die dem französischen Crêpe ähnelt, heißt in Berlin "Eierkuchen")
    • Molle: heute nur noch selten auftretende Bezeichnung für "ein Bier"
    • Bulette: Frikadelle (stammt vom französischen boulette für „Kügelchen“)
  • Die Uhrzeiten im Viertelstundentakt werden wie folgt angegeben:
    • viertelvier = 15:15 Uhr
    • halbvier = 15:30 Uhr
    • dreiviertelvier = 15:45 Uhr
    • vier = 16:00 Uhr

Im Übrigen sind norddeutsche Begriffe wie "Sonnabend" statt "Samstag" in Berlin üblich. Dieser Ausdruck von Uhrzeiten und Tagen betrifft nicht nur Berlin, sondern im Wesentlichen alle nord- und ostdeutschen Bundesländer.

Darüber hinaus gibt es auch innerhalb der Stadt die für Ost- und Westdeutschland üblichen Unterschiede in Bezug auf einzelne Begriffe.

Verwechslung von dir und dich, mir und mich:
„Ick liebe dir, ick liebe dich,
Wie’t richtig is, dit weeß ick nich’
Un’ is mich ooch Pomade.
Ick lieb’ dir nich im dritten Fall,
Ick lieb’ dir nich im vierten Fall,
Ick liebe dir uff jeden Fall“.

Allgemein lässt sich erwähnen, dass Berliner oft rau in ihrer Wortwahl sein können, vor allem ältere Leute, sie dies jedoch nicht böse meinen und jederzeit gerne helfen.

Klarkommen

Zeitungen / Zeitschriften / Online-Magazine

Stadtmagazine

  1. Zitty
  2. Tip
  3. 030 umsonst in Bars und Cafes
  4. unclesally*s/sally*scout gratis in Clubs, Bars und Cafes
  5. Siegessaeule für Schwule und Lesben, umsonst in Bars und Cafes

Tageszeitungen

  1. Berliner Zeitung
  2. Berliner Morgenpost
  3. BZ
  4. Tagesspiegel
  5. Taz
  6. junge Welt

Online-Magazine Informationen und Berichte zu Events, deren Besuch kostenlos ist, bieten Freeguide Berlin, eintritt-frei.org und www.gratis-in-berlin.de an

Gottesdienste

Gottesdienste und Andachten in evangelischen Kirchen in Berlin:

  • Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, (Charlottenburg, Breitscheidplatz), (), [18]. So: 10:00, 18:00;(Gottesdienste), Mo-Fr: 13.00, 17.30, 18:00; (Andachten), Sa: 18:00 Bach-Kantaten-Gottesdienst oder Orgelvesper.
  • St. Marienkirche, (Mitte, Alexanderplatz), 0 30 / 2 42 44 6 (), [20]. Die Gottesdienste finden zu verschiedenen Zeiten statt. Übersicht hier: http://www.marienkirche-berlin.de/de/gottesdienste/regelmaessige_gottesdienste/.
  • St. Matthäus-Kirche, (Tiergarten, Matthäikirchplatz), [21]. So: 18 Uhr; Übersicht hier: http://www.stiftung-stmatthaeus.de/veranstaltungen/gottesdienste/.
  • Auenkirchengemeinde, (Wilmersdorf, Wilhelmsaue 119), (), [22]. So: 10:00; Mi: 19:00; http://www.auenkirche.de/Home/gottesdienst.htm.


Hl. Messen in katholischen Kirchen in Berlin:

  • St. Hedwigs-Kathedrale, (Mitte, nahe Unter den Linden, hinter der Deutschen Staatsoper), [23]. So: 08:00, 10:00, 12:00, 18:00; Mo-Fr: 08:00, 18:00; Sa: 08:00, 19:00.
  • Herz Jesu, Fehrbellinerstraße 98 (Mitte, U2 Rosa-Luxemburg-Platz), [24]. So: 10:30; Mo, Mi-Fr: 19:00; Di: 09:00.
  • Maria Frieden, Kaiserstraße 27-29 (Tempelhof, U6 Westphalweg), [25]. Mo: 18:30 Uhr; Di: 18:30 Uhr; Mi: 08:30 Uhr; Do: 18:30 Uhr; Fr: 18:30 Uhr; Sa: 18:30 Uhr; So: 9:30 Uhr, 11:00 Uhr 18:30 Uhr; Jeden ersten Donnerstag um 18:30 Wallfahrt.
  • St. Adalbert, Torstr. 168 (Mitte, U8 Rosenthaler Platz), [26]. So: 09:00; Di: 18:00; Mi: 09:00.
  • St. Ludwig, Ludwigkirchplatz (Wilmersdorf, Nähe Kurfürstendamm, U15 Uhlandstraße), [27]. So: 08:30, 10:30, 12:00, 18:30; Mo-Fr: 18:30.
  • St. Matthias, Winterfeldtplatz (Schöneberg, U1,2,12,15 Nollendorfplatz), [28]. Sa: 18:00; So: 08:00, 09:30, 11:00, 19:00; Mo-Sa: 08:00 (außer Mi); Mi: 10:00, 19:00.
  • Rosenkranz-Basilika, Kieler Straße 11 (Steglitz, U9 Schloßstraße), [29]. So: 08:00, 09:30, 11:00, 18:00; Mo-Fr: 07:00; Sa: 08:15, 18:00.
  • Kapelle im Franziskus-Krankenhaus, Budapester Straße 15-19 (U1,2,15 Wittenbergplatz), [30]. So: 09:00; Mo-Sa: 06:15 (außer Di); Di: 18:00.

Botschaften

  • Schweizerische Botschaft, Otto-von-Bismarck-Allee 4A, +49 30 390 40 00 (, fax: +49 (30) 391 10 30), [31]. Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: 9 - 12 Uhr.

Weiter geht's

Als Ausflüge von Berlin aus bieten sich die Brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam, die Gedenkstätte Sachsenhausen (ehemaliges Konzentrationslager, möglicherweise mit einem Ausflug in die Stadt Oranienburg), Königs Wusterhausen, Bernau bei Berlin und Rheinsberg an.

Trampen

Siehe auch Trampen.

  • aktuelle Berliner Trampstellen in der Ortsdatenbank für Tramper
  • Richtung Westen/Südwesten (Magdeburg, Leipzig):
    • Aral-Tankstelle und Ampel an der Avus-Auffahrt am S-Bahnhof Nikolassee, erreichbar durch die Linien S1 und S7.
  • Richtung Süden/Südosten (Dresden, Cottbus):
    • Straße Adlergestell zwischen den S-Bahnhöfen Schöneweide und Adlershof mit Tankstellen
  • Richtung Norden (Hamburg, Rostock)
    • Autobahnzubringer am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, mittlerer Ausgang auf die Brücke, kurz stadteinwärts herunterlaufen Richtung McDonalds

Einzelnachweise

<references/>






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