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Barcelona: Unterschied zwischen den Versionen
Version vom 29. Januar 2013, 15:39 Uhr
Barcelona ist die am Mittelmeer gelegene, zweitgrößte Stadt Spaniens und die Hauptstadt der autonomen Region Katalonien.
StadtteileBarcelona besitzt viele Stadtteile. Die wichtigsten und interessantesten sind:
HintergrundAnreise
FlugzeugIm Großraum Barcelona existieren drei Passagierflughäfen: Aeropuerto Internacional el Prat de Barcelona (BCN)El Prat ist der größte und wichtigste internationale Verkehrsflughafen der spanischen Metropole und liegt etwa 10 km südwestlich der Stadt. Er besteht aus zwei Terminals: Dem neuen, hochmodernen Terminal T1 im Westen sowie dem älteren Terminal T2 mit den Bereichen A, B und C im Norden. Beide Terminals haben separate Zufahrten und Infrastruktur, sind aber mittels regelmäßig verkehrender Pendelbusse untereinander verbunden. Folgende Fluggesellschaften fliegen Barcelona-El Prat aus dem deutschsprachigen Raum direkt an:
Von El Prat gelangt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln direkt zum Plaça de Catalunya im Zentrum Barcelonas. Der Aerobus fährt von beiden Terminals in etwa 20 Minuten für 5.65 €. Die Hin-u. Rückfahrt gibt es für 9,75 €. Alternativ kann man von Terminal 2 aus (T1 und T2 sind mit einem Shuttlebus verbunden) auch mit dem Zug fahren (T-10 Metro-Ticket etwa 9,65 € für 10 Fahrten mit Bus und Metro in Barcelona). Aeropuerto de Girona-Costa Brava (GRO)Der Flughafen Girona (auch Gerona) liegt etwa 90 km nordöstlich von Barcelona bei Girona und wird in erster Linie von Billig- und Charterfluggesellschaften genutzt. Folgende Fluggesellschaften fliegen Girona aus dem deutschsprachigen Raum direkt an:
Der Bus in die Innenstadt Barcelonas (Busbahnhof Estacio del Nord) kostet einschließlich Rückfahrt 23,- € (einfache Fahrt 12,-€), die Abfahrten sind auf die Flugzeiten abgestimmt. Es besteht auch die Möglichkeit Barcelona mit dem Zug zu erreichen. Dazu muss man den Bus zum Bahnhof Girona nehmen (2,05€ einfache Fahrt) und von dort aus den Zug nach Barcelona. Die Fahrtdauer beträgt ca. 80 Minuten. Eine einfache Fahrt kostet hier 6,70 €. Aeropuerto de Reus (REU)Der Flughafen Reus liegt etwa 100 km südwestlich von Barcelona bei Reus und wird ebenfalls in erster Linie von Billig- und Charterfluggesellschaften genutzt. Folgende Fluggesellschaften fliegen Reus aus dem deutschsprachigen Raum direkt an:
Auch Reus ist mit regelmäßigen Busverbindungen an Barcelona angebunden. Alternativ kann auch hier der Zug vom Bahnhof Barcelona-Sants nach Reus genutzt werden, um dann mit dem Stadtbus zum Flughafen zu gelangen. Dies dauert etwa 2,5 Stunden. BahnEs gibt 2 große Bahnhöfe in Barcelona:
Züge, die aus Richtung Frankreich kommen, erreichen im Normalfall die Estación de Francia. Nachtzüge verkehren von Paris, Zürich und Milano, betrieben von Elipsos. BusDie Anreise aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz mit dem Bus ist möglich (Eurolines betreibt ein europaweites Busliniensystem), aber sehr zeitintensiv und nicht wirklich billig. Empfehlenswert ist die frühzeitige Planung eine Besuchs unter Berücksichtigung günstiger Flugpreise. Wenn man von Wien aus mit dem Bus anreist, muss man in Nizza (Frankreich) umsteigen. AutoDas Autobahnnetz rund um Barcelona ist dicht und überwiegend mautpflichtig, in direkter Stadtnähe aber kostenlos. Innerstädtisch mit dem eigenen Fahrzeug ans Ziel zu kommen ist im Prinzip relativ leicht: durch die Schachbrett-Struktur und die meist gute Sicht auf den Tibidabo ist es stets übersichtlich. Jedoch sind Staus in der Innenstadt eher die Regel als eine Ausnahme. Der vorherrschende Fahrstil ist etwas sportlich und ungeduldig, aber dennoch fair. Ein beträchtlicher Teil des Straßennetzes ist als System von Einbahnstraßen angelegt, mit abwechselnd entgegengesetzter Richtung, dadurch werden (ältere) Navigationssysteme oft in die Irre geführt. Wenn man mit dem Wohnmobil anreisen möchte, sollte man das Park+Ride Angebot der Stadt nutzen und außerhalb der Innenstadt parken. In der Innenstadt sind die Parkräume sehr begrenzt und viele Tiefgaragen sind nur für PKW brauchbar und mit 5 bis 8 € pro Stunde zudem recht teuer. Die Polizei geht streng gegen Falschparker vor. SchiffNach Palma de Mallorca betreibt die Reederei Trasmediterránea von der Estació Marítima aus eine mindestens tägliche Fährverbindung, meist nachts. Man kommt auch leicht nach Menorca und Ibiza.
Segler und Yachteigner werden im Hafen abgewiesen und finden sich stattdessen in der Marina im Olympia-Hafen.
MobilitätMetroDas Streckennetz der Metro ist sehr gut ausgebaut und man kann mit ihr fast jeden Teil Barcelonas erreichen. Es gibt insgesamt 6 Zonen, wobei man sich als Tourist wahrscheinlich vorwiegend in den Zonen 1+2 aufhalten wird, da hier die meisten Sehenswürdigkeiten Barcelonas sind. Eine Einzelfahrt kostet 2 €. Wenn man die Metro öfter benutzt, ist es billiger, sich ein 10 Fahrten Ticket für 6 € zu kaufen. Die Tickets sind auch auf Bussen und der Straßenbahn benutzbar. Die Stationen sind mit einem großen M ausgewiesen. Zu FußBarcelona lässt sich leicht zu Fuß erkunden. Da die Straßen gitterförmig sind, fällt die Orientierung leicht. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind alle fußläufig in Reichweite. Einen kostenlosen Stadtplan bekommt man bei der Touristinfo am Flughafen oder am Bahnhof Sants. SehenswürdigkeitenDie bekannteste Sehenswürdigkeit in Barcelona ist wahrscheinlich die Sagrada Familia, eine bis dato noch unvollständige Kathedrale, konzipiert und begonnen vom Architekten Antoni Gaudí. Der Bau wird fast nur durch Spendengelder finanziert (Eintritt 13 €, reduziert 11 €, 5/2012) und ist nun schon seit mehr als 120 Jahren im Gange. Geplant ist eine durch 18 Türme charakterisierte Kathedrale, von denen bisher acht stehen. Auch wenn fast ausschließlich Baustelle, im Inneren lässt sich die Kirche besichtigen, auch die Türme lassen sich besteigen - das allerdings nur für Schwindelfreie. Von hier aus hat man einen Panoramablick über ganz Barcelona. Es gibt noch weitere Gaudí-Gebäude zu besichtigen (Palau Güell, Casa Milà, Casa Batlló) sowie den Parc Güell, auch von Gaudí errichtet. Gaudi war vielleicht der exzentrischste Vertreter des katalanischen Jugendstils ("Modernisme"); daneben finden sich weitere beachtenswerte Bauwerke des Modernisme - z. B. der "Palau de la Música Catalana" oder das "Hospital de la Santa Creu i Sant Pau". Beides sind Werke von Lluís Domènech i Montaner, und beide zählen zum Weltkulturerbe. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale im Gotischen Viertel, die berühmte Straße Ramblas mit all ihren Kleinkünstlern und Händlern, die direkt auf die Kolumbussäule am Hafen führt, der Triumphbogen (Arc de Triomf) um den Stadtpark "Parc de la Ciutadella", der nach der ehemaligen Stadtzitadelle benannt wurde, der Tibidabo (ein kleiner Freizeitpark hoch über der Stadt gelegen, errichtet direkt am Berg in mehreren Etagen, erreichbar mit der Tramvía Blau), die Olympia-Anlagen auf dem Montjuic, der Torre Agbar, der am Wochenende in der Nacht wunderschön blau-rot beleuchtet ist, und vieles mehr. Es gibt unzählige Museen, die vielleicht wichtigsten sind das Joan Miro Museum auf dem Montjuic, das Picasso-Museum im Stadtviertel Born, das MACBA und das CCCB im Stadtviertel Raval sowie das Museum des F.C. Barcelona. Sehenswert sind zudem das sich an den alten Hafen anschließende, ehemalige Fischerviertel Barceloneta, an dessen Meerseite sich entlang einer Promenade die Strände Barcelonas erstrecken. Die Strandpromenade führt an Parkanlagen und modernen Neubauten über den olympischen Sporthafen, hinter dem das Olympiadorf liegt, bis hin zum neuen "Forum 2004", einem neu erbauten Viertel an der Diagonal Mar, dessen Wahrzeichen ein futuristisches Kongresszentrum zu werden scheint. Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit ist die 1 450 Meter lange Hafenseilbahn von Barcelona. Sie beginnt auf dem 78 Meter hohen Torre San Sebastian, dessen Spitze, die auch ein Restaurant beherbergt, mit einem Aufzug zugänglich ist und führt über die zweithöchste Seilbahnstütze der Welt, den 107 Meter hohen Torre Jaume I, auf dem sich eine Haltestelle der Bahn befindet, zum Montjuic. Die einfache Fahrt kostet 9,00 €, wer gleich die Rückfahrt mit bucht bezahlt 12,50 € (10/2010) Museu Nacional d'Art de Catalunya. Im Katalonischen Nationalmuseum für Kunst kann man einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Katalanen erhalten. Neben Wechselausstellungen findet man Dauerausstellungen, wie die romanische Abteilung, in der man Fresken aus katalonischen Klöstern und Kirchen im Original bewundern kann. Der Eintritt zur Dauerausstellung kostet derzeit 10 € (5/2012), die Sonderausstellungen haben eigene Preise. Laut Katalog ist der erste Sonntag im Monat freier Eintritt. Das MNAC findet man im Palau Nacional (Monjuiic Park). Seilbahn nehmen oder die Treppen vom Placa Espanya hochlaufen. Aktivitäten
EinkaufenMärkte Grundsätzlich sind für Lebensmittel die Markthallen zu empfehlen. Viele wurden offenbar in den letzten Jahren renoviert. Einzelne werden allerdings gerade (Ende 2011 der Markt Sant Antoni) instand gesetzt. Sie bieten Obst, Fleisch und Fisch in großer Auswahl. Außerdem gibt es auch weitere Dinge des täglichen Bedarfs und z.T. Kleidung. In der Nähe der Kathedrale ist der Markt Santa Caterina. Neben dem üblichen Markt ist hier auch das geschwungene farbige Glasdach interessant. In der Nähe der Ramblas gibt es ebenfalls einen großen Markt, der vor allem für Touristen gestaltet ist, aber das Obst ist nicht teuer und frisch. Viel kleiner und eher für die Versorgung der Einheimischen ist der Markt in Clot. Auch hier befindet sich eine nett gestaltete Fußgängerzone um die Markthalle. Fußgängerzonen Bekannt sind natürlich die Straßen La Rambla, Carrer de Ferran usw. Empfehlenswert ist aber auch die in dem neuen Stadtteil zwischen der Avinguda Diagonal und dem Meer gelegene Rambla de Poblenou. Die Straße ist weitgehend frei von Verkehr und es gibt kleinere Läden und Supermärkte, aber auch eine Deutsche Bank. Einkaufszentren Neben den vielen kleinen Läden der Altstadt existieren auch einige Einkaufszentren. Eins befindet sich direkt gegenüber des Torre Agbar. Es gibt dort einen Supermarkt und diverse Schnellrestaurants, aber auch ein C&A und weitere Bekleidungsgeschäfte. Ein weiteres sehr großes Center ist am Ende der Avinguda Diagonal kurz vor dem Meer. Hier ist der übliche Mix aus Geschäften, z.B. auch ein Media Markt, vertreten. Kelkom,[1]. Nachbarschaft von Gràcia. Còrsega 393 Straße. Zwischen Bruc und Girona Straße. Metro L5 Verdaguer ó L3 Diagonale. Hier finden Sie Geschäfte die Geschenke, Accessoires, Ketten, Ohrringe, Armbänder, Hemden, Taschen, Uhren und viele andere Dinge in verschiedenen Stilen und zu verschiedenen Preisen verkaufen. KücheDie katalanische Küche ist vielfältig - aber vor allem reichhaltig. Von den kleinen Schmankerln, den Tapas, bis zu opulenten Fischgerichten oder herzhaften Steaks ist alles möglich. Im chinesischen Viertel können Sie recht original schmeckende asiatische Speisen gustieren. Die Preise in den Restaurants sind generell niedriger als in Österreich oder Deutschland, jedoch stark davon abhängig, in welcher Lage sich das Lokal befindet. In und rund um die Ramblas, Placa Catalunya und Passeig de Gracia sowie an den touristisch hochfrequentierten Plätzen geht es leicht mit dem Preis rauf und der Qualität runter. Halten Sie Mittags nach dem Menu del dia Ausschau - traditionellerweise besteht dies aus Vor-, Haupt- und Nachspeise sowie 1/2 l Wein pro Person. Der Preis sollte (Sommerhauptsaison) zwischen 6-9 € liegen. Tipp: Beurteilen Sie das Lokal nicht nach dem Äußeren, sondern nach den Gästen! Einheimische schauen bei unbekannten Bars auf den Fußboden. Je mehr dort herumliegt, umso mehr ist los - also ist die Bar empfehlenswert. Es ist durchaus üblich, Abfälle einfach auf den Boden zu werfen. Aschenbecher sind nicht üblich, Kippen werden zu Boden geworfen. Gerade im Barri Gotic kann der aufgeschlossene Reisende so sein kulinarisches Wunder erleben! Natürlich gibt es auch an allen Ecken Fast-Food (Mc Donalds, Kebap), jedoch ist das auf Dauer auch nicht wirklich billig. Am Placa Catalunya befindet sich das Hard Rock Cafe Barcelona und das Cafe Zurich (als Treffpunkt bekannt wie die Weltzeituhr Berlin). AusgehenBarcelona bietet zahllose Möglichkeiten zum Ausgehen an; sowohl im Barri Gotic, an der Strandpromenade als auch entlang der Diagonal findet sich für jeden Geschmack etwas. Vor allem für schwule Touristen finden sich einige Möglichkeiten (z.B. das "Dietrich", das "Punto BCN" oder das "attame") UnterkunftDa Barcelona mittlerweile ein sehr beliebtes Reiseziel ist, bieten sich eine Menge an unterschiedlichen Unterkunftsarten an. Es gibt zahlreiche Hotels, Hostels, Pensionen und auch private Apartments. Gerade bei Reisen mit einer Gruppe oder der Familie lohnt es sich ein Apartment zu mieten was mehr Platz und Comfort bietet als ein Hotelzimmer. Die meisten Wohnungen sind schon ab einem Aufenthalt von zwei Nächten zu mieten und mit einer Küche ausgestattet, wodurch man nicht gezwungen ist immer im Restaurant zu essen. Leider steigen die Unterkunftspreise ständig. Hotelzimmer gibt es (Stand 2006) grob ab € 30 pro Nacht für Anspruchslose, in der gleichen Preiskategorie sind jedoch auch schon Wohnungen (für 2-4 PAX/Nacht) zu haben. Agenturen, die einem Apartments in Barcelona vermitteln, gibt es viele. Unbedingt darauf achten, ob diese seriös sind (Gütesiegel, detailierte Kontaktangaben, etc). Barcelona ist eine lebhafte Stadt und besonders die Innenstadtviertel wie das Born, Gotico, Raval sind abends beliebte Ausgeh-Viertel. Das bedeutet, dass diese Viertel nicht unbedingt die leisesten sind. Apartments
HotelsTipp: Verzichten Sie auf das - separat zu bezahlende - Frühstück im Hotel und nehmen Sie sich das desayuno wie ein Katalane in einer der vielen Morgenbars. Hostals sind keine Jugendherbergen (englisch: Youth hostel). Der Name für Jugendherbergen in Barcelona albergues juveniles.
CampingLernenEs gibt viele private Sprachschulen in Barcelona, die Spanischkurse anbieten. Oft sind sowohl Intensivkurse (4-6 h jeden Tag) als auch längerfristige Kurse mit einem weniger intensiven Stundenplan möglich. An dieser Stelle seien repräsentativ einige genannt; spezifischere Informationen kann man den jeweiligen Webseiten entnehmen.
Auch die escuela oficial de idiomas (offizielle Sprachschule) [27] bietet zu einem sehr günstigen Preis einen spanischen Sprachkurs an, allerdings gibt es i.A. mehr Bewerber als Plätze und der Kurs beginnt an einem festen Termin (i.d.R. im Februar und September). ArbeitenDie Jobsuche und vieles mehr ist unter www.loquo.com möglich. SicherheitBarcelona gilt prinzipiell als vergleichsweise sichere Stadt, dennoch gibt es einige Hinweise zu beachten:
Gesund bleibenKlarkommenKommunizierenLandessprache der Hauptstadt der Provinz Katalonien, ist das Katalanische. Als Amts- und Verkehrssprache ist das Spanische allerdings sogar verbreiteter als das Katalanische. Die Schilder und Wegweiser in der Stadt sind zum Teil zweisprachig. Viele Katalanen freuen sich, wenn man ein paar Worte auf Katalanisch kann, sind aber eigentlich immer bereit mit Ausländern Spanisch zu sprechen. An vielen touristischen Orten sprechen besonders die jungen Leute auch Englisch, aber auch Französisch oder zunehmend auch Deutsch. Weiter geht'sAuch das Umland Barcelonas bietet viele interessante Ziele. Einen Abstecher wert ist der etwa eine halbe Autostunde von Barcelona entfernte Naturpark Sierra de Montseny. Auf kleinen Straßen gelangt man schnell auf Höhen von 1.000 und mehr Metern. Etwas Nerven und vor allem ein ruhiger Fahrstil gehören schon dazu, wenn links von der Fahrbahn eine steile Bergwand nach oben ragt, es rechts von der Fahrbahn ebenso steil nach unten geht (ohne dass es Leitplanken gibt), die Straße - wenn überhaupt - gerade breit genug ist, dass zwei Autos einander begegnen können und man eine scharfe Linkskurve vor sich hat. Dafür wird man aber mit einer schönen Landschaft, schönen Ausblicken und guten Wandermöglichkeiten entschädigt. Das Städtchen Sitges 40km südlich von Barcelona ist ein gemütlicher und doch weltoffener Strandort mit einer romantischen Altstadt und internationalem Clientel. Eine gute Autostunde von Barcelona entfernt liegt Figueres. In dieser Kleinstadt ist Salvador Dali geboren und in dem von ihm selbst entworfenen Teatre-Museu Dali begraben. Auf dem Weg nach Figueres passiert man die katalanische Kleinstadt Girona mit ihrer sehenswerten und überschaubaren mittelalterlichen Altstadt. Folgt man von Barcelona aus der Autobahn Richtung Lleida, erreicht man die Sierra de Montserrat, wo das gleichnamige, in den Bergen gelegene Kloster einen Besuch lohnt. Bekannt ist Montserrat für seine schwarze Madonna "La Moreneta", der Schutzheiligen Kataloniens. Ungefähr 100 Kilometer südwestlich von Barcelona liegt Tarragona an der Costa Daurada. Tarragona war zu Römerzeiten unter dem Namen Tarraco eine der bedeutendsten Städte des Römischen Reiches und wichtiger Ausgangspunkt für die Romanisierung der iberischen Halbinsel. In Tarragona trifft man daher auf viele Überreste römischer Bauwerke, darunter das Amphitheater und das Forum. Die Stadt ist von Barcelona aus sehr gut mit dem Zug zu erreichen. Zwischen Barcelona und Tarragona liegt das Penedes, das für seine Cava-Produktion bekannt ist. Bekannteste Kellereien sind Codorniu und Freixenet. Auch ein Tagesausflug in die Hauptstadt Madrid bietet sich an. Der Hochgeschwindigkeitszug AVE überbrückt die 500km zwischen beiden Metropolen bei 250km/h in etwa 2,5 Stunden. Teils lassen sich auch günstige Tickets für die Puerto Aereo, die Linien-Luftbrücke zwischen Madrid und Barcelona ergattern. Iberia, Air Europa & Co. starten teils im 10-Minuten-Takt auf dieser meistbeflogenen Strecke Europas.
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