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Bali

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Bali ist eine Insel in Indonesien.

Der Tempel von Lempuyang

Regionen

Orte

Hintergrund

Klima

Es herrscht tropisches Klima.

Der schönste Monat auf Bali ist sicherlich der September. Ab Ende November beginnt die Regenzeit bis Ende März. Aber auch hier handelt es sich beim Regen meistens nur um kurze Schauer. Die Hauptreisezeit ist von April bis September.

Im Norden ist es aufgrund der Wetterscheide der Vulkane grundsätzlich trockener als im Süden.

Kultur

Die ursprünglich aus Südchina eingewanderten Balinesen (Einfluß: berggewandheit) wurden später aus Java beeinflußt (Hinduismus). Ihre Kultur fußt auf den dörflichen Zusammenhalt, der für den Reisanbau mit Terassen notwendig ist (Subak). Die Familie hat im ländlichen Bali noch immer einen hohen Stellenwert. Die Religion ist im täglichen Leben der Balinesen sehr präsent.

Die Balinesische Sprache kennt eine Hoch- und eine Niedersprache mit jeweils eigenem Wortschatz und Grammatik, die die Zugehörigkeit des Sprechers zu einer Kaste ausdrückt. Die Sprache kennt eigene Begriffe für jede Wachstumsphase des Reis, eine eigene Zählung von kultisch wichtigen Tagen, aber nur 4 Namen für die Kinder einfacher Menschen.

Die holländische Besatzungszeit hat in der Sprache ebenfalls Spuren hinterlassen zBsp. Knallpot für Auspuff.

Religion

Über 90% der Balinesen sind Hindus. Genauer, Hindu Dharma. Die Aufteilung erfolgt hier in 4 Kasten:

SUDRA. 4. Kaste: Arbeiter, Bauern, Fischer.

WESYA. 3. Kaste: Kaufleute, Krieger, Musiker, Anwälte.

KSATRIYA. 2. Kaste: Politiker, Fürsten, Könige, Prinzen.

BRAHMANA. 1. Kaste: Priester, Schriftgelehrte

Die Rituale und Feste bestimmen das tägliche Leben sehr stark. So sagt man, das ca. 1/3 des Buttosozialproduktes für religiöse Zeremonien verbraucht werden.

Im Norden um Singaraja leben muslimische Balinesen, zumeist Fischer.

Im Osten muslimische Sasak, ebenfalls Fischer.

Im Westen hat man die Christen angesiedelt.

Die Zentralinsel ist überwiegend Hinduistisch.

Eine Ausnahme bilden die Bali Aga, die auch im Osten leben und mit ihrer animistischen Religion dort sozusagen einen Puffer zwischen den Hindus und den Muslimen bilden.

Die zugewanderten muslimischen Javaner leben überwiegend im Süden und Südwesten und arbeiten meist im Umfeld der Tourismusbranche.

Sprache

Auf Bali wird Balinesisch und Indonesisch gesprochen. Insbesondere in den touristisch gut erschlossenen Gebieten ist auch Englisch weit verbreitet. Einige Einwohner - insbesondere in der Tourismusindustrie - sprechen auch deutsch, holländisch, französich, schwedisch und japanisch.

Anreise

Der internationale Ngurah Rai Flughafen [1] (IATA: DPS) befindet sich in Denpasar und ist von Deutschland aus via Bangkok, Singapur, Kuala Lumpur, Taipeh oder Hong-Kong erreichbar. Das bei der Einreise zu bezahlende 30-Tage-Visa kostet US$ 25 (Stand 04.09) und ist zahlbar in bar (möglichst passend), aber auch mit € oder Kreditkarten.

Mit einem Stempel oder Visum von Israel im Reisepass können bei der Einreise Probleme auftreten.

Mit einer Fähre kann man im Westen von Java und im Osten von Lombok anreisen.


Bei der Ausreise sind am Flughafen 150.000 Rupien in bar zu bezahlen.

Mobilität

Einheimische verwenden Busse, Mopeds und Autos bzw. Trucks (Pickup, LKW) als Transportmittel. Touristen erwartet ein gut entwickeltes Netz von Taxiunternehmen sowie von Privatvermietern von Mopeds und Autos.

Ein Fahrzeug mit Fahrer, der gleichzeitig als Fremdenführer und Parkwächter dient ist oft günstiger als die Anmietung eines Fahrzeuges für Selbstfahrer.

Für Selbstfahrer ist der internationale Führerschein, für Mopedfahrer zusätzlich das Tragen eines Sturzhelmes vorgeschrieben. Ausserhalb der Touristenzentren Ubud, Nusa Dua, Kuta und Legian führt die (in der Regel recht freundliche) Polizei oft Verkehrskontrollen durch. Beim Anmieten eines Fahrzeugs empfiehlt sich eine genaue Prüfung auf Verkehrssicherheit und eine kurze Probefahrt, bei der neben Bremsen, Licht, dem Zustand des Fahrwerks und des Motors auch die Hupe geprüft werden sollten.

Es herrscht Linksverkehr.

Sehenswürdigkeiten

  • Tempelfeste, Beerdigungen
  • Reisfeld-Terassen
  • Vulkane
  • Kunstmuseen und Palast in Ubud
  • Nationalpark im Westen
  • Tempel: Muttertempel Besakih, Uluwatu, Pura Taman Ayun in Mengwi, Tanah Lot, Pura Tirta Empul, Goa Lawah, Jagaraja Pura Dalem, Pura Meduwe Karang, Pura Ponjok Batu, Pura Ulun Danu Bratan
  • historische Anlage : Gunung Kawi, Klungkung: Taman Gili, Tirtaganga
  • Bali Aga Dorf Tenganan und Trunyan
  • Markt in Bedugul
  • Git-Git Wasserfälle

Aktivitäten

Baden, Surfen an der Südwestküste, Kitesurfen an der Südostküste in Sanur und Nusa Dua, Schnorcheln, Tauchen, Vulkane besteigen, Rafting am Gunung Agung, Wandern und Birdwatching im Nationalpark, Koch- und Sprachkurse in den Hotels oder Resorts. Malen und Schnitzen lernen in Ubud. Silberbearbeitung und Schmuckproduktion in Celuk.

Beim Baden in und um Kuta ist auf die Brandung und die Strömung zu achten.

Tempel Besichtigung (ohne Zeremonien)

Man soll unbedingt auf die richtige Kleidung achten. Mit Bikinioberteilen oder kurzen Hosen (kurzum mit viel nackter Haut) besichtigt man keine Tempel. Das sehen die Balinesen nicht gerne. Oft wird ohne korrekte Kleidung der Zugang zum Tempel verwehrt.

Die korrekte Bekleidung wäre für Frauen:

    • Sarong: Wickeltuch (Meist weiß).
    • Selendang: Stoffgürtel / Schärpe (meist rot oder Weinrot).
    • Kabaja: Eine Bluse mit langen Ärmeln (meist Weiß).

Die Kleidung für Männer:

    • Safari: Typisch balinesisches Herrenhemd (meist Weiß).
    • Sarong: Wickeltuch (Meist Schwarz, weiß, grau kariert).
    • Saput: Bauchbinde (meist gelb / gold-gelb)
    • Udeng: Kopfbedeckung, eigentlich ein Stecktuch, was es aber auch fertig gebunden zu kaufen gibt.

Einen Schönheitswettbewerb muss dabei keiner gewinnen. Wer sich für den Tempelbesuch einkleiden will, kann das günstig in Denpasar oder auf den Nachtmärkten tun. Vor den Tempeln wird es meist teuer, da die Verkäufer ja genau wissen, dass man jetzt kaufen muss wenn man den Tempel besuchen möchte. An die oben erwähnten Farbcodes ist man allerdings nicht wirklich gebunden. So kann man auch gerne prachtvolle Stoffe für den Sarong mit Gold und Silberstickereien nehmen, wenn einem danach ist und sofern man eh vorhatte sich soetwas zu kaufen.

Wer keinen Sarong tragen kann oder will, sollte zumindest die Schärpe um die Hüften binden. Das ist die Mindestanforderung an die Besucher. Es bezeugt sichtlich den Respekt, den man als Gast einfach entgegenzubringen hat. Ohne die korrekte Kleidung wird einem der Zutritt auch meist verwehrt. Frauen die gerade ihre Tage haben, ist der Zutritt zu den Tempeln verboten. Das ist für die Emanzen mal ganz platt gesagt kein "Männerding" sondern gründet in der Hinduistischen Religion. Es darf kein Blut den Tempelboden entweihen. Kontrollieren wird das kaum einer. Es ist aber eine Frage des Respekts gegenüber der anderen Kultur sich daran zu halten.

Bei Zeremonien Normalerweise ist man als Tourist bei Zeremonien nicht so gerne gesehen. Wer dann doch mit Einheimischen oder einem Guide in den Tempel kommt, soll sich an folgende Regeln halten:

Bei Zeremonien ist die korrekte Kleidung absolute Pflicht. Für Männer ist dann auch das Kopftuch Pflicht. Bei Zeremonien hat man als Tourist vor den Betenden nichts zu suchen. Also bitte nie zwischen die Betenden und die Schreine oder den Priester treten. Man hält sich dezent im Hintergrund. Gewisse Bereiche in den Tempeln sind für ungläubige gesperrt. Bitte haltet euch daran. Klettern in und auf Tempeln ist ebenso verboten. Insbesondere nicht in Bereichen die normalerweise nur Priestern (über Treppen) zugänglich sind. Man darf auch nicht über dem Priester stehen. Frei nach der Regel: "Je höher desto heilig", gilt das auch für die vorher erwähnten Klettermaxen. Auch wenn es reizt, von oben ein gutes Bild zu schießen, lasst es bitte sein. Es gilt als höflich, sich wie die Balinesen während der Zeremonien zu setzten.

Küche

Indonesische Küche, d.h. immer Reis

  • Babi Guling, Spanferkel
  • Timun Mesanten,Reis mit Schmorgurken und Fleisch
  • Nasi Goreng, gebratener Reis mit Hühnchen, Garnelen, Spiegelei
  • Sate,gegrillte Fleischspieße

Getränke

  • Bintang, indonesisches Bier vgl. Becks
  • Arrak, starker Reisschnaps

Ausgehen

Zentrum des Nachtlebens auf Bali ist bestimmt der Ferienort Kuta, die meisten Diskos und Bars befinden sich hier entlang der "Legian" Straße. Der wohl bekannteste Nachtclub in Kuta ist das Bounty, in dem sich verschiedenen Floors befinden, im Eingangsbereich gibt es Live-Musik zu hören, im oberen Bereich trifft man auf eine riesengroße Tanzfläche, hier werden vor allem aktuelle Musik-Hits und Dance Musik gespielt. Ein besonderes Highlight sind bestimmt die Getränkevasen, in denen Cocktails für wenig Geld serviert werden. Nicht unweit vom Bounty findet man die Espresso-Bar, welche vor allem wegen ihrer Live-Acts beliebt ist, die Bands unterhalten ihr Publikum vor allem mit Liedern aus dem Rock-Bereich. Für Electronic-Freunde bietet sich die Sky-Lounge an, ebenfalls auf der Legian Straße zu finden, eine nette Bar zum Chill'n und Cocktails schlürfen.

Wer sich im Nachtleben Kuta's herum treibt, wird schnell feststellen, dass dieses vor allem bei jungen Australiern beliebt ist. So wie Mallorca für viele Deutsche, so ist Bali und eben besonders der Ort Kuta ein begehrtes Party-Ziel für viele Australier.

Auch in Ubud wird man zu später Stunden unterhalten, hier steht vor allem der kulturelle Aspekt im Vordergrund. Tagsüber versuchen etliche Einheimische Eintrittskarten für die nächtlichen Tanzvorstellungen zu verkaufen, welche auf alle Fälle einen Besuch wert sind, alleine schon wegen der wunderschön bunten Kostüme aus edlen Stoffen. Besonders schön sind die Aufführungen im Ubud Palace, welcher auf der Straße "Raya Ubud" liegt. Ansonsten findet man einige Bars und Kneipen entlang der "Monkey Forest" Straße.

Sicherheit

Bali gilt als sichere Gegend für Touristen, auch für alleinreisende Frauen. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen bezüglich teurem Schmuck, Bargeld, Kreditkarten etc. gelten hier wie überall. Gewarnt wird vor Moneychangern mit manipulierten Taschenrechnern, Kopfrechner sind also im Vorteil.

Weiter geht's

Von der Westseite Balis kann man mit der Fähre vom Ort Gilimanuk auf die Nachbarinsel Java weiterreisen, die Fahrt dauert eine halbe bis ganze Stunde. Die meisten Reisenden starten jedoch ihre Reise von der umgekehrten Richtung, also von Java aus weiter nach Bali.

Im Osten bietet sich die Möglichkeit, auf die Nachbarinsel Lombok oder die Gili Islands weiter zu reisen. Empfehlenswert ist es diese Strecke zu fliegen, weil die Reisezeit um einiges kürzer ist und auch um vieles komfortabler. Mit dem Kleinflugzeug benötigt man von Denpasar aus eine gute halbe Stunde, mit der Fähre müsste man erst per Bus zum Hafen in Padangbai fahren und dort dann die Fähre nehmen. Die Fahrzeit mit der Fähre nach Lombok dauert ungefähr 5 Stunden. Die Preise für das Flugticket nach Lombok liegen im Vergleich zu den Fährpreisen nicht weit auseinander, ein empfehlenswertes indonesisches Flugunternehmen für diese Flugstrecke ist Trigana Air. Mabua und Bounty Cruises haben ihren Express Fährverkehr eingestellt. Es gibt aber die Möglichkeit mit Bluewater Cruises via Speedboot in zwei Stunden auf Gili Trawangan zu fahren.

Für internationale Flüge ist der Flughafen Denpasar Verkehrsknotenpunkt. Bei der Ausreise aus Indonesien ist eine Ausreisesteuer zu zahlen (für internationale Flüge Rp. 150.000, Stand 5.08).





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