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Baños
Baños, genau genommen Baños de Agua Santa (zu deutsch: Bäder des heiligen Wassers), ist eine Stadt in Ecuador in der Provinz Tungurahua ca. 3 1/2 Busstunden von der Hauptstadt Quito entfernt am Fuße des Vulkans Tungurahua (5016 m ü. NN) auf 1.820 m Höhe über NN. Baños hat ca. 18.000 Einwohner. Es herrscht ganzjährig ein angenehmes Klima mit Tageshöchsttemperaturen um 25°C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt etwa 1.300 mm und kommt im Wesentlichen durch häufige kurze Schauer zustande. AnreiseTäglich verkehren mehrere Busse nach Baños von Ambato im Nordenwesten, Riobamba im Südwesten und Puyo im Osten (Oriente) sowie zurück. Der zentrale Busbahnhof (Terminal) befindet sich etwas nördlich des Zentrums in Flußnähe an der Brücke nach San Francisco. Die Busverbindungen sind - wie alles in Baños - abhängig von den Aktivitäten des Vulkans, so dass Verbindungen kurzfristig entfallen können. Wie überall in Ecuador gilt auch hier ein Preis von reichlich einem Dollar pro Stunde Busfahrt, bei gehobeneren Gesellschaften und Bussen auch mehr. MobilitätDa Baños recht klein und überschaubar ist, lässt sich fast alles zu Fuß erreichen. Wer mit Gepäck vom zentralen Busbahnhof zum Hostel oder zurück will, kann auf einen der wartenden Fahrradkarren zurückgreifen. Im Zentrum und in Bahnhofsnähe sind wie überall Taxis verfügbar. Den Fahrpreis vorher aushandeln und dabei hartnäckig bleiben. Für Ausflüge in Baños und Umgebung sind Fahrräder, Quads und ähnliches eine gute Alternative und anders als in anderen Landesteilen und Städten kann man in Baños und Umgebung recht sicher selbst fahren. Sehenswürdigkeiten
AktivitätenBaños ist überschaubar und touriostisch voll erschlossen mit allen Möglichkeiten für einen aktiven Urlaub.
Die Tour von Baños per Quad zum Pailon del Diablo ist auch mit reichlichen Pausen gut an einem Tag zu schaffen und meist bleibt am Abend noch genug Zeit, mit dem Quad zum Zoo zu fahren und diesen zu besichtigen.
EinkaufenNeben den allgegenwärtigen Souvenirläden und -ständen gibt es einen kleinen überdachten Markt im Zentrum. Die aus allen Landesteilen angebotenen Souvenirs sind zum Teil deutlich teurer als in ihren jeweiligen Herkunftsgebieten. In Baños kauft man am Besten die absolut ortstypischen und von hier stammenden Karamell-Zucker, die im Zentrum frisch hergestellt werden. Auch typisch sind die aus leichtem Holz hergestellten Figuren und anderen Waren aus dem nahen Oriente. KücheIn der Küche von Baños spiegeln sich seien Lage und touristische Entwickling wieder: von international ausgerichteten kleinen Gaststätten, die zum Teil von "Aussteigern" geführt werden bis hin zu den typisch kargen Restaurants mit "Almuerzos" für wenig mehr als einen Dollar ist hier alles zu finden. In der Nähe des Marktplates gibt es eines der landestypischen "Schnellrestaurants" mit Pollo (Hühnchen) und Burgern, größere Restaurants oder Ketten wie KFC, Gus oder andere haben sich in Baños noch nicht niedergelassen. Von der Auswahl sind sowohl die im Hochland typischen Gerichte als auch solche aus dem Oriente vertreten. AusgehenIn Baños gibt es wie überall in Ecuador die bei den Einheimischen sehr beliebten Karaoke-Bars. Seit 2005 werden abendliche Fahrten in einem der typischen Holz-Busse auf einen Aussichtspunkt (Bellavista) Richtung Vulkan angeboten, kombiniert mit Musik und Getränken (Zimttee mit mehr oder weniger Schnapps). UnterkunftHostal Isla de Baños. Thomas Halflants y Montalvo. Tel: 03-740609. http://www.ecuaworld.com/isla/ Dieses Hotel ist eine wahre Insel, so gemütlich, schön eingerichtet und ruhig, inklusive kleinem Paradiesgarten mit Papageien. Die Zimmer sind sauber und die Betten und Decken genug lang und kuschelig. Das Frühstück ist super und man kriegt guten Käse. Wäscheservice, Postservice, Internet und Safe sind vorhanden. Nach einer Dschungeltour beispielsweise das Richtige, endlich wieder richtige Betten und nichts ist feucht ;-)! Der Inhaber spricht Deutsch und sei exzellent für Touren mit Pferden genauso wie für auf die nahegelegenen Vulkane. Preis: Mittelklasse Weiter geht'sBaños lässt sich gut als Ausgangspunkt für mehrtägige Touren in den Oriente nutzen. Ebenso kann man hier auf dem Weg von oder nach Riobamba einige Tage Station machen, um seine Reisepläne mit den Zugfahrten von Riobamba zur Naris del Diablo (dreimal wöchentlich) in Einklang zu bringen. Weblinks
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