Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Australien: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wikitravel
Wechseln zu: Navigation, Suche
K (Änderungen von 87.245.31.154 rückgängig gemacht und letzte Version von 79.236.79.50 wiederhergestellt)
(Gesund bleiben)
(29 dazwischenliegende Versionen von 17 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 20: Zeile 20:
  
 
== Regionen ==
 
== Regionen ==
 
 
Australien ist in 6 Bundesstaaten und 2 Territorien gegliedert.
 
Australien ist in 6 Bundesstaaten und 2 Territorien gegliedert.
 
*'''Bundesstaaten:'''
 
*'''Bundesstaaten:'''
 +
** [[Tasmanien]]
 
** [[New South Wales]]
 
** [[New South Wales]]
 
** [[Queensland]]
 
** [[Queensland]]
Zeile 28: Zeile 28:
 
** [[Südaustralien|South Australia]]
 
** [[Südaustralien|South Australia]]
 
** [[Victoria (Australien)|Victoria]]
 
** [[Victoria (Australien)|Victoria]]
** [[Tasmanien]] (''Tasmania'')
 
 
*'''Territorien:'''
 
*'''Territorien:'''
 
** [[Northern Territory]]
 
** [[Northern Territory]]
Zeile 36: Zeile 35:
  
 
== Städte ==
 
== Städte ==
 +
* [[Sydney]] - die Hauptstadt von [[New South Wales]]
 +
* [[Melbourne]] - die Hauptstadt von [[Victoria]]
 
* [[Canberra]] ist die Hauptstadt des Landes und '''A.C.T.'''
 
* [[Canberra]] ist die Hauptstadt des Landes und '''A.C.T.'''
 
* [[Adelaide]] - die Hauptstadt des [[Südaustralien|Bundesstaat South Australia]].
 
* [[Adelaide]] - die Hauptstadt des [[Südaustralien|Bundesstaat South Australia]].
Zeile 42: Zeile 43:
 
* [[Cairns]]
 
* [[Cairns]]
 
* [[Darwin]]
 
* [[Darwin]]
* [[Melbourne (Australien)|Melbourne]] - die Hauptstadt von [[Victoria (Australien)|Victoria]].
 
 
* [[Perth]] - die Hauptstadt von [[Western Australia]].
 
* [[Perth]] - die Hauptstadt von [[Western Australia]].
* [[Sydney]] - die Hauptstadt von [[New South Wales]].
 
 
* [[Toowoomba]] ist eine im Bundesstaat Queensland gelegene Stadt
 
* [[Toowoomba]] ist eine im Bundesstaat Queensland gelegene Stadt
 
* [[Ballarat]] ist eine im Bundesstaat Victoria gelegene Stadt mit 86.000 Einwohnern
 
* [[Ballarat]] ist eine im Bundesstaat Victoria gelegene Stadt mit 86.000 Einwohnern
Zeile 84: Zeile 83:
 
* '''Border Range National Park''' (31.300 ha). Eine andere Alternative wäre noch zu erwähnen: Sie fahren von Kyogle Richtung Osten nach Cawongla und dann über Lillian Rock und den Tweed Head Scenic Drive zum nördlich gelegenen Border Ranges National Park, der die NSW-Fortsetzung des Lamington National Parks in Queensland bildet und an den Night Cap National Park anschließt. Die Straße macht im Nationalpark eine Schleife und kommt dann auf der Lions Road wieder heraus und zwar vor Cougal, sodass Sie den Railway Loop (s. o.) nicht verpassen. Der Park besteht zum größten Teil aus Regenwald und hat eine artenreiche Fauna und Flora. Camping für einige Tage ist erlaubt.
 
* '''Border Range National Park''' (31.300 ha). Eine andere Alternative wäre noch zu erwähnen: Sie fahren von Kyogle Richtung Osten nach Cawongla und dann über Lillian Rock und den Tweed Head Scenic Drive zum nördlich gelegenen Border Ranges National Park, der die NSW-Fortsetzung des Lamington National Parks in Queensland bildet und an den Night Cap National Park anschließt. Die Straße macht im Nationalpark eine Schleife und kommt dann auf der Lions Road wieder heraus und zwar vor Cougal, sodass Sie den Railway Loop (s. o.) nicht verpassen. Der Park besteht zum größten Teil aus Regenwald und hat eine artenreiche Fauna und Flora. Camping für einige Tage ist erlaubt.
  
== Hintergrund ==
+
Australien ist ein sehr kulturell geprägtes Land, und auserdem sehr schön.
  
 
== Anreise ==
 
== Anreise ==
Zeile 101: Zeile 100:
 
===Bus===
 
===Bus===
  
Neben Billigfliegern sind Überlandbusse eine preiswerte Möglichkeit, die grossen Entfernung gut zu überwinden. Die meisten Städte sind gut mit Busverbindungen erschlossen.
+
Neben Billigfliegern sind Überlandbusse eine preiswerte Möglichkeit, die großen Entfernungen gut zu überwinden. Die meisten Städte sind gut mit Busverbindungen erschlossen.
Man kann jedes touristische Highlight - sowie erstaunlich abgelegene und unspannende Orte - problemlos mit gut organisierten Überlandbussen (Greyhound, etc. - Preise vergleichen lohnt sich!) erreichen. Innerhalb der grossen Städte ist ein eigener PKW oftmals eher anstrengend und durch die sehr guten und günstigen öffentlichen Verkehrsmittel überflüssig. Die kleineren Städte sind so klein, dass man kein Verkehrsmittel benötigt, es sei denn, um diese wieder zu verlassen. Dennoch sind viele Orte nicht  mit  den  Überlandbussen zu  erreichen und die Ostküste ist  viel  besser erschlossen als die Westküste.
+
Man kann jedes touristische Highlight - sowie erstaunlich abgelegene und unspannende Orte - problemlos mit gut organisierten Überlandbussen (Greyhound, etc. - Preise vergleichen lohnt sich!) erreichen. Innerhalb der großen Städte ist ein eigener PKW oftmals eher anstrengend und durch die sehr guten und günstigen öffentlichen Verkehrsmittel überflüssig. Die kleineren Städte sind so klein, dass man kein Verkehrsmittel benötigt, es sei denn, um diese wieder zu verlassen. Dennoch sind viele Orte nicht  mit  den  Überlandbussen zu  erreichen und die Ostküste ist  viel  besser erschlossen als die Westküste.
  
 
Ein Expressbus fährt täglich von Sydney nach Port Macquarie und Ballina. Es verkehren natürlich auch mehrere Überlandlinien von Brisbane aus. Es sind, wie schon erwähnt, keine Zwischenstops in NSW möglich, wenn die Fahrt dort irgendwo beginnt!
 
Ein Expressbus fährt täglich von Sydney nach Port Macquarie und Ballina. Es verkehren natürlich auch mehrere Überlandlinien von Brisbane aus. Es sind, wie schon erwähnt, keine Zwischenstops in NSW möglich, wenn die Fahrt dort irgendwo beginnt!
Zeile 145: Zeile 144:
  
 
===Flugzeug===
 
===Flugzeug===
 +
In Australien gibt es mehrere bedeutende Fluggesellschaften für den regionalen und internationalen Verkehr:
  
In Australien gibt es neben der australischen Fluggesellschaft Qantas zwei grosse Billigflieger:
+
* '''[http://www.qantas.com Qantas]''' ist die größte australische Fluggesellschaft und bietet auch diverse internationale Verbindungen an. Sie bietet bei Abflügen aus Europa auch Pakete an, bei dem Inlandsflüge sehr günstig als Coupons dazu erwerben kann.
  
- '''Qantas'''[http://www.qantas.com ] Ist der "Flag carrier" von Australien und nach der Pleite von Ansett, die einzige internationale Fluggesellschaft Australiens. Bietet bei Abflügen aus Europa Pakete an, bei dem Inlandsflüge sehr günstig als Kupons dazu erwerben kann. Qantas ist Teil der Allianz Oneworld und bietet viele Flüge in Kooperation mit British Airways an.
+
* '''[http://www.virginaustralia.com/eu/en/ Virgin Australia]''' ist die zweitgrößte australische Fluggesellschaft und bedient auch Neuseeland und die Südsee.
  
- '''Jetstar''' [http://www.jetstar.com ]Ist eine Tochtergesellschaft von Qantas und bietet eine grosse Vielfalt von Strecken in Australien an.
+
* '''[http://www.jetstar.com Jetstar]''' Ist eine Tochtergesellschaft von Qantas und bietet eine grosse Vielfalt von Strecken in Australien an.
  
- '''Virgin Blue''' [http://www.virgin-blue.com.au ]Gehört zur Virgin Gruppe von Richard Branson und bietet sogar Flüge nach Neuseeland und in die Südsee an
+
* '''[http://www.skywest.com.au Skywest]''' Bedient bis auf Melbourne und Darwin nur Ziele in Western Australia.
  
- '''Mac Air''' [http://www.macair.com.au ] Zur Qantas Gruppe gehörende regionale Airline die von Brisbane, Townsville und Cairns aus Outback-Städte/Gemeinden in Queensland verbindet.
+
* '''[http://www.tigerairways.com.au Tiger Airways]''' Bedient von seinen zwei Hubs Melbourne und Adelaide Fluege an die Ostkueste und über Perth nach Singapur.
  
- '''Skywest''' [http://www.skywest.com.au ]Bedient bis auf Melbourne und Darwin nur Ziele in Western Australia.
+
* '''[http://www.rex.com.au Regional Express]''' Zahlreiche Regionalziele im Südosten Australiens bis nach Coober Pedy, bedient von den drei Hubs Adelaide, Melbourne und Sydney.
 
+
- '''Tiger Airways''' [http://www.tigerairways.com.au]Bedient von seinen zwei Hubs Melbourne und Adelaide Fluege an die Ostkueste und ueber Perth nach Singapur.
+
 
+
- '''Regional Express (REX)''' [http://www.rex.com.au]Zahlreiche Regionalziele im Südosten Australiens bis nach Coober Pedy, bedient von den drei Hubs Adelaide, Melbourne und Sydney.
+
  
 
==Sprache==
 
==Sprache==
Zeile 195: Zeile 191:
 
Den Briten sei Dank, wird auch in Australien Tee sehr geschätzt. Man findet immer wieder kleine Teehäuser ("Tea Houses"), welche Devonshire Tee und Scones anbieten.
 
Den Briten sei Dank, wird auch in Australien Tee sehr geschätzt. Man findet immer wieder kleine Teehäuser ("Tea Houses"), welche Devonshire Tee und Scones anbieten.
  
Kleine Anekdote: Burger King ist in Australien zwar vertreten, firmiert allerdings unter dem Namen Hungry Jacks. Der Konkurrent mit dem goldenen M im Namen hatte sich seinerzeit sich die Rechte für den Namen Burger King sichern lassen. Nur im Transitbereich der internationalen Flughäfen darf Burger King deshalb Burger King heißen...
+
Kleine Anekdote: Burger King ist in Australien zwar vertreten, firmiert allerdings unter dem Namen Hungry Jacks. Der Konkurrent mit dem goldenen M im Namen hatte sich seinerzeit die Rechte für den Namen Burger King sichern lassen. Nur im Transitbereich der internationalen Flughäfen darf Burger King deshalb Burger King heißen...
  
 
Auswärts essen: Da viele Restaurants keine Lizenz für den Alkoholausschank haben, ist BYO angesagt. Bring Your Own, d.h. die Gäste bringen ihre alkoholischen Getränke selber mit (vorher im Bottle Shop besorgen) und zahlen dafür ein kleines Korkgeld an den Kellner.
 
Auswärts essen: Da viele Restaurants keine Lizenz für den Alkoholausschank haben, ist BYO angesagt. Bring Your Own, d.h. die Gäste bringen ihre alkoholischen Getränke selber mit (vorher im Bottle Shop besorgen) und zahlen dafür ein kleines Korkgeld an den Kellner.
Zeile 222: Zeile 218:
  
 
== Lernen ==
 
== Lernen ==
 +
 +
In Australien gibt es 36 Universitäten, fast alle sind öffentlich und nur zwei sind privat.
  
 
== Arbeiten ==
 
== Arbeiten ==
Zeile 278: Zeile 276:
 
***'''Quallen:''' Bekanntester und gefährlichster Vertreter ist die Würfelqualle (Box Jellyfish). Diese Qualle ist genauso klein wie giftig. Es ist ein fataler Fehler anzunehmen, eine überstandene Berührung einer nordeuropäischen Feuerqualle bedeute, dass eine kleine Würfelqualle auch kein ernstes Problem sein kann. Eine Berührung einer einzigen Würfelqualle soll die Hölle sein und kann schnell zu Kreislaufversagen führen. Nesselfäden auf der Haut dürfen nicht berührt oder entfernt werden. Einzige Linderung ist Essig.
 
***'''Quallen:''' Bekanntester und gefährlichster Vertreter ist die Würfelqualle (Box Jellyfish). Diese Qualle ist genauso klein wie giftig. Es ist ein fataler Fehler anzunehmen, eine überstandene Berührung einer nordeuropäischen Feuerqualle bedeute, dass eine kleine Würfelqualle auch kein ernstes Problem sein kann. Eine Berührung einer einzigen Würfelqualle soll die Hölle sein und kann schnell zu Kreislaufversagen führen. Nesselfäden auf der Haut dürfen nicht berührt oder entfernt werden. Einzige Linderung ist Essig.
 
***'''Kegelschnecke:''' Hübsche, am Strand liegende Kegelschnecken sollte man liegen lassen. Kegelschnecken verfügen über einen giftspritzenden Tentakel mit dem sie normalerweise Beute jagen. Dieser Tentakel wird aber auch zur Verteidigung eingesetzt - mit fatalen Folgen für den neugierigen Touristen.
 
***'''Kegelschnecke:''' Hübsche, am Strand liegende Kegelschnecken sollte man liegen lassen. Kegelschnecken verfügen über einen giftspritzenden Tentakel mit dem sie normalerweise Beute jagen. Dieser Tentakel wird aber auch zur Verteidigung eingesetzt - mit fatalen Folgen für den neugierigen Touristen.
**Immer gut auf die Einheimischen hören und sich daran halten, dann passiert auch nichts. Überängstlichkeit schadet mehr als dass sie nützt.
+
**Immer gut auf die Einheimischen hören und sich daran halten, dann passiert auch nichts. Überängstlichkeit schadet mehr als sie nützt.
 
*'''Unterwegs in der Natur:''' Da die Natur Australiens Fehler weniger verzeiht, als man aus Europa gewohnt ist, sind einige Grundregeln zu beachten. Man sollte speziell im Outback nie alleine unterwegs sein. Jenseits der Ballungszentren ist die Bevölkerungsdichte sehr gering. Ein Reisepartner, der Hilfe holen kann, kann Leben retten. Als Absicherung kann man auch eine Funkausrüstung (lizenzpflichtiger Amateurfunk, o. ä.) mit sich führen. Ein Handy nützt wegen fehlender Netzabdeckung im Outback nichts. Folgendes ist insbesondere zu beachten:
 
*'''Unterwegs in der Natur:''' Da die Natur Australiens Fehler weniger verzeiht, als man aus Europa gewohnt ist, sind einige Grundregeln zu beachten. Man sollte speziell im Outback nie alleine unterwegs sein. Jenseits der Ballungszentren ist die Bevölkerungsdichte sehr gering. Ein Reisepartner, der Hilfe holen kann, kann Leben retten. Als Absicherung kann man auch eine Funkausrüstung (lizenzpflichtiger Amateurfunk, o. ä.) mit sich führen. Ein Handy nützt wegen fehlender Netzabdeckung im Outback nichts. Folgendes ist insbesondere zu beachten:
 
**'''Sonne:''' In Australien legen sich nur Touristen in die Sonne. Der in Europa so sehr geschätzte 'Teint' findet dort keine Freunde. Die Sonne ist selbst bei starker Bewölkung nicht zu unterschätzen. Man sollte dringend darauf achten, eine Kopfbedeckung zu tragen, die Augen ausreichend zu schützen und langärmelige Oberteile zu tragen.
 
**'''Sonne:''' In Australien legen sich nur Touristen in die Sonne. Der in Europa so sehr geschätzte 'Teint' findet dort keine Freunde. Die Sonne ist selbst bei starker Bewölkung nicht zu unterschätzen. Man sollte dringend darauf achten, eine Kopfbedeckung zu tragen, die Augen ausreichend zu schützen und langärmelige Oberteile zu tragen.
Zeile 298: Zeile 296:
  
 
In jeder größeren Stadt gibt es Internet-Cafes. Die Handy-Provider in Australien verwenden in den stark besiedelten Küstenregionen den GSM-Standard, weshalb europäische Mobiltelefone dort funktionieren. Weiter im Landesinneren ist allerdings das Telefonieren nur mit speziellen CDMA-Mobiltelefonen möglich, die nur von Telstra angeboten werden; in Touristenzentren wie Alice Springs oder Alice Springs Resort sind aber auch die GSM-Netze verfügbar. Die Roaminggebühren sind hoch, aber grundsätzlich sind die Kosten für SMS vertretbar. Für längere Aufenthalte empfiehlt sich der Kauf einer australischen Prepaid-Karte um die Kosten zu reduzieren. Vorausbezahlte SIM-Karten verschiedener Provider sind in Kiosks und Gemischtwarenläden (z.B. "7-Eleven") erhältlich und können dann mit dem eigenen Mobiltelefon durch Anwählen einer kostenlosen Telefonnummer und Gespräch mit einem Call-Center-Mitarbeiter innerhalb weniger Minuten freigeschaltet werden. Anders als in vielen europäischen Ländern ist häufig das erstmalige Gesprächsguthaben ein Vielfaches des bezahlten Preises (Beispiel: eine neue SIM-Karte von "Yes Optus" kostet $30, gibt aber $300 Guthaben für Gespräche und Textnachrichten), mit begrenzter Gültigkeitsdauer (z.B. ein Monat). Bisweilen weiß das Kassenpersonal der Verkaufsstelle über die Konditionen recht gut Bescheid, auch wenn es sich nicht um ein Fachgeschäft handelt.
 
In jeder größeren Stadt gibt es Internet-Cafes. Die Handy-Provider in Australien verwenden in den stark besiedelten Küstenregionen den GSM-Standard, weshalb europäische Mobiltelefone dort funktionieren. Weiter im Landesinneren ist allerdings das Telefonieren nur mit speziellen CDMA-Mobiltelefonen möglich, die nur von Telstra angeboten werden; in Touristenzentren wie Alice Springs oder Alice Springs Resort sind aber auch die GSM-Netze verfügbar. Die Roaminggebühren sind hoch, aber grundsätzlich sind die Kosten für SMS vertretbar. Für längere Aufenthalte empfiehlt sich der Kauf einer australischen Prepaid-Karte um die Kosten zu reduzieren. Vorausbezahlte SIM-Karten verschiedener Provider sind in Kiosks und Gemischtwarenläden (z.B. "7-Eleven") erhältlich und können dann mit dem eigenen Mobiltelefon durch Anwählen einer kostenlosen Telefonnummer und Gespräch mit einem Call-Center-Mitarbeiter innerhalb weniger Minuten freigeschaltet werden. Anders als in vielen europäischen Ländern ist häufig das erstmalige Gesprächsguthaben ein Vielfaches des bezahlten Preises (Beispiel: eine neue SIM-Karte von "Yes Optus" kostet $30, gibt aber $300 Guthaben für Gespräche und Textnachrichten), mit begrenzter Gültigkeitsdauer (z.B. ein Monat). Bisweilen weiß das Kassenpersonal der Verkaufsstelle über die Konditionen recht gut Bescheid, auch wenn es sich nicht um ein Fachgeschäft handelt.
 
Achtung: Mit Telstra einer Telstra Prepaid-Karte ist es nicht möglich SMS nach Deutschland zu senden.
 
 
Empfehlung: Mit Vodafone kann man eigentlich nichts falsch machen, beim Aufladen von 30 Dollar bekommt je Angebot einen Multiplikator von 5 bis 7 (sprich 150 bis 210 Dollar Guthaben), also wirklich empfehlenswert.
 
  
 
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==

Version vom 15. Februar 2013, 15:38 Uhr


Lage
noframe
Flagge
As-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Canberra
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Währung: Australischer Dollar (AUD)
Fläche: 7,69 Mio km²
Bevölkerung: 20,5 Mio
Sprachen: Englisch
Religionen: Anglikanisch 26.1%, Römisch Katholisch 26%, andere Christen 24.3%,
Telefonvorwahl: +61
Internet TLD: .au
Zeitzone: UTC +8 bis +11


Karte von Australien

Australien (abgeleitet von lateinisch terra australis: „südliches Land“) ist das einzige Land, das gleichzeitig auch ein Kontinent ist. Seine Landfläche ist größer als die der EU, trotzdem hat es nur 20,5 Millionen Einwohner, von denen zudem 92 % in den großen Städten im Südosten, in Perth und auf Tasmanien leben. Das Hinterland (Outback) ist extrem dünn besiedelt, manche Bauernhöfe haben hier die Größe deutscher Bundesländer.

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Australien ist in 6 Bundesstaaten und 2 Territorien gegliedert.

Australien besitzt außerdem eine Reihe von Inselterritorien im Indischen und Pazifischen Ozean wie z.B. die Kokosinseln.

Städte

Weitere Ziele

Nationalparks

unsortiert

Northern Territory

Top End:

Red Centre:

South Australia

Kangaroo Island:

etwas unsortiert

  • Coffee Plantation. In Woombah befindet sich die südlichste Kaffeeplantage der Welt. Da es nicht zuviel Kaffee ist, der hier produziert wird, wird dieser auch gleich vor Ort weiterverarbeitet. Die Plantage ist für Besucher an Wochenenden von 13.00-16.00 Uhr geöffnet.
  • The Summerland Way. Diese Straße ist eine Alternativroute nach Brisbane und beginnt eigentlich schon in Grafton. Sie führt über Whiporie, Casino, Kyogle und Woodenbong. Dann über die Grenze nach Queensland, und weiter über Beaudesert nach Brisbane. Sie können sich vorstellen, dass diese Strecke vollkommen unterschiedlich zur der Küstenstraße ist und Vielen unter Ihnen sicherlich auch besser gefallen wird. Es erwartet Sie eine sehr reizvolle Berglandschaft mit einer gehörigen Vielfalt an Vögeln, die allgegenwärtig zu sein scheinen. 27 km nördlich von Kyogle liegt Moor Park, ein schöner Regenwald mit einem Picknickplatz. Vorher kommen Sie an der staatlichen Gärtnerei Roseberry Nursery vorbei. Am Toonumbar Dam, 31 km westlich, können Sie in landschaftlich reizvoller Umgebung fischen, schwimmen, wandern und auch campen.
  • Lions Road. Es gibt noch eine andere Alternative: Ebenso wie der Summerland Way führt die Lions Road über Beaudesert nach Brisbane. Dieser Weg ist sehr abenteuerlich und wenn Sie das geeignete Auto dafür haben werden Sie begeistert sein. Folgen Sie erst dem Summerland Way bis Wiangari und biegen Sie dann nach 6 km nach links in Richtung Norden ab. Die Straße, die zum Teil nicht asphaltiert ist, führt entlang der Eisenbahnlinie und vom Spiral Loop Lookout können Sie den einmaligen Rail Spiral Loop sehen, wo die Bahn eine sonderbare Schleife fahren muss. Außerdem erwartet Sie eine unglaublich schöne Bergwelt. Im Örtchen Cougal ist ein Camp, in dem Sie übernachten können.
  • Border Range National Park (31.300 ha). Eine andere Alternative wäre noch zu erwähnen: Sie fahren von Kyogle Richtung Osten nach Cawongla und dann über Lillian Rock und den Tweed Head Scenic Drive zum nördlich gelegenen Border Ranges National Park, der die NSW-Fortsetzung des Lamington National Parks in Queensland bildet und an den Night Cap National Park anschließt. Die Straße macht im Nationalpark eine Schleife und kommt dann auf der Lions Road wieder heraus und zwar vor Cougal, sodass Sie den Railway Loop (s. o.) nicht verpassen. Der Park besteht zum größten Teil aus Regenwald und hat eine artenreiche Fauna und Flora. Camping für einige Tage ist erlaubt.

Australien ist ein sehr kulturell geprägtes Land, und auserdem sehr schön.

Anreise

Flugzeug

Von Deutschland und der Schweiz aus gibt es drei grundsätzliche Wege nach Australien. Entweder über einen Zwischenstopp in Asien (Bangkok, Singapore, Hongkong etc.), die Arabische Halbinsel (Abu Dhabi, Dubai, Doha) oder über Nordamerika. Eine sorgfältige Auswahl der Strecke kann die Flugzeit reduzieren, doch weniger als 22 Stunden Reisezeit werden es nicht werden. Zwischenstopps werden von fast allen Fluggesellschaften angeboten und stellen eine gute Möglichkeit dar, die An- bzw. Abreise angenehmer zu gestalten.

Die grössten australischen Flughäfen (Sydney, Melbourne, Adelaide, Brisbane, Perth und Cairns) sind von Deutschland und der Schweiz aus mit einmaligen Umsteigen gut zu erreichen. Wegen der oft langwierigen Einreiseformalitäten sollte man einen knappen Anschlussflug vermeiden.

Schiff

Eine Schiffsreise von Europa aus nach Australien ist von Rotterdam aus möglich. Rotterdam erreicht man aus Deutschland mit der Bahn bequem über Amsterdam. Über Globoship[1] ist es möglich, eine Kabine an Bord eines Frachtschiffs zu buchen. Abfahrten sind zirka monatlich. Die Überfahrt nach Australien dauert zirka 40 Tage und kostet ab 4.000 Euro.

Mobilität

Bus

Neben Billigfliegern sind Überlandbusse eine preiswerte Möglichkeit, die großen Entfernungen gut zu überwinden. Die meisten Städte sind gut mit Busverbindungen erschlossen. Man kann jedes touristische Highlight - sowie erstaunlich abgelegene und unspannende Orte - problemlos mit gut organisierten Überlandbussen (Greyhound, etc. - Preise vergleichen lohnt sich!) erreichen. Innerhalb der großen Städte ist ein eigener PKW oftmals eher anstrengend und durch die sehr guten und günstigen öffentlichen Verkehrsmittel überflüssig. Die kleineren Städte sind so klein, dass man kein Verkehrsmittel benötigt, es sei denn, um diese wieder zu verlassen. Dennoch sind viele Orte nicht mit den Überlandbussen zu erreichen und die Ostküste ist viel besser erschlossen als die Westküste.

Ein Expressbus fährt täglich von Sydney nach Port Macquarie und Ballina. Es verkehren natürlich auch mehrere Überlandlinien von Brisbane aus. Es sind, wie schon erwähnt, keine Zwischenstops in NSW möglich, wenn die Fahrt dort irgendwo beginnt!

Auto

Um Australien in seiner Komplexität und seinem eigenen Rhythmus zu erleben, bietet es sich an, ein Auto zu mieten oder - bei längerem Aufenthalt - eines zu kaufen. In Australien herrscht Linksverkehr. Die Straßenverkehrsordnung, wie auch die Beschilderung ist intuitiv zu nutzen und stellt für Europäer mit hinreichender Fahrpraxis kein Problem dar. Geschwindigkeiten sind in km/h und Entfernungen in km angegeben. Die Verkehrsregeln - insbesondere die allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzungen - können sich von Bundesstaat zu Bundesstaat leicht unterscheiden, jedoch nicht stark. Die Geschwindigkeit innerorts ist in den meisten Staaten auf 50 km/h begrenzt, außerorts in den meisten Staaten auf 100 km/h, sofern nicht anders beschildert. Der Grenzwert für das Fahren unter Alkoholeinfluss liegt bei einem Blutalkoholgehalt von 0,5 Promille.

Eine Kuriosität ist im Stadtgebiet von Melbourne zu beachten. Dort muss man sich, um rechts abzubiegen, an bestimmten Kreuzungen mit Straßenbahnverkehr zunächst ganz links einordnen und dann nach dem durchgehenden Verkehr abbiegen. Kreuzungen, an denen diese Vorschrift (engl.: "hook turn") gilt, sind entsprechend beschildert. Dennoch kann dies ein verwirrungstiftendes Element sein, nicht nur für Ausländer.

Ein ausländischer Führerschein ist in Australien mehrere Monate nach Ankunft im Land gültig. Falls er allerdings nicht in englischer Sprache verfasst ist, muss eine Übersetzung mitgeführt werden. Ein internationaler Führerschein kann hilfreich sein, ist aber nicht erforderlich.

Außerhalb urbaner Zentren verkehren überlange Lastzuggespanne ("Road trains") mit bis zu vier Anhängern oder Aufliegern hintereinander und einer Gesamtlänge von bis zu 53,50 m. Road trains sind durch entsprechende Warnschilder vorn und hinten gekennzeichnet. Insbesondere beim Überholen des Gespanns ist die enorme Überlänge zu beachten.

Die Distanzen sind enorm. Der Blick auf eine australische Straßenkarte weckt den Drang nach einem kleineren Maßstab, die Wahrheit jedoch ist: mehr Straßen gibt es nicht. Man kann Australien auf Asphaltstraßen bereisen und viele Eindrücke sammeln. Viele Autovermietungsgesellschaften machen dies sogar zur Auflage. Die auf dem Mietvertrag befindliche Empfehlung, das Kfz nach Einbruch der Dunkelheit in abgelegenen Regionen nicht mehr zu fahren oder zumindest die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, sollte dringend befolgt werden, da in den frühen Abendstunden bis zum Morgengrauen Wildtiere die Straße kreuzen. Nur bei trockenem Wetter lohnt es sich, auch einmal rechts und links der großen Highways auf den roten Gravel Roads zu streunen, eine der zahlreichen Feuerstellen zu nutzen und zu verweilen. Da schon geringer Niederschlag ausreicht um die schönen roten Straßen in unpassierbare, rutschige Schlammtracks zu verwandeln, die nur noch mit 4x4 Fahrzeugen befahren werden können.

Mieten

Oftmals eröffnen sich sehr gute Angebot-Pakete bereits beim Buchen des Fluges. Die Benzinpreise sind moderat, wenn auch mit hohen regionalen Schwankungen versehen. In abgelegenen Gegenden muss man schon mal tief in die Tasche greifen. Auch die Tankstellendichte ist in dünn besiedelten Gebieten bisweilen bedrohlich gering! Vor einer längeren Strecke ohne Tankmöglichkeit werden Sie von offiziellen Schildern darauf hingewiesen, wie lange der Weg bis zur nächsten Tankstelle ist und Ihnen empfohlen umzudrehen oder über genügend Reserven zu verfügen. Mit der Hilfe von anliegenden Farmen bei Treibstoffmangel ist mit unter nicht zurechnen, da diese meist häufiger durch Touristen, die die Warnschilder nicht wahrgenommen haben gestört worden sind.

In den größeren Städten sowie Orten mit starkem Tourismusbetrieb sind in der Regel Büros der großen Gesellschaften wie Hertz, Avis, Thrifty und Europcar sowohl am Flughafen als auch in der Stadt zu finden. Zum Mieten eines Autos vor Ort ist ein EU-Führerschein - auch ohne Übersetzung - in der Regel ausreichend. Der Grundmietpreis beinhaltet eine Haftpflichtversicherung, jedoch meist mit einer hohen Selbstbeteiligung ("excess") im vierstelligen Dollarbereich. Häufig kann die Selbstbeteiligung aber durch eine Zusatzgebühr gesenkt oder auf null reduziert werden.

Zu beachten ist, dass die Zahl der im Grundmietpreis enthaltenen Kilometer meist begrenzt ist - häufig auf 100 oder 200 km pro Tag, was in Australien nur selten ausreichend ist. Die Freikilometer pro Tag sowie der Mietpreis für zusätzliche Kilometer (meist zwischen AUD 0,25 und 0,35 pro km) sollten daher stets erfragt werden und in die Gesamtkostenabschätzung mit eingehen.

In Australien ist es üblich, dass Mietfahrzeuge eine Handschaltung haben. Die Benutzung gemieteter Pkw ist in der Regel auf asphaltierte Straßen ("sealed roads") begrenzt. Für das Befahren von nichtasphaltierten Pisten ("unsealed roads") mit einem Mietwagen muss es ein Geländewagen ("Four-wheel-drive", 4WD) sein. (Vorsicht: es werden bisweilen auch Tourenwagen mit Allradantrieb vermietet, für die dann aber die Nutzungsbedingungen zweiradgetriebener Autos gelten.)

Auch für Geländewagen gibt es Routen, deren Befahren wegen zu großen Schadensrisikos vom Vermieter verboten ist. Bei der Übernahme des Wagens wird eine Liste der verbotenen Strecken mit überreicht. (Eine touristisch besonders relevante Route, die bei fast allen großen Autovermietungen auf diesem "Index" steht, ist die Piste, die zu den Jim Jim Falls und den Twin Falls im Kakadu-Nationalpark führt.)

  • TCC Travelcar Center - Geführt von zwei Schweizern die sich in Australien niedergelassen haben. Hauptsitz in Sydney. Toller Service. Man spricht Deutsch.

Wohnmobil: eine beliebte Art des Reisens durch Australien ist - auch und gerade für Reisende mit dünnerem Geldbeutel - das Wohnmobil. Verbreitet sind kleinere Fahrzeuge in Kastenwagen-Bauart ("campervans"), also etwas in der Tradition des alten VW-Bully. Auch Fahrzeuge auf Geländewagen-Basis (Toyota Landcruiser, Nissan Patrol) sind oft anzutreffen ("4WD camper", meist mit Hochdach). Wohnmobile werden von spezialisierten Autovermietungen angeboten. Zu den größten gehören

Kaufen

Bei einer Aufenthaltsdauer von mehr als 6 Wochen kann es sich lohnen, ein Auto zu kaufen und anschließend wieder zu verkaufen.

Für Ausländer ist es problemlos möglich, ein Auto in Australien zu registrieren. Die Bedingungen dazu sind aber in jedem Bundesstaat unterschiedlich.

Flugzeug

In Australien gibt es mehrere bedeutende Fluggesellschaften für den regionalen und internationalen Verkehr:

  • Qantas ist die größte australische Fluggesellschaft und bietet auch diverse internationale Verbindungen an. Sie bietet bei Abflügen aus Europa auch Pakete an, bei dem Inlandsflüge sehr günstig als Coupons dazu erwerben kann.
  • Virgin Australia ist die zweitgrößte australische Fluggesellschaft und bedient auch Neuseeland und die Südsee.
  • Jetstar Ist eine Tochtergesellschaft von Qantas und bietet eine grosse Vielfalt von Strecken in Australien an.
  • Skywest Bedient bis auf Melbourne und Darwin nur Ziele in Western Australia.
  • Tiger Airways Bedient von seinen zwei Hubs Melbourne und Adelaide Fluege an die Ostkueste und über Perth nach Singapur.
  • Regional Express Zahlreiche Regionalziele im Südosten Australiens bis nach Coober Pedy, bedient von den drei Hubs Adelaide, Melbourne und Sydney.

Sprache

Die Landessprache ist Englisch. Australier sprechen ein, für Europäer manchmal seltsam klingendes, Englisch, das Aussie Strine. Je weiter im Landesinneren desto mehr wird genuschelt. Nun noch ein paar wirklich wichtige Aussie Wörter:

  • Mate -> Kumpel oder Kollege, wird für beide Geschlechter gebraucht, jedoch häufiger für Männer.
  • stubbie -> eine Flasche Bier, wird immer sehr kalt getrunken. Bier ist das australische Nationalgetränk.
  • G'day -> Guten Tag, wird immer zur Begrüßung genuschelt.
  • Ha ye goin' -> Wie geht's, Standardformel zur Begrüßung, eine Antwort ist nicht unbedingt nötig.
  • good on ya -> wörtl.: Gut für Dich, wird oft als Zustimmung oder Aufmunterung benutzt, als Dankeschön oder Gratulation
  • smoko -> Rauchpause
  • footie -> Australian Rules Football, eine etwas härtere Variante von Rugby; der australische Nationalsport, insofern ist die Chance, dass der Begriff im Gespräch auftaucht, recht hoch!; "footie" kann aber auch je nach Region für Rugby stehen
  • thongs -> so nennt man in Australien Flip Flops.

Einkaufen

Es gibt keine geregelten Öffnungszeiten. Jeder kann also sein Geschäft öffnen wie's gefällt. Allerdings kann man dadurch nie sicher sein, ob man nicht vor verschlossenen Türen stehen wird. Kaufhäuser haben im Regelfall Mo-So bis 17:00 Uhr geöffnet außer an hohen Feiertagen.

Küche

Australien ist ein klassisches Einwanderungsland und die Küche von vielen Einflüssen geprägt. Eine tradionell australische Küche gibt es nur begrenzt. Ganz klassisch kommt Fleisch (v.a. Rind und Lamm) auf den Tisch mit Veggies (in salzlosem Wasser gegartem Gemüse).

Ganz wichtig (und typisch Oz) sind Barbies (BBQ's) am Strand oder auch sonst überall. An (fast) jedem Parkplatz/in jedem Park findet man neben Sitzbänken auch (in der Regel) kostenfreie Grillmöglichkeiten.

Gut zu wissen: Australier essen praktisch salzlos. Also immer ein wenig Salz dabei haben...

Typisch australische Genüsse:

"Vegemite" ist ein sehr bekannter Brotaufstrich (das britische Pendant ist Marmite), den man in Australien häufig auf Toast isst. Er ist schwarz, geschmacksintensiv, salzig und sehr gewöhnungsbedürftig. "Billy Tea" besteht aus einer Handvoll Teeblätter welche in einem schwarzen Billy (Eimer) direkt auf dem Feuer erwärmt und danach am Henkel geschleudert werden. "Pavlova" ist ein Dessert aus Baisers. "Pies" sind kleine Pasteten welche mit verschiedenen Dingen gefüllt werden (z.B. Lammhackfleisch oder einer Zwiebel-Käsemischung), das Innere ist meist zu heiß und ziemlich klebrig. "Beetroot", Rote Beete ist ziemlich beliebt und findet sogar auf jedem Burger Platz.

Den Briten sei Dank, wird auch in Australien Tee sehr geschätzt. Man findet immer wieder kleine Teehäuser ("Tea Houses"), welche Devonshire Tee und Scones anbieten.

Kleine Anekdote: Burger King ist in Australien zwar vertreten, firmiert allerdings unter dem Namen Hungry Jacks. Der Konkurrent mit dem goldenen M im Namen hatte sich seinerzeit die Rechte für den Namen Burger King sichern lassen. Nur im Transitbereich der internationalen Flughäfen darf Burger King deshalb Burger King heißen...

Auswärts essen: Da viele Restaurants keine Lizenz für den Alkoholausschank haben, ist BYO angesagt. Bring Your Own, d.h. die Gäste bringen ihre alkoholischen Getränke selber mit (vorher im Bottle Shop besorgen) und zahlen dafür ein kleines Korkgeld an den Kellner.

Die Fluktuation in der Gastronomie ist sehr hoch und am besten man fragt vor Ort im Hostel/Hotel nach Empfehlungen.

Ausgehen

Australier gehen nach der Arbeit gerne auf ein Bier oder ein Glas Wein in eine Bar. In vielen Städten gibt es Partygegenden.

- Sydney Seit der Olympiade ist Darling Harbor zu einem Ausgehviertel ausgebaut worden. Dort gibt es Bars, Clubs und Kneipen. Kings Cross ist das andere Amüsierviertel. Dieses ist teilweise recht herunter gekommen und wird gerade saniert. Der Einfluss des Rotlichtviertels ist sichtbar, auch wenn die Polizei angefangen hat, die Gegend stärker zu kontrollieren. Am Wochenende ist in beiden Gegenden sehr viel los.

- Melbourne sieht sich als kulinarische und kulturelle Hauptstadt Australiens. Restaurants sind in der ganzen Woche gut besucht. Ausgehen gehört zum Lebensstil. In den Clubs wird vor allem europäische und landeseigene Musik gespielt.

- Alice Springs Ein Wüstenkaff, das voll von Touristen ist. Boyangles ist die größte und beliebteste Bar. Eigentlich ist fast jeden Abend etwas los, da viele Touren, beispielsweise zum Uluru, in Alice starten oder enden.

- Adelaide Die Stadt der Kirchen hat in der Rundle Street auch ein sehr lebhaftes Ausgehgebiet. In der Nähe der Uni ist zum Wochenende hin auch viel los.

- Gold Coast Die Gold Coast lebt erst in der Nacht so richtig auf. In Surfers Paradise gibt es zahlreiche Clubs, Pubs, Restaurants und Spielhallen. Ein Halt dort ist sehr zu empfehlen.

Unterkunft

Man kann in Australien sehr günstig in sogenannten Hostels für Backpacker übernachten. Manche davon sind dem Internationalen Jugendherbergsverband angeschlossen (wer eine Mitgliedskarte vom DJH hat bekommt in eben diesen Hostels sogar noch Vergünstigungen). Australien ist super auf den Rucksacktourismus eingestellt. Wer also keine hohen Ansprüche hat und gerne Menschen verschiedener Nationalitäten und Altersklassen kennenlernen möchte, ist in den Hostels gut aufgehoben. Wer mit dem Zelt oder Camper unterwegs ist, findet in ganz Australien gute und saubere Zeltplätze und Caravan Parks zu günstigen Preisen, meist sogar einiges günstiger als Hotels. Die meisten Plätze haben auch eine Gemeinschaftsküche, Camp Kitchen genannt, immer überdacht, aber meistens draußen. Wer Zeltplätze auch ohne eigenes Zelt oder Camper benutzen möchte, kann fast auf jedem Campingplatz sogenannte Cabins oder Onsite Vans mieten. Beide sind mit eigener Küche, inkl. Kochutensilien und Geschirr, ausgerüstet. Daher auch für Backpacker mit eigenem Auto geeignet. Besonders empfehlenswert ist die Big4 Campingplatzkette. Wer gerne sehr günstig oder sogar kostenlos Übernachten möchte und über eine Zelt oder einen Camper verfügt für den lohnt es sich Camps zu besorgen welches für ca. 50$ erhältlich ist und in ganz Australien traumhafte günstige bis kostenlose Zeltplätze verrät.

Lernen

In Australien gibt es 36 Universitäten, fast alle sind öffentlich und nur zwei sind privat.

Arbeiten

Australien hat sehr strenge Einreisebestimmungen. Ein Touristenvisum berechtigt nicht zur Arbeitsaufnahme. Wenn man beabsichtigt, längere Zeit in Australien zu verbringen, sollte man ein Working Holiday Visa beantragen, das zur Arbeitsaufnahme mit einigen Bedingungen und zum Aufenthalt für ein Jahr berechtigt. Aufgrund der guten Situation der Wirtschaft sucht Australien viele qualifizierte Arbeitnehmer. Für Details ist es am besten, auf die Homepage der australischen Botschaft zu gehen, denn hier wird genau beschrieben, unter welchen Voraussetzungen Arbeiten in Australien möglich ist.

Wichtig: das "Working Holiday Visa" ist für Schweizer und österreichische Staatsbürger nicht erhältlich

Feiertage

Staatliche Feiertage

Die Festlegung gesetzlicher Feiertage ist in Australien im wesentlichen Sache der Bundesstaaten bzw. Territorien. Oft (aber nicht immer) werden Feiertage, die auf einen bereits anderweitig arbeitsfreien Tag (Samstag, Sonntag oder ein weiterer Feiertag) fallen, an dem darauffolgenden Arbeitstag nachgeholt. Auch diese Regelung ist von Staat zu Staat unterschiedlich und wird oft kurzfristig von Fall zu Fall entschieden. Eine Übersicht mit aktuellen Informationen ist auf www.australia.gov.au unter dem Stichwort "public holidays" online verfügbar.

1. Januar New Year

26. Januar Australia Day

Karfreitag

Ostermontag

1. Montag im März Labour Day (nur WA)

2. Montag im März Labour Day (nur VIC)

3. Montag im März Labour Day (nur ACT)

25. April Anzac Day

1. Montag im Mai Labour Day (nur QLD)

2. Montag im Juni Queen's Birthday (nicht WA)

14. September National Aboriginal Day

1. Montag im Oktober Labour Day (nur NSW)

2. Montag im Oktober Labour Day (nur SA)

1. Dienstag im November Melbourne Cup Day (nur Teile von VIC), Family Day (nur ACT)

25. Dezember Christmas Day

26. Dezember Boxing Day (nicht WA) / Proclamation Day (nur SA)

Gesund bleiben

Australien ist ein Land mit vielen giftigen Tieren, denen man aber mit einem umsichtigen Verhalten aus dem Weg gehen kann. Wichtigste Regel ist, Kontakt mit unbekannten Tieren zu vermeiden und sich ruhig zu bewegen, damit sich Schlangen oder ähnliche Tiere nicht angegriffen fühlen. Trotz allem ist die Gefahr, im Straßenverkehr verletzt oder getötet zu werden, um Größenordnungen höher, als unangenehme Bekanntschaft mit der australischen Fauna zu machen.

  • Giftige Tiere: Um gesund zu bleiben, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die meisten giftigen Tiere dieser Erde in Australien beheimatet sind. Ein paar einfache Faustregeln zu beachten schadet darum nicht:
    • Querfeldein durch den Busch bewegt man sich möglichst laut, dann sieht man zwar nicht viele Schlangen, wird aber auch nicht gebissen. Lange Hosen und festes Schuhwerk können schützen. Wenn man eine Schlange überrascht: Sofort anhalten und langsam den Rückzug antreten. In den meisten Fällen gucken sich beide Seiten gleich erschreckt an.
    • Beim Holzsammeln nicht beherzt in die Scheite greifen, immer zuerst gegen das Holz treten, damit die Spinnen die Möglichkeit zur Flucht haben. Die hochgiftige 'Redback' sitzt gerne unter Gegenständen. Ein weiteres Muss ist das Kontrollieren des Toilettensitzes. Zur Ausstattung vieler Campgrounds gehören Chemie-Toiletten oder Plumpsklos. Unter der Klobrille findet man manchmal die 'White Tail', deren Gift für den Fall, dass man dagegen allergisch ist, ebenfalls lebensbedrohlich sein kann. Auch die Sitze der öffentlichen Toiletten checken, die 'White Tail' ist nicht nur draußen zugegen.
    • Vor dem Schwimmen und Schnorcheln erkundigen, was in diesem Gewässer für Tiere beheimatet sind. Schilder, die vor 'Steinfischen', 'Krokodilen', 'Haien', 'Quallen' etc. warnen, muss man ernst nehmen. Insbesondere:
      • Krokodile: Es gibt in Australien Süsswasserkrokodile und Salzwasserkrokodile ("Salties"). Süßwasserkrokodile sind nach australischen Maßstäben harmlos - angeblich baden Australier in Gewässern, in denen Süßwasserkrokodile leben. Zur Nachahmung ist dies sicher nicht empfohlen. Mit den Salzwasserkrokodilen ist definitiv nicht zu spaßen. Sie sind große, massige Kampfmaschinen. Auch wenn der Name nicht darauf hin deutet, sind Salzwasserkrokodile durchaus auch im Süßwasser anzutreffen. Es kann nicht deutlich genug darauf hingewiesen werden, dass Warnschilder und Hinweise Einheimischer unbedingt zu beachten sind!
      • Quallen: Bekanntester und gefährlichster Vertreter ist die Würfelqualle (Box Jellyfish). Diese Qualle ist genauso klein wie giftig. Es ist ein fataler Fehler anzunehmen, eine überstandene Berührung einer nordeuropäischen Feuerqualle bedeute, dass eine kleine Würfelqualle auch kein ernstes Problem sein kann. Eine Berührung einer einzigen Würfelqualle soll die Hölle sein und kann schnell zu Kreislaufversagen führen. Nesselfäden auf der Haut dürfen nicht berührt oder entfernt werden. Einzige Linderung ist Essig.
      • Kegelschnecke: Hübsche, am Strand liegende Kegelschnecken sollte man liegen lassen. Kegelschnecken verfügen über einen giftspritzenden Tentakel mit dem sie normalerweise Beute jagen. Dieser Tentakel wird aber auch zur Verteidigung eingesetzt - mit fatalen Folgen für den neugierigen Touristen.
    • Immer gut auf die Einheimischen hören und sich daran halten, dann passiert auch nichts. Überängstlichkeit schadet mehr als sie nützt.
  • Unterwegs in der Natur: Da die Natur Australiens Fehler weniger verzeiht, als man aus Europa gewohnt ist, sind einige Grundregeln zu beachten. Man sollte speziell im Outback nie alleine unterwegs sein. Jenseits der Ballungszentren ist die Bevölkerungsdichte sehr gering. Ein Reisepartner, der Hilfe holen kann, kann Leben retten. Als Absicherung kann man auch eine Funkausrüstung (lizenzpflichtiger Amateurfunk, o. ä.) mit sich führen. Ein Handy nützt wegen fehlender Netzabdeckung im Outback nichts. Folgendes ist insbesondere zu beachten:
    • Sonne: In Australien legen sich nur Touristen in die Sonne. Der in Europa so sehr geschätzte 'Teint' findet dort keine Freunde. Die Sonne ist selbst bei starker Bewölkung nicht zu unterschätzen. Man sollte dringend darauf achten, eine Kopfbedeckung zu tragen, die Augen ausreichend zu schützen und langärmelige Oberteile zu tragen.
    • Dehydrierung: Unterwegs sollte man stets darauf achten, genügend Trinkwasser dabei zu haben. Die Entfernungen sind groß und der Weg zum nächsten Kiosk oder "Brunnen" wird in der Regel unterschätzt. An den großen Highways in trockenen Gegenden wird Trinkwasser für Notfälle bereitgestellt. In Südaustralien befindet sich dieses in grünen, litfaßsäulenähnlichen Behältern, ansonsten findet man Wasser in den üblichen Tanks.
    • Aussichtspunkte: In vielen Regionen Australiens sind Aussichtspunkte nicht in dem Maße abgesichert, wie der gemeine Europäer es gewohnt ist. Brüchige Steilklippen oder Höhlen sind oftmals weder gesichert noch durch Warnschilder gekennzeichnet und für jedermann zugänglich. Gesunder Menschenverstand im Umgang mit Risiken und Naturgewalten, sowie der eigenen Leistungsfähigkeit sind hier geboten.
    • Medizinische Versorgung: Falls man doch einmal das Pech hat und medizinische Versorgung benötigt, ist man in Australien gut aufgehoben. Die Versorgung ist 'gut und bezahlbar'. In kleineren Orten findet man "Praktische Ärzte". In den Städten gibt es Krankenhäuser, die mit allen modernen Geräten ausgestattet sind. Der australische Allgemeinmediziner verfügt nicht über die für den Deutschen gewohnte Geräte-Ausstattung. Für eine Ultraschall-Untersuchung beispielsweise muss man in ein Krankenhaus. Dadurch bleiben die anfallenden Kosten überschaubar.

Klima

Zu beachten ist, dass auf der südlichen Halbkugel die Jahreszeiten genau anderes herum als in Europa sind. So fällt der Winter auf unsere Sommerzeit und umgekehrt. Das Klima ist allgemein sehr trocken, also immer was zum trinken dabei haben.

Respekt

Wasserhaushalt: Australien ist ein sehr trockenes Land. Respektiere die örtlichen "Wasserrestriktionen" und verschwende kein Wasser. Nicht zu lange Duschen, beim Rasieren Wasser nicht laufen lassen, zum Waschen des Autos einen Eimer und Schwamm benutzen u.s.w. am besten im Internet nachlesen.

Kommunizieren

In jeder größeren Stadt gibt es Internet-Cafes. Die Handy-Provider in Australien verwenden in den stark besiedelten Küstenregionen den GSM-Standard, weshalb europäische Mobiltelefone dort funktionieren. Weiter im Landesinneren ist allerdings das Telefonieren nur mit speziellen CDMA-Mobiltelefonen möglich, die nur von Telstra angeboten werden; in Touristenzentren wie Alice Springs oder Alice Springs Resort sind aber auch die GSM-Netze verfügbar. Die Roaminggebühren sind hoch, aber grundsätzlich sind die Kosten für SMS vertretbar. Für längere Aufenthalte empfiehlt sich der Kauf einer australischen Prepaid-Karte um die Kosten zu reduzieren. Vorausbezahlte SIM-Karten verschiedener Provider sind in Kiosks und Gemischtwarenläden (z.B. "7-Eleven") erhältlich und können dann mit dem eigenen Mobiltelefon durch Anwählen einer kostenlosen Telefonnummer und Gespräch mit einem Call-Center-Mitarbeiter innerhalb weniger Minuten freigeschaltet werden. Anders als in vielen europäischen Ländern ist häufig das erstmalige Gesprächsguthaben ein Vielfaches des bezahlten Preises (Beispiel: eine neue SIM-Karte von "Yes Optus" kostet $30, gibt aber $300 Guthaben für Gespräche und Textnachrichten), mit begrenzter Gültigkeitsdauer (z.B. ein Monat). Bisweilen weiß das Kassenpersonal der Verkaufsstelle über die Konditionen recht gut Bescheid, auch wenn es sich nicht um ein Fachgeschäft handelt.

Weblinks





Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten