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Athen

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Athen
Die Akropolis
Lage
Lage von Athen
Athen
Athen
Kurzdaten
Bevölkerung: 655.800 (2011)
Metropolregion: 3,75 Mio.
Fläche: 39 km²
Koordinaten: 37° 58' 39" N, 23° 43' 39" O 




Griechisches Kiosk

Athen ist die Hauptstadt Griechenlands. Sie liegt in der Region Attika und gilt als eine der Wiegen der Zivilisation. 2004 fanden dort die Olympischen Sommerspiele statt.

Kultur[Bearbeiten]

Siehe Griechenland.

Stadtteile[Bearbeiten]

Das was man heutzutage als Athen bezeichnet, ist eine Ansammlung kleinerer Vorstädte mit Athen selbst als Zentrum.

Anreise[Bearbeiten]

Athen kann mit allen Verkehrsmitteln gut erreicht werden. Straßen- und Bahnverbindungen führen nach Athen.

Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Verkehrsflughafen der griechischen Hauptstadt ist Athen-Eleftherios Venizelos (ATH) 27 km östlich des Stadtzentrums. Er wurde 2001 mit den beiden Bereichen A (Non-Schengen-Ziele) und B (Schengen-Ziele) eröffnet und dient als modernes Drehkreuz für die Fluggesellschaften Olympic Air und Aegean Airlines.

Folgende Fluggesellschaften fliegen Athen aus dem deutschsprachigen Raum an:

  • Aegean Airlines aus Berlin (TXL), Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Stuttgart und Wien
  • Austrian Airlines aus Wien
  • easyJet aus Berlin-Schönefeld, Genf . seit Sommer 14 ab Hamburg
  • germanwings aus Köln/Bonn und Stuttgart
  • Lufthansa aus Frankfurt am Main, München und Düsseldorf
  • Swiss aus Zürich und GenfMonastiraki

Neben dem Taxi, das 35 € (2011) kostet, gibt es zwei Möglichkeiten, das Athener Zentrum mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der Bus Nummer X95 führt den Besucher direkt auf den Syntagma-Platz (Kosten: 5 €, Fahrzeit: 1 h). Die einfachste und bequemste Möglichkeit ist aber die Metro (Linie 3, blau). Die Haltestelle ist vom Flughafenareal in wenigen Minuten erreicht, einfach den Schildern folgen. Der Flughafen wird halbstündlich von der Metro bedient. Die Fahrt zum Syntagma-Platz bzw. Monastiraki dauert 44 Minuten. Der letzte Zug Richtung Flughafen verlässt Monastiraki um 19:21. Die U-Bahn ist schneller und bequemer, dafür mit 8 € aber auch teurer, 2 Personen kosten 14 €. Darüber hinaus gibt es noch Fahrkarten für 3 Personen, die dann 20 € kosten. Die Bustickets gelten nur für die Fahrt ins Zentrum, für die weitere Reise dort muss ein neues Ticket gelöst werden. Die Metro-Fahrkarten gelten dagegen für eine Weiterreise bis zu einem beliebigen U-Bahnhof.

Es empfiehlt sich unbedingt, am Flughafen ein kostenloses Exemplar der Athens Public Transport Pocket Map mitzunehmen. Die Karte deckt das Zentrum Athens sowie den Hafenbereich Peiraias ab. Für Glyfada etc. gibt es weitere Karten.

Bahn[Bearbeiten]

Aufgrund der Geografie (viele Inseln und Randlage des Landes) spielt die Bahn besonders im Fernverkehr eine untergeordnete Rolle.

Die Fahrt von Thessaloniki nach Athen dauert im Schnellzug zwischen 6 und 8 Stunden und kostet um die 15 € - im InterCity nur 4 bis 5 Stunden gegen Zahlung eines Zuschlages von ca. 20 €.

Seit Februar 2011 gibt es keine internationalen Eisenbahnverbindungen mehr.

Weitere Informationen zur Anreise mit der Bahn unter Griechenland.

In Athen gibt es den "Proastiakos" (S-bahn), die nach Korinth fährt aber auch parallel zur Metro zum Flughafen.

Bus[Bearbeiten]

Überlandbusse der Genossenschaft "KTEL" fahren von den meisten größeren Städten in Griechenland ab. Igoumenitsa - Athen dauert ca. siebeneinhalb Stunden und kostet ungefähr 40 Euro. In Athen betreibt die KTEL zwei Busbahnhöfe für Überlandbusse.

Das Terminal B, z. B. für eine Fahrt nach Delphi ist nicht so einfach zu finden. Es liegt mitten in einem Wohngebiet, ca. 20 Minuten zu Fuß von der Metrostation Attiki, man kann aber auch einen Bus z. B. 024, 701 und weitere von der Metrostation direkt am Ausgang Liosion nehmen. Dem Busfahrer sagen wo man raus will. Anderslautende Beschreibungen, dass der 024 vom Syntagma-Platz aus zum Terminal B fährt, haben sich als nicht mehr richtig herausgestellt (Stand Mai 2012). Das Ticket kauft man im Termial am Schalter.

Das Hauptterminal für Überlandbusse ist Kifisou (Κηφισού). Es ist vom Athener Flughafen aus in einer Stunde mit dem X93 Bus (5 Euro) erreichbar, oder in ca. 30 Minuten mit dem Taxi (~40 Euro).

Regionalbusse fahren von einem Terminal, in der Nähe der Metrostation Viktoria ab. Es ist an der Ecke von einem Park, ca. 3 Blocks nördlich vom Archäologischen Nationalmuseum. In diese Busse einfach einsteigen, irgendwann kommt jemand für das Ticket.

Auto[Bearbeiten]

Die direkte Anreise mit dem Auto nach Athen erfolgt in der Regel mit der Fähre über Italien nach Patras und von dort über die Autobahn nach Athen. Der direkte Landweg über das ehemalige Jugoslawien gilt vielen als gefährlich (ua. Wegelagerei der dortigen Polizei) und wird gemieden.

In Athen gelten bezüglich des Autos einige Restriktionen. An heißen tagen gilt die "gerade-ungerade Regel" wonach nur Autos mit entsprechenden Kennzeichen in die Innenstadtzone "Daktilios" dürfen. Privat genutzte Dieselfahrzeuge sind generell verboten, eine Regel die noch aus der Vor-Rußpartikelfilter-Zeit stammt, aber immer noch Bestand hat. Parkplätze sind rar, es gibt neben Parkhäusern einige private Parkplätze auf Abbruchgrundstücken die teuer sind, bis zu 5 Euro und mehr die Stunde sind keine Seltenheit. zentrumsnahe Einkaufszentren oä. bieten immer günstigere Konditionen. Viele U-Bahn- und Proastiakos-Stationen in den Vororten haben P+R-Parkplätze.

Schiff[Bearbeiten]

Der Hafen von Piräus ist ca. 10 km von der Stadtmitte Athens entfernt und ist mit der U-Bahn und Bussen mit Athen verbunden. Am Hafen von Piräus finden Sie eine Gepäckaufbewahrung, sowie eine Bank, eine Geldwechselstube, Bars, Restaurants, einen Taxistand und vieles mehr. Von Bari und Ancona (Italien), den meisten griechischen Inseln, Kroatien, Istanbul und anderen Hafenstädten aus existieren Linienverbindungen von verschiedenen Anbietern zumindest bis ins griechische Festland. Ein weiterer Hafen ist in Rafina (80 km entfernt). Piräus liegt im Südwesten und ist für die Italienstrecke prädestiniert, Rafina im Osten, von wo es in Richtung Ägäis geht.

Mobilität[Bearbeiten]

Obuslinie 5

Auto / Motorrad / Roller

Vom Autofahren in Athen wird abgeraten; die ungewöhnlich hohe Verkehrsdichte und das chaotische Fahrverhalten sorgen bei Unachtsamkeit für Probleme. Die motorisierten Zweiräder sind da schon besser für Athen geeignet. Aber niemand soll verschreckt werden. Es passieren wenig Unfälle, und wenn, passiert meistens nichts großes. Der Grund ist die niedrige Druchschnittsgeschwindigkeit. Es ist zwar rappelvoll, aber alle Verkehrsteilnehmer passen höllisch auf und fahren auch nicht so schnell wie beispielsweise in Deutschland. Roller kann man sich überall leihen (Vergleichen!), man sollte die Roller mit großen Rädern bevorzugen, da diese eine höhere Fahrstabilität aufweisen, was in staubigen Mittelmeerländern entscheidend sein kann.

Taxi

Da die Taxipreise in der Stadt sehr niedrig sind (Richtwert: Syntagma-Glyfada, d.h. etwa 20 Minuten Fahrt, ca. 10 €), sind Versuche von Fahrern, einen "günstigen" Pauschalpreis zu geben, meistens anders gemeint. Man sollte nur auf Taxameter fahren, es sei denn, man kennt sich aus. Auch sollte man an Taxiständen ein Taxi aus der Reihe/dem Pulk nehmen, und nicht daneben/davor stehende, auch wenn sie das erste Taxi in Reichweite wären. Versuche von Taxifahrern gerade im Bereich der Touristenattraktionen, mehr als den doppelten Fahrpreis herauszuschlagen, kommen vor. Sollte zuviel abgerechnet werden, sollte man eine Rechnung verlangen, sich die Fahrernummer notieren und den Vorfall bei der Touristenpolizei 171 melden.

Trinkgeld ist kein Muss.

Straßenbahn / Tραμ

Die Straßenbahn (Tram) ist zwar deutlich langsamer als die Metro, hat aber den entscheidenden Vorteil, bis nach Glyfada zu fahren. Dazu mehr im Abschnitt 'Ausgehen'. Die Tram sollte man benutzen, denn so kann man entspannt viel von Athen sehen. Sie fährt zum Beispiel durch Neos Kosmos ("Neue Welt") und Nea Smyrni ("Neues Izmir"), ein ehemaliges Einwandererviertel. Gut umsteigen zwischen Tram und Metro kann man z.B. am Syntagma-Platz und an der Fix-Station. Die Tram fährt von Athen aus nach Westen und biegt in Piräus nach Süden ab, wo sich das "Athener Naherholungsgebiet" (Strände, Beach Clubs etc.) befindet. Die Gleise führen entlang der Küste der "Athener Riviera" und bieten einen Wunderbaren Ausblick aufs Meer, immer mal aussteigen und auch etwas zu Fuß am Strand entlang flanieren. Endstation ist der Ort Glyfada. Es gibt einen Abschnitt Glyfada-Faliro mit dem Abzweig zum Stadtzentrum am Syntagma Platz. Es gibt 3 Linien, sodass auf allen Ästen ein 7.5 min Takt besteht. Am Wochenende fährt die Straßenbahn 24 Stunden lang.

Ein Ticket für die Straßenbahn (Tram) kostet 1,20 € (Stand August 2013).

Bus

In der Stadt verkehren Strombusse und normale Autobusse im schnellen Takt fast überall hin, dafür hält der Bus sehr oft. Ideal für den Stadtbereich. Der Großteil der Busse sind sehr modern und alle sind klimatisiert! Aber man muss die Pläne an den Stationen genau studieren, diese sind aber häufig durch Graffitis nicht lesbar. In Athen gibt es 450 Buslinien. Wenn man in einen Bus einsteigen will sollte man unbedingt dem Busfahrer ein Handzeichen geben. Bedeutsam für den Touristen ist v.a. die Linie 049, die vom Omonia-Platz nach Piräus fährt.

Ein Ticket für den Bus kostet 1,20 € (Stand Juni 2012), jedoch gibt es beim Fahrer keine Tickets. Diese muss man sich vorher besorgen. Fahrkarten gibt es an Zeitungskiosken, allerdings nicht an jedem und auf fast jedem U-Bahnhof am Schalter. Es gibt selbstverständlich auch Überlandbusse, die die Region Attika bedienen. (KTEL)

Für die Flughafenbusse X95 und X96 gilt ein Sondertarif von 5 € (Stand Mai 2012). Der X95 zum Syntagma-Platz fährt rund um die Uhr an 365 Tagen (Stand Mai 2012). Ticket am Flughafen, rechts, wenn man heraus geht, vom Ausgang 4 an einem Schalter, oder wenn der Schalter geschlossen ist beim Fahrer. Am Syntagma-Platz ist auch ein Schalter, wenn der geschlossen ist gilt das vorher geschriebene. Das Ticket muss im Bus in jedem Fall noch entwertet werden.

Zur Akropolis (wer nicht hochlaufen will) fährt der Bus 230 etwas südlich von der Tram-Station am Syntgma Platz ab.


Metro / Μετρο

Athens Metro map

Anlässlich der Olympischen Spiele 2004 und wegen des immer größer werdenden Autoproblems hat die Stadt Athen ein modernes U-Bahnnetz aufgebaut, das in das S-Bahn-Netz integriert ist. Seitdem ist die Metro das Top-Verkehrsmittel in Athen: Schnell, sauber, sehr schön gestaltet und 2 sprachig! (Griechisch, Englisch). Alle touristisch interessanten Orte und Plätze wie z.B. die Akropolis sind leicht und günstig zu erreichen. Die Beschilderung der Ausgänge in den Metrostaionen zu ihnen, aber mangelhaft oder nicht vorhanden.

Ein Ticket für die Metro kostet 1,40 € (Stand August 2013). Zum Flughafen gilt ein Sondertarif (8,- € einfach (wird kontrolliert und kostet ohne gültiges Ticket 84,- €) Für zwei Personen oder mit Rückfahrt: 14 €)

Die Metrostationen sind z. T. kleine Museen. Da bei den Tunnelbauarbeiten in so einer geschichtsträchtigen Stadt wie Athen viel zeitgeschichtlich wertvolles Material gefunden wurde, hat man dieses in den Metrostationen ausgestellt (z.B. die Metrostation Syntagma ist einen Besuch wert). Die Metrostationen sind mit ruhiger Loungemusik untermalt, und z.T. vollständig mit weißem Marmor ausgekleidet. Die Metro ist im Moment (01/2006) die Modernste in Europa. Ausbauarbeiten Richtung Hellinikon im Süden (alter Flughafen + Umsteigemöglichkeit zur Tram, 2009 fertig) sowie in den Norden und in den Westen sind im vollen Gange.

Tagesticket

Ein Tagesticket für den gesamten Nahverkehr kostet 4,- € (Stand März 2011), ist aber nicht an allen Verkaufsstellen zu bekommen. Um für 90 min. sich ungestört mit allen Verkehrsmitteln (auch der Regionalbahn) bewegen zu können ist das 1,40 €-Ticket empfehlenswert (auf der Strecke vom und zum Flughafen und auf der Strecke Athen-Korinth-Kiato mit der Regionalbahn gilt es nicht).

Wochenticket

Ein Wochenticket (7 x 24h) für den gesamten Nahverkehr kostet 14,- € (Stand Mai 2012), ist genau so gültig wie das Tagesticket, also nicht zum Flughafen und ... .

Das Tages- und das Wochenticket muss einmal, vor der 1. Fahrt entwertet werden.

Optische und akustische Haltestelleninformationen sind in den Metrobahnen überall zweisprachig, auf Englisch und auf Griechisch, die Durchsagen sehr gut verständlich.

Stadtbild[Bearbeiten]

Ein geschlossenes homogenens Stadtbild ist nur in wenigen Straßen zu finden, zu groß war das Wachstum der Stadt, beispielsweise nach dem griechisch-türkischen Krieg von 1921, wo hunderttausende Flüchtlinge in die Stadt strömten. Zwei bauliche Phasen sind architektonisch interessant, die klassizistischen Bauten den 19. Jahrhunderts, die sich extrem stilrein präsentieren und sich am perikleischen Athen der Antike orientieren, und die klassische Moderne, also jene Bauten der 1920er-1930er Bauten, vornehmlich Appartmenthäuser mit großen Balkonen und Terrassen. Die von außen meist von Wohneigentümergemeinschaften nur wenig gepflegten Fassaden, lassen jedoch nur wenig vom Komfort innen erahnen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Für EU-Studenten ist der Eintritt in sämtliche Athener Sehenswürdigkeiten mit gültigem Studentenausweis gratis. Studenten aus Nicht-EU-Ländern zahlen den halben Eintrittspreis. Es kann auch der nationale Studentenausweis vorgelegt werden. Verlangt wir der Internationaler Studentenausweis (ISIC) nur für eine begünstigte Busfahrt. Für Sehenswürdigkeiten berechtigt der ein nationale Studentenausweis zum Erhalt der Freikarte.

Akropolis[Bearbeiten]

Die Akropolis mit dem Parthenon gehört wahrscheinlich zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Athens. Der Eintritt ist 12,- € für Erwachsene (Stand 31.08.2013), für StudentInnen der EU ist er gratis. Auch die berühmten Altstadtviertel der sog. Plaka rund um die Akropolis (Metrostation Monastiraki) sowie die seit den Olympischen Spielen 2004 stark aufgewertete Fußgänger- und Schlemmerzone Psiri zwischen den U-Bahnstationen "Monastiraki" und "Thiseo" sind einen Besuch besonders in den lauen Sommernächten wert. Wer die Akropolis direkt vom Syntagma-Platz ansteuert, wird vermutlich an einem Aussichtspunkt an der Nordseite unterhalb der Mauer der Akropolis landen. Um hinein zu gelangen, muss man sich rechts halten und den Hügel umrunden.

An Fuß der Akropolis befindet sich das Akropolis-Museum, welches über die U-Bahnstation "Akropoli" zu erreichen ist. Eine Fußgängerzone führt daran vorbei, dort befindet sich auch das römische Theater "Irodion".

Syntagma-Platz[Bearbeiten]

Am Syntagma-Platz befindet sich das Parlament (ehem. Stadtschloss), es ist nur an "Tagen der offenen Tür" offen, der Park des Gebäudes ist jedoch öffentlich und sehenswert. Der Eintritt ist dort frei. Durch den Park kommt man auch zum Zappeion, ein alte Ausstellungshalle mit schönem Innenhof ("Rotonda") und das Olympiastadion von 1896 (ca 10. min. durch den Park). Am Syntagma-Platz, auch am Parlamentsgebäude findet zu jeder vollen Stunde eine zeremonielle Wachablösung der Garde statt. Am Syntagmaplatz selbst ist die U-Bahnstation sehenswert, oder vielmehr die ausgestellten archäologischen Funde innen und außen. Nicht unweit vom Platz befindet sich auch eine Endstation der Straßenbahn. Vom Platz aus führt auch die Einkaufsstraße Ermou (Hermesstraße) westlich ab. Nördlich davon geht es zum Omonia-Platz.

Athener Trilogie[Bearbeiten]

Die Athener Trilogie ist wohl eines der bedeutendsten Zeugnisse des europäischen Klassizismus. (auch in den 1000 Places before to die). Es wurde von den Gebrüder Hansen(Theophil und Christian Hansen) entworfen und besteht aus den Bauten Universität, Akademie und Nationalbibliothek. Heute haben die Gebäude jedoch eher repräsentativen Charakter für entsprechende Institutionen.

Likavittos (Lycabettus Hill)[Bearbeiten]

Einen sehr guten Überblick über die Stadt gibt es von der Georgios-Kapelle auf dem Likavitos-Hügel (nordöstlich des Syntagma-Platzes) aus. Dorthin kommt man am besten, wenn man in Kolonaki die Ploutarchou-Straße nach Norden geht und dann die Zahnradbahn-Bahn nimmt, die ca. 150m steil bergauf fährt (Hin und zurück 6,00 Euro, Stand Mai 2008). Es empfiehlt sich, den Ausblick bei einem Drink im Café zu genießen. Auf den Likavitos-Hügel gelangt man auch (wesentlich bequemer!) mit dem Taxi (zwischen 3 und 5 Euro aus der Athener Innenstadt), was vor allem für mehrere Besucher eine Kostenersparnis zur Alternative Cabel-Car (6 Euro pro Person) darstellt. Das Reiseziel für den Taxifahrer ist dann "Likavitos-Theatre" (nicht Cable-Car!). Alternativ kann man den Hausberg auch zu Fuß erklimmen. Der 15 - 20 minütige Fußmarsch sollte nach Möglichkeit nicht in der totalen Mittagshitze gewählt werden. Belohnt wird man mit einem phantastischem Ausblick über ganz Athen bis nach Piräus. Für den Aufstieg sollte man die kürzeste Strecke wählen also mit der Metro Line 3 (Endstation Airport Eleftherios Venizelos) an der Evangelismos Station aussteigen und die Marasli Straße nördlich hinauf gehen. Am Ende der Straße führt ein kleiner Trampelpfad weiter den Berg hinauf.

Weiteres[Bearbeiten]

  • Benaki-Museum, das Museum der Benakis-Stiftung, zeigt vornehmlich griechische Kunst von der Bronzezeit bis ins frühe 20. Jahrhundert. Eine Dependance zeigt arabische und islamische Kunst.
  • Mikrolimano

...ein kleiner romantischer Hafen in der Nähe von Piräus gesäumt von zahlreichen Cafes und Restaurants.

  • Athener Zentralfriedhof

...sehenswerter Friedhof in der Nähe des Olympic-Stadium. Ausschließlich weiße Gräber mit kunstvollen Statuen. Vor allem für Besucher die länger in Athen sind interessant.

  • Philopappo-Hügel

... der Hügel neben der Akropolis bietet einen ausgezeichneter Ausblick.


Eine gute Route für einen Athen-Sight-Seeing-Tag:

Start bei Touristen-Shops in Monastiraki (Metro-Station Monastiraki), danach Aufstieg auf die Akropolis, Abstieg auf der anderen Seite der Akropolis Richtung Tempel des Zeus und Old-Olympic Stadium. Danach ein kurzer Spaziergang über die Nationalgärten zum Parlament zur Wachablöse-Zeremonie (immer zur vollen Stunde) und (wenn noch Energie bleibt) ein Spaziergang durch die Einkaufstraße Ermou (beginnt am Syntagma-Platz neben McDonalds).

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kinos[Bearbeiten]

In Athen gibt es zahlreiche Open-Air-Cinemas. Hauptsächlich englische Filme mit griechischen Untertiteln werden gespielt. Die Vorstellungen finden zwischen 9 und 11 Uhr abends statt.

Ausflüge[Bearbeiten]

Tagesausflug nach Delphi

Delphi mit dem Linienbus. Abfahrt 07:30 Uhr am KTEL Terminal B, Kosten 15,10 EUR, für eine Richtung (Stand Mai 2012).
Tipp: Es empfiehlt sich sehr, den Busbahnhof mindestens einen Tag vorher aufzusuchen, damit man ihn, wenn man ihn braucht, auch wirklich findet. Denn die Busse fahren auf die Minute pünktlich los! Die Bezeichnung Terminal B scheint eine Erfindung der Reiseführerliteratur zu sein. Besser man fragt nach dem "Praktoreio". Das versteht dann jeder Stadt-Busfahrer bzw. Athener, den man fragt. Fahrzeit ca. 3 Std. Nach 2 Std. macht der Bus eine Pause an einem Hotel, wo eine Snackbar ist und man auf die Toilette kann. Rückfahrt von Delphi um 13.30 Uhr oder 16:30 Uhr. 13:30 Uhr ist machbar, wenn im Museum und der Ausgrabungsstätte nicht viel los ist. Auf der Hinfahrt, kann man dem Busfahrer auch sagen, dass man an der "Archaeological site" aussteigen will und spart sich dann den Weg durch ganz Delphi. Die Busstation Delphi (ein Souvenirladen) ist von Athen aus kommend ganz am Ende vom Ort auf der rechten Seite. Wenn die Zeit bei der Rückfahrt knapp wird, kann man sich auch an den Straßenrand vor der Ausgrabungsstätte stellen und den KTEL-Bus per ausgestrecktem Arm anhalten. Natürlich sollte man so stehen, dass der Fahrer auch eine Chance hat, einen rechtzeitig zu sehen und anzuhalten. Der Bus erreicht die Ausgrabungsstätte etwa 5-7 Minuten nach der oa. Abfahrtszeit. Das Problem ist, dass man den Bus unter Umständen nur schwer von den Reisebussen von professionellen Reiseanbietern unterscheiden kann. Also besser einmal den Arm zu viel ausstrecken als einmal zu wenig. (Die Busse der Reiseveranstalter fahren an einem ohnehin vorbei.)


Tagesausflug 2 mit der Schmalspurbahn Diakofto-Kalavrita

Wer wirklich viel Zeit hat, Land(-schaft) und Menschen kennenlernen möchte, dem sei ein Ausflug zur Schmalspurbahn Diakofto-Kalavrita empfohlen. Gegenwärtig ist es allerdings etwas schwierig, nach Diakofto mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen.
Ausgangspunkt ist der Athener Bahnhof Larissa (mit der U-Bahn zu erreichen). Entweder man fährt 7.50 Uhr oder 11.50 Uhr von hier mit der Vorortbahn bis zum neuen Umsteigekreuz SKA. Von dort aus geht es vom Bahnsteig 1 entweder 8.13 oder 12.13 Uhr weiter mit der Flughafen-S-Bahn nach Kiato. (Kiato ist der derzeitige Endpunkt der Bahn und ist daher auch als Zielangabe auf der Anzeigetafel des Bahnsteigs und am Zug plakatiert.) Den Bahnsteig 1 allein zu finden, bedarf hellseherischer oder zumindest pfadfinderischer Fähigkeiten. Am besten ist, man läuft den anderen Reisenden hinterher. In Kiato muß man dann in einen Ersatzbus der griechischen Eisenbahn OSE umsteigen, da die Bahnstrecke seit zig Jahren rekonstruiert wird. Leider fährt dieser nur 4-mal am Tage. Die Abfahrtzeiten 9.30 und 13.30 Uhr korrespondieren mit den oben genannten Zeiten ab Larissa. Der Ersatzbus (sehr modern und klimatisiert) fährt den Bhf. Diakofto direkt an. Von hier aus verkehrt der Schmalspurzug nach Kalavrita. (Tip: Auf der Hinfahrt im Bus auf die rechte Seite setzen. Man hat einen traumhaften Ausblick auf den Golf von Korinth und das gegenüberliegende Ufer, an dem ein Gebirge aufsteigt. Pure Postkartenidylle!) Die Schmalspurbahn fährt ab Diakofto 11.15 Uhr bzw. 14.32 Uhr und erreicht Kalavrita etwa 1 Std. später. Die Bahn fährt durch ein schmales Tal, teilweise direkt neben steil aufragenden Felswänden, teils direkt neben metertiefen Abgründen. Hinter jeder Kurve offenbart sich ein neues (Landschafts-)Bild oder neue Details. + − Die Fahrt findet in modernen, klimatisierten Waggons statt. − Einzig sinnvolle Rückfahrtzeit (wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Athen zurückreisen will) von Kalavrita ist 15.50 Uhr. Es geht dann weiter 17.20 Uhr ab Diakofto mit dem SEV-Bus bis nach Kiato. Von dort 18.25 Uhr mit der S-Bahn bis SKA und dann weiter mit dem Vorortzug 19.41 Uhr ab SKA nach Athen-Larissa.

Fahrkarten nach Kalavrita erhält man am Nahverkehrsschalter im Bhf. Larissa. Es lohnt, Hin- und Rückfahrt gleichzeitig zu kaufen und bis Kalavrita durchzulösen. Man bekommt einen Fahrschein für die Vorort-Bahn zu 18,-- Euro, der die Strecke Athen- Kiato und zurück abdeckt (einfache Strecke 12,-- Euro). Diesen Fahrschein muß man am Bahnsteigzugang entwerten. Weiterhin erhält man eine Fahrkarte Kiato-Kalavrita (hin und zurück 13,-- Euro). Zudem muß man zwingend eine Reservierung für den Zug Diakofto-Kalvrita und zurück kaufen, kostet pro Richtung 6,30 Euro.

Der Fahrschein Athen-Kiato gilt auf der Rückfahrt auch für die Metro! Ob die Fahrkarte am Metrozugang erneut entwertet werden muß, dazu habe ich widersprüchliche Angaben gehört. Die Bahnhofsaufsicht im Metro-Bhf. Larissa sagte mir nein. Das würde faktisch bedeuten, dass man dann 1 Monat kostenlos U-Bahn fahren könnte, denn der Rückfahrschein ist (wenn auch nur für eine Fahrt) 1 Monat lang gültig.


Halbtagesausflug zum Pseidon-Tempel

Poseidon-Tempel auf Kap Sounio mit dem Linienbus. Ideal für den Nachmittag, wenn man schon etwas lauflahm geworden ist. Hinfahrt tagsüber immer zu halben Stunde ab der Regionalbusstation bei nahe der Metrostation Viktoria. Zustiegsmöglichkeit auch in der Innenstadt in der Filellion 10, neben einem Kiosk, nahe dem Syntagma Platz, dann jeweils ca. um ca. xx:40 bis xx:45 Uhr. Fahrzeit ca. 1h, 6,30 € eine Richtung (Stand Mai 2012). Einfach einsteigen, irgendwann kommt jemand fürs Ticket. Busfahrer wie immer in Athen, ein Handzeichen geben, wenn man einsteigen will. Die KTEL Busse sind orange/weiß. In der Regel ;-)

Beispiel: Um 14:40 Uhr ab Innenstadt (fährt die Küstenroute) und um 18:00 Uhr (Küstenroute) oder um 18:30 Uhr (Innlandsroute) zurück.

Wann es über welche Route zurück geht steht auf einer Tafel am Kap Sounio.

Achtung: Im Juni 2012 galt ein recht ausgedünnter Fahrplan! Rückfahrt von Sounio nur noch 10.00 Uhr, 12.00 Uhr, 14.00 Uhr, 16.00 Uhr, 18.00 Uhr, 19.00 Uhr, 20.00 Uhr. Man muß einmal beobachten, ob das nur temporär ist oder eine dauerhafte Sparmaßnahme. M.E. ist der Besuch von Kap Sounio nicht wirklich lohnenswert. Der Hephaistos-Tempel im Garten der Griechischen Agora in Athen ist besser erhalten als der Poseidon-Tempel in Kap Sounio und man spart 4 Stunden Busfahrzeit und 12,60 Euro Fahrgeld. Wem es auf die Besichtigung der Küstenlandschaft ankommt, der ist besser bedient, wenn er den Bus 904 ab U-Bhf. Piräus nutzt. Der Bus fährt eine Rundtour, endet also wieder am Bhf. Piräus und bietet einen wunderbaren Ausblick auf das Meer, den Hafen und den Yachthafen von Piräus.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Supermarkt in Koukaki

Die Geschäfte haben lange (bis 21.00 Uhr) geöffnet, allerdings ist dafür eine Mittagspause zu bedenken, die auch schon mal von halb zwei bis halb vier gehen kann. Außer Restaurants, Grillbuden, Kiosken etc. sind in dieser Zeit fast alle Geschäfte geschlossen. Athen wirkt in der - ziemlich heißen - Mittagszeit auch etwas ausgestorben, denn wer macht seine Besorgungen schon in der prallen Sonne. Jeder Stadtteil hat einmal wöchentlich einen Obst- und Gemüse Markt deren Besuch großen Spaß bereitet.

Plaka Die Altstadt von Athen, direkt nördlich der Akropolis. Enge Gassen, Krimskrams und Tourishops, scheinbar losgelöst von allen Ladenschlussgesetzen. Cafes und Restaurants säumen die Gassen, jedoch wenig Einheimische. In Monastiraki der "Monastiraki-Fleamarket", wo Trödelhändler ihre Waren abieten. Der Stadtteil Plaka gibt trotzdem ein gutes Bild über die bauliche Situation Athens im 18. Jahrhundert. Sehenswürdigkeiten dort: Das Lysikrates-Denkmal aus der klassischen Antike, sowie die römische Agora.

Ermou Die Fußgängerzone mit Markengeschäften. Sie beginnt am unteren Ende des Syntagma-Platzes und reicht nach Westen bis nach Monastiraki. Parallel dazu verläuft die Mitropoleos, quasi 1b Lage.

Kolonaki Vom Syntagma-Platz aus nach Osten die Vassilissis Sofias-Straße entlang, links/nördlich am Parlamentsgebäude vorbei. Hier beginnt eine sehr schicke Gegend, in der sich auch viele Botschaftsgebäude und Institutionen angesiedelt haben. Nördlich der Sofiastraße liegen viele Boutiquen, Designergeschäfte etc., außerdem kommt man von dort auf den Likavitos-Hügel, von dem aus eine sehr schöne Aussicht zu genießen ist.

Marousi Sehr große Auswahl an Outlet Läden von bekannten Marken, aber Vorsicht die zweite Wahl ist zum Teil deutlich sichtbar. The Mall Athens ist ein großes Einkaufszentrum und The Golden Mall ist ein Einkaufszentrum mit Boutiquen von Luxuslabels. Beide sind nicht unweit des Olympiastadions. The Mall Athens ist ganz einfach über die Fußgängerbrücke, direkt vom südlichen Ende vom Bahnsteig der Metrostation Neratziotissa erreichbar. Eine Mall wie man sie von USA oder Oberhausen kennt.

Kifissia Einst ein ruhiger Villenvorort, seit einigen Jahrzehnten ein gehobener Stadtteil mit sehr vielen Designerboutiquen, der Ort hat teilweise die Bedeutung von Kolonaki übernommen.

Kioske. Früher mit Zigarettenwerbung zugepflastert - seit der Olympiade 2004 nicht mehr - prägen diese hellbraunen Büdchen das Stadtbild. Pro Stadtviertel gibt es mindestens einen, der bis in die Nacht geöffnet hat. Das Sortiment ist äußerst vielseitig.

Bücher. Auf der Einkaufsstraße zwischen Syntagma und Omonia gibt es ein 6-stöckiges Buchgeschäft der Kette Eleftheroudakis mit einem ganzen Stockwerk Reiseliteratur. Sehr empfehlenswert!

Supermärkte In der Innenstadt sind Supermärkte eher rar, wer Lidl oder Carrefour sucht, muss weit rausfahren. Enge Innenstadt-Supermärkte betreibt die Kette Bazaar.

Wohnbedarf Wohnbedarf (Deco und Haushaltsgeräte, sowie Delikatessen) und entsprechende Shop-in-Shop findet man bei Notos Home (ex: Notos Galleries Home), das Kaufhaus in der Nähe des Rathauses ist sehr groß. Nicht zu verwechseln mit der Notos Galleries in der Nähe des Omonia-Platzes, dort wird vornehmlich Bekleidung verkauft.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Athen ist wie alle griechischen Orte von zahlreichen Cafés gesäumt. Die ältesten noch existierenden sind das renovierte NEON am schmuddeligen Omonia-Platz und das Zonar's in der Nähe des Syntagma-Platzes. Die Starbucks-Welle hatte Griechenland früh erfasst, Filialen sind vornehmlich in Stadtteilen zu finden. Es gibt auch ein griechisches Pendant und heißt FloCafé.

Nachtleben[Bearbeiten]

Tanzen in ein "Rebetadiko" in Psirri

Ausgehen in Athen macht Spaß! Es ist lange warm, die Südeuropäer haben Spaß am Feiern und die Clubszene ist vielfältig. So ist Athen eine der lebendigsten Städte (oder gar die Lebendigste). Es ist erstaunlich, wie viele Athener man zu jeder Tages- und Nachtzeit auf den Straßen sieht.

Psirri heißt das Viertel, in dem sich das neue Nachtleben abspielt. Es ist am besten über die Metrohaltestelle Monastiraki zu erreichen, alternativ kann man auch von schönen Syntagma-Platz westlich durch die Fußgängerzone Ermou gehen. Man gelangt dann automatisch zur o.g. Metrostation. Hauptsächlich interessant ist der Bereich unmittelbar südlich von Monastiraki bzw. die Strecke zwischen Monastiraki und Thiseio weiter westlich sowie Plateia Iroon nördlich von Monastiraki und die Straße Aioloy nordöstlich von Monastiraki. Etwas außerhalb gibt es auch typische Großraumdiscos, die allerdings in ganz Europa ähnlich sind. In Psirri finden sich Lounge-Bars, Restaurants, Musiktavernen und vieles mehr.

Das "junge" Nachtleben spielt sich vor allem in den unzähligen Clubs und Bars in Glyfada (Tram-Haltestelle Paralia Glyfadas, fast eine Stunde Fahrt mit der Tram nach Süden von Syntagma aus) ab.

Sollte in Restaurants das Trinkgeld nicht bereits in der Rechnung eingeschlossen sein, sind 10% Trinkgeld üblich, ansonsten wird einfach aufgerundet. Man kann das Geld sowohl einfach hinterlassen als auch ggf. direkt bei der Bedienung bezahlen.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Achtung! Kleinere Hotels werden systematisch geschlossen, damit Touristen mehr Geld für Übernachtung ausgeben! Hier mangelt es durchaus nicht an Unverschämtheit, was die Preise betrifft! Im Niedrigpreisbereich steht eigentlich nur die Jugendherberge zur Verfügung (Victor Hugo Strasse).

  • Hotel Fresh. Das Hotel liegt direkt im Zentrum von Athen. Es verfügt über einen Pool auf dem Dach mit einem schönen Blick auf die Akropolis und einer Bar. Im Winter ist der Außenpool jedoch geschlossen. Das Personal ist sehr freundlich. Unten im Hotel neben der Rezeption befindet sich eine kleine Bar, in der ein DJ auflegt und auch am Abend Speisen serviert werden.  edit
  • Hotel Brazil Inn, Filou Street, Nähe des interessanten und belebten Victoria-Platzes mit Cafés, Restaurants, günstigen Schnellrestaurants, Metro. Zu Fuß 30 min zur Altstadt. Einfach, aber sauber, 35 €/Nacht, einfaches Frühstück, Internetzugang 2 €/h.

Camping[Bearbeiten]

  • Camping Athens, 198-200 Leoforos Athinon, 12136 Athenes, Tel 2105814114. Kleinerer Campingplatz an der achtspurigen Straße von Korinth westlich des Zentrums. Wegen der Lage recht laut, mit Taverne und Minimarket und für griechische Verhältnisse eher teuer (Preise Mai 2008 z.B. pro Person 8 €, PKW 5 €, kleines Zelt 5 €). Erreichbarkeit mit öffentl. Verkehrsmitteln: von Metrostation "Metaxourghio" (Linie 2) Ausgang, der nicht auf den Platz (Square...) führt, da in Buslinie A15 oder B15 (Linien beginnen und enden dort an der gleichen Stelle) umsteigen. Bis Haltestelle "Camping" fahren. Stadtauswärtig liegt der Platz auf der rechten Straßenseite.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Was für Aussenstehende sehr unmenschlich erscheint, nämlich die hohe Wohndichte und das griechische Chaos, erweist sich für Einheimische und solche die es werden wollen als sehr vorteilhaft. Es ist sehr einfach als Einwohner in einem Viertel Kontakte zu knüpfen und Leute kennenzulernen. Diese Offenheit zu Mitmenschen hat viele Ausländer auch trotz der oft schwereren Verdienstmöglichkeit nach Griechenland gezogen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die enge Verbundenheit der Athener mit ihrem Viertel (eigentlich müsste es sub-Viertel heißen, denn es gibt Dutzende) hat bisher die Entstehung von Slums (siehe Einwohnerzahl im Infokasten!) verhindert. Man kennt sich, grüßt sich und wechselt ein paar Worte. So bleiben die "Viertel" zwar klein, aber dafür nicht anonym. Viele Athener leben tatsächlich ein Leben lang in Ihrem Viertel, und sind so ein fester Teil des Lebens dort. Sie bezeichnen die Stadt häufig als "großes Dorf". Man kann bedenkenlos nachts durch die Straßen schlendern.

Auf der Syngrou befinden sich in Richtung stadtauswärts (Vorort "Kallithea") so viele Bordelle, dass man gerne durch die neben der Straße liegenden Viertel geht, damit man nicht ständig von den Türstehern angelabert wird. Diese "Ansprecher" sind zwar ungefährlich (schließlich sehen sie den potentiellen Kunden :), aber nervig - und sind nach ein paar deutlichen Worten auch ruhig.

Da das Leben hier eh bis spät in die Nacht geht, sind bestimmte Stellen nie leer. Wenn man also nachts mal den Faden verloren hat, ist es ratsam, sich zum Syntagma durchzufragen - oder eines der preiswerten Taxi zu nehmen - und von da aus weiter zu ziehen.

Die Gegend zwischen Omoniaplatz (der eigentlich ein Großer Kreisverkehr und Drogenumschlagsplatz ist) und Bahnhof hat nicht den besten Ruf, aber das hat auch den Grund, dass diese Ecke nicht wirklich schön ist (im Vergleich zu vielen anderen Stellen in der Stadt). Aber auch die klassischen Bahnhofsklischees wie Drogenhandel und Taschendiebstahl, die es auch im sonst so friedlichen Athen gibt, tragen zum Ruf bei.

Die Metro - in vielen Städten ein nicht gerade sicherer Ort - ist aufgrund ihres recht jungen Alters auch unter Sicherheitsaspekten geplant worden. Man kann sagen, es ist geglückt. Die (kritisch zu betrachtende) Kameraüberwachung und die helle, übersichtliche Gestaltung lassen kein Gefühl von Unwohlsein aufkommen. Außerdem wird (Stand Oktober 2004) die Metro nachts abgeschlossen, was Obdachlose - die es sowieso kaum gibt - fernhält. Allerdings muss man aufpassen wenn die Metrowagons voll sind, es kann einem schon mal die Uhr vom Handgelenk gestohlen werden ! Osteuropäische Bettler- und Taschendiebstahlbanden sind auch in Athen aktiv.

Athen ist in den internationalen Medien in Zusammenhang mit Demos zu sehen: Tatsächlich verlaufen diese jedoch meistens friedlich. Ausreißer anarchistischer Akteure richten sich vornehmlich gegen die Polizisten und umgekehrt. Zuvor wird großräumig abgesperrt, auch werden Metrostationen geschlossen. Unbeabsichtigt hineinzugeraten ist daher unmöglich. Bezeichnend ist, dass das Anarchistenviertel "Exárchia" (Spitzname: "Anárchia") und das Schickimicki-Viertel Kolonaki nur eine Seitengasse voneinander trennt.

Gesundheit[Bearbeiten]

Es ist schwerer, in Athen krank zu werden, als gesund zu bleiben! Das chlorierte Leitungswasser hat Trinkwasserqualität, auch wenn die Färbung das nicht immer vermuten lässt. Es gibt ausreichend Ärzte aller Fachrichtungen. Auch Krankenhäuser sind, wie man es von einer europäischen Hauptstadt erwartet, in genügender Anzahl vorhanden. Die Apotheken wirken - insbesondere abseits des Zentrums - manchmal etwas heruntergekommen, aber Apotheker verdienen nicht annähernd so viel wie in Deutschland. Da es aber einen ähnlichen Medikamentenlieferdienst gibt, sind eigentlich alle Arzneimittel in sehr kurzer Zeit verfügbar. Falls ein Medikament nicht unter dem selben Markennamen vertrieben wird, gibt es auf jeden Fall eine Alternative mit anderem Namen. Die Medikamente sind sehr preiswert.

Klarkommen[Bearbeiten]

Dank den verschiedenen Reiseführern Android und iOS Apps kann man viele Sehenswürdigkeiten auch auf eigenem Weg leicht finden und genießen. Nichtsdestotrotz ist auch eine CitySigtseeing Tour mit einem der Busgesellschaften zu empfehlen. Es gibt mehrere Hop On / Hop Off Bustouranbieter, welche Touren nur durch Athen oder auch durch die City von Piräus anbieten.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Man kann nicht davon ausgehen, sich z.B. mit Taxifahrern gut auf Englisch verständigen zu können. Insbesondere falls die Reise in die Außenbereiche Athens führen sollte, empfiehlt sich eine Karte, um das Ziel klarmachen zu können. Ein Straßenname ist dann im allgemeinen nicht ausreichend.

Empfehlenswert ist die Orientierung an Metro-Stationen oder möglichst großen Straßen in der Nähe des Reisezieles.

Die meisten Athener sprechen ausreichend Englisch um sich mit ihnen einigermaßen verständigen zu können, viele sogar fließend. Besonders ausgeprägt ist dies im Bereich der Innenstadt (Plaka, Psirri, Kolonaki...), da hier viele Touristen verkehren. Gelegentlich kommt es vor, dass nach dem Ansprechen eines Atheners, der des Englischen nicht mächtig ist, ein anderer hinzueilt und weiterhilft, sobald er dies mitbekommt.

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Piräus ca. 20 km Entfernt (Hafen, Strand, weitere Sehenswürdigkeiten)






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