| Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch. |
Armenien: Unterschied zwischen den Versionen
Version vom 3. Februar 2013, 16:13 Uhr
Armenien liegt im Mittleren Osten. Angrenzende Länder sind Georgien, Aserbaidschan, der Iran und die Türkei.
RegionenStädte
Weitere ZieleHintergrundAnreiseEs gibt die Möglichkeit der Visumbeantragung über das Internet (e-Visa; [1]) – jedoch nur für Touristen, die über den Flughafen Eriwan (Swartnoz) einreisen. Visa dieses Typs sind für einen Aufenthalt von 21 Tagen und 1 Einreise gültig. Die Gebühr beträgt US$ 60 (zu zahlen per Kreditkarte); Visa für Minderjährige werden gebührenfrei ausgestellt. FlugzeugDie Anreise mit dem Flugzug wird Sie vermutlich zum Flughafen "Zvartnots", ein klein wenig außerhalb von Eriwan führen. Derzeit kommen Flüge fast ausschließlich nachts an, da wohl tagsüber der Flughafen ausgebaut wird. Es stehen jedoch zu jeder Zeit weitere Anschlußmöglichkeiten zur Verfügung und der Flughafen ist durchweg "belebt". Ab Deutschland fliegt die armenische Nationalfluggesellschaft Armavia von Berlin-Tegel nonstop nach Eriwan. Wer vom Flughafen in ein Hotel möchte, kann auch ein Taxi benutzen. Allerdings empfiehlt es sich hier nicht die zumeist gleich heranstürmenden inoffiziellen Taxifahrer mit ihren zwielichtigen Angeboten zu nutzen, sondern lieber auf ein offizielles Taxi zurückzugreifen. Für ungefähr 7-10 US-Dollar (Stand: Dezember 2005) geht es hiermit dann in die Innenstadt, es schadet auch nicht sich vorher mit dem Fahrer über den Preis einig zu werden, da ansonsten - wie überall - gerne Fantasiepreise erhoben werden. BahnEs gibt alle zwei Tage eine Verbindung über Nacht nach Tiflis in Georgien. Die Fahrtzeit beträgt ca. 14 Stunden. Die Schienenverbindungen nach Aserbaidschan und der Türkei sind unterbrochen. BusLeider ist das öffentliche Verkehrssystem in Armenien nicht mit dem in unseren Breiten zu vergleichen und arg überbeansprucht. Die stetig verkehrenden Busse in Eriwan und in anderen Städten sind zumeist maßlos überfüllt und erinnern fast etwas an Viehtransporte. Wer der armenischen Sprache mächtig ist oder zumindest gut Russisch spricht, versucht sein Glück vielleicht besser mit einem Kleinbus / Sammeltaxi (Marschroutka auf Russisch), mit welchem man für 100 Dram (ca. 20 Cent) relativ günstig an das gewünschte Ziel gelangt. AutoWer ein Auto zur Verfügung hat oder gestellt bekommt, sollte vorsichtig sein, da hier wie in einigen anderen Ländern der Region Verkehrsregeln existieren, aber nur sporadisch eingehalten werden. Besonders auf die Nichtbeachtung der Vorfahrts- und Ampelregelungen durch Einheimische sollte geachtet werden. Sollte man sein Auto - besonders in der Hauptstadt Yerevan - auf einen Parkplatz abstellen, gibt es oft bereits wartende Einheimische, die gegen ein geringes Entgelt ein Auge auf das parkende Auto werfen. So wird versucht, der hohen Diebstahlrate entgegen zu wirken. Der Zustand der meisten Straßen in der Hauptstadt ist mäßig, aber trotzdem noch erstaunlich gut befahrbar. Vorsicht ist geboten wenn Bauarbeiten zur Erneuerung der Straße statt finden. Es wird meist zuerst der Mitte entlang der Beton aufgerissen, und beidseitig ein schmaler Streifen belassen, um die Straße befahrbar zu halten. Hier befinden sich öfters ein wenig Schutt und kleinere Steine die umfahren werden müssen. Die Verbindung über die Autobahnen zu anderen Städten ist gut, die Verkehrsdichte ist zumeist relativ gering und die Schnellstraßen in gutem Zustand. SchiffMobilitätSpracheAmtssprache ist armenisch, wobei damit das Ostarmenische gemeint ist. Dies wird auch in der Hauptstadt Erewan gesprochen. Bewegen Sie sich in ländlicheren Gebieten, ist mitunter auch Westarmenisch anzutreffen. Die Kommunikation ist selbst für Armenier nicht ganz einfach, trotz sehr vieler grundlegender Gemeinsamkeiten. Russischkenntnisse sind zu empfehlen, da etwa 95% der Armenier zumindest Russisch verstehen. Mit Englisch wird man hingegen lediglich bei den jüngeren Leuten Erfolg haben. Deutsch, Französisch und andere europäische Sprachen spielen eher eine untergeordnete Rolle. KaufenGemessen an Mitteleuropa sind die Preise in Armenien noch sehr günstig und verleiten zum Kauf, allerdings sind gerade manch importierte Waren dann doch fast gleich kostspielig wie in Deutschland. Auf Märkten ist etwas Vorsicht geboten, da man ihnen als Ausländer gern mal einen kleinen "Ausländer-Bonus" auf den Preis aufschlagen wird. Falls möglich, empfiehlt es sich hier besser mit einem Einheimischen einkaufen zu gehen, da diese die Preise kennen und zudem notfalls auch verhandeln können. KücheAusgehenUnterkunftIn 2005 wurde durch die WTA (World Travel Organization) erstmals der Titel "Bestes Hotel in Armenien" vergeben. Dieser ging an das Armenia Marriott Hotel, direkt am Platz der Republik im Herzen Yerevans. Weitere gute bis sehr gute Hotels sind: Golden Tulip Yerevan Hotel, Hotel Metropol, Golden Palace und als besonderes Kleinod das Tufenkian Avan Villa Yerevan Hotel. LernenArbeitenFeiertage
SicherheitIn Eriwan selbst hat man tagsüber nichts zu befürchten, die Polizei ist auch an allen wichtigen Orten und sogar oftmals vor Hotels präsent. Dennoch empfiehlt es sich als Vorsichtsmaßnahme besser keinen teuren Schmuck oder das Geld an einer leicht einsehbaren / leicht zugänglichen Stelle zu tragen. Nachts empfiehlt es sich besser nicht allein auf die Straße zu gehen, da Europäer hier durchweg als sehr reich gelten und so manch ein Ganove nicht widerstehen könnte. Gesund bleibenKlimaIm Lande gibt es unterschiedliche Lokalklimata aufgrund des Gebirgsreliefs: in Tälern und im Gebirgsvorland (u.a. Eriwan) trockenes Kontinentalklima mit heißen Sommern bis zu +45 Grad, im Nordwesten winterliche Tiefstwerte bis zu -40 Grad. RespektKommunizierenDie armenischen Mobilfunkanbieter Beeline (früher: Armentel) und Vivacell haben Roamingabkommen mit den folgenden deutschen Anbietern abgeschlossen: E-plus, O2, T-Mobile und Vodafone (Beeline); E-plus, T-Mobile und Vodafone (Vivacell). Ob die Roamingfunktionalität mit Ihrem Handy in Armenien nutzen können, erfahren Sie von Ihrem deutschen Mobilfunkanbieter; Roaming muss evtl. erst freigeschaltet werden. Stand: 15.07.2008 Für längere Aufenthalte kann für wenige Euro eine armenische Prepaid-SIM-Karte gekauft werden, die allerdings registriert werden muß. Darüberhinaus ist es preiswert möglich, von Postämtern oder Internetcafés aus Auslandsgespräche zu führen. Der Prepaid-Tarif von VivaCell heisst "VivaCell ALO" Weblinks
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||


