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Armant

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Armant (arab. ارمنت, Armant; auch Arment, Erment; altägyptisch Iunu-Monthu (On (Heliopolis) des Month) oder südliches Heliopolis (Jwnj šm'j), griechisch-lateinisch Hermonthis) ist ein Ort in Oberägypten (Ägypten) auf dem Westufer des Nils im Gouvernement Qena. Er befindet sich ca. 20 km südlich von Theben gegenüber der Stadt et-Tōd.

Hintergrund[Bearbeiten]

In der Nähe von Armant wurden weiträumige prädynastische Nekropolen und Siedlungen ausgegraben. Für die Folgezeit fehlen archäologische Belege.

In der 11. Dynastie spielt Armant eine wichtige Rolle bei der Reichseinigung. Aus dieser Zeit stammt der Tempel des Month. Diesen Götternamen trugen mehrere Gaufürsten bzw. Könige der 11. Dynastie (Monthuhotep) in Namen. Die Erweiterung des Tempels zu einem Großtempels erfolgte unter Thutmosis III., er wurde unter den Persern zerstört und in griechisch-römischer Zeit durch einen Neubau ersetzt. Im 19. Jahrhundert wurde der Tempel aber weitestgehend zum Bau von Zuckerfabriken und Privathäusern abgetragen.

Nordwestlich des Tempels wurde eine große Nekropole für die heiligen Buchis-Stiere und deren Mutterkühe angelegt; Griechen und Römer setzen einen seit Alters hier hier ansässigen Kult fort.

Armant ist ebenfalls ein bedeutendes koptisches Zentrum. Der Ort war Bischofssitz. Die Araber sahen den Ort als Geburtsort Mose an.

Anreise[Bearbeiten]

Mit Hilfe eines lokalen Taxifahrers laesst sich Armant in etwa 30 Minuten von Luxor aus erreichen. Man braucht dazu allerdings einen Checkpoint der Polizei zu passieren an dem man am besten angibt einen Freund besuchen zu wollen.

Mobilität[Bearbeiten]

In Armant selber sind wenige bis keine Taxis anzutreffen. Sollte man in der Stadt gestrandet sein und zurueck nach Luxor wollen bedient man sich am besten eines Sammeltaxis, das an der Corniche, etwa 200 Meter suedlich der Zuckerrohr-Fabrik zu finden ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Altägyptische Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Month-Tempel von Armant im Stadtzentrum im Basarbereich. Offiziell ist der Tempel für Touristen nicht zugänglich. Mit einigem Verhandlungsgeschick könnte ein Besuch möglich sein. Allerdings sind nur noch wenige Fundamentreste und untere Steinlagen sichtbar.
  • Nördlich von Armant befindet sich am Wüstenrand die Nekropole der Buchis-Stiere (Bucheum), die in griechisch-römischer Zeit genutzt wurde. Ob ein Besuch möglich ist und lohnt, ist nicht bekannt.

Koptische Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die ehemalige Basilika von Armant ist nicht mehr erhalten.
  • Ungefähr 10 km südwestlich von Armant befindet sich das Kloster des Hl. Georg von ar-Rizaiqat (arab. الرزيقات, ar-Rizaiqāt), westlich von Dimuqrat. Dieses Kloster ist ein bedeutender Pilgerort seit vielen Jahrhunderten seiner Wunder bewirkenden Ikone wegen. Das Kloster selbst wird seit 1976 wieder von Mönchen bewohnt. Die Feierlichkeiten anlässlich der Weihe der Kirche des Hl. Georg (mulid) finden in der Zeit vom 10. bis 16. November statt.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Touristen reisen üblichweise aus Luxor an.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]




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