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Afghanistan
Dieser Artikel besteht hauptsächlich aus einem vorgefertigten Skelett. Die Vorlage für Länder erklärt, welche Informationen an welche Stelle passen.
RegionenStädte
Weitere ZieleHintergrundAnreiseZur Einreise nach Afghanistan ist für Ausländer ein Visum nötig. In Deutschland wird das Visum durch die afghanische Botschaft in Berlin ausgestellt. Der Vordruck ist auf der Homepage der Botschaft (Visaantrag) als pdf-Datei zum Download eingestellt. Die deutsche Botschaft befindet sich in Wazir Akbar Khan, Mena 6 Kabul. Die Botschaft ist aus Deutschland über 0093-20- 2101512/13/14/15, 030/5000-7175-10 oder 01888/17-7175-10 erreichbar. Die Rufnummer aus Afghanistan ist 020-2101512. Der Bereitschaftsdienst ist aus Deutschland unter 0093-70-276607 und aus Afghanistan unter 070-276607 erreichbar. Die Postanschrift ist: Embassy of the Federal Republic of Germany P.O. Box 83 Kabul / Afghanistan. FlugzeugDie Anreise per Flugzeug ist über Kabul möglich. Mittlerweile fliegen mehrere internationale Fluglinien Kabul an. Von Deutschland fliegen z.B. Qatar und die afghanische Fluggesellschaft Ariana von Frankfurt nach Kabul. BahnEs exisiert keine grenzübergreifende Bahnlinie für den Personentransport. BusEine reguläre Busverbindung besteht zwischen Herat und Mashad im Iran. Aufgrund des Drogenschmuggels sind die Grenzkontrollen jedoch sehr ausführlich, Verzögerungen sind vorprogrammiert. AutoDie Anreise ist über Peshawar in Pakistan über den Khyber Pass, von Quetta in Pakistan nach Kandahar (sehr gefährlich), von Mashad im Iran nach Herat und von Uzbekistan nach Mazar-e Sharif. Alle diese Strecken sollten nur bei Tag und wenn möglich in Begleitung gefahren werden. Über den Khyber Paß ist Begleitung obligat. Generell stellt diese Reisfrom ein erhöhtes Risiko dar. MobilitätInnerhalb des Landes sind Minibusse eine gute Transportmöglichkeit. In grösseren Städten gibt es auch Buslinien. Die afghanische Flugesellschaft Ariana fliegt innerhalb des Landes eine Vielzahl von Städten an. SpracheDie beiden Hauptsprachen des Landes sind Dari (persisch) und Paschtu. Mit Englisch ist es zumindest in grösseren Städten möglich sich verständlich zu machen. In ländlichen Gegenden ist eine Grundkenntnis der oben genannten Sprachen wichtig. Grundsätzlich gilt wie überall, dass eine Begrüßung in der Landessprache das Eis schnell bricht. Die Begrüßung ist Salaam aleikum mit der Erwiderung (w)aleikum salaam. Die Schriftsprache ist Persisch, vielerorts ist allerding auch eine zusätzliche Beschriftung in lateinischer Schrift angebracht. KaufenNeben der einheimischen Währung Afghani bzw. New Afghani ist der Dollar das Hauptzahlungsmittel. Bezahlt wird üblicherweise in Bargeld. Der Handel spielt sich überwiegend auf den Basaren ab, hier ist fast alles erhältlich. Es ist wichtig zu handeln, da von westlichen Touristen ein Vielfaches des eigentlichen Preises eingefordert wird. Handeln gehört hier zur Kultur, es sollte jedoch nicht übertrieben nach unten gehandelt werden. Beispiel: Eine Burqua kostet zwischen 2 und 5 Dollar, verlangt werden gerne erst einmal 15 bis 20 Dollar. KücheAusgehenSchlafen
LernenArbeitenFeiertage
SicherheitAllgemeine BemerkungDie Lage in Afghanistan ist allgemein als nicht stabil zu bezeichnen. Es gibt allerdings deutliche regionale Unterschiede. Allgemein gilt der Nordosten (nördlich des Hindukusch und östlich von Mazar e Sharif) als sicherer als der Südosten des Landes (vor allem die Grenzregion zu Pakistan und der Westen des Landes (vor allem die Grenzregion zum Iran). Korruption ist weit verbreitet. Die Straßen haben zahlreiche Kontrollpunkte, wobei Aussenstehenden nicht immer erkenntlich ist, ob es sich um offizielle oder illegale Straßensperren handelt. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man nicht mehr allein unterwegs sein. Insbesondere nicht auf Straßen, da zum Einen die Kontrollpunkte den Weg oft mit einer Kette versperren, die nicht zu sehen ist, und viele Fahrzeuge nur mit wenig bis keiner Beleuchtung unterwegs sind, und zum Anderen die Wahrscheinlichkeit eines Überfalls rapide ansteigt. Minen und KriegsschrottNach 30 Jahren Krieg ist das Land mit Minen und Munitionsteilen sowie Kriegsgerät verseucht. Waffen gehören zum Alltag, auch wenn sie nicht überall offen getragen werden. Grundregeln:
SüdostenIm Südosten finden immer wieder Kampfhandlungen zwischen den US-Streitkräften und Taleban-Kämpfern statt. Weiterhin spielt die Kriminalität im Rahmen des Schmuggels zwischen Pakistan und Afghanistan eine große Rolle. Die Zentralregierung aus Kabul hat hier deutlich weniger Macht als in anderen Landesteilen. Beiderseits der pakistanisch-afghanischen Grenze herrschen die örtlichen Führer. Durch dieses Gebiet führt auch die Straße zwischen Peshawar in Pakistan und Kabul in Afghanistan. Der Grenzübergang ist der Kaiber Pass (auch Khyber Pass genannt), der auf afghanischer Seite nur mit einem bewaffneten Begleiter befahren werden darf. NordostenDer Nordosten ist durch die Präsenz der ISAF Truppen relativ sicher. Zusätzlich wirken hier zahlreiche Hilfsorganisationen. Hier liegen jedoch auch große Mohnanbaugebiete mit der dazugehörigen Infrastruktur und entsprechendem Schmuggel. WestenIm Westen ist der Drogenschmuggel im afghanisch-iranischen Grenzgebiet eine Gefahr für Reisende. KabulDie Hauptstadt Kabul ist immer wieder Ort von Attentaten, wobei sich diese auf die so genannte Jalabad-Road zu konzentrieren scheinen. Auch hier ist die Lage wechselnd. Nicht jedes Attentat muss einen politischen Hintergrund haben, auch kriminelle oder persönliche Motive sind Ursache. Gesund bleibenTrotz zahlreicher Hilfsprojekte und zum Teil hervorragender Ausbildung der Ärzte ist die medizinische Infrastruktur sehr schlecht ausgebildet. Wohlhabende Afghanen lassen sich grösstenteils im Ausland behandeln. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist obligat. Hier sollte man sich genau erkundigen, ob diese auch für Afghanistan gilt. VorbereitungDie Impfungen gemäß Robert Koch Institut sollten beherzigt werden. Der Nordosten des Landes ist von März bis Oktober Malariagebiet, hier ist ein Standby Medikament mitzuführen und ggf. eine Prophylaxe einzunehmen. Krankheiten wie Tuberkulose sind weit verbreitet. Die Reiseapotheke sollte neben den üblichen Medikamenten gegen Durchfall und Verstopfung auch Antibiotika, sterile Verbandmaterialien und Spritzen mit Nadeln enthalten. Sterile Einmalskalpelle sind auch kein Fehler.
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