Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Zugspitze

Aus Wikitravel
Wechseln zu: Navigation, Suche
Blick auf die Zugspitze vom österreichischen Dorf Ehrwald

Die Zugspitze ist mit einer Höhe von 2962 Metern der höchste Berg Deutschlands. Sein Gipfel kann mit der Zugspitzbahn ab Garmisch-Partenkirchen, einer meterspurigen Zahnradbahn und der Eibseebahn, Deutschlands längster Luftseilbahn, erreicht werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, von Ehrwald (Tirol) mit der Tiroler Zugspitzbahn auf den Berg zu gelangen. Die Bergstationen auf deutscher und österreichischer Seite sind durch einen überdachten Fußsteig miteinander verbunden.

Anreise[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

  • Ab München: Autobahn A 95 Richtung Garmisch-Partenkirchen. Ab Farchant weiter auf der B23 Richtung Ehrwald. Bei Grainau hinauf zur Talstation der Eibseebahn. Hier gibt es einen Großparkplatz.

Bahn[Bearbeiten]

Auf der Strecke München - Innsbruck (auch Fernverkehr) bis zum Bahnhof Garmisch-Partenkirchen. Hier besteht direkter Anschluss zur Zahnradbahn auf das Zugspitzplatt (2588 m). Mit der Gipfelseilbahn geht es dann weiter zur Zugspitze. Alternativ kann ab der Zahnradbahnstation Eibsee (1008 m) die Eibsee-Seilbahn direkt zur Zugspitze genutzt werden.

  • Zugspitz-Zahnradbahn ab Partenkirchen zum Zugspitzplatt und weiter mit der Seilbahn zur Zugspitze
    oder Eibsee-Seilbahn zur Zugspitze ab Grainau in Höhe des Eibsees. Von Partenkirchen zum Eibsee kann die Zahnradbahn benutzt werden.
    Fahrpreis im Sommer: Zugspitz-Rundreise: 49,50 €, Jugendliche 16-18 J.: 34,50 € , Kinder 6-15 J.: 28,- €, Familien mit 1 Kind: 108,- €, 2 Kinder: 117,- €, 3 Kinder: 126,- €. (Stand Sommer 2012)
Blick auf den Eibsee und die Zugspitze
  • Österreichische Seilbahn Ehrwalder Zugspitzbahn zum Gipfel der Zugspitze. Fahrpreis Berg- und Talfahrt: 36,50 €, Jugendliche 16-18 J.: 29,- €, Kinder 6-15 J.: 22,- €, Eltern + 1 Kind 80,50 €, je weiteres Kind: 13,50 €. (Stand Sommer 2012)
  • Platt-Ticket "Kleine Rundreise" – Berg- und Talfahrt auf den Zugspitz-Gipfel + Fahrt mit der Bayerischen Gletscherbahn zum Zugspitzplatt und retour ... Fahrpreis: 39,- €, 16-18 Jahre: 29,50 €, Kinder: 21,50 €.

zu Fuß[Bearbeiten]

  • Anstieg über das Reintal oder Gatterl zum Zugspitzblatt – Der leichteste Anstieg mit einer Gehzeit von 8 – 10 Stunden
  • Anstieg über das Höllental entlang des Hammersbaches
  • Anstieg über die Wiener-Neustädter-Hütte und das Österreichische Schneekar
  • Jubiläumsgrat

Touristikgeschichte der Zugspitze:[Bearbeiten]

  • Vor "nur" 70 Mio Jahren: Die nördlichen Kalkalpen falten sich im Erdzeitalter des Tertiär auf. Aus Sicht der Geologen sind sie ein junges Gebirge. Die Täler entstanden durch Gletscher der Eiszeit.
  • 1820: Die Zugspitze wird von drei Personen gemeinsam das erste Mal bezwungen. Der bairische Leutnant "Naus" mit Diener und der einheimische "Deuschl" erreichen als erste den Gipfel.
  • 1873: Der erste Fußweg durch das Reintal zum Berg wird eingeweiht.
  • 1897: Bau des "Münchner Hauses" auf dem Gipfel (erstes Übernachtungshaus). Eine Wetterwarte wird eingerichtet.
  • 1907: Planungen zum Bau einer Zahnradbahn werden aufgrund finanzieller Probleme und des Ausbruchs des I. Weltkrieges nicht umgesetzt.
  • 1923/24: Die bairische Regierung verweigert den Bau der Zahnradbahn aus Naturschutzgründen. Auch der Deutsche Alpenverein steht dem Projekt kritisch gegenüber.
  • 1926: Österreich weiht eine Luftseilbahn von Ehrwald zur Zugspitze ein.
  • 01.04.1928: Baubeginn der Zahnradbahn (als Konkurrenzprojekt zur österreichischen Seilbahn).
  • 08.07.1930: Eröffnung der Zahnradbahn auf die Zugspitze zum Schneefernerhaus.
  • 1945: das Schneefernerhaus wird zerstört.
  • 1952: Wiedereröffnung des Schneefernerhauses. Das Haus wird heute als Forschungsstation genutzt.
  • 1963: Die deutsche Luftseilbahn vom Eibsee auf den Gipfel geht in Betrieb.
  • 1985: Der Bau eines neuen Zahnradbahntunnels zur Skistation "Sonn Alpin" wird begonnen.
  • 1987: Der 975 m lange "Rosi-Tunnel" geht in Betrieb (benannt nach der ehemaligen Skirennläuferin Rosi Mittermaier-Neureuther). Die Zahnradbahn kann durch die Baumaßnahme sowie den Kauf neuer Triebwagen im Wettbewerb mit den Seilbahnen mithalten, da Skiläufern und Touristen eine schnelle und wetterunabhängige Beförderung auf den Berg geboten wird.

Die Zugspitze ist heute sicherlich ein "verbauter Berg", aber durch die Konzentration des Alpintourismus auf das Wettersteingebirge konnte evtl. manch weiteres Erschließungsprojekt in den Bayerischen Alpen (z. B. am Watzmann) mit verhindert werden. Der Vorteil der "maschinierten" Zugspitze ist, dass jedermann ohne alpine Kenntnisse den höchsten Gipfel des Landes erreichen kann. In keinem anderen Alpenland ist dies möglich!

Weiter geht's[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]





Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten