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Xinjiang

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Asien : Ostasien : China : Xinjiang
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Xinjiang (新疆) ist ein Autonomes Gebiet im Westen der Volksrepublik China.


Orte[Bearbeiten]

  • Urumuqi (乌鲁木齐), die Hauptstadt der Region
  • Turpan, eine Oasenstadt an der nördlichen Route der Seidenstraße
  • Kashgar (喀什), eine Oasen-Stadt und Knotenpunkt an der Seidenstraße

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Xinjiang (新疆)heißt übersetzt neue Grenze, ist eine autonome Provinz der Volksrepublik China. Es ist das Land der Uiguren, die hier auch die Mehrheit der Bevölkerung bilden.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima variiert je nach Höhenlage. In Turpan (unterhalb des Meeresspiegels) kann es bis 49°C heiß sein, während es in den Bergregionen selbst im Sommer direkt nach Sonnenuntergang empfindlich kühl wird.

Sprache[Bearbeiten]

In der autonomen Provinz Xinjiang stellen die Uiguren die Mehrheit der Bevölkerung. Obwohl man sich hier theoretisch in China befindet kommt man mit Hochschinesisch nicht weit. Die meisten Uiguren können, die anderen wollen kein Chinesich sprechen. Damit ist auch die Hauptsprache in Xinjiang Uigurisch. Ein paar Worte helfen auch sofort das erste Eis zu brechen.

Anreise und Mobilität[Bearbeiten]

Im Inland kann man fast von überall nach Urumqi fliegen. Durch die Provinz selbst kann man ebenalls per Flugzeug reisen. Es gibt von Urumqi aus auch eine Bahnverbindung nach Kashgar, die Fahrt dauert allerdings in etwa 24 Stunden. Sonst kann man auch per Bus günstig reisen oder zu bestimment Orten ein Taxi anmieten.


Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Rund um Urumqi[Bearbeiten]

Tian Chi - Himmlischer See
  • Tian Chi (天池)

Der kleine, aber wunderschöne Himmelssee liegt im Tian Shan Gebirge in zweitausend Meter Höhe. Um dorthin zu gelangen muss man entweder einen Bus nehmen oder einen Taxifahrer engagieren. Am Parkplatz angekommen, kann man eine etwa einstündige Wanderung machen, wo man von seichter klassischer Musik begleitet wird, die aus lustigen nachgebildeten Baumstümpfen dudelt. Alternativ kann man auch den Sessellift nehmen, dieser braucht etwa 20 Minuten.

Am See selbst geht es sehr touristisch zu. Hier trifft man auf viele chinesische Reisegruppen, die alle ein Foto vor dem Seepanorama machen möchten. Uigurische Fotografen stehen dort mit orginellen uigurischen Leihtrachten ausgestattet bereit. Man kann auch eine kurze unspektakuläre Bootsfahrt unternehmen, die jedoch recht schnell vorbei ist und wenig Sinn macht. Geht man am See rechts hoch, trifft man auf kasachische Jurten, in welchen in den Sommermonaten (etwa ab Mai bis November) auch Menschen leben. Hier kann man etwas essen oder sogar eine Übernachtung buchen.

Achtung am Tian Chi kann es schon mal sehr kalt werden, daher ist warme Kleidung auch dann empfehlenswert wenn es in Urumqi warm ist.


Rund um Turpan[Bearbeiten]

  • Jiaohe (交河古城)

Die Ruinen von Jiaohe liegen etwa 8 km westlich von Turpan entfernt. Die Ruinen an sich sind wenig beeindruckend, vermitteln aber einen guten Eindruck darüber wie das Leben in den antiken Wüstenstädten so sein musste.

Die Eintrittstickets können direkt vor Ort besorgt werden. Preis 15 RMB.

  • Kares (坎儿井)

Das Kares ist ein Bewässerungssystem.

  • Tuyoq(吐峪沟)

Das Dorf ist eine grüne Oase umgeben von den Flammenbergen. Der Ort ist noch nicht so bekannt, so dass man hier nicht auf die üblichen Touristenbusse trifft. Für die uigurischen Muslime ist es ein Wahlfahrtsort. Wer sich eine Reise nach Mekka nicht leisten kann, kann anstatt sieben Reisen nach Tuyoq unternehmen um am Grab des ersten uigurischen Muslims zu beten, dies hat die gleiche Wirkung wie eine Mekkareise. Wer als Tourist das Grab besichtigen will muss 30 Yuan bezahlen. Ein Besuch hier lohnt sich.

Rund um Kashgar[Bearbeiten]

  • Karakorum Highway & Karakul See
Landschaft entlag des Karakum Highways

Der Karakorum Highway ist ein Teil der ehemaligen legendären Seidenstrasse. Man kann von Kashgar zum Karakul See über diesen Highway gelangen. Die Fahrt führt durch eine wunderschöne Gebirgslandschaft. Unterwegs trifft man auf weidende Kamele, Yaks und Schafe. Auch einige kleinere Wohnorte (mit Jurten), in welchen die Tadschiken leben, kann man unterwegs erleben oder auch selbst in einer Jurt übernachten (40-50 Yuan pro Person).

Der Karakul See legt auf 3.800 Meter Höhe am Fuße des Mustak Ata. Auch an diesem See geht es tagsüber sehr touristisch zu. Die Männer aus dem Dorf, das eine Stunde Fußmarsch auf der anderen Seite des Sees liegt, bieten die Möglichkeit kurze bis mittellange Touren auf einem Pferd oder einem Kamel zu unternehmen. Der Preis für 10 Minuten liegt bei 10 Yuan. Für eine Stunde, je nach eigenem Verhandlungsgeschick, 30-50 Yuan.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Nan - eine besondere Spezialität. In Steinöfen frisch zubereitete köstliche runde Brote.

Samsas - dickere gebackene Teigtaschen mit Hammelfleisch gefüllt.

Laghman - handgezogene Nudeln, die mit einer Mischung aus Paprika, Hammelfleisch, Tomaten, Auberginen und viel viel frischem Knoblauch serviert werden.

Kebab - aus Hammelfleisch mit obligatorisch viel Fett kann man überall bekommen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben in Urumqi, Turpan und Kashgar findet auf den Nachtmärkten statt. Dort werden die regionalen kulinarischen Spezialitäten angeboten. Die Menschen essen gemeinsam und unterhalten sich.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Menschen in Xinjiang sind sehr freundlich. Gefährlich sind dagegen Auto- und Busfahren. Es gibt keine Anschnallpflicht und es scheint auch als ob es keine Verkehrsregeln gäbe. Besonders die Taxifahrer pflegen einen sehr schnellen und riskanten Fahrstil. Es soll schon vorgekommen sein, dass alleinreisende Touristinnen sexuell belästigt worden sind. Auf jeden Fall sollte Frau darauf achten, eine einem muslimischen Land entsprechende Kleidung (bedeckte Oberarme und Beine) zu tragen.

Kommunikation[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

Xinjiang grenzt im Westen an:

Pakistan: Die Anreise nach Pakistan ist auf dem Karakorum Highway möglich. Wichtig ist vorher seine Anreisepapiere und das Visum fertig zu haben, sonst wird man nicht aus China rausgelassen.

Afganistan Tadschikistan Usbekistan Kirgisien Kasachstan

im Norden an Russland

im Osten an die Mongolei und die Innere Mongolei sowie die Provinz Qinghai

im Süden an Tibet






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