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Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus

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Österreich : Wien : Rudolfsheim-Fünfhaus
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Der Wiener Stadtteil Rudolfsheim-Fünfhaus ist der 15. Gemeindebezirk. Das Areal umfasst die ehemaligen Vororte Braunhirschen, Reindorf, Rustendorf (1863 zum Vorort Rudolfsheim zusammengefasst), Fünfhaus und Sechshaus. Noch 1795 war das Gebiet sehr dünn besiedelt und von der Höhe des ehemaligen Exerzierplatzes "Schmelz" bis zum Wienfluss befanden sich ausgedehnte Weingärten. Im 18. und vor allem 19. Jahrhundert entwickelten sich die kleinen Gemeinden zu einem der elegantesten Vororte Wiens. Die Bausubstanz des 19. Jahrhunderts ist großteils noch erhalten und der Stadtteil weist heute einen hohen Anteil an Immigranten auf.

Anreise[Bearbeiten]

Der Westbahnhof liegt direkt in Rudolfsheim-Fünfhaus. Von dort führt die Straßenbahnlinie 9 weiter in den Bezirk hinein. Von der Wiener Innenstadt aus erreicht man den Bezirk mit der U 3 (Haltestellen Westbahnhof, Schweglerstraße und Johnstraße) sowie den Straßenbahnlinien 49, 52 und 58. Ebenso gelangt man mit den Buslinien 48A und 57A in die Innenstadt. Die Buslinien 10A und 12A durchqueren den Bezirk.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Fünfhauser Kirche "Maria vom Siege", (Mariahilfer Gürtel), 1868 bis 1875 nach Plänen des Ringstraßenarchitekten Friedrich Schmidt erbaut.

Pfarrkirche Christkönig Neufünfhaus, (Vogelweidplatz7), im September 1934 geweiht diente die Kirche bis 1939 auch als letzte Ruhestätte für Dr. Ignaz Seipl und Dr. Engelbert Dollfuß. Das Mosaik "Christus der König" hinter dem Hochaltar basiert auf dem Entwurf von Karl Sterrer.

Pfarre Rudolfsheim - Maria Königin der Märtyrer, (Meiselstraße1), 1875 wurde das 2.173qm große Grundstück, zum Bau einer Kirche und eines Pfarrhofes, aus dem Privatvermögen von Kardinal Fürsterzbischof Josef Othmar Ritter von Rauscher, um cirka 12.000 Gulden, erworben. Im Jahr 1899 wurde die Pfarre Rudolfsheim nach 6 jähriger Bauzeit errichtet und im Novermber 1899 zu Ehren Mariens, der Königin der Märtyrer geweiht. Die neugotische Kirche ist die 7. größte in Wien.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Stadthalle (Vogelweidplatz 14), 1958 eröffnete Mehrzweckhalle, die für Konzerte, Ausstellungen, Sportveranstaltungen etc. genutzt wird. In Nebenhallen Schwimmbad und Eislaufplatz.

Homepage der Stadthalle

Der Vogelweidhof – "Märchenhof", Hütteldorferstraße 2a, wurde in den Jahren 1926/27 nach Plänen des Architekten Leopold Bauer errichtet. Benannt ist der Hof nach dem Minnesänger Walther von der Vogelweide (1170–1230). Sehenswert sind die Fresken von Franz Wacik und Rudolf Jettmar, sowie drei Keramikbrunnen die von Robert Obsieger, 1927 gestaltet wurden.

Die Zweite Zentralberufsschule (Hütteldorferstrasse 7-17) wurde von den Architekten Josef Hofbauer und Wilhelm Baumgarten in den Jahren 1925-26 errichtet. Die Architekten gruppierten die Lehrräume, das Lehrlingsheim sowie einen Teil der Werkstätten um einen weiträumigen Innenhof, in dem ein quer angelegter Arkadenhof weitere Werkstätten von den Schulräumen trennte. Arkadengänge und eine großzügig angelegte Aula, Brunnen inmitten des Arkadenhofes und beim Stiegenaufgang sowie eine insgesamt gediegene Ausstattung ließen ein repräsentatives Gebäude entstehen. Die lange Hauptfront ist durch Lisenen, kleinteilig versprosste Fenster sowie eine konvex vorspringende Mittelachse gegliedert. Der rückspringende Eingangstrakt, der mit einem verglasten Satteldach überdeckt ist, sowie Majolikareliefs und figurale Plastiken (u.a. von Hanak)unterstreichen den repräsentativen Charakter des Gebäudes. (Quellen: http://www.dasrotewien.at und http://www.azw.at/www.architektenlexikon.at

Denkmäler[Bearbeiten]

Gedenktafel: auf Haus Märzstraße 42, Geburtshaus von Dr. Ignaz Seipel (Dr. Ignaz Seipel der große Wiener wurde 1876 in diesem Hause geboren. Gewidmet im Sept 1933 vom Alt Wiener Klub)

Mamorstatue (1860 von Hans Gasser geschaffen) der Kaiserin Elisabeth "Sisi", in der Kassenhalle des Westbahnhofes.

Museen[Bearbeiten]

Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus: Rosinagasse 4 (Ecke Gasgasse)

Pfadfindermuseum und Institut für Pfadfindergeschichte: Loeschenkohlgasse 25, 4. Stock

Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch: Mariahilfer Gürtel 37, 1. Stock

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Auer-Welsbach-Park: Der ca. 110.00m² große Park wurde 1890 als Landschaftspark angelegt.

Reithofferpark: 10.700m² Fläche, benannt nach dem Gummiwarenfabrikanten und Erfinders d. Kautschukgewebes Johann-Nepomuk-Reithoffer (1791-1872), 1995 nach dem Bau einer Tiefgarage und dem Bau der U3 wurde der Park komplett umgestaltet.

Der Märzpark, zu finden am Beginn der Hütteldorfer Straße, wurde komplett neu gestaltet und erst im Jahr 2004 neu eröffnet.

Erst 2010 umgesetzt wurde der Denkmalpark Turnertempel. Dieser nur 540m2 große Park dient zur Erinnerung des durch das Novemberpogrom zerstörten jüdischen Tempels, der bis 1938 hier stand.

Grimmpark

Rohrauer Park

Verschiedenes[Bearbeiten]

Videoinstallation des renommierten Künstlers Nam June Paik (* 20. 7. 1932 † 29. 1. 2006 ),U-3 Station Schweglerstraße, das Videoobjekt zeigt, unter dem Motto "Tele-Archäologie", 3 verschiedene Programme auf 39 Monitoren. (Anm., leider sind die Monitore ausgeschaltet)

Stahlplastik "Bewegung" von Wander Bertoni (geb. 11.10.1925), Vogelweidplatz

Am Kardinal-Rauscher-Platz findet man die Wasserwelt; ein Platz mit vielen Brunen und Spielgeräten für Kinder. Er bietet auch Sitzmöglichkeiten und lädt so zum Verweilen ein.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten werden durch die Märzstraße sowie Hütteldorferstraße geboten. Der umgebaute Meiselmarkt (U3, 49, 10A, 12A Johnstraße) bietet eine Vielfalt an frischen Obst und Gemüse. Die Lugnercity, Gablenzgasse 5-13(Einkaufszentrum) wurde 1990 eröffnet.

Auch die äußere Mariahilfer Straße (U3 Westbahnhof) entwickelt sich immer mehr zu einer angesagten Einkaufsmeile.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Pizzeria Mafiosi Reinfdorfgasse, Reindorfgasse 15, 1150 Wien. Tel.: 01/892 72 28. Öffnungszeiten: tägl. 11.oo bis 24.oo Uhr. Gastgarten wird empfohlen.

Mittel[Bearbeiten]

Das Good Morning Vietnam auf der Märzstraße 29 ist ein ausgezeichnetes, asiatisches Restaurant.

Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist das türkische Restaurant Kent, welches außer auf der Märzstraße 39 auch noch am Brunnenmarkt im 16. Wiener Gemeindebezirk zu finden ist. Hier gibt es auch einen schönen Gastgarten und man kann auch noch am Nachmittag ein Frühstück genießen.

An der Ecke des Reithofferparks (Goldschlagstraße 34) findet man seit neuem auch ein italienisches Restaurant, dass man unter Umständen schon die Kategorie "gehoben" setzen könnte. Auch in der österreichischen Qualitätszeitung "Der Standard" fand das Lokal einzug. Das Il Tavoliere überzeugt durch authentische und leckere italienische Küche.

Der Eis Salon Di Jimmy, direkt auf dem Kardinal-Rauscher-Platz (bei der Wasserwelt) lädt mit seinem netten Gastgarten, direkt auf dem verkehrsberuhigtem Platz, zum Eisgenuss ein.

Gehoben[Bearbeiten]

Vegetarier und Freunde der gesunden Küche finden in der Hollerei (Hollergasse 9) ein Restaurant, dass leichte und moderne Gerichte bietet. Hauptspeisen ab € 10,-, es gibt aber auch Tagesmenüs ab etwa € 7,5. Hier ist besonders der verwachsene Gastgarten zu empfehlen!

Ausgehen[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Schutzhaus Zukunft auf der Schmelz: großer alter Gastgarten mit Kinderspielplatz, es finden regelmäßig Veranstaltungen statt.

Mittel[Bearbeiten]

Das Cream auf der Märzstraße 23 bietet ein angenehmes Ambiente, gute Drinks und eine Tanzfläche. Besonders beliebt ist die Lounge bei WienerInnen mit ex-jugoslawischem Migrationshintergrund, aber es gibt auch viele autochthone WienerInnen die hier gerne feiern.

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

  • Wombats City Hostel - The Lounge, Mariahilfer Straße 137, 1150 Wien, +43 1 897 23 36 (), [1]. Direkt am Westbahnhof gelegenes Hostel  edit

Mittel[Bearbeiten]

Hotel Altwienerhof [2], Herklotzgasse 6, A-1150 Wien, +43-1-8926000 office@altwienerhof.at; U6 Gumpendorfer Straße. Kleines romantisches Stadthotel. Weinkeller, Wintergarten, ruhiger, begrünter Innenhof. Doppelzimmer ab € 77,- pro Nacht inkl. (Sekt-)Frühstücksbuffet.

Boutique Hotel Stadthalle [3], Hackengasse 20, A-1150 Wien, +43-1-9824272 office@hotelstadthalle.at; U6 Burggasse. Neues, schickes Haus nächst Lugner City. Doppelzimmer ab € 99,- pro Nacht.

Gehoben[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]

Zahlreiche Callshops und Telefonzellen finden sich verteilt im gesamten Bezirk. Mehrere Münztelefone und Multimediastationen mit Internetzugang der A1 Telekom Austria AG befinden sich direkt bei der U3 Station "Schweglerstraße", Ausgang "Märzstraße".

Weblinks[Bearbeiten]

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