Wien/Mariahilf
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Wien/Mariahilf ist der 6. Gemeindebezirk von Wien, westlich des Zentrums. Es ist ein dicht verbauter Bezirk mit wenigen Grünflächen, aber zum Teil sehr schönen kleinen Gassen und Durchgängen. Mariahilf wird von 4 großen Straßen eingerahmt: Im Norden von der Mariahilfer Straße, im Osten vom Getreidemarkt, im Süden von der Linken Wienzeile und im Westen vom Gürtel. Mariahilf grenzt an die Bezirke 1, 4, 5, 7, 12 und 15. Der 6. Bezirk ist der Bezirk mit dem höchsten Lesben- und Schwulenanteil, was daran liegt, dass hier die Rosa Lila Villa, das erste österreichische Lesben- und Schwulenhaus zu finden ist, um das sich im Laufe der Jahre mehrere lesbischwultransgender Lokale geschart haben. Dort gibt es auch eigene Stadtpläne für Lesben, Schwule, Bis und TransGender.
[bearbeiten] Anreise
Zug: Mariahilf liegt direkt am Wiener Westbahnhof.
Innerstädtischer Verkehr: Mariahilf ist am besten mit einer der U-Bahnlinien U2, U3, U4 und U6 zu erreichen, die an seiner Grenze entlang fahren, ohne den Bezirk jemals zu queren. Der Bezirk ist überdies mit den Autobuslinien 12A, 13A, 14A und 57A zu erreichen. Es gibt zwar keine Straßenbahnlinie im 6. Bezirk, jedoch fahren am Gürtel - parallel zur U6 - auch die Straßenbahnlinien 6 und 18.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[bearbeiten] Kirchen
- Gumpendorfer Pfarrkirche St. Aegyd (erbaut 1765)
- Mariahilfer Kirche von Johann Lukas von Hildebrandt (erbaut 1711)
[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
[bearbeiten] Bauwerke
Die Fillgraderstiege in der Fillgradergasse gilt als eine der schönsten Treppenanlagen Europas, eine weitere sehr schöne Stiege (und nicht weit von den großen Museen entfernt) ist die Rahlstiege zwischen Rahlgasse und der Mariahilferstraße.
Im Esterhazypark (U3-Station Neubaugasse) befindet sich einer der sechs im Dreieck angeordneten Flaktürme aus dem zweiten Weltkrieg. In diesem ist das Haus des Meeres untergebracht, ein Aquarium und Terrarium auf mehreren Stockwerken. Bei Regenwetter mit Kindern sehr zu empfehlen. Im gleichen Gebäude ist auch das Foltermuseum untergebracht.
[bearbeiten] Denkmäler
[bearbeiten] Museen
Bezirksmuseum Mariahilf in der Mollardgasse 8 mit daran angeschlossenem Phonomuseum
Das Haus des Meeres im Flakturm, Esterhazypark
Foltermuseum ebendort
Haydnmuseum mit Brahms-Gedenkraum im Wohnhaus Joseph Haydns in der Haydngasse
[bearbeiten] Straßen und Plätze
[bearbeiten] Parks
[bearbeiten] Verschiedenes
Das Cafè Sperl in der Gumpendorfer Straße 11 ist ein altes typisches Kaffeehaus aus dem Jahr 1880 und schon als solches einen Abstecher wert.
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Einkaufen
Die Mariahilfer Straße ist eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Wiens und immer einen Einkaufsbummel wert. Allerdings ist es empfehlenswert, den Bummel auf den Vormittag zu legen, da ab 11 Uhr die Massen durch die Einkaufsstraße strömen. Vor allem das Stück zwischen den beiden U3-Stationen Neubaugasse und Zieglergasse ist für Menschen mit Klaustrophobie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu empfehlen.
Wer gerne auf Märkte geht, kann an der Wienzeile (U4-Station Kettenbrückengasse) den Naschmarkt besuchen, den bekanntesten Markt Wiens, wo es Gemüse von niederösterreichischen Bauern ebenso wie türkische und fernöstliche Spezialitäten zu kaufen gibt. Alleine das Flair, das ein wenig an orientalische Märkte erinnert, ist einen Besuch wert. Ein Preisvergleich zahlt sich hier allerdings jedenfalls aus, da es am Naschmarkt Preisunterschiede bis zu 100% geben kann. Die Stände im Zentrum des Marktes sind hier tendenziell billiger als jene am Rand. Samstags gibt es dort auch regelmäßig einen Flohmarkt, wo die WienerInnen von Möbeln bis Krimskrams alles feilbieten, was sie selbst nicht mehr brauchen.
[bearbeiten] Küche
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
In der Rosa Lila Villa (Linke Wienzeile, U4-Station Pilgramgasse) gibt es das Café Willendorf mit ganz ausgezeichneter, wenn auch nicht ganz billiger Küche. Auch für Heteros und Heteras durchaus empfehlenswert. Das Lokal hat im Sommer auch einen netten Gastgarten im Hof.
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Ausgehen
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
In der Haydngasse gibt es einen netten Stadtheurigen Zum Haydn, der bis November geöffnet hat, dort ist auch im Herbst noch eine gewisse Heurigenstimmung erlebbar, allerdings sperrt der Heurige bereits um 23:00 Uhr. (Achtung! Sonntag Ruhetag!)
[bearbeiten] Kaffeehäuser
- Café Sperl - Gumpendorfer Straße 11, typisches Wiener Kaffeehaus aus dem Jahr 1880
- Café Ritter - Mariahilfer Straße 73, ebenfalls ein typisches Kaffeehaus, in dem allerdings auch sehr gute Speisen (von Wiener Hausmannskost bis Spezialitäten) serviert werden.
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Unterkunft
[bearbeiten] Günstig
- Jugendherberge in der Hirschengasse..
- Jugendherberge Westend City Hostel, Fuegergasse 3, +43 (1) 597 67 29 (e-Mail, Fax +43 (1) 297 67 27). Preise zwischen 15 - 50 € zentral gelegen. Nette, preiswerte Zimmer.
[bearbeiten] Mittel
Das Hotel Kummer ist ein sehr nettes Hotel direkt an der U3-Station Neubaugasse. Da es ein älteres Gebäude ist, ist es leider nicht behindertengerecht eingerichtet.
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Kommunikation
[bearbeiten] Weblinks
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