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Wien/Margareten

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Wien/Margareten ist ein Stadtteil von Wien und der 5. Gemeindebezirk. 1861 wurde der Margareten vom 4. Bezirk Wieden abgetrennt. Er erstreckt sich auf dem Gebiet der ehemaligen Vorstädte Hundsturm, Laurenzergrund, Margareten, Matzleinsdorf, Nikolsdorf und Reinprechtsdorf, sowie Teilen von Hungelbrunn und Wieden. In dem dicht verbauten Großstadtbezirk wurden in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts einige Gemeindewohnhausbauten errichtet.

Anreise[Bearbeiten]

An der nördlichen Bezirksgrenze die U 4, an der südlichen die Schnellbahn (S1, S2, S3) sowie die Straßenbahnlinien 6, 18, 62 und 65 bedienen den Bezirk. Eine Anreisemöglichkeit gibt es überdies von Baden aus mit der Wiener Lokalbahn.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Der Margaretenbrunnen (Margaretenplatz) wurde 1835 - 1836 gebaut und war bis 1843 die einzige öffentliche Wasserquelle in diesem Gebiet (Auslauf der Hofwasserleitung).

Museen[Bearbeiten]

Bezirksmuseum Margareten Das Bezirksmuseum Margareten ist das "jüngste" Bezirksmuseum von Wien. Es wurde 1975 gegründet. Aus Platzmangel können keine großen Ausstellungen stattfinden und so hat sich das Museum auf die Geschichte des 5. Wiener Gemeindebezirkes und seine Bewohner in Wort und Schrift spezialisiert. Die Dokumentation von der Architektur des Bezirkes in Wort und Bild gibt einen Einblick in den vielfältigen und architektonisch wertvollen Gebäudebestand des Bezirkes.


Adresse: 1050 Wien, Schönbrunner Straße 54

Das Museum kann mit der U-Bahnlinie U4 (Station Pilgramgasse) und den Buslinien 14A und 12A (Station Amtshaus Margareten) erreicht werden.

Öffnungszeit: Donnerstag 16-18 Uhr (Feiertag geschlossen)


Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum

Das Museum wurde im Jahre 1925 von Otto Neurath als Verein für die Volksbildung gegründet. Die einfache und verständliche Darstellung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Fakten ist die Absicht des Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums.

Adresse: 1050 Wien, Vogelsanggasse 36

Das Museum kann mit der S-Bahn, der Badner Bahn, mit den Straßenbahnlinien 18, 62, und 65 sowie mit den Buslinien 12A und 14A erreicht werden.

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 09-18 Uhr, Freitag von 09-14 Uhr. Während der Wiener Schulferien (Juli und August) ist das Museum geschlossen.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks und Gärten in Margareten[Bearbeiten]

Bacherpark Lage: 5., Bacherplatz Größe: rund 6.000 m2 Kleiner innerstädtischer Park im dichtverbauten Bezirk.

Bruno-Kreisky-Park - Mädchenpark Lage: 5., Margaretengürtel/Schönbrunnerstraße Parkgröße: rund 10.300 m2 1999 erfolgte ein "Geladener Wettbewerb" zur "Geschlechtssensiblen Umgestaltung des Bruno-Kreisky-Parks". Der ersten Preis diese Wettbewerbs errang das Wiener LandschaftsplanerInnenbüro KoseLicka. Die Parkumgestaltung wurde 2001 fertig gestellt.

Einsiedlerpark - Mädchenpark Lage: 5., Einsiedlerplatz Größe: rund 7.200 m2 Der Einsiedlerpark ist ein sehr intensiv genutzten Park, Kommunikationsort und Treffpunkt

Ernst-Arnold-Park Lage: 5., Rechte-Wienzeile/Pilgramgasse Größe: rund 3.000 m2 Streifenförmiger Park entlang des Wienflusses und der U4-Trasse.

Hundsturmpark Lage: 5., Am Hundsturm Größe: rund 4.000 m2 Kleiner Park aus dem Jahr 1903. Generelle Umgestaltung 1999 im Zuge des Tiefgaragenbaus unter dem Park (Platz).

Klieberpark Lage: 5., Kliebergasse/Wiedner-Hauptstraße/Hauslabgasse Größe: rund 3.300 m2 Kinderfreundlicher multikultureller Park in Gürtelnähe.

Leopold-Rister-Park Lage: 5., Leopold-Rister-Gasse/Kohlgasse Größe: rund 4.700 m2 Kleiner Park und Jugendtreffpunkt inmitten des Theodor-Körner-Hofes (Wiener Wohnen) der 2004 Kinderfreundlich und Behindertengerecht umgestaltet wurde.

Rudolf-Sallinger-Park Lage: 5., Hartmanngasse/Nikolsdorfergasse Größe: rund 5.300 m2 Kinder und jugendfreundlicher Park aus 1969, Benennungsfeier am 29. August 2001.

Scheupark und Margaretner Stadtwildnis Lage: 5., Bräuhausgasse bei Nr. 20 Größe: rund 3.100 m2 Der Mitte der 90er-Jahre neu entstandene Scheupark wurde 2003, nach Ankauf privater Grundstücke, um rund 1.500 m2 als "Margaretner-Stadtwildnis" erweitert. Die Planung und Neugestaltung dieser Fläche wurde im Rahmen eines Bürger/innen-Beteiligungsverfahren von der Gebietsbetreuung-Margareten organisiert. Auf die Erhaltung des Baumbestandes und Gestaltungswünsche der (zumeist jungen) Anrainer/innen wurde größter Wert gelegt.

Schütte-Lihotzky-Park Lage: 5., Mittersteig (gegenüber Strafanstalt) Größe: rund 3.800 m2 Der Landschaftsarchitekt Dipl. Ing. Stefan Schmidt beschreibt seine Planungsideen folgendermaßen: Im Zusammenhang mit dem Bau einer Tiefgarage entstand 1997 der kleine und sehr intensiv genutzte Park. Die Anlage grenzt dreiseitig an Wohnhäuser. Aus dem Sicherheitsbedürfnis der Anrainer/innen heraus entstand deshalb ein hinter Mauern abgeschlossener, nachts versperrbarer kleiner Stadtgarten, der sich entlang einer lang gestreckten Pergola ordnet; zur Strasse (Mittersteig) hin die lauten, geschäftigen Nutzungen, im Inneren die Rückzugsbereiche. Die ruhige Mitte nimmt die sanft gewellte, von Birken überstandene Rasenfläche ein.

Willy-Frank-Park Lage: 5., Grüngasse/Rüdigergasse Größe: rund 3.400 m2 Kleiner "Baulücken-Park".

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das Haas Beisl ist ein Klassiker in Margareten. Typische Beislküche (Innereien, Schnitzel, Mehlspeisen). Das „Haas Beisl“ in Wien-Margareten ist ein echtes Wiener Wirtshaus im besten Sinn. Hier finden die Gäste traditionelle heimische Küche, feine Weine aus den besten Weinbauregionen des Landes und gepflegte Gastlichkeit. Für Viele Stammgäste ist das „Haasbeisl“ ihr zweites Zuhause.


Das „Haas-Beisl“ in der Margaretenstraße im fünften Wiener Gemeindebezirk ist ein Lokal mit Tradition. „Das Lokal gibt's seit 1899“, erzählt Georg Haas, der Wirt. „Mein Großvater Anton Karall hat es im Jahr 1935 gekauft. Er hat gerne erzählt, dass die damalige Wirtin gerade ein Fußbad genommen hat, als er ins Lokal gekommen ist, und ihren Mann gerufen hat mit den Worten: „Schnell, kumm, da will aner des G'schäft kaufen.“

In den 60er Jahren übernahm Karalls Tochter Ingeborg das Lokal und führte es mit ihrem Mann Georg Haas weiter, 1990 kehrte dann Georg Haas jun. nach Hause zurück. „Ich hab' die Gastgewerbeschule am Judenplatz gemacht und dann etwa im Palais Schwarzenberg gearbeitet, im Sacher, im Imperial, im Hilton, in Salzburg und Velden. Ich war in der Schweiz, in Amerika und habe längere Zeit für die Marriott-Gruppe gearbeitet.“

Im „Haas Beisl“ gibt es die Klassiker der heimischen Küche und auf einer täglich wechselnden Karte dazu noch saisonale Angebote, das Mittagsmenü besteht aus zwei Gängen - etwa kalte Erdäpfelsuppe, danach gebratenes Fischfilet mit Erdäpfelgröstl auf Petersilschaum und kostet €5,70.

Besonders bekannt ist die Küche für ihre köstlichen Gerichte mit Innereien, und Brigitte Rohrer, die aus Wildon (Stmk.) stammt, kocht immer wieder auch steirische Spezialitäten. "Wir wurden auch als „Genusswirt“ ausgezeichnet, weil wir mit den Genussregionen unseres Landes zusammenarbeiten und gerne ihre Produkte verwenden, je nach Jahreszeit. Derzeit gibt es herrliche Marillen, Zwetschken und natürlich viele frische Pilze.

Innen finden etwa 50 Gäste Platz, draußen im Schanigarten zwölf, und da kann's schon einmal knapp werden, denn ein Gast, der einmal im „Haas Beisl“ war, kommt immer wieder. Maxi Böhm hat ebenso gerne da gegessen wie Theo Lingen, Heinz Reincke, der in der Nähe wohnt, kommt häufig vorbei, Heinz Holecek, und die eine oder andere Sportgröße wurde ebenfalls wiederholt gesichtet. „Aber die Arbeiter, die gerade ums Eck auf der Baustelle zu tun haben, kommen genauso“, versichert Georg Haas, „bei uns ist jeder willkommen.“

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Im Schlossquadrat zwischen Margaretenstraße, Schlossgasse und Hofgasse gibt es eine ganze Reihe auf sehr unterschiedliche Art sehr nette Lokale, die alle einen Gastgarten ins Innere des Quadrats haben.

Zu nennen ist insbesondere der Silberwirt (Eingang Schlossgasse 21/Hofgasse) mit köstlicher traditioneller Wiener Küche. (Im Sommer ist es hier allerdings angeraten, vorher zu reservieren.)

Im Cuadro gibt es vegetarische und ethnische Küche.

Gehoben[Bearbeiten]

Die Lokale Schlossgasse 21 und Hofstöckl gehören bereits zur gehobenenen Kategorie im Schlossquadrat. Letzteres ist als "1. Margaretner Nichtraucherlokal" bemerkenswert

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kommunikation[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christine Klusacek und Kurt Stimmer: Margareten: Zwischen Gestern und Morgen, echomedia, Wien 2002, ISBN 3-901761-16-0
  • Harald Pesata (Hrsg.): 5er-Edition, Literatur aus Margareten, Hernalser Verlaghshaus, Wien 2012, ISBN 978-3-902744-56-2: Eine literarische Annäherung an den Bezirk bietet dieser 2012 erschienene Band, der unter anderem Texte von Ernst Hinterberger, Eva Jancak, Gerald Jatzek, Rudolf Kraus und Friederike Mayröcker enthält.

Weblinks[Bearbeiten]

http://www.wien.gv.at/bezirke/margareten/


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