Wien/Leopoldstadt

Aus Wikitravel

Europa : Mitteleuropa : Österreich : Wien : Leopoldstadt
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dieser Artikel besteht hauptsächlich aus einer Vorlage. Die Vorgabe für Stadtteile erklärt, welche Informationen an welche Stelle passen.


Die Leopoldstadt ist der 2. Wiener Gemeindebezirk. Er liegt zwischen Donaukanal und Donau und bildet zusammen mit dem 20. Bezirk (Brigittenau) eine "Insel". Der Bezirk hat sowohl dicht verbaute städtische Grätzel als auch ausgedehnte Grünflächen, in erster Linie den Prater (der einen Großteil der Bezirksfläche einnimmt) aber auch der Augarten. Da der Bezirk im Nordosten von der Donau begrenzt wird hat der Bezirk auch Anteil an der Donauinsel, dem Naherholungsgebiet der Wiener.

Die Leopoldstadt war lange Zeit jüdisches Ghetto und später der Bezirk mit dem höchsten jüdischen Bevölkerungsanteil. Die jüdische Gemeinde wurde von den Nazis beinahe vollständig ausgerottet oder vertrieben und es finden sich nur noch wenige Erinnerungen wie z.B. die Reste des während der Reichspogromnacht 1938 fast vollständig zerstörten jüdischen Tempels in der Tempelgasse. In den letzten Jahren kam es zu einen gewissen Wiederaufblühen der jüdischen Gemeinde, etwa 3% der Bevölkerung im Bezirk sind Juden und es gibt einige Koshere Lokale und Geschäfte (ins besondere im Bereich zwischen Karmelitermarkt und Karmeliterplatz, in dieser Gegend gehören orthodoxe Juden auch zum gewohnten Straßenbild).

Das Karmeliterviertel (im engeren Sinn die Gegend rund um den erwähnten Karmelitermarkt und Karmeliterplatz, im derzeitigen Sprachgebrauch versteht man darunter meist das gesamte Gebiet zwischen Taborstraße, Oberer Augartenstraße, Unterer Augartenstraße und Donaukanal) gilt mittlerweile als beliebte Wohngegend, ins besondere auch für Studierende, und verfügt über eine wachsende Lokalszene (siehe dort).

Teile des Bezirks gelten als weniger vornehme Gegend, dies trifft ins besondere auf das Stuwerviertel zu (Bereich zwischen Ausstellungsstraße und Lassallestraße) und auch den Nahbereich zum Praterstern auf der stadteinwärts liegenden Seite.

[bearbeiten] Anreise

Der Bezirk wird von der U1 (Stationen Nestroyplatz, Praterstern (für den Prater) und Vorgartenstraße) und der Linie U2 (ab 10. Mai 2008) (Stationen Schottenring (der Aufgang Herminengasse führt in den 2. Bezirk), Taborstraße (zum Karmeliterviertel), Messe, Krieau und Station (Zugang zum Ernst Happel Stadion sowie zum grünen Prater).

Am Praterstern befindet sich auch der Bahnhof Wien Nord, hier halten sämtliche Schnellbahnen und viele Regionalezüge die Wien auf der so genannten Stammstrecke durchqueren, von den Bahnhöfen Wien Mitte, Süd und Ost ist dies der schnellste Weg in die Leopoldstadt.

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[bearbeiten] Kirchen

Karmeliterkirche, in einem sehr schlichten Frühbarock gehalten ist.

[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste

[bearbeiten] Bauwerke

Das Wiener Riesenrad wurde 1887, anläßlich des 50 jährigen Kronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I., eingeweiht. Wie heute in jedem Vergnügungspark üblich ermöglichte das Riesenrad bereits damals auf knapp 65m Höhe einen wunderschönen Ausblick über den Vergnügungspark Wurstelprater und die restliche Stadt. Während des 2. Weltkriegs wurde das Bauwerk stark beschädigt, jedoch bereits kurz nach Kriegsende, gemeinsam mit Großprojekten wie der Staatsoper oder dem Stephansdom, wieder instandgesetzt.

[bearbeiten] Denkmäler

[bearbeiten] Museen

Im Augarten (siehe unten) liegt auch das Gustinus-Ambrosi-Museum, eine Nebenstelle der Österreichischen Galerie mit einer Halle für Wechselausstellungen.

[bearbeiten] Straßen und Plätze

[bearbeiten] Parks

Die größte Grünfläche des Bezirks ist der Prater, der den größten Teil des Bezirks einnimmt, einem riesigen Park, der aus den Donauauen entstanden ist und Ende des 18. Jahrhunderts von Kaiser Joseph II. für die Öffentlichkeit freigegeben wurde. Einen Teil des Praters bildet der Wurstelprater, ein Vergnügungspark mit gelegentlicher altertümlicher Patina, in der das Riesenrad steht.

An der Grenze zur Brigittenau liegt der Augarten. Dieser entstand 1663 unter Kaiser Leopold I. auf den ehemaligen weitläufigen Donauauen als barocker Lustpark, die kaiserliche Favorita. 20 Jahre später viel die Favorita der Türkenbelagerung zum Opfer. Erst unter Kaiser Joseph I. wurde die Anlage 1705 samt Schloss wiederherstellt und im Gartensaal fanden regelmäßig Konzerte statt welche eine Zeitlang von Mozart persönlich dirigiert wurden. Im ehemaligen Gartensaal ist die berühmte Porzellanmanufaktur Augarten. 1712 beauftragte Kaiser Karl VI. den renommierten Gartenbauarchitekten Jean Trehet mit der Neugestaltung des Augartens ganz nach dem Vorbild von Versailles. Seit damals hat die Gartenanlage viel über sich ergehen lassen wie die große Überflutung von 1830. Am meisten jedoch litt der Park im 2. Weltkrieg. Berge von Schutt wurden hier deponiert Kriegsopfern in Massengräbern verscharrt und die gigantischen nie benutzten 2 klotzigen Flaktürme errichtet. Der Park ist zweifellos schön, kann aber den anderen Parkanlagen in der Stadt nicht das Wasser reichen. Er wirkt vergleichsweise ungepflegt und teils verwuchert, aber ein gemütlicher Spaziergang oder Picknick lohnt sich auf jeden Fall. Im Augarten-Palais etwas abseits des öffentlich zugänglichen Parks, sind die weltberühmten Wiener Sängerknaben zu Hause. Im Sommer bietet der Park neben großen Liegewiesen und Spielplätzen auch ein großes Freiluftkino "Kino unter Sternen" und Freiluftkonzerte.

[bearbeiten] Verschiedenes

[bearbeiten] Aktivitäten

  • Kino unter Sternen. Openairkino im barocken Augarten-Park. Besteht seit 1996. War Wiens erstes Freiluftkino. In den Sommermonaten Juli und August werden jährlich cineastische Hochgenüsse in Originalsprache mit deutschen oder englischen Untertiteln auf einer 200 m² großen Leinwand gezeigt. Die Filmauswahl umfasst eine bewährte Mischung aus Klassikern, Previews, europäischem und asiatischem Autorenkino, Wiedergefundenem sowie Neurestauriertem, Screwball Comedies und Musical-Filmen. Standort: Augarten Wien (1020) - Nähe Flakturm. Eingang Wasnergasse/Gaußplatz. Filmbeginn: täglich 21.30 Uhr Ticketpreis: 7,50 €.

[bearbeiten] Einkaufen

[bearbeiten] Kosher

Die Leopoldstadt ist immer noch das soziale Zentrum der jüdischen Gemeinde und es ist der einzige Bezirk mit mehrere kosheren Geschäften in unmittelbarer Nähe:

Koscher Supermarkt, Hollandstraße 10

Koscherland - House of Kosher Food, Kleine Sperlgasse 7 und Rauscherstraße 29

HADAR Koscher Lebensmittel, Krummbaumgasse 12

Supermarkt Rafael Malkov, Tempelgasse 6/Ferdinandstraße 2

Gross-Import-Wien, Weine aus Israel, Nickelgasse 1, www.gross-weine.at

Kosher Fleisch Bernat Ainhorn, Große Stadtgutgasse 7

Koscher Fleisch & Imbiss, Karmelitermarkt 29-39

Bäckerei Ohel Moshe, Lilienbrunngasse 18

Bäckerei Malkov, Tempelgasse 8

[bearbeiten] Märkte

Karmelitermarkt (Im Werd, Krummbaumgasse, Leopoldsgasse, Haidgasse)

Vorgartenmarkt (Wohlmutstraße, Ennsgasse)

Volkertmarkt (Volkertplatz)

[bearbeiten] Küche

[bearbeiten] Günstig

[bearbeiten] Mittel

[bearbeiten] Gehoben

[bearbeiten] Ausgehen

Das Fluc (http://www.fluc.at/) ist ein relativ neuer Club und am Praterstern (auf dem Areal des Bahnhofs Wien Nord) in einer ehemaligen Fußgängerunterführung beheimatet.

Publikum und Konzept sind dem Flex nicht unähnlich, ein Besuch lohnt aber sich allemal - auch wenn Fluc und Flex (und deren unmittelbares Umfeld) gleichermaßen auf den ersten Blick zwielichtig bzw. schmuddelig und daher möglicherweise nicht besonders einladend wirken.

Das Bricks (http://www.bricks.co.at/) ist eine (Eigendefinition) "lazy dancebar", Taborstraße Ecke Rotensterngasse (zu Fuß knappe 10 Minuten vom Schwedenplatz). Täglich wechselnde DJ Line, in den Ferien und am Wochenende zum Teil recht junges Publikum.

[bearbeiten] Unterkunft

[bearbeiten] Günstig

[bearbeiten] Mittel

  • Apartment Engertstraße - gleich gegenüber vom Wiener Messe-Gelände befindet sich ein Apartment der Fam. Kaminek. Weitere Ferienwohnungen der Fam. Kaminek finden Sie unter der Homepage.

[bearbeiten] Gehoben

[bearbeiten] Kommunikation

[bearbeiten] Weblinks

Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch äußerst unvollständig ("Stub") und benötigt deine Aufmerksamkeit.
Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und überarbeite ihn, damit ein guter Artikel daraus wird !