Wien/Landstraße

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Wien/Landstraße ist ein Stadtteil von Wien, östlich des Stadtzentrums und der 3. Gemeindebezirk, der 1850 durch Zusammenschluss der Vorstädte Landstraße, Erdberg und Weißgerber entstanden ist. Im Altertum lag auf dem Boden des 3. Bezirks die Zivilstadt des Römerlagers Vindobona, an der Limesstraße nach Carnuntum. Wiederholte Zerstörungen (zuletzt während der Türkenbelagerung 1683) haben dazu geführt, dass außer der Rochuskirche kein Bauwerk vor 1683 erhalten ist. Heute sind die westlichen Bezirksteile gehobenes Wohngebiet ("Botschafterviertel"), die östlichen einfacheres.

[bearbeiten] Anreise

Ab dem Zentrum gelangt man am schnellsten mit der Linie U 3 in den Bezirk, weiters mit den Straßenbahnlinien N, O und 71 sowie mehreren Buslinien.

In einem Großteil des Bezirks sind Kurzparkzonen eingerichtet. [1]

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[bearbeiten] Kirchen

Kirche St. Rochus (Landstraßer Hauptstraße bei Nr. 56) 1642, 1683 schwer beschädigt, 1695 wiedererrichtet.

[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste

Die beiden Schlösser Oberes (1721 - 1722) und Unteres (1714 - 1716) Belvedere (Zugang am besten von der Prinz Eugen Straße) sind bedeutende Barockbauten. Im Oberen Belvedere ist ein sehr sehenswertes Kunstmuseum untergebracht. (http://www.belvedere.at)

[bearbeiten] Bauwerke

Hundertwasserhaus
Hundertwasserhaus

Das Arsenal im Süden des Bezirks (Ghegastraße/Arsenalstraße) an der Bezirksgrenze zu Wien/Favoriten wurde 1849 als der erste Bau im "Ringstraßenstil" (Historismus) errichtet. Die verteidigungsfähige Anlage sollte nach den Unruhen von 1848 u.A. die Bahnhöfe (Süd- und Ostbahn) schützen.

Das Hunderwasserhaus (Kegelgasse 37 - 39) (http://www.hundertwasserhaus.at) ist ein bemerkenswertes architektonisches Experiment und eines der weltweiten Häuser, die vom Künster Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurden. Es wurde 1985 gebaut. Hundertwasser hat es im Auftrag der Stadt Wien als kommunale Wohnanlage entworfen, die normale Mietwohnungen beinhaltet.

Der Rabenhof (Baumgasse 29-41, Rabengasse 1-9, 2-12) ist ein typischer Gemeindebau aus den 20er-Jahren. Er wurde in den Jahren 1925 bis 1929 nach Plänen von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger auf dem Gelände der ehemaligen Krimsky-Kaserne errichtet.
Die Anlage besteht aus einer malerischen Abfolge von Höfen, Durchgängen, Plätzen und Straßen und besticht durch eine Fülle expressionistischer Details, etwa in den Balkon- und Loggiengruppen oder in den Mustern der Klinkerverkleidungen. [2]

[bearbeiten] Denkmäler

[bearbeiten] Museen

  • Das Heeresgeschichtliche Museum im Arsenal ist nicht nur für Militärhistoriker interessant. (http://www.hgm.or.at)
  • MAK- Gegenwartskunstdepot im Gefechtsturm Arenbergpark [3]

[bearbeiten] Straßen und Plätze

[bearbeiten] Parks

Der Arenbergpark (Dannebergplatz/Neulinggasse) geht auf eine Anlage aus dem Jahr 1785 zurück
Der Park wurde 1900 von der Gemeinde Wien erworben und für die Öffentlichkeit freigegeben.
Hier wurden auch die ersten beiden wiener Flaktürme errichtet (1942/43).

[bearbeiten] Verschiedenes

  • Im Osten des Bezirkes, nahe der A 23, entstehen auf dem Gelände des 1997 geschlossenen Schlachthofes derzeit eine Reihe von Bürobauten mit teilweise sehr interessanter Architektur.
  • Der Biedermeierfriedhof St. Marx wurde bis 1874 genutzt. Erst 1936/37 wurde die Anlage das erste Mal instand gesetzt. Er ist besonders im Frühling als Ruheort beliebt, aufgrund der besonders schönen Fliederblüte. [4]
  • Öffentliche WC-Anlagen [5] - Am Modenapark (gegenüber ONr. 4), Kegelgasse 43 (Hundertwasserhaus), Kardinal-Nagl-Platz/Erdbergstraße/Rüdengasse, Rochusmarkt, Schweizergarten/Landstraßer Gürtel/Schweizergartenstraße, Sankt Marxer Friedhof, Stadtpark (gegenüber Reisnerstraße), U3 Erdberg, U3 Schlachthausgasse, U4 Stadtpark

[bearbeiten] Aktivitäten

  • Familienbad Schweizergarten (Eingang Kleistgasse); Öffnungszeiten: Anfang Mai bis Mitte September
    • Familienbäder sind Kleinsommerbäder, deren Angebot sich hauptsächlich an Kinder richtet.
  • Wiener Eislaufverein [6]
    • ca. 100 Meter von der U-Bahnstation "Stadtpark" (U4) entfernt, direkt neben dem Konzerthaus; 1867 gegründet

[bearbeiten] Einkaufen

Vor allem der westliche Abschnitt der Landstraßer Hauptstraße bietet eine Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten.

Der Rochusmarkt ist einer der beliebtesten wiener Märkte. Es werden auch Waren aus landwirtschaftlicher Produktion verkauft.

[bearbeiten] Küche

[bearbeiten] Günstig

[bearbeiten] Mittel

[bearbeiten] Gehoben

[bearbeiten] Ausgehen

Das Konzerthaus (Lothringerstr. 20), eine Konzerthalle im Stil des späten Historismus mit Elementen des Jugendstils, bietet nicht nur klassische Konzerte, sondern hier gastieren auch führende Jazz- und Popkünstler. (http://www.konzerthaus.at)
Direkt daneben liegt das Akademietheater.

Für Jazzliebhaber ist Joe Zawinuls Jazzclub "Birdland" im Keller des Hilton Plaza - Hotels (Landstraßer Hauptstraße 2) ein absolutes "Muss". (http://www.birdland.at)

Die Arena (U3 Erdberg) ist ein weitläufiges Veranstaltungszentrum auf dem Areal des ehemaligen Auslandschlafhofs. Es verfügt neben dem Beisl über insgesamt 3 Hallen unterschiedliche Größe mit regelmäßigen Livekonzerten aber auch Parties. Weiters gibt es einen Open Air Bereich mit größeren Konzerten im Sommer. Programm auf http://www.arena.co.at beachten. Musikalischer Schwerpunkt ist traditionell Punk, aber auch alle anderen Formen der Alternativen Musikszene sind zu finden.

Das Rabenhoftheater in der Rabengasse 3a bietet ein vielfältiges Programm. [7]

[bearbeiten] Unterkunft

[bearbeiten] Günstig

[bearbeiten] Kommunikation

[bearbeiten] Weblinks

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