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Wien/Landstraße

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Wien/Landstraße ist ein Stadtteil von Wien, östlich des Stadtzentrums und der 3. Gemeindebezirk, der 1850 durch Zusammenschluss der Vorstädte Landstraße, Erdberg und Weißgerber entstanden ist. Im Altertum lag auf dem Boden des 3. Bezirks die Zivilstadt des Römerlagers Vindobona, an der Limesstraße nach Carnuntum. Wiederholte Zerstörungen (zuletzt während der Türkenbelagerung 1683) haben dazu geführt, dass außer der Rochuskirche kein Bauwerk vor 1683 erhalten ist. Heute sind die westlichen Bezirksteile gehobenes Wohngebiet ("Botschafterviertel"), die östlichen einfacheres.

Anreise[Bearbeiten]

Der 3. Gemeindebezirk grenzt im Bereich vom Schwarzenbergplatz bis zum Donaukanal direkt an das Stadtzentrum an und kann von dort problemlos zu Fuß erreicht werden. Weiters erschließen vier wichtige öffentliche Verkehrsmittel den Bezirk vom Zentrum in Richtung Stadtrand:

- Die Linie U3 durchquerte und erschließt den Bezirk mit den Stationen Landstraße (Zugang zum Stadtpark und zum City Airport Train sowie zur Schnellbahn, Beginn der Landstraßer Hauptstraße), Rochusgasse (Rochusmarkt), Kardinal-Nagl-Platz (Rabenhof), Schlachthausgasse (Prater) und Erdberg (Arena, Busterminal und P&R Anlage).

- Die Schnellbahnlinie S7 mit den Stationen Wien Mitte (ident U3 Landstraße, s.o.), Rennweg (Belvedere, Botschaftsviertel) und Sankt Marx (Sankt Marxer Friedhof). Im weiteren Verlauf verbindet diese Linie Wien mit dem Flughafen Wien-Schwechat.

- Die Straßenbahnlinie 71 folgt vom Schwarzenbergplatz/Ringstraße den Rennweg stadtauswärts. Wichtige Stationen sind Rennweg und Sankt Marx (s.o).

- Die Buslinie 74 folgt von der Station Landstraße aus der Landstraßer Hauptstraße stadtauswärts bis Sankt Marx.

Wichtige Querverbindungen in den und im 3. Bezirk umfasen:

- Die Schnellbahn Stammlinie quert den Bezirk im inneren Teil und bedient die Stationen Wien Mitte und Rennweg im 3. Bezirk und verbindet diesen mit den Bahnhöfen Wien-Meidling und Wien-Praterstern.

- Die Straßenbahnlinie O folgt weitgehend der Schnellbahn Stammlinie und dient der Erschließung des Bereichs entlang der Ungargasse und des Fasanviertels.

- Die Straßenbahnline 1 durchquert vom Ring kommend das Weißgerberviertel und führt am Hundertwasserhaus vorbei in den Prater.

- Die Straßenbahnlinie 18 folgt von der U-Bahnstation Schlachthausgasse aus zunächst der Schlachthausgasse und in weiterer Folge dem Gürtel, sie verbindet Erdberg, Sankt Marx und das Fasanviertel mit westlichen Stadtteilen von Wien und dem Westbahnhof.

Der dritte Bezirk ist Teil der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung. Ausgenommen davon sind nur kleine Gebiete am äußersten, industriell und gewerblich geprägten Rand [1]. in der P&R Anlage in Erdberg (U3 Station Erdberg/A23 Abfahrt Sankt Marx) kann um 3 Euro pro Tag kostengünstig geparkt werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Kirche St. Rochus (Landstraßer Hauptstraße bei Nr. 56) 1642, 1683 schwer beschädigt, 1695 wiedererrichtet.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Die beiden Schlösser Oberes (1721 - 1722) und Unteres (1714 - 1716) Belvedere (Zugang am besten von der Prinz Eugen Straße) sind bedeutende Barockbauten. Im Oberen Belvedere ist ein sehr sehenswertes Kunstmuseum untergebracht. (http://www.belvedere.at)

Bauwerke[Bearbeiten]

Hundertwasserhaus

Das Arsenal im Süden des Bezirks (Ghegastraße/Arsenalstraße) an der Bezirksgrenze zu Wien/Favoriten wurde 1849 als der erste Bau im "Ringstraßenstil" (Historismus) errichtet. Die verteidigungsfähige Anlage sollte nach den Unruhen von 1848 u.A. die Bahnhöfe (Süd- und Ostbahn) schützen.

Das Hunderwasserhaus (Kegelgasse 37 - 39) (http://www.hundertwasserhaus.at) ist ein bemerkenswertes architektonisches Experiment und eines der weltweiten Häuser, die vom Künster Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurden. Es wurde 1985 gebaut. Hundertwasser hat es im Auftrag der Stadt Wien als kommunale Wohnanlage entworfen, die normale Mietwohnungen beinhaltet.

Der Rabenhof (Baumgasse 29-41, Rabengasse 1-9, 2-12) ist ein typischer Gemeindebau aus den 20er-Jahren. Er wurde in den Jahren 1925 bis 1929 nach Plänen von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger auf dem Gelände der ehemaligen Krimsky-Kaserne errichtet.
Die Anlage besteht aus einer malerischen Abfolge von Höfen, Durchgängen, Plätzen und Straßen und besticht durch eine Fülle expressionistischer Details, etwa in den Balkon- und Loggiengruppen oder in den Mustern der Klinkerverkleidungen. [2]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Das Heeresgeschichtliche Museum im Arsenal ist nicht nur für Militärhistoriker interessant. (http://www.hgm.or.at)
  • MAK- Gegenwartskunstdepot im Gefechtsturm Arenbergpark [3]

Stadtentwicklungsgebiet Hauptbahnhof Wien - Erdberger Mais[Bearbeiten]

Große Teile des Stadtentwicklungsgebiet Hauptbahnhof Wien - Erdberger Mais liegen im dritten Wiener Gemeindegebiet.

  • Das Teilgebiet Sankt Marx umfasst das Gebiet des ehemaligen Schlachthofs Sankt Marx. Erhaltende Teile des Schlachthofs (die riesigen ehemaligen Rinderhallen, diverse ehemalige Verwaltungsgebäude, das Tor zum Schlachthof in der Viehmarktgasse sowie auf der anderen Seite der A23 der ehemaligen Auslandsschlachthof, in dem sich heute die Arena befindet) mischen sich hier zunehmend mit moderner Architektur (T-Mobile Gebäude, Media Quarter Marx, Vienna Bio Center, die Wohnanlagen des Karree Sankt Marx). Weitere Projekte befinden sich derzeit in Bau bzw. Planung.
  • Das Teilgebiet Erdberg ist im Gegensatz dazu bereits weitgehend vollendet, zuletzt wurde hier mit dem Projekt TownTown http://www.towntown.at/ eine moderne "Business Stadt" geschaffen.
  • Das dritte Teilgebiet im dritten Bezirk, die ehemaligen Aspanggründe (auch Eurogate genannt) sind erst in der Bau- bzw. Planungsphase. Es entsteht in diesem Teilgebiet die derzeit größte Passivhaussiedlung Europas. In einem Entwicklungszeitraum bis voraussichtlich 2019 sollen bei vollständiger Entwicklung der Aspanggründe-Eurogate circa 1.600 bis 2.000 Wohnungen und rund 8.000 Arbeitsplätze entstehen.


Parks[Bearbeiten]

Der Arenbergpark (Dannebergplatz/Neulinggasse) geht auf eine Anlage aus dem Jahr 1785 zurück
Der Park wurde 1900 von der Gemeinde Wien erworben und für die Öffentlichkeit freigegeben.
Hier wurden auch die ersten beiden wiener Flaktürme errichtet (1942/43).

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Der Biedermeierfriedhof St. Marx wurde bis 1874 genutzt. Erst 1936/37 wurde die Anlage das erste Mal instand gesetzt. Er ist besonders im Frühling als Ruheort beliebt, aufgrund der besonders schönen Fliederblüte. [4]
  • Öffentliche WC-Anlagen [5] - Am Modenapark (gegenüber ONr. 4), Kegelgasse 43 (Hundertwasserhaus), Kardinal-Nagl-Platz/Erdbergstraße/Rüdengasse, Rochusmarkt, Schweizergarten/Landstraßer Gürtel/Schweizergartenstraße, Sankt Marxer Friedhof, Stadtpark (gegenüber Reisnerstraße), U3 Erdberg, U3 Schlachthausgasse, U4 Stadtpark

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Familienbad Schweizergarten (Eingang Kleistgasse); Öffnungszeiten: Anfang Mai bis Mitte September
    • Familienbäder sind Kleinsommerbäder, deren Angebot sich hauptsächlich an Kinder richtet.
  • Wiener Eislaufverein [6]
    • ca. 100 Meter von der U-Bahnstation "Stadtpark" (U4) entfernt, direkt neben dem Konzerthaus; 1867 gegründet

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Vor allem der westliche Abschnitt der Landstraßer Hauptstraße bietet eine Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten.

Der Rochusmarkt ist einer der beliebtesten wiener Märkte. Es werden auch Waren aus landwirtschaftlicher Produktion verkauft.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Steirereck im Stadtpark & Meierei im Stadtpark, Am Heumarkt 2a, [7]. Das derzeit einizge Restaurant in Wien das von Gault Millau mit vier Hauben ausgezeichnet wird. Preislich für dieses Segment relativ moderat.

Ausgehen[Bearbeiten]

Das Konzerthaus (Lothringerstr. 20), eine Konzerthalle im Stil des späten Historismus mit Elementen des Jugendstils, bietet nicht nur klassische Konzerte, sondern hier gastieren auch führende Jazz- und Popkünstler. (http://www.konzerthaus.at)
Direkt daneben liegt das Akademietheater.

Die Arena (U3 Erdberg) ist ein weitläufiges Veranstaltungszentrum auf dem Areal des ehemaligen Auslandschlafhofs. Es verfügt neben dem Beisl über insgesamt 3 Hallen unterschiedliche Größe mit regelmäßigen Livekonzerten aber auch Parties. Weiters gibt es einen Open Air Bereich mit größeren Konzerten im Sommer. Programm auf http://www.arena.co.at beachten. Musikalischer Schwerpunkt ist traditionell Punk, aber auch alle anderen Formen der Alternativen Musikszene sind zu finden.

Das Rabenhoftheater in der Rabengasse 3a bietet ein vielfältiges Programm. [8]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]



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