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Wien/Innere Stadt

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Wien/Innere Stadt ist ein Stadtteil und das Zentrum von Wien. Um die Innere Stadt gruppieren sich die Bezirke 2 bis 9, die ehemaligen "Vorstädte". Anstelle der alten Stadtmauer wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts um die Innere Stadt die Ringstraße als Prachtboulevard angelegt.

Hofburg

Anreise[Bearbeiten]

Eine Besichtigung der Innenstadt empfiehlt sich zu Fuß, die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vier U-Bahnlinien und eine Vielzahl von Straßenbahnlinien erschließen den Ersten Bezirk, wobei aber im eigentlichen Zentrum keine Straßenbahnen, sondern nur kleine Citybusse verkehren. Die wichtigsten Straßenzüge (Kärntner Straße, Graben, Kohlmarkt, Stephansplatz) sind Fußgängerzone, die allerdings teilweise von den Citybus-Linien 1A, 2A und 3A befahren wird. Die Zufahrt mit dem Auto ist seit Einführung der Kurzparkzone (von: 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr) ebenfalls wieder möglich, aber nicht zu empfehlen. Die ganze Innere Stadt ist Kurzparkzone, Parkdauer max. 2 Stunden, gegen Ausfüllen eines Parkscheins, den man in Banken und Trafiken erwerben kann.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Dom St. Stephan (Stephansplatz) ab 1147 erbaut, mit Katakomben. Davor unter dem Straßenniveau, in die U-Bahnstation Stephansplatz einbezogen, die Virgiliuskapelle (1304).
  • Augustinerkirche 1330 - 1349, (Augustinerstraße bei Nr. 3),
  • Peterskirche, 1702, (Petersplatz),
  • Ruprechtskirche, vermutlich 9. oder 11. Jahrhundert, (die älteste Kirche der Stadt, Ruprechtsplatz),
  • Maria am Gestade, 1394, (Salvatorgasse),
  • Malteserkirche, um 1400, (Kärntner Str. bei Nr. 37),
  • Alte Jesuitenkirche, 1386 - 1403, (Am Hof), Minoritenkirche, zwischen 1340 und 1400, Minoritenplatz)
  • Malteserkirche Kärntner Straße,
  • Kirche des Deutschen Ordens Singerstraße,

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Hofburg mit Prunkräumen und Schatzkammer, erbaut ab 1275, 1444 - 1447 vergrößert. Die 3 Bauepochen sind um die 3 Plätze der Burg erkennbar: Gotik (Schweizerhof), Barock (Platz "In der Burg", Ringstraßenstil (Heldenplatz). Zur Burg gehören auch die Nationalbibliothek (1723), die Spanische Hofreitschule und die Redoutensäle.

Bauwerke[Bearbeiten]

Entlang der Ringstraße:

  • Staatsoper,
  • Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum,
  • Parlament,
  • Burgtheater,
  • Rathaus,
  • Universität,
  • Votivkirche,
  • Börse

und eine Vielzahl von ehemaligen Adelspalästen.

Denkmäler[Bearbeiten]

U.a.: Maria Theresia (Mara Theresien Platz), Kaiser Franz Josef (Burggarten), Kaiserin Elisabeth (Volksgarten), Mozart (Burggarten), Goethe (Opernring), Schiller (Schillerplatz), Johann Strauß (Stadtpark), Schubert (Stadtpark), Bruckner (Stadtpark), Beethoven (Beethovenplatz)

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Ringstraße, Kärntner Straße, Graben, Stephansplatz

Parks[Bearbeiten]

Stadtpark (Parkring), Volksgarten (Dr. Karl Renner Ring), Heldenplatz (Burgring), Burggarten (Burgring / Opernring)

Verschiedenes[Bearbeiten]

Synagoge, 1824 - 1826, (Seitenstettengasse 4).

Kapuzinergruft (Neuer Markt), Begräbnisstätte der Habsburger.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das Zentrum Wiens bietet alle Möglichkeiten einer internationalen Metropole.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kärntner Straße, Graben und Kohlmarkt sind elegante Einkaufsmeilen. Die Preise sind allerdings entsprechend hoch.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

  • Da Antonio Osteria, Bösendorferstraße 5, 1010 Wien, Tel. Nr.: 01 505 83 27, http://www.da-antonio.at, Email: Restaurant@da-antonio.at, Öffnungszeiten: Mo-So von 11-23 Uhr, kein Ruhetag.

Mittel[Bearbeiten]

  • reisinger's am salzgries, Salzgries 15, 1010 Wien, +43 676 648 17 48 (), [1]. Mo 11h-16h, Di/Mi/Do 11h-16h und 17h-22h, Fr 11h-16h. Helles Lokal mit täglich wechselnder kleiner Karte. Mittags Wiener und mediterrane Speisen, abends Sandwiches (u.a. Pastrami und Pulled Pork) sowie Salate. Hausgemachte Desserts. Zu trinken gibt es Schremser Bier vom Fass, offene Weine, Kaffee und hausgemachte Limonade; Speisen auch zum Mitnehmen. 25 Sitzplätze, Schanigarten für 12 Personen. (48.21343,16.37152) edit

Gehoben[Bearbeiten]

  • Hollmann Salon (Moderne Österreichische Küche), Grashofgasse 3/Heiligenkreuzerhof - 1. Bezirk, +43 1 961196040 (, fax: +43 1 961196044), [2]. 12h-15h & 18h-22h - So & Feiertags geschlossen.  edit
  • At Eight (im The Ring Hotel), Kärntner Ring 8, +43 1 22122 (fax: +43 221 22-900), [3].  edit

Kaffeehäuser[Bearbeiten]

Wiens Kaffeehäuser sind weltbekannt für ihre einzigartige Kaffeehauskultur, die seit 2011 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört. Eines der am besten erhaltenen Kaffeehäuser ist das Café Sperl, das über eine unverfälschte, nicht modernisierte, aber stark restaurierte Einrichtung verfügt.

Im Kaffeehaus werden meist kleine Speisen wie Würstel und Mehlspeisen, Kuchen, Torten oder im Café Hawelka die berühmten Buchteln angeboten. Einige Kaffeehäuser bieten allerdings auch eine volle Auswahl an Gerichten der Wiener und internationalen Küche an. Die Einrichtung des typischen Wiener Kaffeehauses reicht von gemütlich-plüschig bis hin zu kühl-stilvoll.

Café Demel, Kohlmarkt 14: k.u.k. Hofzuckerbäcker seit 1786, Spezialitäten des Hauses sind neben den kandierten Veilchen, mit denen Demel früher schon den kaiserlichen Hof belieferte und die angeblich die Lieblingsnascherei der Kaiserin Elisabeth "Sisi" waren "Demels Sachertorte", Demeltorte, Annatorte, Dobostorte, Fächertorte, russische Punschtorte, Esterházy-Torte, Apfelstrudel und Lebkuchenfiguren. Beim Verzieren der Zuckerware dürfen Besucher zuschauen. http://www.demel.at/

Café Frauenhuber, Himmelpfortgasse 6: 1824 eröffnet und damit eines der ältesten Kaffeehäuser Wiens. Es gilt als das älteste bis heute durchgehend betriebene Wiener Kaffeehaus. Das Haus, in dem sich heute das Café befindet, existierte bereits im Jahr 1746 und verwöhnte seine Gäste mit Auftritten von Mozart und Beethoven. Tel: +43 1 5125353 http://www.cafefrauenhuber.com/

Café Hawelka, Dorotheergasse 6: 1939 eröffnet, Interieur seit 1912 unverändert, die Spezialität des Lokals sind Buchteln, die Josefine Hawelka bis zu ihrem Tod 2005 nach dem Rezept ihrer böhmischen Schwiegermutter gebacken hatte. Heute werden die Buchteln von Sohn Günter und Amir Hawelka gebacken. Tel: +43 1 5128230, http://www.hawelka.at

Cafe Sacher, Philharmonikerstraße 4: 1876 als Hotel mit Restaurant eröffnet. Hier gibt es die berühmte Sachertorte und feine Kaffeespezialitäten. Reservierung zu empfehlen! +43 (0) 1 514 560 http://www.sacher.com/

Café in der Spanischen Hofreitschule, Michaelerplatz 1: direkt in der Michaelerkuppel in der Hofburg, nebenbei kann auf der berühmten Sommerreitbahn den Reitern zugesehen werden. Es gibt Kaffee & Kuchen, Brötchen, Würstl, Toast, Gulasch, Gulaschsuppe, Bozener Spinatknödel und Salate. Täglich geöffnet von 09:00 bis 17:00. http://www.srs-cafe.at

Ausgehen[Bearbeiten]

Karten für Staatsoper und Burgtheater sind nur schwer erhältlich, da die Vorstellungen meist ausverkauft sind. Am ehesten erhält man Karten für Kammerkonzerte (Musikvereinsgebäude).

Kartenbüro für alle Theater : EUROPERA Ticket GmbH, Opernring 4 (http://www.vienna-concert.com/home/de)

Jazzclub "Porgy & Bess", Riemergasse 11 (http://www.porgy.at)

Der (vor allem aus Reiseführern) bekannteste Spot, das sogenannte Bermuda-Dreieck im 1. Bezirk (im westlichen Hinterland des Schwedenplatzes) hat in den vergangenen Jahren leider viel von seinem Flair verloren. Zwar schmücken sich die unzähligen ortsansässigen Locations nach wie vor mit den "besten Parties", den "längsten Happy-Hours" - die Bars und Clubs werden aber heutzutage de-facto nur noch von (ahnungslosen?) Touristen, Jugendlichen im Schüler- und Lehrlingsalter und Pseudoschickimickis besucht, die sich dort billig einen ansaufen wollen. Für den Großteil der Wiener Bevölkerung (inbesondere ab der Altersgruppe 20+), ist ein Besuch dieses Spots daher eher unattraktiv.

Erwähnenswert ist noch der der Bereich rund um den Rudolfsplatz (nord-/westlich des Schwedenplatzes, im Bereich der U-Bahn Station "Schottenring"). Hier findet man eine Unzahl an Lokalen, die sich vom Konzept her wenig von den Lokalen des "Bermuda-Dreiecks" (s.o.) unterscheiden, jedoch im Regelfall ein etwas älteres Publikum anziehen.

Die Wiener In-Szene (sog. Adabeis) feiert eher in Clubs wie dem "Volksgarten" (1., Burgring 1), der "Passage" (1., Burgring Ecke Babenbergerstrasse), machmal auch dem "Moulin Rouge" (1., Walfischgasse 11) wo täglich gefeiert werden kann. Nicht zu vergessen sind die Bars im "Museumsquartier" (7., Museumsplatz), die bis spät in die Nacht geöffnet haben.

Das Flex ist im Bereich der Alternative- und Elektronikszene ein international anerkannter und geschätzter Club. Häufig legen hier einschlägige DJs aus allen Teilen der Welt auf. Der Club liegt auf der Ebene des Donaukanalufers (Abgang Augartenbrücke, U2/U4 Schottenring) in stillgelegten Betriebsräumlichkeiten der U-Bahn Station "Schottenring". Das Flex (insbesondere das angeschlossene Flex-Café) ist im Sommer als weitläufiger Outdoor-Spot direkt am Ufer des Donaukanals beliebt.


Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Drings im The Ring Hotel, Kärntner Ring 8 (Die Spezialität sind Vodka-Drinks), +43 1 22 1 22 (fax: +43 22122-900), [4].  edit

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel Pension Residenz*** [7], Ebendorferstraße 10, A-1010 Wien, +43-1-40647860, fax: +43 1 406478650 info@residenz.cc. Hotel in der Wiener Innenstadt direkt neben dem Rathaus und der Wiener Ringstraße gelegen. Öffentlich gut über das Verkehrsdrehkreuz Schottentor erreichbar. Doppelzimmer ab EUR 80,- pro Nacht.
  • Vienna City Flats [8], Grünangergasse 6, A-1010 Wien, +43-1-278336446, office@viennacityflats.at. Private voll ausgestattete Apartments in der Wiener Innenstadt ca 3 Gehminuten vom Stephansplatz ab EUR 95,- pro Nacht.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Hollmann Beletage (Design & Boutique Hotel im Zentrum der Wiener Altstadt), Köllnerhofgasse 6, +43 1 9611960 (, fax: +43 1 961196033), [9]. checkin: 14:00; checkout: 14:00. € 150-200.  edit
  • The Ring (5-Sterne-Deluxe-Hotel), Kärntner Ring 8, +43 1 22122 (fax: +43 221 22-900), [10].  edit

Kommunikation[Bearbeiten]

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