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Wien/Donaustadt

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Wien : Donaustadt
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Wien/Donaustadt ist ein sehr junger Stadtteil von Wien und der 22. Gemeindebezirk. Die eingemeindten alten Orte Aspern, Breitenlee, Eßling, Hirschstetten, Stadlau und Süßenbrunn haben zum Teil noch dörflichen Charakter bewahrt, Kagran hat sich zum Zentrum des Bezirks entwickelt und der erst zwischen 1869 und 1875 nach der Donauregulierung entstandene Stadtteil Kaisermühlen ist von Sozialwohnbauten geprägt. Zwischen UNO-City und Donau wurden in den letzten Jahren über der A 22 einige architektonisch interessante Wohn- und Geschäftsbauten errichtet.

Anreise[Bearbeiten]

Vom Zentrum mit Linie U 1. Die neue Endstelle befindet sich, seit der Verlängerung im September 2006, in Leopoldau. Die Linie U 1 wurde bei dieser Verlängerung um 5 Stationen erweitert: Kagraner Platz, Rennbahnweg, Aderklaaer Straße, Großfeldsiedlung und Leopoldau. Donaustadt ist einer der wenigen Bezirke Wiens, in denen die Parkraumnot nicht so gravierend spürbar ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Die "St. Anna" Kirche in Breitenlee wurde bereits 1155 gegründet. Die barocke Kirche ist die einzige Kirche im Marchfeld mit 2 Türmen. 1783 wurde der Ort zur selbständigen Pfarre erhoben. Heute gehört Breitenlee zum Stadterweiterungsgebiet.

Die Pfarre "St. Georg" in Kagran ist eine kleine aber alte Kirche direkt an der Wagramerstrasse. Das Sonderbare am Namen der Kirche ist, dass sie zwar St. Georg heisst, aber am St. Wendelinplatz steht. Die Grosspfarre St. Georg musste im 14. Jahrhundert aus Stadlau flüchten als die Kirche zerstört wurde. Sie flüchtete nach Kagran in die "St. Wendelins"kirche. Die Kirche ist durch die Haager Konvention vom 14.Mai 1954 geschützt.


Weitere Kirchen in der Donaustadt:

  • Pfarre Aspern
  • Pfarre Auferstehung Christi
  • Pfarre Hirschstetten
  • Pfarre Neu Kagran
  • Pfarre Stadlau Pfarre Stadlau
  • Pfarre St. Georg
  • Pfarre St. Claret-Ziegelhof
  • Pfarre Süßenbrunn
  • Evangelische Pfarre Donaustadt


Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

1973–1979 haben die Republik Österreich und die Stadt Wien für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) und für die UNO im 22. Bezirk einen Gebäudekomplex zwischen Neuer und Alter Donau errichtet. Den offiziellen Namen Internationales Amtssitz- und Konferenzzentrum Wien (IAKW) bzw. Vienna International Center (VIC) verwendet kaum jemand; der gängige Begriff dafür ist UNO-City. Das exterritoriale Bauwerk mit UNO-Briefmarken und eigenem Postamt kann besichtigt werden (U-Bahn-Linie U1, Station Kaisermühlen VIC).

Donauturm: 252 Meter hoher Aussichtsturm an einer der tiefstgelegenen Stellen des Stadtgebietes. Der Turm wurde 1964 als Attraktion für die internationale Gartenausstellung errichtet. In 165 Meter Höhe befindet sich ein drehbares Restaurant mit gutem Ausblick.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Donaupark: Das ehemalige Ausstellungsgelände für die Gartenausstellung 1964 wurde zu einem großzügigen Erholungsgelände umgestaltet.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Donauinsel

Die Donauinsel (21. und 22. Bezirk) entstand durch die Bautätigkeit für den Hochwasserschutz in den Jahre 1972 bis 1987, als für die Donau im Stadtgebiet von Wien ein zweites Flussbett (Entlastungsgerinne) ausgehoben wurde. Die Insel ist 21 km lang und bis zu 250 Meter breit und trennt den Hauptstrom der Donau von der "Neuen Donau". Diese ist - ausgenommen bei Hochwasser der Donau - ein stehendes Gewässer mit erstklassiger Wasserqualität. Nur, wenn die Einlaufschleusen geöffnet werden müssen (Hochwasser), ist die Wasserqualität für einige Wochen beeinträchtigt. Normalerweise jedoch bietet die Neue Donau im Sommer ungetrübtes, kostenloses Badevergnügen. Nord- und Südabschnitt der Insel blieben naturnah. Der Mittelteil um die "Copa Kagrana" (Nahe Reichsbrücke) wurde zu einem Freizeitpark mit vielfältigen Sportmöglichkeiten ausgebaut (u.a. Wasserschilift, Rutschen, Ruderregattastrecke) und eine Vielzahl von Gastronomiebetrieben haben sich angesiedelt. In warmen Sommernächten geht es hoch her auf der Copa Kagrana.


Jährlich Ende Juni findet bei FREIEN Eintritt das "Donauinselfest" statt, dass schon wegen der zahlreichen Auftritte von Pop- und Rock-Gruppen ein riesiges (meist junges) Publikum findet.

Erreichbar ist die Insel am besten mit der U 1 (Haltestelle Donauinsel, Reichsbrücke) oder U 6 (Haltestelle Neue Donau) bzw. mit den Straßenbahnlinien 31 und 32 (Floridsdorfer Brücke).


Die Donauinsel ist eine Besonderheit unter den europäischen Großstädten. Näheres in der Infobox rechts.

Der Südteil des Bezirkes wird von der Lobau eingenommen, einem Augebiet, das seit 1996 Teil des Nationalparks Donauauen ist (größtes zusammenhängendes Augebiet in Mitteleuropa).

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Nahe der Endstelle der U 1 zu beiden Seiten der Wagramer Straße befindet sich das "Donauzentrum" genannte Einkaufszentrum im Stil einer amerikanischen "Shopping Mall" mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Ausgehen[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]

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