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Wien/Alsergrund

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Alsergrund ist ein Stadtteil von Wien und der 9. Gemeindebezirk, nordwestlich unmittelbar an die Innenstadt angrenzend. Der Bezirk entstand 1850 durch Zusammenschluss der Vorstädte Althan, Himmelpfortgrund, Lichtental, Michelbeuern, Roßau, Thury und eines Teiles der Alservorstadt.

Anreise[Bearbeiten]

Die U-Bahnlinien 2, 4 und 6 verlaufen entlang der Bezirksgrenzen, außerdem gelangt man mit den Straßenbahnlinien D, 5, 33, 37, 38, 40, 41 und 42 und mit der Autobuslinie 40A in den Bezirk.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Votivkirche (Rooseveltplatz): Nach einem missglückten Attentat auf den jungen Kaiser Franz Josef 1853 wurde die Kirche von Spenden (Dankgaben) finanziert und zwischen 1854 und 1879 erbaut. Der neugotische Bau fügt sich in die Architektur der Ringstraße ein. (http://www.votivkirche.at)
  • ehemalige Servitenkirche (Pfarrkirche Rossau) (Servitengasse 9): Sie gilt als eine der kulturhistorisch bedeutendsten Vorstadtkirchen Wiens aus dem Frühbarock.< Bemerkenswert ist am linken Seitenaltar die Pietà aus dem Jahre 1470.
  • Peregrinikapelle (Grünentorgasse gegenüber Haus 19a): Erbaut im Spätbarock (Rokoko) Sehenswert sind das schmiedeeiserne Gitter aus 1729, die beiden in Scheinarchitektur gehaltenen Kuppelfresken einerseits darstellend die Berufung (Bekehrung) des Peregrin Laziosi durch die Muttergottes und andererseits darstellend den heiligen Peregrin. Der Altarschrein, umrandet von einem silbernen Rahmen), zeigt die Vision von Peregrin, wie er von seinem Beinleiden durch die Hand Christi geheilt wird. Zum Andenken an den Papstbesuch 1782 findet sich vorne links eine Tafel.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Altes Allgemeines Krankenhaus (Alser Straße, Spitalgasse): Der Bau wurde von Kaiser Josef II angeregt und 1784 eröffnet. Angeschlossen waren eine Gebärklinik und ein Tollhaus (Narrenturm), ein rundes Bauwerk mit 5 Geschoßen zu je 28 Zellen, das im Volksmund "Guglhupf" genannt wurde. Das Krankenhaus, um 5 Höfe gruppiert, war für seine Zeit revolutionär in Europa und Geburtsstätte der "Wiener Medizinischen Schule", die bedeutende Wissenschaftler hervorbrachte. Mit der Eröffnung des neuen Allgemeinen Krankenhauses wurden die Räume teils als Büros adaptiert (hauptsächlich Firmen aus dem Gesundheitsbereich), teils als Campus von Studenten genutzt. In dem Gebäudekomplex befinden sich nun auch einige beliebte Gastronomiebetriebe mit hauptsächlich jungem Publikum. (http://www.univie.ac.at/universitaetscampus/)
  • Die Volksoper Wien in der Währingerstraße 78, Tel.:+43/1/514443670 ist nach der Wiener Staatsoper das zweite große Wiener Opernhaus. Sie wurde am 14. Dezember 1898 unter dem Namen Kaiser-Jubileums Stadttheater eröffnet und erhielt erst 1908 mit der Aufführung von Opern den Namen Volksoper. Auf dem Programm stehen neben Opern und Operetten aus der "goldenen" und "silbernen" Ära, mitreißenden Musicals sowie moderne Tanzstücke und Konzerte. Die Volksoper Wien ging 1928 in Konkurs und wurde 1929 als Neues Wiener Schauspielhaus wiedereröffnet. 1938 übernahm die Stadt Wien den als Opernhaus der Stadt Wien umbenannten Spielort. Nach dem Zweiten Weltkrieg fungierte die Volksoper als Ersatzquartier für die zerstörte Staatsoper. Erst nach deren Wiedereröffnung im Jahre 1955 wurde die Volksoper wieder eigenständig geführt. Die letzten Direktoren der Volksoper: Ioan Holender von 1992-1996, Klaus Bachler (1996-1999) Dominique Mentha (1999-2003). Rudolf Berger seit 2003. Spielplan und Karten unter(http://www.volksoper.at)
  • Strudlhofstiege (Verbindung der Strudlhofgasse mit der tiefergelegenen Liechtensteinstraße): Die Stiege wurde 1910 nach Vorlagen von Theodor Jäger errichtet. Durch den gleichnamigen Roman Heimito v. Doderers (1951)erlangte die Strudelhofstiege Weltberühmtheit. - Geschmückt wird sie von einem zweigeteilten Beckenwandbrunnen; das obere Becken mit einer Wasserspeier-Kopfmaske und das Untere mit einer mosaikverkleidete Nische mit Fischmaul als Wasserspeier. 1962 wurde die Stiege liebevoll saniert und trägt seither auch eine Gedenktafel mit einem Gedicht von Heimito v. Doderer.
  • Pfarrkirche Lichtental Barockkirche im Bezirksteil "Lichtental", ab 1712 vermutlich nach Plänen von Johann Lucas v. Hildebrandt und Andrea Pozzo gebaut, bekannt auch als die Heimatkirche von Franz Schubert, welcher hier 1797 getauft wurde und später als Organist die Gottesdienste begleitete. Als 17-jähriger dirigierte Schubert zur 100-Jahr-Feier der Kirche seine erste große Messe (F-Dur). (http://www.schubertkirche.at)
  • Die Müllverbrennungsanlage Spittelau ist ein einzigartiges Erkennungszeichen des neunten Wiener Gemeindebezirks. Gebaut als thermische Abfallverwertungsanlage der Fernwärme Wien, wurde sie 1987 nach einem Großbrand durch den Künstler Friedensreich Hundertwasser in seinem typischen Stil gestaltet (http://www.hundertwasser.at/deutsch/hundertwasser/arch_fernwaerme.php)

Denkmäler[Bearbeiten]

Geburtshaus von Franz Schubert (Nußdorder Straße 54).

Museen[Bearbeiten]

  • Liechtensteinmuseum im Palais Liechtenstein ,Fürstengasse 1 , +43 (1) 319 57 67-0 (Fax +43(1) 319 57 67-20). Eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen der Welt.
  • Freudmuseum,Berggasse 19 , +43 (1) 319 15 96 (e-Mail, Fax +43(1) 317 02 79). Wohnhaus von Sigmund Freud.
  • Das Schubert Geburtshaus, Nußdorfer Straße 54, +43 (1) 505 87 47-0 (mailto: office@wienmuseum.at eMail) zeigt als eine der Ausstellungsstätten des Wien Museums (http://www.wienmuseum.at) einen Überblick über das Leben des berühmten Komponisten. Es beinhaltet auch Adalbert Stifter-Gedenkräume

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Liechtenstein-Park, beim Liechtenstein-Museum

Moderne Architektur bis 1918[Bearbeiten]

  • Wohnhaus Universitätsstraße 12, Architekt Otto Wagner, 1887

Moderne Architektur 1919 bis 1945[Bearbeiten]

Moderne Architektur 1946 bis 1989[Bearbeiten]

Moderne Architektur 1990 bis heute[Bearbeiten]

  • Hörsaalzentrum, Universiätscampus Altes AKH, Alserstraße 4, Architekten Ernst Kopper und Johannes Zeininger,
  • Bar Halbestadt, Stadtbahnbogen 155, Architekt Oliver Groh, 1998
  • Wohnen am Dach, Spitalgasse 25, Architekt Heinz Lutter, 2003
  • Wohnhaus Boltzmanngasse 24-26, Architekt Rüdiger Lainer, 2003
  • Haus der Forschung, Sensengasse 1, Architekten Mascha & Seethaler, Neumann & Partner, 2006
  • Wohnbau Spittelauer Lände, Spittelauer Lände 10, Architekten Zaha Hadid Architects, Gunther Koppelhuber, Woody K.T.Yao, Patrick Schuhmacher, Markus Dochantschi, 2006

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

  • Pizzeria Candis: Schlickgasse 5, 1090 Wien (Nähe Sigmund-Freud-Museum). Gutes und günstiges italienisches Lokal. Homepage

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Ausgehen[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]