Wien

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Wien ist eine große Stadt, die wir in Stadtteilartikel aufgeteilt haben. Dort gibt es evtl. genauere Informationen und umfangreichere Listen!

Wien
Wiener Hofburg
Lage
Lage von Wien
Wien
Wien
Kurzdaten
Bevölkerung: 1.651.437 (2006)
Fläche: 414,90 km²
Höhe über NN: 172 m (Stadtzentrum)
Koordinaten: 48° 12' 31" N, 16° 22' 21" O
Vorwahlnummer: 01
Website: offizielle Website von Wien
Im Notfall
Notruf: 112
Polizei: 133
Feuerwehr: 122
Notarzt: 144 (Rettung)

Wien, ist die Hauptstadt Österreichs und liegt an der Donau und am Übergang von den östlichsten Ausläufern der Alpen zur Pannonischen Tiefebene. Wien hat ca. 1,8 Millionen Einwohner wobei ca. 140,000 davon nur mit Zweitwohnsitz gemeldet sind, meist Studenten. Wien ist zugleich auch ein Bundesland, das komplett von Niederösterreich umschlossen ist.

[bearbeiten] Stadtteile

Karte

[bearbeiten] Hintergrund

Wien ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Österreichs, obwohl die Stadt geografisch nicht in der Mitte des Landes, sondern weit östlich davon liegt. Diese Lage machte Wien Jahrhunderte lang zum natürlichen Zentrum des Habsburger Reiches, zu dem bis 1918 u. a. Tschechien, die Slowakei und Ungarn gehörten. Seit Ende 2007 sämtliche Grenzkontrollen zwischen diesen Ländern und Österreich weggefallen sind, wird der Lagevorteil Wiens wieder besonders deutlich. Gemeinsam mit Bratislava und den angrenzenden Gebieten von vier Staaten wurde die Europaregion Centrope gegründet, der überdurchschnittliche Wachstumschancen zugeschrieben werden.

Wien-Reisen werden von Touristen aus vielen Ländern unternommen: Rund 60 % der Gäste sind fremdsprachig, rund 80 % kommen aus dem Ausland. Unter den ausländischen Gästen rangieren Deutsche seit Jahrzehnten auf Rang 1. Viele von ihnen sind Stammgäste der Wiener Kultur- und Eventszene und kommen fast jedes Jahr in die Stadt. Aus dem nahen Ausland sind weiters vor allem italienische Gäste zu erwähnen, die es aus Norditalien nicht weit nach Wien haben. Besonders gern werden internationale Kongresse in Wien veranstaltet.

Die Bundeshauptstadt ist Sitz des Nationalrats und des Bundesrats, des Bundespräsidenten, der Bundesregierung, der Zentralbehörden des Bundes, der diplomatischen Vertretungen anderer Staaten sowie internationaler Organisationen wie der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) und der internationalen Atomenergiebehörde IAEA sowie diverser Dienststellen der UNO (UNO-City, dritte UNO-Stadt). Die Altstadt wurde 2001 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

[bearbeiten] Geschichte

[bearbeiten] Kultur

[bearbeiten] Klassische Konzerte

Wiener Hofburg Orchester

Das Wiener Hofburg Orchester veranstaltet klassische Konzerte in den Sälen der Wiener Hofburg. Das Programm setzt sich aus bekannten Melodien der Walzer- und Operettenmusik von Johann Strauss, Emmerich Kalman und Franz Léhar sowie Opernarien und Duetten von Wolfgang Amadeus Mozart zusammen. Das Orchester besteht aus 36 professionellen Orchestermusikern und 6 internationalen Gesangssolisten unter der Leitung des Dirigenten Gert Hofbauer. Die Konzert-Saison dauert von Mai bis Dezember. Am Abend des 31. Dezembers sowie am 1. Jänner jedes Jahres veranstaltet das Hofburg Orchester seine traditionellen Silvester- und Neujahrskonzerte.

[bearbeiten] Klima

[bearbeiten] Anreise

[bearbeiten] Flugzeug

Wiens internationaler Flughafen, Wien-Schwechat, liegt ca. 20 km südöstlich von Wien. Die gute Verkehrsanbindung in die Stadt macht die Anreise per Flugzeug sehr angenehm.

Als zweiter Flughafen Wiens dient der Flughafen von Pressburg (Bratislava), der über direkte Buslinien mit Wien verbunden ist und insbesondere von Billigfluglinien angesteuert wird.

Verkehrsanbindungen vom Flughafen Wien-Schwechat:

[bearbeiten] PKW, Taxi

Fahrtroute Autobahn A4 Wien –> Flughafen Schwechat, Abfahrt Flughafen (ca. 25 Minuten Fahrtzeit). Je nach Tageszeit ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus zu rechnen.

Fährt man mit dem Taxi zum Flughafen oder in die Stadt, empfiehlt es sich ein Flughafentaxi zu bestellen, da diese einen Pauschalfahrpreis anbieten, der ca. 1/3 günstiger als der Normalpreis ist. Jedenfalls gilt: Fahrpreis im Vorhinein festlegen! Eine Alternative zum Taxi ist die Miete eines Wagens mit Chauffeur (z.B. c+k airportservice: ca. 29 €, telefonische Reservierung notwendig)

[bearbeiten] Flughafenschnellbahn

Vom Flughafen Wien zum Bahnhof Wien Mitte in ca. 25 Minuten Fahrzeit, dann weiter über Wien Praterstern Richtung Wien Florisdorf.

Verkehrt im Halbstundentakt, Verkehrszeiten: 05:00-00:00, zwischen 7. Juni und 14. September rund um die Uhr. Kosten insgesamt: 3,60 € (2 Zonen, Stand 07/2009). Mit diesem Ticket kann man dann die Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von Wien fortsetzen. Wenn man nur bis Wien Zentralfriedhof fährt, ohne in andere Wiener Verkehrsmittel umzusteigen, oder bereits einen anderen Fahrschein für Wien (zB Wien-Karte) hat, muss man nur EUR 1,80 zahlen. Die Flughafenschnellbahn stellt die günstigste Möglichkeit dar, in die Stadt oder zum Flughafen zu gelangen. Achtung: Die Ausschilderung am Flughafen lenkt den Passagierstrom zum teureren CAT. Richtung Flughafen werden die Züge mit S7 bezeichnet und teilweise nur mit ihrer Endstation Wolfsthal ausgezeichnet. Richtung Wien Mitte fahren die Züge meistens als S8 mit angeschriebener Fahrtrichtung Wien Floridsdorf, manchmal auch als S2. Nicht verwirren lassen.

[bearbeiten] CAT - City Airport Train

Fährt ohne Zwischenhalte zum Bahnhof Wien Mitte (ca. 16 Minuten Fahrtzeit).

Züge fahren im Halbstundentakt, Kosten: 9 € (Stand: 04/2007), ermäßigte Rückfahrkarten und ermäßigte Online-Tickets. Der seit Dezember 2003 eröffnete CAT ist die schnellste Verbindung zwischen Stadt und Flughafen (allerdings nur ca. 5-10 Minuten schneller als die S7. Ob dies die 5 EUR-Preisdifferenz rechtfertigt, liegt im Ermessen jedes Reisenden).

Das Einchecken inkl. Gepäckaufgabe am CAT-Terminal Bahnhof Wien Mitte ist - zur Zeit nur bei Star Alliance und Air Berlin- bzw. Niki-Flügen - bereits 24 Stunden vor Abflug möglich.

[bearbeiten] Bus Vienna AirportLines

Betreiber: ÖBB-Postbus

Fahrtziele:

  • Linie 1183: Wien Kaisermühlen (UNO-City) - Wien Kagran (ca. 45 Minuten Fahrzeit, alle 60 Min.)
  • Linie 1187: Wien Südbahnhof (20 Minuten Fahrzeit) - Wien Westbahnhof (ca. 40 Minuten Fahrzeit, alle 20-30 Min.)
  • Linie 1273: Wien Morzinplatz/Schwedenplatz (ca. 20 Minuten Fahrzeit, alle 30 Min.)

Kosten: 6 € (Stand: 8/2005), ermäßigte Rückfahrkarten, Ermäßigungen für Besitzer einer ÖBB-Vorteilscard oder Wien-Karte. Kaum langsamer als der CAT und lange Betriebszeiten.

[bearbeiten] Lokale Busse

Betreiber: ÖBB-Postbus

Die Busse der Linien 373 und 572 verbinden den Flughafen mit dem Bahnhof und der U-Bahn-Station Simmering, verkehren ohne Taktfahrplan und sind nur für diejenigen interessant, die in den äußersten Südosten Wiens (Simmering, Kaiserebersdorf) oder von Simmering aus mit der S-Bahn weiterfahren wollen. Fahrtkosten: Wie bei der Schnellbahn EUR 3,60, Weiterfahrt mit anderen Verkehrsmitteln in Wien ist möglich. Wer schon einen Fahrschein für Wien hat, bezahlt nur EUR 1,80. Fahrtdauer ca. 20 Min.

[bearbeiten] Öffentlicher Verkehr

Ein Einzelfahrschein kostet 1,80 €. Mit diesem ist die Fahrt in eine Richtung bis zur Erreichung des Ziels innerhalb der Stadtgrenze möglich.

("Gilt für eine Fahrt von Fahrtbeginn bis Fahrtziel innerhalb einer Zone. Sie können beliebig oft umsteigen, dürfen aber nicht im Kreis fahren, die Fahrt unterbrechen, zurück fahren oder eine Zonengrenze überschreiten (außer Sie zahlen für eine weitere Zone). Auch als Streifenkarten für 4 Fahrten erhältlich." [1])

Für Wienbesucher empfiehlt sich die 8-Tage-Streifenkarte (28,80 €), bei der ein entwerteter Streifen eine Netzkarte für ganz Wien für eine Person am jeweiligen Kalendertag ist. Sie kann auch von mehreren Personen gemeinsam genutzt werden (z.B. zwei Streifen für zwei Personen, die gemeinsam unterwegs sind) und ist nicht an bestimmte Verkehrsmittel gebunden. Kinder unter 6 Jahren fahren gratis. Kinder unter 15 und Schüler österreichischer Schulen unter 19 fahren an Sonntagen und an schulfreien Tagen gratis. Interessant ist auch die "Wien-Karte", die am Tag des Kaufs und den drei folgenden als Fahrausweis gilt und gleichzeitig diverse Ermäßigungen bietet. Ab etwa 4 bis 5 Tagen Aufenthalt empfiehlt sich eine Wochenkarte, die allerdings immer nur ab Montag gültig ist.

Die U-Bahnen fahren ca von 5:00 Uhr bis 0:30 in der Nacht. Einige Bus- und Straßenbahnlinien fahren auch kürzer. Zwischen 1:00 Uhr und 4:30 fahren im Halbstundentakt Nachtbusse, am Wochenende auch häufiger. Auch dort gelten die normalen Fahrscheine und Tarife. Es gibt einen eigenen Nachtbusplan der Wiener Linien. Die S-Bahn fährt zwischen Floridsdorf und Meidling etwas länger als die U-Bahn, außerdem fährt sie zwischen 7. Juni und 14 September jede Nacht zwischen Flughafen und Floridsdorf alle 60 Minuten.

Informationsstellen der Wiener Linien gibt es zum Beispiel in der U-Bahnstation Westbahnhof.

[bearbeiten] Bahn

Es verkehren täglich Direktzüge oder direkte Kurswagen aus Amsterdam, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin, München, Zürich, Basel SBB, Straßburg, Moskau, (Kiev-)Lvov, Bratislava, Budapest, Prag, Laibach, Zagreb, Rijeka, Belgrad, Bukarest, Sofia, Venedig, Mailand, Rom usw.

Züge aus bzw. nach Westeuropa fahren den Westbahnhof bei der Mariahilfer Straße, der wichtigsten Einkaufsstraße Wiens, an bzw. von dort weg. Der Bahnhof wird restauriert und überbaut und ist daher teilweise Baustelle. Vom Bahnhof ist man mit der U-Bahn-Linie U3 in 10 Minuten im Zentrum (U3 Richtung Simmering); mit der Linie U6 gelangt man in den Norden und Süden Wiens. Richtung Schönbrunn und Hietzing nimmt man die Straßenbahnlinie 58 beim Ausgang Richtung äußere Mariahilfer Straße. Wenn das Ziel in Wien an der U-Bahn-Linie U4 liegt, verlässt man den Zug nach Möglichkeit bereits beim Bahnhof Wien Hütteldorf, wo man direkt zur U4 wechseln kann. Transitreisende gelangen vom Westbahnhof per Linienbus zum Flughafen Wien. Wer zum Südbahnhof will, nimmt die direkte Straßenbahnlinie 18.

Der Südbahnhof, Ziel von Zügen aus Süden, Osten und Norden, ist nur mehr wenige Monate benützbar. Er wird 2009 demoliert und ab 2013 durch den neuen Hauptbahnhof ersetzt. Vom Südbahnhof fährt die Straßenbahnlinie D (Richtung Nußdorf) in 10 Minuten direkt zum Ring (Stadtzentrum). Im Untergeschoß des Südbahnhofes bleiben die Schnellbahnzüge der so genannten Schnellbahn-Stammstrecke Richtung Meidling und Richtung Wien Mitte, Praterstern und Floridsdorf stehen. Mit der Autobuslinie 13A gelangt man direkt in die Bezirke 4, 5, 6, 7 und 8. Zum Westbahnhof nimmt man die Straßenbahnlinie 18. Fährt man mit ihr nur eine Haltestelle, ist man bei der Station Südtiroler Platz der U-Bahn-Linie U1. Will man vom Zug in die Linie U6 wechseln, um z.B. zum Westbahnhof zu gelangen, verlässt man den Zug von Süden kommend bereits im Bahnhof Wien Meidling; Ähnliches gilt für die Züge der Nord- und Ostbahn, bei denen man schon in Wien Simmering aussteigen und mit der U3 weiterfahren kann.

2009–2013 werden die meisten Züge, die bisher zum Südbahnhof verkehren, (nur bis) zum Bahnhof Wien Meidling fahren. Ins Stadtzentrum gelangt man von dort mit den Linien U6 (Richtung Floridsdorf; bis zum Westbahnhof) und U3 (Richtung Simmering) vom Westbahnhof zum Stephansplatz usw. Auch vom Südbahnhof gelangt man per Linienbus zum Flughafen Wien.

[bearbeiten] Bus

[bearbeiten] Auto und Motorrad

  • Wiener Stadtautobahnen (Südosttangente A23, Donauuferautobahn A22, Nordbrücke)

Sind ebenso wie die Überlandautobahnen vignettenpflichtig! Es gibt Autobahnvignetten für 10 Tage, 2 Monate und 1 Jahr (14 Monate)

Die A23 Südosttangente ist eine der meistbefahrenen Straßen Europas und wochentags im Berufsverkehr (8-10 Uhr, 16-18 Uhr) nicht zu empfehlen.

Auf der A22 Donauuferautobahn wird im Kaisermühlentunnel (Bereich Alte Donau) mittels Streckenradar ("Section Control") die Geschwindigkeit überwacht, d.h. es wird jedes Fahrzeug am Tunneleingang und am Ausgang fotografiert und die gefahrene Geschwindigkeit auf dieser Strecke berechnet. Unbedingt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h einhalten! Häufig wird die Geschwindigkeitsbeschränkung dort auf 60 km/h gesenkt und auch kontrolliert.

  • Kurzparkzonen (Parkraumbewirtschaftung)

In den Bezirken 1-9 und 20 ist an Werktagen Kurzparkzone und zwar von 9-22 Uhr. Die Kurzparkzonen gelten nicht an Sonn- und Feiertagen, am Samstagen. In Teilen des 15. Bezirks (nähe der Stadthalle) ist täglich von 18-23 Uhr Kurzparkzone (außer Juli und August). Ausnahmen sind Geschäftsstraßen in denen abweichende lokal beschilderte Regelungen gelten (im Allgemeinen Mo-Fr zB nur bis 18 Uhr, dafür auch samstags) Homepage der Stadt Wien zum Thema Kurzparken Gelten nicht für Motorradfahrer > Kostenlose Benützung, auch ganztags (rein rechtlich müsste aber auch mit einspurigen Fahrzeugen nach zwei Stunden weggefahren werden). Parkscheine in Zigaretten-/Zeitungsgeschäften und Bezirksämtern. 1 Stunde parken kostet z.Z. 1,20 (2008) maximal 2 Stunden sind möglich.

  • Parken

In der Innenstadt (1. Bezirk innerhalb der Ringstraße) wochentags nur bedingt zu empfehlen (Parkplatznot! Teuer!) Entweder die gutliegenden Tiefgaragen benutzen (teilweise sehr teuer!) oder in einem Außenbezirk (10. bis 19., 21. bis 23. Bezirk) parken und auf öffentliche Verkehrsmittel (U-Bahn, Straßenbahn, Citybus) umsteigen. Achten sie bei der Wahl ihres Hotels/Unterkunft auf einen inkludierten Parkplatz oder suchen sie eine Unterkunft außerhalb der Parkraumbewirtschaftungszone.

[bearbeiten] Schiff

Per Schiff kann man von Budapest, Bratislava und [[Krems] nach Wien reisen. Der so genannte Twin City Liner legt die Strecke von Bratislava dreimal pro Tag in nur 90 Minuten zurück, wobei man direkt im Stadtzentrum (Schwedenplatz U1, U4) ankommt, und eignet sich auch gut für Exkursionen in die Hauptstadt der Slowakei (Fahrtdauer 75 Minuten; 15 bis 25 Euro je Strecke). Daneben gibt es Tragflügelboote einer slowakischen und ungarischen Reederei, die bei der Reichsbrücke starten. In Westeuropa werden Donaukreuzfahrten bzw. Rhein–Main–Donau-Fahrten nach Wien angeboten. Eigner privater Schiffe bzw. Boote ankern am besten in der Marina Wien nahe der U-Bahn-Station Stadion der Linie U2 und des Hilton Vienna Danube Hotels.

[bearbeiten] Mobilität

Traditioneller Fiaker
Traditioneller Fiaker

[bearbeiten] Auto

Auto: Prinzipiell ist in Wien selbst ein Auto nicht notwendig. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr dicht und praktisch jeder Ort ist innerhalb einer dreiviertel Stunde von überall zu erreichen. In den Bezirken 1-9, 20 und Teilen des 15. Bezirks (rund um die Stadthalle) gilt Parkraumbewirtschaftung, d.h. dass alle diese Bezirke zur Gänze Kurzparkzonen sind. Es ist nicht ratsam, ohne Parkschein (in Trafiken erhältlich) zu parken, die Frequenz der "Parksheriffs", die in diesen Zonen patroullieren, ist außerordentlich hoch. Für Ausflüge in die nähere Umgebung Wiens bietet sich ein Auto jedenfalls an, wenn das Ziel nicht mit der Schnellbahn (Verkehrsverbund Ostregion - VOR) erreichbar ist.

[bearbeiten] Straßenbahn / Bus

Wien verfügt über ein dichtes Netz von Straßenbahnen und Bussen. Es gelten die selben Fahrscheine wie auf den UBahnen.

[bearbeiten] U-Bahn

Wiener U-Bahn
Wiener U-Bahn

Es gibt fünf U-Bahn Linien in Wien – U1, U2, U3, U4 und U6. Derzeit gibt es keine U5 Linie.

U1 (Süd-Nord-Richtung) 
Reumannplatz - Keplerplatz - Südtiroler Platz - Taubstummengasse - Karlsplatz - Stephansplatz - Schwedenplatz - Nestroyplatz - Praterstern (Wien Nord) - Vorgartenstraße - Donauinsel - Kaisermühlen (Vienna International Centre) - Alte Donau - Kagran - Kagraner Platz - Rennbahnweg - Aderklaaer Straße - Großfeldsiedlung - Leopoldau
U2 (Süd-Nord-Richtung) 
Karlsplatz - Museumsquartier - Volkstheater - Rathaus - Schottentor - Schottenring - Taborstraße - Praterstern (Wien Nord) - Messe Prater - Krieau - Stadion (Fortsetzung nach Aspern, 22. Bezirk, in Bau)
U3 (West-Ost-Richtung) 
Ottakring - Kendlerstraße - Hütteldorfer Straße - Johnstraße - Schweglerstraße - Westbahnhof - Zieglergasse - Neubaugasse - Volkstheater - Herrengasse - Stephansplatz - Stubentor - Landstraße (Wien Mitte) - Rochusgasse - Kardinal-Nagl-Platz - Schlachthausgasse - Erdberg - Gasometer - Zippererstraße - Enkplatz - Simmering
U4 (Südwest-Nord-Richtung) 
Hütteldorf - Ober St. Veit - Unter St. Veit - Braunschweiggasse - Hietzing (Zoo) - Schönbrunn - Meidling Hauptstraße - Längenfeldgasse - Margaretengürtel - Pilgramgasse - Kettenbrückengasse - Karlsplatz - Stadtpark - Landstraße (Wien Mitte) - Schwedenplatz - Schottenring - Roßauer Lände - Friedensbrücke - Spittelau - Heiligenstadt
U6 (Süd-Nord-Richtung) 
Siebenhirten - Perfektastraße - Erlaaer Straße - Alterlaa - Am Schöpfwerk - Tscherttegasse - Philadelphiabrücke - Niederhofstraße - Längenfeldgasse - Gumpendorfer Straße - Westbahnhof - Burggasse Stadthalle - Thaliastraße - Josefstädter Straße - Alser Straße - Michelbeuern - Währinger Straße Volksoper - Nußdorfer Straße - Spittelau - Jägerstraße - Dresdner Straße - Handelskai - Neue Donau - Floridsdorf

Das U-Bahn-Netz wird von den Wiener Linien (http://www.wienerlinien.at) betrieben und ist mit allen Fahrscheinen des Verkehrsverbundes Ostregion, die in dessen Kernzone 100 gelten, benützbar.

[bearbeiten] S-Bahn

Schnellbahnlinien verbinden regionale Ziele mit Wien. Bei einigen Linien tragen die Züge Liniensignale je nach Fahrtrichtung unterschiedlich. Am dichtesten sind die Intervalle (3–10 Minuten) auf der so genannten "Stammstrecke" quer durch Wien, von Wien Floridsdorf (U6, 21. Bezirk) über Wien Praterstern (U1, U2, 2. Bezirk), Wien Mitte (U3, U4, 3. Bezirk), Südbahnhof und Südtiroler Platz (U1, 4./10. Bezirk) nach Wien Meidling (U6, 12. Bezirk).

Man fährt mit der Schnellbahn ins Umland Wiens; unter anderem:

  • von Wien Franz-Josefs-Bahnhof oder Heiligenstadt (U4, S45) nach Tulln an der Donau (Egon-Schiele-Museum)
  • von der "Stammstrecke" aus (Zug Richtung Gänserndorf) nach Straßhof an der Nordbahn (Eisenbahnmuseum)
  • von Wien Praterstern oder Wien Mitte aus (Zug Richtung Wolfsthal) nach Carnuntum (Archäologischer Park)
  • von der "Stammstrecke" aus (Zug Richtung Wiener Neustadt) nach Perchtoldsdorf, Mödling und Gumpoldskirchen (Heurige am südlichen Wienerwald) und nach Baden bei Wien (Thermalbad)

In Wien sind die Schnellbahnzüge mit allen Fahrscheinen des Verkehrsverbundes Ostregion (VOR) oder der Wiener Linien für die Kernzone 100 benützbar. Wer Ziele im Umland ansteuert, ermittelt auf dem VOR-Netzplan in der Abfahrtsstation die Anzahl der aufzuzahlenden Außenzonen und entwertet auch diese auf dem Fahrschein vor dem Einsteigen.

[bearbeiten] Zu Fuß

Vieles ist auch zu Fuß einfach erreichbar und Spaziergänge in der Stadt oder in einem der Parks und Gärten sind sehr zu empfehlen. Insbesondere im historischen Stadtzentrum (1. Bezirk) und in den Bezirken 4 bis 9 geht man (allenfalls nach Anfahrt per U-Bahn) am besten zu Fuß: Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche laden dazu ein.

Zu längeren Spaziergängen sind die Ufer der Alten Donau (21./22. Bezirk), der Prater (2. Bezirk), der Lainzer Tiergarten (13. Bezirk) und der Wienerwald (14., 16.–19. und 23. Bezirk) - dort muss man mit Steigungen in der Hügellandschaft rechnen - sehr zu empfehlen, ebenso die Lobau (22. Bezirk) als Teil des Nationalparks Donauauen. Südlich von Wien findet man den Schlosspark von Laxenburg mit großem englischen Landschaftsgarten.

[bearbeiten] Rad

Touristen können für 2 € pro Tag eine Citybikecard erwerben und damit die öffentlichen Fahrräder von Citybike benutzen. Weiters stehen Radverleihe bereit. Radwege und Radrouten erleichtern das Genussradeln.

In der U-Bahn darf das Fahrrad außerhalb der Verkehrsspitzenzeiten mitgenommen werden (Halbpreisfahrschen für das Rad lösen!), in der S-Bahn (Schnellbahn) den ganzen Tag über, in den städtischen Straßenbahnen und Autobussen nicht.

Wer von weiter her mit dem Rad nach Wien kommen will, nimmt den Donauradweg, der von Passau über Wien bis Hainburg den Strom entlang verläuft. Dieser Radweg ist einer der meistbefahrenen Europas. Auch einzelne Etappen des Weges, etwa durch die Wachau, den schönsten Teil des österreichischen Donautals, lohnen sich. Vom Donauradweg zweigt unterhalb von Wien ein Radweg zum Neusiedler See, einem großen Steppensee im Burgenland an der Ostgrenze Österreichs, ab. Seit die Schengengrenzen weiter ostwärts verlaufen, kann man den ganzen See ohne Grenzkontrollen umrunden.

Mountainbiker finden einschlägige Routen im Wienerwald und in den Wiener Alpen.

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die Wien-Karte (ca.18,50 Euro), mit der man 72 Stunden lang sämtliche öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann und (unterschiedlich hohe) Ermäßigungen bei den Eintrittspreisen der Museen, Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen, usw., erhält, kann in Hotels, der Tourist-Info (Albertinaplatz) oder an den Verkaufsstellen der Wiener Linien erworben werden. Sie lohnt sich aber nur, wenn man auch mehrere der ermäßigten Sehenswürdigkeiten besichtigen will. Auch sollte man prüfen, ob die Ermäßigungen nicht auch anderweitig zu erhalten sind. Beispielsweise hätte ich auf die bereits günstigere Kombikarte Wiener Riesenrad und Tiergarten Schönbrunn laut Auskunft der Verkäuferin am Riesenrad keinen zusätzlichen Rabatt bekommen. Hingegen galt der Rabatt für die ebenfalls schon günstigere Kombikarte Tierpark, Palmenhaus und Wüstenhaus. Wer in erster Linie Mobil sein will, dem sei die Wochenkarte der Wiener Linien nahegelegt. Mit dieser kann man sieben Tage für 14,-€ im gesamten Tarifgebiet 100 fahren. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass die Karte immer für eine Kalenderwoche gilt.

Stephansdom
Stephansdom
Schloß Schönbrunn
Schloß Schönbrunn
Prater Riesenrad
Prater Riesenrad
  • Stephansdom - Am besten erreichbar mit den U-Bahnlinien U1 und U3 Station Stephansplatz.
  • Burgtheater
  • Hundertwasserhaus - Das Hundertwasserhaus ist eines der weltweiten Häuser, die vom Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurden. Es wurde 1985 gebaut. Hundertwasser hat es im Auftrag der Stadt Wien als kommunale Wohnanlage entworfen, die normale Mietwohnungen beinhaltet. Lage: Ecke Kegelgasse / Löwengasse, 3. Bezirk. Zu erreichen vom Schwedenplatz (U-Bahn-Linien U1, U4) oder Teilen der Ringstraße mit der Straßenbahn-Linie 1.
  • Belvedere - Barocke Parkanlage mit zwei Schlössern. Im 18. Jahrhundert erbaut (vom Architekten Johann Lucas von Hildebrandt, im Auftrag des Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen) beherbergen die Schlösser heute Museen mit Kunstsammlungen von Weltrang (vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst). Im Park lädt auch ein botanischer Garten mit teils exotischen Pflanzen zum Spazieren ein. Lage: 3. Bezirk, zwischen Schwarzenbergplatz und Südbahnhof
  • Hofburg - Sitz des Bundespräsidenten, beherbergt in einem anderen Gebäudeteil auch die Nationalbiliothek. Lage: 1. Bezirk, an der Ringstraße im Bereich Heldenplatz, Nähe Station Volkstheater und Herrengasse (jeweils U3). Besichtigung der Privatgemächer (Kaiserappartements) von Kaiser Franz Joseph I. und seiner Gattin, der Kaiserin Elisabeth. Kaiserliches Tafel- und Küchengerät ist in der Silberkammer zu sehen. Sehenswert ist auch die Schatzkammer mit den Kronjuwelen.
  • Kunsthistorisches Museum - Das Museum zählt zu den zehn bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Seine Gemäldegalerie zeigt Meisterwerke von Dürer, Rubens, Tizian, Velazquez sowie die weltgrößte Bruegel-Sammlung. Sehenswert ist auch die Ägyptisch-Orientalische Sammlung, die Antikensammlung und das Münzkabinett. Geöffnet täglich außer Montag von 10-18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr (außer Münzkabinett bis 18 Uhr).
  • Museumsquartier - befindet sich am östlichen Rand des 7. Bezirks gegenüber von Kunst- und Naturhistorischem Museum, einst "kaiserliche Hofstallungen", dann Messepalast und nun Museumsquartier. Es beherbert mit einem Schwerpunkt auf dem 20. und 21. Jahrhundert mehrere Institutionen wie das Leopold Museum und das Museum moderner Kunst (Mumok, http://www.mumok.at), teilweise sind diese auch kostenlos zugänglich (zB Quartier 21). Der Innenhof lädt besonders im Sommer zum Verweilen ein und bietet auch einen kostenlosen Internetzugang über WLAN. Homepage Museumsquartier
  • Naturhistorisches Museum - Zu den bedeutensten Ausstellungsstücken zählt die ca. 25.000 Jahre alte "Venus von Willendorf" und ein Stückchen Mondgestein; Web: [2]
  • Pathologisch - anatomisches Museum (Narrenturm, [3]) Der so genannte Narrenturm wurde 1784 unter Kaiser Josef II als psychiatrisches Krankenhaus erbaut. Im Narrenturm befindet sich das genannte Museum mit vielen Präparaten und Schauobjekten. Adresse: Altes Allgemeines Krankenhaus, Spitalgasse 2. Der Zugang zum Narrentrum befindet sich in der Van-Swieten-Gasse, jedoch kann man auch durch die Höfe des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses via Spitalgasse den Narrenturm erreichen)
  • Ring (Ringstraße) - Umschließt, weitgehend der früheren Stadtmauern folgend das Stadtzentrum (1. Bezirk, "Innere Stadt"). Entlang der rund 4 km langen Ringstraße ist eine Vielzahl historischer Bauwerke zu finden: die beiden großen klassizistischen Museen (siehe oben), Rathaus, Parlament, Burgtheater, Universität, Urania, Staatsoper etc.. Am Ring liegen auch einige große Parkanlagen (Stadtpark, Burggarten, Volksgarten, Rathauspark). Bei einer Fahrt mit der Straßenbahnlinie 1 oder 2 auf dem Ring (Beginn an der Haltestelle Schottenring) bekommt man auch bei Schlechtwetter in kurzer Zeit einen schönen Eindruck von diesen Bauten.
  • Schatzkammer - befindet sich in einem Teil der Hofburg
  • Schloss Schönbrunn - Barockes Weltkulturerbe mit weitläufiger Gartenanlage. Interessante Führungen über die Kaiserfamilie im Schloß. Der prächtige Garten ermöglicht ausgedehnte und erholsame Spaziergänge.
  • Staatsoper - Nähe Karlsplatz, an der Ringstraße
  • Gasometer (U-Bahn Station Gasometer Linie U3, Die Gasometer sind vier ehemalige Gasspeicher des städtischen Gaswerkes Wien-Simmering, welches 1896 im Einfluss der historischen Ziegel-Industriearchitektur errichtet wurde. Sie zählen zu einer der größten Gasometer ihrer Art auf dem Europäischen Kontinent und wurden nach ihrer Außerbetriebnahme aufwendigst revitalisiert. Die vier Architekten Jean Nouvel, Coop Himmelblau, Manfred Wehdorn und Wilhelm Holzbauer entwarfen eine eigene Stadt in der Stadt innerhalb der historischen Gasometer-Ziegelaußenhülle und füllten diese mit Wohnungen, Büros, einem Einkaufszentrum, einem Kino, einer Veranstaltungshalle für Konzerte und einem Studentenwohnheim. Besonders für Architekturinteressierte zu empfehlen. (Es werden Führungen von Architektur- und Technikexperten für Besucher angeboten).

Insgesamt verfügt Wien über mehr als 300 Museen und Sammlungen.

Wer die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten lieber selbständig erkunden möchte, kann auf verschieden Angebote von Audiostadtführungen zugreifen. Es gibt diese Audioguides als zu bezahlenden Download für den eigene iPod oder mp3-Player, oder wer keine eigene Hardware besitzt oder Downloads zu umständlich findet, kann sich einen Audioguide auch online ausleihen. In diesem Fall wird der Audioführer an die Wiener (Hotel)-Adresse zugesendet!

[bearbeiten] Aktivitäten

Als erste Annäherung an das historische Wien ist es ratsam, eine Fahrt mit einer der "Ringlinien" zu unternehmen. Besonders sehenswert sind die historischen Gebäude und Parks links und rechts der Prachtstraße aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Fahrt einmal rundherum dauert etwa eine halbe Stunde. Die Straßenbahnlinien 1 und 2 fahren jedoch seit Oktober 2008 nicht mehr eine Runde entlang der gesamten Ringstraße rund um den 1. Bezirk, sondern nur noch eine Teilstrecke und dann jeweils in Außenbezirke, da sich dies als verkehrstechnisch zweckmäßiger erwiesen hat.

Die Linie 1 ist aber nach wie vor interessant, da sie heute im Innenstadtbereich in beide Richtungen ab Oper/Karlsplatz über die westliche Ringstraße fährt, wie bisher weiter über den Franz-Josefs-Kai beim Donaukanal, anschließend vorbei am Hundertwasserhaus und weiter in den Prater. Weiters gibt es die speziell für Stadtrundfahrten ausgerüstete "Vienna Ring Tram", welche eine komplette Runde fährt, für die jedoch ein Sondertarif gilt. Man kann die Ringrunde auch mit 1 & 2 fahren, dazu muß man bei "Kärnterring, Oper" von 1 auf 2 und am "Schwedenplatz" von 2 auf 1 umsteigen (wenn man gegen den Uhrzeigersinn fährt.)

[bearbeiten] Einkaufen

Zum Einkaufen in Wien empfehlen sich die folgende Einkaufsstraßen:

  • 1., Kärntner Straße (erreichbar mit U1, 1A, 2A, 3A) - tendenziell elegant und teuer
  • 1., Kohlmarkt (erreichbar mit U1, 1A, 2A, 3A) - Nobelmeile Wiens - Flagshipstores diverser sehr teurer und eleganter Marken
  • 3., Landstraßer Hauptstraße (erreichbar mit U3, 4A, 74A) mit Einkaufszentrum "Galeria" und einigen alteingesessenen Geschäften (Teller) [4]
  • 6. & 7., Innere Mariahilfer Straße (erreichbar mit U2, U3, 2A, 13A, 14A) - die Wiener Einkaufsstraße, die alles für den "Normalverbraucher" bietet
  • 7., Neubaugasse (erreichbar mit U3, 13A, 14A, 48A, 49) - viele kleinere Boutiquen, Second-Hand Stores (v.a. im Bereich zwischen Mariahilfer Straße und Burggasse)
  • 12., Meidlinger Hauptstraße (erreichbar mit S-Bahn, U4, U6, WLB, 62)
  • 15., Äußere Mariahilfer Straße (erreichbar mit U3, U6, 5, 6, 9, 18, 52, 58) - der außerhalb des Gürtels gelegene Teil der Mariahilfer Straße zieht seit kurzem auch internationale Ketten an

Im 1. Bezirk lohnt es sich auch immer, in den Seitengassen zu stöbern!

[bearbeiten] Küche

Sachertorte
Sachertorte
Wiener Schnitzel
Wiener Schnitzel

Essen: Ob 5-Sterne-Restaurant, Gasthaus, Beisl oder Würstelstand - das Gastronomieangebot ist in Wien umfassend und trotz eines Teuerungsschubs nach der Einführung des Euros im europäischen Vergleich sehr günstig. Besonders zu empfehlen sind die Wiener Kaffee- und Gasthäuser, in denen neben einer großen Auswahl an Kaffee auch typische Wiener Küche angeboten wird.

Berühmt ist Österreich für seine Süßspeisen, wie z.B. die Sachertorte, der Kaiserschmarrn, der Germknödel oder die Palatschinken.

Die ausländische Küche ist durch viele Pizzerien, chinesische, griechische Restaurants, Sushi-Bars usw. vertreten. Auch die internationalen Fast-Food-Ketten wie McDonalds, Burger King, Starbucks und KFC findet man hier, ergänzt durch europäische Gegenstücke wie Schnitzel- und Kebabhäuser.

Trinken: Das Wiener Wasser ist - ein Unikum bei Großstädten - von höchster Qualität und kann bedenkenlos aus der Leitung getrunken werden. Es stammt aus zwei Hochquellen in den Alpen und wird kilometerweit über historische Wasserleitungen ins Stadtgebiet transportiert. In der Inneren Stadt und in den größeren Parks finden sich immer wieder Trinkwasserbrunnen. In den Wintermonaten werden diese jedoch aufgrund Vereisungsgefahr abgedreht. In diesem Fall kann man auf ein 16er-Blech zurückgreifen, dem Bier der letzten Wiener Großbrauerei.

[bearbeiten] Nachtleben

In Wien gibt es außerordentlich viele Möglichkeiten das Nachtleben zu genießen, zeichnet sich die Stadt doch durch eine der weltweit höchsten Dichte an Lokalen pro Einwohnern aus. Zur besseren Übersicht sind die Lokale in den jeweiligen Bezirksseiten unter "ausgehen" zu finden.

Saisonale Events:

Vor allem im Sommer sind auch die Events im Kursalon Hübner, den Gasometern und andere spezielle Events, wie das jährliche Donauinsel-Fest zu beachten.

Eine sehr empfehlenswerte Location im Sommer ist in jedem Fall der Rathausplatz, auf dem in den Monaten Juli und August täglich bei Einbruch der Dunkelheit Opernfilme (oder auch Operetten oder Konzerte) auf Großleinwand gezeigt werden, während man die Möglichkeit hat, an verschiedenen Ständen den ganzen Tag über Speisen und Getränke aus Wien und aller Welt zu probieren. Weitere Open-Air-Filmveranstaltungen, bei denen für das leibliche Wohlergehen gesorgt ist, gibt es unter anderem im Wiener Augarten, bei der Augarten-Porzellanmanufaktur, im Prater, in der Wiener Krieau und im Schloss Neugebäude in Simmering. Die "Strandbar Hermann" (U1 / U4 Schwedeplatz, bei der Urania) bietet im Sommer dank Sand und Sonnenliegen einen angenehmen Rahmen um einen netten Abend mit Freunden zu verbringen. Ebenfalls Open-Air findet man bei U4 Roßauer Lände die sogenannte "Summer Stage" - hier lässt sich unter freiem Himmel kulinarisches Programm genießen.

Da in Wien, im Vergleich zu anderen Grossstädten Europas, relativ spät ausgegangen wird (oft ist bis 1 oder 2 Uhr in der Früh nicht viel los und die Höhepunkte der Parties werden gegen 4 oder 5 erreicht), gibt es viele Möglichkeiten Afterparties zu besuchen. Dafür bieten sich zum Teil speziell dafür ausgerichtete Lokale, wie zum Beispiel das Robert Goodman (4., Rechte Wienzeile 23) oder das Studio 54 (1., Riemergasse 13) an. Öfters finden Afterparties auch im Empire Club (1., Rothgasse 9) statt.

Auch für Lesben, Schwule und Transgender hat Wien eine vielfältige Szene zu bieten, welche sich besonders im Bereich um den Naschmarkt (U4 Kettenbrückengasse, U4 Pilgramgasse) etabliert hat. Die Szene für Lesben befindet sich jedoch eher nicht dort; lustige Abende erlebt man im Camera Club (G-Spot) im U96 (Hot Stuff) und im Studio 54 (las chicas). Aktuelle Informationen dazu sowie Partytipps findet man auf gayboy.at [5] oder auf rainbow.at [6]

Auf Event-Homepages wie hauptstadt.at [7], oe4.com [8], cycamp.at [9], eventszene.at [10] und ubivo.de [11], können sich Nachtschwärmer einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen machen.

Zu den bekanntesten Clubs gehören der "Volksgarten" [12] und die "Passage" [13]. Von Hip-Hop über House wird hier szenekundigem Publikum viel bei gehobenen Eintrittspreisen (€ 10-15,-) geboten, die Türpolitik ist hart: auf gute Kleidung wird stets geachtet!

Alternatives Publikum findet sich z. B. im "FLEX" [14] sowie in der "Arena" [15]. In beiden Locations ist aufgrund des hohen Lärmpegels (enorme Musikanlagen) gratis Gehörschutz erhältlich.

Stets aktuelle Informationsquelle über Gastronomie- und Kulturaktivitäten in Wien ist www.onduty.info [16]. Angenehm: keine lästigen Werbebanner oder Popups. Praktisch: der interaktive Stadtplan von Wien.

Auch nett: www.kulturpfad.at [17] - Literatur, Musik und Kabarett-Seite für Wien.

[bearbeiten] Unterkunft

In einer Großstadt wie Wien ist das Angebot an Unterkünften entsprechend vielfältig. Das Angebot reicht von Luxus 5 Sternhotels vornehmlich am inneren Ring, bis zu Pensionen, Apartments und Jugendherrbergen. Gerade zu den Feiertagen, wie Ostern und Silvester, sowie zwischen Mai bis September kann die Suche für den Touristen mit eher geringeren Budget zu einem Albtraum werden. Die Reservierung sollte man daher möglich früh vornehmen.

siehe auch Stadtteilartikel.

[bearbeiten] Günstig

Für einen Jugendlichen oder Studenten mit zumeist schmalen Geldbeutel bieten sich für einen kurzfristigen Aufenthalt, neben der Jugendherberge wie hier z.B. direkt im Zentrum von Wien Jugendherberge - Myrthengasse bzw. Vienna City Hostel , auch eines der zahlreichen Kolpinghäuser an. Kolping-Wien. Backpacker finden Gleichgesinnte im wombats City Hostel.

Für den längeren Aufenthalt sollte man sein Glück in einer Wohngemeinschaft oder einem Studentenwohnheim versuchen.

[bearbeiten] Mittel

  • Austria Classic Hotel Wien, im Zentrum beim Wiener Prater, ist verkehrsgünstig gelegenen und besticht mit familiärer Gastlichkeit. Die zentrale Lage ermöglicht das Wiener Messe Gelände oder das Austria Kongress Center Vienna (UNO-City) in 10 Minuten zu erreichen. Die komfortablen, ruhig gelegenen Zimmer sind mit Dusche oder Badewanne, WC, Telefon, Kabel-TV, Safe und Minibar ausgestattet. Tel: +43-1-211300, Fax: +43-1-21130-72, Mail: info@classic-hotelwien.at
  • AllYouNeed Hotels, befinden sich in bester Innenstadt-Lage in Wien. Die komfortablen 3-Sterne-Saisonhotels sind vom 1. Juli bis 30. September geöffnet.Zwei moderne, nett gestylte Drei-Sterne-Quartiere mit Komfortausstattung, reichhaltiges Frühstücksbuffet, Fahrradstellplatz mit Werkzeug. 120 Zimmer in der Schiffgasse 12 (1020 Wien / 2. Bezirk) sowie 99 Zimmer in der Schäffergasse 2 (1040 Wien / 4. Bezirk) mit Autogarage.
  • Hollmann Beletage, Design & Boutique Hotel im Herzen der Wiener Altstadt. Sechzehn große bis sehr große Zimmer in einem sehr gepflegten, noblen Gründerzeithaus im Herzen der Wiener Altstadt bieten maximal 32 Gästen eine sehr persönliche Heimstätte.
  • Mercure Josefshof Wien, charmantes 4-Sterne-Hotel in der Innenstadt in einer ruhigen Gasse der Altstadt gelegen, befindet sich ganz in der Nähe von Rathaus, Parlament, Ringstraße, Hofburg, Museumsquartier, Burgtheater und Staatsoper., Tel.: 43 1 404 19, Mail: office@josefshof.com, Preise ab 99 EUR
  • Mercure Secession Wien, traditionelles 4-Stern-Hotel im Zentrum der Stadt gegenüber der Secession gelegen, Tel.: 43 1 588 38-0, h3532@accor.com, Preise ab 85 EUR
  • Boutique-Hotel Stadthalle, kleines familiengeführtes Boutique Hotel mit wunderschönem Garten, der zum Entspannen einlädt. Schöne, helle Zimmer, Westbahnhof, Schloss Schönbrunn und Mariahilferstraße in unmittelbarer Nähe. Zimmerpreise für Doppel mit Frühstück von € 93-135 Euro.

[bearbeiten] Gehoben

  • Hotel Am Parkring, Am Parkring 12, +43-(1)- 514 80-0 (fax: +43-(1)- 514 80-40), [19].  edit
  • Hotel Sacher, Philharmonikerstraße 4, +43/ (0)1/ 514 56 0 (, fax: +43/ (0)1/ 514 56 810), [25]. €286.  edit

[bearbeiten] Camping

Wikitravel hilft bei der Suche eines Campingplatzes in Wien mit der Liste der Campingplätze.

[bearbeiten] Lernen

[bearbeiten] Arbeiten

[bearbeiten] Sicherheit

Wien ist eine der sichersten Städte der Welt. Auch Frauen können sich rund um die Uhr in praktisch allen Stadtteilen bedenkenlos bewegen. Übergriffe auf Lesben, Schwule und TransGender-Personen kommen praktisch nicht vor und beschränken sich in der Regel auf verwunderte Blicke.

  • Es ist ratsam, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Frauen ist anzuraten, beim Gang zum Frühstücksbuffet im Hotel ihre Handtaschen nicht ohne Aufsicht zurückzulassen (Diebe buchen sich gelegentlich, bestens gekleidet und ausgestattet, in der Qualitätshotellerie ein und scheinen "über jeden Verdacht erhaben").
  • Gelegentlich ziehen während der Fahrt Bettler durch U-Bahn-Garnituren. Ihnen nichts zu geben ruft zumeist keine Aggressionen hervor.
  • Insbesondere bei des Deutschen Unkundigen geben sich immer wieder Kriminelle als Polizisten in Zivil aus und weisen auf Kopiergeräten erstellte Fantasieausweise vor. Sie sind darauf aus, bei "Drogenkontrollen" an Geldbörsen und Brieftaschen heranzukommen.
  • In der U-Bahn-Passage Karlsplatz besteht ein Treffpunkt für Punker, Drogenabhängige, Betrunkene, Menschen mit großen Hunden oder mit anderen Auffälligkeiten. Sie werden von der dortigen Polizeistation – auch mit Videokameras – überwacht und von Sozialdiensten betreut und sind für Passanten zumeist völlig ungefährlich.
  • In- und ausländische Obdachlose verbreiten regelmäßig die gut gemachte Stadtzeitung Augustin. Vom Kaufpreis, 2 €, verbleibt 1 € beim Verkäufer. Das Blatt bzw. seine Verkäufer sind unterstützenswert.
  • Bei der Abreise aus Wien per Flug bedenken Sie bitte den Zeitaufwand für die ausführlichen Sicherheitskontrollen, die Sie im Flughafen passieren müssen.

[bearbeiten] Gesund bleiben

[bearbeiten] Klarkommen

Gratis-Stadtpläne des WienTourismus sind zu erhalten:

  • in vielen Hotels,
  • in der Tourist-Info Wien am Albertinaplatz hinter der Staatsoper (U-Bahn-Station Karlsplatz U1, U2, U4, Ausgang Oper, täglich 9–19 Uhr, Tel. 24 555),
  • im Stadtinformationszentrum im Rathaus (Direkteingang vom Friedrich-Schmidt-Platz, U-Bahn-Station Rathaus U2, oder vom Arkadenhof des Rathauses, werktags 8–18 Uhr, telefonisch auch samstags 9–14 Uhr, Tel. 525 50) und
  • bei den Informationsstellen der Wiener Linien (z.B. U-Bahn-Station Westbahnhof U3, U6).

Es gibt eigene Stadtpläne für Lesben/Schwule/Bisexuelle/TransGender. Diese sind in der Rosa Lila Villa im 6. Bezirk, U-Bahn-Station Pilgramgasse U4, erhältlich. Große Faltpläne und Buchpläne sind in Buchhandlungen und einigen Tabak-Trafiken zu kaufen.

Offizielle Website des WienTourismus in 12 Sprachen: [29]

Offizielle Website der Stadtverwaltung mit interaktivem Stadtplan bis zu 1:1000: [30]

[bearbeiten] Botschaften, Konsulate

  • Die Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Prinz-Eugen-Strasse 7, +43–1–795 05 (, fax: +43–1–795 05–21), [31]. Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: von 9 bis 12 Uhr.  edit
  • Liste der Botschaften und Konsulate in Wien: [32]

[bearbeiten] Kommunizieren

Begrüßung: Ein herzliches "Grüß Gott" hat sicherlich nichts mehr mit dem tiefen Glauben der Österreicher zu tun, sondern ist eine der vielen liebgewonnen Traditionen. Auch als Gast - egal welcher Religion - kann man diesen Gruß daher verwenden. Will man den Wiener Nerv bei einer Begrüßung treffen, so verwendet man ein beherztes "Grüß' Sie!".

Um die Mittagszeit herrscht in vielen öffentlichen Gebäuden/Ämtern/etc. die Grußformel "Mahlzeit" vor. Diese hat nichts mit dem Essen zu tun, sondern dient dem Gruß in der Zeit von 11-14h.

Wien ist zwar eine Weltstadt, aber das goldene Wienerherz kann man im Prinzip nur dadurch gewinnen, wenn man sich wissentlich bemüht österreichische Bezeichnungen zu wählen. Bitte keine "Stullen", "rote Beete" oder "Weißweinschorle" ordern, das wird maximal mit einem Stirnrunzeln belohnt. Belassen Sie die Intonation ihrer Sprache und versuchen Sie sich mit den so fremd klingenden österreichischen Wörtern. Die Wiener werden es Ihnen mit einem Lächeln danken. Sie ahnen gar nicht wie schnell sich eine lustige Runde bildet, die ihnen versuchen wird das "rl" in "Sackerl" und "Mäderl" richtig aussprechen zu helfen. (Nicht wundern - genießen!)

Gewichtsangaben beim Einkauf von Wurst oder Käse werden in Dekagramm (1 Deka = 10 Gramm) getätigt.

Wien hat ein umfassendes Netz an gratis WLAN Hotspots: Liste freier Internetzugänge.

Aber auch die Begrüßung: "Servas" (mit einem lang gezogenen A) ist weit verbreitet,vor allem unter den jungen Wienern. Servas/Servus wird auch zum Abschied verwendet. Beliebt dafür ist auch das vertraute "Baba".

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[bearbeiten] Weblinks