Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

West Coast (Südafrika)

Aus Wikitravel
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der West Coast-Distrikt liegt in der Western Cape Provinz in Südafrika. Er liegt am Atlantik und erstreckt sich vom Bloubergstrand bei Kapstadt im Süden bis zum Namaqualand im Norden.

Regionen[Bearbeiten]

Die Wellen des Atlantiks brechen wild an den rauen Küstenabschnitten oder enden in einer seichten Brandung an den kilometerlangen weißen Sandstränden. Ihr Image als touristisches Stiefkind konnte die Westküste erfolgreich abschütteln. Vor allem weil sie noch nicht so überlaufen ist, erfreut sie sich immer größerer Beliebtheit.

Die Westküste und deren Hinterland sind touristisch weit weniger erschlossen als die Ostküste mit der bekannten Garden Route. Die Straßen schlängeln sich durch eine hügelige Dünenlandschaft, die im Frühjahr von einer wahren Blumenpracht übersäht ist.

Von Bloubergstrand Richtung Norden lädt die 1808 von dt Missionaren gegründete Siedlung Mamre mit ihren weiß verputzten, reedgedeckten Häusern zum ersten Stopp ein. In Darling sollte man eine Vorstellung des bekannten südafrikanischen Kabarettisten Pieter-Dirk Uys besuchen. Im Frühling (September/Oktober) zeigt sich der kleine Ort in einer herrlichen Blüte. Der Wildblumengürtel erstreckt sich entlang der Küste bis zum Orange River an der namibischen Grenze.

Langebaan hat sich zu einem beliebten Küstenferienort, auch für Südafrikaner, entwickelt. Das warme flache Wasser der Lagune bietet hervorragende Bedingungen für Wassersportler. Vor allem für Wind- und Kitesurfer ist die Lagune ein wahres Paradies. Im Strandloper Restaurant kann der Besucher frischen Fisch direkt am Strand genießen.

Der 32.500 Hektar große Westcoast National Park beginnt unmittelbar nach Ysterfontain und erstrecht sich bis nach Langenbaan. Er wurde 1985 zum Schutz des wertvollen Ökosystems der Region eingerichtet und zählt zu Südafrikas wichtigsten Feuchtbiotopen. Im August verbringen hier etwa 60.000 Zugvögel den heimischen Winter. Für viele einheimische Vögel ist die Lagune Brut- und Aufzuchtstätte. Insgesamt wurden bisher 250 verschiedene Vogelarten im Nationalpark gesichtet.

Der Fossilpark an der R27 ist eines der reichsten Fossiliengebiete der Welt! In den letzten 40 Jahren wurden rund 200 verschiedene versteinerte Tiere gefunden. Täglich ab 11 Uhr starten interessante Führungen.

Orte[Bearbeiten]

Die wichtigsten Orte sind :

  • Langebaan
  • Ysterfontain
  • Darling
  • Mamre
  • Vredenburg
  • Paternoster

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Hauptsaechlich Afrikaans, die Sprache der ersten Siedler. Englisch wird aber ueberall gesprochen.

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • West Coast National Park

Der 32.500 Hektar große Westcoast National Park ist einen Ausflug wert. Er wurde 1985 zum Schutz des wertvollen Ökosystems der Region eingerichtet und zählt zu Südafrikas wichtigsten Feuchtbiotopen. Im August verbringen hier etwa 60.000 Zugvögel den heimischen Winter. Insgesamt wurden bisher 250 verschiedene Vogelarten im Nationalpark gesichtet. Der Park bietet herrliche Wandermöglichkeiten und Picknickplätze mit traumhafter Aussicht auf die wilde Küste.

  • Fossil Park

Der Fossilpark an der R27 ist eines der reichsten Fossiliengebiete der Welt! In den letzten 40 Jahren wurden rund 200 verschiedene versteinerte Tiere gefunden. Täglich ab 11 Uhr starten interessante Führungen.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Langebaan ist ein Mekka für Naturfreunde und Wassersportler. Das Wasser der Lagune ist immer ein paar Grad wärmer und bringt somit den Badespaß, den der Atlantik meist vermissen lässt. Ob Kitesurfen, Wasser- oder Jetski, Seakayaking, Reiten, Golfen oder Wandern – das Angebot an Aktivitäten ist groß. Zu den Highlights gehört sicher ein Yacht-Trip zum Hochseeangeln, vor allem wenn er von spielenden Delfinen oder Walen (August bis November) begleitet wird.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Südafrikanische Küche hat viele Gesichter, sie ist genau wie die Bevölkerung des Landes ein Schmelztiegel der verschiedenen Einflüsse und Rassen. In dem Land indem zuerst Khoi Khoin und San (Buschmänner) wohnten, später schwarze Stämme und noch später Einwanderer aus Europa, Buren und Briten zuwanderten, vermischten sich deren Geschmäcker und Küche. Was wir unter Südafrikanischer Küche verstehen, besteht hauptsächlich aus den Einflüssen der Burischen (Holländischen) , Indischen, Malaiischen und Englischen Küche). Die Einflüsse der Schwarzafrikanischen Küche sind sehr gering, aber langsam im kommen. Das Besondere der Südafrikanischen Küche sind ihre besonders geschmackvollen Speisen, die große Auswahl an verschiedensten Geschmacksrichtungen und ihre Bekömmlichkeit.

Besonders an der Küste, von Kapstadt bis Springbok werden gerne Fische und Meeresfrüchte gegessen. Die Auswahl die hier gefangen wird und frisch auf den Teller kommt ist riesig. Sie reicht von Snoek, Yellowtail, Austern, Muscheln, Kingklip, Kabeljau bis hin zu Crayfish, einer Hummerart die eine der beliebtesten Delikatessen in Südafrika ist. Besonders oft findet man "Line Fish" auf den Speisekarten der Restaurants. Es ist aber keine eigene Fischart, sondern heißt so viel wie "Fang des Tages". Fisch wird gerne mit einer "Garlic Souce" (Knoblauchsauce) oder einer "Lemon Butter" (Zitronenbutter) zubereitet. Als Beilage gibt es meistens Gemüse, Kartoffeln oder Chips. Fisch ist in Südafrika erheblich preiswerter als in Europa und so gut wie immer auch frisch. Besonders Austern und Crayfish, die in Europa fast unerschwinglich sind, sollte man hier probieren.

Ausgehen[Bearbeiten]

Das Strandloper Restaurant am Strand von Langebaan ist einzigartig in Südafrika. Wie die Seeräuber sitzen Sie rustikal auf Holzbänken unter originalen Fischernetzen, können mit dem Sand unter Ihren Füßen spielen und einen herrlichen Blick auf die Lagune von Langebaan genießen.

Das Menü reicht von Muscheln und Seafood Paella über geräuchertem Fisch, gegrillten Snoek mit Kartoffel, Patas und Sardinen mit frisch gebackenem Brot bis hin zu edlen Langusten. Für 150 Rand pro Person essen Sie soviel Sie wollen. Über 10 Menüs stehen zur Auswahl. Alkoholisches darf man sich mitbringen (keine Corkage Gebühr) oder im Strandloper kaufen.

Vorbuchung ist unbedingt erforderlich!

Geelbek. Im West Coast National Park befindet sich am Ende der Lagune ein schmuckes Restaurant in kapholländischem Stil. Die Küche ist ausgezeichnet. Vor allem ist der Lemon Meringue Kuchen zu empfehlen. Das Restaurant ist am Abend geschlossen. Auf dem Gelände gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten (Cottage und Massenlager in ehemaligen Pferdeställen).

Sicherheit[Bearbeiten]

In dieser doerflichen Gegend ist Kriminalitaet so gut wie unbekannt.

Klima[Bearbeiten]

Durch die Nachbarschaft zum Atlantik herrscht hier immer eine Brise.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen