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Berlin/Wedding und Gesundbrunnen

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Berlin Mitte.svg

Wedding und Gesundbrunnen sind Ortsteile des Bezirks Mitte der Hauptstadt Berlin. Beide Ortsteile liegen nördlich des Ortsteils Mitte an der ehemaligen Grenze zu Ostberlin. Sie bildeten zwischen 1920 und 2000 den Bezirk Wedding.

Die erste Urkundliche Erwähnung Weddings stammt aus dem Jahre 1251, wo es als Dorf bezeichnet wird. Wedding und Gesundbrunnen wurden erstmal 1861 in Berlin eingemeindet. Die Ortsteile wurden im 19. Jahrhundert. zu den Standorten einiger Großbetriebe wie Osram oder der AEG. Dies führte zu einer für den frühen Kapitalismus typischen Arbeiter- und Arbeiterinnenmigration und Wedding und Gesundbrunnen wurde zu einem dicht bebauten Arbeiterviertel.

Nach der schon erwähnten Neuordnung 1920 in der Weimarer Republik wurde Wedding zu einen Ballungszentrum für Arbeiterparteien. Im Volksmund nannte man den Bezirk den "Roten Wedding". Es kam immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Arbeiterparteien und Polizei, die am 1. Mai 1929 einen Höhepunkt im sog. "Blutmai" hatten; Das Resultat wahren zahlreiche von der Polizei getötete Menschen. Am zweiten Mai 1933 wurden durch die Neue Regierung unter Führung Hitlers rigoros alle Arbeiterverbände zerschlagen.

Unter der Herrschaft der Nazis kam es zu systematischen Ermordungen der Bewohner des Bezirkes. Die genaue Zahl der Opfer ist nicht bekannt. Mindestens 672 Menschen wurden als Juden identifiziert und getötet. weitere 100 exekutierten die Behörden nachdem sie Widerstand geleistet hatten. Etwa 1400 Menschen wurden wegen Widerstandsvorwürfen inhaftiert. In der Schlacht um Berlin wurde Wedding schwer beschädigt, da es tagelang Hauptschauplatz der Kämpfe war.

Nach Kriegsende war Wedding zunächst Teil des Französischen Sektors und später ein Bezirk Westberlins. Die BRD hatte in ihrer Anfangsphase einen akuten Arbeitskräftemangel, weshalb sie in vielen Billiglohnländer Gastarbeiter anwarb. dies führte zu einer zweiten Arbeiter- und Arbeiterinnenmigration, die den Wedding ein weiteres Mal nachhaltig veränderte. Vor allem türkische und russische Staatsbürger und Staatsbürgerinnen siedelten im Wedding an und geben ihn sein heutiges Erscheinugsbild.

Anreise[Bearbeiten]

  • Fern-, Regional-, S-Bahn und U-Bahnhof Gesundbrunnen.

Fünf S-Bahn-Linien halten am Bahnhof Gesundbrunnen:

  • Linie Berlin S1.svg Oranienburg – Potsdam Hauptbahnhof
  • Linie Berlin S2.svg/Berlin S25.svg Bernau – Blankenfelde, bzw. Hennigsdorf – Teltow Stadt
  • Linie Berlin S41.svg/Berlin S42.svg   (Berliner Ringbahn)

Drei U-Bahnlinien fahren durch die beiden Ortsteile: U6, U8 und U9.

Mobilität[Bearbeiten]

ES führen mehrere Buslinien, darunter eine Metrobuslinie MetroBus.svg und drei Linien im Nachtverkehr (N) durch die Ortsteile:

  • Linie M27 S+U Jungfernheide – S+U Pankow
  • Linie 106 U Seestraße – Lindenhof (Schöneberg)
  • Linie 120 S+U Hauptbahnhof – S+U Wittenau
  • Linie 125 Frohnau, Invalidensiedlung – U Osloer Straße
  • Linie 128 Flughafen Tegel – U Osloer Straße
  • Linie 142 U Leopoldplatz – S Ostbahnhof
  • Linie 150 (S Buch –) Alt-Karow – U Osloer Straße
  • Linie 221 U Leopoldplatz – Bernshausener Ring (Märkisches Viertel)
  • Linie 247 U Leopoldplatz – S Nordbahnhof
  • Linie 250 S+U Pankow – U Franz-Neumann-Platz
  • Linie 255 Weissensee, Schwarzelfenweg – U Osloer Straße
  • Linie 327 U Leopoldplatz – S Schönholz
  • Linie N8 S+U Hermannstraße – Wittenau, Wilhelmsruher Damm
  • Linie N9 S+U Rathaus Steglitz – U Osloer Straße
  • Linie N52 Niederschönhausen, Pastor-Niemöller-Platz – U Osloer Straße

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

An der Ecke Badstraße 50/51 und Pankstraße 53 befindet sich die evangelische St.-Pauls-Kirche, die von 1832 bis 1835 im klassizistischen Tempelstil nach den Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel errichtet wurde.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Das gibt's hier nicht.

Bauwerke[Bearbeiten]

Wedding: Erwähnenswert sind insbesondere die zum UNESCO-Welterbe gehörende Siedlung Schillerpark, sowie die Friedrich-Ebert-Siedlung

Gesundbrunnen:

  • Amtsgericht Wedding am Brunnenplatz

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Volkspark Rehberge
  • Volkspark Humboldthain

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Gesundbrunnen-Center, ist ein Einkaufszentrum. Es wurde am 30. September 1997 eröffnet und hat eine Verkaufsfläche von 25.000 m². Es beherbergt heute über 100 Geschäfte sowie mehrere Gastronomiebetriebe. Durch seine Lage am Bahnhof Gesundbrunnen besteht vom Gesundbrunnen-Center aus ein direkter Zugang zum Bus, zur U-Bahn, zur S-Bahn sowie auch zum Regional- und Fernverkehr.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

  • Curry Baude, Badstraße 1-5 U-Bahn „Gesundbrunnen“, Wedding.

Mittel[Bearbeiten]

  • Man-Fu Kung China Restaurant, Müllerstraße 143a in der 1. Etage, U-Bahnhof "Seestraße", Wedding. Tel. 030/ 453 17 01. Täglich von 11:30 - 23:00 geöffnet. Chinesische Küche mit Hauptgerichte zwischen 9 und 15 €.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Smarthostel (Hostel, Hotel and Apartments), Genter Straße. 53 a/b, 13353 Berlin (U Seestr., U Leopoldplatz), 030 454 86 454 (), [1]. checkin: 15:00; checkout: 11:00. Günstiges und ruhig gelegenes Hostel, fünf Minuten entfernt vom U-Bhf Seestr. (52.54757,13.35289) edit

Kommunikation[Bearbeiten]