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Wales

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Kidwelly Castle

Wales ist ein Landesteil des Vereinigten Königreichs. Es liegt auf der Insel Großbritannien westlich von England und grenzt an die Irische See. Wales hat eine Fläche von 20.779 km² und etwa 2.9 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt von Wales ist Cardiff. Cardiff hatte im Jahr 2006 eine Einwohnerzahl von 304.780 erreicht.

Regionen[Bearbeiten]

Wales ist seit einer Gebietsreform im Jahr 1974 in sechs Landkreise eingeteilt: Gwynedd, Clwyd, Dyfed, Powys, Glamorgan und Gwent. Eher verbreitet und akzeptiert ist jedoch die bis dahin gültige Einteilung in Grafschaften:

  • Anglesey / Môn
  • Caernarfonshire
  • Flintshire
  • Denbighshire
  • Merioneth / Meirionydd
  • Montgomeryshire / Trefaldwyn
  • Cardiganshire / Ceredigion
  • Pembrokeshire / Sir Benfro
  • Carmarthenshire / Caerfyrddin
  • Radnorshire / Maesyfed
  • Breconshire / Brycheiniog
  • Glamorgan / Margannwg
  • Monmouthshire / Mynwy

Orte[Bearbeiten]

Oystermouth Castle in The Mumbles westlich von Swansea

Städte

Orte

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hier sind in erster Linie die drei walisischen Nationalparks zu nennen:

  • Der Brecon Beacons Nationalpark liegt nördlich von Cardiff und wird zu einem Großteil von eher sanften Hügeln geprägt.
  • Der Pembrokeshire Coast Nationalpark im Südwesten von Wales folgt der Küstenlinie von Pembrokeshire / Sir Benfro.
  • Im Nordwesten Wales' liegt der landschaftlich spektakulärste und bekannteste der drei Nationalparks: Snowdonia.

Ebenfalls sehenswert sind:

  • die Halbinsel The Gower westlich von Swansea,
  • die Insel Holy Island, die der Insel Anglesey / Môn vorgelagert ist,
  • die Universitätsstadt Aberystwyth in Mittelwales.

Hintergrund[Bearbeiten]

Einige Kenntnisse über wichtige Abschnitte der walisischen Geschichte sind hilfreich, um die Zeugnisse der Vergangenheit richtig einordnen zu können:

  • Die Besiedlung Wales' begann vermutlich um 10.000 vor Christi Geburt. Menschliche Spuren wird man in Wales insbesondere aus der Zeit des Neolithikums (4.000 bis 2.300 vor Christi Geburt; insbesondere Grabanlagen) und der anschließenden Bronzezeit (2.300 bis 800 vor Christi Geburt; Menhire) finden.
  • Die Ankunft der Kelten in Wales wird dem siebten vorchristlichen Jahrhundert zugeschrieben. Die Kelten haben nachhaltige Spuren in Wales hinterlassen, was insbesondere an der walisischen Sprache zu erkennen ist.
  • Nach den Kelten kamen die Römer nach Wales. Die Eroberung Britanniens begann bereits unter Julius Caesar und dauerte bis ins erste Jahrhundert.
  • Schon früh setzte die Christianisierung der walisischen Bevölkerung ein; ab dem 5. Jahrhundert kamen Missionare nach Wales. Bereits 768 ordnete sich die walisisch-keltische Kirche Rom unter. Der Anfang vieler walisischer Ortsnamen lautet "Llan-", was zu deutsch "Kirche" bedeutet.
  • 1066 eroberten die Normannen England. Wales wurde zu diesem Zeitpunkt noch nicht erobert. Insbesondere im 13. Jahrhundert ging die englische Besatzung von Wales vonstatten. Gegenspieler waren zu dieser Zeit der englische König Edward I., der seine Macht durch ein Netz neu errichteter Burgen zu sichern versuchte, und der walisische Herrscher Llewelyn II. (der Letzte). Anfang des 15. Jahrhunderts kam es unter Owain Glyndwr zu einer Rebellion gegen die Engländer, die jedoch nach einigen Jahren gescheitert war.
  • Unter Heinrich VIII. verlor Wales in den Acts of Union endgültig seine Unabhängigkeit. Damit verbunden war auch der Anschluss der walisischen an die anglikanische Kirche. Die Klöster wurden aufgelöst und verfielen.
  • Im 19. Jahrhundert setzten die Industrialisierung und das Wachsen eines nationalen Bewusstseins ein. Die Förderung von Kohle, Eisen und Kupfer hinterließen ihre Spuren, Universitäten wurden gegründet, 1858 fand das erste nationale Eisteddfodd in der Tradition alter Bardenturniere statt.

Sprache[Bearbeiten]

Neben der Amtssprache Englisch ist auch das Walisische Cymraeg noch recht verbreitet. Vor allem Straßen- und Ortsschilder sind häufig zweisprachig. Etwa 575.000 Einwohner sprechen die Sprache noch hauptsächlich im Nordwesten um Caernarfon (ausgesprochen: K'na:wen) und auf Anglesey (walisich Môn). Wales heisst walisisch: Cymru, im lateinisch-keltschen Cambria. Weltweit bekannt ist das walisische vor allem durch ausufernde Ortsnamen, so galt Llanfair P.G. in der nordwestlichen Grafschaft Anglesey in seiner Langform Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch als einer der längsten Ortnamen der Welt, und das Bahnhofsschild als eines der meistfotografierten.

Die häufig als unaussprechbar anmutenden Konsonantenkombinationen des Walisischen sind mit ein paar einfachen Regeln meist leicht zu entziffern:

  • w: wird wie deutsch "u" ausgesprochen. "Bus" schreibt sich in Walisisch "bws".
  • ll: in etwa "ch" und "l" gleichzeitig ausgesprochen.
  • f: wird einzeln immer wie deutsch "w" ausgesprochen. "Llanfair" ist "chlan-weiher"
  • ff: wie deutsches "f": z.B. "Llan Ffestiniog"
  • dd: wie englisch "th"

Anreise[Bearbeiten]

Möchte man mit dem eigenen Auto nach Wales fahren, erfolgt die Anreise meist mit der Fähre nach England (Dover, Harwich oder Südengland) und von dort aus weiter nach Wales. Autobahn- bzw. Schnellstraßenanbindungen gibt es in Nordwales (Liverpool-Holyhead, A55) und in Südwales (London-Swansea, M4).

Wer mit dem Flugzeug nach Wales reisen möchte, wird entweder in Cardiff landen oder auf einen englischen Flughafen (bspw. Manchester, Liverpool, Birmingham) ausweichen. Eine Alternative kann auch der Flug über Dublin sein, wenn man auch die irische Hauptstadt kennenlernen möchte. Die günstigsten Flugverbindungen aus Deutschland gehen allerdings zu den Londoner Flughäfen. Von London aus sind Busverbindungen mit National Exress oder Megabus nach Cardiff schon für £3 zu haben. Die Expressfähren von Dublin (City Port oder Dun Laoghaire) nach Holyhead benötigen zwischen 90 und 100 Minuten. Eine gemächlichere Anreise mit einem konventionellen Fährschiff ist ebenfalls möglich.

Bahn[Bearbeiten]

Die Anreise erfolgt bis London gewöhnlich mit dem Eurostar. Die Züge kommen im Bahnhof St. Pancras Int. an. Züge nach Wales verkehren von den Bahnhöfen Euston und Paddington. Der Bahnhof Euston ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Nach Padington nutzt man besser den Bus oder die Tube.

Fahrkarten können über National Rail, bei den verschiedenen Eisenbahnunternehmen und auch bei der DB erworben werden. Auf National Rail werden - bei rechtzeitiger Buchung - stark ermäßigte "Advance"-Preise angeboten, die nur im gebuchten Zug gelten. Flexible, 2-Monate gültige, Ticktes verkauft die DB, hier ist zu beachten, daß es eine sehr hohe Ermäßigung für Rückfahrkarten gibt. Mit BahnCard/Railplus gibt es weitere 25% Ermaßigung.

Alternativ können auch die Paßangebote Interrail und BritRail genutzt werden. Die Preise richten sich nach Geltungsdauer, Alter und Wagenklasse. Weitere Informationen www.dbbahn.com

Fahrplan und Tarifauskünfte für alle Eisenbahnverkehrsunternehmen bietet National Rail.

Das Kursbuch für ganz Großbritannien gibt es als pdf-Datei auf der Seite von Network Rail, dem Betreiber der Eisenbahninfrastuktur.

Mobilität[Bearbeiten]

Wer Wales mit dem Auto bereist, muss sich auf Linksverkehr einstellen. Abgesehen von den sehr gut ausgebauten Straßen im Süden (Autobahn M4 bis Swansea) und im Norden (Schnellstraße A55 vom englischen Chester bis zum Fährhafen Holyhead) sind auch die größeren Straßen (A + drei Ziffern) sehr kurvenreich. Gelegenheiten zu überholen gibt es eher selten, was in erster Linie gar nicht an der ungünstigen Sitzposition des Fahrers (am linken Straßenrand) liegt, sondern daran, dass man kaum Gelegenheiten hat. Bei der Reiseplanung sollte man unbedingt darauf achten, dass man keine all zu großen Tagesstrecken plant - auch zwischen den eigentlichen Zielen gibt es genügend Anlässe, um eine Pause einzulegen.

Abseits der mit "A" bezeichneten Straßen kommt man wesentlich langsamer voran. Diese Straßen sind oftmals zwischen Hecken eingezwängt und nicht breit genug, dass zwei Autos einander begegnen können. In solchen Situationen wird man manchmal die typisch britische Höflichkeit erleben, die in regelrechten Wettbewerben ausartet, wer denn nun den Gegenüber vorlässt. Durch die Hecken und die vielen Kurven sind die Nebenstraßen sehr unübersichtlich, so dass ein langsamer Fahrstil geboten ist. Abgesehen vom Gegenverkehr muss man auch mit Schaf- oder Kuhherden rechnen.

Geradezu ein Wahrzeichen von Wales sind die zweisprachigen Warnungen "ARAF / SLOW" auf der Straße, die beherzigt werden sollten. Auch sonst sind Hinweis- und Straßenschilder üblicherweise zweisprachig.

Ebenso wie in England sind auch in Wales Kreisverkehre (engl. Roundabout, abgekürzt R/A) wesentlich weiter verbreitet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Sehenswürdigkeiten von Wales lassen sich hauptsächlich in zwei Gruppen einteilen: Landschaft und historische Bauwerke.

Landschaft[Bearbeiten]

Die Landschaft kann besonders in den drei Nationalparks Brecon Beacons, Pembrokeshire Coast und Snowdonia sowie weiteren Regionen bewundert werden. Schöne Strände wird man insbesondere auf der Halbinsel The Gower (westlich von Swansea) und im Pembrokeshire Coast Nationalpark, aber auch an vielen anderen Stellen entlang der Küste finden.

Historische Bauwerke[Bearbeiten]

Historische Bauwerke erzählen von der langen Geschichte Wales':

  • neolithische Gräber wie Pentre Ifan östlich von Fishguard,
  • Überreste eisenzeitlicher Forts wie Tre'r Ceyri auf der Halbinsel Llyn,
  • Hinterlassenschaften der Römer wie das Amphitheater in Caerleon,
  • mittelalterliche Burgen wie in Caernarfon, Harlech oder Caerphilly (sowie vielen anderen Orten im ganzen Land),
  • alte Sakralbauten wie St. Davids Cathedral in Pembrokeshire oder die Ruine der Tintern Abbey im Wye Valley,
  • Orte industrieller Vergangenheit wie der Rhondda Heritage Park.

Gräber des Neolithikums

Grabkammer Pentre Ifan östlich von Fishguard

Als Neolithikum bezeichnet man die Zeit zwischen 4000 und 2300 vor Christi Geburt. In dieser Zeit kamen Einwanderer aus Festlandeuropa nach Wales, die Ackerbau und Viehzucht mitbrachten. Aus dieser Zeit sind an verschiedenen Stellen in Wales Grabkammern erhalten.

Östlich von Fishguard liegt Pentre Ifan. Diese Grabkammer gilt als am besten erhalten. Von Fishguard aus folgt man der A487 nach Osten, durchfährt Newport und folgt der Ausschilderung bis zu einem kleinen Parkplatz. Von hier aus geht man etwa fünf Minuten zu Fuß, bis man die Grabkammer erreicht, die aus fünf stehenden Felssteinen sowie einer von drei dieser Steine getragenen Deckplatte besteht. Ifan liegt inmitten grüner Wiesen und bietet einen schönen Ausblick über die Cardigan Bay.

Auf der Halbinsel The Gower kann man die Grabkammer Parc le Breos besichtigen. Sie stammt ebenfalls aus dem Neolithikum, unterscheidet sich aber sehr von Pentre Ifan, das aus wenigen großen Steinen gebaut und anschließend mit einem Erdhügel überschüttet worden war. Die Grabkammer Parc le Breos wurde aus wesentlich kleineren Steinen errichtet. Man erreicht diese Grabkammer, wenn man der A4118 Richtung Gower Heritage Centre folgt.
Ebenfalls auf The Gower ist King Arthur's Stone, eine neolithische Grabkammer mit einem 25 Tonnen schweren Deckstein.

Menhire der Bronzezeit

An das Neolithikum schloss sich die Bronzezeit (ca. 2300 - 800 vor Christi Geburt) an. Aus dieser Zeit sind vor allem die sogenannten Menhire erhalten, aufrecht stehende Steine mit kultischer Bedeutung.

Einen solchen Menhir kann man beispielsweise südlich von Holyhead auf Holy Island sehen. Man folgt der kleinen Straße östlich der B4545 mitten durch die Felder und sieht westlich der Straße auf einer Wiese einen etwa zwei Meter hohen Felsstein stehen.

Forts der Eisenzeit

Die Eisenzeit ist zwischen Bronzezeit und römischer Besatzung anzusiedeln. In dieser Zeit wurden Forts errichtet, von denen Tre'r Ceyri das bekannteste ist. Es liegt auf der Halbinsel Llyn westlich von Snowdonia. Es ist kaum ausgeschildert und auch sonst nicht erschlossen. Zwischen den Ortschaften Llanaelhaearn und Llithfaen hält man an der Straße (Parkplätze gibt es hier nicht) und wandert die nördlich der Straße gelegene Wiese hinauf.

Römerzeit

In den ersten vier Jahrhunderten nach Christi Geburt hielten sich die Römer in Wales auf und hinterließen ihre Spuren. Bedeutendster Ort für den an römischer Geschichte Interessierten ist der Ort Caerleon am nördlichen Stadtrand von Newport. Der walisische Name Caerleon leitet sich von Castra Legionum (Fort der Legionen) ab; hier war die zweite Legion dauerhaft stationiert.

Sehenswürdigkeiten aus dieser Zeit sind:

  • das Amphitheater, das etwa 6.000 Zuschauern Platz bot und etwas außerhalb des Ortes liegt. Erhalten sind die steinernen Fundamente der Tribünen, die sehr gut die Abmessungen des Amphitheaters erkennen lassen.
  • die gegenüber liegenden Legionärsbaracken, von denen ebenfalls nur die Fundamente erhalten sind und die Grundrisse der ehemaligen Baracken erkennen lassen. Sie gelten als einzigartig in Großbritannien.
  • die Roman Fortress Baths im Ortsinneren. Sie sind als Museum hergerichtet und lassen den Umfang des früheren Forts erkennen, das als Modell dargestellt wird.

Das Legionary Museum schließlich zeigt Ausgrabungsfunde aus der Römerzeit.

Sakralbauten

Die Christianisierung setzte im 5. Jahrhundert ein. Der walisische Nationalheilige St. David wurde in der Nähe der heutigen Stadt St. Davids, der kleinsten Kathedralenstadt Großbritanniens, geboren und gab ihr seinen Namen. Die dortige Kathedrale ist das größte Gotteshaus in Wales und stammt aus dem 12. bis 19. Jahrhundert. Sehenswert ist diese Kathedrale nicht zuletzt wegen ihrer schiefen Säulen und des Fußbodens, der am östlichen Ende des Kirchenschiffs etwa 3,5 Meter höher ist als am westlichen Ende. Gegenüber der Kathedrale ist die Ruine des Bischofspalastes zu besichtigen. Beide Gebäude werden durch einen kleinen Bach, den Alun, voneinander getrennt.

Wer von Südwesten (also aus Richtung Bristol) nach Wales reist, kann unmittelbar nach Überqueren des Mouth Of The Severn nach rechts in das Wye Valley abbiegen. Hier erreicht man nach etwa 15 Minuten die Klosterruine der Tintern Abbey. Die Abtei stammt aus dem 12. Jahrhundert und fiel dem Anschluss Wales' an England und der damit verbundenen Zuordnung der walisischen zur anglikanischen Kirche unter Heinrich VIII (16. Jh.) zum Opfer. Seitdem ist Tintern Abbey nur als Ruine erhalten.

Burgen

In Wales kann man eine Vielzahl von Burgen besichtigen, und sie alle hier aufzuzählen, würde zu weit führen. Die meisten Burgen sind durch die Feldzüge englischer Könige gegen Wales entstanden, entweder um die Besatzung zu sichern oder um gegen die Besatzer zu kämpfen.

Einige bekannte Burgen dieser Zeit sind:

  • Caernarfon - Höhepunkt der englischen Bauten unter Edward I.
  • Caerphilly - nach Windsor Castle die größte Burganlage in England und Wales
  • Cardiff - Das Schloss von Cardiff befindet sich in der Innenstadt. Erhalten sind insbesondere der Palast, der Bergfried (lohnenswert wegen der Aussicht über die Stadt) und die Burgmauern. Innerhalb der Mauern ist eine Teilfläche wegen römischer Ausgrabungen abgesperrt.
  • Castell-y-Bere - die als Ruine erhaltene Burg des walisischen Herrschers Llewelyn dem Großen aus dem 13. Jahrhundert. Castell-y-Bere liegt im Dysenni-Tal im südlichen Snowdonia und ist schon wegen der Anfahrt einen Abstecher wert.
  • Harlech - im Mittelteil von Snowdonia an der Küste gelegen. Diese Burg wurde ursprünglich vom englischen König Edward I. errichtet und diente Anfang des 15. Jahrhunderts als Hauptquartier einer walisischen Rebellion. Die Geschichte dieser Rebellion wird in der Burg auf einigen Schautafeln dargestellt. Hinter der Burg führt eine der steilsten Sraßen in Wales (23 % Steigung) vom Burgberg hinunter.
  • Oystermouth Castle - die Burgruine "Austernmund" oberhalb von The Mumbles auf der Halbinsel The Gower

sonstige Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Leuchtturm South Stack auf Holy Island
  • Mitten in Cardiff steht das 1999 eröffnete Millennium Stadium. Es ist (neben dem neu erbauten Wembley Stadion in London) das einzige Stadion Großbritanniens, das über ein verschließbares Dach verfügt, und fasst 74.500 Zuschauer.
  • Wer Holy Island besucht, sollte den Leuchtturm South Stack am westlichsten Punkt der Insel nicht versäumen. Er wurde auf einem kleinen Felsen vor der Insel errichtet und ist über eine Vielzahl von Stufen zu erreichen. Bevor man diesen Anmarsch auf sich nimmt, sollte man auf jeden Fall eine Eintrittskarte im Gebäude neben dem Parkplatz kaufen, da es diese nicht direkt am Leuchtturm gibt.
  • An der Grenze zu England liegt der Ort Hay-on-Wye, der als Literatur-Mekka bekannt ist. In diesem kleinen Ort mit nur wenigen tausend Einwohnern gibt es etwa 40 Buchläden und Antiaquariate.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die drei walisischen Nationalparks (Brecon Beacons NP, Pembrokeshire Coast NP, Snowdonia NP) bieten viele Möglichkeiten zu ausgedehnten Wanderungen. Weiterhin verfügt Wales über ausgedehnte Radwege.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten bieten sich insbesondere in Snowdonia. Zunächst einmal kann man auch hier wandern und bergsteigen - britische Himalaya-Expeditionen nutzen die Gegend um den Mount Snowdon oftmals zum Training. Wer den Mount Snowdon besteigen möchte, hat mehrere Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Die verschiedenen Ausgangspunkte (z. B. Llanberis, Pen-y-Pass, Beddgelert) sind durch Busse des "Sherpa Bus Service" untereinander verbunden, so dass man problemlos einen anderen Weg für den Abstieg wählen kann. Außerdem steht die Mount Snowdon Railway zur Verfügung, die allerdings nicht bei schlechtem Wetter fährt.

Über den Nationalpark verteilt findet man viele Anbieter für eine Vielzahl on Aktivitäten - Rafting, Kanu-Touren, Höhlenwanderungen, Hochseilgarten etc.

Außerhalb von Caernarfon befindet sich ein Sportflugplatz, von dem aus Rundflüge in den Nationalpark oder über die Menai Strait, die Meerenge zwischen Snowdonia und Môn / Anglesey, angeboten werden. Wer einmal eine eigene Flugstunde - auch ohne jegliche Vorkenntnisse - machen möchte, hat hier die Möglichkeit.

Essen und Trinken[Bearbeiten]

Wer eine Unterkunft mit Frühstück hat, wird morgens in aller Regel in den Genuss eines typisch britischen Frühstücks kommen, das üblicherweise aus drei "Gängen" besteht. Zunächst gibt es "Cereals", also Cornflakes oder ähnliche Produkte. Anschließend gibt es einen Teller mit warmem Essen, der ham (Schinken), bacon (Speck), sausage (eine typisch britische Wurst), tomato (Tomaten), eggs (Rühr- oder Spiegelei) und mushrooms (Champignons) umfassen kann. Als nächstes oder gleichzeitig kann man Toastbrot mit meist bitterer Marmelade essen. Zu trinken gibt es üblicherweise Orangensaft und Kaffee oder Tee.

So gestärkt, wird man zur Mittagszeit keinen großen Hunger haben, so dass - wenn überhaupt - eine Lunch-Mahlzeit ausreicht, die beispielsweise aus einem Sandwich oder einer kleinen warmen Mahlzeit bestehen kann.

Abendessen kann man nicht nur in Restaurants, sondern teilweise auch in Pubs bekommen. Allerdings serviert nicht jeder Pub "barmeals"; meist ist dies von außen durch einen entsprechenden Hinweis zu erkennen. Dort, wo es barmeals gibt, ist dies meist zeitlich eingeschränkt.


Walisische Küche[Bearbeiten]

Nicht anders als in England wird man auch in Wales immer wieder die Möglichkeit haben, Fish & Chips zu essen. Eines der beliebtesten Gerichte, das man in ganz Wales finden wird, ist Lammfleisch mit Minzsauce. Darüber hinaus wird man meist eine gewisse Auswahl bekannter Gerichte (Steak, Burger etc.) finden. Es gibt auch eine walisische Suppe, die sich "Cawl Mamgu" nennt. Sie ist eine beliebte Mahlzeit in walisischen Häusern

Trinken[Bearbeiten]

Obwohl man in Wales auch Wein bekommen kann (vereinzelt wird sogar walisischer Wein angebaut), ist Bier natürlich wesentlich weiter verbreitet. Jeder Pub hat verschiedene Biere aus dem Vereinigten Königreich und aus Irland zur Auswahl; einige bekannte Marken sind Carling und Guinness.

Ausgehen[Bearbeiten]

Wer Wales besucht, wird dies nicht in erster Linie wegen seines Nachtlebens tun. Allerdings kann man in den größeren und auch in kleineren Orten viele gute Pubs finden, in denen sich teilweise die Möglichkeit zu essen (die sogenannten "barmeals", die zeitlich eingeschränkt serviert werden) bietet; auf jeden Fall aber wird man hier - neben alkoholfreien Getränken - verschiedene Biere aus Wales, England, Schottland und Irland trinken können und dabei Kontakt zur einheimischen Bevölkerung finden.


Klima[Bearbeiten]

Das Klima in Wales ist relativ mild, vor allem durch Erwärmung der Luft durch den Golfstrom. Das Niederschlagsrisiko ist sehr viel höher als in England.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Eine Reise nach Wales lässt sich - zumal wenn man mit dem Auto anreist - sehr gut mit einem Aufenthalt in Südengland (bspw. Brighton oder Bath) oder London verbinden.

Von Fishguard und Holyhead aus kann man mit Expressfähren nach Irland gelangen; wer Snowdonia besucht, kann auf diesem Wege einen Tagesausflug nach Dublin in sein Programm aufnehmen.

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