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Wachau

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Die Wachau ist der 36 km lange Abschnitt des Donautales zwischen Melk und Krems im zentralen Niederösterreich mit bedeutendem Wein- und Obstbau (Wachauer Marille). Weniger bekannt als der landschaftlich und kulturell vergleichbare Abschnitt des Rheins zwischen Bingen und Koblenz, wurde die Wachau dennoch zum Weltkulturerbe ernannt.

Orte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Auto ist die Wachau über die A1 (Westautobahn), Anschlussstelle Melk, erreichbar, bzw. über die S33, Anschlussstelle Krems. Mit der Bahn ist Melk nur mit Regionalzügen erreichbar, die Internationalen Züge halten hier nicht mehr. Nach Krems gibt es direkte Züge von Wien (Franz-Josefs-Bahnhof) und St. Pölten (Westbahn).

Mobilität[Bearbeiten]

In der warmen Jahreszeit verkehren zwischen Melk und Krems Donauschiffe mehrerer Unternehmen, die meisten Verbindungen werden von der DDSG oder der Brandner-Schifffahrt betrieben.

Gut ausgebaute Radwege mit vielfältigen Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf beiden Donauufern, wobei der nordseitige der frequentiertere ist, da er durch die bekannteren Orte wie Spitz oder Dürnstein führt. Durch die Wachau führt ebenfalls der Donauradweg.

Fährt man mit dem Auto durch die Wachau, gibt es nordseitig die B3, südseitig die B33. Die B3 ist gut ausgebaut, besondere Vorsicht aber auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen, die oft schwer einsehbar aufgestellt sind (Es wird oft mittels Radar gemessen!). Die B33 ist auch reizvoll, besonders im Sommer, da auf ihr deutlich weniger Verkehr ist. Sie ist weniger gut ausgebaut und hat noch einige Engstellen in den alten Ortskernen, durch die sie verläuft. Weiters verkehren Züge von Krems nach Emmersdorf im Ausflug- und Touristenbetrieb [1]. Der Linienbetrieb wird mittels Bussen zwischen Krems und Melk (im Stundentakt) gewährleistet [2]. In Melk besteht Anschluss zur Westbahn in Richtung Wien und Linz.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Krems, die "Hauptstadt" der Wachau, ist eine wunderschöne Stadt mit einem großen Altstadtkern. Sehenswert sind zum Beispiel das Steinetor, die vielen Kirchen der Altstadt oder die diversen Museen. Melk, am anderen Ende der Wachau gelegen, ist kleiner, aber nicht weniger interessant. Hauptsehenswürdigkeit ist dort das Stift Melk. Ein anderes Stift liegt am Göttweiger (Ein Berg), südlich von Mautern und Furth gelegen.

Für Mittelalterbegeisterte ist die Ruine Dürnstein ein Muss, sieht man doch von oben auf einen großen Teil der Wachau. Auch auf der südlichen Seite gibt es eine Burgruine, nämlich in Aggstein.

Auch die kleineren Orte mit ihren malerischen Ortskernen sind sehenswert. Besonders auf der B3 lohnt es sich, von der Hauptstraße herunterzufahren, um die alten Ortskerne kennenzulernen (Am besten zu Fuß, besonders im Sommer staut es sich in den alten Ortsdurchfahrten, meistens ausländische Fahrzeuge). Empfehlenswert sind vor allem jene in Spitz und Weißenkirchen.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Auf jeden Fall empfehlnswert ist der Besuch eines "Heurigen". In diesen Lokalen schenken die lokalen Weinbauern ihre eigenen Wein aus, verkaufen sie auch und bieten oft dazu kleine regionale Speisen an. Spezialitäten sind zum Beispiel eine "Brettl- oder Hauerjause", bestehend aus Fleisch, Käse, Aufstrich und Garnierung. Empfehlenswert ist hier, sich nicht vom Äußeren lenken zu lassen, oft sind die Lokale, die am heruntergekommendsten aussehen, die mit der urigsten Einrichtung und dem besten Weinen. Die Heurigen haben nicht immer offen, sie haben meistens nur für ein paar Wochen bis Monate übers Jahr verteilt geöffnet. In lokalen Zeitungen (NÖN) und auf Infotafeln (Mit der Aufschrift "Ausgsteckt is") lässt sich feststellen, welche Heurigen gerade offen haben.

Auch Wanderungen sind in der Wachau gut möglich. Auf die meisten Hügel und Berge führen Wege, die oft durch endlose Weingärten gehen. Wem im Sommer heiß wird, kann sich entweder an den zahlreichen Donaustränden oder in den Freibädern in Krems, Dürnstein oder Spitz abkühlen.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In der gesamten Wachau gibt es eine Vielzahl an guten Restaurants und Gasthäusern unterschiedlicher Preisklassen. Wer hohe Ansprüche hat, sollte in Mautern das "Landhaus Bacher" besuchen, eines der besten Restaurants Österreich. Hierbei sind aber auch die Preise entsprechend (Wer auf 100 € pro Person kommt darf sich nicht wundern). Aber auch für den normalen Geldbeutel gibt es viele Gasthäuser, die hervorragende regionale Küche anbieten. Für ein normales Mittagessen sollte man je nach Lokal von 10 bis 20 € pro Person rechnen.


Klima[Bearbeiten]

Die Wachau hat ein ganz eigenes Mikroklima, was auch ein Grund für die ausgezeichneten Weine ist. Im Allgemeinen ist es in der Wachau wärmer und milder als im umliegenden Niederösterreich (speziell dem Waldviertel), da die Donau klimaregelnd wirkt. Trotzdem sollte man sich nicht darauf verlassen, dass es es den ganzen Tag schön ist, wenn am Morgen die Sonne scheint, besonders im Sommer ziehen oft plötzlich Gewitter auf.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Wer von Westen kommt, kann man die Donau in Richtung Tulln und Wien entlang fahren. Die Donau entlang Richtung Westen schließen die Nibelungau und das Strudengau an die Wachau an, die sich bis nach Oberösterreich erstrecken. Als nächste größere Stadt entlang der Donau ist Linz zu erwähnen, dass ein idealer Ausgangspunkt für Reisen innerhalb Oberösterreichs ist.





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