Villa Carlos Paz
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Dieser Artikel besteht hauptsächlich aus einem vorgefertigten Skelett. Die Vorgabe für Städte erklärt, welche Informationen an welche Stelle passen.
Villa Carlos Paz ist der größte Ferienort in der Provinz Córdoba, gelegen im Punilla-Tal in den Mittelgebirgen der Sierras de Córdoba am Stausee San Roque. Die Stadt hat etwa 80.000 Einwohner und wird im Sommer von bis zu 2 Millionen Touristen besucht, dazu kommen Hunderttausende Tages- und Wochenendtouristen aus dem nur 30 Kilometer entfernten Córdoba selbst.
[bearbeiten] Hintergrund
Carlos Paz ist heute ein vom Massentourismus mit allen seinen Auswirkungen geprägter Ort. Im Sommer und in den Winterferien brummt das Nachtleben, und die Strände am Río San Antonio sind meist voll mit Familien und jungen Leuten. In den "Paradores" (eingezäunte Privatstrände) findet sich die Schickeria Argentiniens ein, gefolgt von der Boulevardpresse. Besonders beliebt sind bei den Besuchern die Theater- und Varietéshows, in denen lokale und landesweit bekannte Komödianten auftreten. Dennoch findet auch der Ruhesuchende in den Außenbezirken wie Cuesta Blanca nahezu unberührte Gegenden.
Ausschlaggebend für die Bedeutung des Ortes war zum einen die Nähe zur Stadt Córdoba, zum anderen die Tatsache, dass sich dort der erste Stausee der Provinz Córdoba (zu seiner Zeit mit dem größten Stauwerk der Welt) befand. So wuchs schnell ein Touristenzentrum heran, das heute das drittgrößte des Landes, nach Mar del Plata und San Carlos de Bariloche, ist.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Die Anreise per Flugzeug erfolgt über Córdoba, das an mehrere Städte in Argentinien und im benachbarten Ausland angebunden ist. Vom Flughafen aus fahren im Sommer relativ teure Kleinbusse direkt nach Carlos Paz, ansonsten muss man zum Busbahnhof im Zentrum fahren und dort entsprechende Lokalbusse (alle 10-15 Minuten, nachts alle 30 Minuten) nehmen.
[bearbeiten] Bahn
Ein wöchentlicher und konkurrenzlos günstiger, aber langsamer Zug fährt von Buenos Aires über Rosario nach Córdoba. Er kommt in der Nähe des Busbahnhofes der Stadt an.
[bearbeiten] Bus
Von einigen Städten, darunter Buenos Aires, gibt es Direktbusse nach Carlos Paz, nnsonsten muss man in Córdoba in die Lokalbusse umsteigen.
[bearbeiten] Auto
Günstiger Ausgangspunkt ist auch mit den Auto Córdoba, das über eine Autobahn mit Carlos Paz verbunden ist. Vom Westen aus (Mendoza, San Juan) nimmt man die Ruta 20 über Villa Dolores.
[bearbeiten] Mobilität
In Carlos Paz fahren einige Lokalbuslinien, deren Frequenz allerdings oft zu wünschen übriglässt. Die meisten fahren zwischen den Extrempunkten Tanti, Costa Azul und Cuesta Blanca.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[bearbeiten] Kirchen
[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
[bearbeiten] Bauwerke
[bearbeiten] Denkmäler
[bearbeiten] Museen
[bearbeiten] Straßen und Plätze
[bearbeiten] Parks
[bearbeiten] Verschiedenes
[bearbeiten] Aktivitäten
Neben den Badestränden kann man auf den Cerro La Cruz laufen, einem etwa 1000 m hohen Berg, auf dem sich ein großes Kreuz befindet (ca. 30-45 min Fußmarsch je nach Kondition). Auf einen Nebengipfel können Faule auch mit der Seilbahn fahren.
[bearbeiten] Einkaufen
Im Zentrum kann man eigentlich alles Nötige bekommen, auch wenn oft "Touristenpreise" im Sommer verlangt werden.
[bearbeiten] Küche
In der Fußgängerzone befinden sich die meisten Lokale. Als Faustregel gilt: je näher am See, desto teurer. Die wirklich exklusiven Restaurants liegen allerdings etwas ausserhalb.
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Ausgehen
Carlos Paz bietet im Sommer ein breitgefächertes Nachtleben, das allerdings in Großraumdiskotheken von teils monumentalen Ausmaßen konzentriert ist. Die Preise sind fast durchweg hoch.
[bearbeiten] Günstig
- Corazón Loco, der "alternativste" Pub, mit Livemusik, Costanera.
[bearbeiten] Mittel
- Molino Rojo, Mainstream-Disko mit Techno-Nächten. Im Sommer jeden Tag offen, ansonsten am Wochenende.
- Zebra, der Ort, wo die Einheimischen ausgehen. Relativ klein und an der Costanera gelegen. In der Saison deutlich teurer, insbesondere bei den Nächten, wenn international bekannte DJs auflegen.
[bearbeiten] Gehoben
- Keop's, pyramidenförmige Disko mit Mainstreampublikum, gelegen nahe des Viertels Costa Azul auf einem Hügel.
- Terrazo, Techno/House-Diskothek mit angeschlossenem Restaurant, teuer und oft überfüllt, Treffpunkt der Schickeria.
- La Estación, nur freitags geöffnete Diskothek nahe des Staudamms San Roque (10 km nordöstlich des Zentrums), sehr teuer, dafür bekannte DJs und z.T. Freiluft-Athmosphäre.
[bearbeiten] Unterkunft
Vom Campingplatz bis zum Luxushotel kann man in Carlos Paz fast alle Preiskategorien bekommen. Die Preise sind im Vergleich zur Atlantikküste recht günstig.
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
Wie in allen Touristenorten ist es möglich, im Sommer einen Saisonjob z.B. als Kellner zu bekommen.
[bearbeiten] Sicherheit
Obwohl Carlos Paz als relativ sicher gilt, kann es im Sommer zu Überfällen kommen. Jugendliche, die die Diskotheken besuchen, müssen ausserhalb der Saison auf Gruppen aufpassen, die eine Art "Gebühr" für das Eintreten verlangen wollen.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Es gibt ein gutes Krankenhaus, ansonsten ist das besser ausgestattete Córdoba nicht weit.
[bearbeiten] Klarkommen
[bearbeiten] Kommunizieren
[bearbeiten] Weiter geht's
Ein besonders empfehlenswerter Ausflug geht zur Quebrada del Condorito, einem Nationalpark 20 km westlich der Stadt, in dem man Kondore teils aus nächster Nähe bewundern kann. Erreichbar ist er von der Ruta 20 (Camino de las Altas Cumbres) aus; ein Fuß- und ein Fahrradweg mit extrem beeindruckenden Ausblicken über fast die gesamte Provinz führt von La Pampilla aus zur Schlucht. Wer mit dem Auto unterwegs ist, solte dieses am Hotel El Cóndor (5 km weiter) lassen. Eintritt frei, man muss sich allerdings beim Guardaparque (Parkwächter) registrieren lassen, der sehr genau darauf achten wird, dass man keinen Müll hinterlässt. Es gibt Orte zum Zelten, aber ohne Infrastruktur, Wasser kann man allerdings aus sauberen Bächen nachfüllen. Achtung: Es gibt kaum Schatten, Sonnenschutz ist dringend notwendig, auch wegen der Höhe auf 1800-2000 m!

