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Vereinigte Staaten von Amerika
Aus Wikitravel
Inhaltsverzeichnis
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| Lage | |
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| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Washington (D.C.) |
| Staatsform: | Präsidiale Bundesrepublik |
| Währung: | US Dollar $ (USD) |
| Fläche: | 9.826.630 km² |
| Bevölkerung: | 303.346.630 |
| Sprachen: | Englisch |
| Religionen: | Protestanten (viele verschiedene Richtungen) 56%, Katholiken 28%, Juden 2%, Andere 4%, Keine Religion 10% |
| Stromsystem: | AC 110V 60Hz |
| Telefonvorwahl: | +1 oder 001 |
| Internet TLD: | .us, .mil, .gov |
| Zeitzone: | MEZ -6h bis -11h |
| Sommerzeit: | MEZ -5 bis -10 |
Die Vereinigten Staaten von Amerika liegen in Nordamerika und setzt sich aus 50 einzelnen Bundesstaaten und 16 Außengebieten zusammen.
[bearbeiten] Regionen
Die Vereinigten Staaten erstrecken sich von der Atlantikküste im Osten bis zum Pazifik im Westen. Folglich sind auch die Regionen sehr verschieden. Hier eine vereinfachte Übersicht der Regionen, die für den Reisenden relevant sind (beginnend an der Ostküste):
| Neuengland (Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und Vermont) bekannt für seine Holzarchitektur. Hier befinden sich die Wurzeln Amerikas, gleichzeitig ist Neuengland der am europäischsten geprägte Teil der USA. Die einzelnen Staaten sind klein, so dass alle innerhalb einer Woche besucht werden können. |
| Mittelatlantik-Staaten (Delaware, Maryland, New Jersey, New York, Pennsylvania) reichen von New York im Norden bis nach Washington im Süden. In der dicht besiedelten Region befinden sich einige der größten Städte der USA, weiterhin wechseln sich hier sanfte Hügel mit traditionellen Seebädern an den Küsten von Long Island, Maryland und New Jersey ab. |
| Mittlerer Westen (Illinois, Indiana, Iowa, Michigan, Minnesota, Missouri, Ohio und Wisconsin.) |
| Südstaaten (Alabama, Arkansas, Georgia, Kentucky, Louisiana, Mississippi, North Carolina, South Carolina, Tennessee, Virginia und West Virginia.) |
| Florida Miami, Orlando, Walt Disney World, Saint Petersburg, Fort Lauderdale und Key West. |
| Südwesten (Arizona, Nevada, New Mexico und Utah.) stark von der lateinamerikanischen Kultur beeinflusst. Der trockene Südwesten besitzt einige der spektakulärsten Naturdenkmäler in den USA und eine blühende Künstlerszene. Obwohl sehr dünn besiedelt, befinden sich in den Wüsten einige der größten Städte. |
| Texas der zweitgrößte Staat der USA mit den Städten Dallas, Austin, Fort Worth, Houston und San Antonio. |
| Great Plains (Kansas, Nebraska, North Dakota, Oklahoma und South Dakota.) |
| Rocky Mountains (Colorado, Idaho, Montana und Wyoming.) |
| Pazifischer Nordwesten (Washington, Oregon) im angenehm milden Nordwesten gibt es sowohl zahlreiche Wandergelegenheiten als auch kosmopolitische Städte. |
| Kalifornien Sacramento, Oakland, San Diego, San Francisco, Los Angeles. |
| Hawaii vulkanischer Archipel im Pazifik, 2.300 Meilen von Kalifornien (dem nächstgelegenen Bundesstaat) entfernt. Urlaubsparadies mit der Hauptstadt Honolulu |
| Alaska ein fünftel so groß wie der Rest der Vereinigten Staaten. Alaska reicht bis in die Polarregion und ist weitestgehend unberührt. |
[bearbeiten] Städte
In den USA gibt es über 10.000 Städte und Dörfer. Im folgenden ist eine Liste mit neun der wichtigsten aufgeführt. Weitere Städte können in den Regionsartikeln gefunden werden.
- Boston - Die Hauptstadt von Massachusetts hat viele Aspekte seines kolonialen Charmes behalten, ist aber trotzdem jung durch seine Vielzahl von Studenten.
- Chicago - Chicagos Spitzname lautet "Windy City". Geschäftiges Herz des Mittleren Westens, Verkehrsdrehscheibe der Nation und bekannt für ihre architektonischen Wunderwerke sowie für ihre mächtigen Wolkenkratzer.
- Los Angeles - Heimatstadt von Hollywood und der Filmindustrie, bietet das mit Palmen gesegnete LA Berge, Strände, Sonnenschein, und geradezu alles, was sich Besucher von Kalifornien erträumen.
- Miami - In Miami erstrecken sich einige der größten Strände des Landes; hier treffen Sonnenliebhaber aus dem Norden auf Immigranten aus Lateinamerika und der Karibik, die nach einer neuen Perspektive suchen.
- Milwaukee - Die Heimat der Harley Davidson - Milwaukee,Wisconsin. Die Stadt ist die am Deutschland ähnlichste der USA. Viele Zuwanderer kommen aus Deutschland. Außerdem ist Milwaukee 'die' Bierstadt schlecht hin mit Firmen wie Miller.
- New Orleans - Trotz des zerstörerischen Hurrikans ist "the Big Easy" immer noch berühmt für seine atmosphärischen Stadtteile aus der Franzosenzeit sowie für das alljährlich stattfindende Mardi-Gras-Festival.
- New York - Die größte Stadt Amerikas mit einer Küche von Weltklasse, einmaligen Kunstausstellungen, einer in der Welt nur selten vorzufindenden Bevölkerungsdiversität und vielen anderen großartigen Highlights. Sowohl ein nationales Symbol als auch höchst international geprägt.
- San Francisco - Eine der fotogensten Städte der Welt. Das eigentümliche San Francisco bietet Attraktionen aller Richtungen und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Touren entlang der Küste oder zum Yosemite-Nationalpark.
- Seattle - Die grüne und regenreiche Stadt ist bekannt für ihre Trendsetterszene und die Präsenz internationaler Hightechriesen.
- Washington (D.C.) - Die Hauptstadt des Landes; hier befinden sich die berühmtesten Gebäude des Landes und eine gedeihende multikulturelle Szene.
[bearbeiten] Weitere Ziele
Blick auf den Grand Canyon |
Monument Valley - "Marlboro-Country" |
- Acadia National Park
- Arches National Park
- Cape Canaveral
- Daytona Beach
- Freizeitparks in den USA
- Grand Canyon
- Great Smoky Mountains National Park
- Key West
- Everglades
- Monument Valley
- Shenandoah National Park an der Ostküste
- Skigebiete in den USA
- Yosemite National Park in Kalifornien
- Yellowstone National Park
- Indian Reservation
[bearbeiten] Hintergrund
Jedes Land und seine Bewohner haben Besonderheiten, Sitten und Gebräuche, die mit den heimischen nicht immer übereinstimmen. Besonders als Erstbesucher stößt man dann auf mehr oder weniger große Stolpersteine.
In Amerika gibt es für alles eine Ausnahme. In diesem Artikel gibt es nur allgemeine Tipps und Regeln, man sollte sich über bestimmte Orte in den entsprechenden speziellen Artikeln informieren.
[bearbeiten] Geschichte
[bearbeiten] Politik
[bearbeiten] Klima
So unterschiedlich wie die Landschaften der USA, so unterschiedlich sind auch die Temperaturen. Im Süden ist es naturgemäß heißer als in den dichten Wäldern der Nationalparks im Norden. Generell besteht hohe Luftfeuchtigkeit im Osten und niedrige im Westen. In den hoch gelegenen Nationalparks im Südwesten und in den Rocky Mountains der USA kann es bis Mai und ab September kühler sein. Eine Jacke oder ein warmer Pulli gehören immer ins Gepäck, schon wegen der allseits anzutreffenden Klimaanlagen. Aufpassen muss man bei Staaten wie Kalifornien, Nevada und Arizona. Während es in einigen Gegenden kaum einen Winter mit Schnee und Eis gibt, kann es 100 Meilen weiter schon tiefster Winter sein. Bestes Beispiel ist da Los Angeles. Nur 100 Meilen nordöstlich liegt das Wintersportgebiet Big Bear Lake in den San Bernardino Mountains. Wenn man sich landschaftlich nicht auskennt, sollte man seinem Autoverleiher schon mal sagen, wohin es gehen soll, damit man mit Sommerreifen nicht sein Fiasko erlebt. Einige Routen wird Ihnen ein guter Verleiher gleich ausreden, wenn Sie vielleicht im Winter von Los Angeles über die Nordroute zum Grand Canyon wollen, womöglich noch mit dem Wohnmobil um nur ein Beispiel zu nennen.
[bearbeiten] Anreise
Seit dem 26. Oktober 2004 ist eine Einreise nur noch mit einem maschinenlesbaren Reisepass (bordeauxfarbener Reisepass der EU) möglich. Dies gilt auch für Kinder! Vorläufige Reisepässe (in grün) berechtigen nicht mehr zur Einreise.
Bei der Einreise muss man als Tourist (Aufenthaltsdauer geringer als 90 Tage) ein grünes Einreiseformular (Form I-94 W) ausfüllen. Dieses Formular erhält man entweder im Flugzeug oder aber am Zielflughafen. Einen Teil dieses Formulars muss man während seines Aufenhalts mit sich führen und bei der Ausreise wieder abgegeben. Verliert man diesen Abschnitt kann man zwar ausreisen, eine Wiedereinreise kann aber von den amerikanischen Behörden verweigert werden. Das Vorgehen in so einem Fall ist auf den Webseiten der US-Botschaft in Deutschland sehr gut beschrieben (man muss Unterlagen, die den Aufenthalt nach dem vorgeblichen Ausreisetermin außerhalb der USA nachweisen, an eine bestimmte amerikanische Regierungstelle einsenden, zum Beispiel Gehaltsabrechnungen, Bordkarten oder Abrechnungen von Kreditkarten.)
Ab dem 4. Oktober 2005 müssen Flugreisende Richtung USA vor dem Abflug ein Formular mit der Adresse der ersten Übernachtung beziehungsweise des ersten Mietwagenunternehmens in den USA ausfüllen.
Ab dem 26. Oktober 2005 müssen Länder, deren Einwohner weiterhin ohne Visum einreisen dürfen, in der Lage sein Reisepässe mit biometrischen Daten beziehungsweise einem digitalen Photo auszustellen. Dann ist es auch weiterhin möglich mit maschinenlesbaren Reisepässen einzureisen, die diese Merkmale nicht besitzen. Ein Reisepass mit biometrischen Daten ist also nicht erforderlich.
Seit dem 12. Januar 2009 erfordert die Einreise in die USA eine Online-Registrierung über das "Electronic System for Travel Authorization" (ESTA). Die Registrierung muß spätestens 72 Std. vor Abflug erfolgen. Es wird empfohlen, einen Ausdruck der Genehmigung während der Reise mitzuführen. Das Ausfüllen des Formulars ersetzt nicht das im 2.Absatz beschriebene grüne Einreiseformular und die Zollerklärung, sondern ESTA muß zusätzlich ausgefüllt werden. Details zur ESTA-Registrierung können bei der Homeland Security eingesehen werden: Important Information about ESTA Zur Registrierung gelangt man über folgenden Link: esta.cbp.dhs.gov
Department of State Visum Informationen für die USA
[bearbeiten] Flugzeug
Viele Städte der USA lassen sich von Deutschland aus per Direktflug erreichen. Aus Kostengründen kann es hilfreich sein auf dem Flug zur gewünschten Stadt einmal umzusteigen. Bedenken sollte man dabei, dass die Einreiseformalitäten am ersten Ort, den man in den USA oder auch Kanada erreicht, erledigt werden müssen. Dies kann bis zu drei Stunden dauern. Diese Zeit sollte man unbedingt bei der Umsteigezeit berücksichtigen. Aufgrund der scharfen Sicherheitsvorkehrungen sollte man bei internationalen Flügen mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein und bei Flügen innerhalb der USA mindestens eine Stunde vor Abflug am Flughafen sein.
[bearbeiten] Schiff
Anders als früher ist die Anreise mit dem Schiff ein heutzutage eher selten gewählter Weg. Sieben Tage dauert die Transatlantikreise von Southampton nach New York, eine langsame, aber unschlagbar luxuriöse und entspannende Form, Amerika zu erreichen. Das einzige Schiff, das diese Route noch heute im Liniendienst fährt, ist die im 14-tägigen Abstand verkehrende "Queen Mary 2" der Cunard Line, die als Nachfolger der "Queen Elisabeth 2" erst 2004 in Betrieb genommen wurde und zugleich das viertgrößte Passagierschiff aller Zeiten ist. Inklusive der Anreise kostet die Reise je nach Kabinenkategorie von ca. 1300 bis zu 30.000 Euro.
[bearbeiten] Mobilität
In vielen Gebieten der USA kann man ohne Auto kaum auskommen, weil die Städte sehr weitläufig sind. Entgegen der üblichen Meinung gibt es aber in den Städten ein ausgebautes Nahverkehrssystem, man muss es nur finden. Orte wie Los Angeles sind ohne Auto wegen der riesigen Entfernungen schwer zu erreichen. Kleinere Städte wie Las Vegas hingegen sind mit dem Bus gut befahrbar.
[bearbeiten] Auto
Die einfachste Möglichkeit zum Reisen im Land ist sicher das Auto. Für kürzere Aufenthalte empfiehlt sich ein Leihwagen, den man am besten am Flughafen mietet. Jeder größere Flughafen hat einen Bereich, wo Mietwagen abgeholt werden können. Diese Bereiche sind, wenn außerhalb des Flughafens gelegen, entweder per Monorail oder kostenlosem Bustransfer erreichbar.
Zwar gibt es zwischen Europa und den USA keine riesigen Unterschiede bei der Straßenverkehrsordnung, aber bei der Vorfahrtsregelung gilt bei gleichrangingen Straßen nicht das bei uns übliche Rechts vor Links (Tipps zum Straßenverkehr USA).
Das Fahren in den Staaten ist recht geruhsam. Auf dem Highway oder der Interstate den Tempomaten einrasten lassen und einfach rollen.
Aber Vorsicht, bitte immer und überall auf die Geschwindigkeit achten. Die Ordnungshüter sind im Bereich Speeding sehr aktiv und im Gegensatz zu unseren Gepflogenheiten gilt die Aussage eines Sheriffs als Beweismittel vor Gericht. Es werden also keine Fotos oder andere Dinge benötigt. Aus diesem Grund sind Diskussionen mit der Ordnungsmacht auch meist recht aussichtslos.
In den meisten Bundesstaaten gibt es keine gesonderten Geschwindigkeitsbegrenzungen für LKW. Auch diese dürfen auf der Interstate bis zu 75 Meilen pro Stunde fahren. Und natürlich auch überholen. Also nicht erschrecken, wenn ein Riesen-Truck links oder rechts vorbeifährt. Fast überall in den USA ist es illegal rechts zu überholen, aber viele Leute beachten dies nicht. Man sollte aufmerksam sein!
Besondere Vorsicht ist bei Kindern angebracht. In der Nähe von Schulen gelten oft Geschwindigkeitsbegrenzungen wenn sich die Schulkinder auf der Straße befinden könnten. Wenn Schulbusse anhalten, um Schulkindern das Ein- oder Aussteigen zu ermöglichen, stoppt der Straßenverkehr in allen Richtungen
Wer Auto fährt muss tanken, und das geht ein wenig anders als gewohnt. An den meisten Tanksäulen gibt es einen Hebel, Schalter oder eine Art Klappe die man umlegen, drehen oder bewegen muss, damit das Benzin fließen kann. Fast an allen Tankstellen muss man vor dem Tanken bezahlen. Im Voraus zuviel Bezahltes wird einem nach dem Tanken wieder zurück erstattet. Meist kann man auch direkt an der Zapfzäule (Tankautomat) mittels Kreditkarte bezahlen.
Interessanterweise geben die Amerikaner Entfernungen häufig in Stunden an. Ungewohnt, aber recht genau.
Geöffnete alkoholische Getränke darf man nur im Kofferraum transportieren.
- Routenvorschläge
- Höhepunkte der USA: Boston - Cape Cod - New York (Bundesstaat) - Philadelphia - Baltimore - Washington (D.C.) - Gettysburg - Pennsylvania - Niagarafälle - Detroit - Chicago - Milwaukee - Sioux City - Badlands National Park - Wounded Knee - Rapid City - Mount Rushmore National Monument - Black Hills - Hot Springs - Devil's Tower National Monument - Buffalo - Bighorn Mountains - Cody - Yellowstone National Park - Grand Teton National Park - Jackson - Idaho Falls - Salt Lake City - Bryce Canyon National Park - Grand Canyon National Park - Lake Mead National Recreation Area - Las Vegas - Los Angeles - San Diego - Hollywood - Beverly Hills - Santa Monica - Malibu - Santa Barbara - Edna Valley Vineyard - Monterey - San Francisco
- Mittlere Staaten: Washington (D.C.) - Allegheny Mountains - Charleston - Lexington - Cincinnati - Louisville - St Louis - Kansas City - Denver - Rocky Mountain National Park - Cheyenne - Laramie - Medicine Bow Mountains - Rock Springs - Flaming Gorge Dam - Dinosaur National Monument - Uintah - Salt Lake City - Great Basin National Park - Reno - Carson City - Lake Tahoe - Sacramento - Desert Area - San Francisco
- Quer durch den Süden der USA: Miami - Miami Beach - Florida Keys - Key West - Everglades National Park - Naples - Fort Myers - Sanibel - Sarasota - Bradenton - Sunshine Skyway - St Petersburg - Tampa - Orlando - Pinellas Trail - Tallahassee - Panama City - Gulf Islands National Seashore - Pensacola - Mobile - Biloxi - New Orleans - Baton Rouge - Lafayette - Houston - Galveston - Gulf Coast Region - San Antonio - El Paso - Tucson - Phoenix - Montezuma Castle National Monument - Joshua Tree National Park - Palm Springs - San Bernardino - Los Angeles
[bearbeiten] Zug
Mit Amtrak kann man in 46 der 50 Bundesstaaten der USA sowie nach Kanada reisen. Die meisten Zugstrecken werden mit langen Dieselzügen gefahren. Bis jetzt gibt es nur an der Ostküste Schnellzüge namens Acela Express. (Sie sind noch nicht ganz so schnell wie in Europa oder Asien - sie dürfen nur 150 Meilen pro Stunde fahren.)
Züge sind für die weiteren Entfernungen naturgemäß recht lange unterwegs. Zum Beispiel dauert die Fahrt von New York nach Los Angeles 4 Tage und kostet doppelt soviel wie ein Flug. Hierbei sind die Preise, Service an Board und Komfort allerdings nicht mit denen in Europa vergleichbar. Eine Fahrt von Chicago nach Seattle im Empire Builder in Ruhesessel(vergleichbar vom Platz mit der Businessclass im Flugzeug) kostet ca. 150$. Die komfortablen Schlafwagenzüge der Amtrak können auf der Amtrak-Website virtuell besichtigt und gebucht werden. In den meisten Zügen muss das Gepäck eingecheckt werden, so dass man sich rechtzeitig sehr genau überlegen sollte, welches Gepäck man als Handgepäck mit ins Abteil nimmt. Alle Züge sind Nichtraucherzüge; Raucher haben allerdings bei Halten die Gelegenheit auf dem Bahnsteig zu rauchen, falls der Zug nicht verspätet ist.
Pässe für gibt es auch von Amtrak.
[bearbeiten] Flugzeug
Fliegen ist noch nicht so günstig wie in Deutschland. In Amerika gibt es keine nationale Fluggesellschaft. Die vier grössten Fluggesellschaften sind amerikanisch. Man kann oft billiger mit jetBlue, Southwest, Spirit oder SkyBus fliegen. Das ist aber nicht unbedingt die Regel. Eine Yahoo! Farechase-Suche hilft, den billigsten Flug unter United, American Airlines, Delta, Northwest, Midwest, Continental, AirTran, Alsakan Airlines, ATA und anderen zu finden.
[bearbeiten] Schiff
[bearbeiten] Bus
Wo es keine Bahnhöfe oder Flughäfen gibt kann man mit den Bus fahren. Busse spielen eine grosse Rolle im Personentransport in Amerika. Man kann fast jede Stadt mit Greyhound erreichen. Für Entdecker mit Zeit gibt es den sogenannten DiscoveryPass mit den man bis zu 60 Tage lang, mit Voranmeldung, auf jeden Greyhound in den USA, Kanada und Mexiko hoppen kann.
Für die Billigreisenden gibt es im Mittleren Westen und auf der Westkuste megabus.com oder den "Chinatown Bus" an der Ostküste.
[bearbeiten] Sprache
In den USA gibt es keine offizielle Amtssprache. Die Hauptsprache ist natürlich amerikanisches Englisch und die Beherrschung dieser Sprache macht die Konversation einfacher. Als Tourist mit geringen englischen Sprachkenntnissen hat man oft Probleme, da die Amerikaner zwar sehr hilfsbereit und geduldig sind, aber in der Regel kein Deutsch verstehen. Nach Englisch ist Spanisch die am weitesten verbreitete Sprache. In Touristenzentren findet man auch sehr oft deutsches Informationsmaterial und auch deutschsprechende Führer.
[bearbeiten] Kaufen
Die USA sind die Erfinder der Kreditkarte und so kann man auch fast alles mit den gängigen Kredikarten bezahlen. Aber auch hier wird bei kleinen Beträgen lieber Bargeld genommen, wobei Geldscheine ab 50 Dollar nur sehr ungern akzeptiert werden. Erfahrungsgemäß muss man damit rechnen, dass man ungefähr ein Drittel seiner Ausgaben mit Bargeld bestreitet.
Wer keine Kreditkarte hat (oder Geldkarte von VISA oder Mastercard, wie viele Amerikaner haben), wird mit großer Wahrscheinlichkeit vor Ort kaum ein Auto oder einen Wohnwagen ausleihen können! Die Verleiher akzeptieren fast alle weder Bargeld noch Reiseschecks. Wer also ohne Kreditkarte in den USA ein Auto mieten will, muss es bei einem der großen Autovermieter dann schon von zu Hause aus bezahlen.
Preisangaben verstehen sich meist netto, ohne die von Bundesstaat zu Bundesstaat verschiedene "Sales Tax", die ähnlich der Mehrwertsteuer auf den Nettopreis aufgeschlagen wird. An der Kasse zahlt man dann durchschnittlich 6,26 % mehr als auf dem Preisschild steht, in San Francisco jedoch beträgt die Sales-Tax z.B. 8,5 %.
[bearbeiten] Bargeld
Wenn man vor Ort Bargeld benötigt holt man es am besten mittels einer Kreditkarte oder Maestrokarte am Geldautomaten (ATM). Dies ist günstiger und auch bequemer als in der Bank, da die Banken in den USA recht kurze Öffnungszeiten haben. Noch billiger und einfacher geht es am Geldautomaten mit der MaestroCard (früher: EC-Karte) und der Geheimnummer. (Mit diese Karten kann man auch an vielen Stellen (z.B. Aldi) bezahlen, man muss nur schauen, ob es einen entsprechenden Aufkleber an der Tür gibt.) Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich vor Reiseantritt bei Ihrer Bank Travelers Checks zu besorgen. Sie können eine Stückelung bestimmen (z,B. 20er, 50er, 100er Noten). Dieses Zahlungsmittel hat mehrere Vorteile: 1) Auch wenn Sie erst in ein paar Monaten Reisen wollen können Sie sich damit einen günstigen Kurs sichern. 2) Travelers Checks sind gegen Verlust und Diebstahl versichert. 3) Mit Travelers Checks zahlen Sie wie mit Bargeld, das Wechselgeld wird Ihnen in Dollarnoten ausgezahlt.
Eine gute Alternative zu Traveller Cheques ist die American Express Traveller Cheque Card. Sie bietet die gleichen Vorteile wie herkömmliche Traveller Cheques und ist im Prinzip eine Pre-Paid Kreditkarte. Sie wird überall als solche akzeptiert, wo man mit Amex-Karten zahlen kann. Das "Aufladen" funktioniert einfach und unkompliziert per Bankeinzug übers Internet.
Mit einer DKB-Visacard kann man sogar überall in den USA gebührenfrei Geld am Geldautomaten abheben.
Es lohnt sich zu fragen, ob Kooperationen der eigenen Hausbank mit Geschäftsbanken in den USA bestehen: So können Kunden der Deutschen Bank an den Automaten der Bank of America (BofA) ohne Gebühren Geld abheben.
[bearbeiten] Küche
Die Bandbreite und Qualitätsspanne des amerikanischen Essens ist sehr groß.
Ähnlich wie in Deutschland ist billiges Essen, dass man auf die Schnelle erwirbt, meist fettig und kalorienreich. Dies fängt beim Frühstück an, bei dem es Speck, Würstchen und Kartoffeln gibt, Pfannkuchen mit Ahornsirup (gelegentlich auch andere Siruparten) oder French Toast, das heißt warmes Toastbrot, das in Ei gebraten ist. Auch Speisen mit Eiern findet man in allen Variationen. Die Portionen sind mehr als ausreichend. Da man in den viele Motels kein Frühstück vorfindet, gibt es eine Vielzahl von Cafes und Restaurants, wo man ein reichhaltiges Frühstück genießen kann. Die Preise liegen zwischen 5 und 12 Dollar (inklusive "bodenlosem" Kaffee - Free Refill). Die meisten Amerikaner essen selten so ein Frühstück. Es ist üblicher, dass man ein Bagel, Muffin oder Cornflakes isst. Deshalb ist das "typisch amerikanische" Essen (besonders in Großstädten) oft schwierig zu bekommen.
Wer die amerikanische Nationalküche mit Fastfood wie Hamburgern, Hotdogs oder Pizza verwechselt, hat nur einen oberflächlichen Blick in das Land getan. „Die amerikanische Küche“ besteht aus einer Vielzahl von Regionalküchen wie z. B. der Südstaatenküche, der Cajun-Küche und der Tex-Mex-Küche, die häufig auch in Restaurants angeboten werden, ihren eigentliches Standbein jedoch in der Familienüberlieferung und damit in privaten Haushalten haben.
Die USA sind außerdem eines der bedeutendsten Einwanderungsländer der Erde. Da viele Ausländer ihre Existenz in den USA mit einem Restaurant begründen, findet man in der amerikanischen Gastronomie eine erhebliche Bandbreite ethnischer Küchen, d. h. nicht nur italienische, griechische, mexikanische oder chinesische Küche, sondern z. B. auch japanische, koreanische, vietnamesische, laotische, eritreische, polnische oder karibische Küche. Sie können von ethnischer Küche in den USA auch größere Authentizität erwarten als von ethnischen Restaurants in deutschsprachigen Ländern, deren Küche häufig sehr stark auf die Erwartungen des Gastlandes zugeschnitten ist. Grundsätzlich gilt jedoch, dass in den USA auch ethnische Küche, wenn sie billig angeboten wird, häufig aus billigen Zutaten und zu fett zubereitet ist.
Fast Food ist bei Amerikanern und bei deutschsprachigen Touristen eine sehr übliche Wahl für unterwegs. Die meisten Amerikaner essen nicht so oft bei McDonald's und Burger King, sondern bei Subway, Panera, Culver's, Hardee's, etc.
Durchschnittlich trinken Amerikaner 600ml Cola oder ähnliche nicht alkoholische Getränke (Soda, Softdrinks) am Tag. Oft wird in Restaurants ein Refill angeboten, d.h. man kauft einen Softdrink und dieser wird dann beliebig oft vom Personal nachgefüllt. Man bekommt meist bei allen Restaurants Leitungswasser gratis, sollte aber speziell danach fragen (tap water, plain water), besonders als Tourist bekommt man sonst eine (evtl. teure) Flasche Mineralwasser. Anzumerken ist allerdings, dass amerikanisches und kanadisches Wasser je nach der Region mehr oder weniger stark chloriert ist - wer also empfindlich auf "Freibadwasser" reagiert, sollte sich unterwegs mit reichlich Mineralwasser eindecken.
Amerikanisches Bier schmeckt wenigen Deutschen, aber auch viele Amerikaner sind nicht stolz darauf. Deshalb sind Biere wie Warsteiner, Beck's, Heineken und Bitburger bekannt. Viele Deutsche bevorzugen in den USA mexikanische Biersorten wie Corona. In Amerika darf unter 21 Jahren kein Alkohol konsumiert werden. Trinken von alkoholischen Getränke in der Öffentlichkeit ist weitgehend verpönt, wenn nicht sogar verboten. Man sollte sich bei Einheimischen erkundigen, wie öffentlicher Alkoholkonsum jeweils gehandhabt wird.
[bearbeiten] Nachtleben
In ein Restaurant geht man in den USA nur zum Essen. Den üblichen Ausklang des Essens wie in Europa kennt man in den USA nicht. In der Regel wartet man am Eingang, bis einem der Ober einen Tisch zuweist. Man kann dies ablehnen und einen anderen Tisch verlangen. Jedoch wird man mit zwei Personen den großen Tisch für 6 Personen nicht bekommen. Eventuell wird man auch erst an die Bar gebeten, wenn noch kein Tisch frei ist. Nach dem Essen wird einem unaufgefordert die Rechnung gebracht, da die Restaurants darauf angewiesen sind, die Tische möglichst oft wieder zu besetzen. Als Trinkgeld werden etwa 15-20 % des Rechnungsbetrags erwartet, da die Bedienung im Essenspreis nicht eingeschlossen ist. Es ist oft üblich, dass der "Tip" (Trinkgeld) bereits auf der Rechnung enthalten ist.
In vielen Restaurants ist das Rauchen entweder ganz verboten oder nur in kleinen Bereichen erlaubt, da in vielen Bundesstaten das Rauchen in öffentlichen Gebäuden (Restaurantes und Bars sind ebenfalls öffentliche Gebäude) verboten ist
Ungewohnt, aber oft lohnend, sind die 'Buffet-Restaurants'. Hier gilt 'All you can eat'. Man zahlt den Eintritt und ein Getränk um sich dann durch das oft reichhaltige Essensbuffet zu arbeiten. (Dieser Eintritt lag 2003 in South Carolina zwischen ca 7$ und 19$.)
[bearbeiten] Unterkunft
Grundsätzlich sind die meisten amerikanischen Hotels und Motels recht sauber. Gewöhnungsbedürftig ist der Einrichtungsgeschmack, meist ist er das Gegenteil von dem was wir schön finden. Dazu kommt die allgemeine Auffassung, dass dunkel bzw. düster gleich elegant sei - so ist leider häufig sehr dunkel in Hotelzimmern, selbst wenn alle Lichtquellen eingeschaltet sind. In den Hotelpreisen ist Frühstück i.d.R. nicht enthalten. Vor allem in größeren Städten kommen teils noch saftige Parkgebühren hinzu (z.B. in San Francisco bis 40 US$ pro Tag). Auch bei den Zimmermädchen ist das Trinkgeld Teil des Lohns und so hinterlässt man auf der Matraze etwa 2-3 US$ an jedem Morgen für ein Doppelzimmer. Buchungen von Deutschland aus können sehr viel billiger sein, vor allem wenn es sich um Bausteine deutscher Pauschalreiseveranstalter handelt, zum Beispiel halten hier DER und FTI ein großes Angebot bereit.
Motels
Eine gute und meist bezahlbare Variante vor allem für Autoreisende sind Motels, da sie auch in großen Städten immer einen Parkplatz vor der Tür haben (in den großen Städten sind Parkplätze sehr teuer und rar). Die Preise sind jedoch stark von der Saison abhängig und können sich innerhalb einer Woche stark verändern (Feiertage, Wochenende). Besonders an Feiertagen erhöhen sich die Preise sehr stark und es kann in Touristengegenden zu einem Engpass an Zimmern kommen. Daher sollte man diese Zimmer vorab reservieren. Die großen Motelketten wie z.B. Motel 6 bieten einen gleichbleibenden Standard über das ganze Land. Bei "freien" Motels kann es jedoch vorkommen, dass es nicht so sauber zugeht, ist jedoch nicht die Regel. Die freien Motels sind in der Regel ein paar Dollar billiger als die Motelketten. Praktisch jedes Motelzimmer ist mit Telefon und Fernseher ausgerüstet, sehr oft findet man auch einen Föhn oder ein Bügeleisen vor.
Fast kein Motel bietet Frühstück an. Teilweise gibt es aber ein kleines Frühstück mit Selbstbedienung mit Kornflakes, Milch, Kaffee, Toast, Marmelade und Orangensaft oder in guten Motels sind Frühstückgutscheine im Übernachtungspreis inbegriffen, die dann aber nur einen Teil der Kosten für ein Frühstück abdecken.
Als Mitglied eines Automobilclubs mit einer Kooperation mit dem amerikanischen Automobilclub AAA bekommt man teilweise Rabatte auf die Zimmerpreise. Am besten fragt man einfach vor der Buchung freundlich nach.
[bearbeiten] Lernen
Für deutsche Schüler bietet sich ein Austausch an, um die englische Sprache zu erlernen. Man reist mit Austauschorganisationen (wie AYUSA, AFS, YFU, EF etc.) meist nach Beendigung des 10. Schuljahres für ein ganzes Jahr (auch kürzere Zeiten möglich) in eine Gastfamilie und nimmt am High School Leben teil und lernt so die Kultur und Sprache des Landes kennen. Die Kosten reichen von ca. 5.000 € bis 10.000 €, man kann aber auch Stipendien erhalten.
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Strom
Die Stromspannung beträgt in den USA 110 Volt. Geräte die ausschliesslich mit 220 Volt betrieben werden können, sind in den USA nicht verwendbar. Dieses gilt besonders für Föne. Geräte mit eingebauten oder externem Netzteil wie Laptops, Ladegeräte für Digitalkameras und Handys, portable CD Spieler und ähnliches sind für den Reisenden am unproblematischsten. Hier genügt ein Steckeradapter, um diese mit dem Stromsystem zu betreiben.
[bearbeiten] Feiertage
Feiertage in den USA werden immer auf einen Montag gelegt (auch wenn dadurch Geburtstage nicht am historisch korrekten Tag gefeiert werden). Falls der Feiertag auf einen Samstag fällt, ist der Freitag davor kein regulärer Arbeitstag; fällt der Feiertag auf einen Sonntag, so gilt das gleich für den drauffolgenden Montag. An den folgenden Tagen sind Banken, Postämter und viele Museen geschlossen:
| Termin | Name | Bedeutung |
| 1. Januar | New Years Day | Neujahr |
| Dritter Montag im Januar | Martin Luther King Day | Geburtstag Martin Luther King Jrs |
| Dritter Montag im Februar | Washington´s Birthday/ Presidents' Day | Ursprünglich George Washingtons Geburtstag, heute ein Tag zu Ehren aller Präsdidenten der USA |
| zweiter Sonntag im Mai | Mother's Day | Muttertag |
| Letzter Montag im Mai | Memorial Day | Volkstrauertag |
| 4. Juli | Independence Day | Unabhängigkeitstag |
| Erster Montag im September | Labor Day | Tag der Arbeit |
| Zweiter Montag im Oktober | Columbus Day | Erinnert an Kolumbus' Landung am 12. Oktober 1492 |
| Erster Dienstag im November (jedes Jahr, aber besonders wichtig alle vier Jahre bei der Präsidentschaftswahl) | Election Day | |
| 11. November | Veterans Day | Tag der Veteranen |
| Vierter Donnerstag im November | Thanksgiving Day | Erntedankfest |
| 25. Dezember | Christmas Day | Weihnachtstag |
| 31. Dezember | New Years Eve | Silvesterabend |
An diesen Tagen müssen Sie bei Motels und Hotels mit deutlich höheren Preisen rechnen.
[bearbeiten] Sicherheit
Die ländlichen Gebiete und kleinere Dörfer sind im allgemeinen zu jeder Tageszeit sicher. In den Metropolen bzw. etwas größeren Städten gibt es jedoch in beinahe jeder Stadt bestimmte Gegenden, welche (besonders nachts) zu meiden sind. Meistens sind diese in den Vorortgebieten oder um das Stadtzentrum herum zu finden. Beim Bereisen einer amerikanischen Stadt sollte man sich genau erkundigen, welche Gebiete als unsicher eingestuft werden. Das Stadtzentrum (Downtown) ist meist der am stärksten frequentierte bzw. mit dem höchsten Polizeiaufkommen versehene Stadtteil und ist für gewöhnlich als sicher einzustufen. Allerdings besteht hier ein hohes Risiko des Taschen- und Manteldiebstahls. Öffentliche Verkehrsmittel sollten nachts mit Vorsicht benutzt werden.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Da die deutschen gesetzlichen Krankversicherungen in den USA nicht wirksam sind, benötigt man eine Auslandskrankenversicherung. Diese kostet pro Person und Jahr meist nicht mehr als 20 € bzw. nicht mehr als 40 € für eine Familie. Unbedingt das Kleingedruckte lesen, da nicht alle Versicherungen die USA mit abdecken bzw. nur eine maximale Reisedauer von 4 Wochen absichern.
[bearbeiten] Respekt
- Schwarze Amerikaner bezeichnen Sie unbedingt als "African Americans", wenn Sie nicht unangenehm auffallen wollen.
- Vordrängeln an Schlangen gilt als extrem unhöflich, auch bei kurzen Fragen.
- Wird eine Frau von einem Mann zum Essen eingeladen, gilt es als extrem frech, wenn er dann nicht bezahlt.
- Man stellt immer seine(n) Begleiter(in) vor, wenn man jemanden begrüßt.
[bearbeiten] Kommunizieren
Die Festnetztelefonie unterscheidet nicht von der in Deutschland. Beim mobilen Telefonieren gibt es aber einige Unterschiede zum hiesigen System:
Dualband Mobiltelefone wie sie in Deutschland üblich sind, funktionieren in den USA nicht. Sog. Triband Mobiltelefone funktionieren inzwischen aber in den USA einwandfrei, sogar ausserhalb von Städten. Die beide grossen in den USA auf dem Markt operierenden Mobilfunkanbieter T-Mobile und AT&T bieten für das mobile Telefonieren Prepaid-Tarife an und nennen diese "Pay As You Go-Plans".
Am besten bestellt man sich vor der Abreise eine amerikanische Simkarte in Deutschland (zB bei Cellion), dann erspart man sich die hohen Gebühren für Gespräche vom Mobiltelefon aus nach Deutschland.
Auch beim Internet gibt es einige Besonderheiten zu beachten: Wie in Deutschland gibt es auch in den USA sog. "mobiles Internet", also die Möglichkeit mittels eines USB-Modems ("USB-Stick") und einer SIM-Karte eine Internetverbindung herzustellen. Auf dem amerikanischen Markt gibt es zwei große Anbieter, die mobiles Internet anbieten: T-Mobile und AT&T. Um diese Möglichkeit des Internetzugangs nutzen zu können, benötigt man ein simlockfreies USB-Modem, welches man am besten aus Deutschland mitnehmen sollte. Der Tarifdschungel in den USA ist fast undurchschaubar. T-Mobile nennt sein mobiles Internet "T-Mobile webConnect Data Plan" und AT&T "DataConnect". Die Kosten sind mit denen in Deutschland vergleichbar.
Eine sonstige Möglichkeit ins Internet zu kommen ist in der Stadtbibliothek - oft umsonst. Es gibt fast überall Internetcafes, wo man meist mittels Notebook (WLAN) surfen kann und mit Kreditkarte bezahlt. Bei einigen Restaurant- und Cafeketten, z.B. Starbucks, Panera Bread oder Coffee Bean and Tea Leaf, kann man auch kostenlos per WLAN surfen.
[bearbeiten] Weblinks
- Amerikanische diplomatische Vertretungen in der Bundesrepublik Deutschland
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland


