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Venedig
Venedig (italien.: Venezia) ist eine Stadt in Italien. Sie ist die Hauptstadt der Region Venetien. [Bearbeiten] StadtteileEs gibt 6 Stadtteile (Sestrieri): San Polo, Santa Croce, Dorsoduro, Cannaregio, San Marco und Castello. Als siebenter Teil kann die Insel Giudecca aufgefaßt werden, die aber traditionell Dorsoduro zugerechnet wird. San Polo, Santa Croce und Dorsoduro mit S. Maria della Salute sind auf der einen Seite des Canal Grande (de ultra), Cannaregio (dem wird auch S.Michele zugerechnet), San Marco und Castello mit S. Pietro, (die ehemalige Patriarchenkirche) auf der anderen (de citra). Der bevölkerungsreichste Bezirk ist Cannaregio (ein Drittel bis fast die Hälfte der Venezianer wohnt hier), hier ist auch der Bahnhof Stazione F.S. Santa Lucia. [Bearbeiten] HintergrundZusätzlich zur "Inselstadt" gehören noch zahlreiche Ortschaften am Festland zur Stadtgemeinde Venedig (Tessera, Mestre, Marghera, Campalto, Trivignano, Jesolo und andere). Außerdem ist Venedig die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und der Region Venetien. [Bearbeiten] Anreise[Bearbeiten] FlugzeugVenedig verfügt über zwei internationale Verkehrsflughäfen: [Bearbeiten] Flughafen Venedig Marco Polo (VCE)Der Aeroporto di Venezia Marco Polo [1], [2] ist der größere und wichtigere der beiden Flughäfen der Stadt. Er liegt etwa 12 km nördlich des Zentrums in Mestre am Rand der Lagune. Folgende Fluggesellschaften fliegen Venedig aus dem deutschsprachigen Raum an:
Neben einer Busverbindung (ATVO Express 5,00 €, ACTV "normal" 5.00 € im Juni 2012; [3]) kann man auch mit einem Boot der Alilaguna von Marco Polo in die Stadt fahren, das dauert ca. 40-90 Minuten und kostet 15.00 €(einfach)/27.00 €(retour) (Stand Mai/2013). Es gibt Ermäßigung für Besitzer einer Monatskarte. Ein Transfer mit dem Taxiboot kostet über 100 €. [Bearbeiten] Flughafen Treviso (TSF)Der Aeroporto di Treviso liegt bei Treviso, etwa 25 km nördlich Venedigs und wird in erster Linie von Billigfluggesellschaften unter dem Namen Venedig-Treviso genutzt. Folgende Fluggesellschaften fliegen Treviso aus dem deutschsprachigen Raum an:
Die Fahrtzeit bis zur Piazzale Roma beträgt je nach Verkehrsaufkommen ca. 40 Min. Die Kosten mit dem direkten Bus betragen 7,- € (einfache Fahrt) bzw. 13,- € (Hin- und Rückfahrt innerhalb von 7 Tagen) mit der Firma Barzi Bus Service [4]. Alternativ kann man mit dem Linienbus 6 [5] für 1,- € (bei Kauf im Bus 2,50 €) zum Bahnhof von Treviso und von dort mit dem Zug nach Venedig fahren (4,35 €). [Bearbeiten] BahnVenedig hat zwei wichtige Bahnhöfe: Venedig-Mestre (Stazione di Venezia Mestre) auf dem Festland und der Hauptbahnhof Venedig-Santa Lucia (Stazione di Venezia Santa Lucia) nahe des Stadtzentrums am Canal Grande. Beide Bahnhöfe sind über die etwa 5 km lange Brücke Ponte della Libertà verbunden. Venedig hat zahlreiche Zugverbindungen innerhalb Italiens, etwa nach Florenz, Mailand und Rom (sowohl mit Regional- als auch Hochgeschwindigkeitszügen) und ist auch aus dem deutschsprachigen Raum ohne Umsteigen erreichbar: Jeweils einmal täglich verkehrt von München aus ein Nachtzug der CityNightLine (Fahrzeit etwa 9 Stunden), von Wien/Westbahnhof ein EuroNight nach Venedig-Santa Lucia. Außerdem ist mehrmals täglich eine Verbindung von München mit Umsteigen in Verona oder Salzburg möglich. [Bearbeiten] BusLokale und überregionale Busse halten am Piazzale Roma. Informationen zu lokalen Bussen bei ACTV und ATVO. [Bearbeiten] AutoVenedig ist komplett autofrei, man muss das Auto auf dem Festland oder in einer der Garagen am Piazzale Roma (30,- € pro Tag;) bzw auf Tronchetto abstellen (3€ für 2 Stunden, 4 € 4-5 Stunden, 21 € für 24 Stunden). Von dort gibt es einen Zug zum Piazzale Roma mit einer Station beim Hafen (1 € pro Person). Für Reisebusse gibt es spezielle Parkplätze auf Tronchetto, in Fusina und Punta Sabbioni und die müssen, um dahin zu fahren, jeweils zusätzlich zur Parkgebühr noch eine Einfahrtgenehmigung zahlen. Günstiger ist es, wenn man das Auto in einer Garage in Mestre abstellt und dann mit dem Zug nach Venedig fährt. Alle 2-15 Minuten fährt einer, Fahrzeit ca. 10 Minuten. Die einfache Zugfahrt kostet 1 €, der Abstellplatz pro Tag 8-12 € (Stand August 2009). Wenn man nicht zu weit vom Bahnhof wohnt, ist das eine preisgünstige Variante. Z.B. vom Campo S. Geremia ist man zu Fuß in rund 30 Minuten am Markusplatz (Die Wege Richtung Rialto/S.Marco durch die Stadtteile Canareggio oder S.Polo sind ausgeschildert.) oder man fährt mit dem Vaporetto weiter. Eine andere Möglichkeit ist es, das Auto am Campingplatz Fusina (12 Stunden 10 €, 24 Stunden 15 €) oder bei Punta Sabbioni für eine Tagesgebühr von ca. 6,- € für PKW abzustellen und dann mit dem Boot rund 40 Minuten zum Markusplatz zu fahren. Von Punta Sabbioni auf der Insel Cavallino (von der Autobahn A4=E70 Milano-Triest sind bei Venedig die Abfahrten und der Weg Richtung Halbinsel Jesolo und weiter über die Brücke nach Cavallino ausgeschildert) fahren etwa im 15-Minuten-Abstand Linienboote (Vaporetti) nach Venedig. Von Chioggia aus gibt es Verbindungen mit Linienboot und Linienbus über die Litorali (die langgestreckten Inseln, die die Lagune von der Adria abtrennen) nach Lido di Venezia und Venedig. Die Parksituation ist aber in Chioggia schwierig. [Bearbeiten] SchiffSchiffsverbindungen gibt es täglich von/nach Slowenien, Kroatien und Griechenland ([6]). Diese legen in der Stazione Marittima auf Tronchetto an. [Bearbeiten] MobilitätDa es keine Autos, Busse oder Bahnen im historischen Zentrum gibt, ist man auf Fuß- oder Wasserwege angewiesen. Venedig kann gut per Fuß erkundet werden, es gibt allerdings viele Brücken mit Treppen und nur wenige große Brücken haben Rampen. Trotzdem kann man im Rollstuhl wichtige Sehenswürdigkeiten besichtigen, vorausgesetzt, man benutzt die öffentlichen Boote (Vaporetti). Schwierig ist es für Gehbehinderte, Taxiboote (Motoscafi) zu benutzen. Kurz vor und ein bis zwei Monate nach dem Venedig-Marathon sind fast alle Brücken zwischen S.Marco und Giardini sowie entlang der Zattere mit langen Rampen ausgestattet. Vom Bahnhof S.Lucia zum Markusplatz kann man in zwei Richtungen gehen, zum einen auf der Seite des Canal Grande, wo der Bahnhof ist, über Lista Spagna-Strada Nuova oder über die Scalzibrücke auf der anderen Seite. Die Wege sind ausgeschildert mit (per) Ferrovia, (per) Rialto, (per) S.Marco, (per) Accademia. Die Piazza S. Marco ist mit dem Linienboot (Vaporetto) von der Haltestelle S.Marco/Vallaresso oder S.Marco/S.Zaccaria/Riva degli Schiavoni erreichbar, die Rialtomärkte haben die Haltestelle Mercato, die Rialtobrücke Rialto, SS. Giovanni e Paolo Ospedale. So romantisch und "langsam" Venedig für Touristen ist, so ärgerlich sind die Touristengruppen für die Venezianer. Daher sollte man sich als Gast an die üblichen Regeln halten: rechts gehen und die Wege nicht, indem man etwa ungünstig herumsteht oder ausgebreitet nebeneinander geht, blockieren. Mit Permesso bittet man, durchgelassen zu werden, und mit Scusi entschuldigt man sich. Irgendwo essend herumzusitzen ist (wie in anderen Städten auch, z.B. in München) verboten und kann mit einem Ordnungsgeld bestraft werden, eben so das Taubenfüttern. Die Häuser in Venedig sind pro Stadtsechstel durchnummeriert. Die Adresse "Cannaregio 2320" ist also das Haus Nummer 2320 im Sestiere Cannaregio. Die Nummern in den Straßen sind je auf einer Seite meistens durchlaufend. Um eine Adresse besser zu finden, gibt man - auch die Venezianer tun das - nicht nur Sestiere, Nummer und Straße (viele Straßennamen gibt es mehrfach), sondern zusätzlich eine Kirche (die Sestieri untergliedern sich nach Pfarrbezirken: Parrochie), eine wichtige Sehenswürdigkeit, Brücke oder einen größeren Platz in der Nähe an. Da auch Venezianer sich manchmal fragen, wo eine bestimmte Hausnummer denn nun zu finden sei, gibt es dafür einen Service im lokalen internet: [7]
Fahrpreise der Öffentliche Verkehtsmittel sind die Vaporetti (Wasserbusse). Eine Einzelfahrt kostet 7,- € (60 min.). Es empfiehlt sich der Kauf einer Zeitkarte (Travelcard), die unbegrenzt Fahrten im Gültigkeitszeitraum erlaubt. Die Vaporetti fähren von früh morgens (einige schon ab 4.00, die meisten ab 5.00 Uhr) bis Mitternacht und es gibt Nachtlinien, die allerdings nicht an allen Stationen halten. Linienpläne gibt es bei [8] bzw. [9] oder [10]. An Stationen, wo viele Vaporettilinen halten, gibt es mehrere Anleger - mitunter ist sogar noch eine Brücke dazwischen, so dass man darauf achten muss, an welchem Anleger welche Linie in welche Richtung hält (Das ist natürlich an den Anlegern mit Schildern angezeigt.). Man muss auch etwas aufpassen, wo man aussteigen will, denn die Stationen zwischen Piazzale Roma und Lido sind nicht mehr fortlaufend 1-20 durchnummeriert, die Stationsschilder sind vom Boot aus kaum zu erkennen und nicht immer wird die nächste Station auf den Booten digital angezeigt bzw. ausgerufen. Achtung: Bei Nebel fahren die Vaporetti nur reduziert. Wenn man den Canal Grande genießen will, ist es ratsam, ein Boot der Linie 1 zu nehmen. Dieses stoppt an fast jeder Haltestelle zwischen Piazzale Roma und dem Lido auf der Route entlang des Canal Grande, während die Linie 2 am Canal Grande nicht jede Haltestelle anfährt und daher schneller ist. Auch eine Fahrt am Abend im Dunklen kann lohnend sein, denn zu dieser Zeit sieht man in den beleuchteten Palästen die herrlichen Lüster aus Muranoglas und wunderschöne Zimmerdecken! Die Fahrt mit der Linie 1 oder 2 beginnt (im Folgenden sind die Haltestellen der Linie 1 aufgeführt) beim Piazzale Roma (1); die nächste Station ist auf der anderen Kanalseite, nämlich knapp vor der Scalzi-Brücke Ferrovia (Bahnhof) (2), dann geht es ans andere Ufer mit S.Biasio (3), ca. gegenüber der Kirche SS. Geremia e Lucia; und wieder geht es ans andere Ufer zu S.Marcuola (4) - Palazzo Vendramin, hier starb Richard Wagner im Seitenflügel, als der Palast noch nicht das Casino war. Auf der anderen Seite ist die nächste Station bei S.Stae (5), dann geht es wieder ans andere Ufer zur Cá d´Oro (6) und wieder auf die andere Seite: Rialto/Mercato (7). Am Rialto sollte man am Vormittag den Fischmarkt nicht versäumen; auch gibt es hier Gemüse und Obst und andere Waren, wie Andenken, Pullover, Schirme u.ä. Der Anleger bei der Rialtobrücke Rialto (7a) ist wieder auf der anderen Kanalseite. Von hier ist man zu Fuß in 10-15 Minuten am Markusplatz. Wieder geht es ans andere Ufer mit S.Silvestro (8), dann hinüber zu S.Angelo (9); von hier aus kann man relativ rasch zum Gran Teatro La Fenice gelangen. Das Vapotetto 1 setzt wieder ans andere Ufer über und stppt bei S.Tomà (10); von hier sind es nur wenige Minuten zur Frarikirche und zur Chiesa und Scuola San Rocco. Jetzt bleiben wir auf dieser Seite und erreichen Cá Rezzonico (11); gegenüber ist die einzige Station auf dieser Strecke, die das 1er nicht anfährt, nämlich S.Samuele beim Palazzo Grassi. Wir bleiben weiter auf dieser Kanalseite und halten bei Accademia (12); es ist dies die Galerie der Schönen Künste, sehr empfehlenswert!! Und wieder wechseln wir die Seite und landen bei S.Maria del Giglio (13); dies ist auch eine Station fürs Fenice. Am anderen Ufer ist der nächste Halt S. Maria della Salute (14). Nun bleiben wir in weiterer Folge nur am anderen Ufer mit S.Marco/Vallaresso (15), von wo wir an Harrys Bar vorbei über die Calle Vallaresso und dann rechts zum Markusplatz gelangen, wobei dieser Weg durch den sogenannten Napoleonischen Flügel, also von hinten auf den Markuspaltz führt mit Blick auf die Markusbasilika, den Giovanni Bellinini auf seinem Genmälde, das heute gewöhnlich "Prozession auf dem Markusplatz" genannt wird, noch besser als er in Wirklichkeit ist, gemalt hat. Besonders eindrucksvoll ist der Anblick, wenn man am Abend auf den beleuchteten Platz tritt, womöglich in einer Vollmondnacht. Vom Anleger S.Marco/Vallaresso kann man aber auch am Ufer entlang und an den Giardinetti Reali vorbei zur Piazetta S.Marco gehen. Fährt man mit dem Boot weiter, kommt man an der Piazetta S.Marco mit den Säulen des heiligen Theodor und des heiligen Markus, Dogenpalast, Seufzerbrücke und Prigoni (neues Gefängnis) vorbei. Steigt man bei S.Zaccharia/Riva degli Schiavoni (16) aus, muss man zurückgehen, um zum Markusplatz zu gelangen. Weiter geht es mit der Linie 1 über Arsenale (17), Giardini/Biennale (18), S.Eelena/Fußballstadion (19) zur Endstation Lido (20). Hier sind die berühmten Hotels Des Bains (Thomas Mann: Der Tod in Venedig; Szenen zum gleichnamigen Film wurden dort gedreht) und Exelsior, auf dessen Terrasse wunderbar zu sitzen ist. Im Sommer sollte der Badestrand besucht werden. Die Viale S.Maria Elisabetta führt geradeaus auf die moderne Strandanlage, die keinen Eintritt kostet. Links und rechts davon sind Privatstrände, wo man Sonnenschirm, Strandliegen usw. mieten kann. Individuell auf dem Wasser ist man mit Wassertaxis [11] und Gondeln unterwegs. Für 40 Minuten Gondel muss man 80,- € (am Tag) oder 100,- € (nachts) einkalkulieren [12]. Der von den Motortaxis verursachte Wellengang (moto ondoso) hat dazu geführt, dass an den Fundamenten vieler Paläste die Erosionsspuren unübersehbar sind. Sich wie einst Thomas Mann und Aschenbach in "Der Tod in Venedig" zum Lido rudern zu lassen müßte man mit dem Gondoliere speziell aushandeln und es dürfte sehr teuer sein. Günstiger sind Gondelfahrten an den Gondelstationen, von denen aus im Kreis gefahren wird. Sehr günstig ist eine Gondelfahrt mit einem 'Traghetto'. Diese Gondelfähren überqueren den Canal Grande (70 Cent) bei S. Angelo, Rialto Fischmarkt-Ca D´Oro, S. Marcuola und San Marco Vallaresso-Punta della Dogana allerdings meist nur bis zum frühen Nachmittag. [Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten] Allgemeines
Achtung: Seit Februar 2007 ist das Taubenfüttern verboten, und nach der Übergangsphase in welcher bunte Proteste von "Tierschützern" (in Wahrheit waren es die Familien der Taubenfutterverkäufer, die sich ihren leicht verdienten enormen Profit nicht nehmen lassen wollten) geduldet wurden, greift die Polizei jetzt auch hin und wieder durch. Strafe angeblich 500 €. Gleichermaßen verboten sind Picknicks auf den Stufen rund um S. Marco.
[Bearbeiten] SakralbautenIn den wohl berühmtesten Kirchen ist der Eintritt frei:
Jeweils 3,- € Eintritt kosten bzw. alle 16 können für 10,- € besichtigt werden mit dem Chorus Pass [15]:
Nicht im Chorus Pass inbegriffen und extra Eintritt kostet die größte Kirche (u.a. mit 27 prächtigen Dogengrabmälern)
sowie auf MURANO
und auf BURANO
auf TORCELLO kostet 5,- € Eintritt
während dort kostenlos besichtigt werden kann
Besonders sehenswert ist auch die Frarikirche (Santa Maria Gloriosa dei Frari) mit ihrem kunstvoll geschnitzten Chorgestühl. Sie hat noch einen Lettner, der die Kirche in den Bereich für die Laien und den für die Mönche teilt. Es ist zu raten, vom Hauptportal ganz langsam nach vorne und zwischen dem Chorgestühl, immer mit Blick auf das Hochaltarbild, zu gehen. Hier sind die Grabmäler Tizians und Canovas sowie viele Dogengräber. Man sollte diese Hauptkirche der Franziskaner und die Kirche der Dominikaner, Santi Giovanni e Paolo, genannt Zanipolo, möglichst unmittelbar nacheinander besichtigen: beide Orden konkurrierten miteinander, eben auch mit der Größe ihrer Kirchenbauten. Zanipolo ist größer als die Frari, was innen noch verstärkt wird, weil sie nicht durch einen Lettner geteilt ist. Hier sich 27 Dogengrabmähler, Grabmäler von Admiralen (diese Übersetzung für die Oberkommandierenden der Flotte ist eigentlich nicht ganz richtig: sie trugen den Titel Capitano del Mar, Capitano del Golfo; Admiraligo war der Chef der Schiffswerft Arsenale), Feldherren und von anderen Größen. Das große Seitenfenster rechts vorne aus Muranoglas hat eine unwahrscheinliche Leuchtkraft! [Bearbeiten] Profanbauten
[Bearbeiten] Museen
und zahlreiche andere [Bearbeiten] AktivitätenBootsverleih: Brusato Massimo, Canneregio 6366, tel. +39-041-5238116. Achtung: Venedig ist für Motorboote ohne venezianische Lizenz gesperrt, und wer sich nicht mit dem lokalen Verkehrskodex auskennt sollte lieber die Finger davon lassen. Paddeln im Kanu, Dragonboat oder auf einem Surfboard ist möglich, aber besser in Begleitung ortskundiger Führer (z.B. von Venice Canoe). Rückwärts sitzend rudern ist innerhalb Venedigs nur anläßlich der Vogalonga Regatta möglich (Unfallgefahr). Row Venice bietet Kurse für Einsteiger an, die venezianisch stehend rudern ausprobieren wollen (oder einfach nur ein Picknick in der Lagune machen wollen). Am Lido unweit von S.M Elisabetta kann man Fahrräder mieten. [Bearbeiten] EinkaufenHochpreisige Geschäfte (Bekleidung, Schuhe, Accessoirs, Schmuck etc.) befinden sich vor allem in den Stadtvierteln San Marco zwischen Rialto und Piazza S. Marco, sowie zwischen Piazza S. Marco und Accademia, sowie in Dorsoduro zwischen dem Guggenheim Museum und dem neuen Pinault Museum an der Punta della Dogana. Preisgünstiger (für venezianer Verhältnisse...) kann man in den Läden in Cannaregio einkaufen. Lokale Besonderheiten sind die Glaswaren aus Murano (Achtung: es gibt auch viel Importware aus Asien), die Spitzen aus Burano, Gondel-Zubehör wie etwa "Forcole" sowie handgemachte Bücher. Wer sich länger in Venedig aufhält und gern Fisch kocht, findet eine der europaweit besten Auswahlen an frischem Fisch am Markt bei Rialto. Grundsätzlich gilt: Man muß bei jedem Kauf, im Restaurant usw. - auch an Marktständen - einen Kassenbon (scontrino) erhalten, auf dem die Mehrwertsteuer ausgewiesen ist. Erhält man keinen gedruckten Bon, ist der Kauf illegal und man kann bei Kontrollen durch die Guardia Finanzia als Steuerbetrüger bestraft werden [20] [Bearbeiten] KücheItaliener essen die Hauptmahlzeit meist am Abend: und sie ist immer mehrgängig. Pasta - alle Arten von Nudeln - sind dabei die zweite Vorspeise, nicht das Hauptgericht. Hauptgericht ist Fleisch oder Fisch und als Abschluß gibt (meist süße) Nachspeise (Dolce) sowie Caffé. Entsprechend umfangreich sind die Speisekarten venezianischer Restaurants. In Venedig hat man sich auf die Touristenwünsche eingestellt, und bietet vor allem zu Mittag Nudelgerichte als Hauptgericht an. Ob es besser ist ein meist zwei- oder dreigängiges Menu turistico zum Fixpreis (ca. 12-18 €) zu wählen - es sind wahrlich keine Gourmet-Menüs, tun aber das Nötige, um einen nicht verhungern zu lassen, muß jeder selbst wissen. Wer am Abend wirklich gut essen will, wählt am besten ein Lokal, in dem es keine Pizza gibt. Für Venezianer ist das nämlich ein Qualitätszeichen. In gehobenen Restaurants (erkennt man z.B. an Stofftischdecken und Stoffservietten) gibt es mitunter auch Abendmenüs zum Fixpreis. Die Preise sind mit Paris, London oder Stockholm zu vergleichen. Für Venedig gilt wie für alle interessanten Stadtzentren: Die Mietkosten sind enorm hoch und schlagen sich je nach Lage mehr oder weniger schmerzlich im Preis nieder. Außerdem wird sich wohl nicht über die Preise wundern, wer die schwierigen Transportverhältnisse in Venedig gesehen hat. Die venezianische Küche wird durch die Nähe zum Meer bestimmt. Viele Fischgerichte (z.B. Spaghetti al nero di seppia, mit schwarzer Tintenfischsosse, auch Risotto (Reisgericht). Eine Spezialität, die vielerorts angeboten wird, ist Fegato alla Veneziana con Polenta ´(Leber auf venezianische Art mit Polenta). Wenn man nur schnell eine Kleinigkeit (Spaghetti al Sugo o. ä.) essen will und sich den Preiszuschlag Coperto ersparen will, kann man das Selbstbedienungsrestaurant Brek links in der Lista di Spagna, nahe dem Bahnhof in Richtung Campo S. Geremia, aufsuchen. Die Preise sind günstig und es geht im Regelfall wirklich schnell. Für die Lage nahe der Rialtobrücke sind die Selbsbedienungsrestaurants Ristorante Al Ponte di Rialto und Ristorante S. Bartolomeo (in der 1. Etage Bedienung und deutlich teurer) erstaunlich preisgünstig und gut. In vielen Bars kann man Tramezzini (belegte dreickige Weissbrotschnitten) kaufen. Üblicherweise werden 1 - 2,50 € pro Person für das Gedeck (Coperto) sowie oft 10 - 15 % des Rechnungsbetrages als Gebühr für den Service erhoben. Außerdem gibt es zahlreiche Selbstbedienungsrestaurants und Schnellimbißstuben aller Größen auf der ganzen Insel. Man hört und liest häufig das Vorurteil, "generell gilt leider: was die Küche betrifft, ist Venedig eine Servicewüste", und begründet es so "Da sich die meisten Touristen kaum mehr als einen halben Tag in Venedig aufhalten, machen sich auch die Köche wenig Gedanken darüber, ob die Gäste wiederkommen." Wer diese Erfahrung macht, hat sich wohl nicht genau genug nach einem guten Restaurant umgesehen und ist also selbst Schuld.
[Bearbeiten] GünstigIn Bars und Cafes gilt: Im Stehen (al banco) ist es günstiger als im Sitzen: Die Preise an der Theke (al banco) enthalten kein Bedienungsentgelt, beim Service am Tisch (a tavola) wird der Service (Coperto 1-3 € und in manchen Restaurants noch zusätzlich ein prozentualer Aufschlag Service) berechnet. Ein kleiner Kaffee im Stehen, am typischsten klein und schwarz ohne Milch aber mit viel Zucker - zu bestellen als Caffè normalo - kostet 0,90 bis 1 € - und das auch am Markusplatz! Sitzt man am Tisch oder auf der Terasse, werden je nach Lage zwischen 1,10 € und 3,00 € für die Bedienung dazugerechnet (in allen Lokalen hängen verpflichtend Preislisten aus). Am Markusplatz und an der Piazetta S.Marco muß man für einen Caffè schon mit 5 € oder mehr rechnen. Viele Venezianer machen zwischendurch Stopp in einer Bar oder einem Caffé auf ein kleines Glas Wein (im Reiseführer heißen sie meist ombra für 0,80-1,60 €, Venezianer bestellen un calice bianco/rosso), das man im Stehen am Tresen einnimmt. Dazu isst man cicchetti, eine venezianische Instution: kleine Gerichte, die die gesamte Küche des Veneto widerspiegeln und relativ preiswert sind. Cicchetti gibt es kalt und warm.
Wer wirklich günstig und gut essen will, der miete sich ein Apartement mit Küche, und geht morgens früh zum Fischmarkt bei Rialto: es gibt nur wenig Orte auf der Welt, wo die Auswahl an Fisch so frisch ist. Auch wer gern rohen Fisch ißt, kommt hier auf seine Kosten. [Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
Die beiden weiteren Kaffeehäuser am Markusplatz sind das "Eden", gleich neben dem "Quadri" situiert, und das "Astoria" zwischen "Florian" und Campanile gelegen; hier gibt es keinen Musikzuschlag und die Preise liegen aber nur minimal unter denen der drei vorher erwähnten. Der Musikzuschlag belief sich 2005 zwischen € 4,50 und € 5,--; Musikzuschlag ist nur bei der ersten Bestellung zu bezahlen. Auf der Piazetta befinden sich das "Gran Cafè Chioggia", ebenfalls ein Musikcafé, in dem eher Jazzmusik gespielt wird. Ganz vorne an der Ecke befindet sich das Café "Al Todaro", am Fuße der Säule mit dem "Hl. Theodor". Von hier aus hat man einen herrlichen Blick nach San Giorgio Maggiore, auf die Paglia (Stroh-) Brücke, auf den Dogenpalast mit den zwei leicht rötlichen Säulen, zwischen denen das Todesurteil verkündet worden ist, auf den Markusdom und den Uhrturm. [Bearbeiten] NachtlebenBars und Restaurants in jeder Preisklasse für jede Geschmacksrichtung. Abends treffen sich Studenten und junge Erwachsene in den Bars am Campo Santa Margherita.
[Bearbeiten] UnterkunftAuch die Hotelpreise sind dem insgesamt hohen Preisniveau angepasst. Aber selbst bei Hotels der gleichen Qualitätsklasse, sogar im gleichen Straßenzug bzw. dessen Verlängerung gelegen, sind starke Preisunterschiede feststellbar. Aber es gibt auch Privatquartiere, die z. B. pro Woche geordert werden können. Besonders in der Hauptreisezeit (Sommer, Karneval) sollte man unbedingt ein Zimmer im Voraus reservieren. Es empfielt sich, in Mestre zu buchen, besonders wenn man mit dem Auto unterwegs ist, weil man mit dem Bus schneller und (sehr viel) billiger in die Stadt kommt. Eine Busfahrt kostet 1€. Wer länger in Venedig bleiben will, d.h. eine Woche oder einen Monat, für den gibt es eine fast unerschöpfliche Auswahl an privat vermieteten Apartements, die meist auch eine eigene Internetseite haben. In den Sommermonaten ist auch ein Aufenthalt auf den Campingplätzen in Punta Sabbioni denkbar. Die Preise liegen hier nicht über den anderen Campeggios in Italien. Mit dem Vaporetto ist man von hier aus in einer guten Stunde in der Stadt. Näher und verkehrsgünstiger liegt der Campingplatz Fusina, leider ohne Strand, aber man ist in etwa einer halben Stunde in Venedig. Und doch sollte man es sich überlegen, ob sich die Auslage für ein Quartier in Venedig nicht doch lohnt. Das Flair, in der Stadt selbst zu wohnen, kann durch nichts ersetzt werden. Ein kleiner Rundgang in der Früh, so zwischen 6:00 und 8:00 Uhr durch Venedig, bzw. ein kleiner Run durch ausgestorbene Straßen auf den leeren Markusplatz und dann schnell zurück zum Frühstück ins Hotel, ist ein wahres Erlebnis. Oder wenn man am späten Abend im Freien im Caffé Florian die herrliche Cioccolatta con Panna genießt, zwar nicht billig, aber unbeschreiblich gut!!, oder vor dem Caffé Quadri mit Blick auf die herrlich beleuchteten Mosaike des Markusdoms schaut, und dann durch die einsamen Straßen zurück ins Hotel schlendert oder eilt, ohne sich um ein Vaporetto, einen Bus, einen Zug oder gar um den Streik der Verkehrsbetriebe kümmern zu müssen, das wiegt den hohen Preis für den Aufenthalt im wirklichen Venedig sicher auf! [Bearbeiten] Bed and Breakfast
[Bearbeiten] Günstig
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] LernenIstituto Venezia Dorsoduro 3116/a, 30123 Venedig, Tel. +39-041-5224331, Fax +39-041-5285628, mailto:info@istitutovenezia.com. Kurse der italienischen Sprache, Kultur und Küche in Venedig. [Bearbeiten] Arbeiten[Bearbeiten] SicherheitWie bei allen Touristenzentren mit vielen Menschen, ist auf Taschendiebe zu achten. Fliegende Händler verkaufen Plagiate und Nachahmungen von Markenartikeln, der Kauf ist strafbar. Abgesehen davon ist Venedig eine eher sichere Stadt. [Bearbeiten] Gesund bleibenKrankenhaus S. Giovanni e Paolo, Bootshaltestelle "ospedale", Haupteingang von Campo s. Giovanni e Paolo. Zur Notaufnahme den Schildern "pronto soccorso" folgen. Sehenswerte Innenhöfe. Eine Besonderheit von Venedig sind die öffentlichen Toiletten. Einzelbesuch kostet 1,50 €. Es gibt ermässigten Karten s.g. „WC-Card“ bzw. "Pipi-Card" - "Daily Toilet Card" (2 mal an einem Tag) 3,- € - "One Week Toilet Card" (10 mal in der Woche) 9,- € Buchbar online [123] Bei Buchung mindestens 7 Tage voraus und Abhängigkeit von der Reisezeit kann es viel billiger werden. z.B. "Daily Toilet Card" für nur 1,- € oder "One Week Toilet Card" für 5,- €. Genauso gült das für andere Leistungen der Kommune, wie "7 Tage-Fahrkarte" 37,50 € statt 50,- € oder Museum-Pass 16,- € statt 18,- €. [Bearbeiten] Klarkommen[Bearbeiten] Konsulate
[Bearbeiten] Kommunizieren
[Bearbeiten] Weiter geht'sBeliebte Ausflugsziele von Venedig aus sind die anderen Inseln innerhalb der Lagune. Die Vaporetto-Linie "Laguna Nord" fährt sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn von San Marco bzw. Fondamenta Nova die Inseln Murano, Mazzorbo, Burano und Lido an. Die Fahrzeit der gesamten Strecke mit dem Wasser-Bus dauert ca. zwei Stunden. Im Gegensatz zu die entlegeneren Inseln werden Murano und Lido von zahlreichen anderen Vaporetto-Linien angefahren.
Weitere Ziele sind z.B. Rom und Florenz.
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