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Varna
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Inhaltsverzeichnis
Varna ist eine Hafenstadt und die drittgrößte Stadt in Bulgarien.
[bearbeiten] Hintergrund
Bedeutung hat die Stadt vor Allem als Drehscheibe des Tourismus an der Schwarzmeerküste. Die großen Hotels liegen allerdings nicht im eigentlichen Stadtgebiet, sondern in den nördlichen Vororten Zlatni Pyaseci ("Goldstrand"), Sveti Konstantin i Elena, Chayka, Albena und dem großen Komplex "Sunny Day". Sie ist zudem ein wichtiger Hochschulstandort und hat in ihren Vororten, etwa 25 km westlich am Ende eines natürlichen, seeschifftiefen Kanals ein großes Industriegebiet. Bulgarien wird eins der beiden Länder sein, in dem die Kulturhauptstadt Europas für 2019 ernannt wird. Varna ist eine der drei Bewerberstädte.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Der Flughafen von Varna wird, ebenso wie der von Burgas, von einem deutsch-bulgarischen joint venture betrieben, das mehrheitlich zum deutschen Fraport-Konzern gehört. Zur Zeit (Dezember 2011) ist er wegen Aus- und Umbauarbeiten geschlossen; Wiedereröffnung voraussichtlich Ende Februar 2012. Im Winter gibt es relativ wenige Flugverbindungen, dafür im Sommer lebhaften Betrieb mit (vor Allem) Deutschland, Österreich, Großbritannien, Russland, Israel, Belgien. Verbindungen mit Sofia drei bis vier mal pro Tag, zur Zeit ausschließlich mit Bulgaria Air. Das Gelände des Flughafens gehört hauptsächlich zu der Gemeinde Aksakovo und liegt etwa 10 km westlich vom Stadtzentrum Varna. Der bei Weitem größte Teil des Flugverkehrs steht im Zusammenhang mit dem Tourismus, gewöhnlich Pauschalreisen. Zu den Ferienorten an der Küste nördlich von Varna besteht ein gut organisierter Busverkehr.
[bearbeiten] Bahn
Der Bahnhof liegt direkt am Hafen und nahe am Stadtzentrum. Zwischen Varna und Russe wurde die erste Bahnlinie Bulgariens gebaut. Heute besteht täglich Verbindung mit Sofia, wobei die Züge für die knapp 500 Kilometer lange Strecke 8 bis 10 Stunden benötigen. Es gibt Züge, die diese Strecke über Nacht befahren. Die Eisenbahn in Bulgarien ist nicht sehr modern, aber preisgünstig.
[bearbeiten] Bus
Rückfahrt von Varna in den Süden: Von der Stadt fährt man mit dem Bus 409 zu der "Central Bus Station". Diese sieht wie eine Markthalle aus. Trägt leider kein sichtbares Schild, aber die Ticketverkäuferin im Bus versteht "Central Bus Station" und weißt beim Ankunft dann auf die Haltestelle hin. In dm Gebäude gibt es dann einen Ticketschalter.
[bearbeiten] Auto
Bei der Anreise sollte bedacht werden, dass es in Bulgarien bisher nur wenige Autobahnstrecken gibt, die Fahrt also erheblich mehr Zeit in Anspruch nimmt als in Mitteleuropa üblich. Von der Strecke Sofia - Varna, die 450 Kilometer lang ist, sind zur Zeit (Dezember 2011) nur rund 160 km autobahnartig ausgebaut. Eine durchgehende Verbindung ist in Planung, wird aber voraussichtlich erst 2015 fertig gestellt sein. In den Sommermonaten ist das Parken in Varna sehr schwierig, zumal es keine öffentlichen Parkhäuser gibt (außer bei den Einkauszentren am westlichen Stadtrand). Viele innerstädtische Straßen sind, ebenso wie Gehsteige, in einem sehr schlechten Zustand. Eine gute Alternative zum eigenen Auto sind die zahlreichen Taxis; sie sind im Prinzip preiswert; jedoch werden immer wieder krasse Fälle von Touristen-Nepp bekannt.
[bearbeiten] Schiff
[bearbeiten] Mobilität
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Die Stadt hat an historischen Bauten wenig aufzuweisen; auch die Gebäude der "Altstadt" stammen fast alle aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ein markantes Gebäude ist die Marineakademie, die jedoch nicht öffentlich zugänglich ist.
[bearbeiten] Kirchen
[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
[bearbeiten] Bauwerke
[bearbeiten] Denkmäler
[bearbeiten] Museen
Varna hat ein sehr schönes Archäologisches Museum mit ca. 100.000 Objekten aus der gesamten Besiedelungszeit. Es liegt an der Strasse "Maria Luisa".
[bearbeiten] Straßen und Plätze
Eine gut 1 Kilometer lange Fußgängerzone erstreckt sich vom bulgarisch-orthodoxen Dom bis zum Meerespark. In ihr befindet sich u.a. das Theater, das Gerichtsgebäude, Banken, Geschäfte und Restaurants.
[bearbeiten] Parks
Die "gute Stube" von Varna ist der Meerespark (Primorski Park), der sich vor dem Stadtzentrum und ausgehend vom alten Hafen etwa 2 km nach Norden erstreckt. Er ist zwischen 50 und 400 m breit und mit diversen öffentlichen Einrichtungen versehen wie Kinderspielplatz, Planetarium, Aquarium, Delfinarium, Musikpavillon "Rakovina", Naturkundemuseum, Marinemuseum, Freilichttheater, Kriegerdenkmal u.ä. Zum Meer hin besteht ein Steilhang von bis zu 25 m Höhe, der sich auf zahlreichen Treppen und Wegen überwinden lässt. Vor diesem Steilhang führt eine Straße entlang (für Motorfahrzeuge im Prinzip gesperrt), an der viele Restaurants, Bars und ein Schwimmbad liegen. Das Schwimmbad ist meistens durch Sportvereine belegt. Vor der Straße befindet sich ein viel genutzter Sandstrand von 10 bis 40 m Breite.
[bearbeiten] Verschiedenes
Eine Besonderheit von Varna sind die kleinen Schwimmbecken, die an verschiedenen Stellen des Strandes (auch in den nördlichen Vororten) von Thermalquellen gespeist werden. Sie können von jedermann kostenlos benutzt werden. Das circa 45°C heiße Wasser ist stark schwefelig.
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Einkaufen
Am Ende der Fußgängerzone, neben dem Platz "Nezavisimost" und gegenüber der Kathetrale, gibt es einen Markt für Touristenshopping. Die Preise sind auf jeden Fall günstiger als in den Touristenresorts und feilschen ist Pflicht.
[bearbeiten] Küche
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Nachtleben
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Unterkunft
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Sicherheit
[bearbeiten] Gesund bleiben
[bearbeiten] Klarkommen
[bearbeiten] Kommunizieren
Auch wenn natürlich Kenntnis des Bulgarischen - zumindest einiger Wörter - immer von Nutezn ist: an der bulgarischen Schwarzmeerküste hat der Tourismus eine lange Tradition. Daher findet man dort sehr viele Einheimische, die Deutsch, Englisch, Russisch, Französisch und andere Fremdsprachen sprechen. Die Straßenschilder sind fast durchweg in kyrillischer und lateinischer Schrift gefasst. Hinweisschilder, die für Touristen wichtig sind, und Speisekarten sind oft auf Bulgarisch, Deutsch und Englisch gefasst.
[bearbeiten] Weiter geht's
[bearbeiten] Weblinks
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