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Vancouver

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Kanada : British Columbia : Vancouver
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Skyline Vancouver
Vancouver ist die größte Stadt British Columbias, und die Metropolregion Metro Vancouver mit 2,3 Mio. Einwohnern die drittgrößte in Kanada.

Bekannt ist sie für ihre markante Lage zwischen dem Pazifik und den Coast Mountains. Vancouver besitzt eine hohe Lebensqualität, in entsprechenden Untersuchungen schneidet es regelmäßig unter den Top 3 ab. Durch ihren hohen Anteil ausländischstämmiger Bewohner hat Vancouver ein internationales Flair und ein Image als Multi-Kulti Stadt. In Vancouver und Whistler hatten die olympischen Winterspiele 2010 stattgefunden.

Stadtteile[Bearbeiten]

  • Downtown: die eigentliche Innenstadt liegt zwischen Stanley Park und Chinatown, die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich hier.
  • Kitsilano: Urbanes Wohn-Viertel südlich von Downtown
  • UBC: Das Viertel rund um die Universität von British Columbia ist ein Wohngebiet für Studenten.
  • Vancouver South: Region zwischen Downtown und Flughafen, Wohnviertel
  • North Shore: North und West Vancouver, auf der nördlichen Seite des Burrard Inlets gelegen, viel Wald, gute Wohngegend, eigentlich eine Stadt für sich.
  • East Vancouver: Arbeiterwohnviertel und etwas Industrie befinden sich hier.

Zu Metro Vancouver gehören außerdem die Städte Burnaby, Coquitlam, Delta, New Westminster, Richmond und Surrey.

Hintergrund[Bearbeiten]

Vancouver ist eine verhältnismäßig junge Stadt. Als der Entdecker der Region gilt George Vancouver, von dem die Stadt auch ihren Namen hat. Er hat 1792 das erste Mal die Küstenlinie kartografiert und das heutige British Columbia für das britische Königreich in Besitz genommen.

Gegründet wurde die Stadt 1861, maßgeblich beeinflusst durch den Goldrausch. 1886 wurde die Stadt dann durch ein Feuer verwüstet, alle Gebäude fielen den Flammen zum Opfer. An Bedeutung gewonnen hat die Stadt vor allem, weil sie in den 1880er Jahren als westliche Endstation der Canadian Pacific Railway auserkoren wurde und nun über die Schiene zu erreichen war.

Vancouver wuchs am Anfang des 20. Jahrhundert rasant. 1911 wurde die 100.000 Einwohner-Marke überschritten. Wirtschaftlich florierte der Rohstoffhandel und der produzierende Sektor.

Feminismus, Arbeitskampf und Prohibition waren in Vancouver wichtige gesellschaftliche Themen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Rüstungsindustrie wurde in Vancouver im 1. und 2. Weltkrieg aktiv und zu einem wirtschaftlichen Faktor. Nach dem 2. Weltkrieg und der immer weiteren Ablösung Kanadas von Großbritannien wurde Vancouver das wichtigste Handelszentrum und einflussreichste Stadt im westlichen Kanada. Die Stadt bekam ein neues Bild und der Wohlstand steigerte sich.

Im heutigen Stadtbild sind Asiaten ein fester Bestandteil. Im späten 20. Jahrhundert wanderten viele Menschen asiatischen Ursprungs (vor allem aus Hongkong) nach Vancouver aus - was der Stadt auch den Beinamen Hongcouver gab. Offenheit und eine kulturelle Diversität trugen zum raschen Integrationsprozess bei. Die Bevölkerung ist heute zu etwa 50% ausländischen Ursprungs, über ein Drittel sind asiatischen Ursprungs. Da wundert es nicht, dass Vancouver nach San Francisco die zweitgrößte Chinatown der Welt beherbergt.

Zur Weltausstellung 1986 entstanden viele Sehenswürdigkeiten, die heute das Stadtbild dominieren: der Canada Place, Science World und der BC Place. Außerdem wurde zum Anlaß der Weltausstellung die Skytrain gebaut.

Vancouver ist zu einer schnell wachsenden Stadt geworden, die Einwohnerzahlen schnellen auch heute noch in die Höhe, die Wirtschaft floriert und es herrscht Vollbeschäftigung. Vancouver ist mittlerweile zum Sinnbild einer modernen und lebenswerten Stadt geworden und ist längst zur Weltstadt aufgestiegen. Besonders durch die olympischen Winterspiele 2010 wurden die Stadt international bekannt und auch als Reiseziel attraktiv touristisch vermarktet.

Anreise[Bearbeiten]

Zeitzone:

Pacific Standard Time (PST)

  • UTC -8
  • MEZ (mitteleuropäische Winterzeit) -9
  • MESZ (mitteleuropäische Sommerzeit) -9

Flugzeug[Bearbeiten]

Der Vancouver International Airport (YVR) wird aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:

  • Air Berlin saisonal aus Düsseldorf (seit 2013 nicht mehr)
  • Air Transat saisonal aus Frankfurt am Main
  • Condor saisonal aus Frankfurt am Main
  • Lufthansa aus Frankfurt am Main und München
  • Edelweiss Air saisonal aus Zürich

Der Flughafen liegt etwas außerhalb, südlich der Stadt und lässt sich bequem mit dem öffentlichen Personennahverkehr von Downtown Vancouver aus erreichen (Fahrtzeit ca. 30 Minuten). Für 3,75 $ (2-Zonen-Ticket) nimmt man die Canada Line (von Waterfront, Vancouver City Center oder Yaletown-Roundhouse) und fährt bis zum Terminal. Will man vom Flughafen in die Stadt fahren, und kauft man das Ticket für die Canada Line beim Automaten am Flughafen, werden derzeit (April 2010) 5 $ draufgeschlagen (YVR AddFare). Dies kann man vermeiden, wenn man einen DayPass oder ein FareSaver book (10 Einzeltickets) bei Pharmasave oder 7-11 am Flughafen kauft.

Weiterhin fährt für etwa 12 $ ein Bus, der sog. Airporter, die wichtigsten Hotels im Zentrum an. Momentan wird eine Skytrainlinie vom Zentrum zum Flughafen gebaut, diese soll Anfang September 2009 fertiggestellt sein. Da diese Linie mittlerweile in Betrieb ist, wurde der Airporter mit 30. September 2009 eingestellt.

Außer mit dem Verkehrsflugzeug kann man auch mit dem Wasserflugzeug von und nach Vancouver gelangen. Mehrmals am Tag fliegt beispielsweise Harbour Air nach Victoria. Der Flug dauert 35 Minuten.

Bahn[Bearbeiten]

Reisen mit der Eisenbahn ist in Kanada unüblich und teuer. Die Bahn zielt eher auf Touristen als auf normale Reisende mit ihren Angeboten ab. Im Frühjahr und Sommer fährt 'The Canadian' von VIA Rail Canada die Strecke Toronto-Winnipeg-Edmonton-Jasper-Vancouver. Im Sommer fährt ein Zug täglich die Strecke Vancouver-Whistler (the Whistler Mountaineer), ganzjährig existiert die Verbindung Seattle-Vancouver der amerikanischen Eisenbahngesellschaft Amtrak.

Alle Züge kommen an der Pacific Central Station an (Kreuzung Main St & Terminal St, Skytrain-Station: Main Street).

Bus[Bearbeiten]

Die beiden großen nordamerikanischen Reisebusgesellschaften Greyhound und Gray Line fahren viele Städte in ganz West-Kanada bzw. West-USA an. Zu den beliebtesten Reisezielen gehören sicherlich Victoria mit Pacific Coach Line (Fährfahrt inklusive), Whistler und Seattle. Zu diesen Reisezielen verkehren mehrmals am Tag Busse. Die Preise sind günstig.

Alle Überlandbusse fahren an der Pacific Central Station ab (Kreuzung Main St & Terminal St, Skytrain-Station: Main Street).

Auto[Bearbeiten]

Innerhalb von Vancouver herrscht das übliche Verkehrsaufkommen von Städten dieser Größe. Gut Parken kann man in den vielen Parkhäusern von EasyParking, die allerdings deutlich teuerer werden, je näher die Sehenswürdigkeiten sind. Parkuhren sind meist nur für kurze Parkdauern und die Autos werden rigoros binnen weniger Minuten abgeschleppt, wenn die Parkuhr einmal abgelaufen ist.

Schiff[Bearbeiten]

Es existieren zahlreiche Verbindungen nach Vancouver Island. Mit BC Ferries gelangt man an viele verschiedene Ziele der Insel. Stündlich (je nach Saison) verkehrt eine Fähre nach Swartz Bay (Großraum Victoria) und nach Nanaimo. Es gibt zwei Fährterminals in Vancouver: Tsawwassen liegt südlich, Horseshoe Bay nördlich von Downtown, jeweils etwa 30 Autominuten. Man erreicht beide über den öffentlichen Nahverkehr (Tsawwassen mit der Canada Line nach Bridgeport und weiter mit dem 620 nach Tsawwassen Ferry; Horseshoe Bay mit dem 250 oder 257 Express).

Weiterhin gibt es eine Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe am Canada Place. Von hier aus werden hauptsächlich Alaska oder Westküsten-Kreuzfahrten angeboten.

Vancouver verfügt auch über mehrere Yachthäfen, die mit dem eigenen Boot angefahren werden können.

Mobilität[Bearbeiten]

Skytrain Netzkarte

In der (Innen-)Stadt ist die Fortbewegung, vor allem bei längeren Strecken mit der Skytrain, einer führerlosen S-Bahn zu empfehlen. Es gibt zwei Linien, in Downtown fahren jedoch beide Linien auf derselben Route. Seit September 2009 gibt es auch eine dritte Linie, die von der Innenstadt zum Flughafen fährt.

Man kann auf ein gut ausgebautes Busnetz zurückgreifen, durch jede größere Straße führt eine Linie. Fährt man viel herum ist ein Day-Pass (9 $) gut, der für fast alle öffentlichen Verkehrsmittel gilt. Er ist auch für den Seabus gültig, der von North Vancouver nach Downtown übersetzt (12min Überfahrt, alle 15min). North Vancouver bietet eine gute Möglichkeit, nicht mit dem Auto in die Innenstadt fahren zu müssen: man parkt am Lonsdale Quay und fährt dann mit dem Seabus hinüber nach Downtown, an schönen Tagen ein toller Blick auf die Skyline inklusive! Anlegestelle ist direkt neben dem Canada Place (Waterfront Station). Eine Anbindung an Bus und Skytrain existiert hier.

Um mit dem Bus schnell in weiter entferntere Stadtteile zu gelangen, empfiehlt sich die Benutzung der Express-Linien 97B und 99B. Sie verkehren von Lougheed Station nach Coquitlam Station bzw. von Broadway Station zur UBC.


Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Canada Place bei Nacht
  • Canada Place Das sicherlich einprägsamste Gebäude in Vancouver ist der Canada Place. Ein futuristisch anmutender, ins Wasser gebauter Steg mit einem Dach aus Segeltuch, das ist der Canada Place. Ein Relikt der Weltausstellung 1986, heute wird er für Ausstellungen und als Anlegeplatz für Kreuzfahrtschiffe verwendet. Außerdem befinden sich in ihm ein IMAX-Kino und das Pan-Pacific Hotel. Beim flanieren auf dem 300 m langen Bauwerk kann man den Blick auf den Hafen, auf den Stanley Park und auf die Skyline genießen. Es macht Spaß, dem regen Treiben der Schiffe, Wasserflugzeuge, Frachter und Kajaks im Burrard Inlet zuzuschauen. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn ein oder mehrere Kreuzfahrtschiffe am Canada Place angelegt haben, die man dann aus nächster Nähe betrachten kann.

Skytrain: Waterfront; Auto: Beschilderung Canada Place folgen bzw. Auto in Downtown parken.

  • Anthropologiemuseum in der UBC Auf dem Campus der University of British Columbia befindet sich ein sehenswertes Anthropologiemuseum, welches einem die Kultur der Coast Salish People näherbringt. Die Ausstellung beinhaltet viele Exponate (vor allem authentische Totempfähle), aber auch historische Fotos und viele andere Kunststücke. Direkt angrenzend ist der Wreck Beach, den man über eine Treppe erreichen kann. Zur richtigen Zeit kann man dort die Sonne hinter Vancouver Island untergehen sehen, was ein Erlebnis wert ist.

Bus: 99 B-Line bis Endstation UBC; Auto: Beschilderung zur UBC folgen.

  • Vancouver Lookout im Harbour Center Tower Einen schönen 360° Überblick über Greater Vancouver bekommt man vom Vancouver Lookout aus. Vom mit 177 m höchste Gebäude Vancouvers kann man darüber hinaus die Berge um Vancouver und bei gutem Wetter auch Vancouver Island und den eindrucksvollen Mount Baker sehen, der bereits in den USA liegt. Die Eintrittskarte für CAN$ 13 p.P. (Stand: Juni 2007) ist den ganzen Tag bis zur Schließung um 22.30 Uhr gültig. Nach Schließung des Harbour Centers gibt es nur einen einzigen offenen Zugang zum Tower. Bei einsetzender Dämmerung ist die beste Tageszeit, um auf den Turm zu fahren. Einen Kaffee kann man sich übrigens auch auf dem Turm gönnen, der ist nicht überteuert.

Skytrain: Waterfront; Auto: in Downtown parken.

  • Gastown Der älteste Stadtteil von Vancouver ist Gastown, östlich von Downtown gelegen. Man kann dort gemütlich auf dem typischen, alten Pflaster flanieren, es gibt Straßencafés bzw. Restaurants, kitschige Souvenirläden, die Steam Clock und die Statue des Namensgebers von Gastwown, Gassy Jack.

Skytrain: Waterfront; Auto: in Downtown parken.

  • Steam Clock
    Steam Clock
    Die Steamclock markiert die westliche Grenze der ursprünglichen Gastown. Alle fünfzehn Minuten gibt es kurze Tonfolgen (die gleiche wie Big Ben) mit zusätzlichem Dampfausstoß und zu jeder vollen Stunde eine kleine Melodie.
  • Capilano Suspension Bridge Bedauerlicherweise kostet der Eintritt in den Park, samt Begehen der 70 m hohen und 137 m langen Brücke, 30 CAN$ pro Person (Stand: Januar 2012). Beeindruckend ist es trotzdem, wenn man die Schlucht auf der schwankenden, aber vollkommen sicheren Brücke überquert. Der Park bietet außerdem einen "Baumwipfelweg", über den man auf Holzstegen, in ca. 15 Metern Höhe den hinteren Teil des Parks durchqueren kann. Interessant ist auch der "Clifftrail". Dafür wurde eine freihängende Stahlbrücke an den Felsen angebracht. Beim Begehen hat man das Gefühl, frei über dem Canyon zu schweben.

Bus: 246 Highland von Downtown bis Capilano Suspension Bridge; Auto: Highway 1 Ausfahrt 13, North Vancouver (Capilano Rd at Edgemont Blvd)

  • Lynn Canyon Suspension Bridge Eine kostenlose 50 m hohe Alternative ist die Lynn Valley Suspension Bridge. Im Anschluss an die Überquerung kann eine Wanderung im Lynn Canyon Park erfolgen. Es gibt zahlreiche Wanderwege.

Bus: 229 Westlynn von Lonsdale Quay bis Lynn Canyon Suspension Bridge; Auto: Highway 1 Ausfahrt 21, North Vancouver (Robinson Rd at Peters Rd)

  • Hotel Vancouver Das 1939 eröffnete Fairmont Hotel Vancouver mitten in Downtown ist ein von außen und innen imposant aussehendes Hotel. Das grüne Dach ist weithin sichtbar und wird nachts angestrahlt.
  • Granville Island Künstler- und Theaterviertel unterhalb der Granville Bridge mit einem großen Public Market und netten Läden.

Bus: 50 False Creek South von Waterfront bis Granville Island; Auto: Old Bridge St at Cartwright St (Granville Bridge südlich, erste Ausfahrt)

  • Grouse Mountain Der Hausberg von Vancouver. Im Sommer hat man einen klasse Blick auf die Stadt, im Winter kann man hier Ski fahren. Es gibt mehrere Möglichkeiten, auf den Berg zu gelangen: per Gondel und zu Fuß. Die Gondel ist recht teuer (CAN$ 33, Juli 2007), der 3 km lange Grouse Grind ist ein Wanderweg mit extremen Steigungen (etwa 1000 Höhenmeter) und dementsprechend anstrengend.

Bus: 236 Grouse Mountain von Lonsdale Quay bis Grouse Mountain Skyride; Auto: Highway 1 Ausfahrt 14, North Vancouver (Nancy Greene Way)

  • Stevenston Harbour eine sogenannte historical site. Entlang der Südküste von Richmond stand früher eine riesige Fischfabrik. Jetzt ist da noch ein kleiner Fischerhafen mit Restaurants und Lehrpfad. Exzellentes, aber teueres Seafood gibt es im Shady Island

Parks[Bearbeiten]

Vancouver ist eine sehr grüne Stadt. Touristen und Einheimische genießen gleichermaßen die Natur, die man in Parks und im Umland von der Stadt finden kann. Viele der Parks werden fürs Sport treiben genutzt, aber auch für schöne Spaziergänge, Wanderungen und natürlich einfach nur Erholung lassen sich die Parks nutzen. Witzig: Wenn man sich im Sommer/Spätsommer sonntags um die Mittagszeit in einem Park befindet, wird es einem öfters passieren, dass man eine Hochzeitsgesellschaft beim Fotoshooting beobachten kann.

  • Stanley Park Der eindrucksvollste und größte Park in Vancouver, östlich von Downtown gelegen, mit einer ganzen Reihe von Attraktionen. Mehrere Totempfähle erinnern an die Native People, die hier einmal gelebt haben. Die grün angestrichene Lions Gate Bridge verbindet Downtown mit West und North Vancouver und überspannt imposant den Burrard Inlet. Jeden Abend um Punkt 21 Uhr gibt die 9 O’clock Gun einen Schuss ab, der in ganz Vancouver zu hören ist – ein Relikt aus alten Zeiten, wo die Schiffsuhren noch synchronisiert werden mussten. Vancouverites nutzen den Park vor allem zum Sport treiben: es existiert ein etwa 10 km langer Rundweg für Jogger, Fahrradfahrer und Inlineskater um den ganzen Park. Für Fußgänger existieren jede Menge Wege zum spazieren durch den mit Nadelholz bewaldeten Park. Es gibt auch mehrere Strände und ein Schwimmbad im Stanley Park. Außerdem befindet sich auch das bekannte Vancouver Aquarium im Stanley Park.

Bus: 19 Stanley Park von Pender St bis Stanley Park oder Skytrain Waterfront und am Ufer in westliche Richtung laufen; Auto: Beschilderung Stanley Park folgen.

  • Queen Elizabeth Park Der mit 167 m höchste Punkt der Stadt liegt in diesem Park. Als Aussichtspunkt ist er aber nur bedingt zu empfehlen, da viele Bäume den Blick auf die Skyline behindern. Der frühere Steinbruch ist heute in einen kleinen chinesischen Berggarten verwandelt. Außerdem befindet sich das Bloedel-Konservatorium hier, dass viele exotische Pflanzen und Tiere beherbergt. Im südlichen Teil des Parks befindet sich ein öffentlicher Golfplatz.

Bus: 15 Cambie von W Pender St at Seymour St bis Cambie St at W 33 Av; Auto: Vancouver South (Cambie St at W 33 St).

  • Lighthouse Park
    Point Atkinson Lighthouse in Lighthouse Park
    Der Park enthält einen der letzten Bestände an Küstenregenwald am Festland von British Columbia. Benannt ist er nach dem sich dort befindlichen Point Atkinson Lighthouse. Zahlreiche Wanderwege ermöglichen es, den Park näher zu erkunden.

Bus: 250 Horseshoe Bay von W Georgia St bis Marine Dr at Beacon Dr.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Vancouver bestehen viele Möglichkeiten für Unternehmungen. Eine Vielzahl sind sportlicher Art, entweder selbst Sport treiben oder professionellen Mannschaften beim Sport zuschauen.

Sport treiben[Bearbeiten]

Vancouverites sind sportverrückt. So gibt es jede Menge verschiedene Möglichkeiten, (kostengünstig) Sport zu treiben.

  • Fahrrad fahren: es gibt viele Fahrradgeschäfte, in denen man sich ein Fahrrad leihen kann
  • Schlittschuh laufen: Es gibt mehr als 10 Eishallen im Großraum Vancouver, die in den Herbst -und Wintermonaten geöffnet sind
  • Tennis spielen: es gibt viele öffentliche Tennisplätze, meist in Ufernähe, beispielsweise am südlichen Ende des Stanley Parks (Lagoon Dr)
  • Ski fahren und Snowboarden: im Winter werden auf drei Bergen der North Shore Mountains Pisten präpariert: Grouse Mountain, Mount Seymour und Cypress Mountain. Man erreicht die Skigebiete mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 45 Minuten von Downtown aus. Die Skipässe sind jedoch sehr teuer
  • Grouse Grind: der 3 km lange Gebirgswanderweg hat extreme Steigungen und überbrückt etwa 1000 Höhenmeter. Gutes Schuhwerk und einiges an Motivation sind Pflicht
  • Kajak fahren: in den Gewässern rund um Vancouver kann man gut Kajak oder Canadier fahren. Es gibt mehrere Ausleihstationen am False Creek

beim Sport zuschauen[Bearbeiten]

In Vancouver gibt es mehrere Profiteams, denen man zuschauen kann.

  • Vancouver Canucks (NHL): Eishockey ist die Sportart Nummer 1 in Kanada. Da liegt es nicht fern, zum Eishockey zu gehen. Leider sind die Karten teuer (es fängt bei 30 $ an) und die Spiele sind oft schon lange vorher ausverkauft. Trotzdem ein Erlebnis, den schnellsten Mannschaftssport der Welt anzuschauen. Die Saison geht von September bis April/Mai. Die Canucks spielen im GM Place
  • British Columbia Lions (CFL): American Football ist auch sehr beliebt. Die Karten sind recht billig (~15 $) und gut zu haben. Die Saison geht von Juli bis November. Die Lions spielen im BC Place

sonstiges[Bearbeiten]

  • Konzerte: in Vancouver finden regelmäßig sowohl klassische als auch Konzerte von bekannten Künstlern statt. Für eine Konzertkarte muss man jedoch durchaus mit 100 $ und mehr rechnen. Tickets und Informationen gibt es beispielsweise hier
  • Promenaden-Spaziergänge: ausgehend vom Canada Place kann man einmal rund um den Stanley Park, um den False Creek herum über Kitsiliano bis zur UBC gehen, joggen, Fahrrad fahren oder inline-skaten. Der Weg (Seawall) ist durchgängig und ausgeschildert.


Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen kann man entlang der Robson Street. Hier findet man die üblichen Ketten sowie eine Anzahl eigenständiger Läden. Fast sämtliche exquisite Modeboutiquen sind hier angesiedelt. Granville Street und Burrard Street, welche die Robson Street in Nord-Süd-Richtung kreuzen, werden von den Einheimischen bevorzugt zum Einkaufen genutzt. Souvenirs findet man besonders in Gastown (Water Street). Als Souvenirs werden auch oft Holzschnitzereien u.ä. von einheimischen Indianerstämmen verkauft.

Es gibt nur ein größeres Einkaufszentrum in Downtown, das Pacific Centre (Kreuzung Granville und W Georgia Street). Dort gibt es 250 verschiedene Geschäfte; die nächste Skytrain Station ist Granville Street.

Etwas außerhalb ist das "Metropolis at Metrotown" Einkaufszentrum (es liegt in Burnaby). Es ist mit 470 Geschäften das zweitgrößte Einkaufszentrum in Kanada. Eine eigene Skytrain Station (Metrotown) ist vorhanden. Kleinere Einkaufszentren (sog. Malls) sind quer über die Stadt verteilt.

Beim Einkaufen ist zu beachten, dass die Ware ohne Tax ausgezeichnet ist. Der Preis erhöht sich, je nach Artikel, dementsprechend um einige CAN$. Die Preise für Markenartikel sind meist ähnlich hoch wie in Deutschland.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Vancouver ist eine internationale Stadt. Dies schlägt sich auch in den kulinarischen Eigenheiten der Stadt nieder. Wenn man aus essen geht, stehen einem prinzipiell alle Küchen der Welt offen. Es stehen zahlreiche internationale Restaurants zur Verfügung. Essen gehen ist preislich ähnlich wie in Deutschland. Die Preise bewegen sich für ein Tellergericht zwischen12-15 CAN$ und mehr. Selbst beim Chinesen um die Ecke kommt man mit einem Getränk kaum unter 17-20 CAN$ davon. Die Abendkarte ist meist etwas teurer als die Mittagskarte.

Die Frage nach dem typisch kanadischen Essen fällt schwer. Das gibt es im Grunde gar nicht. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten, Gemeinsamkeiten gibt es recht wenig. Am ehesten bekommt man typisch kanadisches in kleinen Brauereien (z.B. Steamworks Brewing Company).

Typisch für Vancouver ist Sushi, also japanisches Essen. Die Stadt ist mit Sushi-Restaurants und Imbissen übersät, das Sushi ist preiswert und gut (manche Leute sagen, es wäre das beste Sushi der Welt). Wer übrigens keinen rohen Fisch mag (was oft unter Sushi verstanden wird), bekommt in japanischen Restaurants auch Fleisch oder vegetarische Gerichte. Weiterhin gibt es viele andere asiatische Restaurants (chinesisch, vietnamesisch, etc). Vereinzelt findet man auch deutsche Lokale.

Gute Restaurants findet man in Yaletown, am Broadway und in Gastown, exquisite Fischlokale auch am Coal Harbor.

Wer morgens außer Haus frühstücken will, geht entweder in einen Coffe-Shop à la Starbucks (in Vancouver an jeder Straßenecke vorhanden) oder in ein Café. Besonders empfehlen kann man Caffè Artigiano (5x in Vancouver).

Empfehlungen[Bearbeiten]

  • Caffè Artigiano (1101 West Pender Street, 763 Hornby Street und 740 West Hastings Street). Café mit Flair, bekannt für den guten Kaffee, der als Kunstwerk serviert wird
  • Tojo's (1133 West Broadway) Das Sushi-Restaurants der Stadt. Allerdings relativ teuer.

Ausgehen[Bearbeiten]

Es gibt zahlreiche Lokale wie Cafés, Discos, Pubs und Bars, in denen man sich aufhalten kann und mit anderen feiern kann.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Fairmont Vancouver
  • Hilton Vancouver
  • St.Clair Hotel
  • C&N Backpackers Hostel - (ab $20 CAD (Winter) / $25 CAD (Sommer) pro Nacht für ein Dorm
  • Green Gables Bed and Breakfast‎, 2242 Park Crescent, Coquitlam, +1 604 469 7105‎, [1]. Bed and Breakfast (B&B) ist seit 1986 in Betrieb und liegt in einer ruhigen Sackgasse am Waldrand ca. 30 min ausserhalb von Vancouver. Zwei kleine Bäche fliessen direkt durch unser bewaldetes Grundstück. $80-$100.  edit

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Prinzipiell gilt für Vancouver das, was für ganz Kanada gilt. Unter Einheimischen gelten die Carrell Street südlich der "Gassy Jack"-Statue Richtung Chinatown und die Hastings Street in Chinatown als Gegenden, die man besser meidet.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Roaming Partner für T-Mobile ist in ganz Kanada "Roger Wireless". So gibt es dafür im Großraum Vancouver durchweg guten Empfang.

In Downtown Vancouver findet man überall Internet-Cafés, die für Minimum CAN-$ 2 pro 15 min ihre Dienste anbieten. Deutlich günstiger geht es in den Public Libraries, in Cafès (z.B Starbucks) oder in Restaurant's (z.B Mc Donald's). Da kostet der Internet-Zugang gar nichts.

Briefkästen sind rot und mit der weiß-blauen Aufschrift "Canada Post" versehen. Man findet sie auf alle Fälle überall in der Nähe von Sehenswürdigkeiten.

Weiter geht's[Bearbeiten]

  • Nur ca. 70 Meilen entfernt, das Skigebiet in den Whistler Montains. Hier fanden u.a. auch olympische Wettbewerbe 2010 statt. Auf dem dahinführenden Highway 99 North/ South sind gerade umfassende und weitreichende Straßenbauarbeiten im Gang. Deswegen ist mit starken Behinderungen und sogar zeitweiligen Totalsperrungen zu rechnen.
  • Wer Zeit hat, sollte unbedingt einen längeren Ausflug nach Vancouver Island einplanen.
  • Auf Vancouver Island erinnert die Hauptstadt von British Columbia, Victoria, mehr an England, als an eine kanadische Stadt.
  • Nach Richtung Osten gelangt man über das Städtchen Hope (Drehort von Rambo) und den Highway 3 Richtung Kelowna und das Okanagan Valley, das als "Obstgarten" von British Columbia gilt. Alternativ, aber wesentlich unspektakulärer kann man auch über den TCH 1 East fahren.
  • Richtung Süden gelangt man in die USA in den Bundesstaat Washington. Mit den üblichen Grenzkontrollen (genaue Befragung, Abnahme von Fingerabdrücken und Foto etc.) seit dem 11. September ist aber zu rechnen. Seattle ist lediglich 250 km von Vancouver entfernt. Relativ kurz hinter der Grenze laden riesige amerikanische Outlet Factories zum Shoppen ein.






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