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Halle (Saale)

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Halle (Saale)
Lage
Lage von Halle (Saale)
Halle (Saale)
Halle (Saale)
Kurzdaten
Bevölkerung: 231.400
Fläche: 135,01 km²
Höhe über NN: 87 m
Koordinaten: 51° 28' 0" N, 11° 58' 0" O 
Vorwahlnummer: 0345
Postleitzahl: 06108-06132
Website: offizielle Website von Halle (Saale)
Website: Fremdenverkehrsamt




Die Universitäts- und Saalestadt Halle ist der Geburtsort Georg Friedrich Händels. Die größte Stadt Sachsen-Anhalts gehört zur „Metropolregion Sachsendreieck“.

Stadtteile[Bearbeiten]

Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen (inkl. der amtlichen Nummern):

1 Mitte: 01 Altstadt, 02 Südliche Innenstadt, 03 Nördliche Innenstadt

2 Nord: 04 Paulusviertel, 05 Am Wasserturm / Thaerviertel, 06 Landrain, 07 Frohe Zukunft, 21 Ortslage Trotha, 22 Industriegebiet Nord, 23 Gottfried-Keller-Siedlung, 30 Giebichenstein, 31 Seeben, 32 Tornau, 33 Mötzlich

3 Ost: 08 Gebiet der DB, 09 Freiimfelde / Kanenaer Weg, 10 Dieselstraße, 40 Diemitz, 41 Dautzsch, 42 Reideburg, 43 Büschdorf, 44 Kanena / Bruckdorf

4 Süd: 11 Lutherplatz / Thüringer Bahnhof, 12 Gesundbrunnen, 13 Südstadt, 14 Damaschkestraße, 51 Ortslage Ammendorf / Beesen, 52 Radewell / Osendorf, 53 Planena, 60 Wörmlitz, 61 Silberhöhe

5 West: 71 Nördliche Neustadt, 72 Südliche Neustadt, 73 Westliche Neustadt, 74 Gewerbegebiet Neustadt, 81 Ortslage Lettin, 82 Heide-Nord / Blumenau, 90 Saaleaue, 91 Kröllwitz, 92 Heide-Süd, 93 Nietleben, 94 Dölauer Heide, 95 Dölau

Hintergrund[Bearbeiten]

Halle ist Sitz einer Kunsthochschule und der Franckeschen Stiftungen. Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist mit 20.000 Studenten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt.

In Halle wurde 1685 der Komponist Georg-Friedrich-Händel geboren. Jährlich finden deshalb im Juni in Halle die Händelfestspiele statt, eine Veranstaltung, die zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anzieht und sich über 10 Tage erstreckt. Der Abschluss der zahlreichen Konzerte, Opern wird vom Feuerwerk in der Galgenbergschlucht gekrönt.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

  • Flughafen Halle-Leipzig ca. 30 km von Halle entfernt, Anreise mit z.B. Lufthansa oder Air France. Vom Flughafen kommt man recht bequem mit der S-Bahn (1x stündlich), IC oder Taxi in die Stadt.

Bahn[Bearbeiten]

Halle verfügt über zahlreiche ICE- und IC-Verbindungen der Deutschen Bahn.

Auto[Bearbeiten]

Anreise über die A14 aus Richtung Leipzig oder Magdeburg sowie über die A9 aus Richtung Nürnberg oder Berlin und über die A38 aus Richtung Harz.


Mobilität[Bearbeiten]

Halle verfügt über ein zuverlässiges Nahverkehrssystem bestehend aus Straßenbahnen und Bussen der HAVAG und ist gut mit S-Bahnen und Regionalbahnen gut an das Umland angebunden. Halle liegt mit Leipzig im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV).

Hallmarkt

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Innenstadt von Halle wird seit Anfang der 1990er Jahre fast vollständig restauriert und erstrahlt dort, wo dieser Prozess bereits beendet ist, in neuem Glanz mit zahlreichen stuckverzierten Altbauten. Bemerkenswert ist der aufgrund minimaler Kriegszerstörungen hohe Altbaubestand, vor allem aus der Gründerzeit. Die wenigen Baulücken füllenden Plattenbauten werden teilweise saniert, teilweise dem Verfall überlassen, um mit dem Auszug der letzten Mieter abgerissen zu werden.

Kirchen[Bearbeiten]

Hallescher Dom – Der Dom liegt an der Saale, nahe der Altstadt. Er wurde von dem Bettelorden der Dominikaner gegründet. Um 1300 war er fertig und hieß zunächst St.Paul zum heiligen Kreuz. Die Hallenkirche hatte keinen Turm und kein Querhaus. Um 1510 wurde der Dom von Kardinal Albrecht durch Bastian Binder total umgebaut. Albrecht, der um sein Seelenfrieden im Himmel fürchtete, sammelte bis zu 20.000 Reliquien. Der Aufbewahrungsort, der Dom, wurde das "Halleschen Heilthums" genannt. Den prächtigen Innenausbau schufen um 1523 Matthias Grünewald, Lukas Cranach d. Ä. und Peter Schro. Durch den Umbau entstand ein Gesamtkunstwerk im Stile von Spätbarock und Frührenaissance. Der rund giebelige Dom war im Mittelalter das größte Sakralbauwerk in Mitteldeutschland. Als Gegner der Reformation musste Kardinal Albrecht 1541 Halle verlassen und das Ansehen des Domes wurde geschmälert. 1635 baute der Herzog August von Sachsen noch eine reichhaltige frühbarocke Ausstattung ein. Ab 1688 diente er den Evangelisch-Reformierten als Kirche. 1851 wurde die barocke Orgel erneuert. 1883-1896 wurde der Innenraum "regotisch" erneuert. 1957-1959 wurden die Außenmauern und der Innenraum notdürftig renoviert. 1996 kaufte die Domstiftung Sachsen – Anhalt das Gebäude und begann die Sanierung von grundauf. Diese Arbeiten an der Bausubstanz waren 2005 im wesentlichen abgeschlossen, die Kunstwerke müssen jedoch weiterhin restauriert werden.

Öffnungszeiten: Dienstag: 9.00 – 11.00 Uhr und 15.00 – 16.30 Uhr, Freitag: 9.00 - 11.00 Uhr. Im Dom finden regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen statt.

  • Neue Residenz am Dom
Marktkirche
  • Marktkirche
  • Moritzkirche, An der Moritzkirche 8, Altstadt.
  • Bartholomäuskirche, Bartholomäusberg 4, Giebichenstein. Hier wurden 1683 die Eltern von Georg Friedrich Händel getraut.
  • Kirche im Diakoniewerk, Lafontainestr 15, Giebichenstein.
  • Petruskirche, An der Petruskirche 3, Kröllwitz.
  • St. Briccius, Pfarrstraße 5, Trotha. Im Jahre 1116 wurde die spätromanische Kirche erstmals urkundlich erwähnt.
  • Böllberger Kirche
  • Russisch - Orthodoxe Hauskirche, Franckeplatz 1. Orthodoxe Gemeinde und Hauskirche zum Hl.Kreuz Franckesche Stiftungen.
  • Ulrichskirche. Konzerthalle.

Museen[Bearbeiten]


Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Moritzburg Halle. Ausstellungsgebäude und im Sommer Kulisse für Theater- und Opernaufführungen.
  • Burg Giebichenstein

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Franckesche Stiftung
  • Händelhaus
  • Friedemann-Bach-Haus
  • Das Rathaus am Markt

Zudem hat Halle zahlreiche Gebäude aus der Gründerzeit, die häufig komplett restauriert sind, zu bieten.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Händeldenkmal auf dem Marktplatz.
  • Fahnenmonument nähe Leipziger Turm (Relikt aus DDR-Zeit).

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Marktplatz
  • Hallmarkt
  • Alter Markt
  • Riebeckplatz

Parks[Bearbeiten]

  • Stadtpark
  • Reichardts Garten
  • Amtsgarten
  • Peißnitzinsel

Trennt die Innenstadt von der Satellitenstadt "Halle-Neustadt". Schöner Park, mit Konzertbühne, Parkeisenbahn und Galerie. Im Sommer Halles beliebtestes innerstädtisches Ausflugsziel. Mit der Tram bis zur Haltestelle "Rennbahnkreuz" (Neustädter Seite) oder "Diakoniezentrum" (Altstadtseite).

  • Pestalozzipark
  • Rabeninsel

Spazierweg rund um die bewaldete Saaleinsel im Süden der Stadt, verwitterte und überwachsene Ruinen. Mit der Tram bis zur Haltestelle "Wörmlitz".

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Vereine / Organisationen[Bearbeiten]

Feste / Festivals[Bearbeiten]

Sport / Fitness[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Täglich Freitag bis Samstag findet auf dem Markt ein Gemüse-, Obst- und Blumenmarkt statt.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

In der mittleren Preislage gibt es in der historischen Altstadt viele gute Restaurants. Ein Besuch in Halles Kneipenmeile Sternstraße lohnt immer.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Das Restaurant des Dormero-Hotels "Rotes Ross" in der oberen Leipziger Straße, Nähe Riebeckplatz.
  • Das Hotel Ankerhof an der Saale östlich der Innenstadt, Ankerstr. 2, mit den Restaurants "Saalekahn" und "Alter Zollkeller".

Ausgehen[Bearbeiten]

Zahlreiche Kneipen in Straßen wie Sternstraße, Kleine Ulrichstraße beleben die Stadt.

Günstig[Bearbeiten]

  • Flowerpower am Moritzburgring, hier ist der Eintritt frei. Der Name ist Programm.

Mittel[Bearbeiten]

  • alles, was sich rund um die Meile "Kleine Ulrichstr." und rund um die "Burg Giebichenstein" angesiedelt hat, fällt in die Kategorie bezahlbar: Bier ca. 2,50 €, Kaffee/Tee ca. 1,50 €, Cocktails 5-6 €.

Studentenclubs[Bearbeiten]

  • Turm Größter hallesche Club mit vielseitigem Programm und Live-Veranstaltungen. Mittwochs, freitags und samstags Discothek.

Der Ursprung des Hauses ist in der studentischen Geschichte zu suchen. Ursprünglich als ein Refugium für Studenten konzipiert, ist der Club nunmehr, nach der Insolvenz des gemeinnützigen Vereins, in privater Hand. Allerdings wird das Haus, insbesondere Mittwochs, hauptsächlich von den in Halle eingeschriebenen Studies besucht. Ein besonderes Highlight ist der jeden ersten Samstag im Monat stattfindende "Oldieabend", welcher landesübergreifend Bekanntheit erlangt hat.

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Kempinski Hotel Rotes Ross, Leipziger Str. 76 (Fußgängerzone) bzw. Franckestraße 1 (Einfahrt Kempinski Parkhaus). Kleines Grand Hotel mit fast 300-jähriger Tradition.

Lernen[Bearbeiten]

Halle ist Sitz der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Leopoldina, mit Fächern wie BWL, Jura, Medizin, Politikwissenschaft, Erziehungswissenschaft etc.

weitere Institute: Kunsthochschule Burg Giebichenstein

Arbeiten[Bearbeiten]

Wenn man den Job selbst mit bringt, okay. Ansonsten boomt die Call-Center-Branche in Halle. Insgesamt ist aber die Arbeitslosigkeit sehr hoch, kreative Investoren sind daher herzlich willkommen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Tourist-Information Halle
Telefon:(03 45) 1 22 99-84 - Telefax: (03 45) 1 22 99-85
E-Mail: touristinfo@stadtmarketing-halle.de
Marktplatz 13, 06108 Halle (Saale)

Öffnungszeiten: Montag-Freitag: 09:00 - 19:00 Samstag: 10:00 - 16:00 Uhr Sonntag: 10:00 - 14:00 Uhr (Mai bis Oktober)

Kommunizieren[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

Halle (Saale) ist nicht nur als Ziel selbst lohnend, sondern bietet sich auch als Ausgangspunkt für Erkundungen im Umland an.

  • Merseburg - ca. 15 km südlich - die Stadt der ,Zaubersprüche', ist eine der ältesten Städte Mitteldeutschlands. Der Dom zählt zu den beeindruckendsten Baudenkmalen an der ,Straße der Romanik', der bedeutendsten Touristikroute in Sachsen-Anhalt.
  • Lutherstadt Eisleben - ca. 30 km westlich - Geburtsstadt Martin Luthers
  • Leipzig - ca. 35 km südöstlich - Die weltbekannte Messestadt ist vom halleschen Hauptbahnhof gut mit der S-Bahn Linie S 10 oder der Regionalbahnlinie RE 10 zu erreichen.
  • Naumburg (Saale) - ca. 50 km südlich - Liegt im Zentrum der mitteldeutschen Burgen- und Weinregion. Sehenswürdigkeiten, wie der Naumburger Dom, das Nietzsche-Haus, das Marientor, die Stadtmauer oder die vielen prächtigen Bürgerhäuser laden zu Erkundungsgängen ein.
  • Dessau-Roßlau- ca. 54 Km nördlich - Das Bauhausgebäude mit den Meisterhäusern und das Gartenreich Dessau-Wörlitz, inmitten des Biosphärenreservats Flusslandschaft Mittlere Elbe gehören zum UNESCO-Welterbe.
  • Lutherstadt Wittenberg - ca. 80 km nordöstlich - Ort der weltberühmten Thesentür und den Gräbern Luthers und Melanchthons.
  • Kyffhäuserdenkmal - ca. 80 km westlich - Inmitten des Kyffhäusergebirges gelegen fasziniert das 81 m hohe, sagenumwobene Wahrzeichen (1890-1896) mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. und der Barbarossafigur.
  • Magdeburg - ca. 90 km nördlich - Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts
  • Dübener Heide

Weiter entfernte Ziele:

Weblinks[Bearbeiten]



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