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Trier

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Trier
Trier Porta Nigra.JPGPorta Nigra
Lage
Lage von Trier
Trier
Trier
Kurzdaten
Bevölkerung: 106.500 (Dez. 2012)
Fläche: 117,14 km²
Höhe über NN: 124 m ü. NN
Koordinaten: 49° 45' 34" N, 6° 38' 38" O 
Vorwahlnummer: 0651
Stadtplan: Trier
Website: offizielle Website von Trier
Website: Fremdenverkehrsamt





Trier ist die viertgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz. Von den Römern gegründet ist sie die älteste Stadt Deutschlands.


Hintergrund[Bearbeiten]

Stadtteile[Bearbeiten]

in Auswahl:

Anreise & Mobilität[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

  • Flughafen Luxemburg (40 km, 30 Minuten Fahrzeit): Flugziele unter anderem Zürich, Wien, München, Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Berlin.
  • Flughafen Frankfurt-Hahn (50 km, 40 Minuten Fahrzeit): Seit 2011 keine innerdeutschen Flugziele. Der Flughafen wird nahezu ausschließlich von der irischen Billigfluglinie Ryanair genutzt. Ein Shuttle Bus Service bringt dich aus Trier auch direkt zu diesem Flughafen, Tickets können sogar kurz vor der Busabfahrt noch im Internet für 12 € gekauft werden. Beim Fahrer kostet ein Ticket 22 € (also online buchen!).
  • Flughafen Saarbrücken (118 km, 75 Minuten Fahrzeit): Flüge nach Berlin und Hamburg.
  • Rhein-Main-Flughafen, Frankfurt (220 km, 130 Minuten Fahrzeit): Ein Shuttle Bus Service fährt zum Frankfurt Flughafen und Frankfurter Hauptbahnhof (Kosten: 29 €). Die Bahn ist keine Alternative – dauert wesentlich länger und kostet viel mehr!

Bahn[Bearbeiten]

Die Stadt ist sehr schlecht an das nationale Bahnnetz angeschlossen. Es dauert üblicherweise rund drei Stunden, bis die rheinland-pfälzische Landesgrenze in Richtung Nordrhein-Westfalen, Hessen oder Baden-Württemberg erreicht ist. In Richtung Norddeutschland muss die sehr langsame Moselstrecke bis Koblenz (Fahrzeit rund zwei Stunden) bewältigt werden. In Richtung Süddeutschland muss entweder auch zunächst Koblenz angesteuert werden (nicht die geographisch kürzeste Strecke), alternativ kann über Saarbrücken, Kaiserslautern und Mannheim gefahren werden (Fahrzeit rund drei Stunden).

Trier Hbf ist Haltepunkt des Intercity Luxemburg - Norddeich Mole (2x täglich), unter anderem mit Halt in Koblenz, Bonn, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Münster und Emden. Darüber hinaus erreichst du mit dem Regionalexpress unter anderem die Städte Saarlouis, Saarbrücken, Kaiserslautern, Neustadt, Ludwigshafen, Mannheim, Wittlich, Cochem, Koblenz, Bitburg, Gerolstein, Jünkerath, Euskirchen, Erftstadt und Köln. Die Regionalbahn hält auf den Strecken nach Koblenz, Saarbrücken und Gerolstein an allen Haltestellen.

Bahnhöfe in Trier:

  • Trier Hbf (Fernverkehr und Regionalverkehr in alle Richtungen)
  • Bahnhof Trier-Süd (Regionalverkehr in Richtung Mannheim-Saarbrücken und Luxemburg)
  • Bahnhof Pfalzel (Regionalverkehr in Richtung Koblenz und Gerolstein-Köln)
  • Bahnhof Ehrang (Regionalverkehr in Richtung Koblenz und Gerolstein-Köln)
  • Bahnhof Ehrang-Ort (Regionalverkehr in Richtung Koblenz)
  • Bahnhof Quint (Regionalverkehr in Richtung Koblenz)

Bus[Bearbeiten]

In der Region um Trier betreibt der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) ein mehr oder weniger gut ausgebautes Busverkehrsnetz.

In der Stadt ist das Busnetz, welches von den Stadtwerken Trier betrieben wird, sehr gut ausgebaut. An Wochenenden und Feiertagen gibt es außerdem Nachtbusse.

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Trierer Dom
St. Gangolf mit Hauptmarkt
Konstantin-Basilika
Porta Nigra
Kaiserthermen
Trierer Amphitheater
  • Dom zu Trier – Älteste Bischofskirche Deutschlands: Mutterkirche des Bistums Trier, errichtet nach dem Übertritt des römischen Kaisers Konstantin zum Christentum und ausgebaut zu einer der größten Kirchenanlagen Europas mit vier Basiliken, einem Baptisterium und Nebengebäuden. Der Heilige Rock (angeblich Fragmente der Tunika Jesu Christi) ist die bekannteste Reliquie im Domschatz. Sie wird in einem Anbau unter einem Schutzglas in einem Holzbehältnis aufbewahrt und nur sehr selten der Öffentlichkeit präsentiert. Die nächste Wallfahrt mit Zeigung des Heiligen Rockes wird 2012 stattfinden.
  • Liebfrauenkirche: Befindet sich unmittelbar neben dem Trierer Dom im Zentrum der Stadt. Sie gilt zusammen mit der Elisabethkirche in Marburg als älteste gotische Kirche in Deutschland und als bedeutendster und frühester gotischer Zentralbau des Landes.
  • St.-Paulinkirche: Spätbarocke Pfarrkirche in Trier, deren Innenausstattung von Balthasar Neumann entworfen wurde. Bis 1804 waren sie und ihre Vorgängerbauten jahrhundertelang Stiftskirche. Seit 1958 ist St. Paulin Basilica minor mit Papstwappen.
  • St.-Gangolfkirche: Markt- und Stadtpfarrkirche von Trier und dem heiligen Gangolf geweiht. Nach dem Dom ist sie der älteste Kirchenbau der Stadt. Die Kirche ist vom Hauptmarkt aus gut zu erkennen und seit jeher fast vollständig mit Häusern umbaut.
  • Benediktinerabtei St.Matthias: Liegt im Süden der Stadt Trier. Hier befindet sich das Grab des Apostels Matthias, der durch das Los zu den verbliebenen elf Aposteln hinzugefügt wurde, um Judas Ischariot nach dessen Verrat und Selbstmord zu ersetzen.
  • Evangelische Konstantin-Basilika: Römische Palastaula mit dem größten Einzelraum, der aus der Antike erhalten geblieben ist: Der Innenraum des gigantischen Bauwerks ist 67 m lang, 27,2 m breit und 33 m hoch (Eintritt frei). Seit 1986 Unesco-Welterbe.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Kurfürstliches Palais im Palastgarten (Stadtbezirk Trier-Mitte/Gartenfeld): Residenz der Trierer Kurfürsten, d.h. der Trierer Erzbischöfe. Der Renaissance- und Rokokobau liegt an der römischen Konstantin-Basilika und ist sogar zum Teil auf deren Grundfläche gebaut. Am Palais beginnt der Palastgarten, der am Rheinischen Landesmuseum vorbei bis zu den Kaiserthermen reicht.
  • Schloss Monaise an der Mosel (Stadtbezirk Trier-Zewen): Das frühklassizistische Schloss wurde 1780 als Sommerresidenz des Grafen von Walderdorff errichtet und erwachte im Jahr 1997 durch stilgerechte Restaurierung nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf zu neuem Leben. Das Schloss ist heute ein privates Restaurant und Ort von Hochzeiten, Tagungen oder Konferenzen.

Römische Bauwerke[Bearbeiten]

Augusta Treverorum (lat. für „Stadt des Augustus im Land der Treverer“) war eine römische Stadtgründung an der Mosel, aus der das heutige Trier hervorgegangen ist. In der Kaiserzeit lebten dort stets mehrere zehntausend Menschen. Mit bis zu 100.000 Einwohnern hatte Augusta Treverorum rund um das Jahr 300 den Status einer Weltstadt. Besondere Bedeutung erlangte das römische Trier in der Spätantike unter Konstantin I. als eine der westlichen Kaiserresidenzen, wovon zahlreiche mehr oder weniger gut erhaltene Monumentalbauten – inzwischen alle Unesco-Weltkulturerbe – noch heute zeugen:

  • die Konstantin-Basilika – Früherer Thronsaal Kaiser Konstantins'
  • die Porta Nigra – Ehemaliges Stadttor und Wahrzeichen Triers
  • die Kaiserthermen – Römische Bäderanlage
  • ein Amphitheater – das 20.000 Zuschauer fasste und noch heute als Veranstaltungsort dient
  • die Viehmarktthermen – Unterirdische römische Thermenanlage, die erst 1987 entdeckt wurde
  • die Barbarathermen – Römische Bäderanlage

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Stadtmodell Augusta Treverorum im Rheinischen Landesmuseum
Karl-Marx-Geburtshaus
Stadtmuseum Simeonsstift Trier
  • Rheinisches Landesmuseum: Eines der wichtigsten archäologischen Museen in Deutschland mit außergewöhnlicher Fülle und Qualität von Zeugnissen der Römerzeit – jener Epoche, in der die Stadt Trier unbestreitbar ihren bedeutsamsten Rang in ihrer Geschichte eingenommen hat: Einerseits als Hauptstadt der Römerprovinz Gallia Belgica und andererseits erst recht als Kaiserresidenz im spätrömischen Reich. In den Jahren 328 bis 340 residierte Kaiser Konstantin II. in Trier. Von 367 bis 392 war die Stadt unter Valentinian I., Gratian, Magnus Maximus und Valentinian II. erneut Regierungssitz des Weströmischen Reiches und gleichzeitig mit 80.000 bis 100.000 Einwohnern die größte Stadt nördlich der Alpen. Das Museum dokumentiert außerdem die Geschichte und kulturelle Entwicklung der gesamten Region Trier von der Urgeschichte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die Sammlung wird laufend durch Neufunde bereichert. Hierin spiegelt sich auch der doppelte Auftrag des Hauses wieder, das als "grabendes Museum" ein eindrucksvolles "Schaufenster" der Landesarchäologie darstellt. Standort: Weimarer Allee am Palastgarten/Kaiserthermen. Eintritt: 6,- €, Familien: 12,- €.
  • Karl-Marx-Haus: Karl Marx, dessen Theorien bis heute kontrovers diskutiert werden, wurde im Jahr 1818 in der Stadt Trier geboren. Sein Geburtshaus beherbergt heute ein Museum mit Dauerausstellung, die über die Person Karl Marx, sein Leben, sein Werk, seine Genossen und seine Gegner informiert. Tipp: In der Zeit von März bis Dezember gibt es freitags um 14 Uhr kostenlose offene Führungen für Einzelbesucher! Standort: Brückenstraße nahe Viehmarkt. Eintritt: 3 Euro.
  • Stadtmuseum Simeonsstift: Das Museum wurde bereits 1904 gegründet und zeigt in einer Dauerausstellung unter anderem anhand eines Stadtmodells (Trier um 1800) bedeutende Kunst- und Kulturschätze von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert. Es werden interessante Einblicke in Leben und Alltag, Wirtschaft und Handel, Politik und Glaube, Kunst und Technik der Trierer Bevölkerung gegeben. Standort: Simeonstift-Gebäude neben der Porta Nigra. Eintritt: 5 Euro.
  • Spielzeug-Museum: Das Museum zeigt die Spielzeugwelt unserer Eltern und Großeltern. Hier findet man ziemlich alles, was in früheren Zeiten Kinderherzen erfreute: Blechspielzeug, Eisenbahnen, Zinnfiguren, Puppen, Puppenstuben, Plüschtiere, Dampfmaschinen und vieles mehr. Das Museum beinhaltet mehr als 5000 (!) Exponante von der Antike bis zur Neuzeit, die vor allem den älteren Besuchern bekannt sein dürften. Standort: Dietrichstraße nahe Hauptmarkt. Eintritt: 4 Euro.
  • Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum: Das Museum dokumentiert die vom 4. Jahrhundert bis heute bestehende Kontinuität der Trierischen Kirche, indem es Zeugnisse der Frömmigkeitsgeschichte des Bistums Trier bzw. des früheren Erzbistums Trier sammelt, bewahrt, erforscht und der Öffentlichkeit präsentiert sowie den Dialog mit der zeitgenössischen Kunst pflegt. In der Advents- und Weihnachtszeit läuft eine Krippenausstellung. Standort: Domstadt. Eintritt: 3,50 Euro.
  • Trierer Verkehrsmuseum: Exponante rund um das öffentliche Verkehrswesen in Trier bis zum heutigen Tag. Ältestes Ausstellungsobjekt ist ein Schienenstück aus dem Jahr 1903, passend dazu gibt es sogar das Hufeisen des Pferdes, mit der damals die Straßenbahn gezogen wurde. Busfahreruniformen, Krawatten, Abzeichen und Dienstmützen aus verschiedenen Jahrzehnten sind zu sehen. Sogar eine alte Dienstvorschrift aus dem Jahr 1906 wird ausgestellt. Standort: Gottbillstraße.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Viehmarktplatz
Kornmarkt
Palastgarten mit Kurfürstlichem Palais
  • Hauptmarkt: Größter Platz der Stadt und Mündungspunkt der wichtigsten Trierer Geschäftsstraßen. Seit Jahrhunderten steht hier der Petrusbrunnen mit einer Figur des Stadtpatrons. Petrus wird alljährlich zu Beginn des Altstadtfests ein Blumenstrauß angesteckt, damit er an den Feiertagen für schönes Wetter sorgt. Auf dem Markt steht außerdem das Marktkreuz, das seit 1200 auch als Pranger genutzt wurde. Noch heute sind eingeschlagene Löcher zu erkennen, an denen Ketten mit Halseisen und Fußfesseln befestigt waren.
  • Viehmarkt: Größter Platz nach dem Hauptmarkt und einer der südlichsten Punkte der Fußgängerzone. Bis zum Jahr 1802 stand hier ein Kloster, seitdem wurde der Viehmarkt als Markt genutzt. Im Untergrund liegt eine 8364 m² große römische Thermenanlage, die erst 1987 beim Bau einer Tiefgarage entdeckt wurde. Direkt am Viehmarktplatz liegen beliebte und gut besuchte Kneipen wie das Cafe Greco, das Simplicissimus, das Barocco oder das Havanna. In der Nähe befinden sich außerdem das städtische Theater und das Trierer Rathaus.
  • Kornmarkt: In Relation zum Hauptmarkt, Viehmarkt und Domfreihof kleinster Platz im Bereich der Fußgängerzone. Er liegt rund 200 Meter vom Hauptmarkt entfernt und wird im Sommer stark gastronomisch genutzt. Beim Trierer Altstadtfest, einem der größten Volksfeste der Region, sowie beim Christopher Street Day bildet er einen der zentralen Punkte. Das Französische Casino im klassizistischen Stil liegt am Kornmarkt. Auf dem Platz steht außerdem der St.-Georgsbrunnen, einer der schönsten Rokokobrunnen Deutschlands.
  • Domfreihof: Der Domfreihof war Teil der Domfreiheit (Immunitätsbezirk der Bischofskirche) und besteht in seiner heutigen Form seit dem 11. Jahrhundert. Bis dahin war er durch den antiken Dom (Grenzen sind in der Pflasterung sichtbar) überbaut. Unmittelbar am Platz liegt das beeindruckende Palais Walderdorff (auch "Alte Regierung"), das sich bis zum Hauptmarkt erstreckt. Am Domfreihof liegen außerdem die Trierer Dompropstei, die Kurie von der Leyen sowie in Richtung Liebfrauenstraße auch die bischöfliche Residenz.

Parks[Bearbeiten]

  • Palastgarten: Südlich des Kurfürstlichen Palais in der Innenstadt gelegen. Der Park bestand bereits im Zeitalter der Kurfürsten, wurde aber nach der Besetzung Triers durch die Franzosen 1794 in einen öffentlichen Platz und später in einen militärischen Exerzierplatz umgewandelt. Seit dem 20. Jahrhundert liegt hier wieder ein öffentlicher Park, der im Sommer sehr gut besucht ist. Der Palastgarten grenzt im Osten an das Rheinische Landesmuseum, im Süden an die Kaiserthermen und im Norden an das Kurfürstliche Palais.
  • Nells Park: Größter Park in der Innenstadt (Stadtbezirk Trier-Nord, ca. 20 Minuten Fußweg aus dem Stadtkern), auch Nells Ländchen genannt. Der Park liegt am unteren Avelsbach und wurde von Nikolaus Nell in den Jahren 1792 bis 1801 im frühromantisch englisch-holländischen Stil angelegt. 1861 erfolgte der Bau eines klassizistischen Herrenhauses mit Orangerie, das heute das ****-Sterne-Hotel Nells Park beherbergt. Ein Teil des Parks ist der sogenannte Rosengarten zu Ehren des bekannten Rosenzüchters Peter Lambert.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Ausflugsziele[Bearbeiten]

Luxemburg Stadt
Nürburgring-Nordschleife
Kanonenbahn-Moselstrecke

Potenzielle Ausflugziele außerhalb von Trier:

  • Echternach oder Wasserbillig mit der kleinen Luxemburger Schweiz
  • Luxemburg Stadt, neben Brüssel und Straßburg einer der drei Regierungssitze der Europäischen Union. Mit Knuedler und Großherzoglichem Palais, Festung Luxemburg, Petruss-Tal, Adolphe-Brücke, Place d'Armes, Philharmonie, Kirchberg-Plateau und Europäischem Gerichtshof.
  • Mittelmosel rund um Bernkastel-Kues, mittelalterliche Stadt mit Burg Landshut und staatlich anerkanntes Heilbad sowie Geburtsort eines der bekanntesten deutschen Universalgelehrten, des mittelalterlichen Philosophen Nikolaus von Kues (Cusanus).
  • Weinbaubereich Bernkastel an der Mittelmosel. Hier werden rund 65 Prozent des gesamten Moselweins angebaut. Im Bereich liegen bekannte Großlagen wie Nacktarsch, Badstube oder Michelsberg sowie unter anderem der Bernkasteler Doctor, der als teuerste Lage Deutschlands gilt.
  • Calmont, mit 380 Metern Höhe und ca. 65 Grad Neigung die steilste Weinberg-Einzellage Europas nahe der Gemeinden Ediger-Eller und Bremm. Der Berg hat einen begehbaren nahezu alpinen Klettersteig, auf dem bereits mehrere Menschen ums Leben kamen.
  • Kommandobunker Börfink, genannt Bunker Erwin, geheimer Nato-Bunker im Hunsrück, der in den 70er-/80er-Jahren das Primary War Headquarter Allied Forces Central Region beherbergte, von dem aus die Luftüberwachung Europas im Kalten Krieg gesteuert wurde.
  • Nürburgring mit Freizeitzentrum, Einkaufszentrum, Kneipenviertel, Hotel und Feriendorf. Die 20,8 km lange legendäre Nordschleife ist die längste permanente Rennstrecke der Welt und kann befahren werden. Einmal im Jahr findet hier das Musikfestival Rock am Ring statt.
  • Vulkaneifel um Manderscheid, Daun und Gerolstein, geprägt durch die Formen des jungen Vulkanismus. Vulkankrater, mächtige Bims- und Basalt-Ablagerungen und Maare erzeugen eine abwechslungsreiche Landschaft, die eindrücklich von den geologisch sehr jungen Ereignissen erzählen.
  • Bierstadt Bitburg: Die Bitburger Brauerei ist eine der größten Brauereien Deutschlands und bei den Fassbieren mit der Marke "Bitburger" deutscher Marktführer. Der Betrieb erstreckt sich über etwa 232.000 m² Fläche und kann von Besuchergruppen besichtigt werden.
  • Kanonenbahn ist die Eisenbahnstrecke von Berlin nach Metz (Frankreich). Die Moselstrecke zwischen Koblenz und Trier zählt zu den schönsten Bahnstrecken Deutschlands. Hier liegt unter anderem der Kaiser-Wilhelm-Tunnel (bis 1985 der längste Tunnel Deutschlands).

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Trier hat der Handel eine mehr als 2000 Jahre alte Tradition. Die Stadt verfügt über ein – an ihrer Größe und Einwohnerzahl gemessen – überproportional großes Shoppingangebot.

Die beiden Haupteinkaufsstraßen Fleischstraße und Brotstraße münden v-förmig am Hauptmarkt. Von dort verläuft die Flaniermeile Simeonstraße zur Porta Nigra. Das größte Einkaufzentrum ist die im Jahr 2008 eröffnete Trier-Galerie im Herzen Triers (nahe Kornmarkt) mit mehr als 70 Fachgeschäften. Das zweitgrößte Einkaufszentrum der Stadt bildet das Alleen-Center am Hauptbahnhof. Sämtliche Geschäfte der Stadt Trier sind im offiziellen "Shoppingguide" Einkaufserlebnis Trier, herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Tourist-Information, samt Öffnungszeiten zu finden.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

  • Krokodil: Kleineres Bistro-Restaurant am Nikolaus-Koch-Platz direkt in der Innenstadt. Preislich günstig und in der Regel keine schlechte Wahl. Regionale, deutsch-französisch geprägte Küche, zusätzlich auch mediterrane Angebote mit frischem Fisch und Krustentieren. Große Außen-Terrasse.
  • Astarix: Gleich am Theater in der Nähe des Viehmarktplatzes liegt das Astarix, früher Teil einer Campusinitiative der Universität Trier. Die Speisekarte ist nicht besonders groß, typischerweise werden Pizzen oder Aufläufe gegessen. Das Preisniveau ist sehr günstig.

Mittel[Bearbeiten]

  • Restaurant Kartoffelkiste: Direkt in der Fußgängerzone in der Nähe des Viehmarktplatzes liegt das Restaurant Kartoffelkiste. Mittleres Preisniveau.
  • Restaurant Laurentiusstube: und Restaurant Wilder Kaiser im Hotel Eurener Hof [1]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Bagatelle: Ein Restaurant im alten Trierer Fischerdorf Zurlauben. Fußweg aus der Innenstadt: ca. 15 Minuten. Mittags gibt es im Restaurant oder auf der Terrasse ein 2-Gang-Menü zum Preis von 19,50 Euro inklusive Vor- und Hauptgang oder Hauptgang und Dessert.
  • Becker's Weinhaus: Das Restaurant liegt im Trierer Winzerbezirk Olewig und hat 17 Punkte im "Gault Millau Deutschland 2009" und zwei Sterne in "Der Rote Michelin-Führer Deutschland 2009". Das große Menü gibt es zum Preis von 115 Euro (oder 95 Euro, reduziert auf fünf Gänge). Becker's Weinhaus ist dienstags bis samstags ab 19 Uhr geöffnet.

Ausgehen[Bearbeiten]

Trier verfügt über eine stattliche Kneipenszene. Häufig mit studentischem Charakter und passablen Preisen. Besonders in der Judengasse und am Viehmarkt sind mehrere Kneipen und Bars dicht an dicht angesiedelt. Einmal im Jahr findet auf dem Viehmarkt das beliebte Viehmarkt-Kneipen-Fest statt. In der Clubszene sind der Spotclub und die Produktion am Dom zu nennen.

Das Kulturzentrum TuFa (Tuchfabrik), das Chat Noir und das Exzellenzhaus (Ex-Haus) bieten darüber hinaus ein vielfältiges kulturelles Angebot mit Konzerten, Festivals, Vorträgen etc. - Eintrittskarten zu Trierer Events erhält man meistens bei Ticket Regional.

Günstig[Bearbeiten]

  • Funky Abbey - Die besten Cocktails der Stadt, Location: Trier-Süd
  • Piranha Bar - Die schönste Garage der Stadt
  • Zapotex - Die beste Kneipe am Pferdemarkt mit extra langen Öffnungszeiten
  • Chrome - Studentenkneipe mit günstigen Preisen, gegenüber Zapotex
  • Simplicissimus - Beste Kneipe am Viehmarktplatz; reichlich abgefuckt, aber gut; hier wird auch Kicker gespielt!
  • Fetzenreich - eine der ältesten Studentenkneipen in Trier. Im hauseigenen Guiseppe-Metaxa-Stadion wird Kicker gespielt (Achtung: Saarland-Kicker!); dazu gibts regelmäßig Pasta-la-vista, Whisky Tasting und Live Konzerte. Location: Haus Fetzenreich, Sichelstr. 36
  • Cubiculum - die bekannteste Kellerkneipe der Stadt
  • Lübke Sounds - Kulturprojekt aus Cafe und Plattenladen mit toller Aussicht und kostenlosem WLAN-Zugang ( Theodor-Heuss-Allee 18)
  • Café Lecca direkt am Bahnhof- sehr leckere Getränkekarte, jeden Tag wechselnde Suppen (zum sattessen!) mit Baguette (rund 4 €), kostelnsoer WLAN-Zugang

zum Tanzen:

  • Lucky's Luke -Luxemburgerstr. 6 ; jeden Donnerstag, Freitag und Samstag ab 22 Uhr Indie,Rock,Emo( Eintritt ca. 2-3€), gute Cocktails. Außerdem Kino nach Programm ( bei www.luke.de unter Kino nachsehen)
  • Flucht nach vorn in der Judengasse, wechselnde Musikstile, meistens Electro, indietronics, minimal, indie -kleinster, aber coolster club in trier

Mittel[Bearbeiten]

  • Walderdorff's Club
  • Ferrys Cabana, zum Schlosspark 2-4 , 54925 Trier-Kürenz. Bar mit Himmelbetten, und schönem Biergarten. Es gibt Tapas, Cocktails und eine sehr große spanische Brandy- und Weinauswahl.
  • Coyote Café am Frankenturm in der Innenstadt - Mexikanisches Flair mit leckeren Cocktails
  • Louisiana - am Kornmarkt
  • Bitburger Wirtshaus - am Kornmarkt im Franzosenkino

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel Eurener Hof: historisches Hotel (1906) mitten in Trier [2]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

In Trier studieren rund 22.500 Menschen. Die Universität Trier ist Heimat von rund 15.000 Studierenden, an der Theologischen Fakultät Trier (eigenständige Hochschule, nicht Teil der Universität) sind es rund 500, die Fachhochschule hat rund 7000 Studierende. Darüber hinaus werden an der Deutschen Richterakademie, an der Europäischen Rechtsakademie, an der Europäischen Kunstakademie und an der Europäischen Akademie des Rheinland-Pfälzischen Sport alljährlich rund 500 Veranstaltungen angeboten.

Theoretisch ist mehr als jeder fünfte Trierer ein Student.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Trier ist grundsätzlich eine sichere Stadt, auch im Bezug auf Diebstähle oder ähnliches, aber besonders im Gedränge der Fußgängerzone und an den Touristenzentren kann es insbesondere in der Hochsaison selbstverständlich – wie in jeder anderen Großstadt auch – Probleme mit Taschendieben oder sonstigen Kleinkriminellen geben. Mit etwas Vorsicht und Aufmerksamkeit kommt man allerdings problemlos voran: Wertsachen sollten nicht zu offensichtlich getragen werden, auf gar keinen Fall sollte man solche Dinge im Rucksack verstauen, da sie dem ahnungslosen Touristen im Gedränge möglicherweise vom Rücken gestohlen werden. Geldbörsen sollte man dicht am Körper tragen. Die Sicherheitslage im öffentlichen Personennahverkehr ist geradezu hervorragend.

Die Bezirke Trier-West/Pallien und Trier-Nord und das Bahnhofsviertel gelten als heiße Pflaster, sind aber letztlich nicht gefährlicher als beispielsweise Trier-Mitte mit der historischen Altstadt, in der es nachts hin und wieder zu den üblichen Streitereien und Handgreiflichkeiten unter betrunkenen Jugendlichen kommt. Insgesamt ist Trier auch in der Nacht eine sichere Stadt, in der du dich problemlos aufhalten kannst. Natürlich sollte das subjektive Gefühl der Sicherheit niemanden dazu verleiten, besonders leichtsinnig zu werden.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Die Menschen in der Region Trier sprechen ganz und gar kein Hochdeutsch, sondern Moselfränkisch. Der moselfränkische Dialekt wird im gesamten deutschsprachigen Moselraum sowie in der südlichen Eifel, im nördlichen Hunsrück, jenseits des Rheins bis ins Siegerland (Nordrhein-Westfalen) hinein, im nördlichen und westlichen Saarland, im südlichen Ostbelgien, entlang der deutschen Grenze auch in Lothringen (Frankreich) und nicht zuletzt im Großherzogtum Luxemburg gesprochen (Luxemburgisch ist ein moselfränkischer Dialekt). In all diesen Gebieten gibt es wiederum unzählige Varianten des Moselfränkischen, eine davon ist Trierisch, das die echten Trierer sprechen. Besucher sollten Versuche, diesen Dialekt nachzusprechen, tunlichst unterlassen. Erstens hört es sich furchtbar an, und zweitens wird man von den echten Trierern ohnehin sofort enttarnt. Dennoch einige Beispiele:

  • Böß dau vom Lämmes gebeß?
Hast du noch alle Tassen im Schrank?
  • Eich glaaf dei Kiedel brennt!
Dir geht's wohl zu gut?
  • Et gäht ewai doa!
Es reicht jetzt!
  • Et hat geräänt als wie zerröß.
Es hat sehr viel geregnet.
  • Faggel net su rom!
Mach' mal schneller!
  • Haal de Schnöß!
Halt' den Mund!
  • Haal dropp!
Beeil dich!

Weiter geht's[Bearbeiten]





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